- Friedrich Merz erhält Kritik von der Europa-SPD.
- Bisheriger Kompromiss zum EU-Lieferkettengesetz platzte.
- Parlament stimmt im November erneut über das Vorhaben ab.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Merz hatte das Abstimmungsergebnis zum EU-Lieferkettengesetz zuvor als "fatale Fehlentscheidung" bezeichnet. "Die gestrige Entscheidung des Europäischen Parlaments ist inakzeptabel", sagte Merz in Brüssel. Er pocht darauf, die Vorschriften für Unternehmen zu lockern. Doch ein entsprechender Kompromiss war am Mittwoch im Europaparlament vorerst geplatzt. Viele im Parlament gehen davon aus, dass vor allem Sozialdemokraten gegen den Kompromiss gestimmt haben.
Auch EU-Parlamentspräsidentin weist Kritik zurück
Damit muss das Parlament im November erneut über den Inhalt des Vorhabens abstimmen. Es könnte in den entscheidenden Verhandlungen mit den EU-Staaten für strengere oder deutlich schwächere Regeln eintreten. SPD-Politiker Repasi sagte, die SPD werde sich auch in diesen Prozess konstruktiv einbringen, um ein ausgewogenes Ergebnis zu erreichen.
Auch EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola hat die Kritik von Merz an der Entscheidung der von ihr geleiteten Institution zurückgewiesen. "Ich würde die demokratische Unabhängigkeit und die institutionelle Befugnis des Parlaments, seine Position zu verteidigen und die Bürger zu vertreten, nicht infrage stellen", sagte Metsola./tre/DP/nas
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.