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Meldung des Tages: USA erklären Kupfer zur Chefsache – dieser Nevada-Explorer bohrt bereits
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Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter,

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Passende Knock-Outs auf Lufthansa AG

Strategie Hebel
Steigender Lufthansa AG-Kurs 4,98 8,92
Fallender Lufthansa AG-Kurs 5,06 9,37
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VK3K8R1 , DE000VH9ET42 , DE000VU4MFD8 , DE000VJ7W1B4 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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DAX 23.532,31 -1,19% Perf. seit Threadbeginn:   +217,68%
 
MikeOS:

Von einer Finanzkrise sehe ich bei deutschen Unter

 
08.06.08 11:59
nehmen herzlich wenig.
In diesem Frühjahr habe ich eine Reihe von Einladungen zu Hauptversammlungen bekommen. Auf den TOP stehen Genehmigungen für Aktienrückkaufprogramme. Das zeigt schon wie es um die Liquidität vieler Unternehmen bestellt ist. Schlecht nur für die Banken, wenn die deutsche Wirtschaft wenig Kreditlinie in Anspruch nehmen muss.
Antworten
aktienspeziali.:

FDax-Count

4
08.06.08 15:26
(Verkleinert auf 56%) vergrößern
Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 167868
Antworten
Gute Option:

Nächste Woche

3
08.06.08 15:52
Es ist nicht leicht einzuschätzen, wie
es Montag weiter geht. Rtschen wir noch
tiefer ab? Halten wir uns bei 6750? Oder
steigen wir nochmal über 6800 Punkte?

1. Rezession ist schon lange im Markt eingepriesen
2. Steuersenkungen könnten Märkten Auftrieb verleihen
3. Konjunkturprogramm der USA könnte ab Juli greifen
4. Krieg gegen Iran könnte Ölpreis auf 200 Dollar jagen
5. Fußball EM könnte in Europa für kleine Euphorie sorgen

Ich rechne mit einem kurzen und heftigen Rebound am Montag
Morgen. 6850 Punkte sollten drin sein. Vor allem, weil dich
Merkel mit der CSU heute getroffen hat, um über Steuerpläne
zu reden. Ich glaube fest, dass es bald Steuersenkungen gibt!

Der Chart oben spiegelt genau meine Berechnungen wider!
Montag hoch Richtung 6850, dann abprallen, runter bis
6600 und danach seitwärts. Vielleicht sehen wir aber
auch die 7000 Punkte im Sommer nochmal ;-) Naja. Hauptsache
Deuschland gewinnt heute Abend gegen Polen 2:1! Mein Tipp!
Antworten
MikeOS:

Die Steuergeschenke der US-Regierung

 
08.06.08 16:09
zeigt bereits Wirkung, was man an den Zahlen von Wal Mart ablesen kann. Es ist nicht so wie befürchtet, das die US-Bürger die Schecks vom Finanzamt zur Schuldentilgung verwenden.

Apropos unsere Jungs gewinnen gegen Polen. In der letzten Woche haben sich 2 Vorstandsmitglieder einer in Deutschland sehr bekannten Bierbrauerei mit Aktien ihrer eigenen Brauerei eingedeckt.
Während der EM sollten die Bierbrauer boomen.  
Antworten
MikeOS:

Wenn unsere Jungs die Polen vom Platz fegen

2
08.06.08 16:13
gibts morgen vielleich ein kleines Kursfeuerwerk.

Kann sich noch jemand an das Auftaktspiel 2006 erinnern? Nach jedem Tor unserer Mannschaft machte der Dax einen kleinen Freudensprung.
Antworten
aktienspeziali.:

3:0 will ich sehen, die wollen frühzeitig

4
08.06.08 16:27

alles klarmachen, Dax morgen höher, SMI in den Keller weil die polnischen Fans nach dem Spiel nicht nur die Tore, sondern auch die Sitze von den Tribünen mitgenommen haben  Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 4379489

Antworten
aktienspeziali.:

oleoleoleole

 
08.06.08 16:30
Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 167892
Antworten
MikeOS:

Na, dann wären die Schweizer um einige Rohstoffe

 
08.06.08 16:40

(Aluminiumtore)ärmer und die Polen würden ihrem Ruf gerecht. 3:0 ist das mindesteste, was ich erwarte. Wie gesagt: Jedes Tor ein kleiner Freudensprung im Dax.Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 4379546

Nochmal ne Frage: 2006 wurde Italien zur Zufriedenheit aller Wirtschaftsexperten Europameister. Wenn es um die Konjunkturschwäche 2008 geht, müsste Italien die EM gewinnen, oder Spanien, nur bitte nicht Griechenland.

Antworten
C_Profit:

dead cat bounce...

 
08.06.08 16:52
was kann man ´ner halbverwesten Katze denn noch zutrauen?
So klar wie sich der Verlauf auch in der letzten Woche im Vorab abzeichnete, war es schon lange nicht mehr.
Donnerstag war klar, dass Kapital aus Aktien in Commodities zurückkehrt, ein Anlass ist schnell gefunden.
Wenn Subprime durch ist, sind die Level 2 Assets dran, und dann wird es richtig krass.
Eine Frage der Zeit, bis EUR/JPY runterkommt, dann ist es mit den Longspekulationen im Aktienmarkt erst mal vorbei.
Fundamental gerechtfertigt sind Preisabschläge, inszeniert sind die kleinen Rall(y)ies.

Öl
Mit etwas Aufmerksamkeit hätte man wissen müssen, dass es beim Rollen in die neuen Futurekontrakte zum Monatsende/-anfang in der Regel zu Preisrückgang mit umso heftigerem und "accelerated" Anstieg kommen wird.
Insofern, und man kann wohl unterstellen, dass Trichet auch da Einblick hat, hat er mit dem Statement zum Euroanstieg noch das schlimmste abgewendet.
Gestunken hat es doch schon, als Opec, Bernanke, Trichet und Fukushiro in Spanien die Weichen neu gestellt haben
Bis zum Hexensabbat wird sicher nicht nur noch einmal hoch-u. runtergezockt.
ich habe es hier oft genug gepostet, Bärenmarkt will ja keiner hören,
dass der Tag, an dem hinter den Kulissen nicht mehr die Dip-Buyer stehen, sondern Shortseller auf den Einsatz warten, bevorsteht.
Freitag war es dann soweit....

Von einem bearishen Sentiment sind wir noch weit Entfernt, da ist noch genug Verkaufsbereitschaft, für Panik war ja gar keine Zeit mehr, die Hälfte Anleger waren doch schon im WE...

http://www.ariva.de/Viele_Oelkontrakte_t283343?pnr=4377910#jump4377910
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
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rogers:

Der Dow-chart ist

3
08.06.08 17:47
jedenfalls im Eimer: klar unter der 100-Tage-Linie, unter dem April-Tief geschlossen, Etablierung eines kurzfristigen Abwärtstrendes seit Mitte Mai, MACD mit Verkaufsignal. Wie gewohnt konnte man anhand des Money-flow-index die jetzige Entwicklung vorhersehen: Der kräftige Rutsch Anfang Mai bis Mitte Mai signalisierte die Flucht des großen Geldes aus dem Dow. Ich hoffe, dass der Dow am Montag etwas steigt (ich rechne mit 100 Punkten Plus), damit ich meine Shorts aufstocken kann. SPX und Nasdaq sehen noch recht passabel aus.
Das Bärengebrüll wird schon wieder lauter, 167943
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Nimbus2007:

Ich schlage vor...

 
08.06.08 18:50
wie bei Mediamarkt für jedes Tor im Finale 100 € zurück...für jedes Tor 10 % Performance geschenkt. *gg*

Mein Tip 4:1 Deutschland (2 x Ballack, Klose, Neuville)

Lg und ne gute Feier heute Abend. ;)
Antworten
Shenandoah:

3:1....Polen hat no chance

 
08.06.08 18:58
3:1 auch die chance auf rebound am montag....

by the way: krieg gegen iran wird nicht kommen!
Antworten
Shenandoah:

aber das eur/yen demnächst fallen wird

 
08.06.08 18:59
ist sehr gut möglich...spätestens bei 168,93 dem alten ATH
Antworten
felli808:

Also

 
08.06.08 19:03
anfang der 40er hat Deutschland auch eine schnelle Möglichkeit gefunden Polen zu schlagen. Denke das wird heute auch wieder kein Problem....(bitte versteht diesen Scherz nicht falsch , bin kein Nazi , habe nur zuviel Harald Schmidt geschaut.)
Antworten
Shenandoah:

korrektur felli808

2
08.06.08 19:08
deutschland nahm polen bereits innerhalb weniger wochen 1939 ein, im herbst bereits...

...fussballtechnisch soll das heissen, wir warten diesmal nicht bis zur 90. minute :)
Antworten
felli808:

lach

 
08.06.08 19:12
anfang der 40er , damit meinte ich das auch so..1939 ist das ende der 30iger..aber nichts für ungut..lach.....Glaube wir brauchen nur 45 Minuten..lol
Antworten
felli808:

Mein Bier ist kalt gestellt!

 
08.06.08 19:34
Arroganz und Gier vernebeln unseren Verstand!
Antworten
Knitzebrei:

"Ab 20.45 Uhr wird zurückgeschossen..."

2
08.06.08 19:39
....aber diesmal Gottseidank sportlich ins gegnerische Tor

:)
"Vorwärts immer, rückwärts nimmer...und das ist auch gut so: Hauptsache arm, aber sexy !"
Klaus Wowereit (SPD) / Erich Honecker (SED)
Antworten
Gute Option:

Öl wird billiger

2
08.06.08 19:43
Wenn bei dem G8 Gipfel eindeutig
festgestellt wurde, dass der Ölpreis
zu hoch ist, dann können wir damit
rechnen, dass die Verantwortlichen
Maßnahmen ergreifen werden, um hier
entgegen zu wirken!

1. Stromsparen (dauert bis es wirkungsvoll wird)
2. neue Technologien der Energiegewinnung subventionieren

--> Dies sind jedoch nur mittelfristig umsetzbare Ziele

Hier nun meine KURZFRISTIGEN Möglichkeiten:
1. Ölförderung erhöhen (noch im Juni)
2. Ölverbraucher subventionieren (Ökosteuer runter)

Ich rechne stark damit, dass die OPEC-Staaten
gezwungen werden, noch in diesem Monat die
Menge der Ölförderung drastisch zu erhöhen!
--> Damit sollte der Ölpreis auf 110 Dollar fallen!

AUßerdem glaube ich, dass der hohe Ölpreis bereits
zum Sparen animiert hat und die Nachfrage sinken sollte.
Das sollte den Ölpreis unter 100 Dollar drücken!

Banken und Investmenthäuser, die einen höheren
Ölpreis vorhersagen, tun dies nur, weil die
entsprechend darauf setzen und viel Geld machen
wollen! DAS SIND DIE EIGENTLICHEN PREISTREIBER!
Antworten
C_Profit:

Wenn ich China wäre (!)

2
08.06.08 20:22
(kann ja nicht jeder Deutschland sein)
würde ich 1500 Millionen USD in die Hand nehmen, und Öl Kaufen wie `s
nur geht...
(scheitert sicher an den Lagerkapazitäten, aber das ist ausbaufähig.)

Die Tage, bis der Barrel die Unze Gold preislich hinter sich lässt,
sind schon Zählbar - auch für ( das verkneif ich mir jetzt, für den Fall, dass sich jemand dem Bullenlager zugehörig fühlt).

Polen gewinnt 2:1!

                           ;-)  greetz
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
Antworten
Gute Option:

Gold und Öl

 
08.06.08 20:30
Seit Jahrzehnten laufen der
Gold- und Ölpreis parallel.
Gold ist von letzten Hoch bei
1000 Dollar rund 10% entfernt
und liegt aktuell bei 900 Dollar.

Der Ölpreis steigt hingegen von einem
Rekordhoch zum nächsten. Also gilt es:
Entweder steigt Gold dem Öl hinterher
oder aber das Öl fällt dem Gold entgegen!

Da kein Land dieser Erde an einem so hohen
Ölpreis interessiert ist, bin ich mir sicher,
dass die Ölförderquoten stark erhöht werden
und der Ölpreis wieder Richtung 100 Dollar geht!
Antworten
C_Profit:

s.O.

 
08.06.08 20:33
1.500 Miliarden muss es natürlich heißen, sorry
You only learn who has been swimming naked when the tide goes out -    W.Buffett
Antworten
Anti Lemming:

Zockermarkt - # 14869

5
08.06.08 21:30
"Wenn bei dem G8 Gipfel eindeutig
festgestellt wurde, dass der Ölpreis
zu hoch ist, dann können wir damit
rechnen, dass die Verantwortlichen
Maßnahmen ergreifen werden, um hier
entgegen zu wirken!"


Es ist immer ein Spiel mit der Angst: Wer hat zurzeit mehr Angst: diejenigen, die Öl geshortet haben (Angst dass Öl steigt) oder diejenigen, die long Öl sind (Angst dass Öl fällt). Letztere haben nicht nur die Öl-Industrie, Ölförderländer (inkl. Schurkenstaaten Iran und Venezuela) sowie Edelzocker Goldman-Sachs (GS) "auf ihrer Seite", sondern auch noch ein extrem starkes Momentum.

Im jetzigen Zockermarkt wird jedes Momentum bis zum Exzess geritten. Angst haben müssen bis auf weiteres vor allem die Shorter, deren Köpfe reihenweise von den Fahnenstangen baumeln. Ich glaube daher, dass Öl vorerst weiter steigt.

Die Chose erinnert an die Amazon-Kursprognosen in 1999. Henry Blodget nannte für Amazon beim Kurs von 200 Dollar ein Kursziel von 400, das bereits zwölf Tage später erreicht wurde - und Blodget schlagartig weltberühmt machte.

GS gab für Öl kürzlich ein Kursziel 200 Dollar raus. GS-Finanzminister Paulson fabuliert unterdessen scheinheilig von der "Politik des starken Dollar", während Bernanke die viel zu hohe US-Inflation mit weiteren beherzten Zinssenkungen "bekämpft".
Antworten
Gute Option:

Ölquote hoch

2
08.06.08 21:40
Wenn beim G8 Gipfel alle
einstimmig einen niedrigeren
Ölpreis befürworten, dann ist
doch wohl klar, dass die OPEC
Länder schon bald die Fördermengen
erhöhen werden/müssen.

Durch eine Erhöhung der Fördermenge
wird der Ölpreis sinken. Sollte zeitgleich
die Nachfrage sinken, weil die Leute langsam
immer mehr Energie sparen, der Wachstumsboom
in China nachlässt und dadurch die Nachfrage
nach Öl sinkt... dann sehen wir bald wieder
Kurse unter 100 Dollar! Siehe Goldpreis! Der
ist auch von 1000 Dollar auf 900 Dollar gesunken!

Einziger Grund, weshalb Öl steigt ist: Die Banken
sind alle Long im Gold und versuchen so ihre Verluste
durch die Hypotheken- und Finanzkrise zu kompensieren.
Wenn Lehman Brothers einen Ölpreis von 150 Dollar sehen
will, dann können wir davon ausgehen, dass sie mit Milliarden
long drinnen sind.

Sollte der Ölpreis fallen, weil - wie prognostiziert - die
Ölfördermenge gesteigert wird, dann müssen die Banken ihre
Long-Positionen glatt stellen, um die Verluste zu begrenzen.
Dadurch wird eine Lawine losgetreten, und der Ölpreis stürzt
ab.

Antworten
Gute Option:

Bericht zum Ölpreis

2
08.06.08 21:48
HANDELSBLATT, Sonntag, 8. Juni 2008, 17:05 Uhr
„Herausforderung statt Krise“

Ölbosse sehen Preissprünge gelassen

Die Rekordjagd der Ölpreise hat am Wochenende unter Politikern, Verbrauchern und Börsenhändlern weltweit Schock und Besorgnis ausgelöst. Bei den im 8 000 Kilometer entfernten russischen St. Petersburg versammelten Ölbossen kam der am Freitag in New York entfachte Sturm auf dem weltweiten Erdölmarkt dagegen nur als laues Lüftchen an. Die Aufregung über den blitzartigen Anstieg von elf Dollar auf den neuen Rekordpreis von 139 Dollar je Barrel ließ die Chefs der großen Energiekonzerne Exxon-Mobil, Shell, BP, Chevron, Conoco-Phillips und Total auf einem Internationalen Wirtschaftsforum am Wochenende eher unberührt.

Von einem weltweiten Ölschock sei keine Rede, man könne auch weiterhin die gewünschten Mengen liefern, verkündeten die Top- Manager. "Das ist keine Ölkrise wie 1973, sondern vielmehr eine Herausforderung", erklärte Chevron-Chef David O'Reilly. Das größte Problem seien in den USA wie auch sonst vielerorts auf der Welt staatliche Restriktionen bei der Erschließung neuer Vorkommen.

Die Energieminister der G8-Staaten standen auf ihrem Gipfel im japanischen Aomori dem rasant gestiegenen Ölpreis derweil hilflos gegenüber. Die Bundesregierung zeigte sich alarmiert. Australiens Ministerpräsident Kevin Rudd forderte größeren Druck auf die Opec zur Förderung von mehr Rohöl. Das Kartell zeigte sich jedoch unbeeindruckt. In Indonesien ließen sich Studenten aus Protest gegen hohe Benzinpreise die Lippen zunähen. Die Finanzmärkte - so auch in Frankfurt - machten sich auf eine turbulente Woche gefasst.

Der Ölpreis war am Freitag um knapp neun Prozent auf einen neuen Rekord von mehr als 139 Dollar je Barrel geklettert. Es handelte sich um den größten je verzeichneten Anstieg in Dollar innerhalb eines Tages. "Es ist überwältigend, absolut verblüffend", sagte Chris Feltin, Analyst bei Tristone Capital. Einige Experten rechneten damit, dass ein Barrel Anfang Juli mit Beginn der Ferienzeit in den USA über 150 Dollar kosten könnte, was sich an den Zapfsäulen bemerkbar machen dürfte.

Exxon-Mobil-Boss Rex Tillerson machte derweil in St. Petersburg den Griff vieler Staaten weltweit auf die eigenen Energieressourcen als Gefahr aus. Ein solcher "Energie-Nationalismus" sei ein gefährlicher Isolationismus. Bekenntnisse zur Liberalisierung der eigenen Märkte wären wichtige Signale für eine Entspannung auf dem Ölmärkten. "Die Ölindustrie braucht freien Handel, Rechtssicherheit und offene Märkte", sagte Tillerson. Nur so ließen sich die Förderkapazitäten sichern.

Dennoch: Die aktuelle Preisspirale bleibt auch für die Ölkonzerne nicht folgenlos. Denn mit den Preisen setzten auch die eigenen Produktionskosten zum Höhenflug an. "Ein junger Ölingenieur ist mittlerweile teurer als ein Wall-Street-Banker", berichtete der US-Wissenschaftler und Branchenkenner Daniel Yergin in St. Petersburg.

Schenkt man den Ankündigungen der Energiebosse Glauben, dürfte die Aufregung über die rasant steigenden Ölpreise bald Schnee von gestern sein. Mehrheitlich vertraten die Diskussionsteilnehmer die Überzeugung, dass die Preise in den kommenden Jahren wieder deutlich sinken werden. In einer anonymen Umfrage tippten die Großen der Branche auf einen Preis von 70 bis 100 Dollar je Barrel Öl im Jahr 2010.

Doch das hilft aktuell wenig. Den wachsenden Ärger über den steilen Preisanstieg bekommt Australiens Regierungschef Rudd schon jetzt zu spüren. Es sei Zeit für die G8, bei der Opec wirklich Druck zu machen, sagte er deshalb am Sonntag dem Fernsehsender Channel Ten. Doch die Opec sieht die jüngste Rekordjagd Kreisen des Kartells zufolge nicht als Anlass für eine Sondersitzung.

Wie in Australien fällt auch in Spanien der Ärger der Menschen auf die Regierung zurück. Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero warf seinerseits der Europäischen Zentralbank (EZB) vor, für den jüngsten Rekord verantwortlich zu sein. EZB-Chef Jean-Claude Trichet habe mit seiner ungewöhnlich deutlichen Äußerungen über eine baldige Zinserhöhung den Dollar in den Keller geschickt und so die Rekordjagd ausgelöst.

"Der Anstieg des Ölpreises wird zur realen Gefahr für die Weltwirtschaft", sagte Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Glos forderte gemeinsame Anstrengungen von Verbraucher- und Erzeugerländern, um die Entwicklung beim Ölpreis zu stoppen. In Deutschland müssen sich die Verbraucher zudem noch in diesem Jahr auf weitaus stärkere Sprünge bei dem an den Ölpreis gekoppelten Gaspreis einstellen als bisher erwartet. Über die bekannten 25 Prozent hinaus könne es noch einmal eine Erhöhung um bis zu 40 Prozent geben, sagte der parlamentarische Staatssekretär Michael Müller der "Welt am Sonntag". Grund seien Spekulationsgewinne und der hohe Ölpreis.

"Das ist ein Schock", sagte US-Energieminister Sam Bodman zum neuen Preisrekord. Er forderte deshalb ein Ende staatlicher Treibstoff-Subventionen. Südkorea kündigte praktisch zeitgleich an, angesichts des Rekord-Ölpreises ärmere Bürger mit Milliarden-Hilfen beim Benzin-Kauf entlasten zu wollen. Für die kommenden zwölf Monate würden umgerechnet 6,5 Mrd. Euro bereitgestellt. In Indonesien hatte die Regierung dagegen jüngst die Hilfen gekürzt und den Benzinpreis um 30 Prozent angehoben.

Russland kündigte unterdessen Steuererleichterungen für Ölkonzerne in Höhe von bis zu 8,4 Mrd. Dollar an. So solle die Produktion angekurbelt werden, da die bereits angebotenen Steuerkürzungen dafür nicht ausgereicht hätten, sagten Regierungsvertreter am Rande des Wirtschaftsforums in St. Petersburg. Russlands neuer Präsident Dmitri Medwedew feierte sein Land dort als neue Wirtschaftsmacht. Russland ist nach Saudi-Arabien weltweit der zweitgrößte Erdölexporteur, aber nicht Mitglied der Opec.
www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/...pruenge-gelassen.html
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