Stratec Aktie

Aktie
23,55 €
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08:29:58 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
269,34 Mio. €
Streubesitz
26,17%
KGV
22,58
Dividende
0,60 €
Dividendenrendite
2,61%
neu: Nachhaltigkeits-Score
51 %
Stratec Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Stratec SE ist ein spezialisierter Technologielieferant der In-vitro-Diagnostik mit Sitz in Birkenfeld bei Pforzheim. Das Unternehmen entwickelt und produziert vollautomatisierte Analysesysteme, integrierte Laborautomationslösungen sowie zugehörige Software und Verbrauchsmaterialien für globale Diagnostik- und Life-Science-Konzerne. Das Geschäftsmodell basiert überwiegend auf OEM-Partnerschaften: Stratec liefert maßgeschneiderte Systemplattformen, die unter den Marken der jeweiligen Partner vertrieben werden. Damit positioniert sich das Unternehmen als hochintegrierter Zulieferer in einer kapitalintensiven, regulierten Nische der Medizintechnik. Die Erlösstruktur vereint Einmalumsätze aus Systemverkäufen mit langfristigen, margenstarken Umsätzen aus Reagenzien, Consumables, Ersatzteilen und Serviceleistungen. Diese Kombination schafft eine wiederkehrende, konjunkturresistentere Cashflow-Basis und macht Stratec für institutionelle und konservative Anleger als potenziellen Qualitätswert im Diagnostik-Ökosystem interessant.

Mission und strategische Positionierung

Die Mission von Stratec konzentriert sich auf die Entwicklung zuverlässiger, hochautomatisierter Laborlösungen, die Diagnostikprozesse beschleunigen, standardisieren und wirtschaftlich effizienter gestalten. Im Fokus steht die Sicherstellung einer hohen Testqualität bei gleichzeitig optimierter Workflow-Effizienz in klinischen Laboren, Blutbanken und Forschungsinstituten. Die Unternehmensstrategie setzt auf technologische Spezialisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Systemarchitektur über Software-Integration bis hin zur Industrialisierung und Serienfertigung. Stratec versteht sich als Entwicklungspartner der Diagnostikindustrie, der regulatorische Expertise, Systemengineering und Life-Cycle-Management bündelt. Ziel ist es, die Abhängigkeit der OEM-Partner von eigenen Entwicklungsressourcen zu verringern und Time-to-Market für neue Testplattformen signifikant zu reduzieren. Langfristige Kooperationsverträge mit globalen Diagnostikfirmen sichern die strategische Einbindung in deren Produktportfolios und stärken die Stellung als verlässlicher Infrastrukturanbieter.

Produkte, Dienstleistungen und Technologiebasis

Stratec bietet ein breites Spektrum an Systemlösungen und Services für die In-vitro-Diagnostik und angrenzende Life-Science-Anwendungen. Zentrale Produktfelder sind automatisierte Analysesysteme für Immunoassays, klinische Chemie, Blutgruppen- und Infektionsdiagnostik sowie molekulardiagnostische Verfahren. Hinzu kommen modulare Laborautomationssysteme für Probenvorbereitung, Probenverteilung und Archivierung. Neben Hardware umfasst das Portfolio integrierte Middleware, Gerätesoftware, Datenmanagement- und Connectivity-Lösungen, um Analysesysteme nahtlos in Laborinformationssysteme einzubinden und regulatorische Dokumentationsanforderungen zu erfüllen. Dienstleistungen reichen von Machbarkeitsstudien und Systemdesign über Prototyping und Validierung bis hin zu Serienfertigung, Supply-Chain-Management, Post-Market-Surveillance und Field-Service-Unterstützung. Ein weiterer Baustein sind Verbrauchsmaterialien wie Kunststoff-Kartuschen, Reagenzträger und Einwegkomponenten, die häufig speziell auf einzelne Plattformen zugeschnitten und damit eng mit den zugrunde liegenden Testmenüs der OEM-Partner verknüpft sind. Die technologische Basis beruht auf interdisziplinärer Kompetenz in Mechatronik, Fluidik, Optik, Software-Engineering und Qualitätsmanagement unter strengen Regularien wie IVDR und FDA-Anforderungen.

Geschäftsbereiche und operative Struktur

Stratec gliedert seine Aktivitäten im Kern nach Anwendungsfeldern und Technologielinien, die typischerweise Bereiche wie klinische In-vitro-Diagnostik, Blutbank- und Transfusionsmedizin, Molekulardiagnostik sowie Life-Science- und Pharmaforschung adressieren. Die operative Struktur umfasst Entwicklungseinheiten, die eng mit internationalen OEM-Kunden an maßgeschneiderten Plattformen arbeiten, sowie Produktionsstandorte für Serienfertigung und Montage komplexer Systemlösungen. Ergänzend dazu betreibt Stratec Einheiten für Softwareentwicklung, Regulatory Affairs, Qualitätssicherung und Projektmanagement, um die vollständige Systemverantwortung über den Produktlebenszyklus sicherzustellen. Durch diese vertikale Integration kann das Unternehmen komplette Systemarchitekturen von der Konzeptphase bis zur Markteinführung begleiten und anschließend über Optimierungen und Plattformupdates weitere Wertschöpfung generieren. Auch Akquisitionen spezialisierter Technologieunternehmen wurden in der Vergangenheit genutzt, um das Portfolio in Segmenten wie Smart Consumables, Microfluidics und Software weiterzuentwickeln und die Breite der adressierbaren Anwendungen zu erhöhen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Stratec verfügt über mehrere strukturelle Moats, die das Geschäftsmodell defensiver machen. Zentral ist die hohe technologische Spezialisierung auf komplexe, regulierte Diagnostiksysteme, die erhebliche Entwicklungsaufwände, multidisziplinäres Know-how und langjährige Erfahrung erfordern. Die enge Einbindung in die Produktentwicklung der OEM-Partner führt zu langfristigen Vertragsbeziehungen, die häufig über den gesamten Lebenszyklus einer Plattform laufen und so Planungssicherheit über viele Jahre schaffen. Da Laborsysteme in umfangreiche Validierungsprozesse eingebettet sind und ein Wechsel des Systemlieferanten erhebliche regulatorische, operative und ökonomische Hürden verursacht, entsteht eine hohe Kundenbindung und Wechselträgheit. Ein weiterer Burggraben resultiert aus designgebundenen Consumables und spezifischen Ersatzteilen, die an die jeweilige Plattform gekoppelt sind und wiederkehrende Umsätze generieren. Darüber hinaus verfügt Stratec über eine ausgereifte Qualitäts- und Zulassungsinfrastruktur, die den regulatorischen Marktzugang für komplexe Diagnostiksysteme deutlich erleichtert. Diese Kombination aus technologischer Tiefe, OEM-Integration, Plattformbindung und regulatorischer Expertise ist nur schwer zu replizieren und unterstützt eine Positionierung als Nischen-Champion in der Wertschöpfungskette der Diagnostikindustrie.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Stratec agiert in einem fragmentierten, aber strategisch wichtigen Segment zwischen großen Diagnostikkonzernen und spezialisierten Automationsanbietern. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen andere OEM-Entwickler und Auftragsfertiger von Diagnostiksystemen, aber auch interne Entwicklungsabteilungen großer Diagnostikunternehmen, die eine vertikale Integration ihrer Wertschöpfungsketten anstreben. Indirekte Wettbewerber sind Anbieter von Laborautomationsplattformen, Softwarelösungen und modulbasierten Systemkomponenten, die ebenfalls um Entwicklungsbudgets der Diagnostikindustrie konkurrieren. Im Vergleich zu vertikal integrierten Diagnostikriesen fokussiert sich Stratec auf die Rolle als unabhängiger Technologielieferant ohne eigenes Testmenü oder Reagenzgeschäft im Endkundenmarkt. Diese neutrale Stellung erlaubt Kooperationen mit verschiedenen Industriepartnern, erfordert jedoch zugleich kontinuierliche Innovationsanstrengungen, um im Wettbewerb mit hausinternen Entwicklungsressourcen der Kunden bestehen zu können. Die Marktposition lässt sich als Nischenanbieter mit hoher Spezialisierung und vertiefter Ingenieurskompetenz beschreiben, der insbesondere für Hersteller ohne umfangreiche eigene Entwicklungs- und Industrialisierungsstrukturen attraktiv ist.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Stratec setzt strategisch auf organisches Wachstum über neue Systemplattformen, Portfolioerweiterungen für bestehende Kunden und geografische Diversifikation, ergänzt durch selektive Akquisitionen komplementärer Technologien. Governance-seitig ist Stratec als börsennotierte europäische Aktiengesellschaft mit Aufsichts- und Vorstandsgremium strukturiert, was eine klare Trennung von Kontrolle und operativer Führung impliziert. Die Unternehmensführung verfolgt typischerweise eine langfristige Partnerschaftslogik mit OEM-Kunden und betont Investitionen in Forschung und Entwicklung, um technologische Relevanz zu sichern. Gleichzeitig spielt operative Exzellenz in der Serienfertigung, Lieferkettensicherheit und Qualitätsmanagement eine zentrale Rolle, da Produktionsausfälle in regulierten Märkten erhebliche Reputations- und Haftungsrisiken bergen würden. Für konservative Anleger sind Kontinuität im Management, Transparenz in der Kommunikation zu Produktroadmaps und eine vorsichtige Akquisitionspolitik entscheidend, da Fehlallokationen in der Entwicklung oder Integration die Kapitalrendite spürbar beeinträchtigen können.

Branchen- und Regionenprofil

Stratec ist in der globalen In-vitro-Diagnostik- und Medizintechnikbranche tätig, einem Sektor mit strukturellem Wachstumstreiberprofil durch demografischen Wandel, steigende Prävalenz chronischer Krankheiten, wachsende Qualitätsanforderungen im Gesundheitswesen und zunehmende Testvolumina. Die Branche ist stark reguliert, kapitalintensiv und konsolidiert, mit dominierenden multinationalen Konzernen und einem Netz spezialisierter Zulieferer. Stratec adressiert dabei Endmärkte in Nordamerika, Europa und Asien, da die OEM-Partner ihre Analysesysteme global vertreiben und so eine breite regionale Risikostreuung ermöglichen. Gleichzeitig ist der Markt zyklisch weniger volatil als klassische Investitionsgüterbranchen, da Labordiagnostik als kritisch für klinische Entscheidungsprozesse gilt. Allerdings wirken Kostendruck im Gesundheitswesen, regulatorischer Aufwand und Konsolidierungstendenzen dämpfend auf Margenpotenziale und können die Verhandlungsmacht großer Diagnostikkonzerne gegenüber Zulieferern stärken. Für Investoren ergibt sich ein Sektor mit grundsätzlich resilienten Nachfragebedingungen, aber deutlich erhöhten Compliance- und Innovationsanforderungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Stratec entstand in den 1970er-Jahren als technologieorientiertes Unternehmen mit Fokus auf Mess- und Steuerungstechnik und entwickelte sich in den Folgejahrzehnten zunehmend in Richtung Labordiagnostiksysteme. Mit den ersten OEM-Kooperationen im Bereich automatisierter Analysengeräte erfolgte der strategische Schwenk hin zum spezialisierten Systemlieferanten für die Diagnostikindustrie. Die Börsennotierung diente zur Finanzierung des Wachstums, der Internationalisierung und des Ausbaus der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten. In den 2000er- und 2010er-Jahren nutzte Stratec zielgerichtete Übernahmen, um zusätzliche Kompetenzen in Software, Smart Consumables und Spezialtechnologien zu akquirieren und die Wertschöpfungstiefe zu erweitern. Das Unternehmen wandelte sich damit von einem reinen Geräteentwickler zu einem Anbieter kompletter Systemplattformen mit begleitenden Services entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Parallel wurde das internationale Standortenetz ausgebaut, um näher an globalen OEM-Partnern zu agieren und regulatorische Anforderungen in verschiedenen Regionen effizienter abzudecken. Historisch betrachtet folgt Stratec einer klaren Fokussierungsstrategie auf die diagnostische Systemtechnik, ohne sich in das wettbewerbsintensive Endmarktgeschäft der Testreagenzien zu begeben.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine wesentliche Besonderheit von Stratec besteht in der konsequenten Ausrichtung auf das OEM-Geschäft ohne direkten Markenauftritt im klinischen Alltag. Die Analysesysteme stehen physisch in Laboren weltweit, sind jedoch in der Regel mit dem Branding der Diagnostikpartner versehen, was Stratec einerseits aus der direkten Markenkonkurrenz heraushält, andererseits aber die Außenwahrnehmung bei Endanwendern reduziert. Zudem ist das Geschäftsmodell stark projektgetrieben: Investitionsphasen in die Entwicklung neuer Plattformen und Validierung wechseln sich mit stabileren Phasen wiederkehrender Umsätze aus dem installierten Gerätepark ab. Die hohe Projektkomplexität, lange Entwicklungs- und Zulassungszyklen sowie abhängige Rollouts durch die OEM-Partner führen zu einer im Vergleich zu klassischen Industriegütern erhöhten Visibilitätsunsicherheit bei kurzfristigen Auftragseingängen. Gleichzeitig profitieren konservative Anleger von der Kombination aus technologischem Know-how, langfristigen Plattformzyklen und einem über Jahre aufgebauten Track Record in der Einhaltung regulatorischer Standards. Die starke Verankerung in der Diagnostik-Wertschöpfungskette macht Stratec zu einem eher defensiven, spezialisierten Technologietitel innerhalb des Gesundheitssektors, allerdings mit erhöhter Abhängigkeit von einer begrenzten Zahl großer Kunden.

Chancen und Risiken aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich bei Stratec mehrere strukturelle Chancen. Das Unternehmen ist in einem wachstumsorientierten Gesundheitssegment positioniert, das von demografischen Trends, medizinischem Fortschritt und weiterem Ausbau labordiagnostischer Kapazitäten profitiert. Die Rolle als OEM-Partner großer Diagnostikkonzerne ermöglicht es, an deren globaler Marktdurchdringung teilzuhaben, ohne selbst umfangreiche Vertriebsstrukturen im Endkundenmarkt vorhalten zu müssen. Wiederkehrende Umsätze aus dem installierten Gerätepark, Consumables und Serviceleistungen können über die Zeit eine relativ robuste Ertragsbasis schaffen. Hinzu kommt die potenzielle Hebelwirkung neuer Plattformeinführungen: Erfolgreiche Systemgenerationen können über Jahre zusätzliche Volumina und ein wachsendes Servicegeschäft generieren. Risiken ergeben sich vor allem aus der Kunden- und Projektkonzentration. Stratec ist in hohem Maße von Investitionsentscheidungen und Produktstrategien seiner OEM-Partner abhängig. Verzögerungen bei Zulassungen, geringere Marktdurchdringung einzelner Plattformen oder strategische Neuausrichtungen großer Diagnostikkonzerne können die Auslastung der Entwicklungskapazitäten und Werke spürbar beeinträchtigen. Auch technologischer Wandel in Richtung neuer Diagnostikverfahren, stärkere Integration durch Großkonzerne oder der Aufbau eigener Entwicklungsressourcen auf Kundenseite könnten den adressierbaren Markt für unabhängige Systemlieferanten einschränken. Regulatorische Änderungen, etwa verschärfte Anforderungen in den USA oder der EU, bergen zudem Kosten- und Haftungsrisiken. Für risikoaverse Investoren bleibt entscheidend, die Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen, die Pipeline neuer Plattformprojekte, die technologische Differenzierung und die Fähigkeit des Managements zur kontrollierten Skalierung kontinuierlich zu beobachten, ohne daraus eine konkrete Anlageempfehlung abzuleiten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 23,40 € / 23,95 €
Spread +2,35%
Schluss Vortag 23,55 €
Gehandelte Stücke 100
Tagesvolumen Vortag 54.650,1 €
Tagestief 23,55 €
Tageshoch 23,55 €
52W-Tief 19,70 €
52W-Hoch 39,00 €
Jahrestief 21,80 €
Jahreshoch 24,75 €

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20.01.25
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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 257,62 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 28,18 €
Jahresüberschuss in Mio. 16,02 €
Umsatz je Aktie 21,19 €
Gewinn je Aktie 1,32 €
Gewinnrendite +6,61%
Umsatzrendite +6,22%
Return on Investment +3,60%
Marktkapitalisierung in Mio. 362,25 €
KGV (Kurs/Gewinn) 22,58
KBV (Kurs/Buchwert) 1,49
KUV (Kurs/Umsatz) 1,41
Eigenkapitalrendite +6,61%
Eigenkapitalquote +54,49%
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Derivate

Hebelprodukte (1)
Faktor-Zertifikate 1
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende 0,72 (max 1,00)
Jährlicher -9,63% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -2,45% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 35,5% (auf den Gewinn/FFO)
quote 18,8% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 1,67%

Dividenden Historie

Datum Dividende
30.06.2025 0,60 €
20.05.2024 0,55 €
18.05.2023 0,97 €
23.05.2022 0,95 €
21.05.2021 0,90 €
09.06.2020 0,84 €
30.05.2019 0,82 €
31.05.2018 0,80 €
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Termine

28.04.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
08.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
23.06.2026 Hauptversammlung
14.08.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Stratec Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
33,67 € 22,95 € +46,70%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 23,10 € 0 %
23,10 € 08:10
Frankfurt 23,25 € +0,65%
23,10 € 08:01
Hamburg 23,30 € +0,65%
23,15 € 08:16
Hannover 23,30 € +0,65%
23,15 € 08:16
München 23,80 € -0,42%
23,90 € 13.01.26
Stuttgart 23,25 € +0,43%
23,15 € 08:46
Xetra 23,55 € +0,64%
23,40 € 13.01.26
L&S RT 23,95 € +1,70%
23,55 € 09:05
Wien 23,75 € 0 %
23,75 € 13.01.26
Tradegate 23,55 € 0 %
23,55 € 08:29
Quotrix 23,55 € +0,64%
23,40 € 07:27
Gettex 23,90 € 0 %
23,90 € 08:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
13.01.26 23,70 27.733
12.01.26 23,25 65 T
09.01.26 24,35 150 T
08.01.26 22,25 42.806
07.01.26 22,30 12.257
06.01.26 22,70 57 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 22,70 € +4,41%
1 Monat 22,10 € +7,24%
6 Monate 27,65 € -14,29%
1 Jahr 27,60 € -14,13%
5 Jahre 125,00 € -81,04%

Unternehmensprofil Stratec SE

Stratec SE ist ein spezialisierter Technologielieferant der In-vitro-Diagnostik mit Sitz in Birkenfeld bei Pforzheim. Das Unternehmen entwickelt und produziert vollautomatisierte Analysesysteme, integrierte Laborautomationslösungen sowie zugehörige Software und Verbrauchsmaterialien für globale Diagnostik- und Life-Science-Konzerne. Das Geschäftsmodell basiert überwiegend auf OEM-Partnerschaften: Stratec liefert maßgeschneiderte Systemplattformen, die unter den Marken der jeweiligen Partner vertrieben werden. Damit positioniert sich das Unternehmen als hochintegrierter Zulieferer in einer kapitalintensiven, regulierten Nische der Medizintechnik. Die Erlösstruktur vereint Einmalumsätze aus Systemverkäufen mit langfristigen, margenstarken Umsätzen aus Reagenzien, Consumables, Ersatzteilen und Serviceleistungen. Diese Kombination schafft eine wiederkehrende, konjunkturresistentere Cashflow-Basis und macht Stratec für institutionelle und konservative Anleger als potenziellen Qualitätswert im Diagnostik-Ökosystem interessant.

Mission und strategische Positionierung

Die Mission von Stratec konzentriert sich auf die Entwicklung zuverlässiger, hochautomatisierter Laborlösungen, die Diagnostikprozesse beschleunigen, standardisieren und wirtschaftlich effizienter gestalten. Im Fokus steht die Sicherstellung einer hohen Testqualität bei gleichzeitig optimierter Workflow-Effizienz in klinischen Laboren, Blutbanken und Forschungsinstituten. Die Unternehmensstrategie setzt auf technologische Spezialisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Systemarchitektur über Software-Integration bis hin zur Industrialisierung und Serienfertigung. Stratec versteht sich als Entwicklungspartner der Diagnostikindustrie, der regulatorische Expertise, Systemengineering und Life-Cycle-Management bündelt. Ziel ist es, die Abhängigkeit der OEM-Partner von eigenen Entwicklungsressourcen zu verringern und Time-to-Market für neue Testplattformen signifikant zu reduzieren. Langfristige Kooperationsverträge mit globalen Diagnostikfirmen sichern die strategische Einbindung in deren Produktportfolios und stärken die Stellung als verlässlicher Infrastrukturanbieter.

Produkte, Dienstleistungen und Technologiebasis

Stratec bietet ein breites Spektrum an Systemlösungen und Services für die In-vitro-Diagnostik und angrenzende Life-Science-Anwendungen. Zentrale Produktfelder sind automatisierte Analysesysteme für Immunoassays, klinische Chemie, Blutgruppen- und Infektionsdiagnostik sowie molekulardiagnostische Verfahren. Hinzu kommen modulare Laborautomationssysteme für Probenvorbereitung, Probenverteilung und Archivierung. Neben Hardware umfasst das Portfolio integrierte Middleware, Gerätesoftware, Datenmanagement- und Connectivity-Lösungen, um Analysesysteme nahtlos in Laborinformationssysteme einzubinden und regulatorische Dokumentationsanforderungen zu erfüllen. Dienstleistungen reichen von Machbarkeitsstudien und Systemdesign über Prototyping und Validierung bis hin zu Serienfertigung, Supply-Chain-Management, Post-Market-Surveillance und Field-Service-Unterstützung. Ein weiterer Baustein sind Verbrauchsmaterialien wie Kunststoff-Kartuschen, Reagenzträger und Einwegkomponenten, die häufig speziell auf einzelne Plattformen zugeschnitten und damit eng mit den zugrunde liegenden Testmenüs der OEM-Partner verknüpft sind. Die technologische Basis beruht auf interdisziplinärer Kompetenz in Mechatronik, Fluidik, Optik, Software-Engineering und Qualitätsmanagement unter strengen Regularien wie IVDR und FDA-Anforderungen.

Geschäftsbereiche und operative Struktur

Stratec gliedert seine Aktivitäten im Kern nach Anwendungsfeldern und Technologielinien, die typischerweise Bereiche wie klinische In-vitro-Diagnostik, Blutbank- und Transfusionsmedizin, Molekulardiagnostik sowie Life-Science- und Pharmaforschung adressieren. Die operative Struktur umfasst Entwicklungseinheiten, die eng mit internationalen OEM-Kunden an maßgeschneiderten Plattformen arbeiten, sowie Produktionsstandorte für Serienfertigung und Montage komplexer Systemlösungen. Ergänzend dazu betreibt Stratec Einheiten für Softwareentwicklung, Regulatory Affairs, Qualitätssicherung und Projektmanagement, um die vollständige Systemverantwortung über den Produktlebenszyklus sicherzustellen. Durch diese vertikale Integration kann das Unternehmen komplette Systemarchitekturen von der Konzeptphase bis zur Markteinführung begleiten und anschließend über Optimierungen und Plattformupdates weitere Wertschöpfung generieren. Auch Akquisitionen spezialisierter Technologieunternehmen wurden in der Vergangenheit genutzt, um das Portfolio in Segmenten wie Smart Consumables, Microfluidics und Software weiterzuentwickeln und die Breite der adressierbaren Anwendungen zu erhöhen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Stratec verfügt über mehrere strukturelle Moats, die das Geschäftsmodell defensiver machen. Zentral ist die hohe technologische Spezialisierung auf komplexe, regulierte Diagnostiksysteme, die erhebliche Entwicklungsaufwände, multidisziplinäres Know-how und langjährige Erfahrung erfordern. Die enge Einbindung in die Produktentwicklung der OEM-Partner führt zu langfristigen Vertragsbeziehungen, die häufig über den gesamten Lebenszyklus einer Plattform laufen und so Planungssicherheit über viele Jahre schaffen. Da Laborsysteme in umfangreiche Validierungsprozesse eingebettet sind und ein Wechsel des Systemlieferanten erhebliche regulatorische, operative und ökonomische Hürden verursacht, entsteht eine hohe Kundenbindung und Wechselträgheit. Ein weiterer Burggraben resultiert aus designgebundenen Consumables und spezifischen Ersatzteilen, die an die jeweilige Plattform gekoppelt sind und wiederkehrende Umsätze generieren. Darüber hinaus verfügt Stratec über eine ausgereifte Qualitäts- und Zulassungsinfrastruktur, die den regulatorischen Marktzugang für komplexe Diagnostiksysteme deutlich erleichtert. Diese Kombination aus technologischer Tiefe, OEM-Integration, Plattformbindung und regulatorischer Expertise ist nur schwer zu replizieren und unterstützt eine Positionierung als Nischen-Champion in der Wertschöpfungskette der Diagnostikindustrie.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Stratec agiert in einem fragmentierten, aber strategisch wichtigen Segment zwischen großen Diagnostikkonzernen und spezialisierten Automationsanbietern. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen andere OEM-Entwickler und Auftragsfertiger von Diagnostiksystemen, aber auch interne Entwicklungsabteilungen großer Diagnostikunternehmen, die eine vertikale Integration ihrer Wertschöpfungsketten anstreben. Indirekte Wettbewerber sind Anbieter von Laborautomationsplattformen, Softwarelösungen und modulbasierten Systemkomponenten, die ebenfalls um Entwicklungsbudgets der Diagnostikindustrie konkurrieren. Im Vergleich zu vertikal integrierten Diagnostikriesen fokussiert sich Stratec auf die Rolle als unabhängiger Technologielieferant ohne eigenes Testmenü oder Reagenzgeschäft im Endkundenmarkt. Diese neutrale Stellung erlaubt Kooperationen mit verschiedenen Industriepartnern, erfordert jedoch zugleich kontinuierliche Innovationsanstrengungen, um im Wettbewerb mit hausinternen Entwicklungsressourcen der Kunden bestehen zu können. Die Marktposition lässt sich als Nischenanbieter mit hoher Spezialisierung und vertiefter Ingenieurskompetenz beschreiben, der insbesondere für Hersteller ohne umfangreiche eigene Entwicklungs- und Industrialisierungsstrukturen attraktiv ist.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Stratec setzt strategisch auf organisches Wachstum über neue Systemplattformen, Portfolioerweiterungen für bestehende Kunden und geografische Diversifikation, ergänzt durch selektive Akquisitionen komplementärer Technologien. Governance-seitig ist Stratec als börsennotierte europäische Aktiengesellschaft mit Aufsichts- und Vorstandsgremium strukturiert, was eine klare Trennung von Kontrolle und operativer Führung impliziert. Die Unternehmensführung verfolgt typischerweise eine langfristige Partnerschaftslogik mit OEM-Kunden und betont Investitionen in Forschung und Entwicklung, um technologische Relevanz zu sichern. Gleichzeitig spielt operative Exzellenz in der Serienfertigung, Lieferkettensicherheit und Qualitätsmanagement eine zentrale Rolle, da Produktionsausfälle in regulierten Märkten erhebliche Reputations- und Haftungsrisiken bergen würden. Für konservative Anleger sind Kontinuität im Management, Transparenz in der Kommunikation zu Produktroadmaps und eine vorsichtige Akquisitionspolitik entscheidend, da Fehlallokationen in der Entwicklung oder Integration die Kapitalrendite spürbar beeinträchtigen können.

Branchen- und Regionenprofil

Stratec ist in der globalen In-vitro-Diagnostik- und Medizintechnikbranche tätig, einem Sektor mit strukturellem Wachstumstreiberprofil durch demografischen Wandel, steigende Prävalenz chronischer Krankheiten, wachsende Qualitätsanforderungen im Gesundheitswesen und zunehmende Testvolumina. Die Branche ist stark reguliert, kapitalintensiv und konsolidiert, mit dominierenden multinationalen Konzernen und einem Netz spezialisierter Zulieferer. Stratec adressiert dabei Endmärkte in Nordamerika, Europa und Asien, da die OEM-Partner ihre Analysesysteme global vertreiben und so eine breite regionale Risikostreuung ermöglichen. Gleichzeitig ist der Markt zyklisch weniger volatil als klassische Investitionsgüterbranchen, da Labordiagnostik als kritisch für klinische Entscheidungsprozesse gilt. Allerdings wirken Kostendruck im Gesundheitswesen, regulatorischer Aufwand und Konsolidierungstendenzen dämpfend auf Margenpotenziale und können die Verhandlungsmacht großer Diagnostikkonzerne gegenüber Zulieferern stärken. Für Investoren ergibt sich ein Sektor mit grundsätzlich resilienten Nachfragebedingungen, aber deutlich erhöhten Compliance- und Innovationsanforderungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Stratec entstand in den 1970er-Jahren als technologieorientiertes Unternehmen mit Fokus auf Mess- und Steuerungstechnik und entwickelte sich in den Folgejahrzehnten zunehmend in Richtung Labordiagnostiksysteme. Mit den ersten OEM-Kooperationen im Bereich automatisierter Analysengeräte erfolgte der strategische Schwenk hin zum spezialisierten Systemlieferanten für die Diagnostikindustrie. Die Börsennotierung diente zur Finanzierung des Wachstums, der Internationalisierung und des Ausbaus der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten. In den 2000er- und 2010er-Jahren nutzte Stratec zielgerichtete Übernahmen, um zusätzliche Kompetenzen in Software, Smart Consumables und Spezialtechnologien zu akquirieren und die Wertschöpfungstiefe zu erweitern. Das Unternehmen wandelte sich damit von einem reinen Geräteentwickler zu einem Anbieter kompletter Systemplattformen mit begleitenden Services entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Parallel wurde das internationale Standortenetz ausgebaut, um näher an globalen OEM-Partnern zu agieren und regulatorische Anforderungen in verschiedenen Regionen effizienter abzudecken. Historisch betrachtet folgt Stratec einer klaren Fokussierungsstrategie auf die diagnostische Systemtechnik, ohne sich in das wettbewerbsintensive Endmarktgeschäft der Testreagenzien zu begeben.

Besonderheiten und strukturelle Charakteristika

Eine wesentliche Besonderheit von Stratec besteht in der konsequenten Ausrichtung auf das OEM-Geschäft ohne direkten Markenauftritt im klinischen Alltag. Die Analysesysteme stehen physisch in Laboren weltweit, sind jedoch in der Regel mit dem Branding der Diagnostikpartner versehen, was Stratec einerseits aus der direkten Markenkonkurrenz heraushält, andererseits aber die Außenwahrnehmung bei Endanwendern reduziert. Zudem ist das Geschäftsmodell stark projektgetrieben: Investitionsphasen in die Entwicklung neuer Plattformen und Validierung wechseln sich mit stabileren Phasen wiederkehrender Umsätze aus dem installierten Gerätepark ab. Die hohe Projektkomplexität, lange Entwicklungs- und Zulassungszyklen sowie abhängige Rollouts durch die OEM-Partner führen zu einer im Vergleich zu klassischen Industriegütern erhöhten Visibilitätsunsicherheit bei kurzfristigen Auftragseingängen. Gleichzeitig profitieren konservative Anleger von der Kombination aus technologischem Know-how, langfristigen Plattformzyklen und einem über Jahre aufgebauten Track Record in der Einhaltung regulatorischer Standards. Die starke Verankerung in der Diagnostik-Wertschöpfungskette macht Stratec zu einem eher defensiven, spezialisierten Technologietitel innerhalb des Gesundheitssektors, allerdings mit erhöhter Abhängigkeit von einer begrenzten Zahl großer Kunden.

Chancen und Risiken aus Investorensicht

Für konservative Anleger ergeben sich bei Stratec mehrere strukturelle Chancen. Das Unternehmen ist in einem wachstumsorientierten Gesundheitssegment positioniert, das von demografischen Trends, medizinischem Fortschritt und weiterem Ausbau labordiagnostischer Kapazitäten profitiert. Die Rolle als OEM-Partner großer Diagnostikkonzerne ermöglicht es, an deren globaler Marktdurchdringung teilzuhaben, ohne selbst umfangreiche Vertriebsstrukturen im Endkundenmarkt vorhalten zu müssen. Wiederkehrende Umsätze aus dem installierten Gerätepark, Consumables und Serviceleistungen können über die Zeit eine relativ robuste Ertragsbasis schaffen. Hinzu kommt die potenzielle Hebelwirkung neuer Plattformeinführungen: Erfolgreiche Systemgenerationen können über Jahre zusätzliche Volumina und ein wachsendes Servicegeschäft generieren. Risiken ergeben sich vor allem aus der Kunden- und Projektkonzentration. Stratec ist in hohem Maße von Investitionsentscheidungen und Produktstrategien seiner OEM-Partner abhängig. Verzögerungen bei Zulassungen, geringere Marktdurchdringung einzelner Plattformen oder strategische Neuausrichtungen großer Diagnostikkonzerne können die Auslastung der Entwicklungskapazitäten und Werke spürbar beeinträchtigen. Auch technologischer Wandel in Richtung neuer Diagnostikverfahren, stärkere Integration durch Großkonzerne oder der Aufbau eigener Entwicklungsressourcen auf Kundenseite könnten den adressierbaren Markt für unabhängige Systemlieferanten einschränken. Regulatorische Änderungen, etwa verschärfte Anforderungen in den USA oder der EU, bergen zudem Kosten- und Haftungsrisiken. Für risikoaverse Investoren bleibt entscheidend, die Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen, die Pipeline neuer Plattformprojekte, die technologische Differenzierung und die Fähigkeit des Managements zur kontrollierten Skalierung kontinuierlich zu beobachten, ohne daraus eine konkrete Anlageempfehlung abzuleiten.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 269,34 Mio. €
Aktienanzahl 12,16 Mio.
Streubesitz 26,17%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+73,83% Weitere
+26,17% Streubesitz

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Wachstumsstory intakt?
Das Management hat ja auf der letzten HV recht glaubhaft versichert, dass a) Stratec von der Konjunkturkrise bisher nicht beeinträchtigt und b) das "Siemens-Problem" des Jahres 2008 weitestgehend erledigt sei. Ich frage mich, wie belastbar sind die Prognosen des Managements - mir kommen sie fast zwanghaft optimistisch vor - und wie (negativ) ist die noch immer bestehende Abhängigkeit von relativ wenigen Auftraggebern zu bewerten? 2009 ist tatsächlich gut angelaufen und wenn die Guidance (20-30% Umsatzplus, EBIT 19%) einträfe, wäre die Wachstumsstory tatsächlich wieder intakt und ein neuer Ergebnisrekord möglich. Bei möglichen knapp 1 EUR eps wäre dann auch der aktuelle Kurs nicht zu teuer. Evtl. dann auch Tec-Dax Kandidat? Ich find die Aktie total interessant, leider bekommt man außer den Pflichtmitteilungen kaum Infos. Hab ich grad gefunden: Zwar nix neues, aber wenigstens positiv 23.07.2009 14:31 HSBC hebt Stratec auf 'Overweight' und Ziel auf 22 Euro HSBC hat Stratec Biomedical von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 15,00 auf 22,00 Euro angehoben. Der europäische Gesundheitssektor habe sich in den vergangenen Monaten relativ gut entwickelt, schrieb Analyst Christian Packebusch in einer Branchenstudie am Donnerstag. Die Branche sei rezessionsanfällig, wobei die von Konsumausgaben stärker abhängigen Unternehmen mehr unter dieser Entwicklung litten. Stratec habe einen guten Start ins Geschäftsjahr gehabt. Die ehrgeizigen Gesamtjahresziele erschienen erreichbar.
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biergott
Q1
STRATEC mit deutlichem Umsatz- und Ergebniszuwachs im ersten Quartal 2009 STRATEC Biomedical Systems AG / Quartalsergebnis/Vorläufiges Ergebnis 21.04.2009 Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- STRATEC mit deutlichem Umsatz- und Ergebniszuwachs im ersten Quartal 2009 Birkenfeld, 21. April 2009 Die STRATEC Biomedical Systems AG (Frankfurt: SBS; Prime Standard) gibt im Hinblick auf § 15 WpHG die vorläufigen ungeprüften Konzernzahlen gemäß IFRS (International Financial Reporting Standards) für das am 31. März 2009 endende erste Quartal des Geschäftsjahres 2009 des STRATEC-Konzerns bekannt. ^ Kennzahlen (TEUR) 01.01.- 01.01.- Veränderung 31.03.2009 31.03.2008 Umsatzerlöse 16.727 13.208 + 26,6% Gesamtleistung 19.052 14.767 + 29,0% EBITDA 3.311 2.691 + 23,0% EBIT 2.724 2.110 + 29,1% EBT 2.917 2.167 + 34,6% Konzernergebnis 2.111 1.661 + 27,1% Ergebnis je Aktie (EUR) 0,19 0,15 + 26,7% EBIT-Marge (%) 16,3% 16,0% ° Unter Hinzurechnung der Zeitarbeiter, hatte der STRATEC-Konzern am 31. März 2009 289 Beschäftigte (Vorjahr: 264). --------------------------------------------------------------------------- Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung: Die STRATEC Biomedical Systems AG hat im ersten Quartal 2009 den Umsatz um 26,6% auf 16,7 Mio. Euro und das Konzernergebnis um 27,1% auf 2,1 Mio. Euro gesteigert. Dieser Zuwachs ist im Wesentlichen auf weiter gestiegene Produktions- und Absatzzahlen zurückzuführen. Die temporäre Abnahmeschwäche bei einem unserer wichtigsten Kunden löst sich zunehmend auf, wenngleich die Umsatzerlöse mit diesem Kunden im ersten Quartal 2009 noch nicht auf dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums liegen. Vor diesem Hintergrund und aufgrund des unterschiedlichen Umsatzbeitrags der einzelnen Fertigungsstätten der Unternehmensgruppe mit differierenden Ertragsteuersätzen stieg die Steuerquote im Konzern auf 27,6% (Vorjahresvergleichszeitraum: 23,3%, Vorjahr gesamt: 34,7%). Der Bestand erhaltener Anzahlungen auf Lieferungen und Leistungen (Meilensteinzahlungen der Kunden auf Entwicklungsleistungen von STRATEC) stieg bis heute im Vergleich zum 31. Dezember 2008 um 1,2 Mio. Euro. Obwohl die Personalkosten durch Neueinstellungen insbesondere im Entwicklungsbereich zwischen dem 1. April 2008 und 31. März 2009 (in Vorbereitung der anstehenden Vermarktungsstarts) deutlich gestiegen sind, konnten die Margen durch Skalierungseffekte und weiter wachsendes Verbrauchsmaterialengeschäft gesteigert werden. Unser langfristiges Unternehmenswachstum ist durch eine Vielzahl von Entwicklungs- und Lieferverträgen abgesichert. Insbesondere die Entwicklungsstatus in den bestehenden Entwicklungsprojekten, wie auch die in Anbahnung befindlichen Projekte zeigen eine positive Geschäftsentwicklung. Im Zusammenhang mit der Bekanntgabe unseres geprüften Jahresabschluss 2008 am 8. April 2009 veröffentlichten wir die Finanzvorschau für das Geschäftsjahr 2009. Demnach erwarten wir ein Wachstum im Umsatz zwischen 20% und 30% bei einer EBIT-Marge von 18,5% bis 19,5%. Entgegen der bisher angewandten Praxis wird STRATEC zukünftig von der Veröffentlichung vorläufiger Quartalszahlen und vorläufiger Jahresendzahlen absehen, sofern gesetzliche Vorgaben dem nicht entgegenstehen. Die regelmäßige Berichterstattung wird demnach entsprechend der in unserem Finanzkalender veröffentlichten Termine erfolgen. Der ausführliche 'Zwischenbericht zum 31. März 2009' ist auf unserer Internetseite als Download am 14. Mai 2009, ab etwa 15.00 Uhr abrufbar.
Mein Gott ist hopfig...
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biergott
Zahlen und Ausblick
STRATEC mit endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 und Ausblick STRATEC Biomedical Systems AG / Jahresergebnis 08.04.2009 Veröffentlichung einer Corporate News, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------- STRATEC veröffentlicht endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 und erwartet starkes Wachstum in 2009 - Umsatz beträgt 61 Mio. Euro - Konzernergebnis bei 8,2 Mio. Euro * - EBIT-Marge von 18,4% - Rekorddividende von 0,35 Euro je Aktie (+59%) aufgrund der sehr guten Geschäftsaussichten und des hohen Bestandes an liquiden Mitteln - Eigenkapitalquote von 71,3% - Prognostiziertes Umsatzwachstum für 2009 zwischen 20% und 30% - Prognostizierte EBIT-Marge für 2009 zwischen 18,5% und 19,5% - Mitarbeiterzahl weiter erhöht * bereinigt um einen operativ nicht wirksamen Einmaleffekt durch Bewertungsanpassung in Höhe von 2,1 Mio. Euro Birkenfeld, 8. April 2009 Die STRATEC Biomedical Systems AG gab heute im Rahmen der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2008 die endgültigen, geprüften und mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehenen Zahlen gemäß IFRS für das Geschäftsjahr 2008 bekannt. Finanzbericht STRATEC verzeichnete im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 60,97 Mio. Euro (Vorjahr: 67,53 Mio. Euro), erzielte dabei ein EBIT von 11,23 Mio. Euro (Vorjahr: 14,32 Mio. Euro) sowie ein EBT von 11,48 Mio. Euro * (Vorjahr: 14,52 Mio. Euro). Das Konzernergebnis beträgt 8,2 Mio. Euro * (Vorjahr: 10,0 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,72 Euro (Vorjahr: 0,88 Euro), unbereinigt 0,54 Euro. Die EBIT-Marge beträgt, trotz gestiegener Kosten aufgrund der verstärkten Entwicklungstätigkeit und der Vorbereitungen auf die in 2009 anstehenden Markteinführungen neuer Systeme, 18,4%. Der Bestand an Barmitteln zum 31. Dezember 2008 wurde mit 19,2 Mio. Euro (Vorjahr: 19,9 Mio. Euro) auf einem konstant hohen Niveau gehalten. Die Eigenkapitalquote beträgt 71,3% (Vorjahr: 72,6%). Dividendenvorschlag Aufgrund der sehr guten Kapitalausstattung sowie zunehmend positiver Geschäftsaussichten, wird der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um 59% auf 0,35 Euro je dividendenberechtigter Aktie (Vorjahr: 0,22 Euro) vorgeschlagen. Personalentwicklung Die Mitarbeiterzahl wurde im abgelaufenen Jahr weiter erhöht und betrug zum Jahresende 284 (Vorjahr: 270). Dieser Trend setzt sich auch in 2009 weiter fort. STRATEC leistet damit auch in einem konjunkturell schwierigen Umfeld einen wertvollen Beitrag für die regionale wirtschaftliche Entwicklung. Sonstige Höhepunkte im Geschäftsjahr 2008 Der zu den vorgesehenen Meilensteinen erreichte technische Entwicklungsstand für die neuen Systeme, wurde von unseren Kunden bestätigt und befindet sich somit im vereinbarten Plan, um die erwarteten Markteinführungen in 2009 und 2010 zu erreichen. Hierbei wurden erhebliche technologische Fortschritte erzielt, welche den Kunden und Partnern von STRATEC zu einer herausragenden Wettbewerbssituation auf dem Diagnostikmarkt verhelfen. STRATEC konnte im Geschäftsjahr 2008 weitere bedeutende Vertragsabschlüsse vermelden, die als Grundlage für das erwartete Wachstum in den kommenden Jahren dienen werden. Dazu gehören die Vereinbarungen mit QIAGEN, Bio-Rad und One-Lambda. Auch bei der Entwicklung zukünftiger Systemplattformen konnten die geplanten Fortschritte erzielt werden, deren Technologie zusätzlich in zukünftigen Systemen von Partnern Anwendung finden werden. Durch die in den letzten beiden Jahren vermeldeten Vertragsabschlüsse für neue Systementwicklungen in der molekularen Diagnostik, nimmt STRATEC eine führende Stellung als unabhängiger Instrumentierungspartner in diesem schnell wachsenden Segment der In-vitro-Diagnostik ein. Hermann Leistner, Vorstandsvorsitzender der STRATEC Biomedical Systems AG: 'Das Geschäftsjahr 2008 war durch die Vorbereitungen für die bevorstehenden Markteinführungen vier neuer Analysensysteme in den Jahren 2009 und 2010 geprägt. Ähnlich wie in den Jahren 2002 und 2005 wurde der Grundstein für den nächsten Schub des Unternehmenswachstums gelegt. Auch wenn unsere Erwartungen hinsichtlich des Umsatzes in 2008 nicht erfüllt wurden, lässt uns die derzeitige Abnahmeentwicklung sowie die anstehenden Markteinführungen in 2009 und 2010 sehr optimistisch in die Zukunft blicken.' Neue Guidance - Umsatzwachstum in 2009 zwischen 20% und 30% sowie weitere Aussichten STRATEC befindet sich aufgrund der bevorstehenden Markteinführungen von insgesamt vier neuen Analysensystemen sowie der hohen Visibilität bei einem Großteil der Abnahmezusagen ihrer Kunden in der Lage, eine positive Aussage über die Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2009 zu treffen. Die Gesellschaft geht von einem Umsatzwachstum zwischen 20% und 30% sowie einer EBIT-Marge von 18,5% bis 19,5% aus. Durch die deutlich steigende Menge platzierter Analysensysteme in 2009 und insbesondere 2010 gehen wir davon aus, auch in 2010 ein ähnliches Wachstum im Umsatz bei leicht steigenden Margen erreichen zu können. STRATEC verhandelt derzeit über mehrere langfristige Entwicklungs- und Fertigungsprojekte mit bestehenden sowie potentiellen Kunden. Darüber hinaus haben einige Partner ihr Interesse bekundet, in den kommenden Jahren die Geschäftsbeziehung mit STRATEC im Zusammenhang mit der Entwicklung der nächsten Generation an Systemlösungen zu erweitern. Hierdurch, sowie durch den weiterhin zunehmenden Trend zum Outsourcing der Instrumentierung bei Diagnostikunternehmen, sieht die Gesellschaft auch für die Jahre nach 2010 sehr großes Wachstumspotential. Aufgrund der starken Cash-Position sowie dem Bestand an eigenen Aktien, sieht sich STRATEC sehr gut gerüstet, um in Zukunft weitere Zukäufe, mit dem Ziel der Erweiterung des Technologieangebots, durchzuführen.
Also ich brauch keine Signatur, das is mir echt zu blöde! ;)
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Häufig gestellte Fragen zur Stratec Aktie und zum Stratec Kurs

Der aktuelle Kurs der Stratec Aktie liegt bei 23,55 €.

Für 1.000€ kann man sich 42,46 Stratec Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Stratec Aktie beträgt aktuell 7,24%.

Die 1 Jahres-Performance der Stratec Aktie beträgt aktuell -14,13%.

Der Aktienkurs der Stratec Aktie liegt aktuell bei 23,55 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 7,24% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Stratec eine Wertentwicklung von -16,99% aus und über 6 Monate sind es -14,29%.

Das 52-Wochen-Hoch der Stratec Aktie liegt bei 39,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Stratec Aktie liegt bei 19,70 €.

Das Allzeithoch von Stratec liegt bei 147,20 €.

Das Allzeittief von Stratec liegt bei 19,70 €.

Die Volatilität der Stratec Aktie liegt derzeit bei 38,15%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Stratec in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 33,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +46,70%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 33,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +46,70%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Stratec Kursziel beträgt 33,67 €. Das ist +46,70% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Stratec 1 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Stratec Kursziel beträgt 33,67 €. Das ist +46,70% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Stratec 1 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 33,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +46,70%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Stratec Aktie bei 33,67 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Stratec Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 269,34 Mio. €

Insgesamt sind 12,2 Mio Stratec Aktien im Umlauf.

Am 11.10.2000 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 11.10.2000 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Stratec bei 51%. Erfahre hier mehr

Stratec hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Stratec gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Stratec Aktie beträgt 22,58.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Stratec betrug 257.624.000 €.

Die nächsten Termine von Stratec sind:
  • 28.04.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 08.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 23.06.2026 - Hauptversammlung
  • 14.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 12.11.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q3)
  • 24.11.2026 - Analystenveranstaltung

Ja, Stratec zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 30.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,60 € gezahlt.

Zuletzt hat Stratec am 30.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,60 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,61%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Stratec wurde am 30.06.2025 in Höhe von 0,60 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,61%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 30.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,60 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.