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Der USA Bären-Thread


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Anti Lemming:

Gehrt - V wie Vehltritt

14
22.09.09 17:20

Der aktuelle Marktkommentar von Dienstag, den 22. September 2009
    
    

V wie Vehltritt

 


Verehrte Leserinnen und Leser,

ich halte die Erwartung, dass sich ausgerechnet die schwerste, tiefgreifendste Krise der letzten 80 Jahre leichtfüßig und problemlos in Form einer v-förmigen Erholung in Luft auflöst für ebenso daneben wie den orthographischen Fehltritt in der Überschrift dieser Kolumne (wobei ich zugeben muss, dass derartiges Pidgin-Deutsch Spaß macht). Und aus dieser Meinung heraus erwarte ich, dass nicht nur die weltweite Wirtschaft, sondern auch die Börsen in den kommenden Monaten erheblich auf Tauchstation gehen werden. Ich meine damit keine Korrektur oder ein kleines Rücksetzerchen, sondern einen massiven und (mindestens) ein halbes Jahr andauernden Abstieg.

Ich weiß sehr wohl, dass ich damit zu einer Minderheit gehöre ... zumindest was Analysten, Volkswirte oder Börsenbriefautoren anbelangt. Bei den „normalen“ Bürgern bin ich mir meines Minoritäten-Status gar nicht mal so sicher, da die ja regelmäßig Kontakt zur Außenwelt haben. Die grundsätzliche Problematik ist ja nun sattsam bekannt, zumal ich in den letzten Monaten oft darüber geschrieben hatte:

Die Stimuli der Regierungen sind nun über die Bühne. Turnhallen, Schulen, Rathäuser sind renoviert ... Straßen, Brücken, Tunnel neu gebaut oder instand gesetzt ... Bauaufträge wurden teilweise für Dinge vergeben, die niemals irgendwer brauchen wird. Machen wir das 2010 erneut? Neuwagen wurden gekauft, weil man da was geschenkt bekam ... oft ohne zu merken, dass der entgangene Preis für den Verkauf der Rostlaube plus der Zins des für den Kauf des Neuwagens erforderlichen Kredits teurer als 2.500 Euro oder 4.000 Dollar kommen. Machen wir das 2010 erneut? Die Elektronikmärkte, die Autohändler, die Supermärkte haben an den Mann gebracht, was irgend ging ... durch angeblich zinsfreie Ratenzahlungen oder gar das geniale „heute kaufen, nächstes Jahr zahlen“. Nächstes Jahr ... wenn angeblich die zahllosen Kurzarbeiter wieder voll beschäftigt sind. Kaufen die das ganze Gelumpe 2010 erneut?

Alles wurde unternommen, damit die Schornsteine weiter rauchen. Viel früher, als man dies normalerweise getan hätte, aber unter dem Eindruck der Bankenkrise wurde versucht, gleich alles auf einmal zu tun. Kein Vorwurf hierzu ... in einer solchen Situation hatte man wohl keine andere Wahl. Aber a propos Wahl ... was kommt danach? Klingen dann die Flötentöne weiterhin in Dur? Ich für meinen Teil erwarte, dass 2010 nicht die Schornsteine, sondern die Köpfe rauchen werden. Denn was dann? Wie weiter? Die ganzen Anreize und Stützungen der Regierungen weltweit haben doch letzten Endes nur dazu geführt, dass der Konsum in diesem Jahr künstlich angekurbelt wurde und dadurch später in ein tiefes Loch fällt. Und wenn ich da an die kommenden Kreditausfälle und die jetzt schon gewährten Rabatte denke, hatte kaum jemand was davon. Den Unternehmen drückte das auf die Gewinnspannen und den Privathaushalten auf die Geldbörse ... immer mit der sicheren Erkenntnis im Blick: Jetzt, wo wir alles überstanden haben, läuft der Aufschwung von alleine und damit können in Kürze wieder Preiserhöhungen durchgesetzt werden. Ha!

Nein, der Aufschwung wird keineswegs von alleine laufen. Die momentane Situation hatte erst vor relativ kurzer Zeit eine Art Vorgänger: Der Run der Bürger auf den Einzelhandel im Vorfeld der Mehrwertsteuererhöhung. Zum Jahresende gab es eine Mini-Konsumblase, zum Beginn des Neuen Jahres dann das Loch. Das selbe Prinzip ... nur im aktuellen Fall ungleich umfassender. Was also tun, um zu erreichen, dass die Schar der wider Erwarten zukünftig doch nicht vollbeschäftigten, sondern unbeschäftigten Arbeitnehmer im kommenden Jahr den mutigen Schritt zum Drittwagen, dem Zweiturlaub und einer neuen Wohnungseinrichtung tut?

Tja ... knifflig. Denn die Zinsen sind ja schon unten. Und abkriegen tut man als Normalbürger davon ohnehin nichts (sehen wir mal von der Senkung der Dispozinsen von 13 auf 12,75% ab ... oder ähnlichen Segnungen). Denn gerade jetzt warnt man ja vor einer Welle an kommenden Kreditausfällen (was ja tadellos zum neuen Aufschwung passt ...), so dass Mittelständler wie Privatleute mal wieder beweisen müssen, dass sie das Geld nicht bräuchten, bevor sie einen Kredit bekommen. Noch mal Abwracken ist schwierig, es sei denn, man geht mit dem Mindestalter der Fahrzeuge runter. Drei Jahre alt ... und dafür dann 2.500 Euro .. ei, das wär’ ein Geschäft. Steuern senken, ja ... immerhin kommt es, was die Staatshaushalte angeht, sowieso nicht mehr darauf an. Aber ob in den USA oder hierzulande: Ein, zwei Prozent weniger Einkommenssteuer führen nicht dazu, dass die insgesamt bereits gesättigte Bevölkerung dazu animiert wird, sich noch mehr ins Haus zu packen. Vor allem nicht, wenn sie erkennt, wie sehr sie ob dieser angeblich beendeten Rezession genasführt wurde!

Denn diese v-förmige Wende von Absturz zu Aufschwung hat einen Nachteil. Blödes Beispiel, aber letztlich doch irgendwie ganz nett: Auf einem Bein kann man nicht stehen ... und neigt dazu, heftig und plötzlich umzukippen. Und es besteht dabei das Risiko, dass sich der ganze Eiter der weiterhin offenen Wunden der Konjunktur, der in diesem „V“ sorgsam verborgen wurde, mit einem Schlag über all diejenigen ergießt, die wirklich glauben, ab jetzt geht’s wieder aufwärts. Es wäre vielleicht kein Fehler, Leuten wie dem Deutsche Bank-Volkwirt Norbert Walter genau zuzuhören, wenn er über die Risiken der aktuellen Situation spricht. Wenn einer wie er aus dem Hosianna-Chor der meisten Kollegen ausschert, dann nicht ohne Grund. Und wenn Bill Gross und Mohamed El-Erian von Pimco von einem Sugar-High an den Aktienmärkten sprechen, empfehle ich ebenfalls gespitzte Ohren.

Die Stimuli für die Konjunktur sind mit Masse durch. Es bleiben nur noch „Krücken“ wie z.B. aktuell die Versuche, den Dollar abzuwerten. Super Sache ... für die Amerikaner. Klar, dann wird ihr Toyota teurer .. oder Toyota macht weniger Gewinn, je nachdem. Aber man rechnet ja damit, dass der klassische Patriot sich dann eben dieser Gesinnung erinnert und sich freudig einen Chrysler vors Haus stellt. Oder zwei. Ich weiß nicht recht, ob diese Aktion hinhauen wird, denn in früheren Phasen erwiesen sich diese Versuche, die US-Wirtschaft zu stärken, als Fehlschlag. Aber sicher ist, dass die Dollar-Abwertung zu Ungunsten Chinas und der anderen BRIC-Staaten geht (auch wenn China sich eisern an den Dollar koppelt) und vor allem zu Ungunsten Europas. Dass man hierzulande über einen steigenden Euro jubelt, verblüfft mich immer wieder. Hier wird an dem Export-Ast gesägt, auf dem wir alle sitzen. Dass nebenbei für uns das Öl billiger wird, kann das kaum kompensieren.

Diese Problematik des „Lochs“ in den kommenden Monaten konnte man bereits im Frühjahr klar erkennen. Doch wir üblich stellte man sich damals hin und dachte „ach, irgendwas wird sich danach schon ergeben“. Dass nun die meisten Regierungen gelassen dem Aufschwung entgegensehen, der nicht kommen wird, weil dort viele Verantwortliche „Volkswirtschaftslehre“ nicht einmal buchstabieren können, bringt die ersten Akteure ebenso wie manche Kommentatoren jedoch nun langsam dazu, ein wenig defensiver zu werden. Ja, es könne durchaus sein, dass es nächstes Jahr ein eher „moderates Wachstum“ (so z.B. Ben Bernanke) gebe. Moderat heißt in Notenbankerisch „keines“, nehme ich an. Leider bin ich nicht polyglott, daher muss ich mutmaßen. Es gibt sogar einige, die es für denkbar halten, dass es über Jahre hinweg nicht zu einem tauglichen Wachstum kommen kann. Wenn ich die Erfahrungen aus 2007 als Maßstab nehme, wird es noch ein paar Monate dauern, bis sich die meisten dann meiner Erwartung eines erneuten Abschwungs anschließen und uns mitteilen, dass sie eben dieses ja schon immer gesagt hätten. Nun gut ... was bedeutet das für die Börsen?

Früher, gaaanz früher, die Älteren unter Ihnen werden sich vielleicht noch erinnern, gab es mal die alberne Idee, dass ein Boden an den Börsen nur dann was taugt, wenn er erneut getestet und für tragfähig befunden wurde. Sicher, V-Wenden gab es durchaus, so z.B. im Zuge der Russland-Krise 1998. Aber da hatten wir etwas andere Umstände. Es ging um eine panische Übertreibung, die sich ins glatte Gegenteil verkehrte, als man davon ausgehen konnte, dass der Brandherd gelöscht ist. War er zwar nicht, aber das Feuer wurde einigermaßen sicher mit Schlamm zugedeckt. Heute könnte man natürlich davon ausgehen, dass wir das selbe Szenario haben: Die „bad assets“ sind unter den Teppich gekehrt, die Banken haben heute alle bilanziellen und monetären Möglichkeiten, das selbe Spielchen wie zuvor zu treiben und somit ist das Problem zwar nicht gelöst, aber sicher unter von den Regierungen bezahlten Teppichen begraben. Fein.

Es sei denn, man wirft einen Blick auf den „Kleinkram“ wie den Immobilienmarkt, den Einzelhandel, den Arbeitsmarkt. Also auf alles, was die Konjunktur betrifft. Wir hatten mit der Subprime-Krise ein der Russland-Krise durchaus ein wenig ähnelndes Ereignis, das oberflächlich gelöst wurde ... eben gerade so, dass unsereins davon nichts mehr sehen oder hören soll. Aber 1998 löste diese Situation keine weltweite Rezession aus, die zu bekämpfen bereits alle Register gezogen wurden, ohne das die Flammen erstickt sind!

Viele, und ich glaube viel mehr, als manchen US-Banken lieb ist, sind sich dessen völlig bewusst. Und trotzdem steigen die Aktienmärkte weiter. Auch hier kommen die Analysten langsam ins Grübeln. Wenn die Wirtschaft erneut nach unten laufen würde .. und der Dax notiert gerade 60% über seinen Tiefs vom März ... sind das Schnäppchenkurse?

Tja, eher nicht, nicht wahr? Aber nachdem die Bullen, die Ihnen heute mitteilen, dass der Einstieg in Aktien auf aktuellem Niveau eine sichere Sache sei, keine fundamentalen Argumente haben und mittlerweile klar wird, dass so ziemlich alle Privatanleger, die der Mär der großen Hausse glauben wollten, nun, sechs Monate nach dem Tief, bereits eingestiegen sind, bleibt noch ein Argument übrig. Die ewige, bullishe Allzweckwaffe: „Unfassbare Summen suchen verzweifelt nach Anlage und stehen bereits in den Startlöchern.“ Und deswegen könnte es zwar irgendwann mal wieder runter gehen, aber erst geht’s noch weiter raus. Also frischauf und eingestiegen!

Wie hübsch, genau das selbe Argument wie einst im Dezember 2007, als es angeblich keine Rezessionsgefahren gab. Und wenn doch, dann mache das nichts, denn „unfassbare Summen suchen verzweifelt nach Anlage und stehen bereits in den Startlöchern.“ Nun, damals ging irgendwie etwas schief. Plötzlich gab es gar kein Geld und das, was bereits im Markt war, pulverisierte sich zügig. Und sogar diese angeblich nahezu unmögliche Rezession kam. Und diesmal?

Niemand kann Ihnen erklären, wo diese „unfassbaren Summen“ herkommen sollen, nachdem Milliarden an Kapital zuvor in der Rezession vernichtet wurden und die Regierungsgelder entweder in den Banken oder in der Wirtschaft direkt versenkt (pardon, investiert) wurden. Und niemand kann Ihnen erklären, warum Menschen, die über Milliarden gebieten, so bescheuert und verzweifelt sein sollten, dass es ihnen erst ein halbes Jahr nach einem Tief der Aktienmärkte einfallen sollte, 60% über dem Tiefstand bei dieser Bedrohung durch die Konjunktur in Aktien einzusteigen, während die meisten Kleinanleger sich bei vergleichbaren Gedanken der Magen umdreht. Und wenngleich dann immer wieder davon gefaselt wurde, wie viele Fantastrilliarden weltweit im Geldmarkt geparkt seien, kann Ihnen doch niemand erklären, warum dieser Geldmarkt, der ja immer satt besetzt ist, ausgerechnet jetzt einen Exodus hin zum Aktienmarkt erleben sollte, obgleich die Zinsen dort seit Monaten gering sind und die Aktienkurse damals niedriger waren. Aber wer fragt schon? Wer denkt genauer nach? Angst soll erzeugt werden mit diesen Sprüchen. Die Angst, die große Sause der Aktien zu verpassen. Und bei wem das verfängt, der denkt nicht genau nach. Der ist voll damit beschäftigt, sich zu ängstigen.

Nur habe ich den Eindruck, dass immer weniger diesen Sprüchen auf den Leim gehen und sich als Kanonenfutter verheizen lassen, indem sie auf diesen Levels in Aktien einsteigen, die andere gerne loswerden möchten. Und diese „anderen“ merken das natürlich auch. Das könnte langsam spannend werden ... vielleicht sogar schon morgen Abend, denn dann kommt das Statement zur Sitzung der US-Notenbank heraus.

Diese „unfassbaren Summen“ gibt es natürlich ... nur sind sie nicht an der Seitenlinie und warten auf Anlage, sondern sind längstens im Aktienmarkt drin. Mal von dem Anstieg der Marktkapitalisierung abgesehen, der ja nicht den Zufluss messen kann, aber einen Anhalt dafür gibt, was nötig ist, um die Aktienmärkte dieser Welt in sechs Monaten um 60% nach oben zu hieven, ist die Erkenntnis eigentlich gar nicht so schwer zu erlangen: Damit die Börsen steigen konnten, mussten wohl irgendwie mehr Käufer als Verkäufer am Markt sein ... und das recht aktiv und beherzt ... und angstfrei.

Jaja, die solide „Mauer der Angst“, die dieser Tage immer beschworen wird, um die Solidität dieser V-Wende der Börsen zu unterstreichen ... sie besteht aus japanischem Seidenpapier, dünkt mir. Denn wäre man hier vorsichtig und zögerlich zu Werke gegangen, wir hätten eine Bodenbildung an den Aktienmärkten gesehen (komme mir bitte jetzt keiner mit der umgekehrten Riesen-SKS). Aber im Gegenteil wurden die Kurse durch die Decke gedroschen, dass es einen grauste. Wie dieses? Nun, ganz einfach – es handelte sich ja um GAL (Geld Anderer Leute). Um Regierungsgeld, genau gesagt. Und damit wiederum um unseres. Anstatt Kredite zu vergeben, nutzte manch findige Großbank die nahezu zinsfreien Notenbankgelder, um am Aktienmarkt mal schnell ein paar Milliarden zu verdienen. Und da braucht es keine Mauer der Angst, denn das Ganze war ja risikolos. Geht es in die Hose, wird der Chef mit ein paar Hundert Millionen nach Hause geschickt und die Bank wieder mal rausgepaukt ... und gut ist. Gut, was dann mit der Kohle im Aktienmarkt passiert, ist ein anderes Thema, Aber das ist ja dann nicht das Geld der Bank, sondern das der Regierung oder der Fondsanleger/Sparer/Investoren ... also halt von diesen irrelevanten Minderheiten namens Bevölkerung. Und wofür gibt es Abschreibungen!

Knifflig wird es mit diesem „Money for Nothing“ erst, falls die Regierungen diesen Gratisgeldhahn ein paar Windungen zudrehen sollten. Klar, die wissen mittlerweile, dass sie das nicht so einfach tun können, weil sonst das ganze Kartenhaus in sich zusammenbricht und aus der V-Erholung der Börsen ein Bungee-Sprung wird, bei dem man auf der Rückreise nach oben das Gummiseil kappt. Nur ... tun sie es nicht, wie wollte man das denn begründen, wo doch die Wirtschaft angeblich bereits wieder auf Erholungskurs ist?

Die US-Notenbank hat die ganze Phalanx der monetären Geschenke zuletzt verlängert, „zur Sicherheit“, so der Tenor. Aber nunmehr sind die Stimmen des Jubels zu laut, selbst Bernanke spricht von einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass die Rezession überwunden sei. Sie können es sich aussuchen: Wird das Geld weiter verschenkt, wird die Aussage hinsichtlich einer Wende der Konjunktur unglaubwürdig, was für negative Reaktionen an den Aktienmärkten sorgen dürfte ... denn gegen einen geballten Druck kommen auch die Kurstreiber mit ihrem Gratisgeld nicht an. Oder sie kürzen bzw. stoppen diesen Geldfluss, was wiederum zu einer negativen Reaktion am Aktienmarkt führen würde, denn dann müssten die Großbanken ihr Spielchen nach und nach beenden und an diejenigen verkaufen, die jetzt glauben, ideal billige Einstiegskurse zu haben. Und das ist ... wenn ich mich nicht irre ... nahezu niemand!

Selbst wenn sich die US-Notenbank morgen irgendwie aus einer Entscheidung herauszuwinden sucht ... versuchen wird sie es: Die V-Erholung der Wirtschaft ebenso wie die der Börsen wird sich letzten Endes als Fehltritt erweisen ... und die Zeiten dann am Aktienmarkt so ungemütlich werden, wie es ein düsterer Herbst so mit sich bringt.


Mit den besten Grüßen
Ihr Ronald Gehrt

www.system22.de/marktkommentar.html

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Contrade 121:

Gehrt's Kommentar...

10
22.09.09 17:55

Herrlich, wie Gehrt sich aufregt und immer wieder die selben Argumente bringt. Eine Sache vergißt er aber - die Liquidität ist reichlich vorhanden und sie wird immer mehr.

 

Zitat zu diesem Thema vom marketwatch.com: 

"We're propping the market up with so much liquidity right now that it has no other place to go but up," said strategist Howard Simons of Bianco Research in Chicago. "You can almost throw out the other fundamentals, which tell you the market should be looking overbought. The reality is, the money has to go somewhere."

www.marketwatch.com/story/...bet-on-global-recovery-2009-09-22

 

Das ist scheinbar die einzige Wahrheit aktuell. Das lockere Geld wird eben nicht direkt in die Produktionsgewerbe investiert, um damit einen Mehrwert zu schaffen. Es werden auch keine Arbeitsplätze entstehen. Es wird ganz einfach, auf dem schnellsten Wege über den Kapitalmarkt, in den Kapitalmarkt investiert. Die Ergebnisse sehen wir tagtäglich, ob das Öl, Gold, Aktien o.Ä ist.

Andere Faktoren wie Bewertung der einzelnen Aktien (siehe Google, wieder über $ 500, sagenhafter Market Cap von $122 Mrd.; und das für ein Unternehmen mit gerade einmal $20 Mrd. Umsatz? ) sind noch nicht relevant. Aber eins ist sicher: Dieser Umstand kann nicht ewig andauern.

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Svartur:

Ziemlich zäh die ganze Nummer

10
22.09.09 18:03
Drei Mal hat der Daxi über meine 5735 geschaut, aber keine starken Anschlußsteigerungen mehr liefern können.
Die Situation ähnelt jetzt sehr stark der vom 28.08.2009. Sollte also Short Bestand haben, vom System her ist es jetzt erstmal Seitwärts, dann müssen morgen die Kurse unter Druck geraten und nicht noch mal so ne Nummer wie heute veranstalten.
Die Marken für morgen:
Antizyklischer Shorteinstieg erst im Bereich 5785. Durch die heutigen Kurssteigerungen hat sich unser Freund Luft verschafft.
Bestätigung einer Shortsituation wäre durchhandeln der 5689 ohne erneut starkes Kaufinteresse und nachfolgend 5653 als Kursziel der jetzigen Bewegung und bei Durchbruch Bestätigung des Shorts.

Die Nasdaq hat ja nun so gar keinen Bock überhaupt mal etwas abzugeben, da müsste es heute Abend unter die 1720 um ein Signal anzudenken. Antizyklisch Short im Bereich 1745 für heute, Bestätigung des Shorts unter 1709, aber das ist nicht absehbar momentan und die Zahlen für morgen habe ich erst heute Abend.

Die Keilformation im Dax ist noch nicht vom Tisch, aber er hangelt sich Richtung Spitze, die so etwas oberhalb der 5800 liegt.

Die Helping Hand bleibt allgegenwärtig im Markt, vor allem bei den Amis, da läßt man nix runterkommen.

Muß wohl ne Riesenpackung Viagra an die Märkte verteilt worden sein, selbst Intradaykorrekturen sind nur mau.

Mir als Händler macht das weniger Spaß, daß ist zu einseitig ausgerichtet das Ganze und dabei noch mit wenig Volatilität.
Antworten
Maxgreeen:

den Amis geht es nur darum die 10.000 im DOW zu

2
22.09.09 18:15
erreichen, egal wie die Wirtschaftsdaten sind.
Antworten
Katjuscha:

Gleich am Anfang irrt der Gehrt

10
22.09.09 18:16
Die Konjunkturstimuli der Regierung mögen Ende 2008 beschlossen worden sein, aber sie sind erst zu einem geringen Teil (Ausnahme Abwrackprämie) umgesetzt worden. Wenn er also schon von "die Bürger haben wenigstens Kontakt zur wirklichen Welt" spricht, dann sollte er sich das mal zu Herzen nehmen. Die Schulen, Kitas, Sportanlagen, Brücken, Tunnel, Straßen dürften erst 2010/11 gebaut werden. Ist halt in Deutschland ein ziemlich langer Prozeß von der Ausschreibung über die Genehmigung, die ja gewissen Standards folgen muss, bishin zum Baubeginn. Die Konjunkturprogrammprojekte in meinem Umfeld sind gerade mal in der Genehmigunsgphase bzw. erste kleine Teilaspekte werden gerade begonnen. Betrifft vor allem Schulen, Kitas und Sportanlagen.

Na ja, warum so genau nehmen?

Okay okay, ick weeß ja wat der Herr sagen will. Hat er ja nich janz unrecht. Wa?
"Das Mitbringen von Dosen, ...Tieren, Nazis, ...pyrotechnischen Erzeugnissen ist untersagt."
Antworten
Katjuscha:

Maxgreen, gibts dazu auch ne verständliche

3
22.09.09 18:19
Analyse? Wieso sollen die 10k so wichtig sein?

Vom Chart her erwarte ich eigentlich in Kürze eine Korrektur, ohne die 10k gesehen zu haben. Es sei denn man hagelt sich noch 2 Wochen da oben an der Trendbegrenzung lang. Wahrscheinlicher ist wohl eine kurze Korrektur und dann in 8-9 Tagen die letzte Aufwärtswelle, die den DOW durchaus auf deine 10k führen kann.
Der USA Bären-Thread 261361
"Das Mitbringen von Dosen, ...Tieren, Nazis, ...pyrotechnischen Erzeugnissen ist untersagt."
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Stöffen:

Rest in Peace

8
22.09.09 19:30
Ten Big Companies That Are Veering Toward Bankruptcy

Despite a few green shoots in the economy and a rocketing stock market, many large companies are still struggling to avoid bankruptcy.

1. Hertz
When you have tons of debt financing your fleet of cars, falling rental demand really hurts.
While the company raised new capital in May for some breathing room, Fitch and Moody’s actually cut their ratings for the company in July.
Ignoring the downgrade, shares kept rallying and are now at over five times the March $2 low. Best of luck.
Market Cap (MC)/Enterprise Value (EV) = 32%

2. Textron
What a tough time to be selling business jets.
Textron wrote down $2.3 billion its backlog this year after it canceled a new jet design, and demand for its other aircraft-related offerings has plummeted.
Shareholders may be heartened by the company’s ability to push back some debt maturities lately, but deteriorating credit quality at the company’s leasing arm makes the outlook uncertain at best.
MC/EV=39%

3. Sprint Nextel
Sprint Nextel is bleeding customers, and could lose as many as 4.4 million net post-paid subscribers this year.
This is a huge problem when you have large amounts of maturing debt over the next few years.
A recent Deutsche Telekom acquisition rumor offered some hope, but that appears to have faded. Facing a difficult road ahead on its own, the company better keep its lawyers on speed-dial.
MC/EV=41%

4. Macy's
Does anyone even shop at department stores anymore?
Same store sales will likely keep falling at Macy’s right through 2009. With $2.4 billion of maturing debt over the next five years, the company is trying to cut costs, and has already reduced its dividend.

Hopefully the US consumer will bounce back soon, and actually want to shop at Macy's.
MC/EV=47%

5. Mylan
In a classic case of management empire building, Mylan overpaid big time when it bought Merck’s generic business back in 2007 and is now stuck with $5 billion of long-term debt as a result.
From 2007 – 2008, the company lost over $1.3 billion very much due to goodwill write-downs.
While the company could earn $300 million this year, they’ll have to earn far more than that in the future to make their debt manageable.
MC/EV=51%

6. Goodyear
Demand for Goodyear tires has sunk, and the company is saddled with massive debt and pension obligations.
It doesn’t help that The United Steelworkers union prevents the company from proper cost control by forcing factories to stay open.
Shareholders have to wonder how much value will be left of the company after bondholders and the union members have their way.
MC/EV=53%

7. CBS
Weak advertising and falling license fees have sent CBS's earnings off a cliff in 2009.
If they remain depressed for too long, the company could have trouble refinancing $3.2 billion of debt coming due over the next five years.
It will really come down to whether or not CBS’s earnings collapse is merely cyclical, or the result of structural trend whereby traditional TV is dying.
As a business blog, we can't help but feel partly guilty here.
MC/EV=55%

8. Advanced Micro Devices
When will AMD actually make money again? The question is becoming more important by the day since it carries over $5 billion in long-term debt.
After losing almost $3 billion from 2007 – 2008, analysts expect the company to lose more money in 2009 and 2010.
While the shares rallied from their February $2 low, they still appear stuck in a long-term down trend from $40 highs way back in 2006.
MC/EV=55%

9. Las Vegas Sands
Las Vegas Sands over-expanded and over-levered in the last few years and now has over $10 billion in debt to deal with.
Despite jumping 13 times from their March low, Las Vegas Sands shares still face an uphill battle.
Conditions in Las Vegas are horrible, Asian expansion isn’t enough, and if this lasts too long then LVS will end up in bankruptcy court looking like it bit off more than it can chew.
MC/EV=60%

10. Interpublic Group
As one of the largest advertising and marketing companies in the world, IPG was slammed by the global recession.
As the company’s CEO said during recent second quarter results, the downturn “is proving steeper and more lasting than expected”.
Revenues have fallen double digits and the company’s exposure to General Motors as its largest client hasn’t helped.
MC/EV=80%

finance.yahoo.com/tech-ticker/article/...MD,LVS,S,M,GT,MYL,HTZ
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
Kicky:

FED kauft 50% der Anleihen auf

11
22.09.09 21:14
www.zerohedge.com/article/...accounts-50-q2-treasury-purchases
The degree of intermediation by the Federal Reserve in the issuance of US Treasuries hit a record in Q2, accounting for just under 50% of all net UST issuance absorption......
.....This dramatic imbalance puts a lot of question marks over how the upcoming hundreds of billions in incremental Treasury purchases will be soaked up, now that QE only has $15 billion of capacity for USTs: with Households lapping up risky assets it is unlikely they will look at Treasuries absent some dramatic downward move in equities, while Foreign purchasers, which many speculate are in a game of Mutual Assured Destruction regarding UST purchases, have in fact been aggressively lowering their purchases of Treasuries (from $159 billion in Q1 to $101 billion in Q2, an almost 40% decline in appetite!). Will the US make these purchases much more attractive come October when QE for USTs ends? And if so, what kind of rates are we talking about? One thing is certain: in terms of priorities of the Federal Reserve, keeping the equity market buoyant, is a distant second to ensuring successful auction after auction well into 2010. After all there is near $9 trillion in budget deficits that need financing over the next 10 years.....
Antworten
Kicky:

Güterverkehr drastisch gesunken

7
22.09.09 21:25
www.zerohedge.com/article/...line-accelerates-hits-1993-levels
Der USA Bären-Thread 261462
Antworten
Stöffen:

No way out

7
22.09.09 21:57
“the retail business is terrible, it’s almost all negative”, says Davidowitz, “we’re going to close thousands, hundreds of thousands of stores”. With the U.S. debt projected to reach $9 trillion in the next decade, Davidowitz sees the country “in the tank forever and…out of control.” According to Davidowitz,” we are in a death spiral”.

wallstreetpit.com/...s-is-out-of-control-and-in-a-death-spiral
Bubbles are normal and non-bubble times are depressions!
Antworten
CarpeDies:

Die Insider halten sich zurück

6
22.09.09 22:23
Corporate insiders continue to increase the pace of their selling

ANNANDALE, Va. (MarketWatch) -- The bravest face you can put on corporate-insider behavior right now is to point out that they're often early -- anticipating market moves by as much as 12 months in advance.

But otherwise the message from the insiders is rather sobering: They are selling a whole lot more of their companies' stock than they are buying. The net difference is even larger than it was two months ago, when I noted that insiders were already selling at a greater pace than at any time since the top of the bull market in the fall of 2007. ( Read my July 28 column.)

Consider the latest data from the Vickers Weekly Insider Report, published by Argus Research. For the week ended last Friday, according to Vickers, insiders sold 6.31 shares for every one than they bought. The comparable ratio two months ago was 4.16-to-1, and at the March lows the ratio was 0.34-to-1.

As Vickers editor David Coleman puts it in the latest issue of his newsletter: "Given the dramatic decline in our sell/buy ratios over a relatively short period of time and the robust rally we have seen in the broad market averages, we expect the overall markets to trade flat to downward in the intermediate term -- and with increasing volatility. Overall insider sentiment is bearish by nearly all metrics we track."

Coleman's cautiousness is echoed by Jonathan Moreland, editor of another insider-oriented newsletter -- this one entitled Insider Insights. Moreland is worried about the low number of companies whose insiders recently have made "significant" new purchases.

"Insiders are not always right," Moreland writes in the latest issue of his newsletter, "but it would be unprecedented for them to miss out en masse on a sustained upswing in the market. The dearth of solid, bottom-up insider signals as of late just isn't consistent with this market powering higher without a pause."

What is the appropriate level of equity exposure, given the insiders' increased selling? Coleman's two model portfolios currently have around 50% cash, and Moreland's has 25% cash.

Moreland adds, however: "We are on notice to take profits sooner rather than later if the indices start to turn over."
Antworten
CarpeDies:

Fkuebler: Bist du noch long in UST?

 
22.09.09 22:30
Ich denke, dass Anbetracht der Tatsache, dass die chinesen vielleicht schon anfang nächsten Jahres in negative Handelsterrain abgleiten, und das die FED im Oktober den Kauf von UST einstellen will, diese massiv unter Druck kommen. Ich bin schon mal gespannt auf die nächsten Auktionen. Viel Pulver hat ja die FED nicht mehr
Antworten
fkuebler:

CarpeDies #49437: noch long in Longbonds?

5
22.09.09 23:28

Ja, bin ich. Die Entscheidung war/ist nicht einfach, aber ich bleibe drin. Auch weil ich in der Regel Gewinne nicht lange genug laufen lasse und deshalb mit Nervenstärke mal ein Kursziel ausprobieren möchte.

Die Sache kann in der Tat knapp ausgehen: einerseits kann es natürlich zu einer Käuferzurückhaltung kommen, die die Kurse zumindest temporär stark unter Druck bringt. Andererseits dürften sich die Amis eine Menge überlegen, wie sie die Langfristzinsen wegen der Relevanz für den Immobilienmarkt unten halten.

Ebenfalls andererseits dürfte der zu meinen Shorts passende Indexrückgang erheblichen Aufwärtsdruck für die Longbonds bringen.

Vielleicht gibt's zur chinesischen Unlust zu US-Longbonds ja auch einen beide Seiten befriedigenden Kompromiss: die Bonds bleiben oben, und dafür geht der Dollar runter... ;-)

Antworten
AngelaF.:

Zu49426/49430

5
23.09.09 07:13
Das was Kat in 49430 anspricht, ist mir beim Lesen von Gehrt`s Schreiben auch sofort aufgefallen. Daß eben erst nur ein Bruchteil der Ende 2008 beschlossenen Konjunkturmaßnahmen in der Realwirtschaft angekommen ist.
Hier kann oder will Gehrt nichts sehen. Auch sein literarischer Stil läßt mittlerweile ein bißchen nach.
Ich habe meine Einschätzung zu diesem Thema ja schon einmal im Antizyklikerthread gepostet.


http://www.ariva.de/Ja_der_Herr_Gehrt_t348181?pnr=6359983#jump6359983


Bei Punkt 6 (Kapitulation) bin ich mir aber nicht mehr so sicher ob der erfolgt, da das Problem von Gehrt durch den in den letzten Monaten erzielten Verlust zwar groß ist, aber ein noch größeres Problem im Hintergrund steht.

Nämlich daß er kapituliert/umschwenkt und zeitnah die Börsen Richtung Süden abtauchen.
Sind mittlerweile bestimmt einige seiner Abonnenten die sein Depot nachbilden leicht verärgert bis stinkesauer, so dürfte sich im o.g. Szenario die Zahl seiner Anhänger die sich von ihm abwenden, sehr vergrößern.
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Maxgreeen:

#49434 die Aktien von Bahnen werden

6
23.09.09 07:49
wie Bananen in der DDR verkauft. Passt überhaupt nicht zu der Statistik.

z.b. gestern

FreightCar America, Inc. RAIL 23.93 +3.54 (17.36%)


PS: es heisst das das billige Geld nicht weiss wo hin, Anlagenotstand   -  Und was ist mit dem riesigem Schuldenberg ?  Warum haben die Staaten riesige Schuldenberge und andere riesige Überschüsse und wissen nicht wohin mit den Geld ?  Das ist doch das Perverse an unser Wirtschaft.

Und deshalb macht sehr sehr viel Sinn die Steuern auf Vermögen zu erhöhen.
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Svartur:

Moin

20
23.09.09 08:29
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, daß die Politik in fast sämtlichen Bereichen die Menschen wirklich so stark beeinflußt, daß diese den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.
Wir haben eine gesamtwirtschaftliche Lage, die schwer überschaubar ist, da möchte ich nicht auf jeden Punkt eingehen, was aber Fakt ist, die Geldmengen weiten sich exorbitant aus, die Schulden von privaten Konsumenten konnten nicht zurück gezahlt werden, die Gläubiger haben diesen Verlust nicht geschultert weil sie systemrelevant sind und eben diese Schulden wurden nun verstaatlicht und auf die Bürger umgewälzt.
Das ist erstmal Kern allen Übels.
Eine solche Situation bekomme ich nicht weg, indem ich den Kopf in den Sand stecke und ich bekomme es auch nicht weg, indem ich mit neuen Schulden Konjunkturprogramme aufbaue, die eine Marktbereinigung verhindern.
Diese Marktbereinigung muß Überkapazitäten abbauen, um Platz zu machen für neue und innovative Ideen, um über diese Ideen und nachfolgende Verwirklichungen Wachstum zu generieren.
Wenn Konjunkturprogramme die Infrastruktur verbessern, sehe ich das positiv. Wenn Bildung, Wissenschaft und Forschung intensiviert werden, sehe ich das positiv.
Wenn allerdings Geld verwendet wird, was lediglich in die Märkte fließt, sehe ich das ab dem Moment an negativ, wo die Gefahr besteht, daß es nicht zurückgezahlt wird, es ist nachfolgend nicht förderlich für eine Steigerung des Wachstums, weil es nur eine Umverteilung ist.

Wenn eine Börse durch solcherart Liquidität getrieben wird, dann sind die Konjunkturaussichten nicht der Kern der Kurssteigerungen. Wenn Notenbanken ein Atmen des Marktes nicht zulassen, um eben tragfähige Böden zu testen und die Marktteilnehmer mit fundamentalen Daten zu versorgen die passen, sondern nur mit Geld, dann ist das negativ.
Für einen Langfristanleger, für einen Investor, müssen die Kernzahlen der Unternehmen Gegenstand seiner Investitionen sein. Dazu gehören alle uns bekannte Rahmenzahlen, wir entnehmen die wichtigsten den Bilanzen, bzw. den Zahlen, die wir zur Verfügung gestellt bekommen. Wenn, wie bei Banken, diese Bilanzen intransparent werden und dies gesetzlich erlaubt ist, ist es negativ, denn ich stelle nur dann eine Bilanz mit geschönten Daten vor, wenn ich etwas zu verbergen habe und die Nummer nicht paßt. selbstverständlich versuche ich dann mit allen Mitteln öffentlich solches schön zu reden. Beispiel D.Logistics, mein Lieblingsverbrenner. Damals sollten Zahlen rauskommen, Herr Hübner erklärte vollmundig in der Börse Online : Wenn die Zahlen schlecht sind, dann springe ich aus dem Fenster ( sinngemäß ).
Naja, daß muß wohl das Kellerfenster gewesen sein, nach dem was man hinterher gelesen hat, wurde da massivst mit der eigenen Aktie gehandelt, allerdings nachdem sich die Vorstandszusammensetzung verändert hatte.
Für mich als Anleger bis heute hat das ein tief verwurzeltes Mißtrauen gegenüber jeglichem Marktgeschehen geschaffen, ein Trauma sozusagen. Das ging vielen so und nicht verwunderlich, die Zeitungen und Berichterstatter haben diese Unternehmen noch gefeiert, hey...da geht noch mehr. Von denen wurde man also eingelullt.
Heute das selbe Spiel, die Zahlen sind nicht gut, sie signalisieren keine Steigerung der Wirtschaftsleistung um diese Kurse zu rechtfertigen. Dennoch werden schon Neue Hochs debattiert. Das ist auch alles okay, wenn man klar sagt, die Kurssteigerungen basieren auf reiner Liquidität, die irgendwann dem Markt entzogen werden muß.
Das ist für jeden Bullen ein Horrorszenario, denn die fundamentalen Gedankengänge der Bullen sind falsch. Sie glauben, daß eine verbesserte Konjunkturleistung Ursache der Wirkung erheblicher Kurssteigerungen in kurzer Zeit ist.
Ursache und Wirkung ist aber an den Börsen nur schwerlich zu erkennen, wie man an meinem Beispiel und vielen anderen erkennen kann, weil die Berichterstattung sich nicht mehr in tiefgreifendem Journalismus ergeht, sondern die Nachrichten in geschönter und aufbereiteter Form weitergibt, um eine stimmung zu erzeugen, die im Sinne derjenigen ist, die davon profitieren und die Macht haben, dies durchzusetzen.
Wir sehen es auch in der Politik, die Regierungen werden nicht müde uns zu sagen, daß sie das Übelste abgewendet haben. Japp,daß haben sie, allerdings haben sie die Ursachen nicht bekämpft und werden es auch nicht tun.
Wenn ich auf die USA blicke, wird mir ganz blümerant. Also, fasse ich mal zusammen, ein schwacher Dollar für die USA ist gut, weil dann deren Produkte günstiger im Ausland eingekauft werden können. Hmmmmm, da frage ich erstmal ganz frech, welche Produkte? Was ist Made in USA, was so zwingend verkauft werden muß. Mir fallen da in erster Linie Kultobjekte ein, so wie Harley, oder auch Coca Cola und natürlich nutzlose und wertlose Finanzprodukte. Aha...okay, also Dollar niedrig, USA gut.
Für eine Volkswirtschaft wie Deutschland, sehr stark Exportabhängig, ist dementsprechend ein starker Euro gut. Hmmmmm, da frage ich mal ganz frech, wieso ist ein schwacher US Dollar gut für ein Land das mehr importiert als exportiert und ein schwacher Euro für ein Land/Ländergemeinschaft, dass/die mehr exportiert als importiert.
Das Einzige was daran gut ist, die USA entschulden sich auf diese Weise, die Gläubiger zahlen die Zeche. Die Gläubiger sind auch wir, wir haben also über die wertlosen Derivate der USA mit höheren Schulden diese bezahlt, somit deren Aufschwung der vergangenen Jahre mal eben erarbeitet. Jetzt zahlen wir erneut über eine starke Währung.
Japp, wir können günstig in die USA fliegen, wenn man sich denn dem aussetzen will. Mehr fällt mir nicht ein, die Rohstoffe kann ich noch anführen, ist auch nicht ganz unerheblich.
Das der starke Euro uns aber jetzt und hier im Export belasten wird, man diskutiert es nur gelegentlich.
Nun ja, es gibt Leute die "bleechen" hieren Auspuff, um es mal galant zu sagen und meinen, da kommt dann kein Mist mehr raus. Optische Täuschung und davon lebt derzeit die Welt, sozusagen haben wir heute die Hütchenspieler und Schneeballsystemkönige an den Schaltstellen der Macht.
Das ist die fundamentale Situation und es ist gut, daß es Leute gibt die sich damit auseinandersetzen und sich nicht einlullen lassen und es ist gut wenn es Marktteilnehmer unter uns gibt, die es schaffen sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden. Aber bitte bitte nicht Ursache und Wirkung verwechseln und diese Vorteilsnehmung mit fundamentalen Gesichtspunkten bedienen, um denen Wasser auf die Mühlen zu geben, die genau das wollen und uns am Ende alle ausnehmen wie Weihnachtsgänse.
Was hat der Bulle von seinen Millionen Gewinnen, nach einer Währungsreform?
Die Gier treibt also diese Märkte an, nicht die Angst. Die Angst ist ein kleines Zubrot, beeinflußt aber nicht diese Märkte. Wo Milliarden, oder eher Billionen an Steuergeldern drin ist, kann man nicht von einer Wall of Worry sprechen. Die vermag dann am Ende einer solchen Bewegung noch Steigerungen erzeugen, mehr aber auch nicht.
Zusammenfassend möchte ich damit zum Ausdruck bringen, daß wir hier diejenigen sind, die den ganzen Müll später zahlen müssen. Ob Bulle oder Bär, wir müssen es zahlen.
Unser Ziel kann nur sein, die Ausgangslage unserer Vermögenslage so zu bessern, daß wir es auch zahlen können. Dabei müßten eigentlich kleinanlegende Bullen und Bären zusammenhalten, sitzen sie doch letztendlich im selben Boot. Jeder Marktteilnehmer ist grundsätzlich mein Feind wenn ich an der Börse anlege. Hier und heute sind aber andere meine Feinde, weil sie uns gegeneinander ausspielen und deswegen bin ich für einen stärkeren Zusammenhalt beider Lager, um dann bei einer Normalisierung der Lage wieder niveauvoll aufeinander einzukloppen.
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Ischariot MD:

Es wird trotzdem gefeiert

8
23.09.09 10:11

weil "better than worst" ??

London (BoerseGo.de) - Die Geschäftsaktivität im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland hat sich im August nur geringfügig belebt. Wie der Datendienstleister Markit Economics am Mittwoch mitteilte, stieg der Einkaufsmanagerindex von 49,2 Punkten im Vormonat auf 49,6 Punkte. Damit blieb der Indikator erneut unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Zudem wurden die Erwartungen der Volkswirte (51,0 Punkte) verfehlt.

Im Servicesektor hat sich die Stimmung sogar wieder leicht eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex für das nicht-verarbeitende Gewerbe sank von 53,8 Punkten im Vormonat auf 52,2 Zähler. Volkswirte hatten im Mittel einen Anstieg auf 54,0 Punkte erwartet.

(Chart-screenshot  10 Uhr)

dann noch gerade:

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe im Euroraum ist im September auf vorläufiger Basis auf 49,0 Punkte (Juli: 48,2 Punkte) gestiegen. Volkswirte hatten im Mittel mit einem Anstieg auf 49,8 Punkte gerechnet.

 

(Verkleinert auf 99%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 261570
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Riddler16:

Bald gibts wohl günstige Kalaschnikows

2
23.09.09 11:01
Krise setzt Kalaschnikow-Hersteller außer Gefecht

Laut Medienberichten wurde gegen Ischmasch Konkursantrag bei russischem Gericht gestellt
Moskau - Gegen den Hersteller der Kalaschnikow-Waffen ist Medienberichten zufolge bei einem russischen Gericht Konkursantrag gestellt worden. Ein Gericht in der Region Udmurtija werde den Antrag gegen den größten russischen Waffenproduzenten Ischmasch prüfen, berichteten am Dienstag die Zeitung "Gaseta" und die Nachrichtenagentur Interfax. Eine Anhörung sei für den 7. Oktober geplant. Den Berichten zufolge stellte eine Firma namens Gremicha den Konkursantrag, deren Verbindung zu dem Waffenproduzenten aber zunächst nicht klar war.

"Gaseta" zufolge hat auch der Ischmasch-Konzern, der zu mehr als der Hälfte dem Staatsunternehmen Russian Technologies gehört, mit den Folgen der Wirtschaftskrise zu kämpfen - unter anderem, weil die Nachfrage nach Rüstungsgütern zurückgegangen ist. Demnach soll Ischmasch mit rund 400 Mio. Rubel (8,98 Mio. Euro) in der Kreide stehen. (APA)

derstandard.at/fs/1253596347628/
Antworten
Pichel:

Der amerik. Einlagensicherung geht das Geld aus!

11
23.09.09 11:11
Aus den USA wird gemeldet, dass der amerikanische Einlagensicherungsfonds (FDIC – Federal Deposit Insurance Corporation) nach neuen Finanzierungsquellen sucht. Der Fonds, der das Geld der Sparer bei den Banken garantiert scheint leer zu sein. Ist ja auch kein Wunder, bei mittlerweile 100! Bankpleiten in 2009. Das sind kleine und mittlere Bankinstitute, die eben nicht von der Regierung mit Milliarden gerettet werden, weil Sie nicht „systemrelevant“ sind und keine Wallstreet-Lobby haben.

Kurzum dem Einlagensicherungsfonds geht das Geld aus und nun überlegt man, sich dieses Geld als Darlehen bei den gesunden Banken zu leihen. Wohlgemerkt: Als Darlehen, nicht wie bisher als Umlage! Stellt sich die Frage, wer für diese Kredite bürgt…

Bisher hat die FDIC die Einlagen der Kunden bis zu einer Obergrenze von 250.000 US$ garantiert. Ab 2010 nur noch für 100.000 US$. Bislang war es ein Umlageverfahren. Die Kosten wurden auf die gesunden (soweit man das sagen kann) Banken umgelegt. Davon scheint man sich zu verabschieden. Jetzt nimmt man bei diesen gesunden Banken ein Darlehen auf. Aber wenn doch die Banken gemeinschaftlich für diesen Fonds einstehen müssen, geben sie sich das Darlehen ja faktisch selbst…!?

Sachen gibt’s…
"Wer gegen den Strom schwimmt, sollte das möglichst in der Nähe des Ufers tun."
"Wenn man in der falschen Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen"
Antworten
AngelaF.:

Zu 49442/"Es wird trotzdem gefeiert"

6
23.09.09 11:25
Gefeiert wird hierzulande am Freitag.
Kann mir nämlich nicht vorstellen das die GfK ihre Veröffentlichung des Konsumklimas für Oktober von Montag auf Freitag vorverlegt weil die Zahlen so schlecht sind.
Ich denke das geht eher in die Richtung Wahlbeeinflussung. Denn wenn kurz vor der Wahl veröffentlicht wird das alles supergut ist, sollte es doch einen gewissen Einfluss auf das Wahlverhalten zumindest einiger Wähler ausüben.

http://isht.comdirect.de/html/news/actual/...&sSortBy=NWS_Date+up

Warum sollte auch das Konsumklima schlecht sein. Die Krise ist hierzulande u.a. auch wegen der massiven Ausweitung der Kurzarbeit, bzw. div. Tricks (Auffanggesellschaften, Abschiebung der Arbeitslosen zu privaten Vermittler) bei den meisten Verbrauchern noch gar nicht angekommen. Bei den Firmen schon, darum gibt es ja Preise bei denen man einfach zulangen muß. Das hebt natürlich die Konsumstimmung. Beispiel dazu:

http://www.ariva.de/...Tag_allerseits_t283343?pnr=6524780#jump6524780

Diejenigen unter den Deutschen die Aktien/Fonds besitzen fühlen sich auch wieder ein bißchen reicher. Eigentlich sollte der Konsumklimaindex einen Riesensatz nach oben machen.

Wenn es nach der Wahl ans Eingemachte geht und das Stillhalteabkommen zwischen den Betrieben und der Regierung ausläuft, sollte der Konsumklimaindex seine Höchststände bis auf weiteres gesehen haben.
Antworten
swizzy:

pichel

 
23.09.09 11:27
das erinnert stark an eigenkapitalersetzende-gesellschafterdarlehen. diese werden in der regel bei insolvenz nur nachrangig bedient, weil der gesellschafter seiner gesellschaft eher eigenkapital als fremdkapital zuführen sollte. wenn "gesunde" banken (schon diesen ausdruck halte ich für hohn und spott) ihrem eigenen einlagensicherungsfonds jetzt geld leihen sollen, um ihre eigene pleite abzusichern, dann kann das doch nur aus rücksicht auf die bilanzen erfolgen. müssten sie nämlich höhere umlagebeiträge leisten, so schlüge sich dies unmittelbar als ausgabe nieder. geben sie hingegen lediglich darlehen, findet nur ein aktiva-tausch statt.

correct me if i`m wrong please.
Sagt der Zentralbanker zum Medienfürsten, du hälst sie dumm, ich mach sie arm.
Antworten
swizzy:

interesting

3
23.09.09 11:36

Die Konjunktur erholt sich - doch die Mehrheit der Bevölkerung dürfte den langsamen Aufschwung kaum spüren. Denn sogar während der Jahre des kräftigen Wirtschaftswachstums bis 2008 sank in den Haushalten das reale Einkommen, warnt der Ökonom Sebastian Dullien.

Wenn sich diese Woche die Staats- und Regierungschefs der 20 wirtschaftlich wichtigsten Länder der Welt (G20) in Pittsburgh treffen, ist erst einmal Aufatmen angesagt: Die globale Wirtschaft wächst wieder. Alle Indikatoren deuten darauf hin, dass die tiefste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg beendet ist. Nach gängigen Prognosen dürfte das Bruttoinlandsprodukt in allen wichtigen Ländern 2010 wieder deutlich zulegen. Doch leider bedeutet das noch lange nicht, dass es damit auch den Menschen besser gehen wird - im Gegenteil: Trotz des Wachstums dürfte der Wohlstand der breiten Masse eher schrumpfen als zunehmen. Seit Jahren ist bekannt, dass die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt bestenfalls eine Annäherung an das tatsächliche Wohlergehen der Menschen darstellen. Erst kürzlich legte eine Kommission unter Leitung der beiden Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz und Amartya Sen im Auftrag des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy ein fast 300 Seiten starkes Gutachten zu diesem Thema vor. Ihr Fazit: Das Bruttoinlandsprodukt ist eine wichtige Größe, um Wirtschaftsaktivität abzubilden, zur Wohlstandsmessung taugt es aber nur sehr begrenzt.

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,650738,00.html

Sagt der Zentralbanker zum Medienfürsten, du hälst sie dumm, ich mach sie arm.
Antworten
Anti Lemming:

Shark: Viel spekulative Aktion deutet auf Top

3
23.09.09 11:40

Ich hatte das ja bereits mehrfach am Beispiel der Arcandor-Aktie (ironisch) dargestellt...

 

Speculative Action Under the Surface

By Rev Shark
Street.com Contributor
9/22/2009 4:27 PM EDT


Another positive day for the market isn't anything unusual, but under the surface, the action was a bit different from what we've been seeing. There was heavy speculative action in lower-priced stocks, many of which are in sectors that have been troubled, like REITS, title insurance, credit services and mortgage investment.
    
We had some strong action in some of the more standard names as well, like Hewlett-Packard (HPQ - commentary - Trade Now), Google (GOOG), Amazon (AMZN) and Goldman Sachs (GS), but the interest in lower-priced stocks is an illustration of how aggressive speculation has become and how little fear there is out there.

The conventional wisdom is that when market players are anxious chasing highly speculative names, it is a sign that a top is near. The logic is that folks are overconfident and are so unconcerned about risk that they are becoming reckless.

This isn't the first time we've had this sort of speculative action in low-priced and low-quality stocks since the March low. It has happened several times, and while we did have some slow periods subsequently, it obviously didn't harm the market for long.

The buyers just aren't going away yet, and while it is easy to try to color the action as somehow being indicative of toppy action, we still don't have any negative price action to support the bears. Until the market actually starts to show some weakness, talk about a top is meaningless.

 


 

Hier mal ein ernsthafter Blick auf die Arcandor-Aktie. Sie scheint jetzt den "Kirchturm"-Chart durch neuen Sinkanflug auf die 0,25 Euro-Linie zu bestätigen. (Anmerkung: Wesenmerkmal eines Kirchturms ist, dass es rechts steil raufgeht und hinter der Spitze ebenso steil wieder runter ;-)).

 

 

(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 261590
Antworten
Anti Lemming:

Chinas SSE weiter im Abschwung

4
23.09.09 12:19
Unten der Chart des SSE über 5 Tage. Heute ging es wieder 1,89 % gen Süden, ähnlich wie gestern. Der längerfristige Chart von Stockcharts findet sich unten rechts, er sieht ebenfalls angeschlagen aus, enthält den heutigen Rückgang aber noch nicht (heutiger Schlusskurs: 2842).

Die China-Rallye bis Ende Juli war ebenfalls liquiditätsgetrieben, wurde aber dadurch "abgewürgt", dass die Chinesische Zentralbank die Liquidität deutlich zurückfuhr und die EK-Bedingungen für die Banken verschärfte.

Auf dem G20-Gipfel dürften ebenfalls höhere EK-Vorschriften für (westliche) Banken beschlossen werden.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 261599
Antworten
Ischariot MD:

Skepsis bei Entscheidungsträgern

3
23.09.09 12:27
und denen, die sich dafür halten:

Manager trauen Aufschwung nicht
                 
(...) Hamburg - Deutsche Manager glauben nicht an einen nachhaltigen Aufschwung. Wie eine Umfrage von manager magazin unter 500 Führungskräften zeigt, erwarten knapp 40 Prozent der Befragten - allen positiven Prognosen zum Trotz - nur eine kurze, auf wenige Monate beschränkte Wirtschaftserholung (...) Gemeinsam mit den Entscheidern, die von gar keinem Aufschwung (24 Prozent) ausgehen, sind die Pessimisten damit in der deutlichen Mehrheit (...)
www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/...8,650657,00.html
______________________________________________
Ts, tss, tss, die haben wohl noch nichts vom "Projekt V wie Vergeltung" der Zentralbanken gehört ...
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