Nestlé – Vorwürfe von Amnesty International

Donnerstag, 01.12.2016 07:00

Kommentar von Rami Jagerali

Lieber Leser,

die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen Nestlé, Unilever und weitere multinationale Unternehmen. In einigen bekannten Produktnamen ist Palmöl enthalten, das durch Kinderarbeit und unter gefährlichen Bedingungen produziert worden ist. Die Menschenrechtler verfolgten die Herstellung von vielen bekannten Produkten und gelangten auf der Suche nach dem Palmölhersteller zur Firma Wilmar, einem Unternehmen in Singapur, dem bereits Kinderarbeit in den Raffinerien von Indonesien vorgeworfen wurde. Laut dem Bericht von Amnesty International, der auch mit Fotos unterlegt ist, arbeiten auf den Palmölplantagen auch Kinder im Alter zwischen 8 bis 14 Jahren. Sie müssen gefährliche Arbeiten ohne jegliches Schutzequipment erfüllen und sind toxischen Pestiziden ausgesetzt, während die Kinder regelmäßig Säcke mit Palmfrüchten von 25 Kilogramm tragen müssen.

Ich gehe dann mal zur Arbeit! – sagt der 8-jährige Rimba aus Indonesien

Wilmar, der weltgrößte Produzent und Verkäufer von Palmöl hat bereits öfter die Aufmerksamkeit bezüglich solcher Probleme auf sich gezogen. Angeblich waren sie sich der Anschuldigungen bereits vor dem Kontakt durch Amnesty International bewusst und haben bereits Schritte eingeleitet, um diese Fehler aus der Welt zu schaffen. Leider soll es sich nicht um einen Einzelfall handeln, sondern um übliche Geschäftspraktiken des Palmöllieferanten. Haben Nestlé und Co. wirklich nichts davon gewusst?

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