Daimler: Ein Monat zum Einrahmen

Montag, 19.09.2016 13:48

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

ausgerechnet im traditionell „verkaufsschwachen“ August konnte Europas Automarkt deutlich Fahrt aufnehmen. Unter den deutschen Herstellern durfte sich vor allem Daimler über einen stark verbesserten Absatz freuen. Der Stuttgarter Autobauer legte konzernweit um 18 Prozent zu, bei der Hauptmarke Mercedes Benz ging es sogar um 20 Prozent hinauf. Der bayerische Rivale BMW verkaufte im vergangenen Monat insgesamt 6,7 Prozent mehr Fahrzeuge. Beim krisengeschüttelten Volkswagen-Konzern konnten die Auslieferungen der insgesamt 12 Marken um knapp 7 Prozent gesteigert werden. Auch die Kernmarkte VW schlug über 5 Prozent mehr Fahrzeuge los als im vergangenen Jahr. Gerade im Hinblick auf das gute Abschneiden von Daimler verlor Volkswagen allerdings Marktanteile. Nach 26,6 Prozent im Vorjahresmonat entfallen nunmehr „nur“ noch 25,9 Prozent des europäischen Automarktes auf den Wolfsburger Autobauer.

In allen großen Absatzmärkten Europas stieg im August die Zahl der Neuzulassungen. Wie aus den Daten des Herstellerverbandes ACEA hervorgeht, war die Kauflaune besonders im Süden Europas stark ausgeprägt. So wurden in Spanien knapp 15 Prozent mehr Neuwagen registriert, in Italien legten die Autokäufe sogar um etwa 20 Prozent zu. Von dieser Entwicklung konnten vor allem Fiat und günstigere Marken wie Dacia profitieren. Hierzulande wurden 8,3 Prozent mehr Fahrzeuge losgeschlagen als im Vorjahreszeitraum.

EU-weit wurden im vergangenen Monat insgesamt 819.126 neue Wagen zugelassen und damit etwa 10 Prozent mehr als letztes Jahr. Im Juli hatte sich der Automarkt überraschend eingetrübt und war erstmals seit 34 Monaten geschrumpft. Seit Jahresbeginn (bis Ende August) wurden in der EU etwa 8 Prozent mehr Autos verkauft.

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