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Der USA Bären-Thread

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf Vonovia SE

Strategie Hebel
Steigender Vonovia SE-Kurs 5,00 9,95 15,12
Fallender Vonovia SE-Kurs 4,91 10,34 15,40
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VU5G9S0 , DE000VU87982 , DE000VM0YWW6 , DE000VJ8DY50 , DE000VJ878Q0 , DE000VJ88RQ7 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
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S&P 500 6.354,35 -2,11% Perf. seit Threadbeginn:   +335,53%
 
permanent:

Opel braucht 8 bis 9 Milliarden Euro

3
26.02.09 16:56

Eilmeldung

Finanzkreise: Opel braucht 8 bis 9 Milliarden Euro

Antworten
permanent:

Soll Opel gerettet werden?

2
26.02.09 17:21
rogers:

hier

13
26.02.09 17:31
noch einmal anschaulich dargestellt der Kampf zwischen Bulle und Bär:
Der USA Bären-Thread 218990
Antworten
wawidu:

@metro - # 39119

15
26.02.09 17:41
Sehr langfristig gesehen, verlaufen die Aktienmärkte in einem medianen Aufwärtstrend, von dem sie sich von Zeit zu Zeit mal mehr oder weniger stark nach oben und manchmal auch nach unten entfernen. Je größer die Abweichung nach oben ("Blasen") ausfällt, desto stärker ist in der Folge die Abweichung nach unten ("Gummiband-Effekt"). Die Märkte folgen in verblüffendem Maße den Gesetzmäßigkeiten der Natur, die in vernetzten Systemen wirksam sind. Einige Stichworte hierzu: Regelkreise (positive und negative Rückkopplung) -
quantitatives und qualitatives Wachstum - organisches oder logistisches Wachstum, exponentielles Wachstum, zyklisches Wachstum.

Werden beim Wirtschaften auf allen Ebenen die Parameter für organisches Wachstum über Bord geworfen, kommt es zeitweise zu exponentiellem Wachstum, zu Blasenbildungen, die jedoch niemals nachhaltig sind, sondern zwangsläufig implodieren. Solche Entwicklungen sehen wir z.B. bei den Geld- und Kreditmengen, auch bei den Derivaten. Exponentiell steigende Geldmengen (fiat money) höhlen sukzessiv den inneren Wert des Geldes und von Assets aus. Dies ist mE die schlimmste Form von Inflation, nicht etwa die der Preise. Goldfreaks sehen in diesem Edelmetall, das sie als "real money" definieren, einen gewissen Schutz vor so gearteter Inflationierung. Dies ist selbstverständlich ein psychologisches Phänomen, dem aber keineswegs nur Privatpersonen, sondern auch Großinvestoren (z.B. Soros) und Staaten anhängen. Warum wird wohl Gold, selbst von den Chinesen, immer noch als Reservewährung gehalten? Der Goldschatz von Fort Knox ist z.Z. wohl noch die einzige Deckung, die die Amis besitzen. Aber die 15 Billionen, die M3/M3b aktuell ausmacht, dürften damit bei weitem nicht gedeckt sein.
(Verkleinert auf 76%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 218993
Antworten
saschapepper:

Die Börse scheint

10
26.02.09 17:43
heute schlechte Nachrichten zu Ignorieren. Hier wieder eine...

Es ist ein Defizit ohne Beispiel: Für das laufende Haushaltsjahr erwartet das Weiße Haus nach Angaben einen Fehlbetrag von 1,75 Billionen Dollar bei einem Gesamtumfang von 3,724 Billionen Dollar. Der US-Präsident geht damit von einem noch höheren Defizit in der Staatskasse aus als befürchtet. Bisher war für das laufende Jahr ein Haushaltsdefizit von 1,3 Billionen Dollar erwartet worden.
www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,610141,00.html

Im S&P 500 und vielen anderen Indizes gibts ein Kaufsignal aber das ist mir zu unsicher, wir haben heute ja Donnerstag, da kann noch viel passieren. Bleibe erstmal nur in meinen VW-Shorts, Opel-Shorts gibts ja leider keine.
Antworten
pfeifenlümmel:

Die Zitronenpresse

10
26.02.09 18:31
Auszug:


Ganz anders in Deutschland.

Das „Land mit der roten Laterne“ betreibt noch immer orthodoxe radikal-neoliberale Wirtschaftspolitik, versucht noch immer erfolglos die öffentlichen Haushalte mittels Ausgabenkürzungen zu konsolidieren und – erfolgreich - mit „Agenda 2010“, „Hartz IV“ und Schuldenhysterie die Kaufkraft im Binnenmarkt zu vernichten. Gleichzeitig werden, nachdem die Besteuerung von Gewerbekapital und großen Geldvermögen praktisch eingestellt wurde, weiterhin die Spitzensteuersätze gesenkt, in der Hoffnung, damit die Wirtschaft zu beleben. Und während sich Hans Eichel über immer größere Haushaltslöcher wunderte und sein Heil darin suchte, öffentliches Eigentum an Konzerne zu verscheuern (die so genannten „Privatisierungen“), geraten ganze Bevölkerungsschichten in Armut und finanzielle Verzweiflung, erreichen die Privat- und Unternehmensinsolvenzen Rekordwerte, geraten die Kreditinstitute in Not, werden die Gewerkschaften entmachtet, zeichnet sich eine regelrechte Bildungskatastrophe ab und erhält der deutsche Rechtsextremismus starken Zulauf. Und: In keinem Land wird antizyklische Konjunkturpolitik derart als „gefährlicher Keynesianismus“ denunziert, wie in der Bundesrepublik.

Es sieht so aus, als wäre der Währungskrieg der Buba innerhalb Europas noch nicht beendet.

Voraussetzung für ein längerfristiges Funktionieren der europäischen Währungsunion sind harmonisierte Inflationsraten der Mitgliedsstaaten der Eurozone. Doch Deutschland betreibt, mittlerweile völlig isoliert, weiterhin radikale Sparpolitik, während andere Regierungen mit einem Mix aus Angebots- und Nachfragepolitik ihren Binnenmarkt wieder belebten. Das Problem: Die deutsche Deflationspolitik sorgt hierzulande dafür, dass Löhne und Preise stagnieren (und sich bis auf Preise fuer Lebensmittel, Energie und Mieten mittlerweile im Sinkflug befinden), während Löhne und Preise in den restlichen Staaten der Eurozone dort größere Wachstumsraten verzeichnen. Die Differenz der Inflationsraten zwischen der Bundesrepublik und der Rest-EU scheint auf den ersten Blick mit durchschnittlich 2,5% pro Jahr nicht allzu hoch zu sein. Aber nach vielen Jahren Stagnation bei Löhnen und Preisen in der Bundesrepublik haben sich bereits jetzt erstaunliche Preis- und Lohnniveaudifferenzen zu den restlichen Staaten der Eurozone entwickelt – bei gemeinsamer Währung!

Dies führt schon jetzt zu Verwerfungen und verzerrten Wettbewerbsbedingungen im europäischen Binnenmarkt und unterzieht mittelfristig die Gemeinschaftswährung einer Zerreißprobe.

Ganz offensichtlich scheint der Währungskrieg in eine neue Phase zu treten, denn allzu deutlich lässt man es auf einen, von deutscher Seite forcierten, Bruch der Einheitswährung ankommen. Besonderen Verdacht erregt der ehemalige Buba-Präsident Tietmeyer, der Letzte der D-Mark-Ära, der schon im Jahre 2000 die „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)“ gründete. Die INSM ist ein erzneoliberaler Think Tank, der sowohl Politik als auch Medien mit unentwegter Reform-Propaganda versorgt (alle „Reformen“ der Bundesrepublik zielen ja darauf ab, Kaufkraft und Nachfrage im Binnenmarkt zu vernichten).

Massive Schützenhilfe scheinen hierbei die Führungsetagen von ein paar Dutzend Großunternehmen zu leisten, denen die neoklassisch-neoliberale Lohnsenkungspolitik zu „Wachstum und Wohlstand“ verhilft: Während die Löhne am „Wirtschaftsstandort Deutschland“ stagnieren bzw. sinken, steigen ja die Preise in den europäischen Nachbarstaaten weiterhin, womit im Außenhandel erstaunliche Rekordgewinne erzielt werden, denn über 50 Prozent der gesamten deutschen Exporte werden innerhalb der Eurozone abgesetzt!

Doch weder zahlen diese Konzerne nennenswerte Steuerbeträge, noch schaffen sie Arbeitsplätze, sondern drohen permanent mit Standortverlagerung, wenn der Sparkurs der Regierung nicht verschärft werde. Man beachte den Zusammenhang!

Und die rot-grüne Regierung samt schwarz-gelber Opposition – ein Jammer! Ein Platz in späteren Geschichtsbüchern neben H. Brüning und H. Luther scheint ihnen schon mal sicher – zusammen mit Tietmeyer, Rogowski, Hartz, Hundt, Henkel und dem ganzen Beraterstab der Politik.

A.C. im November 2004
www.mmnews.de/index.php/200902252355/...urozone-den-Krieg.html
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permanent:

Defizit erreicht eine neue Dimension

3
26.02.09 19:19
Budget Has Deficit of $1.75 Trillion For 2009
OBAMA, BUDGET, ECONOMY, BANKING, POLITICS, DEFICIT
Reuters
| 26 Feb 2009 | 07:25 AM ET

President Barack Obama has forecast a 2009 deficit of $1.75 trillion in a budget proposal on Thursday that sets goals of overhauling the healthcare system and shoring up the US economy.

The huge deficit would represent 12.3 percent of US gross domestic product—the largest share since World War II.

 

Federal spending is skyrocketing as officials try to jolt the faltering economy with public-works spending and tax cuts and bail out the troubled financial industry.

Obama, a Democrat, has pledged to halve the more-than $1 trillion deficit he inherited from former Republican President George W. Bush in four years. The budget lays out spending cuts in agriculture subsidies and other areas to meet that goal.

But spending would increase to meet key objectives. The budget sets aside $250 billion as a "placeholder" if Obama decides to ask Congress for more money to help the troubled US financial system. No such decision has been made yet, officials said.

It also includes a 10-year, $634-billion reserve fund to help pay for the president's proposed healthcare reforms.

Another official said the budget included hundreds of billions of dollars in revenues, starting in 2012 and going over many years, from a greenhouse gas emissions trading system, one of Obama's key proposals to fight global warming.

 

Officials planned a high profile roll-out of the 134-page budget outline on Thursday. A more detailed version will come out in mid or late April.

The budget, for the fiscal year that begins on Oct. 1, 2009, requires passage by Congress to take effect.

Obama's $1.75 trillion budget deficit forecast for this year reflects shortfalls accumulated under Bush as well as new spending proposals under the $787 economic stimulus package that the Democratic president recently signed.

His stimulus package and other efforts to revitalize the economy have done little to cheer Wall Street. US stocks prices hit 12-year lows this week.

 

The United States has experienced 14 months of recession triggered by a financial crisis that has spread across the world.

Obama says a big increase in government spending is crucial to avoid economic catastrophe.

A big challenge for Obama will be selling the budget to lawmakers, some of whom may resist cuts to such programs as farm subsidies that are popular in Congress.

"There's no doubt that there are going to be things that we do that are going to create some political heartburn," one official said. "But our fundamental mission is restore the health of the economy, put the budget on a better (footing) moving forward."

Record Borrowing

The budget reflects the delicate balance Obama must strike between making sure there is enough money to fix the economy while avoiding excessive pressure on long-term finances.

Some experts fear that if the record pace of government borrowing to finance debt continues, it could affect financial markets by raising interest rates for borrowers, which would slow economic growth.

Obama will aim to bring the deficit down by 2013 to $533 billion, or 3 percent of GDP.

For the Investor:

  • Pros Say: European Banks STILL Not Attractive
  • Market Tips: Don’t Be Tempted, Stick to Safe Havens

    Tax increases on wealthier Americans and a troop drawdown from Iraq will curb the shortfall, the budget will say.

    The budget projects costs of the Iraq and Afghanistan wars totaling just over $140 billion this year and $130 billion in the 2010 fiscal year.

    Annual costs will drop after that to $50 billion annually. Washington spent about $190 billion on the wars in 2008.

    Obama looks likely to order US combat troops to withdraw from Iraq over about 18 months, according to US officials.

    At the same time, he is ramping up the US military effort in Afghanistan. Officials were eager to point out Obama's plans for cuts.

    The budget would phase out government payments to crop producers making more than $500,000—saving $9.8 billion over 10 years—and eliminate subsidies for cotton storage, saving an additional $570 million over the same period.

    But the proposals do not lose sight of Obama's political and economic goals.

    In a major address to Congress on Tuesday night, Obama signaled he has no intention of delaying his campaign promise of expanding healthcare to the 46 million people who are uninsured in the United States, a goal that may prove tough amid eye-popping deficits.

    The United States spends more on healthcare than any other country, but its system is widely considered inefficient and it lags many other nations in key quality measures.

    Past efforts to make major healthcare changes have died in Congress.

    Obama, who is eager to show he is mindful of the need to tackle the burgeoning deficits, held a "Fiscal Responsibility Summit" on Monday bringing together lawmakers and budget experts to discuss the long-term budget challenges.

    In an open letter to Obama, experts at the Brookings Institution, the Washington think tank, warned that a soaring national debt would have consequences.

    "We will have to borrow money in domestic and international capital markets to finance this debt, and without a serious commitment to long-term fiscal restraint, lenders will eventually question the nation's fiscal credibility," they wrote.

Antworten
pfeifenlümmel:

permanent,

2
26.02.09 19:21
jetzt liegst Du höchstwahrscheinlich richtig.
Antworten
permanent:

@pfeiffenlümmel

8
26.02.09 19:49
Das sagt meine studentische Hilfskraft auch.

Laut ihrer Aussage geht der BUFU nun unter die Unterstützung von 121,5. Gold soll ebenso weiter stark fallen.
Da ich aber dem Gold mehr traue als den Staatsanleihen habe ich mich für Short BUFU entschieden.

Sollte die Inflation -wovon ich ausgehe- stark anziehen (noch nicht/mittelfristig) dann ist Gold eine gute Anlage. Somit lasse ich die Finger vom Gold da mir Short aus fundamentaler Überzeugung nicht ins Bild passt.

Bufu short passt besser in mein fundamentales Bild.

Permanent
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pfeifenlümmel:

Diesmal kommt alles anders,

12
26.02.09 20:26
oder nicht? So ist das, wenn der Logarithmus gegen die Exponentialfunktion kämpft und eine Gerade herauskommt, die über 200 Jahre "lang" ist.  Für alle jungen Hüpfer: 2035 sind wir wieder oben. Yes, we can.
(Verkleinert auf 82%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 219026
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Tormenta63:

Wirtschaftskrise prägt US-Unternehmensrangliste

8
26.02.09 20:30
Hier auszugsweise aus der heutigen FAZ die Rangliste der nach der Marktkapitalisierung 20 größten Unternehmen der USA und soweit verfügbar, der Ranglistenplatz des letzten Jahres
1 (1) Exxon
2 ( 13 ) Wal Mart
3 ( 3 ) Microsoft
4 ( 12 ) Johnson & Johnson
5 (nv) Proctar & Gamble
6 ( nv) AT&T
7 ( nv ) Chevron
8 ( nv ) Berkshire Hathaway
9 (16 ) IBM
10 ( nv ) Google
11 ( - ) Coca Cola
12 ( 2 ) General Electric
13 ( nv ) Pfizer
14 ( nv ) Genentech
15 ( 8 ) Cisco
16 (nv ) Oracle
17 ( nv ) Verizon
18 ( - ) PepsoCo
19 ( nv) Apple
20 ( 17 ) Morgan Chase
Legende: nv=Vorjahresplatz mir nicht bekannt
Absteiger: Citigroup, letztes Jahr noch auf Platz 5; Bank of America, letztes Jahr auf Platz 6; ferner nicht mehr dabei: Intel und AIG

Fazit: Defensive Firmen, die zumeist global aufgestellt sind, dominieren. Shooting-Star ist wal mart. Diese sind weniger von der USA-Binnenkonjunktur abhängig. Die Kursentwicklung könnte sich deshalb mitunter von den konjunkturellen Daten abkoppeln. Schlechte Wirtschaftsdaten müssen deshalb nicht unbedingt schlechte Börsendaten zur Folge haben.
Viele Grüße von Tormenta
Antworten
permanent:

FDIC 'Problem List' Includes 252 Banks with Asets

3
26.02.09 20:42
FDIC 'Problem List' Includes 252 Banks with Asets of $159 Billion
Antworten
permanent:

Problem Banks up 50% in Fourth Quarter

6
26.02.09 20:43
FDIC: Problem Banks up 50% in Fourth Quarter
FDIC, BANKS, PROBLEM BANKS, BAD BANKS
Reuters
| 26 Feb 2009 | 02:38 PM ET

The number of problem U.S. banks and thrifts rose to 252 in the fourth quarter of 2008, up nearly 50 percent from 171 at the end of the prior quarter, marking the highest number since June 1995, the U.S. Federal Deposit Insurance Corp said Thursday.

The sharp rise in problem banks came amid expectations that hundreds of banks could fail in 2009 as the economy struggles to turn itself around.

 

The FDIC does not release the names of problem banks.

The FDIC issued bleak figures for the fourth quarter as the banking industry reported a loss of $26.2 billion, the first quarterly loss since 1990. That compared to a profit of about $1 billion in the third quarter and $575 million in the fourth quarter of 2007.

Antworten
wawidu:

Ergänzung zu # 39129

13
26.02.09 20:57
Nach Jahrzehnten des "Dahin-Vegetierens" des DOW führte die Begeisterung für die "New Economy" seit den 1980ern, speziell in den 1990ern, zu einer Aktienblase von in der Geschichte noch nie erlebtem Ausmaß - ein massenpsychologisches Phänomen. In der Phase der Implosion dieser Blase entdeckten die Großbanken einen neuen Aspekt von "New Economy", die exponentielle Kreditmengen- und Derivateausweitung. Dies hatten sie von der Fed unter Greenspan gelernt, die ja auch die Geldmenge M3 exponentiell gesteigert hatte. Das Problem dabei ist jedoch, dass sich die Schere zwischen Kredit- und Geldmengenausweitung immer weiter öffnete und z.Z. nur etwa ein Drittel des ausstehenden Kreditvolumens durch die Geldmenge gedeckt ist. Den Großteil bilden also "ungedeckte Wechsel". Die "Echoblase" der Hauptblase seit 2002/2003 hatte sicherlich etliche andere Hintergründe als jene, doch eines ist beiden Blasen gemeinsam: das massenpsychologische Phänomen des Glaubens an permanentes, schrankenloses Wachstum und - daraus abgeleitet - hemmungslose Verschuldung und ebenso hemmungsloser Konsum auf deren Basis ("Alles ist machbar - we can"). Dieser Glaube stellt sich immer mehr als Irrglaube heraus. Obama und seine Truppe versuchen nun, dieses "we can" mit gewaltigen Anstrengungen neu zu beleben - mit neuen Schulden, ein Weg, der im Kern nur eine Verlagerung bedeutet. An dem Insgesamt der bestehenden Schulden ändert sich jedoch ABSOLUT NICHTS!
(Verkleinert auf 72%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 219030
Antworten
lebigmacke:

@#39114, permanent, exponentialfunktion

5
26.02.09 21:25

von einer exponentialfunktion spricht man, wenn sich die variable (in deinem falle "n") im exponent befindet. was du beschrieben hast, nennt sich potenzfunktion. gerade wenn es um das thema schulden und zinsen geht, wird des öfteren fälschlicherweise von einer exponentialfunktion, bzw. exponentiellem wachstum, gesprochen.
Moderation
Zeitpunkt: 09.03.09 09:46
Kommentar: Doppel-ID

Link: Nutzungsbedingungen

Respektiert meine Autorität!!!
Antworten
Tormenta63:

Zu 39140

8
26.02.09 22:21
Ich würde nur unter Vorbehalt noch von einer Aktienblase sprechen wollen. Es gab in einigen Segmenten Aktienblasen: In Japan schon um 1988, in den USA die TecAktien um die Jahrtausendwende, die Bankaktien vor allem in den USA und England, Aktien in China, Rohstoffaktien, in Deutschland Bauaktien schon um 1992.
Ein großer Teil der Hausse wurde aber durch folgende fundamentale Faktoren begründet:
1. Zusammenbruch des Sozialismus in Osteuropa mit neuen Märkten, Absatzgebieten, von denen Coca Cola & Co profitieren.
2. Monopolstellung bzw. Oligomonopol vieler Konzerne. Microsoft als Quasimonopolist als Beispiel
3. Aufstieg der Schwellenländer: Neue Absatzgebiete, neue günstige Konstruktionsstandorte
4. Öffnung Chinas: Extrem günstiger Produktionsstandort, neue Absatzmärkte
5. Überwiegend liberale wirtschaftfreundliche Regierungen: In den USA, in Europa, im Ostblock etc
6. Globalisierung allgemein begünstigt die global operierenden USA-Konzerne.
7. Auch innerhalb der USA haben Konzerne wie Wal Mart ihre Position massiv stärken können.
An der Macht dieser Konzerne ( nicht nur USA-Konzerne ) wird sich nicht viel ändern. Die Wirtschaftskrise wird dazu führen, dass schwächere Mitwettbewerber ausscheiden und im Egebnis die Macht der Konzerne gestärkt wird. Der DJ und der S&P werden hiervon mittelfristig profitieren.
Die Welt hat sich in den letzten Jahren massiv geändert. Dies kommt in den Indizies entsprechend zum Ausdruck. Deshalb sollte nich pauschal ohne Vorbehalt von einer Blase gesprochen werden.
Gruß von Tormenta
Antworten
wawidu:

Alles muss seine Ordnung haben

10
26.02.09 22:34
Auffällig in der ersten Handelsphase war heute die Konzentration der Marktteilnehmer auf den DOW, während die Nasdaqs schwach blieben. Den Hintergrund sehe ich in einem Test der am 23.02. gebrochenen Unterstützungsmarke von November 2008 im DOW. Hierzu hat man drei Tage gebraucht, der "Ansturm" wurde abgeschlagen, und somit kann man die ehemalige Unterstützung wohl als Widerstand definieren. Nunmehr geht es wieder in Richtung der massiven psychologischen Unterstützung aus dem Tief von Oktober 2002.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 219038
Antworten
wawidu:

DOW-Wochenchart aktuell

4
26.02.09 22:38
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 219040
Antworten
PursuitOfHap.:

ubs mit grübel...

2
26.02.09 22:56
weiss nicht, ob das hierher gehört, aber ich wüsste nicht, wo sonst, ohne nen eigenen thread aufzumachen.
was haltet ihr von grübel? der wird als saubermann verkauft, weil er die cs aus früherem schlamassel gerettet hat. und wenn er das tatsächlich ist, könnte man sich ja einen einstieg in die ubs durch den kopf gehen lassen. ich bin mir jedoch nicht sicher, ob er nicht einfach glück gehabt hat mit der terminierung seines ruhestandes bzw. ob er noch rechtzeitig lunte gerochen hat. schliesslich ging er von bord, als die kacke zumindest hier im thread schon am dampfen war. was haltet ihr von dem mann?
merci und gruss - poh
Antworten
C_Profit:

Millionärssteuern rauf - Aktienkurse runter...

9
26.02.09 23:15
Kommentar würde ich so mitunterschreiben...(das immer wieder von LIBUDA angeführte Ansteigen der US Sparquote dürfte auf das Anlageverhalten der Superreichen zurückzuführen sein,- raus aus Aktien und Cash halten. Das ist Kontraproduktiv)

US-Konjunktur: Obama hebt die Steuern um eine Billion Dollar an, Aktien fallen

Washington (BoerseGo.de) - Als hätte die US-Wirtschaft nicht genug Probleme. Jetzt kündigt Obama auch noch Steuererhöhungen an, berichtet Bloomberg. Damit macht der neue Präsident Befürchtungen wahr, die schon vor seiner Wahl vom Wall Street Journal und anderen Publikationen geäußert wurden. Kein Wunder, dass die Börse auf seine Wahl so negativ reagierte wie zuvor bei keinem US-Präsidenten.

Betroffen sind 2,6 Millionen der oberen Einkommensklasse, Wall Street Finanziers, Multinationale Unternehmen, die in den USA beheimatet sind und Ölkonzerne. Laut Bloomberg summieren sich die Steuererhöhungen auf insgesamt 1 Billion Dollar Dollar.

Die massiven Steuererhöhungen sind Teil des Budget-Entwurfs für 2010, der heute veröffentlicht wurde. Damit sollen die Steuersenkung von George Busch wieder rückgängig gemacht werden. Mit den Erlösen der Steuererhöhungen sollen die Steuersenkungen für die unteren Einkommensklassen finanzieren. Das typische Umverteilungsprogramm ist zwar populär, aber Gift für Wirtschaft und Wall Street. Kein Wunder, dass die Indizes nach positivem Start in den roten Bereich abrutschen.


     Mango schrieb am 26.02.09 um 19:45 Uhr:

     Nach empirischen Befunden fließen Steuererleichterungen für untere Einkommensschichten direkt in den Konsum.
     Steuererleichterungen für die oberen Einkommensschichten werden hingegen von den betroffenen gespart.
     Somit folgt die Maßnahme einer einfachen und klaren volkswirtschaftlichen Logik.
     Die negativen Kursreaktionen sollten nicht überbewertet werden, es handelt sich lediglich um Reflexverhalten. Gesamtwirtschaftlich betrachtet ein Schritt zu mehr Konsum, kein Grund für fallende Kurse. Und moralisch betrachtet: Richtig so!
Benjamin Franklin: „Wer der Meinung ist, dass er für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.“
Antworten
wawidu:

@tormenta - # 39141

6
26.02.09 23:48
In etlichem stimme ich dir zu, insbesondere, was den zukünftigen Konzentrationsprozess bei den Unternehmen angeht. Über 10000 Finanzunternehmen allein in den USA sind einfach zu viel. Und dann gibt es noch weltweit über 8000 Hedgefunds (2001 waren es gerade mal 2500).

Die diversen "Blasen", die du angesprochen hast, waren jedoch weitgehend solitär, d.h. von nicht globaler Dimension. Die aktuell platzende Blase ist jedoch m.E. eine von globaler Dimension, die nur auf Basis von "EASY CREDIT" (u.a. den bekannten Geschäften auf Grundlage der Zinsverwerfungen zwischen den Industrieländern), von extrem hohen Leverage-Raten und vom Über-die-Verhältnisse-Leben in vielen sog. Industrieländern, die zu Service-Ländern "verkommen" sind, möglich wurde. Ein weiterer Faktor ist die starke Auslagerung von Produktionsprozessen in Niedriglohnländer. Dies führte sicher zu einer Steigerung der Quantität, aber wohl kaum zu einer Steigerung der Qualität. Einer meiner beiden Schwiegersöhne, der ein Leiterplattenunternehmen besitzt, hatte in den letzten Jahren zwei Versuche mit einer teilweisen Auslagerung der Produktion nach Hongkong unternommen. Dies hat er sich jedoch relativ schnell abgeschminkt, weil die Qualität der Produkte zwar zunächst durchaus ordentlich war, dann aber erheblich nachließ. Heute lagert er Teile seiner Produktion auch noch aus: nach Mecklenburg-Vorpommern. Dort bekommt er hohe Qualität zu relativ günstigem Preis, günstiger als z.B. in Polen, der Slowakei, Tschechien oder Ungarn!
Antworten
wawidu:

$TRAN

5
27.02.09 00:10
Werfen wir zur Abwechlung mal wieder einen Blick auf einen der stärksten Outperformer zwischen 2003 und 2008. Von der vormaligen Stärke ist da nichts mehr zu sehen. Seit September 2008 verläuft der Chart dieses Index quasi im "Crash-Modus" unterhalb von MA 75.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 219046
Antworten
derph:

Nachtrag zu 39145.

5
27.02.09 01:08

Staatliche Hilfe (Entlastung) für kranke US-Bürger - Aktienkurse runter...

( denn es könnten ja die Gewinne von US-Unternehmen geschmälert werden)

Obamas Haushaltsentwurf belastet US-Börsen 

New York, 26. Feb (Reuters) - Der erste Haushaltsentwurf von US-Präsident Barack Obama hat an der Wall Street gemischte Gefühle ausgelöst. Zunächst beflügelte die Aussicht auf weitere Staatshilfen für die Bankenbranche die US-Börsen. Befürchtungen, der Haushalt zehre Unternehmensgewinne auf, drückten die Indizes zu Handelsschluss aber wieder kräftig ins Minus. Zudem trübten schlechte Konjunkturdaten die Stimmung...

...Der erste Haushaltsentwurf in der jungen Amtszeit von Obama sieht vor, dass US-Bürgern der Zugang zu generischen Arzneimitteln sowie die Beschaffung von Medikamenten aus dem Ausland erleichtert werden soll. Dies werde die Umsätze der US-Konzerne belasten, sagten Marktteilnehmer. Die Aktien von Merck (MRK)fielen um fast sieben Prozent. Auch die Aktien von Krankenkassen ließen Federn. Humana- Papiere (HUM)verbilligten sich um über 19 Prozent...

...

(Reporter: Leah Schnurr; bearbeitet von Kerstin Dörr; redigiert von Christian Rüttger)

 

Antworten
Supermario:

@lebigmacke

6
27.02.09 02:27

gerade wenn es um das thema schulden und zinsen geht, wird des öfteren fälschlicherweise von einer exponentialfunktion, bzw. exponentiellem wachstum, gesprochen.

du irrst mit "fälschlicherweise" ;-)

Die Formel für die Verzinsung lautet ganz grob: Endkapital = Anfangskapital * q ^ n

q ist eine Zinskonstante und die Laufzeit ist die Variable n. Dabei handelt es sich sehr wohl um eine Exponentialfunktion.

Antworten
CarpeDies:

Fannie Mae meldet riesigen Milliardenverlust

11
27.02.09 07:22
Da bleibt einem ja die Spucke weg:

Neue Horrorzahlen von Fannie Mae: Der staatlich kontrollierte größte US-Hypothekenfinanzierer hat das vergangene Jahr mit dem gigantischen Verlust von 58,7 Milliarden Dollar abgeschlossen - davon allein 25,2 Milliarden im letzten Quartal. Die Bank bittet deshalb nochmals um eine Finanzspritze.

Weiter in: www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,610185,00.html
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