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Der USA Bären-Thread

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Passende Knock-Outs auf Nokia Oyj

Strategie Hebel
Steigender Nokia Oyj-Kurs 4,61
Fallender Nokia Oyj-Kurs 32,99
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bellmonte:

in dubai geht heute wieder der bär ab!

3
09.12.09 07:11
live>>>
             www3.dfm.ae/marketwatch/default.aspx
Antworten
thai09:

kuebel,wie lange gedenkst Du apple short

 
09.12.09 08:00
zu halten.. underlimit break/not break ist, um die 185 Dollar ?!
What expect ?
Antworten
Palaimon:

Tabula rasa in Chinas Finanzwelt..........

15
09.12.09 08:47

bald Tsunami an der Börse ?

 

09.12.2009 08:06

 

Kurzer  Prozess in China

eine gruselige und recht makabre Meldung erreicht uns aus  China: Die Behörden in der Volksrepublik haben einen Finanzjongleur  hingerichtet. Der 51-jährige Yang Yanming soll 100 Millionen Yuan unterschlagen  haben, davon blieben 65 Millionen Yuan oder umgerechnet 6,4 Millionen Euro bis  zuletzt unauffindbar.

Nach Angaben der "Beijing Evening News" war Yang der erste  Manager aus der Finanzwelt, der exekutiert wurde. Yang war demnach von 1997 bis  2003 Geschäftsführer des in Peking angesiedelten Investment-Hauses China Great  Wall Trust and Investment Corporation. Die "Shanghai Daily" berichtete, der  Manager sei Leiter einer Firma namens China Galaxy Securities gewesen.

Einmal mehr spielte das Thema Korruption eine wichtige Rolle: Yang sagte vor  Gericht, rund 35 Millionen Yuan seien als Schmiergeld an Beamte geflossen,  Einzelheiten oder Namen wollte er den Presseberichten zufolge aber nicht nennen.  Die Verteidigung versuchte Yangs Leben mit dem Hinweis zu retten, die  Hintermänner würden nun nie bekannt.


Yangs Aussagen vor Gericht warfen kein  gutes Licht auf die chinesische Justiz und Finanzaufsicht: Wenn er nicht  versucht hätte, Selbstmord zu begehen, hätte niemand etwas gemerkt, erläuterte  der Delinquent laut den Presseberichten vor der Hinrichtung. Yang hatte  versucht, sich im April 2004 die Pulsadern aufzuschneiden und außerdem den  Gashahn aufgedreht. Danach begannen die Behörden mit ihren Ermittlungen.

Wer waren die Hintermänner?

 

Die Hintergründe des Falles bleiben ominös -

(.......)

Nun stellen sich einige interessante Fragen: Sind die mutmaßlichen geschmierten  Hintermänner der Staatsanwaltschaft bekannt oder nicht? Nimmt nun also die  chinesische Staats- und Parteiführung die Finanzwelt stärker ins Visier? dabei Und  somit wird die Sache für uns interessant: Falls dies der Beginn einer groß  angelegten Säuberungswelle bei Banken, Brokern und Versicherungen sein sollte,  dann dürfte dies früher oder später an der Börse Wellen schlagen. Sollten in den  vergangenen Jahren Staatsgelder in großem Stil veruntreut worden sein und sollte  die rote Führung das Geld nun von wem auch immer zurückfordern, könnte es  ungewöhnlich werden am Aktienmarkt. Vielleicht war dieser Prozess aber auch  wirklich nur ein Strohfeuer und der chinesische Staat lässt es bewenden.  Warten wir es ab.

www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-12/...zess-in-china-023.htm
 

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
permanent:

Ich trete das Erbe nicht an

13
09.12.09 09:17

Ein Spruch den die nächste Generation sich einprägen sollte. Eine Generation hat über ihre Verhätnisse gelbt, die Staatshaushalte und die Sozialkassen in die Verschuldung gefahren. Die kommende Generation soll dieses ausbaden, und das obwohl wir den jungen Meschen viele Chancen nehmen. Die Chance auf einen geregelten Start in ein Berufsleben. Selbst gut ausgebildete june Menschen (hier ein Beispiel : http://www.ariva.de/...en_Tag_bringen_t283343?pnr=7049317#jump7049317) haben kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Diese Chancen wurden dem Rausch der Kreditexcesse und des Überkonsum geopfert.

So wäre es nicht verwunderlich wenn irgendwann der Spruck : "Ich trete das Erbe nicht an" zu hören ist.

Wer würde schließlich das Privaterbe seiner verschuldeten Eltern antreten. Sicher nur eine hypothetische Betrachtung, in diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag.

Permanent

Antworten
bellmonte:

der JPY moves gegen alle anderen währungen

4
09.12.09 09:45
ist schon erstaunlich! carry!? dagegen ist der usd carry richtig lahm.
was denn jpy so treibt , darüber rätsle ich noch, der carry allein kanns nicht sein,
Antworten
bellmonte:

long in USD/JPY ziel morgen 14:30

 
09.12.09 10:04
würde schon reizen!
Antworten
permanent:

@bellmonte

8
09.12.09 10:10
Auf deinem Avator ist ein Bierkrug dargestellt. Auf den ersten Blick könnte man es auch für einen Urinbeutel im Krankenhaus halten. Vielleicht solltes du den Bierkrug füllen.

Gruß

Permanent
Antworten
Anti Lemming:

Die Ösis schichten ihre Yen-Hypotheken

8
09.12.09 10:10
in den Euro zurück - notgedrungen, um Verluste zu begrenzen.

2007 stand EUR/JPY noch über 170, aktuell bei 128. Damit hat sich seidem die Yen-Hypotheken-Schuld - in Euro gerechnet - um rund ein Drittel verteuert:

Beispiel:

Ein Österreicher kauft 2007 beim EUR/JPY-Kurs von 170 ein Haus für 200.000 Euro mit Yen-Kredit, um die niedrigen Yen-Zinsen zu nutzen:

200.000 Euro zu 170 = 34 Mio. Yen Hypo-Schulden
34 Mio. Yen Hypo-Schulden zu 128 = 265.000 Euro

Damit sind die Schulden auf das Haus um 65.000 Euro gewachsen. Zwar wurden in den letzten zwei Jahren 14.000 Euro Zinsen (Differenz) gespart, so dass unterm Strich rund 50.000 Euro Verlust bleiben. Doch die einst günstige Zinsdifferenz ist durch die Tiefzinspolitik der EZB zusammengeschmolzen. Bleibt es beim "deflationären Ausblick", werden die EZB-Zinsen noch lange unten bleiben - und der Yen noch lange teuer.
.
(Verkleinert auf 84%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 282077
Antworten
Anti Lemming:

Permanent - "Erbe nicht antreten"

9
09.12.09 10:17
Die meisten Deutschen lösen dieses Problem der Verschuldung Ungeborener, indem sie keine Kinder in die Welt setzen. Der Preis, den sie dafür zahlen, ist eine (auf Hartz IV?) gekürzte Rente, da auch hier der Generationenvertrag nicht mehr funzt.
Antworten
Knappschafts.:

Ein inszenierter Aufschwung,den es gar nicht gibt.

16
09.12.09 10:18
Meine Meinung zum  Jahresabschluss 2009.

Ein inszenierter Aufschwung, den es gar nicht gibt, der aber in den Kursen bereits großzügig eingepreist ist, bedeutet ein hohes Risiko, sobald der Schwindel auffliegt.

Ein singuläres Ereignis wie die Dubai-Krise mögen die Märkte rasch verdauen, brechen jedoch mehrere Krisenherde auf einmal auf, wird die Jahresendrallye zum Rohrkrepierer. Können sich die Akteure noch einmal über die Zeit retten, kommt der Abpfiff spätestens im Frühjahr!

Mit besten Grüßen

Knappschaftskassen
Antworten
Malko07:

permanent (#54154), kaum einer Generation

22
09.12.09 10:27
ging es so gut wie den gerade Heranwachsenden. Eigener PKW spätestens mit 18, Führerschein schon früher. Aufgepäppelt wie noch keine Generation vorher. Einmalige Erbmöglichkeiten bei einem (noch) einmalig niedrigen Steuersatz. Ein Grund, dass es Generation Praktikum gibt, ist der Drang der Selbstverwirklichung im Job. Würden die Eltern die erwachsenen Kinder nicht so lange unterstützen, könnten sie dieses Spiel der Arbeitgeber nicht mitspielen und es wäre schnell vorbei mit dem Praktikumswahn. Kurz zusammengefügt: Weinerliche Babyboomer haben noch weinerliche Nachkommen in die Welt gesetzt.

Was hätten die Nachkriegsgenerationen sagen sollen. Hätten sie nicht eher das "Erbe" ablehnen müssen? Was die gerbt haben dagegen ist die heutige Verschuldung und noch kommende Verschuldung richtig harmlos. Dieser Verschuldung stehen auch keine zerbombten Städte und Industrien gegenüber.

Momentan erleben wir auf sehr hohem Niveau einen Stillstand und partiell ein leichtes Zurückgehen. Wir können unsere Probleme eben immer weniger hinter dem angeblich kommenden Wachstum verstecken, wir werden sie angehen müssen. Da hilft auch kein Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Dabei werden nicht alle Bestände gewahrt bleiben. Das ist allerdings alles andere als der Weltuntergang.
Antworten
permanent:

Malko07, das sollte nur eine hypothetische

3
09.12.09 10:38
Anspielung sein. Irgendwann ist der Bogen überspannt. Wenn das Aufpumpen der Blasen so weiter läuft, verlieren wir die Kontrolle. Deine Aussagen sind richtig (ex ante), ob das für die Zukunft so bleibt müssen wir abwarten. Aktuell haben es junge Menschen sehr schwer auf dem Arbeitsmarkt.

Gruß

Permanent
Antworten
permanent:

Banken sagen für 2010 ein Bullenjahr voraus

7
09.12.09 10:40

Die Kursrally seit März hat bei den Anlegern den Appetit auf mehr geweckt. Sollten die Aktienexperten der internationalen Banken Recht behalten, winken 2010 tatsächlich weitere Gewinne. Analysten und Fondsmanager sagen fast durch die Bank weitere Kursanstiege voraus. An Risiken, die das Szenario der Bullen stören können, mangelt es aber nicht.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/...ein-bullenjahr-voraus;2495902

#0000ff">Na dann ist für die Bären ja alles gut.

#0000ff">Permanent

Antworten
Malko07:

#54158: Unsere österreichischen Nachbarn

12
09.12.09 10:41
haben nicht nur massiv ihre Häuser über den Yen-CT finanziert, nein, ihre Banken haben in den osteuropäischen Staaten und dem Balkan ein vergleichbares Spiel auf Eurobasis getrieben. Da im Euroraum die Zinsen wesentlich niedriger waren haben die österreichischen Banken dort massenweise Kredite auf Eurobasis vergeben. Anfänglich funktionierte das sehr gut, die neuen Währungen stiegen auch noch im Verhältnis zum Euro. Mit der Krise ist es allerdings damit vorbei. Täglich gehen mehr Kredite über die Wupper. Sollte sich die Lage in diesen Gebieten weiter verschlechtern (Baltikum, Ungarn, Balkan), geht auch Österreich über die Wupper wenn ihnen die EU nicht zur Hilfe eilen sollte. Betrachtet man die Risiken, die zu einem erklecklichen Maße eintreten werden, ist Griechenland dagegen ein Hort der Stabilität.
Antworten
Malko07:

permanent, nach meinen Infos

8
09.12.09 10:43
tun sich die älteren Arbeitslosen noch schwerer!
Antworten
relaxed:

#54161 Zugegeben, viele "Junge" sind

9
09.12.09 10:50
im "Wohlstand" aufgewachsen. Dies ist, wenn er nicht mit höherer Bildung einhergeht, jedoch kein Vorteil. Ich bezweifle, dass das Bildungsniveau in D heute höher ist als vor 30 Jahren (eine Generation).

Es ist für junge Menschen wichtig, zu sehen und zu spüren, dass es aufgrund eigener Leistung aufwärts geht - auch finanziell. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist Gerechtigkeit in der Bezahlung. Gleiche Leistung muss in einer Sozialgemeinschaft auch gleich bezahlt werden, ansonsten sind Spannungen unvermeidlich. Deshalb ist dieser Praktikumsunsinn kontraproduktiv.
Antworten
KuK Hofmarsc.:

Malko

7
09.12.09 11:07
Ich weiß nicht, woher das Klischee der Yen-CT-finanzierenden Österreicher kommt ....

Lt. OeNB, leider aus dem Jahr 2007, waren bei den Privaten gerade mal 0,8% im Yen finanziert.
Aktuell wird´s wohl noch weniger sein, da seit mehr als 1 Jahr so gut wie keine neuen FW-Kredite mehr vergeben werden. Wi auch immer, von "massiv" jedoch weit entfernt ....

Bei uns ist das ewige Thema CHF, mit damals 28,5 %.

www.oenb.at/de/stat_melders/...statistik_statistiken_q407.jsp´
Antworten
fkuebler:

thai09 #152 Apple short? Vorsicht: Werbesendung;-)

8
09.12.09 11:09

"wie lange gedenkst du apple short zu halten.. underlimit break/not break ist, um die 185 Dollar ?!
What expect ?"

 

Ich kann die Frage (trotz guten Willens) nicht wirklich beantworten. Zur Erklärung gehe ich nochmal kurz missionieren, für die hier mMn viel zu wenig präsente Short-Call-Technik:

 

Mitte Oktober habe ich Apple Calls verkauft, Strike 220 Apr'10 für $9.90 (als Teil einer selektiven Antihype- und Banking-Short-Wette mit den weiteren Call-Verkäufen: AMZN Strike 145 Jan'11 $14.70, GS Strike 200 Apr'10 $11.26, JPM Strike 50 Mar'10 $2.63, CBK Strike 9 Jun'10 €1.16, DBK Strike 60 Jun'10 €4.52).

Ich hätte mich nicht wirklich festlegen wollen (und können), dass die Aktien runtergehen würden, sondern war nur ausreichend sicher, dass nicht mehr allzu viel Luft nach oben drin sein würde, insbesondere nicht auf Sicht des nächsten halben Jahres. So eine Situation ist exzellent geeignet für ein "antizyklisches" Short Call (bzw. später im Bullenmarkt mal short Put), so ca. 10% aus dem Geld.

Angenehm dabei ist, dass ich mich nicht mit der Frage quälen muss, wann die Aktien wohin gehen. Die Timing-Qualen liegen jetzt bei demjenigen, dem ich die Calls verkauft habe. Ich selber als so genannter Stillhalter ziele darauf, dass die Calls nächstes Jahr schlicht und einfach wertlos verfallen.

Im Bewusstsein auch der Nachteile (komme ich gleich drauf) der Short Calls kann ich jetzt das Gefühl geniessen, dass ich mir wenigstens keinen Kopf mit der Frage machen muss, wann die Apple einen Tiefpunkt erreichen könnte, um typischerweise als Shortie dann die Puts optimal zu versilbern (oder vom Crash zu träumen :-). Und ich kann auch nicht in die Falle geraten, dass Apple ganz toll dippt, ich wegen Gier aber erstmal nix mache, nur um für den Rest der Laufzeit dann zu sehen, dass der Kurs nie mehr richtig runterkommt... Nein, ich muss einfach nur warten und nix tun (in letzterem bin ich Weltmeister :-), bis die Calls verfallen sind.

Nachteile? Zwei dicke:

1. wenn die FDA rauskriegt, dass Apple den ganzen Hype nur durch Verseuchung des weltweiten Trinkwassers mit psychedelischen Drogen hingekriegt hat und Steven Jobs am nächsten Tag standrechtlich erschossen wird, dann werden alle Put-Käufer steinreich, während ich selbst nicht mehr kassiere, als wenn Apple nur seitwärts ins Nirvana läuft.

2. wenn Steve Jobs morgen mit einem iPhone-Exklusiv-Vertriebsvertrag an den Lieben Gott und den Teufel gleichzeitig zu himmlischen bzw. höllischen Konditionen rauskommt, dann schiesst die Aktie auf 10'000 und ich bin ruiniert (remember VW/Merckle!), während der Put-Käufer "einfach nur" seinen Einstandspreis abschreibt.

Unter anderem deshalb war mir, als ich zum ersten Mal von einem Profi von short Call/Put hörte, die Sache äusserst suspekt. Mittlerweile habe ich aus längerer Erfahrung gelernt, dass es vielleicht gerade diese instinktive emotionale Gegenwehr der meisten Markteilnehmer ist, die den Call-Schreiber statistisch zum Gewinner und den Call-Käufer zum Verlierer macht.

Und seitdem hat das Instrument einen prominenten Platz in meinem Spekulations-Werkzeugkasten. Manchmal paare ich es mit einem Direkt-Short über Futures. Puts (oder Calls) verwende ich persönlich praktisch gar nicht, weil ich als Timing-Blinder und frenetischer Antizykliker da eigentlich nur verlieren kann.

So, genug! Ende der Werbesendung ;-)

Antworten
bellmonte:

Folker Hellmeyer LBB

4
09.12.09 11:18
"Mit anderen Worten produzieren die USA circa alle 2,5 Monate ein Problem der Größenordnung
Griechenlands gesamter Staatsverschuldung"
EUR wegen Griechenland unter Druck – Moody’s Einlassungen zu USA und UK ignoriert!
Der Euro eröffnet (07.35 Uhr) bei 1.4705, nachdem gestern im asiatischen Handel Tiefstkurse der
letzten 24 Handelsstunden bei 1.4670 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem JPY
auf 88.30. In der Folge notiert EUR-JPY bei 129.85, während EUR-CHF bei 1.5105 oszilliert.
Gestern lieferte die Herabstufung des Länderratings von A- auf BBB+ Griechenlands durch Fitch
einen nachhaltigen Belastungsfaktor für den Euro und für die Finanzmärkte. Faktisch wurde damit
nur das nachvollzogen, was bereits seit Monaten in den Risikoaufschlägen für Griechenland an
den Kapitalmärkten diskontiert wurde. Mithin war die Lage, in der sich Griechenland befindet, nicht
die Neuigkeit, sondern lediglich die Reaktion von Fitch, die im Hinblick auf die vorhergehende
Marktbewertung fraglos einen spätzyklischen Eindruck aufweist.
Wir verweisen auf die Tatsache, daß Griechenland circa die ökonomische Bedeutung des
Bundeslandes Bayern hat. Wir wollen Bayern damit definitiv nicht zu nahe treten. Wir mögen
Bayern. Wir wollen damit aber verdeutlichen, daß die Einlassungen von Herrn Juncker nicht
ignoriert werden sollten, daß Griechenland nicht pleite gehen wird. Ein Land der Größenordnung
Griechenlands (oder Dubais) ist nicht in der Lage, im aktuellen und im voraussichtlichen Umfeld
ein systemisches Risiko für die Weltfinanzmärkte darzustellen. Nach wie vor gilt: „Failure is no
option!“
Solidarität in der Eurozone ist schon klasse. Bei Griechenland hat man den Eindruck, als handele

es sich um einen amerikanischen Satelliten in der Eurozone. Fakt ist, daß man sich nicht in
Reichtum konsumieren kann, insbesondere nicht über massive Budget- und Handelsbilanzdefizite.
Wir wünschen Griechenland bei den notwendigen Strukturreformen viel Erfolg!
Herr Stark (EZB) erklärte, daß es in den kommenden Monaten und Quartalen immer wieder zu
unerwarteten Belastungen kommen kann. Diese Sichtweise ist zu unterstreichen. Das gilt zum
Beispiel für die USA und das Vereinigte Königreich. Hier hat der Finanzmarkt gestern seine
„Löffel“ nicht aufgestellt.
Moody’s Investor Service sagte, daß die „Topratings“der USA und des Vereinigten Königreichs
ihre Grenzen im Hinblick sich verschlechternder Budgetsituationen testen könnten (Quelle
Bloomberg TV).
Laut dem CBO (Congressional Budget Office) stellt sich das öffentliche Defizit während der ersten
beiden Monate des neuen Fiskaljahres beginnend am 01.10.2009 auf 292 Mrd. USD. Im
vorhergehenden Fiskaljahr lag die Gesamtverschuldung bei 1.400 Mrd. USD oder bei circa 117
Mrd. USD pro Monat.
Die sich in den USA abzeichnende Dynamik der öffentlichen Neuverschuldung ist weitaus
problematischer für das Weltfinanzsystem als das griechische Problem.
Griechenlands gesamte Staatsverschuldung steht bei 250 Mrd. Euro. Das entspricht bei
dem aktuellen Kurs von 1.47 etwa 368 Mrd. USD. Der Vergleich dieser beiden Größen
beantwortet viele Fragen.
Mit anderen Worten produzieren die USA circa alle 2,5 Monate ein Problem der Größenordnung
Griechenlands gesamter Staatsverschuldung.
In einer solchen Situation das Augenmerk solitär auf Griechenland zu lenken und den Euro
sportlich abzuverkaufen, erscheint vor dem Hintergrund der vergleichsweisen Solidität der
Budgetgesamtlage der Eurozone im Vergleich zu den USA eine ambitionierte Sichtweise
darzustellen. Das gilt um so mehr nach den aktuellen Einlassungen Herrn Junckers.
Die deutsche Industrieproduktion sank wider Erwarten per Oktober im Monatsvergleich um -1,8%.
Die Prognose war bei +1,0% angesiedelt. Der Vormonatswert wurde von +2,7% auf +3,1% nach
oben revidiert. Wir sind auf die Revision im kommenden Monat gespannt.
Damit kam es im Jahresvergleich zu einem Rückgang um -12,4% nach zuvor -12,6%. Der tiefste
Einbruch wurde per April bei -22,5% verzeichnet.
Ein Zusammenhang zu der ausgelaufenen Subventionierung des Automobilabsatzes mag in
Ansätzen für die tendenziell enttäuschende Entwicklungen der Auftragseingänge als auch der
Produktion per Oktober gegeben sein.

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das zunächst eine neutrale Haltung in der Parität
EUR-USD favorisiert. Ein nachhaltiges Überwinden des Widerstands bei 1.4920 dreht den Bias
des Euros auf „Positiv“.
Folker Hellmeyer LBB
Antworten
Malko07:

KuK Hofmarsc., der Link funktioniert

9
09.12.09 11:19

leider nicht und bei der Prozentangabe blicke ich so nicht durch (0,8% von was?). Verboten werden üblicherweise ja auch nicht unwichtige Sachen:

Österreich: Wiener Finanzaufsicht verbietet Fremdwährungskredite

   

Die österreichische Finanzmarktaufsicht schiebt der in der Alpenrepublik beliebten Vergabe von Fremdwährungskrediten einen Riegel vor: Privatkunden dürfen sich nicht mehr in Dollar, Yen und Franken verschulden. Bisher haben Privatkunden diese Kredite vor allem für den Hausbau genutzt.

WIEN. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) in Österreich greift massiv in den Bankenmarkt ein und beschränkt die Vergabe der in der Alpenrepublik extrem beliebten Fremdwährungskredite. Neue Kredite in Schweizer Franken, Yen und US-Dollar dürfen nur noch in Ausnahmefällen vergeben werden. Die neuen Regeln für Fremdwährungskredite kommen einem Verbot gleich.

 

Privatkunden haben in Österreich Fremdwährungskredite vor allem für den Hausbau eingesetzt. Nach Angaben der Österreichischen Nationalbank beträgt das Volumen insgesamt 50 Milliarden Euro, was 17 Prozent der gesamten Kreditvergabe in Österreich entspricht. Bei den privaten Krediten liegt der Anteil sogar bei 30 Prozent. Vor allem im westlichen Österreich - nahe der Schweiz - haben die Banken Franken-Kredite in Milliardenumfang vermittelt.

 

In Österreich wächst die Sorge, dass eine wachsende Zahl von Bankkunden ihre Kredite in ausländischer Währung nicht mehr bedienen wird. "Private Kunden können das Risiko überhaupt nicht abschätzen", begründete ein Sprecher der österreichischen Finanzaufsicht den Eingriff der Behörde. Was während der Hochkonjunktur gut funktioniert habe, zeige in Krisenzeiten seine Schattenseiten. Eine anhaltende Abwertung des Euros gegenüber Franken, Yen und Dollar könnte dazu führen, dass mehr Österreicher ihre Fremdwährungskredite nicht mehr bedienen können. Seit dem Beginn der weltweiten Finanzkrise im Spätsommer 2007 hat sich der Euro deutlich von seinen Höchstständen gegenüber den drei wichtigsten westlichen Währungen entfernt.

 

Die Wiener FMA will mit ihrem De-facto-Verbot für Fremdwährungskredite an erster Stelle Privatkunden schützen. Unternehmen dürfen sich auch in Zukunft in ausländischer Währung verschulden. Bei Firmen unterstellt die Finanzaufsicht, dass sie mehr Expertise besitzen und die Risiken der Fremdwährungskredite einschätzen können, so der Sprecher der Finanzaufsicht. Das Verbot wird allerdings nur für neue Privatkredite eingeführt. Rückwirkend kann die FMA nicht in den Kreditmarkt eingreifen.

 

Österreichs Banken reagieren reserviert auf die neuen Regeln. "Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit dafür", sagte ein Sprecher der Ersten Bank, Österreichs zweitgrößtem Kreditinstitut. Aufgrund der Krise hätten die Banken die Vergabe von Fremdwährungskrediten schon von sich aus eingestellt.

 

Fremdwährungskredite sind eine Spezialität der österreichischen Banken, die damit Zinsunterschiede zu anderen Ländern in der Vergangenheit ausgenutzt haben. Die Banken mussten sich harsche Kritik anhören, weil sie ihr Kreditmodell nach Osteuropa exportiert haben. Dort treibt die Krise eine wachsende Zahl von Schuldnern in die Pleite, weil sie ihre Kredite in Euro oder Franken nicht mehr bedienen können.

www.handelsblatt.com/finanzen/devisen/...remdwaehrungskredite;2409241

Antworten
fkuebler:

Malko #164: Nord-Balkan versus Süd-Balkan...

7
09.12.09 11:29

... äh, ich meine Österreich versus Griechenland:

"geht auch Österreich über die Wupper wenn ihnen die EU nicht zur Hilfe eilen sollte. Betrachtet man die Risiken, die zu einem erklecklichen Maße eintreten werden, ist Griechenland dagegen ein Hort der Stabilität"

Von den Kennziffern her betrachtet, ist das zweifellos richtig. Aber zusätzlich spielen auch Mentalitäten in so etwas rein. In der Regel (es gibt Ausnahmen!) nimmt so etwas wie wirtschaftliche Vernunft in Richtung Süden eher ab. Liegt vielleicht daran, dass einfach der Wein präsenter ist und die Sonne mehr auf's Hirn knallt.

Insofern sehe ich bei den Griechen keine wirkliche Chance. Im Grunde müsste man die auf Dauer in so etwas wie einen Finanzknast stecken. In die Eurozone dürften die nur gekommen sein, weil irgendwelche gefühlsduseligen Altsprachler seinerzeit an Platon etc. dachten. Manchmal persifliert die Welt sich selbst... ;-)

Eine Ausnahme im Nord-Süd-Gradienten der zunehmenden Hemmungslosigkeit? Naja, die Schweizer zum Beispiel. Kann ich wirklich vergleichen. Deswegen werden die trotz ungünstiger Kennziffern auch unbeschadet aus dem ganzen herauskommen, weil sie Vertrauen sowohl verdienen als auch bekommen.

Übrigens: nix gegen die Ösis, und auch nix gegen die Griechen! Wenn man mit netten Leuten Wein trinken möchte, dann je besser je weiter südlich... ;-)

Antworten
pfeifenlümmel:

zu 154 pemanent

9
09.12.09 11:33
Die Ursachen für die Misere sind vielschichtig. Ein Haptgrund liegt in der Verschiebung  der Arbeit nach China und Osteuropa. China kopiert gnadenlos unsere Entwicklungen und wirft die Fertigprodukte zum Schleuderpreis auf den Markt, unterstützt zusätzlich durch den niedrigen Devisenkurs. Osteuropa fertigt so billig, bedingt durch die Niedriglöhne, von denen hier niemand leben könnte.

Die Ansicht, dass wir hier nur entwickeln müssten und andere die Arbeit  der Fertigstellung dann ausführen, führt uns in den Ruin.
Antworten
fkuebler:

Malko #170: Lachen? Weinen? In die Luft gehen?

 
09.12.09 11:35

Man weiss wirklich nicht, was man bei solch einer bodenlosen Unverschämtheit...

"Österreichs Banken reagieren reserviert auf die neuen Regeln. "Es besteht überhaupt keine Notwendigkeit dafür", sagte ein Sprecher der Ersten Bank, Österreichs zweitgrößtem Kreditinstitut. Aufgrund der Krise hätten die Banken die Vergabe von Fremdwährungskrediten schon von sich aus eingestellt.

... tun soll :-(

Antworten
KuK Hofmarsc.:

Malko

4
09.12.09 11:37
0,8% der gesamten privaten Kredite in Yen (Mitte 2007).

Ja, in Ö gibt´s ein FW-Kreditproblem, aber:
- das Thema ist CHF, nicht Yen
- weniger die Privaten, vielmehr die Banken haben ein Problem, deshalb auch das Verbot (das im Übrigen schon lange erwartet wurde), weil:
- CHF-Kundenkredite größtenteils am 3M-CHF-Libor hängen, d.h. dementsprechend momentan eine sehr niedrige Basis haben.
- der CHF-Libor ungefähr so witzig-fiktiv wie der USD-Libor zustandekommt. dh eine Refinanzierung der Banken im 3-Monts-Bereich ist weit teurer als der aktuelle Libor bei rund 0,25%. Interbanken-Depots werden aktuell bei rund 0,35-0,40% gepreist. Ja, andere Refinanzierungs-Methoden wie Repos oder Swaps sind billiger, aber die gibt´s ja nur gegen WP/EUR (momentan ja nicht gerade eine Stärke der Banken i.A. ...). Ergo: Die Banken, weniger die Kunden, haben aktuell deutliche Verluste durch FW-Kredite.
Bei den Kunden sollte es bei einem Kurs rund um 1,50 eh schon geklingelt haben. Hier seh ich das weit größere Problem bei endfälligen Krediten mit Schrott-Finanzierungsträger. Aber mit der Methode kann man sich ja auch im EUR-Bereich galant versemmeln ...

Zur FW-Kreditverteilung in Ö schau ich ob ich noch was aktuelles find.
Antworten
Malko07:

fkuebler, sehr lange vor

8
09.12.09 11:39
der Pleite stehen miserable Bedingungen an den Anleihemärkten. Und so was diszipliniert fürchterlich. Der Euro wird nicht verhindern, dass die Griechen den Gürtel erheblich enger werden schnallen müssen und damit auch das Wachstum ihrer Staatsverschuldung zurück gehen wird. Das ist ja das teuflische am Euro. Man kann sich nicht hinter der Münze verstecken. Die Solidarität in der EU gilt nicht nur für den Euroraum. Sie gilt für die gesamte EU. Das ist auch richtig so. Wir alle brauchen den großen Markt bei dem sicherlich explodierendem Protektionismus in den kommenden Jahren.

Zur steigenden Leichtigkeit (Unseriösität?) mit jedem Meter in den Süden empfehle ich einfach mal die deutschen und italienischen Finanzmarktregulierungen zu vergleichen, theoretisch und die praktischen Ergebnisse. Manchal ist der Balkan verdammt weit nördlich angesiedelt.
Antworten
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