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Der USA Bären-Thread

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US Budget Deficit to Balloon to Record $1.6 Trilli

7
01.02.10 06:31
US Budget Deficit to Balloon to Record $1.6 Trillion
BUDGET DEFICIT, ECONOMY, OBAMA ADMINISTRATION, WHITE HOUSE
Reuters
| 01 Feb 2010 | 12:12 AM ET

The White House will predict a $1.6 trillion U.S. budget deficit in the 2010 fiscal year, a fresh record and the biggest since World War Two as a share of the economy, a congressional source told Reuters on Sunday.

 

The grim forecast adds to the challenges facing President Barack Obama, who is emphasizing a message of fiscal discipline but is also seeking stimulus measures to boost the struggling economy in the near term.

Obama's budget proposal, which will be released at 10 a.m. EST on Monday, will predict a narrowing of the deficits to $700 billion by fiscal 2013 before they gradually rise back to $1 trillion by the end of the decade, the Capitol Hill source said.

He will submit his spending blueprint for the 2011 fiscal year that begins Oct. 1 and runs through Sept. 30 next year.

Obama is trying to strike a balance between long-term deficit reduction and easing the pain of double-digit unemployment through proposals such as tax credits to encourage business hiring and tax breaks for middle class families.

He is to deliver remarks on the U.S. fiscal situation at 10:45 a.m. EST.

Criticized by Republicans as a big spender, Obama used his State of the Union address last week to tell Americans he would dig the country out of a "massive fiscal hole."

That hole is even deeper than previously believed, according to the estimate by the White House's Office of Management and Budget.

The estimate for the current 2010 fiscal year that ends Sept. 30 is significantly higher than the $1.35 trillion figure forecast by the nonpartisan Congressional Budget Office last week.

 

Despite the difference, both estimates indicate that the deficit will continue to hover near 10 percent of gross domestic product, a level not seen since World War Two, when measured as a percentage of the economy.

Last year, the government posted a $1.4 trillion deficit, equivalent to 9.9 percent of GDP.

Three-Year Freeze Won't be Enough
    
In his budget, Obama will propose a three-year freeze on some domestic programs to save $20 billion next year and $250 billion over the coming decade.     

But that will not be enough to get deficits down permanently to the 3 percent of GDP that most economists consider sustainable.

Deficits are projected to fall as the economy recovers, but they will still average roughly 4.5 percent of GDP over the coming decade, according to the estimate.

Deficits are expected to rise again toward the end of the decade due to the increasing cost of retirement and healthcare programs as the "baby boom" generation retires.

Obama has warned that the burgeoning U.S. debt could unnerve U.S. financial markets, driving up borrowing costs and putting future economic growth at risk.

China, the biggest foreign holder of U.S. Treasuries, has urged the United States to get its fiscal house in order.

The bleak numbers could help build support for a bipartisan commission proposed by the White House that would recommend ways to address the budget problems.

Obama and his fellow Democrats face a growing voter backlash for the aggressive spending measures they have taken to stimulate the economy.

But Democrats point out that most of the fiscal mess has been inherited from the previous administration of Republican George W. Bush, who cut taxes and created an expensive prescription drug-benefit while pursuing wars in Iraq and Afghanistan.

The recession, which began in December 2007, also worsened the fiscal picture by depressing government revenues while forcing up spending on unemployment benefits and other safety-net programs.

The U.S. economy returned to growth last year after the worst downturn since the 1930s.

Antworten
obgicou:

bounce time

5
01.02.10 08:51
denke heute machen wir noch ein kleines Tief und dann geht's die nächsten Tage/Wochen kräftig nach oben.
ISEE 10dma bei 108 das ist tiefer als im März letzten Jahres.

ob neue Hochs drin sind ist noch unklar
Antworten
Anti Lemming:

Obgicou

5
01.02.10 08:57
Ernsthaft kaufen kann man wohl erst wieder die Panik, die sich mindestens 1000 Dax-Punkte tiefer einstellt..
Antworten
obgicou:

Gegenzeichen

 
01.02.10 08:57
wäre open im SPX unter 1070, dann hätten die kleinen Hände mal recht
Antworten
Contrade 121:

FTD - Auf den Punkt gebracht

3
01.02.10 09:08

eine nüchtern beschriebene Beobachtung der Konjunkturindikatoren bzw. deren Schönrechnerei in den USA. Das hatten wir des öfteren als Thema hier im Thread: 

 

Unbegrenzte Möglichkeiten

Die jüngsten BIP-Zahlen und Börsenbewegungen in den USA fallen eher wunderlich aus als wunderbar. Hier ein paar kleine Anmerkungen zu dem, was wie ein lupenreiner Aufschwung aussieht.

Der USA Bären-Thread 7354067

Der USA Bären-Thread 7354067www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...ten/50068126.html

Antworten
Stöffen:

Moin

10
01.02.10 09:24
Der McClellan-Oszillator lässt ebenfalls auf einen kurzfristigen Snap-Back-Effekt im SPX schließen, da extremly oversold angezeigt wird. Carl Swenlins Participation Index Chart bewegt sich ebenfalls im Extrembereich. Die Vergangenheit belegt, dass der Markt aus diesen Extrembereichen recht rasch herausschnellen kann. Be prepared ;-))
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 296230
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
fkuebler:

Töffel #556: Absolut valide, und Danke für die ...

4
01.02.10 10:02

"Die Vergangenheit belegt, dass der Markt aus diesen Extrembereichen recht rasch herausschnellen kann. Be prepared ;-))"

... Mahnung, damit unsere plötzlich wiedererwachte Bäreneuphorie nicht überschäumt.

Aber ich war durch dein Chart dann doch schon so geschockt (weil die Indikator-Konstellation ja ein deftiges Tief suggerierte), dass ich noch ein paar Monate zurückgegangen bin. Und Gott-sei-Dank hatte eine ähnlicher Struktur der Indikatoren im Oktober 2008 erstmal nur einen Stillstand der Abwärtsbewegung angekündigt. Vielleicht hilft's ja dem einen oder anderen Bärenkollegen, nicht sofort sein Frühstück wieder loszuwerden... ;-)

Jetzt könnte man argumentieren, dass wir weit von einer Oktober-2008-Stimmung entfernt sind. Stimmt auch! Aber dann sagt uns Malko wahrscheinlich auch schon, dass wir endlich den Schnittmuster-Unfug bleiben lassen sollen... ;-)

(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 296235
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CarpeDies:

Pimco pessimistissch über Staatsverschuldung

5
01.02.10 10:22
Pimco-Chef warnt vor weiteren Schuldenkrisen

Die Fondsgesellschaft Pimco schlägt wieder Alarm: Anleger an den Anleihemärkten müssen sich nach Einschätzung von Mohamed El-Erian, Vorstandschef der Allianz-Tochter, auf weitere Schuldenkrisen von Nationalstaaten gefasst machen.

LONDON. Die Investoren würden Fälle wie Griechenland und Dubai noch immer als isolierte Ereignisse sehen. Dabei seien die Verwerfungen in beiden Ländern Teil eines größeren Themas, das sich direkt auf die Finanzkrise und die drastische Ausweitung der Staatsverschuldung in vielen Ländern zurückführen lasse.

Das Wort von Pimco hat Gewicht, zählt die Fondsgesellschaft doch zu den mächtigsten Investoren an den Anleihemärkten. Erst vor wenigen Tagen goss El-Erians Pimco-Partner, Bill Gross, Öl ins Feuer der Griechenland-Krise als er in einer Einschätzung von einem "Feuer-Ring" sprach, der Länder mit exzessiver Verschuldung eingeschlossen habe. Das wären neben Griechenland Spanien, Frankreich, Irland, Italien, Japan und die USA.

Besonders hart ging der Investmentstratege mit den Briten ins Gericht. Die Staatsanleihen des Königreichs würden "auf einem Fundament aus Nitroglyzerin" ruhen, warnte er. Die harschen Worte begründete der Pimco-Manager mit der ausufernden Staatsverschuldung und dem Risiko erheblicher Verluste, falls das Pfund Sterling weiter an Wert verlieren sollte. Die britische Regierung ist dieser Einschätzung energisch entgegengetreten. "Das ist komplett unwahr. Wir spüren weiterhin solide Nachfrage nach unseren Staatsanleihen", kontert das Finanzministerium.

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat Großbritannien in die schlimmste Haushaltslage seit den 50er-Jahren gestürzt. Der Internationale Währungsfonds erwartet, dass das Land im kommenden Jahr mit einer Neuverschuldung von 13,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts das tiefste Finanzloch aller großen Industrieländer ausweisen wird. Ohne rigides Sparprogramm nach den Wahlen im Frühjahr, wollen die großen Ratingagenturen dem Königreich die Liquiditätsbestnote "AAA" entziehen. Bereits in der vergangenen Woche hatte die Ratingagentur Standard & Poor's gewarnt, dass sie Großbritannien nicht länger zu den sichersten und risikoärmsten Bankensystemen in der Welt zähle.
Antworten
fkuebler:

Dass die Schweizer VoWis schon am Morgen koksen...

5
01.02.10 10:38

..., das wäre in meinem Weltbild vor kurzem noch völlig undenkbar gewesen... Mein Gott, gibt es denn überhaupt keine Ankerpunkte mehr in dieser Welt?!?

Geldschwemme gegen den Euro-Crash

Der USA Bären-Thread 7354550
Der USA Bären-Thread 7354550Der USA Bären-Thread 7354550

01. Februar 2010, 09:32 Uhr

Griechenlandkrise

Geldschwemme gegen den Euro-Crash

Mega-Defizite wie in Griechenland bringen den Euro-Kurs unter Druck, doch das Krisenmanagement der Politik schwankt zwischen Aktionismus und Hilflosigkeit. Was Europa jetzt braucht ist eine gewollte Inflation, fordert HWWI-Ökonom Thomas Straubhaar.

Hamburg - Was ist von jemandem zu halten, der dem Ertrinkenden sagt: "Lerne erst schwimmen, bevor ich dich rette"? Nichts! Genau so zynisch agieren derzeit allerdings Politiker in Europa. Wie ein Ertrinkender wird Griechenland in diesen Tagen vom Strudel einer Schuldenspirale in den Abgrund gerissen. Und wie reagieren die EU-Regierungen? Sie schwanken zwischen Hilflosigkeit und Aktionismus in Form von Strafzahlungen gegen den mittellos dastehenden Defizitsünder.

Das rächt sich auf den Devisenmärkten. Der Wert des Euro ist unter Druck geraten. Und nicht nur Griechenland, auch andere Euroländer stehen vor der Zahlungsunfähigkeit. Drohende Staatspleiten einzelner stellen die übrigen Euroländer vor ein Dilemma. Helfen sie Griechenland, werden sie einen Spekulationswettlauf anstoßen. Wie Dominosteine müssen dann andere überschuldete Krisenstaaten gerettet werden. Das wird alle Euroländer - also auch die vergleichsweise stabilitätsorientierten wie Deutschland - viel Geld kosten. Ihre ohnehin schon aus dem Ruder gelaufenen Staatshaushalte werden zusätzlich belastet.

Das wiederum dürfte bei den eigenen Wählern nicht gut ankommen: Wieso sollen inländische Steuergelder dazu verwendet werden, im fernen europäischen Ausland selbstverursachte Haushaltslöcher zu stopfen und die Schulden anderer abzustottern? Wieso dient "unser" Geld nicht dazu, Bildung für die eigenen Kinder zu finanzieren? Derart kritische Fragen, oft am Rande eines billigen Populismus und gerade deshalb so mächtig, werden die Euro-Zone vor eine Zerreißprobe stellen.

Droht Griechenland das Schicksal der DDR in den achtziger Jahren?

Andererseits: Lassen die übrigen Euroländer Griechenland mit seinen Schulden alleine stehen, werden sich die Ungleichgewichte zwischen dem Kern und der Peripherie in Europa verschärfen. Alle Hoffnung auf eine wirtschaftliche Annäherung - zentral für das langfristige Gelingen des europäischen Integrationsprozesses - müssten dann begraben werden. Das Risiko einer Geldanlage in den schwächelnden Staaten würde steigen - und damit die Zinskosten, auch für private Investitionen.

Die Folgen: Das Wachstum in den Schuldenstaaten bleibt aus, die Arbeitslosigkeit steigt, die öffentliche Infrastruktur wird marode, die Wirtschaft insgesamt verliert weiter an Fahrt. Löcher in den Straßen, Eisenbahnen im Schritttempo, kaputte Versorgungsnetze und ein Zerfall der Bausubstanz werden alltäglich. Eine Erinnerung an die DDR Ende der achtziger Jahre mag genügen, um das Elend eines insolventen Staates zu veranschaulichen.

Welche weiteren Rettungsmöglichkeiten bleiben? Ein Big-Bang wäre zumindest hypothetisch vorstellbar. Man könnte ein Auseinanderbrechen des Euro-Raumes provozieren. Das würde jedoch keine Probleme lösen, sondern nur zusätzliche schaffen. Tritt ein schwacher Staat aus der Euro-Zone aus, wird niemand die neue nationale Währung dieses Landes haben wollen. Die öffentlichen Haushalte könnten sich also nur refinanzieren, indem sie Anlegern hohe Risikoprämien zahlen. Das würde die Schuldenspirale erst recht antreiben. Ein tiefer Außenwert, der Importe enorm verteuert, wäre die Folge. In der Summe stünde die Volkswirtschaft vor einem unaufhaltsamen Niedergang.

Der ökonomische Zerfall eines Landes reißt alle anderen mit

Das können auch die starken Euroländer nicht wollen. Denn selbst wenn ein Land den Euro-Raum verlässt: EU-Mitglied bleibt es in jedem Fall. Daher würde der ökonomische Zerfall eines europäischen Staates wie Griechenland alle anderen mitreißen, er würde zu Massenwanderung, sozialen und politischen Spannungen führen.

Dies ist auch der Grund, warum einem starken Euroland ein Austritt aus der Währungsunion ebenfalls nicht wirklich hilft. Über die EU-Verträge bleibt es mit den schwachen Euroländern aufs Engste verbunden, ein isoliertes Überleben in Stärke wäre europapolitisch nicht vorstellbar. Zudem dürfen auch die Kosten der Wiedereinführung einer starken Währung nicht unterschätzt werden. Die Informations-, Transformations- und Transaktionskosten wären gigantisch. Deshalb ist das Szenario eines Euro-Austritts völlig unwahrscheinlich.

Also bleibt nur eine letzte Hoffnung: Sie lautet Inflation. Über eine moderate, schleichende Inflation ließe sich die Last öffentlicher Haushaltsdefizite langsam mindern. Hohe Inflationsraten verringern die reale Belastung nominaler Schulden. Sie sind deshalb politisch die einfachste Option, Staatsschulden auf die kalte Art zu beseitigen. Wie eine indirekte Steuer - beispielsweise die Mehrwertsteuer - verringert die Inflation die reale Kaufkraft der Massen. Allerdings mit einem gewaltigen Unterschied: Es braucht dafür keine parlamentarische Zustimmung.

Der Euro gerät unter Druck

Nimmt man das alles zusammen, so zeigt sich, dass es für Europa wohl nur einen realisierbaren Plan gibt: Die Europäische Zentralbank (EZB) hat wohl einen Kompromiss zu finden, der mehr Inflation in Kauf nimmt. Sie wird noch bei einer Politik des billigen Geldes und der tiefen Zinsen bleiben (müssen), selbst wenn die wirtschaftliche Entwicklung bereits wieder an Fahrt gewinnt und eigentlich eine Zinsanhebung vonnöten wäre.

Höhere Inflationsraten sind dann die Kosten, die ein wirtschaftlich starkes Euroland wie Deutschland zu zahlen hat, um ein Auseinanderbrechen der Europäischen Währungsunion zu verhindern - was letztlich noch teurer käme.

Dies ist auch für den Wechselkurs des Euro bedeutsam. Denn tiefe Zinsen und steigende Inflationsraten werden dazu führen, dass der Außenwert des Euro gegenüber dem Dollar noch stärker unter Druck gerät. Darüber mögen sich die europäischen Exporteure freuen - je billiger der Euro, desto günstiger können sie ihre Produkte weltweit anbieten. Genau andersherum ist es jedoch beim Import: Die Kaufkraft der Europäer im Ausland sinkt, der Erwerb von Gütern auf den Weltmärkten wird teurer, ebenso wie Urlaub außerhalb Europas.

Vor allem aber trifft es die Sparer. Für die Geldanlage bedeutet ein schwacher Euro nichts Gutes.

 

Antworten
Anti Lemming:

Ich bin recht optimistisch

4
01.02.10 10:39
in Hinblick auf sich nun verbreitenden Pessimismus.
Antworten
Anti Lemming:

So funktioniert Schleichwerbung

2
01.02.10 10:42
Komplizierte neue technische Geräte müssten dem Leser ja erst mal gründlich erklärt werden:

www.ftd.de/it-medien/computer-technik/...s-i-pad/50066914.html
Antworten
Eidgenosse:

keine Telefon-Funktion

6
01.02.10 10:58
vielleicht weils etwas uncool aussieht wenn man sich eine A4 grosse Platte ans Ohr hällt.
Investiere in Bildung und Gesundheit, das kann Dir niemand nehmen.
Antworten
pfeifenlümmel:

zu # 465

5
01.02.10 11:07
eur/usd wie erwartet gestiegen. Nun ausgestiegen. Mittelfristig wieder abwärts. Anscheinend werden höhere Zinsen befürchtet, raus aus Aktien und Rohstoffen, carry trades rückwärts in den Dollar. Die Erwartung besserer Wirtschaftsdaten führt zu niedrigen Rohstoffpreisen, paradox und zugleich auch wieder logisch.
Antworten
wawidu:

obgicou/stöffen/kübi

3
01.02.10 11:09
NYMO und NAMO sind kurzfristige Breadth-Indikatoren. Zur Beurteilung der mittelfristigen Perspektive empfehlen sich eher die ebenfalls von McClellan stammenden Breadth-Indikatoren NYSI und NASI.
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Der USA Bären-Thread 296252
Antworten
wawidu:

NASI

 
01.02.10 11:11
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 296254
Antworten
wawidu:

kübi - # 56549

7
01.02.10 11:35
Nun, ich bin schlicht und einfach bärisch, jedoch noch nicht super-bärisch. In den letzten Wochen habe ich fleißig Calls, speziell auf GS, geschrieben und auch mal eine klassische Put-Posi auf GS und eine ETF-Short-Posi in QID (schöner Rounding Bottom!) gewagt.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 296259
Antworten
Anti Lemming:

Die "helfende Hand" ist dem Markt entzogen

11
01.02.10 11:39
für's Erste. Wann Goldman/JPM die Hebel ihrer Trading-Automaten wieder von "Sell" auf "Buy" zurückschalten, lässt sich charttechnisch im Voraus kaum erahnen. Es hängt auch von der jeweiligen Tageslaune ab und wann jeweils das Sektfrühstück der Trader endet. Wenn es zuwenig Kaviar gibt, sollen sie, so wird gemunkelt, eher zum Shorten neigen.

Im Herbst 2008 waren der McClellan-Oszillator und andere kurzfristige Indikatoren auch massiv "überverkauft", ohne dass dies die Indexhalbierung bis März 2009 verhinderte.

Die Fundi-Parallele zu Herbst 2008: Damals zerbrachen die Banken unter ihrem eigenen (Schulden-)Gewicht, nun werden sie von Obama und Volcker zerlegt. Goldman muss sich auf eine kargere Zukunft - womöglich ohne hauseigene Zockerabteilung - einstellen. Das holen sich die gefrusteten Goldmänner jetzt schon mal auf der Shortseite zurück - solange sie noch dürfen. Mich würde nicht mal wundern, wenn sie ihre eigene Aktie shorten. Fundamental lägen sie da übrigens gar nicht so falsch.



Narrenpossen mit der Charttechnik

Die Goldmänner haben im März 2009 den bislang unbekannten Chart-Parameter "technische Überraschung" in ihre Trading-Progamme eingebaut. Es handelt sich um kreative Regelverletzungen, die Geld aus den Taschen der Charttechniker in die der Goldmännern umschichten. Denn man muss traden, was man sieht. Und was man sieht, bestimmt Goldman mit den Futures (am liebsten im dünnen vorbörslichen Handel).

Folge: Wer sich 2009 auf dem Weg nach oben als Bär an charttechnischen Lehrbuchweisheiten orientierte,  wurde skalpiert. Nun könnte den Bullen dasselbe einige Monate lang  "nach unten" passieren. Die Boni für 2009 sind ja im Kasten, und der bullische Konsens gibt zurzeit das beste Kanonenfutter für die Automaten her.

Das Sentiment ist längst noch nicht wieder so bärisch, das die Anlegermassen mit längerfristigen Long-Attacken genarrt werden könnten (wie im März 2009). Es gibt bislang nur eine leichte Eintrübung der Mitte Januar geradezu überschwänglichen bullischen Stimmung, wobei die Dip-Buy-Neigung nach wie vor groß ist.. Die Noch-Bullen ("wenn es weiter fällt, verdoppel ich meine Posi") sind ein ideales Kanonenfutter für Bärenattacken. Nach unten ist mMn noch viel Platz.

A.L.
Antworten
Malko07:

#56562:

3
01.02.10 11:55
Es soll ja schon länger Bluetooth geben. Das ist den Apfelbauern offensichtlich nicht so richtig bekannt. So kann man z.B. mit dem Dell Mini 5 mit einem Bluetooth-Headset telefonieren sogar mit Bild. Aber wenn das Tablett telefonieren könnte würde es den iPhone kanabalisieren.
Antworten
Anti Lemming:

Im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten

11
01.02.10 12:10

FTD

Das Kapital
Unbegrenzte Möglichkeiten

Die jüngsten BIP-Zahlen und Börsenbewegungen in den USA fallen eher wunderlich aus als wunderbar. Hier ein paar kleine Anmerkungen zu dem, was wie ein lupenreiner Aufschwung aussieht.

Dieser Aufschwung ist nicht mehr zu stoppen. In Amerika steigt das Lohneinkommen der Verbraucher trotz sinkender Beschäftigung. Das Selbstständigeneinkommen nimmt trotz des kläglichen Geschäftsklimas in den Kleinbetrieben zu. Das Mieteinkommen zieht trotz des darniederliegenden Immobilienmarkts an. Das Dividendeneinkommen springt trotz fallender Ausschüttungen im S&P 500 . Das Zinseinkommen sinkt trotz staatlicher Nullzinspolitik quasi erst in der Nachkommastelle. Das Einkommen aus Sozialtransfers schießt trotz des realen Wirtschaftswachstums von annualisierten 5,7 Prozent im vierten Quartal weiter nach oben. Nur die Einkommensteuern der Verbraucher, die gehen trotz alledem weiter in den Keller. Aus irgendwelchen, sicher guten Gründen.

Das Beste aber: Die Unternehmen investieren wieder, und das ist das sicherste Zeichen für einen bevorstehenden Beschäftigungsaufbau. Es sei denn natürlich, die Zunahme der Ausrüstungsinvestitionen um 13,3 Prozent bei einem gleichzeitigen Rückgang des Gewerbebaus um 15,4 Prozent lässt eher auf Rationalisierungs- als auf Erweiterungsinvestitionen schließen. Aber daran wollen wir nicht mal denken. Schließlich schießt die reale inländische Endnachfrage - BIP abzüglich Export zuzüglich Import abzüglich Vorratsveränderungen - in den USA ja geradezu durch die Decke. Real ist sie im vierten Quartal um sage und schreibe 1,7 Prozent gewachsen. Dass die Abweichung der Inlandsnachfrage von ihrem realen exponentiellen Trend damit auf minus 11,4 Prozent und mithin auf ein neues Rekordtief seit Beginn der vierteljährlichen BIP-Erfassung 1947 gefallen ist, würden nur schlimme Miesepeter anmerken.

Nicht doch, jetzt geht es aufwärts. Denn wenn schon die Verringerung des Lagerabbaus im vierten Quartal 3,4 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beigetragen hat, was wird denn dann erst, wenn die Firmen ihre Vorräte wieder aufstocken? Nicht auszudenken, denn im Verhältnis zum Güterabsatz sind die realen Vorräte der US-Firmen soeben auf den niedrigsten Stand seit Beginn der aktuellen Klassifizierung 1996 gefallen. Dass die Lagerbestände nominal ungemütlich hoch bleiben, können wir getrost ignorieren, denn auf die Deflatoren des Bureau of Economic Analysis (BEA) ist unbedingt Verlass. Wer würde etwa daran zweifeln, dass Gebrauchsgüter den US-Konsumenten derzeit genauso viel kosten wie 1980? Nein, sogar die Verbraucher, die nach eigenem Bekunden im vierten Quartal 1,2 Millionen Stellen eingebüßt haben, fassen den Umfragen zufolge Vertrauen in den Aufschwung, na ja, wenn man die wöchentlichen Erhebungen (ABC) mal geflissentlich vergisst.

(Links im Orig.)

Vielleicht wissen sie noch gar nicht, was ihnen blüht, falls ihnen die Bank weiter den Kredit verwehrt. So hat der Telekombetreiber Verizon vergangene Woche eine weitere Kürzung von 13.000 Stellen angekündigt, weil die Geschäftszahlen nicht ganz den Erwartungen entsprochen haben: Umsatz 2009 plus elf Prozent auf 107,8 Mrd. $, Mittelüberschüsse nach Zinsen, Steuern und Investitionen von 14,5 Mrd. $. Jedenfalls sollte das gemeine US-Volk lieber nicht damit rechnen, dass die Firmen seinen - auf dem Niveau der frühen 70er liegenden - realen Stundenlohn erhöhen werden. Doch macht nix. Die anstehenden Steuererhöhungen zahlen die einfachen Arbeiter und Angestellten aus der zerfetzten Hosentasche.

Sieht also so aus, als ob alles so weiter laufen würde wie gehabt: Die Statistiker mogeln, die Vermögenden sahnen ab, Joe Sixpack darbt. Oder vielleicht doch nicht so ganz? In realen DM/Euro gerechnet notiert der S&P 500 gerade mal um ein Fünftel über dem Niveau vom Januar 1966. In Gold ausgedrückt liegt der S&P um rund ein Drittel unter der Spitze von 1929. Trotzdem beläuft sich das Shiller-KGV mit 19,6 um 3,3 Punkte über dem Durchschnitt seit 1881. Dabei hat der Entschuldungsprozess noch nicht mal begonnen, denn dank der freundlichen Hilfe Washingtons stehen Firmen, Verbraucher, Staat und Finanzwesen mit 355 Prozent des BIPs ja noch tiefer in der Kreide als vor Ausbruch der Kreditkrise (325 Prozent).

Glänzende Investitionsperspektiven also, zumal die Schulden bei einer nationalen Nettoersparnis von minus 2,5 Prozent des BIPs (im dritten Quartal, das vierte liegt noch nicht vor) mit links abgetragen werden können. Schließlich sinkt das reale US-Außenhandelsdefizit rapide, nicht wahr? Ganz recht, denn dass die nominalen Nettoexporte vom dritten aufs vierte Quartal von minus 402,2 auf minus 440,5 Mrd. $ gerutscht sind, ist wie so manches in diesem Beitrag reine Illusion.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/...ten/50068126.html

(Contrade hat den Link schon gepostet, aber der Text ist zu schön, um ihn hier zu verstecken.)

Der USA Bären-Thread 296267
Antworten
fkuebler:

AL #561: Und so funktioniert auch Journalismus,...

 
01.02.10 12:21

 

"So funktioniert Schleichwerbung: Komplizierte neue technische Geräte müssten dem Leser ja erst mal gründlich erklärt werden"
 
... wie du sicher ohne grössere Schwierigkeiten nachanalysieren kannst:
 
Schliesslich müssen die armen Schweine ja jeden Tag viele hundert Quadratkilometer Klopapier vollgedruckt kriegen, und da ist man dann dankbar für jede kleine Gelegenheit... ;-)

 

Antworten
Anti Lemming:

Dax - Sentiment-Analyse

6
01.02.10 12:26
Der USA Bären-Thread 296271
Antworten
Kicky:

TARP schaffte nur neue Risiken

4
01.02.10 13:06
01. Februar 2010 Das amerikanische Bankenrettungspaket über 700 Milliarden Dollar hat das Risiko einer noch tieferen Krise des Finanzsystems erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt der Generalinspektor für die staatlichen Rettungsmaßnahmen des Trouble Asset Relief Program (Tarp), Neil Barofsky. In seinem am Wochenende in Washington vorgestellten Bericht warnte er davor, dass die Rettungsmaßnahmen die Banken nicht von riskanten Geschäftsstrategien abhielten. Vielmehr seien die Banken nun noch stärker davon überzeugt, dass der Staat einspringen werde, wenn systemrelevante Institute in eine existenzgefährdende Schieflage gerieten. „Ohne eine grundlegende Reform fahren wir noch immer auf einer kurvenreichen Bergstraße, diesmal aber in einem schnelleren Auto“, lautet das Fazit des Kontrolleurs.

Barofskys Bericht verschafft dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama wichtige Rückendeckung für seine geplante Verschärfung in der Bankenregulierung......
www.faz.net/s/...749821FEF985CA239E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Antworten
Kicky:

Fatale Entwicklung

3
01.02.10 13:32
wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/12/...-entwicklung.html
Wertschöpfung und Jobs in den USA wurden den kurzfristige Gewinnen der Global Player als treibende Kräfte der Globalisierung geopfert. Einkommen wurden durch Kredite ersetzt und industrielle Wertschöpfung durch ungehemmte Spekulation des Finanzsektors! Angetrieben wurden diese Verwerfungen durch historisch niedrige Zinsen und exzessiver Kreditvergabe! Nutznießer dieser nicht nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung waren die Banken, die eine Politik des leichten Geldes der US-Notenbank mit Finanzinnovationen, Kreditverbriefungen, Derivaten und ungehemmter Kreditvergabe auf die Spitze trieben und die Bilanzen immens aufgeblähten und daraus ungeheure Scheingewinne generierten.
Der USA Bären-Thread 73555111.bp.blogspot.com/_4bEaRUYaLZ4/Szk1CjNnF-I/...YLU/s1600/1.jpg" style="max-width:560px" />
Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung (Value Added) des Manufacturing-Sektors in Prozent zum BIP seit 1947. 2008 wurde mit 11,48% des nominalen BIPs ein historischer Tiefpunkt markiert.
Der USA Bären-Thread 73555111.bp.blogspot.com/_4bEaRUYaLZ4/SznNcNLNU0I/...neI/s1600/1.jpg" style="max-width:560px" />
Seit Beginn der Rezession in den USA im Dezember 2007 gingen 2,129 Millionen Jobs im Verarbeitenden Gewerbe verloren! Dies entspricht 30% des gesamten Stellenabbaus in den USA von Dez. 2007 - Nov. 2009, der sich insgesamt auf -7,156 Millionen verlorene Jobs kumuliert! ......

Auf eine mangelnde Wertschöpfung und Konkurrenzfähigkeit der US-Wirtschaft weist auch ganz deutlich das Handelsbilanzdefizit mit China hin. Im Jahr 2009 kumuliert die USA von Januar bis Oktober ein Handelsbilanzdefizit mit China in Höhe von -188,464 Mrd. Dollar. Seit 1985 addiert sich das jährliche Defizit aus dem Handel mit Waren und Gütern auf -2,0607 Billionen Dollar.

Im Handel mit der gesamten Welt generiert die USA seit 1976 durchgehend ein Handelsbilanzdefizit auf Jahresbasis. Bei Waren, Güter und Dienstleistungen (Goods and Services) kumulieren sich -7,44 Billionen Dollar. Nimmt man nur die Waren und Güter (Goods) hat die USA ein unfassbares Defizit im Wert von -9,1 Billionen Dollar seit 1976 bis Oktober 2009 angehäuft! Dieses ungeheure Defizit musste genau wie das exponentiell wachsende Staatshaushaltdefizit der USA auf Kredit finanziert werden, vorzugsweise durch Kapital aus dem Ausland, das in Finanzanlagen und Innovationen investierte die auf verpackte Schulden basierten.
..........
Antworten
Contrade 121:

you 're late AL

 
01.02.10 13:34
fkuebler:

Das steht in der FTD in der Rubrik "Entertainment"

8
01.02.10 13:47

... und da passt es auch gut hin: Hank Paulson:                    "Die Briten haben uns abgezockt"                

Der Artikel ist sicher journalistisch ein bisschen aufgebrezelt, aber man ahnt schon, dass die Vollversion der Memoiren noch Spass bringen könnte. Für die Frage "Wer wissen will, ob Paulson womöglich auch selbst Fehler begangen hat, muss sich das Machwerk kaufen", braucht man das Buch aber ganz sicher nicht zu kaufen, denn die Antwort ist von vornherein ein klares Nein. Wenn alte Männer überhaupt noch etwas mit Energie hochgehalten kriegen (neben dem Kontostand), dann ist es sicher das Recht-gehabt-haben... ;-))

Insofern dürfte er eben doch grossen Wert darauf legen, dass sein Buch so viel wie möglich verkauft wird...

Memoiren des Ex-US-Finanzministers

"Die Briten haben uns abgezockt"

Die Fed braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, die Banken der Wall Street auch nicht, und er selbst hat natürlich auch keine Schuld an der Finanzkrise. So sieht es jedenfalls Henry Paulson. Seiner Meinung nach hat London die falschen Entscheidungen getroffen. von Tim Bartz
Auf die Empfindlichkeiten seiner Geschäftspartner hat Henry "Hank" Paulson nie übertrieben Rücksicht nehmen müssen. Als Chef des Wall-Street-Anführers Goldman Sachs konnte er sagen, was er dachte. Kaum vorstellbar also, welche Qualen der heute 64-Jährige in seiner Zeit als US-Finanzminister von 2006 bis 2008 ob der diplomatischen Zwänge des Amtes litt.
Nun aber hat sich Paulson wieder gesammelt - und ohne sonderliche Rücksichtnahme seine Memoiren geschrieben. "Am Rande des Abgrunds" ("On the Brink") erscheint ab Dienstag in amerikanischen Buchläden und gewährt tiefe Einblicke in die ebenso dramatischen wie chaotischen Tage rund um den folgenschweren Zusammenbruch der Investmentbank Lehman Brothers Mitte September 2008. Demnach tragen weder Paulson noch die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) oder die anderen Wall-Street-Häuser die Hauptschuld an der Jahrhundertpleite - sondern Alistair Darling. Der noch heute amtierende britische Schatzkanzler habe die Übernahme Lehmans durch die britische Bank Barclays in letzter Sekunde verhindert. Und das, obwohl US-Regierung und Fed bereit gewesen seien, für Verluste der maroden Bankbilanz aufzukommen. "Die Briten haben uns abgezockt", zürnt Paulson in seinen Erinnerungen.
Darling habe gefürchtet, dass Barclays von Lehman mitgerissen wird. Deshalb habe er Barclays trotz Paulsons flehentlichem Bitten verboten, den Konkurrenten ausnahmsweise ohne Hauptversammlungsbeschluss zu übernehmen - perfides Albion. 
Im Kampf gegen einen anderen Gegner hatte Paulson mehr Glück. Bei den Olympischen Spielen in Peking im August 2008 sei er über eine heimtückische Attacke der russischen Regierung informiert worden. Zusammen mit den Chinesen plante Moskau demnach den massenhaften Verkauf von Anleihen der Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, um die USA zu deren Rettung mit Steuergeld zu zwingen - und so die Supermacht wirtschaftlich zu schwächen. Gott sei Dank hätten die Chinesen entrüstet abgelehnt.
Auch mit den eigenen Parteifreunden geht der Republikaner hart ins Gericht. Während ihn der demokratische Präsidentschaftsbewerber Barack Obama schwer beeindruckt habe, sei dessen Gegenspieler John McCain weit weniger geeignet gewesen, ins Weiße Haus einzuziehen - geschweige denn McCains Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin.
Bislang sind nur Auszüge aus "Am Rande des Abgrunds" bekannt. Wer wissen will, ob Paulson womöglich auch selbst Fehler begangen hat, muss sich das Machwerk kaufen. Direkt angewiesen auf den Bucherlös ist er indes nicht: Seriöse Quellen schätzen sein Vermögen auf 700 Mio. $.

 

 

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