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Diese US-Daten zum Öl sollten Sie kennen (2) – EIA-Rohölbericht! (Brent, WTI, Total, Shell, BP, Eni, Gazprom, Halliburton)

Montag, 09.01.2017 12:40

Kommentar von Rami Jagerali

Lieber Leser,

es gibt drei wichtige Datenveröffentlichung aus den USA, die jede Woche erscheinen. Anleger und Trader haben diese Daten stets im Blick, da sie die Ölpreise stark bewegen können. Diese Daten sind:

  1. API-Rohölbericht
  2. EIA-Rohölbericht
  3. Baker Hughes Oil-Rig Counts

Wir wollen uns in diesem Teil den EIA-Rohölbericht anschauen und die aktuellen Daten dieses Berichts auswerten.

EIA-Rohölbericht

Der EIA-Rohölbericht (Energy Information Administration) wird in der Regel jeden Mittwoch um 16:30 MEZ veröffentlicht. Er enthält, unter anderem, Daten (Schätzungen) zu den Rohöllagerbeständen und deckt ein sehr breites Spektrum der nationalen Unternehmen aus der Ölindustrie ab. Im Gegensatz zum API-Bericht (American Petroleum Institute) ist die Teilnahme an den Befragungen rechtlich verpflichtend, weshalb viele annehmen, dass dieser eine zuverlässigere Quelle für Daten bietet. Auch wirft man dem API-Institut vor, seine Berechnungen (Schätzungen) wären nicht akkurat genug. Er nimmt sozusagen Schätzungen mit viel weniger vorhandenen Daten vor, als es die EIA tun kann. Das ist aber in Anbetracht dessen, dass das API-Institut die größere Erfahrung hat, eher umstritten. Tatsächlich kommt es nicht selten vor, dass die wöchentlichen Daten der beiden Institute stark divergieren. Allerdings ist nicht immer die Berechnungsmethode dafür verantwortlich ist, sondern der Erhebungszeitraum. Ob im längerfristigen Vergleich die Daten korrelieren, werden wir gleich erfahren.

Die aktuellen Daten

In 2016 verzeichnete der EIA-Bericht den größten Aufbau der Rohölbestände im November 2016 mit 14,42 Mio. Barrel. Zu Beginn des Jahres 2016 stieg der Aufbau bis März tendenziell an, nahm dann jedoch wieder ab. Zwischen Mai und September verzeichneten die Bestände überwiegend einen Abbau, mit einigen nicht relevanten Aussetzern. Wie auch im API-Bericht wurde im September der stärkste Abbau verzeichnet. Erst danach nahm der Abbau abrupt ab und der Aufbau schoss auf das Hoch im November nach oben. Wie im API-Bericht. Seitdem tendierten die Bestände wieder abwärts. Im längerfristigen Vergleich fehlt daher auf, dass die Trends in den API-Beständen gleichmäßiger verlaufen, die im EIA-Bericht jedoch viel volatiler sind. Im Großen und Ganzen aber, korrelierten die Bestände im Verlauf positiv zueinander. Sogar auf den Monat genau. Die aktuellen Daten zeigen ebenfalls einen weiteren Abbau der Bestände. Ein Abbau der Bestände ist positiv für den Ölpreis, da er auf eine rege Nachfrage nach Öl-Produkten hindeutet.

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