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Heidelberg Pharma Aktie

Aktie
WKN:  A11QVV ISIN:  DE000A11QVV0 US-Symbol:  WLXMF Branche:  Biotechnologie Land:  Deutschland
3,18 €
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17:06:41 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
111,37 Mio. €
Streubesitz
19,14%
KGV
-4,69
Heidelberg Pharma Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Heidelberg Pharma AG ist ein börsennotiertes, forschungsorientiertes Biopharma-Unternehmen mit Fokus auf hochspezialisierte Krebsmedikamente. Das Unternehmen entwickelt Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (Antibody Drug Conjugates, ADC) auf Basis des zytotoxischen Wirkstoffs Amanitin. Im Zentrum steht eine technologiegetriebene, lizenzbasierte Wertschöpfung: Heidelberg Pharma kombiniert eigene und lizenzierte Antikörper mit der firmeneigenen ATAC-Technologie (Antibody Targeted Amanitin Conjugates), um präzise wirkende onkologische Therapeutika zu entwickeln und über Partnerschaften zu monetarisieren. Das Unternehmen agiert damit im Schnittfeld von Biotechnologie, Onkologie und Pharma-Lizenzgeschäft und zielt auf mittel- bis langfristige Wertschöpfung durch Entwicklungsmeilensteine, Lizenzzahlungen und potenzielle Beteiligungen an zukünftigen Produktumsätzen seiner Partner.

Geschäftsmodell und Erlöslogik

Das Geschäftsmodell von Heidelberg Pharma basiert auf der Entwicklung und industriellen Verwertung einer proprietären ADC-Plattform. Wesentliche Elemente sind:
  • Eigenentwicklungen onkologischer ATAC-Projekte bis zu definierten klinischen Entwicklungsstufen
  • Lizenz- und Kooperationsverträge mit internationalen Pharma- und Biotech-Unternehmen
  • Technologietransfer, Forschungsdienstleistungen und Unterstützung bei der Wirkstoffkonjugation
  • Optionale Beteiligung an nachgelagerten Wertströmen in Form von Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen (Royalties)
Statt eines integrierten Pharmakonzerns mit breitem Vertriebsapparat positioniert sich Heidelberg Pharma als spezialisierter Technologielieferant in der Onkologie. Die Gesellschaft trägt die Risiken der frühen und mittleren Entwicklungsphasen, zielt aber auf Risikoteilung mit Partnern in späteren klinischen Stadien. Dieses Asset-light-Modell im Hinblick auf Vertrieb und Vermarktung adressiert insbesondere kapitalintensive Hürden der späten klinischen Entwicklung und Markteinführung. Aus Investorensicht ist die Erlösstruktur stark ereignisabhängig und langfristig ausgerichtet; kurzfristige planbare Cashflows stehen weniger im Vordergrund als der potenzielle Wert einzelner Entwicklungsprogramme.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Heidelberg Pharma zielt auf die Entwicklung innovativer Krebsmedikamente mit hohem medizinischem Bedarf, die über klassische Chemotherapien und konventionelle Antikörpertherapien hinausgehen. Kernziele sind:
  • Verbesserung der Wirksamkeit onkologischer Therapien durch zielgerichtete Wirkstoffzustellung
  • Erweiterung des therapeutischen Fensters, indem gesunde Zellen weitgehend geschont werden
  • Einsatz der besonderen Eigenschaften von Amanitin, um auch schwer zugängliche Tumorzellpopulationen, inklusive ruhender Tumorzellen, anzugreifen
  • Überführung der ATAC-Plattform in ein breites Portfolio klinisch validierter Wirkstoffkandidaten
Strategisch verfolgt das Management einen partnerschaftsorientierten Ansatz: Heidelberg Pharma möchte die ATAC-Technologie als industriellen Standard in ausgewählten Nischen der ADC-Therapiepositionieren, indem es fokussiert auf Kooperationspartner mit globaler Entwicklungskompetenz und Vermarktungsstärke setzt.

Produkte, Forschungsprogramme und Dienstleistungen

Heidelberg Pharma verfügt über ein Portfolio präklinischer und klinischer Projekte auf Basis der ATAC-Plattform. Im Mittelpunkt stehen:
  • Eigene onkologische Entwicklungsprogramme in soliden Tumoren und hämatologischen Neoplasien
  • Kollaborative Projekte mit Partnern, bei denen Heidelberg Pharma Konjugationstechnologie, Know-how und Entwicklungsunterstützung einbringt
  • Technologiedienstleistungen rund um Antikörperselektion, Konjugationschemie und analytische Charakterisierung von ADCs
Die ATAC-Technologie verknüpft monoklonale Antikörper mit Amanitin-Derivaten, um gezielt Tumorzellen zu adressieren, die ein spezifisches Antigen exprimieren. Durch Bindung an diese Zielstrukturen werden Amanitin-Moleküle in die Tumorzelle eingeschleust, wo sie die RNA-Polymerase II hemmen und so den programmierten Zelltod auslösen. Aus Investorensicht ist entscheidend, dass sich die Wertschöpfung sowohl aus eigenen Assets als auch aus dem Lizenzportfolio speist. Die Produktpipeline bleibt hochgradig forschungs- und entwicklungsgetrieben, weshalb regulatorische Meilensteine und Studienergebnisse die zukünftige Positionierung maßgeblich beeinflussen.

Business Units und operative Struktur

Heidelberg Pharma strukturiert seine Aktivitäten in erster Linie entlang der Technologie- und Entwicklungsfunktionen, nicht in klassischen, separat berichteten Segmenten. Operativ lassen sich jedoch mehrere Funktionsbereiche unterscheiden:
  • Forschung und präklinische Entwicklung mit Fokus auf Antikörperauswahl, Konjugationstechnologie und pharmakologischer Charakterisierung
  • Klinische Entwicklung und Projektmanagement über alle Phasen der frühen und mittleren klinischen Studien
  • Technologie- und Lizenzpartnerschaften mit Verantwortung für Vertragsgestaltung, Allianzen-Management und wissenschaftliche Kooperation
  • Produktion im Rahmen der Entwicklung, inklusive Prozessentwicklung und Qualitätskontrolle in Zusammenarbeit mit spezialisierten Auftragsherstellern
Diese Struktur reflektiert den Charakter eines fokussierten Biotech-Unternehmens, das sich auf die Wertschöpfungsstufen mit dem höchsten technologischen Hebel konzentriert und kapitalintensive Produktions- und Vertriebsaktivitäten weitgehend auslagert beziehungsweise über Partner abdeckt.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Das zentrale Alleinstellungsmerkmal von Heidelberg Pharma ist die systematische Nutzung von Amanitin als Wirkstoffkomponente in ADCs. Im Gegensatz zu vielen etablierten ADCs, die auf Mikro­tubuli-hemmende Toxine setzen, nutzt Amanitin einen alternativen Wirkmechanismus über die Hemmung der RNA-Polymerase II. Daraus ergeben sich mehrere potenzielle Differenzierungsmerkmale:
  • Möglichkeit, Tumorzellen zu adressieren, die gegen klassische Zytostatika oder andere ADC-Wirkstoffklassen resistent geworden sind
  • Option, auch langsam proliferierende oder ruhende Tumorzellen zu eliminieren
  • Flexibilität bei der Kombination mit unterschiedlichen Antikörpern und Zielstrukturen
Der Burggraben von Heidelberg Pharma basiert insbesondere auf:
  • einer proprietären ATAC-Plattform mit Schutzrechten für Amanitin-Derivate, Konjugationschemie und Anwendungsfelder
  • spezialisiertem Know-how im Umgang mit der Toxizität von Amanitin und der sicheren Einbindung in therapeutische Konzepte
  • einem gewachsenen Netzwerk von Forschungspartnern und Lizenznehmern, das die technologische Basis in verschiedene Indikationen und Regionen trägt
Dieser technologische Moat ist jedoch naturgemäß stark abhängig von der regulatorischen und klinischen Validierung in laufenden und künftigen Studien.

Wettbewerbsumfeld und Position im ADC-Markt

Heidelberg Pharma agiert in einem intensiven, innovationsgetriebenen Wettbewerbsumfeld der zielgerichteten Onkologie und insbesondere des globalen ADC-Marktes. Zu den Wettbewerbern zählen:
  • große Pharma- und Biotech-Konzerne mit etablierten ADC-Plattformen, die auf alternative zytotoxische Wirkstoffe setzen
  • mittlere Biotech-Unternehmen mit fokussierten ADC-Programmen in einzelnen Indikationen
  • Forschungsunternehmen, die neuartige Linker- und Payload-Technologien entwickeln
Heidelberg Pharma nimmt eine Nischenposition als Spezialist für Amanitin-basierte ADCs ein und konkurriert damit weniger direkt mit den breit aufgestellten Marktführern, sondern positioniert sich ergänzend zu bestehenden Wirkstoffklassen. Im Lizenzgeschäft konkurriert die Gesellschaft um Partnerschaften, Entwicklungsbudgets und Pipeline-Slots bei großen Pharmapartnern. Differenzierung erfolgt vor allem über wissenschaftliche Daten, Sicherheitsprofile und das Potenzial, ungeklärte medizinische Fragestellungen in der Onkologie adressieren zu können.

Management, Eigentümerstruktur und Unternehmensstrategie

Das Management von Heidelberg Pharma verfügt über Erfahrung in Onkologie, Biotech-Entwicklung und Finanzierung junger Wachstumsunternehmen. Strategisch fokussiert sich das Führungsteam auf drei Stoßrichtungen:
  • Weiterentwicklung der unternehmenseigenen Pipeline bis zu Wertmaximierungspunkten, an denen Partnerschaften oder andere Finanzierungsoptionen sinnvoll erscheinen
  • Breite Anwendung und Industrialisierung der ATAC-Technologie über Kooperations- und Lizenzmodelle
  • Finanzielle Risikosteuerung mittels schrittweiser Entwicklungsplanung, Priorisierung von Projekten und Nutzung von Partnerschaften zur Kosten- und Risikoallokation
Die Mehrheitsverhältnisse und wesentliche Ankerinvestoren beeinflussen die strategische Ausrichtung, insbesondere hinsichtlich Risikobereitschaft, Kapitalerhöhungen und Langfristfokus. Für konservative Anleger ist die Fähigkeit des Managements, F&E-Prioritäten klar zu setzen, regulatorische Pfade realistisch zu bewerten und verwässerungsarme Finanzierungsstrategien umzusetzen, ein wesentlicher Beobachtungspunkt.

Branchen- und Regionenprofil

Heidelberg Pharma operiert primär in der globalen Biotechnologie- und Pharmaindustrie mit Schwerpunkt Onkologie. Die Branche ist geprägt von:
  • hoher regulatorischer Komplexität und langen Entwicklungszyklen
  • starkem Wettbewerb um innovative Zielstrukturen, Plattformtechnologien und klinische Expertise
  • zunehmender Konsolidierung und Partnerschaften zwischen Big Pharma und spezialisierten Biotech-Firmen
Regional ist das Unternehmen in Deutschland beheimatet, agiert jedoch faktisch in einem internationalen Markt. Klinische Studien, Zulassungsprozesse und Lizenzkooperationen erstrecken sich typischerweise auf die USA, Europa und ausgewählte asiatische Märkte. Regulatorische Rahmenbedingungen in diesen Kernregionen haben direkten Einfluss auf die Zeitachse und die Wirtschaftlichkeit der Entwicklungsprogramme. Zugleich profitieren spezialisierte Onkologie-Unternehmen von strukturellen Trends wie einer alternden Bevölkerung, höheren Krebsinzidenzen und einem wachsenden Bedarf an personalisierten Therapien.

Unternehmensgeschichte und Entwicklungsetappen

Heidelberg Pharma hat sich aus einem ursprünglich stärker lokal verankerten Forschungsunternehmen zu einem international vernetzten Onkologie-Spezialisten entwickelt. In der Frühphase standen allgemeine biopharmazeutische Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Vordergrund, bevor der strategische Fokus zunehmend auf Antikörpertechnologien und ADCs verengt wurde. Wesentliche Entwicklungsschritte umfassten:
  • Aufbau einer eigenen Forschungsinfrastruktur für Antikörperentwicklung und Konjugationstechnologien
  • Schrittweise Fokussierung auf Onkologie als Kernanwendungsgebiet
  • Entwicklung und Schutz der Amanitin-basierten ATAC-Plattform
  • Einstieg in internationale Kooperationen mit Pharma- und Biotech-Partnern
Im Zeitverlauf passte Heidelberg Pharma sein Portfolio mehrfach an, trennte sich von randständigen Aktivitäten und bündelte Ressourcen auf wenige, aus Sicht des Managements besonders aussichtsreiche Projekte. Diese Evolution reflektiert den typischen Weg vieler europäischer Biotech-Unternehmen vom breit angelegten Forschungsanbieter hin zu einem spezialisierten, technologiegetriebenen Entwicklungsunternehmen.

Besonderheiten und Unternehmenscharakteristik

Eine herausstechende Besonderheit von Heidelberg Pharma ist der Einsatz eines aus dem Knollenblätterpilz abgeleiteten Toxins als zentrale Wirkstoffkomponente in der Onkologie. Die wissenschaftliche und regulatorische Herausforderung, ein hochgiftiges Molekül in ein therapeutisch kontrollierbares Format zu überführen, prägt den Charakter des Unternehmens. Weitere Besonderheiten sind:
  • ein ausgeprägtes Plattformmodell, bei dem die Technologie selbst im Vordergrund steht, nicht ein einzelnes Blockbuster-Präparat
  • eine hohe Abhängigkeit von externen Partnern für spätere Entwicklungsphasen, globale Studien und Vermarktung
  • die starke F&E-Orientierung mit entsprechend hoher Bedeutung wissenschaftlicher Publikationen, Kongressdaten und präklinischer Resultate für die Wahrnehmung am Kapitalmarkt
Heidelberg Pharma bewegt sich damit an der Schnittstelle zwischen akademischer Spitzenforschung und pharmazeutischer Entwicklungspraxis und ist auf kontinuierliche Validierung seiner Technologie in anspruchsvollen klinischen Settings angewiesen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger stellt Heidelberg Pharma ein höher risikobehaftetes Spezialinvestment im Bereich der Biotechnologie dar, das sich grundsätzlich nur als Beimischung in ein breit diversifiziertes Portfolio eignet. Chancen ergeben sich insbesondere aus:
  • einer differenzierten ADC-Technologie, die auf einen alternativen Wirkmechanismus setzt und damit potenziell Resistenzprobleme adressiert
  • strukturellem Wachstum im Onkologie-Segment und steigender Nachfrage nach zielgerichteten Therapien
  • möglichen Werthebel durch erfolgreiche klinische Daten, Partnerschaften, Meilensteinzahlungen und Lizenzumsätze
  • einem Plattformansatz, der bei Validierung der Technologie mehrere Projekte und Indikationen parallel adressieren kann
Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber:
  • hohes klinisches Entwicklungsrisiko mit der Möglichkeit des Scheiterns einzelner Programme oder der gesamten Plattform
  • regulatorische Unsicherheit, insbesondere im Umgang mit neuartigen toxischen Payloads wie Amanitin
  • Finanzierungsrisiken aufgrund fortlaufenden Kapitalbedarfs in forschungsintensiven Phasen, inklusive Verwässerung bestehender Aktionäre
  • Abhängigkeit von Kooperationspartnern bei später klinischer Entwicklung, Zulassung und Vermarktung
  • Marktrisiken durch technologische Konkurrenz, alternative Therapiekonzepte (etwa Zell- und Gentherapien) und mögliche Verschiebungen im Behandlungsstandard
Für sicherheitsorientierte Investoren ist daher eine sorgfältige Beobachtung der klinischen Meilensteine, der Finanzierungssituation und der Vertragsqualität in Partnerschaften unerlässlich. Eine investive Entscheidung sollte stets im Kontext der individuellen Risikotragfähigkeit, der Portfoliostruktur und eines langfristigen Anlagehorizonts getroffen werden, ohne sich ausschließlich auf potenziell hohe Wertsteigerungen einzelner Biotech-Projekte zu stützen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 3,12 € / 3,24 €
Spread +3,85%
Schluss Vortag 3,18 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 3,18 €
Tageshoch 3,18 €
52W-Tief 2,20 €
52W-Hoch 5,57 €
Jahrestief 2,415 €
Jahreshoch 3,285 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Heidelberg Pharma Aktie heute gestiegen?

  • Heidelberg Pharma AG hat eine positive Zwischenbilanz zu den Ergebnissen der aktuellen klinischen Studie gezogen, die für das Unternehmen entscheidend sein könnte.
  • Das Unternehmen hat Fortschritte bei der Entwicklung seines neuartigen Therapeutikums gemacht, welches in der Onkologie eingesetzt werden soll.
  • Ein Schwerpunkt der aktuellen Forschung liegt auf der Verbesserung der Wirksamkeit der Medikamente, während gleichzeitig die Nebenwirkungen minimiert werden sollen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 6,85 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -24,56 €
Jahresüberschuss in Mio. -19,38 €
Umsatz je Aktie 0,15 €
Gewinn je Aktie -0,42 €
Gewinnrendite -62,79%
Umsatzrendite -
Return on Investment -31,92%
Marktkapitalisierung in Mio. 112,32 €
KGV (Kurs/Gewinn) -5,74
KBV (Kurs/Buchwert) 3,65
KUV (Kurs/Umsatz) 16,07
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +50,83%
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Zeit
Düsseldorf 3,12 € +5,05%
2,97 € 09.01.26
Frankfurt 3,13 € +4,68%
2,99 € 09.01.26
Hamburg 2,99 € +1,36%
2,95 € 09.01.26
München 3,00 € +2,04%
2,94 € 09.01.26
Stuttgart 3,13 € +2,29%
3,06 € 09.01.26
Xetra 3,20 € +3,90%
3,08 € 09.01.26
L&S RT 3,18 € 0 %
3,18 € 17:06
Tradegate 3,23 € +5,56%
3,06 € 09.01.26
Quotrix 3,12 € +4,70%
2,98 € 09.01.26
Gettex 3,20 € +1,91%
3,14 € 09.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
11.01.26 3,18 -
10.01.26 3,18 -
09.01.26 3,18 -
08.01.26 3,06 -
07.01.26 2,97 -
06.01.26 2,925 -
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 2,48 € +28,23%
1 Monat 2,72 € +16,91%
6 Monate 4,765 € -33,26%
1 Jahr 2,555 € +24,46%
5 Jahre 6,79 € -53,17%

Unternehmensprofil Heidelberg Pharma AG

Heidelberg Pharma AG ist ein börsennotiertes, forschungsorientiertes Biopharma-Unternehmen mit Fokus auf hochspezialisierte Krebsmedikamente. Das Unternehmen entwickelt Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (Antibody Drug Conjugates, ADC) auf Basis des zytotoxischen Wirkstoffs Amanitin. Im Zentrum steht eine technologiegetriebene, lizenzbasierte Wertschöpfung: Heidelberg Pharma kombiniert eigene und lizenzierte Antikörper mit der firmeneigenen ATAC-Technologie (Antibody Targeted Amanitin Conjugates), um präzise wirkende onkologische Therapeutika zu entwickeln und über Partnerschaften zu monetarisieren. Das Unternehmen agiert damit im Schnittfeld von Biotechnologie, Onkologie und Pharma-Lizenzgeschäft und zielt auf mittel- bis langfristige Wertschöpfung durch Entwicklungsmeilensteine, Lizenzzahlungen und potenzielle Beteiligungen an zukünftigen Produktumsätzen seiner Partner.

Geschäftsmodell und Erlöslogik

Das Geschäftsmodell von Heidelberg Pharma basiert auf der Entwicklung und industriellen Verwertung einer proprietären ADC-Plattform. Wesentliche Elemente sind:
  • Eigenentwicklungen onkologischer ATAC-Projekte bis zu definierten klinischen Entwicklungsstufen
  • Lizenz- und Kooperationsverträge mit internationalen Pharma- und Biotech-Unternehmen
  • Technologietransfer, Forschungsdienstleistungen und Unterstützung bei der Wirkstoffkonjugation
  • Optionale Beteiligung an nachgelagerten Wertströmen in Form von Meilensteinzahlungen und Umsatzbeteiligungen (Royalties)
Statt eines integrierten Pharmakonzerns mit breitem Vertriebsapparat positioniert sich Heidelberg Pharma als spezialisierter Technologielieferant in der Onkologie. Die Gesellschaft trägt die Risiken der frühen und mittleren Entwicklungsphasen, zielt aber auf Risikoteilung mit Partnern in späteren klinischen Stadien. Dieses Asset-light-Modell im Hinblick auf Vertrieb und Vermarktung adressiert insbesondere kapitalintensive Hürden der späten klinischen Entwicklung und Markteinführung. Aus Investorensicht ist die Erlösstruktur stark ereignisabhängig und langfristig ausgerichtet; kurzfristige planbare Cashflows stehen weniger im Vordergrund als der potenzielle Wert einzelner Entwicklungsprogramme.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Heidelberg Pharma zielt auf die Entwicklung innovativer Krebsmedikamente mit hohem medizinischem Bedarf, die über klassische Chemotherapien und konventionelle Antikörpertherapien hinausgehen. Kernziele sind:
  • Verbesserung der Wirksamkeit onkologischer Therapien durch zielgerichtete Wirkstoffzustellung
  • Erweiterung des therapeutischen Fensters, indem gesunde Zellen weitgehend geschont werden
  • Einsatz der besonderen Eigenschaften von Amanitin, um auch schwer zugängliche Tumorzellpopulationen, inklusive ruhender Tumorzellen, anzugreifen
  • Überführung der ATAC-Plattform in ein breites Portfolio klinisch validierter Wirkstoffkandidaten
Strategisch verfolgt das Management einen partnerschaftsorientierten Ansatz: Heidelberg Pharma möchte die ATAC-Technologie als industriellen Standard in ausgewählten Nischen der ADC-Therapiepositionieren, indem es fokussiert auf Kooperationspartner mit globaler Entwicklungskompetenz und Vermarktungsstärke setzt.

Produkte, Forschungsprogramme und Dienstleistungen

Heidelberg Pharma verfügt über ein Portfolio präklinischer und klinischer Projekte auf Basis der ATAC-Plattform. Im Mittelpunkt stehen:
  • Eigene onkologische Entwicklungsprogramme in soliden Tumoren und hämatologischen Neoplasien
  • Kollaborative Projekte mit Partnern, bei denen Heidelberg Pharma Konjugationstechnologie, Know-how und Entwicklungsunterstützung einbringt
  • Technologiedienstleistungen rund um Antikörperselektion, Konjugationschemie und analytische Charakterisierung von ADCs
Die ATAC-Technologie verknüpft monoklonale Antikörper mit Amanitin-Derivaten, um gezielt Tumorzellen zu adressieren, die ein spezifisches Antigen exprimieren. Durch Bindung an diese Zielstrukturen werden Amanitin-Moleküle in die Tumorzelle eingeschleust, wo sie die RNA-Polymerase II hemmen und so den programmierten Zelltod auslösen. Aus Investorensicht ist entscheidend, dass sich die Wertschöpfung sowohl aus eigenen Assets als auch aus dem Lizenzportfolio speist. Die Produktpipeline bleibt hochgradig forschungs- und entwicklungsgetrieben, weshalb regulatorische Meilensteine und Studienergebnisse die zukünftige Positionierung maßgeblich beeinflussen.

Business Units und operative Struktur

Heidelberg Pharma strukturiert seine Aktivitäten in erster Linie entlang der Technologie- und Entwicklungsfunktionen, nicht in klassischen, separat berichteten Segmenten. Operativ lassen sich jedoch mehrere Funktionsbereiche unterscheiden:
  • Forschung und präklinische Entwicklung mit Fokus auf Antikörperauswahl, Konjugationstechnologie und pharmakologischer Charakterisierung
  • Klinische Entwicklung und Projektmanagement über alle Phasen der frühen und mittleren klinischen Studien
  • Technologie- und Lizenzpartnerschaften mit Verantwortung für Vertragsgestaltung, Allianzen-Management und wissenschaftliche Kooperation
  • Produktion im Rahmen der Entwicklung, inklusive Prozessentwicklung und Qualitätskontrolle in Zusammenarbeit mit spezialisierten Auftragsherstellern
Diese Struktur reflektiert den Charakter eines fokussierten Biotech-Unternehmens, das sich auf die Wertschöpfungsstufen mit dem höchsten technologischen Hebel konzentriert und kapitalintensive Produktions- und Vertriebsaktivitäten weitgehend auslagert beziehungsweise über Partner abdeckt.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Das zentrale Alleinstellungsmerkmal von Heidelberg Pharma ist die systematische Nutzung von Amanitin als Wirkstoffkomponente in ADCs. Im Gegensatz zu vielen etablierten ADCs, die auf Mikro­tubuli-hemmende Toxine setzen, nutzt Amanitin einen alternativen Wirkmechanismus über die Hemmung der RNA-Polymerase II. Daraus ergeben sich mehrere potenzielle Differenzierungsmerkmale:
  • Möglichkeit, Tumorzellen zu adressieren, die gegen klassische Zytostatika oder andere ADC-Wirkstoffklassen resistent geworden sind
  • Option, auch langsam proliferierende oder ruhende Tumorzellen zu eliminieren
  • Flexibilität bei der Kombination mit unterschiedlichen Antikörpern und Zielstrukturen
Der Burggraben von Heidelberg Pharma basiert insbesondere auf:
  • einer proprietären ATAC-Plattform mit Schutzrechten für Amanitin-Derivate, Konjugationschemie und Anwendungsfelder
  • spezialisiertem Know-how im Umgang mit der Toxizität von Amanitin und der sicheren Einbindung in therapeutische Konzepte
  • einem gewachsenen Netzwerk von Forschungspartnern und Lizenznehmern, das die technologische Basis in verschiedene Indikationen und Regionen trägt
Dieser technologische Moat ist jedoch naturgemäß stark abhängig von der regulatorischen und klinischen Validierung in laufenden und künftigen Studien.

Wettbewerbsumfeld und Position im ADC-Markt

Heidelberg Pharma agiert in einem intensiven, innovationsgetriebenen Wettbewerbsumfeld der zielgerichteten Onkologie und insbesondere des globalen ADC-Marktes. Zu den Wettbewerbern zählen:
  • große Pharma- und Biotech-Konzerne mit etablierten ADC-Plattformen, die auf alternative zytotoxische Wirkstoffe setzen
  • mittlere Biotech-Unternehmen mit fokussierten ADC-Programmen in einzelnen Indikationen
  • Forschungsunternehmen, die neuartige Linker- und Payload-Technologien entwickeln
Heidelberg Pharma nimmt eine Nischenposition als Spezialist für Amanitin-basierte ADCs ein und konkurriert damit weniger direkt mit den breit aufgestellten Marktführern, sondern positioniert sich ergänzend zu bestehenden Wirkstoffklassen. Im Lizenzgeschäft konkurriert die Gesellschaft um Partnerschaften, Entwicklungsbudgets und Pipeline-Slots bei großen Pharmapartnern. Differenzierung erfolgt vor allem über wissenschaftliche Daten, Sicherheitsprofile und das Potenzial, ungeklärte medizinische Fragestellungen in der Onkologie adressieren zu können.

Management, Eigentümerstruktur und Unternehmensstrategie

Das Management von Heidelberg Pharma verfügt über Erfahrung in Onkologie, Biotech-Entwicklung und Finanzierung junger Wachstumsunternehmen. Strategisch fokussiert sich das Führungsteam auf drei Stoßrichtungen:
  • Weiterentwicklung der unternehmenseigenen Pipeline bis zu Wertmaximierungspunkten, an denen Partnerschaften oder andere Finanzierungsoptionen sinnvoll erscheinen
  • Breite Anwendung und Industrialisierung der ATAC-Technologie über Kooperations- und Lizenzmodelle
  • Finanzielle Risikosteuerung mittels schrittweiser Entwicklungsplanung, Priorisierung von Projekten und Nutzung von Partnerschaften zur Kosten- und Risikoallokation
Die Mehrheitsverhältnisse und wesentliche Ankerinvestoren beeinflussen die strategische Ausrichtung, insbesondere hinsichtlich Risikobereitschaft, Kapitalerhöhungen und Langfristfokus. Für konservative Anleger ist die Fähigkeit des Managements, F&E-Prioritäten klar zu setzen, regulatorische Pfade realistisch zu bewerten und verwässerungsarme Finanzierungsstrategien umzusetzen, ein wesentlicher Beobachtungspunkt.

Branchen- und Regionenprofil

Heidelberg Pharma operiert primär in der globalen Biotechnologie- und Pharmaindustrie mit Schwerpunkt Onkologie. Die Branche ist geprägt von:
  • hoher regulatorischer Komplexität und langen Entwicklungszyklen
  • starkem Wettbewerb um innovative Zielstrukturen, Plattformtechnologien und klinische Expertise
  • zunehmender Konsolidierung und Partnerschaften zwischen Big Pharma und spezialisierten Biotech-Firmen
Regional ist das Unternehmen in Deutschland beheimatet, agiert jedoch faktisch in einem internationalen Markt. Klinische Studien, Zulassungsprozesse und Lizenzkooperationen erstrecken sich typischerweise auf die USA, Europa und ausgewählte asiatische Märkte. Regulatorische Rahmenbedingungen in diesen Kernregionen haben direkten Einfluss auf die Zeitachse und die Wirtschaftlichkeit der Entwicklungsprogramme. Zugleich profitieren spezialisierte Onkologie-Unternehmen von strukturellen Trends wie einer alternden Bevölkerung, höheren Krebsinzidenzen und einem wachsenden Bedarf an personalisierten Therapien.

Unternehmensgeschichte und Entwicklungsetappen

Heidelberg Pharma hat sich aus einem ursprünglich stärker lokal verankerten Forschungsunternehmen zu einem international vernetzten Onkologie-Spezialisten entwickelt. In der Frühphase standen allgemeine biopharmazeutische Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Vordergrund, bevor der strategische Fokus zunehmend auf Antikörpertechnologien und ADCs verengt wurde. Wesentliche Entwicklungsschritte umfassten:
  • Aufbau einer eigenen Forschungsinfrastruktur für Antikörperentwicklung und Konjugationstechnologien
  • Schrittweise Fokussierung auf Onkologie als Kernanwendungsgebiet
  • Entwicklung und Schutz der Amanitin-basierten ATAC-Plattform
  • Einstieg in internationale Kooperationen mit Pharma- und Biotech-Partnern
Im Zeitverlauf passte Heidelberg Pharma sein Portfolio mehrfach an, trennte sich von randständigen Aktivitäten und bündelte Ressourcen auf wenige, aus Sicht des Managements besonders aussichtsreiche Projekte. Diese Evolution reflektiert den typischen Weg vieler europäischer Biotech-Unternehmen vom breit angelegten Forschungsanbieter hin zu einem spezialisierten, technologiegetriebenen Entwicklungsunternehmen.

Besonderheiten und Unternehmenscharakteristik

Eine herausstechende Besonderheit von Heidelberg Pharma ist der Einsatz eines aus dem Knollenblätterpilz abgeleiteten Toxins als zentrale Wirkstoffkomponente in der Onkologie. Die wissenschaftliche und regulatorische Herausforderung, ein hochgiftiges Molekül in ein therapeutisch kontrollierbares Format zu überführen, prägt den Charakter des Unternehmens. Weitere Besonderheiten sind:
  • ein ausgeprägtes Plattformmodell, bei dem die Technologie selbst im Vordergrund steht, nicht ein einzelnes Blockbuster-Präparat
  • eine hohe Abhängigkeit von externen Partnern für spätere Entwicklungsphasen, globale Studien und Vermarktung
  • die starke F&E-Orientierung mit entsprechend hoher Bedeutung wissenschaftlicher Publikationen, Kongressdaten und präklinischer Resultate für die Wahrnehmung am Kapitalmarkt
Heidelberg Pharma bewegt sich damit an der Schnittstelle zwischen akademischer Spitzenforschung und pharmazeutischer Entwicklungspraxis und ist auf kontinuierliche Validierung seiner Technologie in anspruchsvollen klinischen Settings angewiesen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger stellt Heidelberg Pharma ein höher risikobehaftetes Spezialinvestment im Bereich der Biotechnologie dar, das sich grundsätzlich nur als Beimischung in ein breit diversifiziertes Portfolio eignet. Chancen ergeben sich insbesondere aus:
  • einer differenzierten ADC-Technologie, die auf einen alternativen Wirkmechanismus setzt und damit potenziell Resistenzprobleme adressiert
  • strukturellem Wachstum im Onkologie-Segment und steigender Nachfrage nach zielgerichteten Therapien
  • möglichen Werthebel durch erfolgreiche klinische Daten, Partnerschaften, Meilensteinzahlungen und Lizenzumsätze
  • einem Plattformansatz, der bei Validierung der Technologie mehrere Projekte und Indikationen parallel adressieren kann
Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber:
  • hohes klinisches Entwicklungsrisiko mit der Möglichkeit des Scheiterns einzelner Programme oder der gesamten Plattform
  • regulatorische Unsicherheit, insbesondere im Umgang mit neuartigen toxischen Payloads wie Amanitin
  • Finanzierungsrisiken aufgrund fortlaufenden Kapitalbedarfs in forschungsintensiven Phasen, inklusive Verwässerung bestehender Aktionäre
  • Abhängigkeit von Kooperationspartnern bei später klinischer Entwicklung, Zulassung und Vermarktung
  • Marktrisiken durch technologische Konkurrenz, alternative Therapiekonzepte (etwa Zell- und Gentherapien) und mögliche Verschiebungen im Behandlungsstandard
Für sicherheitsorientierte Investoren ist daher eine sorgfältige Beobachtung der klinischen Meilensteine, der Finanzierungssituation und der Vertragsqualität in Partnerschaften unerlässlich. Eine investive Entscheidung sollte stets im Kontext der individuellen Risikotragfähigkeit, der Portfoliostruktur und eines langfristigen Anlagehorizonts getroffen werden, ohne sich ausschließlich auf potenziell hohe Wertsteigerungen einzelner Biotech-Projekte zu stützen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 111,37 Mio. €
Aktienanzahl 46,60 Mio.
Streubesitz 19,14%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Biotechnologie
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+80,86% Weitere
+19,14% Streubesitz

Community-Beiträge zu Heidelberg Pharma AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion dreht sich um die angekündigte Finanzierung durch Großaktionär Huadong, die laut Berichten kurzfristig Liquidität sichert und als Vertrauenssignal für die Fortsetzung der Entwicklung von HDP‑101 gewertet wird, während gleichzeitig Personalabbau und Unsicherheit über Meilensteinzahlungen thematisiert werden.
  • Teilnehmer streiten darüber, ob die Meldung zuverlässig ist — einige vermuten ein Leak oder interne Abstimmungsprobleme zwischen Huadong und Ladenburg und verteidigen das Teilen von Artikeln, andere kritisieren voreilige oder unbestätigte Beiträge und den persönlichen Ton im Forum.
  • Viele Nutzer äußern Sorge über die Finanzierungslage für Mitte 2026 bis Mitte 2027, sehen aber auch Chancen bei positiven Studiendaten für HDP‑101; kursbezogene Verluste, Erwartungen an weitere Management‑Kommunikation (z. B. J.P. Morgan‑Auftritt) und Forderungen nach klaren Konditionen und Reichweite der Finanzierung prägen die Debatte.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Katjuscha
News - Finanzierung gesichert
https://m.aktiencheck.de/news/Artikel-Heidelberg_Pharma_Aktie_Finanzierung_gesichert-19345911 Strategischer Partner sichert Liquidität Huadong Medicine, das rund 35 Prozent der Anteile hält, stellt dem Biotech-Unternehmen ein zusätzliches Darlehen zur Verfügung. Diese Finanzierungslinie adressiert eine akute Engpasssituation: Eine erwartete Meilensteinzahlung in Höhe von 70 Millionen US-Dollar von HealthCare Royalty (HCRx) hatte sich verzögert. Diese Zahlung ist an die FDA-Zulassung des Diagnostikums TLX250-CDx gekoppelt, für das der Partner Telix Pharmaceuticals im August 2025 einen "Complete Response Letter" erhalten hatte. Die Maßnahme folgt kurz nach dem Amtsantritt des neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Dongzhou Jeffery Liu Ende Dezember 2025, der zuvor für Huadong tätig war. Die Finanzierung sichert die operative Handlungsfähigkeit des Unternehmens über das kritische Zeitfenster Mitte 2026 hinaus. Fokus bleibt auf klinischem Leitprojekt Mit der gesicherten Liquidität kann Heidelberg Pharma die Entwicklung seines vielversprechenden Antikörper-Wirkstoff-Konjugats HDP-101 fortsetzen. Der Wirkstoff wird in einer klinischen Phase I/IIa-Studie zur Behandlung des Multiplen Myeloms untersucht. Im November 2025 wurden aus einer Patienten-Kohorte Daten präsentiert, die bei zwei Probanden eine stringente vollständige Remission (sCR) zeigten. Der Start des Phase II-Teils der Studie ist nun für das erste Halbjahr 2026 fest eingeplant. Die heutige Finanzierungsnachricht wird von Marktbeobachtern als starkes Vertrauenssignal des strategischen Partners gewertet, besonders vor dem Hintergrund der umfangreichen Restrukturierung und eines Personalabbaus von rund 75 Prozent im Jahr 2025. Das Management wird voraussichtlich nächste Woche auf der J.P. Morgan Healthcare Conference in San Francisco weitere Details zur strategischen Ausrichtung und zum Zeitplan der HDP-101-Studie präsentieren.
the harder we fight the higher the wall
Avatar des Verfassers
Katjuscha
du bist aber ungeduldig
Der Kurs hat sich in wenigen Wochen verdoppelt und ist nun rund 30% runtergekommen. Selbst wenn man nochmal auf 3,5-3,6 fallen würde, wäre es nicht ungewöhnlich und würde die Kaufsignale trotzdem nicht verändern.
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marant
sollte man bedenken
20 % Streubesitz alles andere in festen Händen
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Katjuscha
das heut riecht schon stark nach Insiderwissen
Höchstes tagesumsatz der letzten 3 Jahre, sowohl auf Xetra als auch Tradegate, und es wird ständig das Ask leergefegt. Das macht man als Käufer doch nur, wenn man irgendwas weiß. Sonst würde man im Tagesverlauf auch mal kleinere Konsolidierungen abwarten. Aber nix da, stetig wurde weiter gekauft.
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Katjuscha
Chart sieht jedenfalls zunehmend bullish aus
Die 2,9 € Marke endlich klar überwunden, dabei kreuzt die 100 TageLinie die 200er bullish. MACD auch bullish.
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BICYPAPA
Ich habe noch mal
Ich habe noch mal nach den Umsatzbeteiligungen von Telix für HP geschaut. Bei erfolgreicher Testung und Zulassung gehe ich von folgenden Umsatzbeteiligungen aus. kurzfristig ca 150 Millionen mittelfristig etwa 300 Millionen langfristig etwa bis an die Milliardengrenze. Das Gute an der ganzen Sache ist jedoch, dass HP dafür nichts mehr investieren. Entwicklung und Verkauf wird von Telix übernommen. Selbst, wenn noch einmal Kapital benötigt würde, stünden dann die Erlöse zur Sicherung der laufenden Kosten und Pipelinefinanzierung und Umsatzbeteiligungen aus den mittelfristigen Zahlungen an. Und bei den kurzfristigen Umsatzbeteiligungen strebt man in den gut zwei drei Jahren dann sukzessive schon den peak sales an. Der begleitende Newsflow dürfte enorm sein und ich erwarte jetzt die Kursziele, die ich in meinen Analysen schon vor etwa drei Jahren genannt habe. Vorausgesetzt, die politische Lage lässt diese Entwicklung zu.
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Katjuscha
mittelfristig im weekly
also man könnte es zumindest als abgeschlossene Bodenbildung betrachten. Ob es mehr wird ... who knows? ...
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maurer0229
Quelle
https://telixpharma.com/news-views/fda-accepts-bla-for-tlx250-cdx-zircaix-for-kidney-cancer-imaging-grants-priority-review/
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BICYPAPA
Da hab ich mich
Da hab ich mich im Thread vertan. Doch es ist nicht so schlimm und es betrifft ja auch Heidelberg Pharma. Es ist auch oft hilfreich bei seinen Invests in Biotechwerte die Gesamtsituation zu berücksichtigen. Oftmals stecken hinter einigen unerklärlichen Kursverläufe nur Strategieüberlegungen von Branchenfonds eine Rolle.
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BICYPAPA
Eine heftige Korrektur beim DBI
Das war schon eine heftige Korrektur, die die deutschen Biotechwerte da in den letzten Tagen erlebt haben. Die entscheidende Frage ist nur "War's das schon". Ich glaube schon. Vom Top her haben die Biotechwerte bis gestern etwa 25% abgegeben. Der NBI Nasdaq Biotechindex korrigierte ebenfalls fast 12 % und kam noch einigermaßen gut weg. Meiner Meinung nach waren schon seit Anfang des Jahres viele Werte überhitzt und ich hielt sie für überbewertet. Das hat sich nun innerhalb weniger Tage geändert. Ich bin jetzt im Trading Depot und im Langfrist Depot wieder zu 100% investiert. Leider bin ich zwei drei Tage zu früh rein gegangen, so dass ich die letzten Verlusttage voll zu spüren bekam. Ich liege zwar immer noch auf Rang 40 von ca 1570 Mitspielern. Doch mein Depot verlor etwa 8 % und hat jetzt nur noch eine Performance von ca 23,5%. Das ist nicht schlecht und auch nicht so viel Verlust bei einer Korrektur von ca 25%. Doch weil ich den Fehler machte zu früh zu stark zu reinvestieren waren die Verluste doch sehr groß. Ich rechne jetzt mit einem ruhigeren Verlauf, teilweise noch mit einigen Gegenkorrekturen. Solche Korrekturphasen sind dann doch gut dazu wieder neue Investmentchancen zu bekommen. Ich habe mein Trading Depot jetzt mit folgeneden Werten besetzt. Sie sind in etwa alle gleich hoch gewichtet. Die Investitionsquote beträgt nun fast 100%. Evotec MorphoSys Heidelberg Pharma InflaRx Magforce Paion. Damit erhoffe ich doch wieder einige Punkte bis zum Jahresende zu machen. So, das war eine kurze Betrachtung zur Lage bei den Biotechwerten. Ich wünsch euch noch viel Erfolg. DBI Langfristchart:
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BICYPAPA
Update nach Magenta Optionsentscheidung
Ein Freund im Board hatte mich gebeten ein kleines Update zu Heidelberg Pharma (HP) nach der Magenta Optionszusage zu schreiben. Ich werde das gerne machen, da sich die Lage für HP nun gravierend geändert hat. HP beschreibt im letzten Jahresbericht als einer der größten Gefahren für Biotechwerte die laufende Finanzierungen und die Gefahren die daraus entstehen. Dies kann jeder Biotechinvestor wohl bestätigen, der die Finanzierungen dieser Werte verfolgt. Doch kein Wert hat das Geld für etwa 10 Jahre Entwicklung auf dem Konto und so sind solche Maßnahmen in der Regel sehr kursbelastend und nervig für die Anleger aber unverzichtbar für die Biotechunternehmen. Warum ich dies jetzt schreibe liegt einfach daran, das HP mit großer Wahrscheinlichkeit nun keine weiteren Finanzierungsrunden mehr nötig hat und aus eigener Kraft die Entwicklung der eigenen Projekte und die der Partner aus laufenden Einnahmen generieren kann.. Betrachten wir mal kurz die Finanzen und die jetzige Entwicklung bei HP. Ich arbeite hier jetzt manchmal mit Schätzungen, die sich aber an den bekannten und sehr wahrscheinlichen Zahlen orientieren. Sie sollen auch nur einen groben Überblick liefern Und die Möglichkeiten von HP aufzeigen. In der Kasse befinden sich nach dem gestrigen Bericht zu Quartalsende etwa 22 Millionen Euro. Wenn man sich für die Ausgaben am oberen Ende mit etwa 1,1 Millionen € monatlichen Ausgaben orientiert dürfte man dann ziemlich richtig liegen. Zusätzlich wird man Einnahmen von etwa 5 Millionen € jährlich verzeichnen können. Da es sowieso nur um grobe Schätzungen handelt hätten wir ohne jede Optionszusage in etwa Finanzen von etwa 27-30 Millionen € zur Verfügung. Die Reichweite wäre bei einem jährlichen Kapitalverbrauch von ca 15 Millionen € etwa 18 Monate. Nun kommt aber die Optionszusage von Magenta und die Milestones von Telix zu Redectane bei positiver Entwicklung hinzu. Auch wenn keine Zahlen genannt werden, so kennen wir sehr wohl die Höhe der Gesamtsumme. Magenta möchte an vier Wirkstoffen mit HP zusammenarbeiten Die Höhe des Gesamtpaketes beträgt etwa 334 Millionen € . Damit werden etwa 83 Millionen $ für HP freigesetzt. Rechnet man in etwa 8 Jahre für die Entwicklung eines Wirkstoffes kämen wir in etwa auf einen Betrag von 10 Millionen $ jährlich, der an HP gezahlt wird. Dies ist der augenblickliche Stand. Doch Magenta arbeitet im Augenblick mit 3 Amanitin Wirkstoffen von HP. Magenta legt ein großes Tempo bei der Entwicklung vor, so dass ich schon im nächsten Jahr mit der zweiten Optionszusage rechne. Die Zusammenarbeit mit Takeda soll laut letztem Quartalsbericht ebenfalls sehr erfolgreich verlaufen. Auch hier können wir im Laufe des nächsten Jahres mit der Optionsentscheidung rechnen. Das Volumen allerdings nur für 3 Wirkstoffe die entwickelt werden sollen beträgt hier auch 330 Millionen $ Wenn im Laufe der Zeit alle Optionen der Partner gezogen werden, haben wir in den nächsten 8-10 Jahren jährliche Einnahmen von etwa 60-70 Millionen $ für HP zu verbuchen. Damit könnte die eigene Pipeline weier entwickelt werden und so günstige Umsatzbeteiligungen zu erreichen. Doch HP besteht nicht nur aus der Amanitin Forschung. Mittlerweile hat Telix die Entwicklung von Redectane TLX-250 weit vorangetrieben und es wird wohl bald die Phase 3 in der diagnostischen Anwendung starten. In der Folge dann noch mehrere Phase 2 Studien für die therapeutische Anwendung. Sollte es einigermaßen geregelt ablaufen so könnte Telix und HP Pharma die ersten Einnahmen für Redectane in 2021 verbuchen. Es liegen zwei Schätzungen vor von 70-100 Millionen Jahresvolumen für die diagnostische Anwendung. Telix hat jetzt schon in alle wichtige Gebiete der Welt Partnerschaften für den Vertrieb und die Entwicklung abgeschlossen. Es ist ein Diagnostikum, dass durch seine Vorteile unverzichtbar für die Patienten ist Das heißt, das die Marktdurchdringung innerhalb kürzester Zeit geschehen dürfte. Die Zulassung erfolgt demnach etwa 2021. Die Umsatzbeteiligung für HP beträgt etwa 30% von 70 Millionen $ Ab 2021 kann auch bei Redectane in der Bilddiagnostik mit Einnahmen von etwa 20 Millionen $ gerechnet werden. Die Entwicklung der therapeutischen Anwendung läuft parallel dazu und die möglichen Einnahmen haben bei einer Umsatzbeteiligung von 5% in der Gesamthöhe auch etwa 20 Millionen $. Dies aber erst ab ca. 2023. Ganz unberücksichtigt lasse ich jetzt erstmal die Chancen die durch die eigene Pipeline ergeben. Man sollte dies machen wenn die ersten Ergebnisse etwa in 2021 für HDP-101 vorliegen. Durch die Optionsentscheidung hat sich Lage für HP entscheiden geändert. Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit keine weiteren Verwässerungen durch Maßnahmen mehr geben. Die jetzigen Einnahmen von HP mit der Optionsentscheidung und Redectane reichen aus um die Finanzierung zu sichern. Jede zusätzliche Optionszusage von Takeda oder Magenta würde die Einnahmen um etwa 10 Millionen $ jährlich erhöhen. Von Telix würde langfristig zusätzlich zu den 20 Millionen $ für die Bilddiagnostik noch mal 20 Millionen $ für die Therapeutik und nochmal der gleiche Betrag sehr langfristig für Indikationserweiterungen von Redectane. Mittelfristig kann HP sehr wahrscheinlich demnach Einnahmen von etwa 100 Millionen $ aus den Optionen von Magenta und Redectane verbuchen. Langfristig kämen dann im optimalen noch die Einnahmen aus eigener Entwicklung und die Weiterentwicklung und Indikationserweiterung von Redectane hinzu. Das ist meine augenblickliche Einschätzung zu den Finanzen und der Entwicklung von HP. HP ist bei einem Kurs von etwa 2€ und einem Kassenstand von etwa 22 Millionen € mit etwa 56 Millionen € an der Börse bewertet. Organisatorisch und finanziell hat HP die Weichen gestellt, dass wir hier bald mit einem sehr positiven Verlauf rechnen können.
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clint65
darauf hatte ich gewartet ...
Nachricht: Ad hoc: Heidelberg Pharma AG: Partner Magenta Therapeutics übt Option für die Weiterentwicklung eines Zielmoleküls als Antikörper-Amanitin-Konjugat aus (7195787) - 11.10.18 - News
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Häufig gestellte Fragen zur Heidelberg Pharma Aktie und zum Heidelberg Pharma Kurs

Der aktuelle Kurs der Heidelberg Pharma Aktie liegt bei 3,18 €.

Für 1.000€ kann man sich 314,47 Heidelberg Pharma Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Heidelberg Pharma Aktie lautet WLXMF.

Die 1 Monats-Performance der Heidelberg Pharma Aktie beträgt aktuell 16,91%.

Die 1 Jahres-Performance der Heidelberg Pharma Aktie beträgt aktuell 24,46%.

Der Aktienkurs der Heidelberg Pharma Aktie liegt aktuell bei 3,18 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 16,91% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Heidelberg Pharma eine Wertentwicklung von 3,92% aus und über 6 Monate sind es -33,26%.

Das 52-Wochen-Hoch der Heidelberg Pharma Aktie liegt bei 5,57 €.

Das 52-Wochen-Tief der Heidelberg Pharma Aktie liegt bei 2,20 €.

Das Allzeithoch von Heidelberg Pharma liegt bei 11.628,92 €.

Das Allzeittief von Heidelberg Pharma liegt bei 1,15 €.

Die Volatilität der Heidelberg Pharma Aktie liegt derzeit bei 55,83%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Heidelberg Pharma in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 111,37 Mio. €

Insgesamt sind 45,7 Mio Heidelberg Pharma Aktien im Umlauf.

Am 18.07.2014 gab es einen Split im Verhältnis 4:1.

Am 18.07.2014 gab es einen Split im Verhältnis 4:1.

Heidelberg Pharma hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Heidelberg Pharma gehört zum Sektor Biotechnologie.

Das KGV der Heidelberg Pharma Aktie beträgt -4,69.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Heidelberg Pharma betrug 6.849.257 €.

Nein, Heidelberg Pharma zahlt keine Dividenden.