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Der USA Bären-Thread


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B.Helios:

HRE droht Kollaps-Oberkante Unterlippe

8
10.03.09 22:04
Dienstag, 10. März 2009
Oberkante Unterlippe
HRE droht Kollaps

Der Bundesregierung bleiben nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" nur noch wenige Wochen, um einen Kollaps der Großbank Hypo Real Estate (HRE) mit drastischen Folgen für das deutsche Finanzsystem zu verhindern. Stichtag ist demnach der 24. April. Dann befasst sich der Aufsichtsrat der HRE mit der Bilanz für das Geschäftsjahr 2008.

In HRE-Kreisen wird mit einem Verlust in Höhe von mehreren Mrd. Euro gerechnet. Spätestens dann müsse dieses Defizit ausgeglichen werden, um eine Insolvenz zu vermeiden, heißt es. Auch im Bundestag geht man davon aus, dass die Probleme der HRE bis zum 24. April gelöst sein müssen. In Finanzkreisen wird die nötige Kapitalzufuhr mit zehn Mrd. Euro beziffert.

Der Zeitdruck erklärt, warum Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) den Immobilienfinanzierer so schnell wie möglich mit neuem Kapital ausstatten und dabei unter die Kontrolle des Bundes bringen will. Steinbrück will die gegenwärtigen Aktionäre daher mit Hilfe eines neuen Gesetzes enteignen, das der Bundestag noch im März verabschieden soll.

Steinbrück befürchtet, eine Pleite der HRE würde "über einen Dominoeffekt andere Finanzdienstleister, Unternehmen und Anleger in den wirtschaftlichen Abgrund reißen". Gegen eine Enteignung wehrt sich aber der US-Investor und HRE-Großaktionär Christopher Flowers. Er droht mit einer Klage bei Gericht. Das könnte eine Enteignung weit über den 24. April hinaus verzögern. Die HRE äußerte sich nicht dazu.

Auch im Bundestag geht man davon aus, dass die enormen Finanzprobleme der HRE bis zur Aufsichtsratssitzung am 24. April gelöst sein müssen. "Das ist die Deadline", sagte der CDU-Abgeordnete Otto Bernhardt. Bis zu diesem Tag müsse der Bund die Großbank mit neuem Kapital versorgen und unter seine Kontrolle bringen. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass das Eigenkapital der HRE zu stark abschmelze "und die Bankenaufsicht Bafin gezwungen wird einzuschreiten", warnte Bernhardt.

"Eingeschränkte Insolvenz"

Unterdessen wollen das Bundeswirtschaftsministerium und die Union wollen in einem letzten Anlauf eine Enteignung von HRE-Aktionären noch abwenden. Mit Unterstützung der Unionsfraktion im Bundestag dringt Minister Karl-Theodor zu Guttenberg nach Informationen der "Financial Times Deutschland" darauf, den Gesetzentwurf zur weiteren Stabilisierung des Finanzmarktes in einem entscheidenden Punkt zu ändern.

Demnach will der CSU-Politiker sein Modell einer "eingeschränkten Insolvenz" für Banken bereits in der nächsten Woche über die Koalitionsfraktionen als weitere Vorstufe zur Enteignung in das Gesetz einarbeiten lassen. Bernhardt bestätigte entsprechende Pläne. "Wir würden eine solche Alternative zur Enteignung sehr begrüßen", sagte Bernhardt. Auch Fraktionschef Volker Kauder unterstützt die Initiative.

Im Kern sieht das Konzept aus dem Wirtschaftsministerium eine Ergänzung der Insolvenzordnung vor. Eine quasi-insolvente Bank könnte sich damit unter die Obhut des Staates begeben, der für die Verbindlichkeiten der Bank einstehen würde. Im Gegenzug würden die Rechte der Eigentümer für die Zeit der "Restrukturierung" des Instituts ausgesetzt. Geht es nach Guttenberg, dann soll das Konzept noch in dieser Woche mit Justiz- und Finanzministerium abgestimmt werden. Sollten sich die Ministerien einigen, könne ein Änderungsantrag schon nächste Woche in den Fraktionen beschlossen und so in das Gesetzgebungsverfahren eingespeist werden, sagte Bernhardt.

Die Pläne provozieren allerdings neuen Ärger in der Koalition. SPD-Fraktionsvize Joachim Poß sagte der "FTD": "Es kann nicht sein, dass man alle möglichen Hilfskonstrukte erfindet, um aus ideologischen Gründen etwas zu vermeiden, das unter dem Begriff ,Enteignung' läuft." Nicht die Enteignung von Aktionären, sondern die Enteignung der Steuerzahler müsse verhindert werden. Für die SPD bestehe "keine Notwendigkeit, der Union auf ihrem Irrweg zu folgen", so Poß.


Adresse:
www.n-tv.de/1117948.html
"Die Aktienbörsen werden im wesentlichen von Psychopathen bevölkert."
Altkanzler Helmut Schmidt
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Nomos:

Genauso ist es ! (#39798-AL)

20
10.03.09 22:22
Was wir hier wieder mal erleben dürfen, folgt einem altbekannten Muster.
Mit Fakten sind die Massen nicht mehr zu packen / zu beruhigen, deshalb wird die Propaganda-Maschinerie angeworfen.
Die Aussagen von ranghöchsten Unternehmensvertretern der abgewracktesten Unternehmen sind eine Beleidigung für die Intelligenz jedes halbwegs gebildeten Erdenbürgers.
Es werden hier (scheinheilige) Behauptungen und Zahlenwerke der Öffentlichkeit präsentiert, welche durch rein gar nichts belegbar sind, sofern man in der Lage (oder glücklichen Situation) ist, einen Blick hinter die Kulissen und auf die maßgeblichen Kulissenschieber werfen zu können.
Aber so läuft das Spiel nun einmal:
Wirkungsvolle Propaganda vermag für einen gewissen Zeitraum mehr zu bewirken, als verantwortungsvolle "Kärrnerarbeit". Zumal Letztere für ihr sinnvolles und ehrliches Wirken (vor allem vom Wähler) keinen Lohn zu erwarten haben, da sie unbequeme Wahrheiten aussprechen und vielen einflussreichen Personen zu sehr auf die Füße treten (obwohl eigentlich im Sinne des Volkes).
Man muss sich immer wieder vor Augen führen, dass es Eliten gibt, die alle irgendwie in ihrem Schicksal voneinander abhängig sind. Und diese Eliten scheuen nichts so sehr, wie die Wahrheit.  
Sie verbünden sich untereinander, um ihre Position halten zu können und verharmlosen dabei die katastrophalsten Fehler des jeweils Anderen.
Sie helfen sich gegenseitig aus, wo es nur geht, denn sie wissen: Fällt er, falle auch ich.
Sie betreiben ihre Ränkespiele auf Kosten des ehrlichen "kleinen" Mannes.
Dieser vertraut ihnen (mangels Alternativen) und wird von der Proganda-Maschinerie nach allen Regeln der Kunst bearbeitet.

Das Problem dabei ist nur: Er verliert ständig Geld, da er mal in Kapital-Lebensversicherungen, mal in Aktien (zu Dax-Höchstständen) und mal in Riester investiert, je nachdem, was ihm gerade als vorteilhaft zugeflüstert wird.
Ich gebe es allerdings auch zu: Ich bin zeit meines Lebens ein Profiteur dieses Systems gewesen, da ich in ihm aufgewachsen, es aufgesogen und verstanden habe.
Genauso wie ich unser System auf Erden verstanden habe, habe ich auch daran verdient.
Und ich weiss: Jetzt steigen wieder viele Kleinsparer in die Börse ein, da ihnen gesagt wurde, dass
alles andere nicht sicher ist. Sie werden wieder in  Aktien, Aktienanleigen etc. gejagt nach dem Motto: Mach es wie die Großen, investiere jetzt auf (vermeintlichen) Tiefstständen.
Und wenn wir dann wieder (mit Sicherheit) unter 3.000 Punkten im Dax landen, wird es weitere Dramen geben (weil dies und jenes verspekuliert wurde).
Ehrlich gesagt: Mich kotzt es (inzwischen) an.
Und was mache ich? Gar nichts, ich verdiene weiterhin mein Geld an der Börse im Bewusstsein, ohnehin nichts ändern zu könnnen.
Traurig aber wahr.
Antworten
Dreiklang:

@AL Gegenhedgen bei Aktienkauf

7
10.03.09 22:52
Aktienkauf absichern mit Put erscheint mir unlogisch.

Im Fall eines Anstiegs der Aktie ist der Put (wenn als KO konstruiert) grundsätzlich abschussgefährdet, es sei denn mit extrem geringen Hebel, dann ist aber die Kapitalbindung groß. Als OS sind Puts kaum zu vernünftigen Preisen zu kriegen (Die Berechnung eines Put-OS) schwer.

Außerdem: KO und Aktie steigen und fallen 1:1 , d.h. ein Nullsummenspiel mit unnötiger Kapitalbindung.

MMnn. ist es besser Qualitätseinzeltitel ins Depot zu legen und mit Short-ETF abzusichern (Also über Index) , da der ETF ohne KO auskommt.
Antworten
C_Profit:

A für alt, D für doof

8
10.03.09 22:54
Banker nannten sie "AD-Kunden", alt und doof: Anleger, die sich von ihren Beratern Lehman-Papiere andrehen ließen - und mit der Pleite ihr Erspartes verloren. Jetzt wehren sich die Geschädigten. Ein erfahrener Kämpfer hilft ihnen dabei.
www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612274,00.html
Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
Antworten
wawidu:

Ergänzung zu # 39788

11
10.03.09 22:56
Zum 28. Februar 2009 belief sich die Marktkapitalisierung des S&P 500 auf lediglich noch 6,6 Bio.

Hierzu noch folgende Info aus Financial News Online: Rund ein Drittel der im SPX gelisteten Unternehmen erfüllt aktuell nicht mehr die Mindestanforderung einer Marktkapitalisierung von über 3 Mrd.

Was die Marktkapitalisierung der US-Banken angeht, siehe:

in.reuters.com/article/...entFilingsNews/idINN1548387620090116

Fazit: Die Schere zwischen Kredit/Schulden auf der einen Seite und Investments/Einlagen/Eigenkapital/Marktkapitalisierung auf der anderen Seite verstärkt sich progressiv.
Antworten
wawidu:

ABX-Indizes

7
10.03.09 23:39
Hier der aktuelle Chart der letzten Serie mit AAA-Rating.

zum Vergleich:

ABX.HE.AA07-2: 4,46

ABX.HE.BBB07-2: 2,95

Von AA abwärts ist der Markt immer noch quasi paralysiert!
Der USA Bären-Thread 221228
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Kicky:

neue Nichtrettungs-Rettungsgespräche für Citi

7
10.03.09 23:51
www.nakedcapitalism.com/2009/03/...-government-in-new-non.html
The double-speak in this Wall Street Journal piece, "U.S. Weighs Further Steps for Citi." is so thick that parsing it is like wading through mud. online.wsj.com/article/SB123664734657878827.html#mod=testMod                 And I do mean to stress the attempts to obfuscate what is going on. Recall that the last retrade of Citi's arrangement with the officialdom was initiated by the big bank, which seemed a bit annoyed that the government did not jump when it demanded attention...

The arithmetic on Treasury’s conversion of the TARP Preferred Stock
investment into Citi’s (C) common is troubling.
Last Friday Treasury agreed to convert $25 Billion of the TARP Pref for 36% of the common of Citi. The problem is that as of the close of business on Friday 36% of Citi is only worth $3 billion. This convert looks like a $22 Billion loss............seekingalpha.com/article/...arp-worst-convert-ever?source=feed
This time, it appears the powers that be initiated the talks with Citi. And no, of course they are not worried, they are doing mere contingency planning.

(If you believe that, I have a bridge I'd like to sell you. If this really were contingency planning, the Fed and Treasury should have been on that case the day after the Bear deal was finally wrapped up. And if it was really mere contingency planning, don't you think the Treasury would be doing the same for some of the other big banks)

"Citi executives said they haven't detected signs of corporate clients or trading partners withdrawing their business, even though the New York company's shares are hovering near $1 apiece -- closing Monday at $1.05 on the New York Stock Exchange. Citigroup says it has a strong liquidity position and that its capital levels are among the highest in the banking industry."
Boy, is this not reassuring? We heard the same formula from Bear and Lehman. And did you notice the failure to mention the real elephant in the room, the biggest source of vulnerability......foreign depositors? Citi has over $500 billion (relative to a balance sheet of a tad under $2 trillion) of foreign deposits. A meaningful run would swamp its capital and available liquidity. Back to the story:

"Banking regulators and Treasury officials called Citigroup executives over the weekend amid rumors about the discussions, according to people familiar with the matter. They said the talks were geared toward future planning and that no new rescue was imminent.
Citigroup CEO Vikram Pandit issued a memo to employees Monday as the company's shares hovered above $1, arguing the current price does not reflect the company's capital position and earnings power. Read the memo."...

Regulators say the planning should be seen as a normal function of government during a financial crisis. One possible future step could involve creating a "bad bank" to take distressed assets off the balance sheet of Citigroup or other troubled financial institutions. Differing approaches are still being considered. Treasury officials already are developing a public-private partnership to tackle that problem more broadly, and the two concepts could either run parallel or be merged.....

..Also complicating matters, U.S. officials don't have a template for winding down a company of Citigroup's size and complexity, which Federal Reserve Chairman Ben Bernanke made clear at a Senate hearing last week............
Antworten
Ischariot MD:

allumfassend auf den Punkt gebracht,

7
10.03.09 23:59
den Citi-Wahnsinn, arme Irre, trefflich formuliert von ftd - Das Kapital:

FTD: Banken spielen weiter verrückt

Einige Banker arbeiten weiter hartnäckig daran, für nicht mehr ganz voll genommen zu werden. Manche Anleger auch.

Die tollen Tage der Finanzgilde gehen weiter. Immer wenn man glaubt die Jungs, die uns diesen ganzen Mist hier beschert haben, müssten endlich Ruhe geben, in Sack und Asche gehen und tunlichst darauf bedacht sein, auf der Straße möglichst nicht als Banker erkannt zu werden, setzen sie noch einen drauf.

In einer Woche, in der das dominierende Medienthema schon nicht mehr der Untergang, die (un-)vermeintliche Zukunft und die Gestaltung des Bankwesens sind sondern gleich die Systemfrage unseres Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells gestellt wird, überbieten sich die Bankiers wieder mit ihren Tollereien: Bei Merrill Lynch - Jahresverlust 2008 27,6 Mrd. $ - wird angeblich die misslungene Wette eines Mitarbeiters in Höhe von 400 Mio. $ so lange von seinem Vorgesetzten vertuscht, bis dieser seinen Bonus in Höhe von 10 Mio. $ in der Tasche hat.

(...)   -Kürzung für Modz-

Doch den größten Vogel haben die Anleger abgeschossen, die aufgrund von Pandits Aussagen die Finanztitel in die Höhe trieben. Arme Irre. Die Branche, von der behauptet wird, sie bräuchte weitere 1000 Mrd. $ zur vollständigen Rekapitalisierung, macht samt Versicherern und sonstigen Finanzdienstleistern immer noch 16,5 Prozent vom Stoxx aus. Immerhin runter von 30,7 Prozent vor zwei Jahren, aber immer noch zu viel. In den USA ist das Gewicht des Sektors am S&P 500 von 21,8 auf 9,7 Prozent runter. Die Richtung stimmt.

www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/...er-verr%FCckt/485561.html
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Kicky:

deutliche Worte von Hussmann

4
11.03.09 00:00
....The misguided policy response from Washington has focused almost exclusively on squandering public money and burdening our children with indebtedness in order to defend the bondholders of mismanaged financial institutions (blame Paulson and Geithner – I've got a lot of respect for our President, but he's been sold a load of garbage by banking insiders)...
Make no mistake. Buying up “troubled assets” will not materially ease this crisis, nor will it even improve the capital position of financial institutions (see You Can't Rescue the Financial System if You Can't Read a Balance Sheet). Homeowners will continue to default because their payment obligations have not been restructured to any meaningful extent. We are simply protecting the bondholders of mismanaged financial institutions, even though that bondholder capital is more than sufficient to cover the losses without harm to customers. Institutions that cannot survive without continual provision of public funds should be taken into receivership, their assets should be restructured to better ensure repayment, their stockholders should be wiped out, bondholders should take a major haircut, customer assets should (and will) be fully protected, and these institutions should be re-issued to the markets when the economy stabilizes.

The course of defending the bondholders of insolvent institutions is not sustainable. Do the math. The collateral behind private market debt is being marked down by easily 20-30%. That debt represents about 3.5 times GDP. That implies collateral losses on the order of 70-100% of GDP, which itself is $14 trillion. Unless Congress is actually willing to commit that amount of public funds to defend the bondholders of mismanaged financials so they can avoid any loss, this crisis simply cannot be addressed through bailouts. Bondholders have to take losses. Debt has to be restructured. There is no other option – but the markets are going to suffer interminably until our leaders figure that out......
www.hussmanfunds.com/wmc/wmc090309.htm
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Kicky:

EU und USA uneinig über Recessionsbekämpfung

4
11.03.09 00:23
Disagreements between the European Union and the US over how to combat the global recession widened on Tuesday as EU governments made clear they had little appetite for piling up more debt to fight the collapse in output and jobs.

Finance ministers from the 27-nation bloc insisted in Brussels that it was doing enough to support world demand and did not need at present to adopt another fiscal stimulus plan, as Washington is urging........
www.ft.com/cms/s/0/...de-8ea3-0000779fd2ac.html?nclick_check=1
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wawidu:

Steffen Bogs zu AIG

7
11.03.09 00:24
wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/03/...isk-systemic.html
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wawidu:

DOW - inflationsbereinigt

4
11.03.09 00:44
Hier erkennt man sehr schön die Ausformung einer großen M-Formation!
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 221232
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Kicky:

Stressanzeichen bei Financials

5
11.03.09 00:56
Pain in the Financials
ftalphaville.ft.com/blog/2009/03/10/53412/...financials-again/
www.bloomberg.com/apps/...sid=aumXaf7Eh7Ec&refer=exclusive
March 10 (Bloomberg) -- Bank debt is as stressed as when Bear Stearns Cos. had to be bailed out and Lehman Brothers Holdings Inc. collapsed, according to analysts at BNP Paribas SA.

The CHART OF THE DAY shows contracts on the Markit iTraxx Financial index of credit-default swaps linked to the senior debt of 25 banks and insurers were more expensive today than the Markit iTraxx Europe corporate index. That hasn’t happened since Lehman went bankrupt in September and, before that, JPMorgan Chase & Co.’s takeover of Bear Stearns and it reflects “systemic stress” in the financial system, according to BNP Paribas.

“We’re seeing the start of the next leg of the crisis and that’s going to be financial bondholders taking a haircut as lenders default,” said Mehernosh Engineer, a London-based strategist at BNP Paribas. “There’s been a perception that banks’ senior bondholders are untouchable but that’s going to change.”
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permanent:

Japan Wholesale Prices Slide, Deflation Beckons

 
11.03.09 06:35
Japan Wholesale Prices Slide, Deflation Beckons
JAPAN, BOJ, STOCK MARKET, MACHINERY ORDERS, SHARES, ECONOMY, CREDIT CRISIS
Reuters
| 10 Mar 2009 | 09:34 PM ET

Japanese wholesale prices marked their biggest annual fall in nearly six years in February, prompting warnings that Japan faces broader deflation than just the one-off effect of sliding oil prices.

 

In another gloomy sign, core machinery orders fell 3.2 percent in January as companies cut spending in response to a global downturn that is pushing Japan into the worst recession since World War Two.

Wholesale prices fell 1.1 percent in February from a year earlier, accelerating sharply from the 0.3 percent annual drop seen in January.

"Price declines are spreading from materials to other goods, and consumer prices are likely to start falling," said Azusa Kato, an economist at BNP Paribas.

"Japan is likely to enter a mild deflationary period. Other countries may not follow Japan into deflation because their level of inflation was originally much higher than Japan's."

Japan's economy is on course for its longest recession in modern times as a collapse in export demand is prompting companies like Toyota Motor and Sony to slash jobs and scale back investment in factories.

 

The Nikkei 225 Average gained almost 4 percent in early trade Wednesday, with banking shares rising after Citigroup's chief executive said it was making profits, boosting Wall Street.

But shares are still lurking around 26-year lows and the Japanese government, which has already proposed its biggest budget ever to revive the economy, faces calls from ruling party lawmakers to take additional measures to support growth.

Falling oil and other commodity prices have eased costs for Japanese firms, but have stoked fears that price falls and weak demand could feed each other in a vicious deflationary spiral.

The final price companies charge each other for goods fell 3.1 percent from a year earlier, the largest decline since February 2001. Economists view final prices as a rough guide to likely pressure on prices in stores, and many see consumer inflation turning negative.

More From CNBC.com

  • Japan Says Will Act Decisively Against Share Falls
  • Australia Consumer Confidence Off Slightly in March
  • China Consumer Prices Fall for First Time in 6 Years
  • More Asia Pacific News

    "Wholesale prices will continue to fall toward next year as companies are facing growing pressures to cut prices of consumer goods such as electronic items, heightening the risk of deflation," said Takeshi Minami, chief economist at Norinchukin Research Institute.

    The annual slide in wholesale prices was the biggest since June 2003, although it roughly matched economists' median forecast of a 1.2 percent fall.

    While the drop in core machinery orders in January was slightly smaller than a median forecast for a 4.5 percent decline, few analysts are optimistic about the outlook for capital spending.

    "The pace of decline in core orders was somewhat narrower than expected, but the data still confirmed that companies keep cutting capital spending as their profits deteriorate," Minami said.

    Slideshow: The World's Safest Banks

    The meltdown of global financial markets has pushed the United States, Japan and the euro zone into recession and slowed growth in China and other emerging economies.

    Many economists expect Japan's export-reliant economy to keep shrinking well into this year -- the longest such slide on record -- as manufacturers cut output as global demand plunges.

Antworten
permanent:

Chinas Exporte fallen mehr als 25%, Import -24%

6
11.03.09 06:37

Dollar, Yen Rise as China Export Slump Spurs Demand for Safety
 

 


 

By Yasuhiko Seki and Ron Harui

 

March 11 (Bloomberg) -- The dollar and the yen gained after the Chinese government said exports plunged by a record last month, reviving demand for the two currencies as a refuge from the financial turmoil.

The U.S. and Japanese currencies gained versus higher yielders such as the Australian dollar after China’s customs bureau said the trade surplus narrowed to the least since February 2006, adding to concern the global recession is deepening. The euro ended a three-day gain versus the yen on speculation European Central Bank council member Erkki Liikanen will signal policy makers may cut interest rates further.

“The sharp plunge in exports means China’s growth could slow, boding ill for the region’s economies,” said Masashi Kurabe, head of currency sales and trading in Hong Kong at Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ Ltd., a unit of Japan’s largest publicly traded bank by assets. “This appears to be sparking buying of the dollar and the yen.”

The dollar rose to $1.2655 per euro as of 1:43 p.m. in Tokyo from $1.2682 late in New York yesterday. The U.S. currency traded at 98.47 yen from 98.67 yen. The yen advanced to 124.62 per euro from 125.13 yen.

Australia’s dollar dropped to 64.25 U.S. cents from 64.59 cents late yesterday. It earlier touched 64.92, the highest level since March 5.

China’s trade surplus narrowed to $4.8 billion in February, about an eighth of the amount in the prior month, the customs bureau said. Exports tumbled 25.7 percent from a year earlier and imports fell 24.1 percent.

‘Shocking’ Data

China’s trade data was “so shocking that it halted flows into currencies of resource-rich nations,” said Masahiro Sato, deputy general manager of treasury division at Mizuho Trust & Banking Co. in Tokyo. “Prior to the data’s release, there had been optimism that China would come out of a global recession faster than any other country.”

Demand for the euro weakened on speculation ECB member Liikanen in a speech today in Helsinki will signal that the central bank still has scope to reduce its key rate from a record low of 1.5 percent. Policy makers are ready to lower rates to zero if necessary, ECB Executive Board member Lorenzo Bini Smaghi said, according to a report in Boersen-Zeitung newspaper yesterday.

“The euro area’s economy is likely to keep deteriorating and interest rates are expected to fall further,” said Masanobu Ishikawa, general manager of foreign exchange at Tokyo Forex & Ueda Harlow Ltd., Japan’s largest currency broker. “The euro will probably weaken” to $1.2610 and 124.60 yen today, he said.

Dollar Index

The Dollar Index, which the ICE uses to track the greenback’s performance against the currencies of six major U.S. trading partners, fell 0.1 percent to 88.85. The index climbed to 89.624 on March 4, the strongest since April 2006.

The dollar fell earlier after Citigroup Inc. said this quarter may be its best since 2007, sparking buying of riskier assets including stocks and higher-yielding currencies such as the Australian dollar.

Foreign-exchange volatility, a measure of risk implied by option prices, was close to a four-month low, according to an index compiled by JPMorgan Chase & Co. Options traders see currencies of the Group of Seven industrialized nations fluctuating by an annualized 17 percent in the next three months, compared with 27 percent on Oct. 24, which had been the most since the index started in 1992.

To contact the reporter on this story: Yasuhiko Seki in Tokyo at

Antworten
Malko07:

Die Banken lassen immer

8
11.03.09 09:10
noch einen Großteil ihres Geldes in den Zentralbanken übernachten. Der Zins unter Banken gibt sehr wohl den Handel wieder. Allerdings ist dieser Handel volumensmäßig sehr gering. Nicht grundlos gibt es im kurzfristigen Bereich für den Kunden bei den Banken höhere Zinsen. Im mittelfristigen Bereich (3 Monate: 1,69%) könnte man glauben die Refinanzierung von CP der Banken sollte problemlos möglich sein. Mitnichten, nichts läuft in diesem Bereich. Wäre es anders, müsste die HRE und die Eurohyp im Gewinn baden und man würde nicht verlangen, die EZB sollte solche Papiere aufkaufen.
Antworten
Anti Lemming:

Robert Shiller - Das Tier im Anleger

14
11.03.09 09:13

Robert Shiller ist Wirtschaftsprof. in Yale und schuf u. a. den bekannten Case-Shiller-Index (US-Housing). Hier seine interessante "Aufarbeitung" der Thesen Keynes. Es geht darin auch auf Nebenthesen zum Instinktverhalten der Menschen ein, das (leider) allzuoft kritische Analyse ersetzt (Leute kaufen per Bauchgefühl Lehman-Zertfikate, ABS-Bonds usw.). Wichtigstes Stichwort ist zuviel Gutgläubigkeit, gepaart mit Herdenverhalten. Das Gegenteil davon - kritisch-analytischer "Individualismus" jenseits des Mainstreams - gab auch bei der Namensfindung meiner ID "Anti Lemming" den Ausschlag.

 


 

FTD - Gastkommentar

Das Tier im Anleger

von Robert Shiller

Viele Menschen fällen wirtschaftliche Entscheidungen ohne das notwendige Wissen. Stattdessen handeln sie nach ihren Instinkten und stürzen sich kollektiv in wahnsinnige Abenteuer. Im ungebremsten Kapitalismus führt das auf Dauer in die Katastrophe - ohne den Staat geht es nicht.


(Auszug)

...Keynes'..."Allgemeine Theorie" enthält [aber] noch eine tiefer gehende Botschaft über die Funktionsweise des Kapitalismus, auch wenn sie nur kurz dargelegt wurde. Sie erklärt, warum kapitalistische Volkswirtschaften ohne eine ausgleichend wirkende Regierung im Kern instabil sind - warum der Staat also als Gegengewicht fungieren muss, damit eine kapitalistische Volkswirtschaft gut funktioniert.

Der Schlüssel zu dieser Erkenntnis war die Rolle, die Keynes den psychologischen Motiven der Menschen zuschrieb. Diese Beweggründe werden im Allgemeinen von Makroökonomen ignoriert. Keynes bezeichnete sie als Instinktverhalten, als "animal spirits". Seiner Ansicht nach sind sie vor allem dann von Bedeutung, wenn es darum geht, die Risikobereitschaft der Menschen zu bestimmen.

Das Kalkül der Geschäftsleute sei bedenklich, so Keynes. Das Wissen, auf dessen Basis man die Rendite einer Eisenbahn, einer Kupfermine, einer Textilfabrik, des Wertes eines patentierten Medikaments, eines Ozeandampfers, eines Gebäudes in der Londoner City in zehn Jahren einschätze, sei gering und zuweilen gar nicht existent, schrieb er. Dennoch fällen Menschen irgendwie Entscheidungen und handeln. Dies kann nach Keynes' Ansicht nur die Folge des Instinktverhaltens sein.

Es gibt Zeiten, da sind die Menschen besonders abenteuerlustig - sogar zu risikobereit. Getragen wird ihre Abenteuerlust in diesen Zeiten von einem unbekümmerten Glauben an die Zukunft und dem Vertrauen in die Wirtschaft. Das ist die Aufschwungsphase im Konjunkturzyklus. Doch dann schlägt das Instinktverhalten ins Gegenteil um, und die Menschen werden zu skeptisch.

...In den vergangenen Jahren haben wir erlebt, wie diese Geschichten in rascher Abfolge kommen und wieder gehen. Wir hatten die Internetblase und Geschichten über junge Millionäre. 2000 platzte die Blase, wurde aber rasch durch eine neue Blase ersetzt, an der clevere Immobilienspekulanten beteiligt waren.

Dieser Wahnsinn war nicht nur Produkt einer Geschichte über Menschen, sondern auch einer Geschichte darüber, wie die Wirtschaft funktioniert. Es war zum Teil eine Geschichte darüber, dass Investitionen in verbriefte Hypotheken sicher seien, weil clevere Menschen sie kauften. Die beneidenswerten Menschen, die diese Vermögenswerte kaufen, müssen sie ja auch prüfen, daher müssen wir es nicht tun. Wir müssen also einfach nur mitlaufen.

Wie konnten sich dieser Wahnsinn und diese Geschichten so lange halten? Eine falsche Theorie hat erstaunlich hohen Anteil daran, dass wir in die aktuelle Wirtschafts- und Finanzkrise geraten sind. Diese falsche Theorie negiert die Rolle, die das Instinktverhalten dabei spielt, uns in den Zustand des Wahnsinns oder der Panik zu versetzen.

...Die "klassische" Standardtheorie geht auf Adam Smith und sein Werk "Wohlstand der Nationen" von 1776 zurück. Sie besagt, dass die Wirtschaft in ihrem Wesen stabil ist. Verfolgen die Menschen in der freien Marktwirtschaft rational ihre eigenen Interessen, werden sie alle gegenseitig vorteilhaften Möglichkeiten zur Herstellung von Gütern und zum Austausch von Waren ausschöpfen. Dies führt zu Vollbeschäftigung.

Der klassischen Theorie zufolge sind auch die Finanzmärkte stabil. Die Menschen gehen dort nur auf einen Handel ein, der zu ihrem Nutzen ist. Werden die Menschen auf dem Finanzmarkt aktiv, wird ihre Due-Diligence-Prüfung zu dem Schluss kommen, dass das Gekaufte beziehungsweise das von ihnen zum Verkauf Gestellte seinen Preis wert ist.

Diese Theorie vernachlässigt aber den Umstand, dass die Menschen in bestimmten Zeiten zu gutgläubig sind. Ebenfalls unberücksichtigt bleibt, dass der Kapitalismus nicht nur das produziert, was die Menschen wollen, sondern - sofern es mit Gewinn machbar ist - auch das, was die Menschen glauben, haben zu wollen.

Der Kapitalismus kann die Arzneien herstellen, die die Menschen gegen ihre Krankheiten haben wollen. Aber wenn es sich mit Gewinn machen lässt, produziert der Kapitalismus auch das, was die Menschen irrtümlicherweise haben wollen. Er produziert Nepp und Unwirksames.

Noch schlimmer: Er wird womöglich selbst den Wunsch nach dem Nepp erzeugen. Das ist eine Kehrseite dieses Systems. Die Standardtheorien berücksichtigen nicht, dass Käufer und Verkäufer das Geschäft womöglich nicht gründlich prüfen und der Markt keine Risikoabsicherung bietet.

Dahinter steht eine weiter gehende Moral über das Wesen des Kapitalismus. Zum einen wollen wir aus den weisen Erkenntnissen des Adam Smith Nutzen ziehen. Die vom Kapitalismus hergestellten Produkte sind größtenteils solche, die wir tatsächlich wollen, hergestellt zu einem Preis, den wir zu zahlen willens und fähig sind.

Aber Finanzprodukte sind von den Käufern nur schwer überprüfbar. Und wenn das Vertrauen groß ist, kaufen die Menschen auch Nepp. Wenn das auffliegt - was unvermeidlich ist -, verschwindet das Vertrauen, und die Wirtschaft leidet.

Dem Staat kommt auf zwei Ebenen die Aufgabe zu, dafür zu sorgen, dass diese Fälle nicht eintreten. Zum einen hat er die Pflicht, die Wertpapiermärkte so zu regulieren, dass die Menschen nicht verleitet werden, Nepp zu kaufen.

Um das Gute des Kapitalismus zu nutzen, obliegt es ihm, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass diejenigen, die von anderen gewünschte Artikel produzieren können und wollen, dies auch tun können. Es ist die Aufgabe des Staates, mit Steuer- und Geldpolitik Vollbeschäftigung zu bewahren.

Die Prinzipien, die hinter einer derartigen Wirtschaft stehen, sind nicht die Prinzipien, auf denen eine sozialistische Wirtschaft fußt. Soweit er es kann, sorgt der Staat nur für das makroökonomische Umfeld, das der Wirtschaft ein reibungsloses Funktionieren ermöglicht. Genau darin besteht die Rolle des Staates: ein "vernünftiges Laisser-faire" zu gewährleisten.

 


 

FAZIT: Ohne den Staat als kontrollierende Spaßbremse treiben die Tier-Instinkte den Kapitalismus in den Abgrund.

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Malko07:

Vermögenswerten einen

13
11.03.09 09:24
ganz konkreten Wert zuzuschreiben ohne dass dieser Wert durch einen konkreten Handel festgestellt wird ist kindisch. Würde das funktionieren wären Vermögenswerte mit Geld gleichzusetzen und Gold wäre auch Geld. Dem ist nicht so. Geld ist im Regelfall dauernd im Umlauf ohne dass Großes passiert. Würden jedoch alle Aktionäre versuchen ihre Aktien zu Geld zu machen bekämen nur sehr wenige soviel Geld wie sie anfänglich wert waren. Bevor man sich umschaut, wäre ihr Marktwert Null. Die ist auch ein Grund weshalb die private Altersabsicherung, die auf Aktien beruht,  bei den Babyboomer nur anfänglich einigermaßen funktionieren wird bis sie dann stark einbricht.
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pfeifenlümmel:

Zeit, um

2
11.03.09 09:47
long zu gehen, natürlich kurzfristig, bei 4000 sollte schluss sein
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Ischariot MD:

Uff, Leute, lest Euch mal

11
11.03.09 10:32
Marlboromann's postings zu Citi heute morgen in Camalco's quo vadis thread durch.
Tenor: Citi ist gesund, Banken sind gesund, riesige stille Reserven ...
http://www.ariva.de/...i_steht_gut_da_t361575?pnr=5543890#jump5543890
(und folgende postings)

Leute, ist das noch fahrlässige Verblendung oder schon vorsätzliche Volksverdummung?
Antworten
permanent:

I'm Short Stocks, Buying Dollars: Hugh Hendry

6
11.03.09 10:49
I'm Short Stocks, Buying Dollars: Hugh Hendry
STOCK MARKET, HUGH HENDRY, EQUITY, INFLATION, INVESTMENT, STOCKS, DOLLAR, GOLD, SILVER, QUANTITATIVE EASING, MARK-TO-MARKET
CNBC.com
| 11 Mar 2009 | 04:27 AM ET

The stock market is still an unsafe place for investors as quantitative easing, by which central banks boost the supply of money attempting to kick-start economies, is unlikely to work, Hugh Hendry, Chief Investment Officer at Eclectica, told CNBC.

Hendry also disagreed with Warren Buffett's view, recently expressed to CNBC, that inflation is likely to be as bad if not worse than in the 1970s.

 

"I've honestly never known a time of near-universal conviction that we have to worry about inflation today," Hendry told "Squawk Box Europe."

"For quantitative easing there's no successful precedent. It has never, ever succeeded," he added.

He is buying government bonds, shorting stocks and "can't buy enough dollars." Taking the contrarian view to the majority of speculators creates opportunities, Hendry added. "Gold, silver, I'm shorting them right now."

 

Inflation will become a reason to worry for authorities again at some point, but they should think about combating deflation right now, Hendry said.

"It is coming back in the future. All I'm saying it is just an unprofitable proposition at the time," he said. Betting on inflation is as if "we got a new book and we've read the last page. But if you read the entire novel, it's a different journey."

Despite Tuesday's strong rally in the stock markets, shares are not a good investment, said Hendry, who continues to bet on government bonds.

"I dare you to touch an equity today. Tell me you're making money on equities," he said.

The unravelling of the crisis is likely to continue as world economies re-adjust after the cheap credit bubble has burst.

"We were deluded by easy finance and as that easy finance is being removed, we're shocked," Hendry, who said his investment fund made a 32 percent return last year and is up 10 percent this year, said.

The market has grown for about 30 years and for a long period, it will be "going nowhere," Hendry said, likening this period with the one after the crash of 1929 and with the crisis in Japan at the beginning of the 1990s, despite claims that this time it is different because the world has evolved.

"I am saying that we are no different. Here we are, surrounded by technology and computers, and we are no different."

Antworten
Anti Lemming:

Citi is so sicher wie 'yes we can'...

18
11.03.09 10:59
man beachte die unterschiedlichen Rohrdurchmesser
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 221291
Antworten
Anti Lemming:

Obama wird's (hin-)richten... Allerdings:

10
11.03.09 11:00
(Verkleinert auf 93%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 221294
Antworten
Anti Lemming:

...macht ein Merkle noch keinen Sommer

6
11.03.09 11:01
Der USA Bären-Thread 221297
Antworten
pfeifenlümmel:

Bin raus,

7
11.03.09 11:10
heute 3% beim Dax reichen mir, Interesse an Trading ist hier im Thread nicht vorhanden, deshalb von mir keine Tradingkommentare mehr
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