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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf First Solar Inc

Strategie Hebel
Steigender First Solar Inc-Kurs 4,77 8,68 12,96
Fallender First Solar Inc-Kurs 2,80 9,48 14,01
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK7JCH7 , DE000VH0M9A2 , DE000VJ8A7F7 , DE000VJ2JBA8 , DE000VJ6TZX9 , DE000VJ61VR4 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
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S&P 500 6.695,23 +1,10% Perf. seit Threadbeginn:   +358,90%
 
fkuebler:

pfeifenlümmel #225: Bei mir KOMMT aber oben...

4
09.12.09 19:15

"wenn bei Dir oben kein Alkohol reinkommt kann unten auch nichts rauskommen."

... Alkohol rein, nämlich der Rotwein aus dem Coop. Und trotzdem kommt unten kein Benzin raus... Mache ich da etwa etwas falsch? ;-)

Sorry, liebe Bärenkollegen, das muss auf meiner Seite wohl die von Malko in #54175 in Korrelation mit Wein zitierte südliche "Leichtigkeit" sein... ;-))

Antworten
pfeifenlümmel:

fkuebler,

4
09.12.09 19:18
Du musst Rotwein von der Ahr trinken. Keinen Verschnitt.
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permanent:

Treasurys Slump After Weak Auction for 10-Year Not

9
09.12.09 19:24
Treasurys Slump After Weak Auction for 10-Year Notes
BONDS, TREASURYS, TREASURY, DEBT, TREASURIES, T-BILLS, 30-YEAR BOND, 10-YEAR NOTES, 2-YEAR NOTES, ECONOMY, STOCK MARKET NEWS,
Reuters
| 09 Dec 2009 | 01:12 PM ET

US government securities prices headed lower, with the 30-year bond falling well over a full point, following a disappointing auction of 10-year notes.

 

The auction fetched a high yield of 3.448 percent and a bid-to-cover ratio of 2.62, a measure of demand that was well below the average of 2.92. The ratio measures the amount of money bid for each dollar of debt auctioned.

The 30-year bond was trading down 1-10/32 to yield 4.45 percent. The 10-year fell 17/32 to trade at a 3.45 percent yield.

Treasurys had been narrowly lower ahead of the auction and as demand for safe-haven U.S. government debt abated after Greece's prime minister vowed to check the country's vast deficit after a ratings downgrade.

Greek financial markets were hammered and the risk premium on its government bonds jumped, a day after Fitch Ratings cut the country's debt to BBB+ from A-, the lowest in the euro zone.

 

"The Greek (Prime) minister indicated there was no risk of default and no immediate borrowing needs," said Tom Di Galoma, head of fixed-income rates trading at Guggenheim Securities in New York.

The Greece cut on Tuesday as well Moody's Investors Services' downgrade of U.S. state of Illinois' general obligation bond rating rekindled investor demand for safe-haven government bonds.

The high-profile actions were reminders the global credit crisis was not yet over, though the latest events produced much less drama than the collapse of Lehman Brothers a year ago.

At the auction, major Asian accounts were expected to be major buyers because the Japanese year-end occurs in March, Di Galoma said.

John Spinello, chief fixed-income technical strategist at Jefferies & Co in New York, said year-end conditions and balance sheet issues could cause the dealer community to participate less aggressively in the 10-year auction.

 

Year-end demand for Treasurys and prospects for very low interest rates for at least another half year should remain supportive for Treasurys, analysts said.

"The slower pace of job destruction (in the U.S.) is encouraging, but is unlikely to have much impact on the FOMC when it meets next week," said Paul Dale, U.S. economist at Capital Economics in Toronto.

"The unemployment rate won't begin to fall in earnest until the economy is creating more than 150,000 extra jobs each month. That could easily take another six months," he said.

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Kostolanya:

Auch Kinder machen sich Gedanken...

5
09.12.09 19:27
zum Thema Banken und der Welt...

Financial World

Hello, Financial World - I am a child
and I have a question, just a question for you:
Where is all the money, that goes around and around?
Tell me: Why has money never found
it´s way to children, who need it to survive?
So, please tell me: What does money do for a life?

What do you think, when you print all this money for yourself?
Not for children, who need it so much more than you and me?
What do you think, when you print al this money for yourself?
Not for people, who need it so much more than you and me
in your Financial World...

Kosto
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permanent:

Steffens heute

7
09.12.09 19:57
Und die Krise zieht weitere Kreise
von Jochen Steffens
  
Die Ratingagentur Fitch hatte die Bonitätsnote Griechenlands von „A-“ auf „BBB+“ gesenkt. Die weiteren Aussichten für die Kreditwürdigkeit des Landes bewerten die Bonitätsprüfer „negativ“.
Heute folgte eine Nachricht der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P), die den Ausblick für die Kreditwürdigkeit von spanischen Staatsanleihen auf "negativ" von bislang "stabil" gesenkt hatte. Das könnte auch zu einer Ratingabstufung Spaniens führen, sofern die dortige Regierung keine "aggressiveren Schritte" unternimmt, fiskalpolitische und außenwirtschaftliche Ungleichgewichte einzudämmen.
 
Die Ratingagentur Moody`s hatte unlängst davor gewarnt, dass auch Staaten mit Top-Ratings wie Großbritannien und die USA immer näher an den unteren Rand ihres Triple-A Ratings geraten. Noch sei das Spitzenranking allerdings „belastbar“. Nur zur Information, Länder wie Kanada, Deutschland, Frankreich, Schweiz, Neuseeland, Österreich und Luxemburg werden von Moody’s als „resistent“ charakterisiert. Hier muss man sich also keine Sorgen machen.
 
Moody’s spricht auch den Umstand an, dass auf alle Staaten langfristig zusätzliche Belastungen durch hohe Zinsen hinzukommen. Die ausufernde Staatsverschuldung in allen Ländern ist in Zeiten niedriger Zinsen gut finanzierbar. Aber was passiert, wenn aufgrund von Inflationssorgen die Zinsen anziehen, und die Staaten sich auf einmal einer ständig wachsenden Zinslast gegenübersehen?
 
Umso wichtiger werden Maßnahmen zu einer nachhaltigen Konjunkturerholung werden. Dazu gehören eben auch ein Abbau der Arbeitslosigkeit und natürlich die Konsolidierung der Haushalte.
 
Gerade der europäische Markt reagierte auf die schlechteren Perspektiven für den ehemaligen Überflieger Spanien verschnupft. Es ist die Befürchtung im Markt, dass noch weitere negative Nachrichten aus dem Kreditmarktbereich kommen. Dubai, Griechenland, Spanien - und wie geht es weiter? Was wird diese Krise noch für Überraschungen bereithalten?
 
 
Wie interpretiert man eine „Orientierungslosigkeit“ des Marktes
 
In den letzten Tagen liest man viel von der Orientierungslosigkeit des Marktes oder der Orientierungslosigkeit der Anleger oder sogar der Indizes. Kurz, den Medien wird so langsam die Seitwärtsbewegung bewusst. Was aber bedeutet eine „Seitwärtsbewegung“? Ist das bullish, bearish oder lediglich ein Zeichen von Unentschlossenheit?
 
Klassische Charttechnik
 
Die klassische Charttechnik macht es sich einfach. Sie sagt: Eine Konsolidierung in Form einer Seitwärtsbewegung - auch Rechteck genannt - ist bullish, da Rechtecke Fortsetzungsformationen sind.
  
Der USA Bären-Thread 7060818
 
Somit müsste man also irgendwann mit einem Ausbruch aus diesem Rechteck nach oben rechnen.
 
Die Topformation

Wenn es doch so einfach wäre. Gerade nach langen Trends und nach starken Bullenphasen brauchen Tops oft einen längeren Zeitraum, um sich auszubilden. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Top-Formationen und Boden-Formationen: Bodenformationen benötigen wesentlich weniger Zeit, um sich zu etablieren.
 
Ein Beispiel
 
Eines der bekanntesten Beispiele ist das große Top um das Jahr 2000 im Dow Jones:
 
Der USA Bären-Thread 7060818
 
Dort ist eine typische Seitwärtsbewegung (blaues Rechteck) zu erkennen, die von März 1999 bis September 2001 andauerte. Tatsächlich sind solche Rechtecke typisch für große Tops. Allerdings verstecken sie sich oft in anderen Formationen. Eine der bekanntesten Topformationen, die Schulter-Kopf-Schulter-Formation ist besonders dann, wenn sie mit mehreren Schultern ausgebildet wird, eigentlich auch nur eine spezielle Form einer Seitwärtsbewegung.
 
Rounding-Tops

Aber selbst bei den Rounding-Tops, die sich über mehrere Jahre ausbilden können, findet sich im Kern eine Seitwärtsbewegung. Dazu als Beispiel, wie das aussehen kann, der aktuelle DAX:
 
Der USA Bären-Thread 7060818
 
Wir denken uns den Chart einfach entlang der roten Linie des Roundings und den darauf folgenden Prognoselinien weiter. Dann hätte es in der Mitte des Roundings eben auch eine Seitwärtsbewegung gegeben. Für den DAX würde das übrigens bedeuten, dass sich eine große „W-Formation“ als Bodenformation ausbildet. Das ist aber nur eines von vielen zurzeit noch sehr theoretischen Szenarien. In unserem Zusammenhang belegt dieses Beispiel jedoch anschaulich, wie ein Rechteck das Hoch in einem Rounding ausbildet.
 
Die Abhängigkeit vom Betrachter
 
Bei den vielen Möglichkeiten fällt es dem überzeugten Bären natürlich leicht, diese Seitwärtsbewegung als ein Zeichen des drohenden Endes der Zwischenerholung in dem größten Crash seit knapp 100 Jahren zu bezeichnen. Er wird dazu auch genügend Beweise finden. Genauso wird der Bulle darauf bestehen, dass Rechtecke Fortsetzungsformationen sind und die Rally weiter geht. Schlussendlich gibt es noch die Steffens-Daily-Leser, die gerne beide Seiten betrachten und somit bis hierhin keinen befriedigenden aber damit auch keinen falschen Schluss aus diesen Analysen ziehen können.
 
Fundamentale Betrachtung
 
Tatsächlich kann man allein aufgrund der Feststellung, dass sich der Markt nun in einem Rechteck aufhält, keine wirklich verlässlichen Prognosen erstellen. Und hier zeigt sich, wie wichtig die Verbindung von Charttechnik mit der fundamentalen Grundsituation ist, um bestimmte Formationen besser einordnen zu können:
 
Wir haben eine enorme Rally hinter uns. Der Markt war und ist noch stark überkauft. Das bedeutet, eine Konsolidierung ist mehr als überfällig. Nun sind aber in den USA und in vielen anderen Ländern dieser Erde die Zinsen sehr niedrig, zudem findet das Geld einfach keine Renditemöglichkeiten außerhalb der Börsen. Also fließt das Geld mit der Hoffnung auf Rendite in die Märkte.
 
Das bedeutet, zurzeit stehen sich zwei Fraktionen gegenüber: Die einen, die gerne ihre Gewinne sichern wollen, weil sie um die weitere Zukunft der Märkte besorgt sind und die anderen, die auf der Suche nach Rendite versuchen, zu günstigen Kursen in den Markt zu drängen. Das Ergebnis aus diesem Kampf zwischen diesen beiden Fraktionen ist, dass der Markt weder nach oben, noch nach unten ausbrechen kann. Was macht der Markt also? Er läuft seitwärts. So einfach ist das.
 
Eine Konsolidierung...
 
Über diese Seitwärtsbewegung baut sich aber auch gleichzeitig die überkaufte Situation ab. Eine richtige Konsolidierung in Form von stark fallenden Kursen ist aufgrund der vielen Käufer einfach nicht möglich. Sobald sich die überkaufte Situation nachhaltig abgebaut hat, können die Kurse wieder steigen.
 
... mit einem Aber
 
Aber natürlich darf in dieser fragilen Situation nicht Schlimmes passieren (so wie damals im Dow Jones, als im Jahr 2001 der Anschlag auf das World Trade Center verübt wurde). Dann könnten diejenigen, die noch in den Markt wollen, Angst bekommen und ihren Kaufwillen aufgeben.

Einfache Lösung?
 
Und aus diesem Grund bleibt tatsächlich nichts anderes übrig, als bei so einer Seitwärtsbewegung abzuwarten, ob es zu einem nachhaltigen Ausbruch nach oben oder nach unten kommt. Hier bilden sich die entsprechenden Zeichen. Als Investor, aber auch als Trader kann man jedoch versuchen, an der unteren Begrenzung der Seitwärtsbewegung Positionen aufzubauen und je nach Anlagehorizont weit oder eng abzusichern. An diesen Linien hat man ein vergleichsweise gutes Chance/Risiko-Verhältnis. Denn es gilt: Eine Seitwärtsbewegung ist eine Seitwärtsbewegung ist eine Seitwärtsbewegung – und diese setzt sich meist länger fort, als die meisten glauben wollen...
 
Viele Grüße
 
Jochen Steffens
Antworten
Kicky:

Fremdwährungskredite

4
09.12.09 20:34
also neeneenee was agte noch der Österreicher vorhin?
Aussage der Österreichischen Nationalbank :Nirgendwo in Europa werden im Verhältnis so viele Fremdwährungskredite aufgenommen wie in Österreich. Der Anteil der Fremdwährungskredite an inländische Nichtbanken lag 2008 bei 18 % bzw. über 55 Milliarden Euro.
Innerhalb Österreichs haben Tirol und Vorarlberg im Jahr 2008 mit jeweils 11% einen überdurchschnittlich hohen Anteil an den Fremdwährungskrediten. Im Vergleich: bei den Eurokrediten liegen Tirol und Vorarlberg nur bei 7% bzw. 3%.
www.oenb.at/de/ueber_die_oenb/..._haeufig_gestellte_fragen.jsp
Antworten
wawidu:

$NYAD

6
09.12.09 20:47
ist der Index der steigenden minus fallenden Werte an der NYSE. Was reflektiert wohl MA 20 im puren MA20/MA40-Chart seit August? LOWER LOWS - LOWER HIGHS! Dies bedeutet mE, dass Großinvestoren(-zocker) bereits seit diesem Zeitpunkt "verdeckt" nach unten terrassieren, während sie das Fußvolk mit immer weniger "Schmankerln" (aka: Pushwerten) bzw. Index-Futures bei Laune zu halten versuchen.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 282252
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permanent:

Lebensversicherungskunden bekommen Krise zu spüren

7
09.12.09 20:53

Die Allianz schreibt ihren Lebensversicherungskunden 2010 erstmals seit sechs Jahren weniger Zinsen gut. Da die Vorgabe des Marktführers als Richtwert für die Branche gilt, müssen sich auch Kunden anderer Lebensversicherer auf niedrigere Erträge einstellen.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/...rschussbeteiligung;2496856

Antworten
Kicky:

S&P-Warnschuss gegen Spanien erschüttert d. Märkte

7
09.12.09 20:59
.......Nachdem Standard & Poor's (S&P) den Ratingausblick für Griechenland und Portugal senkte, folgte am Mittwoch der nächste Schlag: Die Agentur setzte Spanien auf "Creditwatch negative". Seit Januar bewertet S&P Spanien mit der zweitbesten Note "AA+".
Die Märkte rüttelte das durch. Die Rendite auf zehnjährige spanische Staatsanleihen erhöhte sich um drei Basispunkte auf 3,79 Prozent. Renditen und Kurse bewegen sich bei Bonds gegenläufig. Spanische Banken wurden an der Börse abgestraft. Die Anteilsscheine von Banco Santander  fielen um 3,2 Prozent, die Papiere von BBVA  und Bankinter gaben 2,9 und 2 Prozent ab. Die Aktien von Banco de Sabadell verbilligten sich um 0,9 Prozent. Der Stoxx 50 lag am Mittwochnachmittag mit 0,7 Prozent im Minus.

Staatsbankrottrisiken dominieren momentan das weltweite Finanzgeschehen. Seitdem Dubai World am 25. November um einen Zahlungsaufschub bat, fragen sich Anleger, welche Länder womöglich ihre Verbindlichkeiten bald nicht mehr bedienen können. Im Fokus der Anleger steht Griechenland: Fitch nahm am Dienstag die Bonitätsnote der Hellenen um eine Stufe von "A-" auf "BBB+" zurück.
Die S&P-Ankündigung bei Spanien ist nicht ganz so problematisch wie im Fall Griechenlands. Denn nur die Griechen müssen um die Refinanzierung bei der Europäischen Zentralbank (EZB) bangen.

Die alte Bonitätsnote "A-" Athens war die schlechteste Einstufung von Wertpapieren, die die EZB bis Herbst 2008 als Sicherheit für die Geldleihe an Banken akzeptiert hatte. Im Zuge der Finanzkrise lockerte die Zentralbank ihre Sicherheitshinterlegung. Sollte sie das wieder zurücknehmen, könnten die griechischen Geldhäuser Staatsanleihen nicht länger zur Kreditaufnahme bei der EZB verwenden. Den spanischen Banken droht das nicht.

......Die Arbeitslosenquote ist mit 19,3 Prozent so hoch wie in keinem anderen europäischen Land. Der Durchschnitt liegt bei 9,8 Prozent. Knapp 3,9 Millionen Spanier beziehen Stützte vom Staat. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Datenaufzeichnung 1997. All das belastet die Staatsfinanzen. Für dieses Jahr rechnet Madrid mit einem Defizit von 9,5 Prozent des BIP....
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...ttert-die-maerkte/50048346.html

wie war das noch mit Griechenland?Meldung gestern:
Das Haushaltsdefizit der Hellenen wird 2009 auf 12,7 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) oder mehr anschwellen. Die öffentliche Schuldenlast könnte 113,4 Prozent des BIP erreichen. "Der aktuelle Weg ist nicht aufrechtzuerhalten. Griechenland benötigt einen ehrgeizigen Schuldenplan", schrieben die Analysten der UBS in einem Researchbericht. Unternehme das Land nichts, würde die Schuldenlast Ende des nächsten Jahrzehnts auf 170 Prozent des BIP anwachsen.
Zweifelhaft ist, ob die griechische Regierung reagiert. S&P jedenfalls ist skeptisch, ob Athen seine jährlichen Defizite sowie die Schuldenlast reduzieren wird. Ohne Gegensteuern würden die Staatsschulden 2010 auf 125 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und damit das höchste Niveau in der Euro-Zone steigen.
Antworten
wawidu:

XLF als Richtschnur

8
09.12.09 21:06
für Bärengelüste. Nur Geduld, unsere Phase dürfte wohl in nicht allzu ferner Zeit kommen. Ich denke, dass sich wohl jeder von euch, auch der große Skeptiker bzgl. "bunter Schnittmuster", Malko, aus diesem Chart eine potenzielle Signalsituation zum Shorten erschließen kann. Dieses Signal ist eigentlich mit dem Schnitt des MACD durch seine Trigger-Kurve schon da. Es war für mich neben den spezifischen Signalen im Tageschart von GS der Hauptanlass zum Short Call (Stillhalter-Position) auf diesen Bankenwert.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 282260
Antworten
Anti Lemming:

Die Bullen-Hoffnung stirbt zuletzt

7
09.12.09 21:33
Bei Marketwatch erscheint heute ein Rückblick auf "den großen Bärenmarkt von 2007 bis 2009", der "vor neun Monaten" im März "endete".

Wir werden es sehen ;-)



Dec. 9, 2009, 2:43 p.m. EST
Happy 9-month birthday
Commentary: Bull market already older than many past bull markets
By MarketWatch

ANNANDALE, Va. (MarketWatch) -- It was nine months ago that the great 2007-09 bear market came to an end.

May it rest in peace.

The Dow Jones Industrial Average (INDU 10,334, +48.44, +0.47%) on Wednesday is up 57% from where it closed March 9. The S&P 500 Index  (SPX 1,095, +3.50, +0.32%) has done even better, gaining 61%, and the Nasdaq Composite Index (COMP 2,183, +10.14, +0.47%) is even better still, with a gain of 71%.

Stocks' performance since March has been so impressive, in fact, that the market's return now exceeds that of more than a third of past bull markets. Also, at nine months, its age now exceeds more than one out of five of past bull markets.

To be sure, defining a bull market can be tricky. Ned Davis Research, the quantitative-research firm, uses a complicated formula for defining bull markets that focuses not only on the total gain of the market, but also on the pace of the advance, as well as the magnitude of any corrections along the way. Since 1900, according to the firm's definition, there have been 35 bull markets.

Of those 35, eight (or 23%) lasted less than nine months; 13 of them (or 37%) produced total gains that were smaller than the 57% return this time around for the Dow.

What these historical stats mean: On the one hand, the current bull market could last a lot longer and rise a lot further, and still be well within the confines of the historical record.

But on the other hand, the past also shows that the current bull market could end now and still not break any historical precedents.

Thoughts investors can consider as the bull celebrates today's milestone ...

-- Mark Hulbert

www.marketwatch.com/story/...irthday-to-bull-market-2009-12-09
Antworten
Kostolanya:

Was wäre, wenn...

15
09.12.09 23:49
so peau á peau ein Staat, ein Land nach dem anderen weltweit "die 3 Fingerchen" heben müsste - sprich: Staatsbankrott

Das wohl eigentlich die "gesamte Welt" schon länger "pleite" ist, vermute ich ja schon seit längerem - wie sicherlich viele andere auch.

Und das "die Welt" dieses sich bis heute noch nicht eingesteht und zugibt, dürfte fast keinen Börsenteilnehmer erheblich verwundern. Sie wissen nämlich aus teilweise eigener Erfahrung, dass auch Unternehmen, die faktisch zahlungsunfähig sind, noch bis zum jüngsten Tag ihre Ergebnisse so was von "schön rechnen", falsche Infos in den Medien platzieren um die eigenen Aktionäre zumindest so lange "ruhig" und "bei der Stange" zu halten, bis die "Oberen" alle ihre Schäfchen im Trockenen haben, bis fast alle verdächtigen Spuren verwischt und verwässert wurden, so dass letztendlich deren lang vermutete "Insolvenz" dann doch noch für alle Beteiligten und auch Nichtbeteiligten außerhalb des "Insiderkreises" "plötzlich und unerwartet" eintritt.

X Staaten in Amerika - vom ursprünglich "reichen Kalifornien" zum Pleitekandidat deklariert - und eben X andere Staaten, die faktisch "pleite" sind. Gar nicht zu reden von den Staaten in Osteuropa, wie Ukraine etc. Aber auch Irland, Island etc. sind faktisch "pleite". "Griechenland, Spanien, Portugal etc. - faktisch "pleite" - oder fast pleite ;-)

Großbritannien, Schweiz, Österreich - auch kurz vorm "Exodus" - Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande - na, lange kann das auch nicht mehr gut gehen...Dubai ist eh abgehakt...Japan - oje, oje... China, Korea, Thailand, Indien - keine Ahnung - denn die hängen ja doch auch in erster Linie mit am großen Tropf der USA, die ja eigentlich fast auch ziemlich pleite ist. In zweiter und dritter Linie dann sicherlich auch am Tropf Europa und Osteuropa, EU, Großbritannien und Schweiz etc...

Was nützen einem Land da die Währungsreserven und Schuldscheine, wenn die entsprechenden Schuldner ihre Schulden irgendwann nicht mehr bezahlen können/wollen? NICHTS!

Was wäre also, wenn eines Tages das komplette Weltwährungssystem in sich zusammenbräche. Wenn sich eines Tages herausstellen würde, dass unser komplettes Finanzsystem nur auf "Wüstensand" gebaut worden wäre - oder sich als überdimensionales "Schneeballsystem" mit "Pyramidencharakter" entpuppen würde?

Was wäre, wenn das absolute "Worst Case Szenario" schließlich eintreffen würde?

Wie seid Ihr - wie sind wir - wie bin ich dann für diesen Extremfall positioniert? Was wäre dann sinnvoll?

Alles short - weil es weltweit abwärts geht? - Jedoch habe ich die Frage schon einmal gestellt: Wer soll denn bitte die ganzen Shorts bezahlen? Die Emittenten werden ja größtenteils auch mit untergehen...

Okay, es gibt ja auch Versicherungen auf Shorts ;-) - siehe AIG beispielsweise ;-) - hilft am Ende wohl auch nicht wirklich...

Bleibt man "long" in Aktien- und Fondsinvestments bzw. hält man die einfach? Okay - viele Firmen, AG´s können im Falle des Falles auch "pleite" gehen, zumindest aber ihre Dividenden auf unbestimmte Zeit aussetzen...

"Anleihen" -  finde ich persönlich nicht unbedingt und viel "sicherer" als Aktien - können jederzeit ausgesetzt, nicht bedient werden - bei INSOLVENZ ebenso großes Totalverlustrisiko wie bei Aktien...

CASH? Alles, was man hat an Aktien, Fonds, Anleihen auf den Markt schmeißen und CASH auf dem Konto und unter´m Kopfkissen horten?

Diverse Währungen horten? Wenn ja, dann WELCHE? Sind nicht fast ALLE derzeit weltweit bedroht?

Rohstoffe? Für mich viel zu kompliziert - kann ich anhand der Termingeschäfte und Rollverluste etc. nicht nachvollziehen...

GOLD? Na, ein paar Münzchen vielleicht - weil sie a) so schön aussehen, die man b) gut weiter vererben kann und sie c) auch eine Art "Versicherungsstatus" in sich bergen - obwohl natürlich niemand weiß, was im Falle des Falles so eine kleine Unze "wirklich wert ist"... Wenn man Glück hat - VIEL! - wenn man Pech hat - NIX!

VERSICHERUNGEN? - was bringen sie, was schaden sie, was nehmen sie? Ob Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung, Renten- und Pflegeversicherung, Lebensversicherung, BU-und Unfallversicherung etc.

Fakt ist, zahlen viele Millionen von Beitragszahlern ein und nehmen nur einige Tausende die diversen Versicherungen in Anspruch, so geht die "Rechnung auf"...

Wollen oder "müssen" jedoch ALLE Beitragszahler ihre Versicherung in Anspruch oder in die "Pflicht" nehmen, geht wohl jede Versicherung pleite. Siehe auch aus finanztechnischer Sicht: AIG - faktisch längst "pleite"  - dann kam aber die über 180 Milliarden-Dollar-Spritze von Freund Hank Paulson :-) - (die daraufhin auch heute schon wieder frech um Boni buhlen und kämpfen - würg...)

Nichts anderes geht natürlich bei den Banken ab. Das wissen wir alle.

SACHWERTE :-) - ich weiß nicht mehr, ob es Malko oder Stöffen war, der diesen Artikel aus der Wirtschaftswoche einstellte, den ich auch gelesen habe - jedenfalls ging es darum, dass den Menschen aus ihrer Angst vor "Hyperinflation" teilweise völlig überteuerte Sachwerte, wie Immobilien, Kunst, Rohstoffe etc. "untergejubelt" werden...

Und wie Malko schon richtig bemerkte (so sinngemäß aus meiner Erinnerung): wenn denn "ALLE" so große Inflationsängste hätten, wie sie derzeit geschürt werden, wieso sind denn dann SO VIELE bereit, ihre ach so wertvollen Sachwerte gegen "billiges - fast wertloses Papiergeld" einzutauschen? Das war jetzt echt nur so aus der Erinnerung heraus - hoffe ich habe es einigermaßen richtig zitiert und auch entsprechend verstanden.

Tja, und nun meine große Frage an ALLE: WAS WÄRE, WENN???!!!

Wie seid Ihr positioniert für den eventuellen Super-Gau? Nur dies, nur das, von jedem bisschen etwas?

Also - meine Positionierung kennen die meisten von Euch ja. Ich halte halt von vielem etwas - in der Hoffnung, dass nicht alles gleichzeitig eines Tages nichts aber auch gar nichts mehr wert ist. Und natürlich auch in der Hoffnung, dass das Wenige, was am Ende noch ein bisschen was wert sein könnte, dann nicht letztlich noch vom Staat oder anderen vereinnahmt wird...

Reinhold Messmer sagte einmal so was Ähnliches wie: "das Sicherste in so einer Krise ist ein Selbstversorger-Bauernhof im "Gebirge"! Warum wohl im Gebirge? Na, einerseits natürlich, weil da niemand so leicht hin kommt und die Felder und Ernten plündern kann wie im Flachland (Ackerland und Schrebergärten wären dann auch sicherlich sehr gefährdet...) - andererseits natürlich, weil der Mann NIX außer Gebirge zu kennen scheint ;-) - Somit ist Reinhold Messmer wohl eher kein Verschwörungstheoretiker, sondern eher  ein vorzüglicher Bergsteiger und einfacher Gebirgsbauer mit einer durchaus für sich persönlich logischen Strategie.

Aber - was machen wir "Flachländler" eigentlich, wenn es mal so richtig kracht? Ideen? Nur her damit :-)))

In der Hoffnung, dass es nicht so bald so richtig kracht und mit den besten Grüßen an Alle
Kosto
Antworten
relaxed:

#54237 Peu a peu könnte man sich eine

8
10.12.09 07:59
andere Sichtweise aneignen.  ;-)

Staatsanleihen sind nichts anderes als ein Generationen- oder Solidarvertrag. Sie werden immer wieder umgeschuldet und ihr Zweck ist es, finanzielle Ansprüche zu konservieren, um sie bei Bedarf von der Solidargemeinschaft abzurufen. Gleichwertig wären Pflege-, Versicherungs- oder Rentengutscheine. ;-)

Il faut avoir confiance et se sentir bien dans sa peau! ;-))

PS: Ariva erlaubt kein "à" im Betreff - echt schwach in einem gemeinsamen Europa!
Antworten
Anti Lemming:

Die Grammatik der Krise

14
10.12.09 08:13
Es ist schon seltsam, wie die Artikelschreiber je nach Laune und Fokus von der Krise wahlweise in der Gegenwarts-/Zukunfts-Form reden (vor allem deutsche Medien) oder in der Vergangenheits-Form (vor allem US- und Japan-Medien).

Von fortlaufender Krise (mit Sätzen in der Gegenwart und Zukunft) ist meist die Rede, wenn es sich um eine der zahlreichen heute noch feststellbaren negativen "Nebenwirkungen" in der Realwirtschaft handelt - wie die immer noch zunehmende Arbeitslosigkeit (Zahl der neu geschaffenen Stellen ist in USA  trotz aller Statistiktricks seit 23 Monaten in Folge negativ), die wachsenden (Staats-)Schulden mit zunehmender Gefahr von Staatspleiten, die Schieflagen bei den Banken wegen fauler Kredite (nun bei Gewerbeimmobilien), "krisenbedingte" Auftragsrückgänge in der Industrie, mangels Abverkauf überquellende Lager, enttäuschende Weihnachtsumsätze wegen Konsumenten-Überschuldung, oder wenn es  - wie im HB in # 54233 - darum geht, dass die Zinsen (deflationsbedingt?) noch lange niedrig bleiben WERDEN und die Allianz die zu erwartendende Rendite daher nach unten anpassen MUSS. Auch wenn es um das jüngste 4 Milliarden-Loch bei den Krankenversicherungen geht, bedienen sich Journalisten der Gegenwartsform. Sie können ja schlecht schreiben, dass den Kassen nun 4 Mrd. fehlen, weil die Krise im März 2009 ENDETE.

In USA hingegen gibt es schon wieder gehäuft Artikelschreiber (# 54236), die den "Bärenmarkt von 2007 bis Anfang 2009" wie aus der Sicht von Historikern darstellen, d.h. so als wäre er längst abgehandelt und bewältigt. Das ganze "Besser-als-Erwartet"-Gequatsche (freilich nachdem zuvor  die Erwartungen um 90 % reduziert wurden) zielt und zielte darauf ab, bei der "Krisenwahrnehmung" eine Zäsur zu setzen und die "neue Ära des Aufschwungs" herbei zu phantasieren.

Dies geschieht nicht zuletzt deshalb, weil die Geldflutungs-Experiment in dieser Form nicht wiederholbar sind. Inzwischen SIND die Kassen zu leer, und der politische Widerstand IST zu groß geworden. Sollten sich noch einmal große Bankenschieflagen zeigen wie im Herbst 2008, ist ein erneuter Staats-Bailout nun nicht mehr ausgemachte Sache. Mit anderen Worten: Die AKTUELLEN Flutungs-Experimenten stehen unter einem möderischen Zwang des Gelingens - und dies bei der eigentlich jedem Milchmädchen SAUER aufstoßenden Widerspruch, dass man ein Überschuldungskrise nicht mit weiter Überschuldung heilen kann.

Aber den Blasen-Heinis in USA fällt halt nichts anderes ein, als in Krisenzeiten mit der Geldspritze gegen den Fahnenmast zu harnen.

Denn Bernanke und Co ist buchstäblich "nichts zu teuer". Es geht schließlich um den Führungsanspruch - wenn nicht gar die Existenz - der USA. Kein Wunder, wenn die sekundierenden US-Medien in einer Hysterie, die schon an finsterste Propaganda-Zeiten der jüngsten Historie erinnert, die "Bewältigung" in der Gegenwartsform und das "Fast-Scheitern" (Zusammenbruch der globalen Finanzwirtschaft) in der Vergangenheitsform beschwören.

Das passt hervorragend in das altbewährte Schema der Amis, Krisen - selbst so gravierende wie die jüngste - während sie da sind zu leugnen, zu ignorieren oder klein zu reden - um sie dann später, wenn tatsächlich erste grüne Pflänzlein (BLS-Amts-Schimmel?) sprießen, als "längst bewältigt" (Vergangenheitsform) darzustellen.



Eine merkwürdige Folgeerscheinung im "wirklichen Leben" von Unsereins ist, dass wir nun in ein und derselben Zeitung auf der Titelseite Jubel-Storys von Chefvolkswirten und Analysten lesen, die für 2010 DAX-Kurse von 7500 und höher vorhersagen, während auf Seite 2 das Vier-Milliarden-Loch bei den Krankenkasse klafft, gefolgt von einer Renditewarnung der Allianz.

Es ist schon fast überfordernd - zumindest für den "gemeinen Leser" - sich aus diesem Sprach-, Zeit- und Sinn-Verhau einen Reim zu machen.

Zum Abschluss mein Reim:

Die Krise ist beendet,
die Zukunft rosenrot,
doch Deutschland ist verendet,
den Armen fehlt das Brot.


A.L.
Antworten
Anti Lemming:

P.S.

 
10.12.09 08:19
So wahr wie WAR
so trug ist JETZT
Antworten
Palaimon:

#54217 / #54218 - da hab ich auch noch eins

19
10.12.09 08:31
Börse des Lebens


Ein Mensch, wie uns der Weltlauf lehrt,
Schwankt ungemein in seinem Wert.
Wenn er auch selber kaum sich wandelt:
Zum Tageskurs wird er gehandelt,
Und es ist nicht vorauszusehn
Wie morgen seine Aktien stehn.
Er wähnt sich fest und steht doch kurz
Vor einem großen Börsensturz,
Bleibt lustlos und erholt sich wieder
Und wird, im ewigen Auf und Nieder,
Was er zu hoffen nicht gewagt,
Ganz stürmisch - ohne Grund - gefragt.
Dann legt er selbst sich hin zum Sterben.
Ein Weilchen handeln noch die Erben,
Bis er sich in der Zeit verliert:
Nicht an der Börse mehr notiert.

Eugen Roth
An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
permanent:

Großhandelspreise D

5
10.12.09 08:55
Anzeichen der Konjunkturerholung

Großhandelspreise ziehen an

Die Preise im deutschen Großhandel sind im November auf Monatssicht kräftig gestiegen, während sich der Preisrückgang auf Jahressicht deutlich abschwächte.

#0000ff">(Anzeichen der Konjunkturerholung? Ein trügerisches Anzeichen, der Nachfrage liegt keine reale Verbrauchsnachfrage zu Grunde, es handelt sich lediglich um liquiditätsgetriebene hortende Nachfrage.)

Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise um 0,7 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Im Oktober waren sie um 0,4 Prozent gesunken. Das Vorjahresniveau unterschritten die Preise im November nur noch um 3,2 Prozent, nach minus 7,0 Prozent im Oktober und minus 8,1 Prozent im September.

Im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug sanken die Preise im November auf Jahressicht um 22,5 Prozent. Bezogen auf den Vormonat Oktober verbilligten sich die zu dieser Wirtschaftsklasse gehörenden Waren um 0,4 Prozent, nachdem sie sich in den vergangenen drei Monaten verteuert hatten. Die Preise für feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse verringerten sich auf Großhandelsebene im Vorjahresvergleich um 4,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat stiegen sie um 3,6 Prozent.

In der Landwirtschaft und im Nahrungsmittelsektor waren auf Großhandelsebene im Vorjahresvergleich Getreide, Saaten und Futtermittel um 13,9 Prozent billiger; Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette waren um 2,9 Prozent, Obst, Gemüse und Kartoffeln um 5,8 Prozent günstiger als vor einem Jahr. Letztere wurden auch gegenüber dem Vormonat zu niedrigeren Preisen verkauft (minus 1,1 Prozent).

Für Getreide, Saaten und Futtermittel wurde im Vormonatsvergleich jedoch mehr verlangt (plus 3,2 Prozent). Milch und Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette wurden im Vergleich zu Oktober 2009 ebenfalls teurer (plus 3,0 Prozent).

Die Preise für Tabakwaren lagen auf Großhandelsebene im November 2009 um 6,0 Prozent über denen von November 2008; gegenüber Oktober 2009 veränderten sie sich nicht.

Quelle: DJ

Antworten
Anti Lemming:

Viel Geld, wenig Substanz

12
10.12.09 08:59

FTD

Aktienmärkte
Viel Geld, wenig Substanz

Trotz der Krisen in Dubai und in Griechenland ist der Aufwärtstrend an den Börsen kaum zu stoppen. Das sollte langfristig orientierte Anleger skeptisch machen.

Es ist schon seltsam: Da erschüttern binnen wenigen Tagen zwei große Krisen in Dubai und Griechenland die Finanzmärkte - und was macht der Dax? Er schwankt ein bisschen hin und her, mal 150 Punkte nach unten, dann 100 wieder rauf. Ein Absturz sieht anders aus.

Noch vor wenigen Monaten hätte eine drohende Pleite Dubais oder gar eines Euro-Landes die Finanzmärkte in Panik versetzt und die Aktienkurse wohl ins Bodenlose stürzen lassen. Heute dagegen lässt sich eine große Diskrepanz beobachten zwischen den rationalen Sorgen der Marktteilnehmer einerseits und ihrem tatsächlichen Handeln andererseits. Getreu dem Motto: "Die Lage ist schlimm, aber mich wird es schon nicht treffen."

(Links im Orig.)

Daraus lässt sich zweierlei schließen: Erstens scheint die Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten kurz- und mittelfristig nur schwer zu stoppen. Ohne Dubai und Griechenland hätte der Dax  wahrscheinlich längst die Marke von 6000 Punkten durchbrochen. Und wenn die beiden Krisen sich nicht noch dramatisch ausweiten, dürfte es tendenziell erst einmal weiter nach oben gehen.

Das heißt zweitens jedoch nicht, dass die Aufwärtsbewegung fundamental irgendwie untermauert wäre. Im Gegenteil: Wenn sich die Börsen von den täglichen Horrormeldungen aus Dubai und Griechenland so wenig beeindrucken lassen, spricht dies dafür, dass andere Antriebskräfte hinter dem scheinbaren Optimismus der Anleger stecken.

Es ist vor allem die Liquidität, die die Märkte treibt. Seit Monaten wird sie von den Notenbanken weltweit zu Billigpreisen in den Markt gepumpt. Und da Staatsanleihen als Anlagealternative derzeit nicht viel hergeben, stecken Banken und andere Investoren ihr Geld eben in den Aktienmarkt - unabhängig von der tatsächlichen Lage der Unternehmen.

Dies lässt sich unter anderem daran ablesen, dass die Aktien im Dax bis auf wenige Ausnahmen seit Monaten im Gleichschritt steigen. [Wenn GS die DAX-Futures hochkauft, gibt es halt keine selektiven Anstiege - A.L.] Ihre Charts gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Die Anleger unterscheiden einfach nicht mehr zwischen guten und schlechten Unternehmen, sondern wollen einfach nur in einem steigenden Markt dabei sein. Und je weiter es nach oben geht, desto größer wird der Druck auf die, die noch abwarten, doch noch einzusteigen. Das gilt besonders, wenn es aufs Jahresende zugeht und die Fondsmanager ihre Bilanz aufhübschen müssen.

Eine nachhaltige Aufwärtsbewegung für die nächsten Jahre lässt sich daraus aber noch lange nicht ableiten. Langfristig ist sogar eher Skepsis angesagt. Am Mittwoch schloss der Dax knapp unter 5650 Punkten - und damit auf dem gleichen Niveau, auf dem er schon einmal Mitte 2006 notierte. Damals lief die Globalisierung auf Hochtouren, die Wirtschaft wuchs, der Welthandel brummte, und die Finanzkrise war noch lange nicht in Sicht. Man muss kein Pessimist sein, um daran zu zweifeln, dass die Lage heute ähnlich gut sein soll.

www.ftd.de/finanzen/maerkte/...ld-wenig-substanz/50048455.html

Antworten
Anti Lemming:

Permanent - # 54242

3
10.12.09 09:03

"Im Vergleich zum Vormonat zogen die Preise um 0,7 Prozent an, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Im Oktober waren sie um 0,4 Prozent gesunken."

Auf Sicht von zwei Monaten sind die Preise damit per saldo um 0,3 % gestiegen (erst 0,4 % runter, dann 0,7 % wieder rauf).

Ich würde das als statistisches Grundrauschen werten.

Gingen die Preise im nächsten Monat wieder um 0,3 % runter, hätten wie auf Sicht von 3 Monaten Gleichlauf.

 

 

Antworten
Kicky:

Albert Edwards of Societe Generale

6
10.12.09 09:03
Die derzeitig niedrige Anzahl an Shortern ist ein Zeichen ,dass das nächste Bein des klangfristigen Bärenmarktes näher ist als die Leute denken!

“The current extremely low number of equity bears (the lowest since the market top of 2007 – see chart below), the likelihood is that the next leg of the long-term structural valuation bear market is closer than people might realise.”

www.ritholtz.com/blog/

accent aigue geschlachtet von ariva
(Verkleinert auf 52%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 282366
Antworten
Bärentatze:

Zitat aus 54230

5
10.12.09 09:16

"Moody’s spricht auch den Umstand an, dass auf alle Staaten langfristig zusätzliche Belastungen durch hohe Zinsen hinzukommen. Die ausufernde Staatsverschuldung in allen Ländern ist in Zeiten niedriger Zinsen gut finanzierbar. Aber was passiert, wenn aufgrund von Inflationssorgen die Zinsen anziehen, und die Staaten sich auf einmal einer ständig wachsenden Zinslast gegenübersehen? "

Dann wird es auch hier bitter. Ohne massive Ausgabensenkungen (Kürzungen bei Investitionen, Renten, o.ä) oder massive Einnahmensteigerungen (z.B. Steuererhöhungen) wird man bei einer ständigen Neuverschludung mit steigendem Zinsen die Luft abgedreht. Achso man hat ja eine Schuldenbremse vereinbart, mal sehen ob diese dann Bestand hat.

Ich fürchte auch, dass bis ein Anziehen der Inflation und mit den eventuell nachlaufende Erhöhungen der Löhne immer noch nicht die kalte Progression beseitigt ist. Dann kann sich der Staat auch dadurch besser entschulden. Das arbeitende Volk wird bluten müssen.

Ich sehe die Zukunft zur Zeit ein wenig grausig. Aber vielleicht kommt es doch anders.

 

Gruß Bärentatze

Zitat André Kostolany
"An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil."
Antworten
Anti Lemming:

Kicky - hohe Zahl der Dollar-Bären bestätigen dies

3
10.12.09 09:17
Die hohe Zahl der Dollar-Bären - kaum jemand glaubt, der Greenback könne sich erholen - ist, gepaart mit dem Dollar-Carrytrade, ein weiterer antizyklischer Bären-Indikator. Und dies nicht nur für EUR/USD sondern auch für die damit in den letzten 18 Monaten korrelierenden Börsen.
Antworten
Eidgenosse:

#54244 Nichts für Ungut

4
10.12.09 09:23
aber man darf Zinsen nicht einfach addieren oder subtrahieren. Das Ergebniss ist falsch.
Ich wundere mich dass das hier und in anderen Threads immer wieder gemacht.
Mein aktuelles Derivat im Depot: Keins
Antworten
Kicky:

@kostolanya was machen Flachländler wenn es kracht

11
10.12.09 09:24
Sie sind dankbar für ihren Garten.Denn ich kann mich noch erinnern wie es nach dem Krieg war,wo wir Kinder alle genau wussten, wo man Beeren pflücken konnte,wo es Pilze gab und man Kartoffeln nach der Ernte lesen konnte,als wir Hühner und Milchschafe hatten und zu Weihnachten eine Ganz gemästet wurde.Und auch jetzt ist es schön seine eigenen Früchte und Gemüse zu ernten-ganz Bio!
Ich habe einen grossen Nussbaum,einen Grafensteiner Apfelbaum,zwei Pflaumenbäume,schwarze und rote Johannisbeeren,Himbeeren,Blaubeersträucher und Brombeeren und jedes Jahr Schalotten,Knoblauch und
Kartoffeln,Bohnen,Mangold-und Spass macht es auch,solltest mal meine Marmeladesammlung sehen!
Jedes Jahr mache ich auch Grillfeste im Garten und lese neuere Literatur im Liegestuhl oder in der Hängematte und beschränke mich auf n-tv Text S.201 ff einmal am Tag.

meine Tante hat Goldbarren gesammelt
(Verkleinert auf 43%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 282369
Antworten
Malko07:

#54242: Im wesentlichen

16
10.12.09 09:24

sehen wir bei uns statistische Basiseffekte, die wir der hohen Volatilität der Rohstoff- und Energiepreise zu verdanken haben. Daraus Inflation, Deflation oder die wirtschaftliche Entwicklung abzuleiten ist mMn daneben. Die Preiserhöhungen kommen bei uns primär von der staatlichen Gebührenseite und von den quasi Energiemonopolbetrieben. Die Margen bei den normalen Produkten und Dienstleistungen schmelzen weiter dahin - das ist eindeutig ein deflatorisches Zeichen. Japanische Zeiten haben wir allerdings noch nicht erreicht:

Deflation in Japan

Ein Paar Jeans für elf, sieben - nein, fünf Euro

Von Christoph Neidhart, Tokio

In Japan herrscht Deflation, die Preise sinken und sinken. Doch die Menschen jubilieren nicht. Denn auch die Löhne kennen nur eine Richtung: abwärts.

In Japan herrscht ein Jeans-Krieg. Im September bot die Kaufhauskette Seiyu die blaue Hose noch für 1470 Yen, umgerechnet elf Euro, an. Ein unschlagbarer Preis, wie es schien. Dann brachte Uniqlo, Japans Antwort auf Benetton, Blue-Jeans für 990 Yen (7,50 Euro) in die Läden.

Möglich wurde dies, weil Uniqlo die Herstellung von China nach Kambodscha verlagerte. Die Aeon-Kette zog mit Jeans für 880 Yen nach. Und Seiyu schließlich konterte mit 850 Yen. Inzwischen erhält man beim Discounter Don Quijote eine Bluejeans sogar für 690 Yen (fünf Euro).

Verdient wird an diesen Sonderangeboten schon lange nichts mehr; die Billigjeans sollen die Kunden in die Läden locken. Für Schuhe und Kleider geben die Japaner dieses Jahr im Schnitt zehn Prozent weniger Geld aus als 2008. Ähnliche Preisstürze meldet die Musik-Branche: CDs, auch solche von europäischen oder amerikanischen Plattenlabels, gibt es schon ab 1000 Yen.

Noch viel höher

Japan steckt in der Deflation, im Oktober lag das allgemeine Preisniveau gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent tiefer. Manche Ökonomen glauben gar, dieser Wert zeige nicht den realen Preisverfall, da die Statistik nur Markenartikel berücksichtige. Der wahre Wert sei noch viel höher.

Regierung und Zentralbank fürchten, das Land könne in eine Deflationsspirale geraten, wie sie die Jeans-Branche diesen Herbst bereits durchmacht. Schon während der Rezession der 1990er Jahre und Mitte dieses Jahrzehnts fielen die japanischen Einzelhandelspreise, nachdem sie während des Immobilien-Booms ins Absurde geklettert waren. 1990 zahlte man für eine geschenkverpackte Melone in Tokio ohne weiteres 70 Euro.

Preiskriege wie im Jeans-Geschäft sind nicht selten, aber doch die Ausnahme. Im Alltag macht sich die Deflation nicht immer ganz so deutlich bemerkbar, zumal Preisstürze als Sonderangebote daherkommen - allerdings manche auf Dauer, um Kunden zu ködern.

Alle nicht mehr da

Auf den zweiten Blick allerdings sieht man die Folgen: So sind aus der Einkaufsstraße von Kyodo, eines mittelständischen Wohnviertels in Tokio, in den vergangenen Jahren nach und nach die meisten Fachgeschäfte verschwunden. Der Futonladen, der Farben- und der Werkzeughändler, auch der sympathische Sushi-Imbiss - sie sind alle nicht mehr da.

Die Ladenlokale wurden von Fastfood-Ketten und Drogerie-Filialen übernommen. Sogar der Supermarkt beim Bahnhof musste seine Verkaufsfläche verkleinern; er vermietet einen Teil des Ladens nun an eine Café-Kette. Im Supermarkt selbst lauern gegen Abend stets einige Kunden bei den Kühltruhen für Sushi und Sashimi. Sobald ein Angestellter auftaucht und neue Aufkleber mit halbierten Preisen auf die Sushi-Boxen pappt, stürzen sie sich auf die Packungen. Der rohe Fisch darf am nächsten Tag nicht mehr verkauft werden.

Von drei Supermärkten der Umgebung hat fast immer einer Fruchtsäfte im Sonderangebot. So muss, wer darauf achtet, nie mehr den vollen Preis zahlen. Im Obergeschoss des Supermarkts befindet sich ein 100-Yen-Laden, er hat die Verkaufsfläche kürzlich vergrößert. Er ist vergleichbar den 1-Euro-Shops in deutschen Innenstädten.

Geringere Kauflust

Jeder Artikel nur 100 Yen. Der Laden ist immer voll. In einem Vorort hat Daiso, der größte Betreiber von 100-Yen-Läden, ein sechsstöckiges Kaufhaus. Und im ganzen Land bereits 2500 Filialen. Der Preiszerfall ist mittlerweile auch auf der Ginza sichtbar, einer der teuersten Einkaufsmeilen der Welt. Immer mehr Luxusmarken müssen dort billigeren Ketten wie Uniqlo, H&M, GAP und Zara weichen.

Die Japaner haben allerdings wenig Grund, sich über die fallenden Preise zu freuen. Die Deflation wirkt sich auch auf ihre Boni aus, die in Japan ein wichtiger Bestandteil des Lohnes sind. Damit verringert sich die Kaufkraft der japanischen Arbeitnehmer. Und vor allem deren Kauflust. Was die Preise zusätzlich drückt - ein Teufelskreis.

Ökonomen definieren Deflation als einen deutlichen und anhaltenden Rückgang des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. In Japan könnte man auch sagen: Deflation ist, wenn alle sparen. Immer mehr Menschen in Japan schieben den Kauf neuer Kleidung, neuer Schuhe und erst recht den eines neuen Autos immer weiter auf. Angesichts der Qualität japanischer Industriegüter ist das auch kein Problem, im Gegenteil: Bisher haben die Japaner ihre Geräte tendenziell zu früh ersetzt.

Einige Elektronikketten haben sich diese Haltung zu eigen gemacht: Sie frischen mittlerweile gebrauchte Sub-Notebooks, also Laptops in DIN-A4-Größe, auf und verkaufen die Produkte zusammen mit einem Abo für einen mobilen Internetanschluss spottbillig. Das wiederum drückt die Neupreise für Laptops.

           

(SZ vom 09.12.2009/pak) www.sueddeutsche.de/finanzen/682/496992/text/


So richtig erfolgreich scheint die japanische Methode der Deflationsbekämpfung nicht gewesen zu sein. Man hat nur einen riesigen Berg an Schulden aufgetürmt um damit einige Jahre zu gewinnen. An der Bereinigung kommt man trotzdem nicht vorbei.

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