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Meldung des Tages: Biotech-Chance im Januar: Steht diese NASDAQ-Biotech-Aktie jetzt vor einer seltenen Kaufgelegenheit?

Medigene Aktie

Aktie
WKN:  A40ESG ISIN:  DE000A40ESG2 US-Symbol:  MDGEF Branche:  Biotechnologie Land:  Deutschland
0,045 €
+0,014 €
+45,16%
08.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
396,07 Tsd. €
Streubesitz
94,33%
KGV
-1,03
Medigene Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Medigene AG ist ein auf immunonkologische Therapien spezialisiertes Biotech-Unternehmen mit Sitz in Planegg/Martinsried bei München. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung zellbasierter Krebstherapien, insbesondere auf T-Zell-Rezeptor-modifizierte T-Zellen (TCR-T). Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen präklinische und frühe klinische Entwicklungsprogramme, die über strategische Allianzen, Lizenzdeals und Meilensteinzahlungen mit Pharmapartnern monetarisiert werden sollen. Medigene agiert damit als forschungs- und entwicklungsorientierte Plattformgesellschaft, die ihre proprietären Technologien für individualisierte, antigenspezifische Therapien nutzbar macht. Einnahmen resultieren typischerweise aus Lizenzzahlungen, Forschungskooperationen und potenziellen Erfolgsbeteiligungen an später zugelassenen Produkten der Partner. Das operative Profil entspricht dem typischen Hochrisiko-Hochpotenzial-Biotech-Segment, in dem Werttreiber primär wissenschaftliche Validierung, Patentschutz, Pipeline-Fortschritte und Partnerschaften sind.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Medigene besteht darin, präzise, T-Zell-basierte Immuntherapien gegen solide Tumoren zu entwickeln, die langfristige tumorgerichtete Immunantworten ermöglichen. Das Unternehmen zielt auf eine Verbesserung der onkologischen Standardtherapien ab, indem spezifische Tumorantigene adressiert werden, während gesundes Gewebe geschont werden soll. Strategisch konzentriert sich Medigene auf die Fokussierung der Ressourcen auf wenige, klar definierte Kernprogramme, insbesondere in der TCR-T-Zelltherapie. Die Unternehmensstrategie sieht vor, Plattformtechnologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette der T-Zelltherapie zu integrieren: von der Antigen- und Zielstruktur-Identifikation über TCR-Entdeckung und -Optimierung bis hin zu Safety-Mechanismen und funktioneller Feinsteuerung der T-Zellen. Partnerschaften mit internationalen Pharmakonzernen sollen die klinische Entwicklung und spätere Kommerzialisierung skalieren, während Medigene seine Rolle als Forschungsspezialist beibehält.

Produkte, Pipeline und Dienstleistungen

Medigene verfügt über keine marktreifen Produkte, sondern über eine Pipeline präklinischer und früher klinischer Programme im Bereich TCR-T-Therapien. Im Mittelpunkt stehen TCR-T-Kandidaten gegen tumorspezifische Antigene, etwa neoantigenspezifische oder tumorassoziierte Zielstrukturen, vor allem bei soliden Tumoren wie Melanom und bestimmten hämatologischen Malignomen. Die Gesellschaft entwickelt eigene Produktkandidaten bis zu definierten Wertschöpfungsstufen, um sie anschließend über Lizenzverträge oder Co-Entwicklungsmodelle zu verpartnern. Zu den Dienstleistungen im weiteren Sinne gehören Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Rahmen von Kooperationen, bei denen Medigene Technologieplattformen und wissenschaftliche Expertise einbringt. Historisch war Medigene zeitweise auch im Bereich Therapeutika für Autoimmunerkrankungen aktiv und hielt Beteiligungen an operativen Tochtergesellschaften; dieser Fokus wurde jedoch zugunsten der onkologischen, T-Zell-basierten Kernstrategie bereinigt.

Technologieplattformen und Business Units

Operativ lässt sich Medigene eher nach Technologieplattformen als nach klassischen Business Units strukturieren. Zentrale Plattformen sind:
  • TCR-Discovery und -Engineering: Identifikation, Klonierung und Optimierung hochaffiner, tumorspezifischer T-Zell-Rezeptoren
  • Antigen-Identifikation: Validierung geeigneter Zielstrukturen, typischerweise HLA-präsentierte Peptidantigene, um Selektivität und Sicherheit zu maximieren
  • T-Zell-Modulationsplattformen: Technologien zur Feinsteuerung von Signalwegen, Co-Stimulation und Erhöhung der Persistenz und Potenz der TCR-T-Zellen
  • Safety-Mechanismen: Einbau von Sicherheitsmodulen, etwa „Suicide Switches“, um die Kontrolle bei unerwünschten Immunreaktionen zu verbessern
Diese Plattformen bilden eine integrierte Wertschöpfungsarchitektur. Klassische Produktions- oder Vertriebs-Business-Units existieren aufgrund des präklinischen Entwicklungsstadiums und des Plattformfokus nicht. Wertschöpfung soll primär durch Plattformlizenzierung und Partnering realisiert werden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Medigene positioniert sich im stark umkämpften Feld der Immunonkologie über mehrere Alleinstellungsmerkmale. Erstens fokussiert sich das Unternehmen auf TCR-T-Zelltherapien, die im Gegensatz zu CAR-T-Ansätzen intrazelluläre Antigene erkennen können, sofern diese über HLA-Moleküle präsentiert werden. Dies erweitert prinzipiell das adressierbare Antigenspektrum bei soliden Tumoren. Zweitens verfügt Medigene über kombinierbare Plattformmodule, die Antigen-Targeting, TCR-Optimierung und Funktionalitätskontrolle verbinden. Diese modulare Architektur kann einen technologischen Burggraben darstellen, sofern sie über Patente und proprietäres Know-how abgesichert bleibt. Drittens stützt sich das Unternehmen auf langfristig aufgebaute wissenschaftliche Kooperationen und interne Expertise in der T-Zell-Biologie, was die Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber erhöht. Der eigentliche Moat beruht jedoch nicht auf Skaleneffekten, sondern auf geistigem Eigentum, Datenpaketen, regulatorischer Erfahrung in frühen klinischen Studien und etablierten Partnernetzwerken. Die Nachhaltigkeit dieses Burggrabens hängt entscheidend von kontinuierlicher Innovation und dem Erhalt des Patentschutzes im Bereich der TCR- und Antigen-Technologie ab.

Wettbewerbsumfeld

Medigene agiert in einem hochdynamischen, forschungsintensiven Wettbewerbsumfeld der Immunonkologie. Direkt konkurrieren internationale Biotech-Unternehmen und spezialisierte Spin-offs, die TCR-T- oder CAR-T-Therapien entwickeln. Zu den relevanten Peergroups zählen global tätige Biotechs mit Fokus auf T-Zelltherapien, Unternehmen mit breiter Onkologie-Pipeline und große Pharmakonzerne, die in zelluläre und genetische Therapien investieren. Darüber hinaus stellt die Entwicklung von Checkpoint-Inhibitoren, bispezifischen Antikörpern und onkolytischen Viren eine indirekte Konkurrenz dar, da diese Therapieklassen um ähnliche Indikationen und Therapiepfade konkurrieren. Der Wettbewerb zeichnet sich durch schnellen technologischen Fortschritt, intensive Patentaktivität und einen „Race-to-Market“ in einzelnen Indikationen aus. Für ein vergleichsweise kleines Unternehmen wie Medigene bedeutet dies neben Chancen durch Partnerschaften auch einen permanenten Innovationsdruck.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von Medigene verfügt über Erfahrung in der biopharmazeutischen Forschung und im klinischen Entwicklungsmanagement. Die Führungsstruktur ist klassisch für ein börsennotiertes Biotech-Unternehmen organisiert, mit einem Vorstand, der Forschung, Entwicklung, Partnerschaften und Finanzen verantwortet, sowie einem Aufsichtsrat mit Kapitalmarkt- und Pharmaexpertise. Die strategische Stoßrichtung der letzten Jahre lässt sich in drei Eckpfeilern zusammenfassen:
  • Fokussierung auf TCR-T-Zelltherapien und Abbau peripherer Aktivitäten
  • Aufbau und Monetarisierung integrierter Plattformtechnologien über Kooperationen mit größeren Industriepartnern
  • Strikte Priorisierung der Pipeline nach klinischem Potenzial und Partnerinteresse, um Kapital effizient einzusetzen
Die Finanzierungsstrategie ist typischerweise eine Kombination aus Kapitalmarkttransaktionen, öffentlichen Fördermitteln und Upfront- sowie Meilensteinzahlungen aus Lizenz- und Kooperationsvereinbarungen. Für konservative Anleger wichtig: Das Management agiert in einem Umfeld hoher Abhängigkeit vom Kapitalmarkt und von Partnerdeals, was konsequente Kostenkontrolle und fokussierte Projektsteuerung erfordert.

Branchen- und Regionenanalyse

Medigene operiert in der globalen Biotechnologie- und Pharmaindustrie mit klarem Schwerpunkt auf Onkologie und Zelltherapie. Die Branche ist geprägt von langen Entwicklungszyklen, regulatorischer Komplexität, hohem F&E-Aufwand und binären Werttreiber-Ereignissen wie Studienergebnissen oder Zulassungsentscheidungen. Immuneffektor-Zelltherapien gelten als Wachstumssegment, insbesondere im Bereich solider Tumoren, in dem der medizinische Bedarf hoch und die Erfolgsquote traditioneller Therapien begrenzt ist. Regional verankert ist Medigene in Deutschland, profitiert jedoch von der Einbindung in internationale Forschungsnetzwerke und Kapitalmärkte. Der regulatorische Rahmen in Europa ist streng, bietet aber bei erfolgreicher Zulassung Zugang zu erstattungsfähigen, hochpreisigen Therapien. Gleichzeitig drängen Wettbewerber aus den USA und Asien mit erheblicher Finanzierungskraft auf den Markt. Wechselkursentwicklungen, regulatorische Divergenzen und geopolitische Risiken können die Rahmenbedingungen für Partnerschaften und Studienstandorte beeinflussen, bleiben aber sekundär gegenüber den primären klinischen und technologischen Risiken.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Medigene wurde in den späten 1990er-Jahren als deutsches Biotechnologieunternehmen gegründet und zählte zu den frühen börsennotierten Biotech-Pionieren im deutschsprachigen Raum. In den Anfangsjahren verfolgte das Unternehmen ein breiteres Portfolio mit kleinen Molekülen, Immuntherapeutika und verschiedenen Beteiligungen und Spin-offs. Über die Jahre kam es zu mehreren strategischen Neuausrichtungen, Desinvestitionen und Portfolio-Bereinigungen, die das Profil schrittweise in Richtung Immunonkologie verschoben. Frühere Produktkandidaten und Randaktivitäten wurden veräußert oder eingestellt, um Ressourcen auf die Entwicklung T-Zell-basierter Therapien zu konzentrieren. Kooperationen mit internationalen Pharmapartnern flankierten diesen Wandel und halfen, die hauseigene Technologieplattform zu validieren. Die Historie ist damit gekennzeichnet durch eine Transformation von einem diversifizierten Biotech-Ansatz hin zu einem fokussierten, technologiegetriebenen Onkologie-Spezialisten. Diese Entwicklung spiegelt auch die Reifung des europäischen Biotech-Sektors und den Trend zu klar definierten Nischenstrategien wider.

Besonderheiten und regulatorische Aspekte

Eine Besonderheit von Medigene liegt in der klaren Spezialisierung auf TCR-T-Zelltherapien für solide Tumoren, ein Segment, das im Vergleich zu hämatologischen Indikationen wissenschaftlich herausfordernder, aber medizinisch hoch relevant ist. Die technologische Plattform umfasst nicht nur TCR-Engineering, sondern auch Mechanismen zur funktionalen Feinabstimmung der T-Zellen, was eine differenzierte Positionierung ermöglicht. Regulatorisch agiert Medigene im Feld der Advanced Therapy Medicinal Products, die unter besonders strenger Aufsicht der Behörden stehen. Die Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit sind hoch, ebenso die Erwartungen an Pharmakovigilanz nach einer potenziellen Zulassung. Für Anleger ist zudem bedeutsam, dass Medigene als kleines Biotech-Unternehmen typischerweise von wenigen Kernprojekten abhängt, deren Fortschritt hohe Kursvolatilität auslösen kann. Der Umstand, dass die Gesellschaft primär als Plattform- und Entwicklungsunternehmen agiert, mit möglichen Partnern im Hintergrund, unterscheidet sie von integrierten Pharmafirmen mit eigener Vertriebs- und Vermarktungsinfrastruktur.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers stellt Medigene ein hochspezialisiertes, aber auch spekulatives Engagement im Biotech-Sektor dar. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Exponierung gegenüber einem strukturellen Wachstumsfeld der Onkologie, insbesondere T-Zell-Immuntherapien
  • Potenzial für Werthebel bei positiven präklinischen und klinischen Daten sowie bei Abschluss neuer Partnerschaften und Lizenzdeals
  • Technologieplattform mit modularen, kombinierbaren Bausteinen und einem Fokus auf solide Tumoren, was eine attraktive Nische adressiert
Demgegenüber stehen substanzielle Risiken:
  • Hohe Entwicklungsunsicherheit, da sich zentrale Programme in frühen Entwicklungsphasen befinden und klinische Durchbrüche nicht garantiert sind
  • Finanzierungsrisiken, inklusive Verwässerung durch Kapitalerhöhungen und Abhängigkeit von Partnerzahlungen
  • Intensiver Wettbewerb durch finanzstarke internationale Biotech- und Pharmakonzerne mit parallelen T-Zell-Plattformen
  • Regulatorische und wissenschaftliche Risiken, insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Wirksamkeit und Herstellbarkeit komplexer Zelltherapien
Für ein konservativ ausgerichtetes Portfolio dürfte Medigene, wenn überhaupt, eher als kleine Beimischung im spekulativen Satellitensegment in Frage kommen. Die Investmentthese hängt weniger an kurzfristigen Kennzahlen als an der langfristigen Validierung der Technologieplattform und der Fähigkeit des Managements, Partnerschaften und Ressourcen diszipliniert zu steuern. Eine klare individuelle Risikoabwägung und Diversifikation bleiben essenziell.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 0,031 €
Gehandelte Stücke 126.312
Tagesvolumen Vortag 282,54 €
Tagestief 0,0282 €
Tageshoch 0,045 €
52W-Tief 0,0206 €
52W-Hoch 2,1265 €
Jahrestief 0,0222 €
Jahreshoch 0,045 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Medigene Aktie heute gestiegen?

  • Medigene AG präsentiert in den neuesten Entwicklungen vielversprechende Fortschritte in der Immuntherapie gegen Krebs, mit einem Fokus auf der Optimierung von T-Zell-basierten Therapien.
  • Das Unternehmen hat bedeutende Partnerschaften mit führenden Biotechnologiefirmen etabliert, um die Forschung und Entwicklung ihrer therapeutischen Ansätze zu beschleunigen.
  • Die jüngsten klinischen Studien zeigen ermutigende Ergebnisse, die das Potenzial von Medigene in der Krebsbehandlung belegen.
  • Analysten sind optimistisch bezüglich der zukünftigen Marktposition der Medigene AG, da die Pipeline des Unternehmens vielversprechende Kandidaten umfasst.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -1,01 €
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. 28,51 €
KGV (Kurs/Gewinn) -1,03
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -
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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
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Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 0,0406 € +37,16%
0,0296 € 08.01.26
Frankfurt 0,0328 € +12,33%
0,0292 € 08.01.26
Hamburg 0,0288 € +14,29%
0,0252 € 08.01.26
Hannover 0,027 € +7,14%
0,0252 € 08.01.26
München 0,0284 € +5,19%
0,027 € 08.01.26
Stuttgart 0,0402 € +36,73%
0,0294 € 08.01.26
L&S RT 0,0393 € +28,85%
0,0305 € 08.01.26
Tradegate 0,045 € +45,16%
0,031 € 08.01.26
Quotrix 0,0414 € +39,86%
0,0296 € 08.01.26
Gettex 0,048 € +60,00%
0,03 € 08.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
08.01.26 0,0348 2.255
07.01.26 0,031 283
06.01.26 0,03 660
05.01.26 0,0296 2.552
02.01.26 0,028 3.717
30.12.25 0,0254 1.296
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,0254 € +37,01%
1 Monat 0,029 € +20,00%
6 Monate 0,1395 € -75,05%
1 Jahr 1,05 € -96,69%
5 Jahre 9,18879 € -99,62%

Unternehmensprofil Medigene AG

Medigene AG ist ein auf immunonkologische Therapien spezialisiertes Biotech-Unternehmen mit Sitz in Planegg/Martinsried bei München. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Entwicklung zellbasierter Krebstherapien, insbesondere auf T-Zell-Rezeptor-modifizierte T-Zellen (TCR-T). Im Zentrum des Geschäftsmodells stehen präklinische und frühe klinische Entwicklungsprogramme, die über strategische Allianzen, Lizenzdeals und Meilensteinzahlungen mit Pharmapartnern monetarisiert werden sollen. Medigene agiert damit als forschungs- und entwicklungsorientierte Plattformgesellschaft, die ihre proprietären Technologien für individualisierte, antigenspezifische Therapien nutzbar macht. Einnahmen resultieren typischerweise aus Lizenzzahlungen, Forschungskooperationen und potenziellen Erfolgsbeteiligungen an später zugelassenen Produkten der Partner. Das operative Profil entspricht dem typischen Hochrisiko-Hochpotenzial-Biotech-Segment, in dem Werttreiber primär wissenschaftliche Validierung, Patentschutz, Pipeline-Fortschritte und Partnerschaften sind.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Medigene besteht darin, präzise, T-Zell-basierte Immuntherapien gegen solide Tumoren zu entwickeln, die langfristige tumorgerichtete Immunantworten ermöglichen. Das Unternehmen zielt auf eine Verbesserung der onkologischen Standardtherapien ab, indem spezifische Tumorantigene adressiert werden, während gesundes Gewebe geschont werden soll. Strategisch konzentriert sich Medigene auf die Fokussierung der Ressourcen auf wenige, klar definierte Kernprogramme, insbesondere in der TCR-T-Zelltherapie. Die Unternehmensstrategie sieht vor, Plattformtechnologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette der T-Zelltherapie zu integrieren: von der Antigen- und Zielstruktur-Identifikation über TCR-Entdeckung und -Optimierung bis hin zu Safety-Mechanismen und funktioneller Feinsteuerung der T-Zellen. Partnerschaften mit internationalen Pharmakonzernen sollen die klinische Entwicklung und spätere Kommerzialisierung skalieren, während Medigene seine Rolle als Forschungsspezialist beibehält.

Produkte, Pipeline und Dienstleistungen

Medigene verfügt über keine marktreifen Produkte, sondern über eine Pipeline präklinischer und früher klinischer Programme im Bereich TCR-T-Therapien. Im Mittelpunkt stehen TCR-T-Kandidaten gegen tumorspezifische Antigene, etwa neoantigenspezifische oder tumorassoziierte Zielstrukturen, vor allem bei soliden Tumoren wie Melanom und bestimmten hämatologischen Malignomen. Die Gesellschaft entwickelt eigene Produktkandidaten bis zu definierten Wertschöpfungsstufen, um sie anschließend über Lizenzverträge oder Co-Entwicklungsmodelle zu verpartnern. Zu den Dienstleistungen im weiteren Sinne gehören Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Rahmen von Kooperationen, bei denen Medigene Technologieplattformen und wissenschaftliche Expertise einbringt. Historisch war Medigene zeitweise auch im Bereich Therapeutika für Autoimmunerkrankungen aktiv und hielt Beteiligungen an operativen Tochtergesellschaften; dieser Fokus wurde jedoch zugunsten der onkologischen, T-Zell-basierten Kernstrategie bereinigt.

Technologieplattformen und Business Units

Operativ lässt sich Medigene eher nach Technologieplattformen als nach klassischen Business Units strukturieren. Zentrale Plattformen sind:
  • TCR-Discovery und -Engineering: Identifikation, Klonierung und Optimierung hochaffiner, tumorspezifischer T-Zell-Rezeptoren
  • Antigen-Identifikation: Validierung geeigneter Zielstrukturen, typischerweise HLA-präsentierte Peptidantigene, um Selektivität und Sicherheit zu maximieren
  • T-Zell-Modulationsplattformen: Technologien zur Feinsteuerung von Signalwegen, Co-Stimulation und Erhöhung der Persistenz und Potenz der TCR-T-Zellen
  • Safety-Mechanismen: Einbau von Sicherheitsmodulen, etwa „Suicide Switches“, um die Kontrolle bei unerwünschten Immunreaktionen zu verbessern
Diese Plattformen bilden eine integrierte Wertschöpfungsarchitektur. Klassische Produktions- oder Vertriebs-Business-Units existieren aufgrund des präklinischen Entwicklungsstadiums und des Plattformfokus nicht. Wertschöpfung soll primär durch Plattformlizenzierung und Partnering realisiert werden.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Medigene positioniert sich im stark umkämpften Feld der Immunonkologie über mehrere Alleinstellungsmerkmale. Erstens fokussiert sich das Unternehmen auf TCR-T-Zelltherapien, die im Gegensatz zu CAR-T-Ansätzen intrazelluläre Antigene erkennen können, sofern diese über HLA-Moleküle präsentiert werden. Dies erweitert prinzipiell das adressierbare Antigenspektrum bei soliden Tumoren. Zweitens verfügt Medigene über kombinierbare Plattformmodule, die Antigen-Targeting, TCR-Optimierung und Funktionalitätskontrolle verbinden. Diese modulare Architektur kann einen technologischen Burggraben darstellen, sofern sie über Patente und proprietäres Know-how abgesichert bleibt. Drittens stützt sich das Unternehmen auf langfristig aufgebaute wissenschaftliche Kooperationen und interne Expertise in der T-Zell-Biologie, was die Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber erhöht. Der eigentliche Moat beruht jedoch nicht auf Skaleneffekten, sondern auf geistigem Eigentum, Datenpaketen, regulatorischer Erfahrung in frühen klinischen Studien und etablierten Partnernetzwerken. Die Nachhaltigkeit dieses Burggrabens hängt entscheidend von kontinuierlicher Innovation und dem Erhalt des Patentschutzes im Bereich der TCR- und Antigen-Technologie ab.

Wettbewerbsumfeld

Medigene agiert in einem hochdynamischen, forschungsintensiven Wettbewerbsumfeld der Immunonkologie. Direkt konkurrieren internationale Biotech-Unternehmen und spezialisierte Spin-offs, die TCR-T- oder CAR-T-Therapien entwickeln. Zu den relevanten Peergroups zählen global tätige Biotechs mit Fokus auf T-Zelltherapien, Unternehmen mit breiter Onkologie-Pipeline und große Pharmakonzerne, die in zelluläre und genetische Therapien investieren. Darüber hinaus stellt die Entwicklung von Checkpoint-Inhibitoren, bispezifischen Antikörpern und onkolytischen Viren eine indirekte Konkurrenz dar, da diese Therapieklassen um ähnliche Indikationen und Therapiepfade konkurrieren. Der Wettbewerb zeichnet sich durch schnellen technologischen Fortschritt, intensive Patentaktivität und einen „Race-to-Market“ in einzelnen Indikationen aus. Für ein vergleichsweise kleines Unternehmen wie Medigene bedeutet dies neben Chancen durch Partnerschaften auch einen permanenten Innovationsdruck.

Management und Unternehmensstrategie

Das Management von Medigene verfügt über Erfahrung in der biopharmazeutischen Forschung und im klinischen Entwicklungsmanagement. Die Führungsstruktur ist klassisch für ein börsennotiertes Biotech-Unternehmen organisiert, mit einem Vorstand, der Forschung, Entwicklung, Partnerschaften und Finanzen verantwortet, sowie einem Aufsichtsrat mit Kapitalmarkt- und Pharmaexpertise. Die strategische Stoßrichtung der letzten Jahre lässt sich in drei Eckpfeilern zusammenfassen:
  • Fokussierung auf TCR-T-Zelltherapien und Abbau peripherer Aktivitäten
  • Aufbau und Monetarisierung integrierter Plattformtechnologien über Kooperationen mit größeren Industriepartnern
  • Strikte Priorisierung der Pipeline nach klinischem Potenzial und Partnerinteresse, um Kapital effizient einzusetzen
Die Finanzierungsstrategie ist typischerweise eine Kombination aus Kapitalmarkttransaktionen, öffentlichen Fördermitteln und Upfront- sowie Meilensteinzahlungen aus Lizenz- und Kooperationsvereinbarungen. Für konservative Anleger wichtig: Das Management agiert in einem Umfeld hoher Abhängigkeit vom Kapitalmarkt und von Partnerdeals, was konsequente Kostenkontrolle und fokussierte Projektsteuerung erfordert.

Branchen- und Regionenanalyse

Medigene operiert in der globalen Biotechnologie- und Pharmaindustrie mit klarem Schwerpunkt auf Onkologie und Zelltherapie. Die Branche ist geprägt von langen Entwicklungszyklen, regulatorischer Komplexität, hohem F&E-Aufwand und binären Werttreiber-Ereignissen wie Studienergebnissen oder Zulassungsentscheidungen. Immuneffektor-Zelltherapien gelten als Wachstumssegment, insbesondere im Bereich solider Tumoren, in dem der medizinische Bedarf hoch und die Erfolgsquote traditioneller Therapien begrenzt ist. Regional verankert ist Medigene in Deutschland, profitiert jedoch von der Einbindung in internationale Forschungsnetzwerke und Kapitalmärkte. Der regulatorische Rahmen in Europa ist streng, bietet aber bei erfolgreicher Zulassung Zugang zu erstattungsfähigen, hochpreisigen Therapien. Gleichzeitig drängen Wettbewerber aus den USA und Asien mit erheblicher Finanzierungskraft auf den Markt. Wechselkursentwicklungen, regulatorische Divergenzen und geopolitische Risiken können die Rahmenbedingungen für Partnerschaften und Studienstandorte beeinflussen, bleiben aber sekundär gegenüber den primären klinischen und technologischen Risiken.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Medigene wurde in den späten 1990er-Jahren als deutsches Biotechnologieunternehmen gegründet und zählte zu den frühen börsennotierten Biotech-Pionieren im deutschsprachigen Raum. In den Anfangsjahren verfolgte das Unternehmen ein breiteres Portfolio mit kleinen Molekülen, Immuntherapeutika und verschiedenen Beteiligungen und Spin-offs. Über die Jahre kam es zu mehreren strategischen Neuausrichtungen, Desinvestitionen und Portfolio-Bereinigungen, die das Profil schrittweise in Richtung Immunonkologie verschoben. Frühere Produktkandidaten und Randaktivitäten wurden veräußert oder eingestellt, um Ressourcen auf die Entwicklung T-Zell-basierter Therapien zu konzentrieren. Kooperationen mit internationalen Pharmapartnern flankierten diesen Wandel und halfen, die hauseigene Technologieplattform zu validieren. Die Historie ist damit gekennzeichnet durch eine Transformation von einem diversifizierten Biotech-Ansatz hin zu einem fokussierten, technologiegetriebenen Onkologie-Spezialisten. Diese Entwicklung spiegelt auch die Reifung des europäischen Biotech-Sektors und den Trend zu klar definierten Nischenstrategien wider.

Besonderheiten und regulatorische Aspekte

Eine Besonderheit von Medigene liegt in der klaren Spezialisierung auf TCR-T-Zelltherapien für solide Tumoren, ein Segment, das im Vergleich zu hämatologischen Indikationen wissenschaftlich herausfordernder, aber medizinisch hoch relevant ist. Die technologische Plattform umfasst nicht nur TCR-Engineering, sondern auch Mechanismen zur funktionalen Feinabstimmung der T-Zellen, was eine differenzierte Positionierung ermöglicht. Regulatorisch agiert Medigene im Feld der Advanced Therapy Medicinal Products, die unter besonders strenger Aufsicht der Behörden stehen. Die Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit sind hoch, ebenso die Erwartungen an Pharmakovigilanz nach einer potenziellen Zulassung. Für Anleger ist zudem bedeutsam, dass Medigene als kleines Biotech-Unternehmen typischerweise von wenigen Kernprojekten abhängt, deren Fortschritt hohe Kursvolatilität auslösen kann. Der Umstand, dass die Gesellschaft primär als Plattform- und Entwicklungsunternehmen agiert, mit möglichen Partnern im Hintergrund, unterscheidet sie von integrierten Pharmafirmen mit eigener Vertriebs- und Vermarktungsinfrastruktur.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers stellt Medigene ein hochspezialisiertes, aber auch spekulatives Engagement im Biotech-Sektor dar. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Exponierung gegenüber einem strukturellen Wachstumsfeld der Onkologie, insbesondere T-Zell-Immuntherapien
  • Potenzial für Werthebel bei positiven präklinischen und klinischen Daten sowie bei Abschluss neuer Partnerschaften und Lizenzdeals
  • Technologieplattform mit modularen, kombinierbaren Bausteinen und einem Fokus auf solide Tumoren, was eine attraktive Nische adressiert
Demgegenüber stehen substanzielle Risiken:
  • Hohe Entwicklungsunsicherheit, da sich zentrale Programme in frühen Entwicklungsphasen befinden und klinische Durchbrüche nicht garantiert sind
  • Finanzierungsrisiken, inklusive Verwässerung durch Kapitalerhöhungen und Abhängigkeit von Partnerzahlungen
  • Intensiver Wettbewerb durch finanzstarke internationale Biotech- und Pharmakonzerne mit parallelen T-Zell-Plattformen
  • Regulatorische und wissenschaftliche Risiken, insbesondere hinsichtlich Sicherheit, Wirksamkeit und Herstellbarkeit komplexer Zelltherapien
Für ein konservativ ausgerichtetes Portfolio dürfte Medigene, wenn überhaupt, eher als kleine Beimischung im spekulativen Satellitensegment in Frage kommen. Die Investmentthese hängt weniger an kurzfristigen Kennzahlen als an der langfristigen Validierung der Technologieplattform und der Fähigkeit des Managements, Partnerschaften und Ressourcen diszipliniert zu steuern. Eine klare individuelle Risikoabwägung und Diversifikation bleiben essenziell.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 396,07 Tsd. €
Aktienanzahl 14,89 Mio.
Streubesitz 94,33%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Biotechnologie
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+5,67% Weitere
+94,33% Streubesitz

Community-Beiträge zu Medigene AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Viele Beiträge behandeln das eröffnete Insolvenzverfahren und die Auflösung der Medigene AG (inkl. Hinweise auf Amtsgericht, Handelsregistereinträge und Masseunzulänglichkeit), weshalb Anleger überwiegend einen Totalverlust erwarten und der Insolvenzverwalter die verbleibenden Vermögenswerte verwertet.
  • Parallel wird das unterirdisch niedrige Handelsvolumen und der sehr niedrige Kurs beklagt; einige Teilnehmer melden kleine Nachkäufe oder sammeln – trotz ausdrücklicher Warnungen vor Totalverlust – während andere die Aktie als „tote Katze“ oder P&D einstufen.
  • Die Stimmung ist überwiegend pessimistisch, es gibt aber Diskussionen über mögliche Forderungseintreibungen (z. B. gegenüber BioNTech), rechtliche Schritte von Aktionären und die Aussicht auf Delisting, wobei vereinzelte Nutzer dennoch auf eine überraschende Erholung spekulieren.
Hinweis
Avatar des Verfassers
RichyBerlin
BaFin
Das kann man nur hoffen, dass die sich die Sache sehr genau anschaut. Es ist doch krass, dass vor gerade mal 2 Monaten noch eine neue Kooperation abgeschlossen wurde. Mit Epim AB China. Hat kaum wer beachtet. Strahlte aber irgendwie eine gewissen Normalität aus. https://medigene.de/unternehmen/#Aufsichtsrat Mit SEPA stand Geld zur Verfügung Und dann rechnen sie mal genauer nach (für den GB2024) und es ergibt sich ein großes Nichts. Verlustanzeige u.s.w. --- Unter dem gleichen Link sieht man übrigens immer noch, wie Medigene in 2016 mit dem MDC und der Charite zusammengearbeitet hat. Dabei auch Blankenstein, später bei T-knife. Börsengang in den USA wird wohl bald kommen.. https://medigene.com/fileadmin/download/partnerships/751946.pdf https://www.ariva.de/forum/medigene-kurse-quatschen-charts-einzeiler-u-s-w-522032?page=476#jumppos11922 ---
Avatar des Verfassers
RichyBerlin
AACR
T-knife, eine Ausgründung vom MDC u.Charite, schießt jetzt noch den Vogel ab. Salz in die Wunde... Veröffentlicht auf der AACR Daten zu TCR-T PRAME gegen Solide Tumore. https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/t-knife-therapeutics-presents-preclinical-data-at-the-american-association-for-cancer-research-aacr-annual-meeting-demonstrating-a-potential-best-in-class-prame-targeted-tcr-t-therapy-1034627630 Das was BioNTech mit Medigene vorhatte... seit 3 Jahren.. T-knife wurde erst nach der Trianta-Helmholtz-Ausgründung gegründet. Ohne Börsengang 60 Mio. und 110 Mio. eingesammelt. https://www.t-knife.com/about/ Ich hatte die hier schon öfter mal erwähnt. Aber, dass sie MDG so schnell überholen.. Liegt das an am Geld ? Beide Ausgründungen "organisiert" von Ascension. https://www.ascenion.de/start-ups/beteiligungen Also darf man raten, dass Biontech bei T-knife auch schon an Bord ist und sie MDG einfach haben verrecken lassen ?! - (Ich muss das hier -für mich- zu irgend einem Ende bringen. Wir könnten wohl alle im Strahl kotzen. Trotzdem will ich wissen warum das so geendet ist.. Und ganz einfach auch, wer trägt Schuld. Und ich meine in der Firma. Schuld nicht verkauft zu haben bin ich selber, ich weiß bla bla)
Avatar des Verfassers
twotto
erste Sepa zu 1,70 €
Medigene AG: Medigene AG gibt Abschluss der ersten SEPA Tranche bekannt Planegg/Martinsried (pta027/03.02.2025/18:00 UTC+1) Die Medigene AG (Medigene oder das "Unternehmen", FWB: MDG1, Prime Standard) ein immunonkologisches Plattformunternehmen, das sich auf die Erforschung und Entwicklung von T-Zell-Rezeptor (TCR)-gesteuerten Immuntherapien für die Behandlung von Krebs spezialisiert, gab den Abschluss der am 24. Januar 2024 angekündigten Ausübung der ersten Tranche im Rahmen des mit einem durch Yorkville Advisors Global, LP verwalteten Fonds ("Yorkville") abgeschlossenen Standby Equity Purchase Agreement ("SEPA") bekannt. Der Bezugspreis wurde auf EUR 1,70 festgelegt und entspricht 95% des Durchschnitts des jeweiligen volumengewichteten Durchschnittskurses der Medigene-Aktie am Handelsplatz Xetra an jedem der fünf Handelstage, die auf die Veröffentlichung der Ad-hoc Mitteilung am 24. Januar 2025 folgten. Nach Eintragung der Durchführung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister des Amtsgerichts München beträgt das neue Grundkapital der Gesellschaft EUR 14.887.594,00. Das Grundkapital wird dazu von EUR 14.737.594,00 um EUR 150.000,00 auf EUR 14.887.594,00 durch die Ausgabe von 150.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 und mit voller Dividendenberechtigung ab dem 1. Januar 2024, erhöht. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen. Zur Zeichnung der neuen Aktien war im Rahmen des SEPAs ausschließlich Yorkville berechtigt. Der Bruttoerlös von rund EUR 0,25 Millionen wird zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs verwendet. --- Ende der Pressemitteilung ---
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RichyBerlin
5 Tage rauf, Fallhöhe, 5 Tage runter

Ok, ich habe ein bisschen gebraucht.. Die "5 Tage" gibt es 2x.....Vorher und nachher.

Hier aus der Original-Meldung vom 08.10.2024

"...Medigene kann von diesem Recht nach eigenem Ermessen Gebrauch machen, und Yorkville ist verpflichtet, die angeforderte Anzahl von Aktien gemäß den Bedingungen des SEPA zu zeichnen und zu erwerben.

Die Anzahl der Aktien, die in einer einzelnen Tranche ausgegeben werden können, darf den niedrigeren Wert von (a) 400.000 Aktien und (b) 100 % des durchschnittlichen täglichen Handelsvolumens während der fünf Handelstage unmittelbar vor dem Ausübungsverlangen der Gesellschaft nicht überschreiten.

Der von Yorkville zu zahlende Bezugspreis für jede im Rahmen des SEPA ausgegebene Aktie entspricht 95% des Durchschnitts des jeweiligen volumengewichteten Durchschnittskurses der Medigene-Aktie an jedem der fünf Handelstage, die auf das Ausübungsverlangen der Medigene folgen..."

Und Yorkville schafft sich jetzt, u.a. mit Schendels Aktien, einen niedrigeren Bezugspreis. Wie kann das legal sein ?

(Ich glaube ihr habt das schon besprochen/erkannt.. Bin etwas unpässlich derzeit)


With its scientific expertise, Medigene is working on the development of innovative immunotherapies such as T cell receptor-modified T cells (TCR‑Ts) or dendritic cell (DC) vaccines to treat cancer in fields of high medical need. The first product candidates are in clinical development.
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eintracht67
Geiles Xetra Orderbuch....nur 6000 St. bis zu 6,-€
hmm.....wenn das mal so bleiben würde:))
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RichyBerlin
Da ist sie, die 1. SEPA
Veröffentlichung von Insiderinformationen gemäß Artikel 17 MAR Medigene AG: Medigene AG übt erste Tranche des Standby Equity Purchase Agreements aus Planegg/Martinsried (pta024/24.01.2025/18:10 UTC+1) Medigene AG (Medigene oder die "Gesellschaft", FWB: MDG1, Prime Standard, ISIN DE000A40ESG2), ein onkologisches Plattformunternehmen, das sich auf die Erforschung und Entwicklung von T-Zell-Rezeptor (TCR)-gesteuerten Immuntherapien für die Behandlung von Krebs spezialisiert, gibt hiermit bekannt, dass sie heute im Rahmen des mit einem durch Yorkville Advisors Global, LP verwalteten Fonds ("Yorkville") abgeschlossenen Standby Equity Purchase Agreement ("SEPA") Yorkville über die Ausübung der ersten Tranche in Kenntnis gesetzt hat. Der Vorstand der Gesellschaft hat beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft von 14.737.594,00 Euro um 150.000,00 Euro auf 14.887.594 Euro durch die Ausgabe von 150.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,00 Euro und mit voller Dividendenberechtigung ab dem 1. Januar 2024, zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen. Zur Zeichnung der neuen Aktien ist ausschließlich Yorkville berechtigt. Der Bezugspreis entspricht 95% des Durchschnitts des jeweiligen volumengewichteten Durchschnittskurses der Medigene-Aktie an jedem der fünf Handelstage, die auf die Veröffentlichung dieser Ad-hoc Mitteilung folgen und wird nach dem Ablauf dieser fünf Handelstage festgelegt. Unmittelbar nach der Festlegung des Bezugspreises wird die Kapitalerhöhung durchgeführt und die Durchführung der Kapitalerhöhung wird zur Eintragung in das Handelsregister angemeldet. (Ende)
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RichyBerlin
Bude
hin oder her... Immerhin haben sie den schönen, motivierenden Satz dabei; "Medigene plant, den Grundsatzbeweis (Proof-of-Principle) für MDG 3010 bis Ende 2025 zu erbringen, was kurz darauf zu einer Lizenzvereinbarung führen könnte" Die Finanzierung bis dahin wird schon irgendwo herkommen... Hust.. Wuxi-Upfront, Biontech-Deal (HaHa), 1Mio.v.Regeneron, SEPA, Neukunde-Deal
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eintracht67
na ja....ich war schon 2x komplett raus und hatte
mir geschworen: "NIE WIEDER MEDIGENE".....und dann bin ich doch ein drittes mal hier gelandet...könnte mich selber dafür im A.... treten! Der Verlust der ersten beiden Aktienbesitze belief sich auf runde 50.000,-€, welchen ich dann aber durch den Switch zu BionTech 2020/21 mehr als wettgemacht hatte.....aber nun liege ich hier schon wieder mit 14.000 im Minus......nur noch zum Kotzen (sorry)
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iTechDachs
Ja genauso sicher wie beim letzten Ausbruchversuch
fundamental sind wir noch unter 2,50
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Börsenaufsichtsorgan
von 7,50 auf 9,40 da kommt sicher noch
mal ein Rücksetzer Geldseiten sehr klein !!!!
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iTechDachs
Genau - denn
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heute gilt
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InterHorst
Warum?
Endlich geht's wieder ab ;-)
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Häufig gestellte Fragen zur Medigene Aktie und zum Medigene Kurs

Der aktuelle Kurs der Medigene Aktie liegt bei 0,045 €.

Für 1.000€ kann man sich 22.222,22 Medigene Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Medigene Aktie lautet MDGEF.

Die 1 Monats-Performance der Medigene Aktie beträgt aktuell 20,00%.

Die 1 Jahres-Performance der Medigene Aktie beträgt aktuell -96,69%.

Der Aktienkurs der Medigene Aktie liegt aktuell bei 0,045 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 20,00% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Medigene eine Wertentwicklung von -47,59% aus und über 6 Monate sind es -75,05%.

Das 52-Wochen-Hoch der Medigene Aktie liegt bei 2,13 €.

Das 52-Wochen-Tief der Medigene Aktie liegt bei 0,02 €.

Das Allzeithoch von Medigene liegt bei 36,79 €.

Das Allzeittief von Medigene liegt bei 0,02 €.

Die Volatilität der Medigene Aktie liegt derzeit bei 77,72%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Medigene in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 396,07 Tsd. €

Am 29.08.2024 gab es einen Split im Verhältnis 2:1.

Am 29.08.2024 gab es einen Split im Verhältnis 2:1.

Medigene hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Medigene gehört zum Sektor Biotechnologie.

Das KGV der Medigene Aktie beträgt -1,03.

Nein, Medigene zahlt keine Dividenden.