Lufthansa: Im Würgegriff der Piloten!

Donnerstag, 01.12.2016 09:00

Kommentar von Norman Stepuhn

Liebe Leser,

so langsam kommt Bewegung in den verfahrenen Arbeitsstreit bei der Lufthansa. Wie die Nachrichtenagentur Reuters jüngst meldete, wolle die Kranichairline mit einem neuen Lohnangebot gegenüber den Piloten den mittlerweile eine Woche andauernden Streik beenden. So solle die im Raum stehende Gehaltsanpassung mit einem Plus von 4,4 Prozent nicht mehr an Einsparungen an anderen Stellen, wie zum Beispiel bei den Betriebsrenten, genknüpft sein. Der Vorschlag des Luftfahrtkonzerns beinhalt Gehaltsteigerungen in diesem Jahr um 2,4 Prozent und im kommenden Jahr um zusätzliche 2,0 Prozent. Damit ist die Lufthansa jedoch noch unter dem von den Piloten geforderten Plus von 3,7 Prozent.

Trotzdem geht die Lufthansa damit einen großen Schritt in Richtung der streikenden Pilotengewerkschaft Cockpit, welche die angesprochenen Einsparungsmaßnahmen vehement kritisiert hat. Harry Hohmeister, Vorstand bei der Lufthansa, sieht in dem Entgegenkommen seitens der Lufthansa die Möglichkeit „schnellstmöglich an den Verhandlungstisch“ zurückzukehren, um „weiteren Schaden vom Unternehmen abzuwenden“.

Es wird Zeit

Die Kompromissbereitschaft der Lufthansa-Führungsebene könnte – sollte sich Cockpit darauf einlassen – zu einem baldigen Ende des Streiks führen. Die Arbeitsniederlegung der Piloten kostete das Kölner Unternehmen mit etwa 4450 ausgefallenen Flügen nach Expertenschätzungen rund 15 Millionen Euro pro Tag.

Unterdessen nimmt der Konflikt innerhalb des Unternehmens weitere Ausmaße an. So hat der Betriebsrat eine Gegendemonstration des Bodenpersonals angekündigt, das sich infolge der Arbeitsaussetzung der fliegenden Kollegen stark benachteiligt fühlt.

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