Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

21.07.17
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Rekordjagd unterbrochen - GE auf Talfahrt

2016: Das Jahr der Industriemetalle!

Dienstag, 10.01.2017 12:00

Kommentar von Jens Gravenkötter

Liebe Leser,

keine andere Rohstoffklasse verzeichnete derart starke Kursanstiege wie die Preise für Industriemetalle. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Anders als zunächst erwartet wurde, überraschte China mit höheren Importen. Nach mehr als eineinhalb Jahren sind die chinesischen Einfuhren erstmals wieder gestiegen. Im September wurden 93 Mio. Tonnen Eisenerz importiert. Das ist der zweitgrößte Eisenerzimport den es je gab. Zuletzt kühlte sich diese Entwicklung zwar wieder ab, wir rechnen jedoch weiterhin mit einem anhaltend positiven Trend. Ein weiterer bewährter Indikator ist der Baltic Dry Index. Dieser Index spiegelt das weltweite Verschiffen von Gütern wie Kohle, Eisenerz oder Getreide wider. Ende November ist der Index auf den höchsten Stand seit mehr als 2 Jahren geklettert. Eine intensivere Verschiffungsaktivität deutet auf eine positive Entwicklung des Welthandels und damit der Produktion hin.

Umsatzplus mit Verzögerung

Während Industriemetalle wie Eisenerz oder Zink seit Jahresbeginn rund 70% zulegten, konnten sich diese Preissprünge noch nicht in den Umsatzzahlen der Rohstoffgiganten abzeichnen. Rio Tinto meldete im Zuge der Halbjahreszahlen einen Umsatzrückgang von 8%. Bei BHP Billiton rutschte der Umsatz im Vorjahresvergleich sogar um mehr als 30% ab. Grund für die schlechten Zahlen: niedrige Rohstoffpreise. Diese Verzögerung liegt an den Handelsvereinbarungen im Rohstoffsektor. Kunden und Lieferanten sichern sich bereits Monate vor Lieferung die Preise ab. Kalkulierbare Preise bedeuten Planungssicherheit. Schießt jedoch der Preis an den Kassamärkten in die Höhe, sind die Lieferanten verpflichtet, zu den ursprünglich vereinbarten Konditionen zu liefern. Die höheren Preise an den Rohstoffbörsen zeichnen sich also erst mit 1 bis 2 Quartalen Verzögerung in den Umsatzzahlen ab. Vale berichtete beispielsweise von deutlichen Umsatzsteigerungen (+13%) im 3. Quartal 2016. Trotz der positiven Entwicklung der Industriemetallpreise wappnen sich Rohstoffkonzerne für zukünftige Kursrückschläge und Unsicherheiten. Sachinvestitionen werden auf das Nötigste reduziert.

Wenn der Goldpreis verschnupft reagiert …

Während die Industriemetalle deutlich zulegten, ging es mit dem Goldpreis seit Ende September steil abwärts. Die Goldpreisentwicklung stellte sich – wie so häufig – diametral zu der Kursentwicklung der Aktienmärkte sowie des US-Dollars dar. Als kursstützend erwiesen sich die zunehmenden Inflationssorgen und die Angst vor einem Zusammenbruch der EU als Folge des Austritts weiterer Mitgliedsstaaten. Damit wurde der Goldpreis seinem Ruf als Krisenwährung einmal mehr gerecht. In einem ausgewogenen Depot sollte das Edelmetall nicht fehlen, da es einen guten Ausgleich für unvorhersehbare Risiken bietet.

… fürchten Goldminen die Grippe

Angesichts der Tatsache, dass die Goldminenbetreiber gestärkt aus der Krise hervorgehen und der Goldpreis im 2. Halbjahr durchschnittlich betrachtet immer noch über dem Niveau des 1. Halbjahres notierte, sehen wir die Jahreszahlen 2016 nicht in Gefahr. Wenngleich die jüngsten Kursverluste vor diesem Hintergrund übertrieben erscheinen, sollte der Einfluss der Goldpreisentwicklung auf die Gewinne auch nicht unterschätzt werden. Aufgrund der hohen Fixkosten reagieren die Gewinne sehr stark auf Preisschwankungen. So bewirkt eine Goldminenaktie immer eine Hebelwirkung auf den Goldpreis. Dennoch, oder gerade deshalb, halten wir ein Stock-Picking für wichtig. Wir empfehlen, auf die Kostenführer zu setzen. Diese sind von einem geringeren Goldpreis weniger betroffen. Entscheidend ist auch eine hohe Eigenkapitalquote. So kann die Zinslast auch in schwächeren Zeiten bedient und die Liquidität gesichert werden.

Anzeige

Diese 7 Aktien werden 2017 völlig durch die Decke gehen!

Zögern Sie also nicht und schlagen Sie umgehend zu. So fahren Sie in 2017 die größten Börsengewinne überhaupt ein. Nur so nehmen Sie das volle Potenzial der 7 Top-Aktien 2017 mit. Um welche Aktien es sich dabei handelt, erfahren Sie nur HIER und HEUTE im kostenlosen Report: „7 Top-Aktien für 2017“!

Klicken Sie jetzt HIER und erhalten Sie „7 Top-Aktien für 2017“ absolut kostenlos!