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| Geld/Brief | 106,05 € / 106,90 € |
| Spread | +0,80% |
| Schluss Vortag | 107,95 € |
| Gehandelte Stücke | 820 |
| Tagesvolumen Vortag | 250.994,7 € |
| Tagestief 106,20 € Tageshoch 106,55 € | |
| 52W-Tief 80,00 € 52W-Hoch 115,00 € | |
| Jahrestief 80,00 € Jahreshoch 109,15 € | |
| Umsatz in Mio. | 8.858 GBX |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 1.463 GBX |
| Jahresüberschuss in Mio. | 921,00 GBX |
| Umsatz je Aktie | 16,65 GBX |
| Gewinn je Aktie | 1,29 GBX |
| Gewinnrendite | +4,00% |
| Umsatzrendite | +7,73% |
| Return on Investment | +0,13% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 58.895 GBX |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 85,82 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 2,56 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 6,65 |
| Eigenkapitalrendite | +2,98% |
| Eigenkapitalquote | +3,14% |
| Knock-Outs | 34 | |
| Faktor-Zertifikate | 17 |
| Auszahlungen/Jahr 2 |
| Gesteigert seit 10 Jahre |
| Keine Senkung seit 10 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,94 (max 1,00) |
| Jährlicher 14,32% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 15,11% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 35,9% (auf den Gewinn/FFO) quote 22,7% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 21,32% |
| Datum | Dividende |
| 14.08.2025 | 0,47 £ |
| 17.04.2025 | 0,89 £ |
| 15.08.2024 | 0,41 £ |
| 18.04.2024 | 0,79 £ |
| 17.08.2023 | 0,36 £ |
| 20.04.2023 | 0,75 £ |
| 18.08.2022 | 0,32 £ |
| 28.04.2022 | 0,70 £ |
| Ø Kursziel | Akt. Kurs | Abstand |
|---|---|---|
| 115,82 € | 107,35 € | 7,89% |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 106,15 € | -1,26% | 107,50 € | 09:32 | |
| Frankfurt | 106,20 € | -1,94% | 108,30 € | 08:01 | |
| Hamburg | 107,70 € | +0,75% | 106,90 € | 08:12 | |
| Hannover | 107,80 € | +1,99% | 105,70 € | 15.04.26 | |
| München | 105,85 € | -1,07% | 107,00 € | 09:15 | |
| Stuttgart | 106,05 € | -2,08% | 108,30 € | 09:48 | |
| Xetra | 106,55 € | -1,30% | 107,95 € | 09:15 | |
| L&S RT | 106,525 € | -1,89% | 108,575 € | 10:01 | |
| Nasdaq OTC Other | 126,00 $ | +1,78% | 123,80 $ | 15.04.26 | |
| Tradegate | 106,40 € | -1,98% | 108,55 € | 09:30 | |
| Quotrix | 107,55 € | +0,70% | 106,80 € | 07:27 | |
| Gettex | 107,20 € | -0,74% | 108,00 € | 09:47 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 15.04.26 | 108,85 | 97 T |
| 14.04.26 | 108,20 | 346 T |
| 13.04.26 | 105,90 | 115 T |
| 10.04.26 | 104,00 | 190 T |
| 09.04.26 | 105,50 | 94 T |
| 08.04.26 | 104,20 | 233 T |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 104,20 € | +4,46% |
| 1 Monat | 100,00 € | +8,85% |
| 6 Monate | 101,00 € | +7,77% |
| 1 Jahr | 110,00 € | -1,05% |
| 5 Jahre | 83,42 € | +30,48% |
| Marktkapitalisierung | 53,74 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 513,59 Mio. |
| Streubesitz | 27,51% |
| Währung | EUR |
| Land | Großbritannien |
| Sektor | Finanzen |
| Branche | Kapitalmärkte |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +72,49% | Weitere |
| +27,51% | Streubesitz |
Die London Stock Exchange Group ist 2026 aus meiner Sicht ein klar besseres Unternehmen als der Name vermuten lässt. Wer hier nur an die Londoner Börse denkt, unterschätzt die Gruppe massiv. LSEG ist heute vor allem ein globaler Anbieter von Finanzdaten, Workflows, Indizes, Handelsinfrastruktur, Clearing- und Risikodiensten. Genau das macht die Aktie interessant: Das Unternehmen verdient sein Geld nicht mehr nur mit Börsenumsätzen, sondern mit einer Mischung aus wiederkehrenden Daten- und Aboerlösen, indexnahen Gebühren, Handelsaktivität und Post-Trade-Infrastruktur. Das ist strukturell robuster, margenstärker und planbarer als das Bild einer klassischen Börse. 2025 kamen 4,338 Milliarden Pfund Umsatz aus Data & Analytics, 954 Millionen aus FTSE Russell, 579 Millionen aus Risk Intelligence und 3,210 Milliarden aus Markets. Damit ist LSEG längst ein Infrastruktur- und Datenhaus mit Börsenbein, nicht mehr nur ein Börsenbetreiber. (Reuters)
Die Geschichte dahinter ist wichtig, weil sie erklärt, warum das Unternehmen heute so aussieht. Die Wurzeln der London Stock Exchange reichen mehr als 300 Jahre zurück, mit Preislisten ab 1698 und der modernen regulierten Börse seit 1801. Der heutige Konzern entstand aber erst 2007 durch die Fusion der London Stock Exchange mit Borsa Italiana. Danach kamen mehrere strategisch wichtige Schritte: 2013 die Mehrheitsübernahme von LCH im Clearing, 2014 der Zukauf von Russell, 2015 die Zusammenführung zu FTSE Russell und 2021 dann die wirklich transformative Übernahme von Refinitiv. Spätestens mit Refinitiv wurde aus der Gruppe endgültig ein globaler Daten-, Analytics- und Marktinfrastrukturkonzern. (lseg.com)
Fundamental gefällt mir an LSEG vor allem die Qualität des Burggrabens. Das Unternehmen verfügt über tief eingebettete Kundenschnittstellen, regulatorisch sensible Infrastruktur, hochwertige proprietäre Datensätze, starke Marken wie FTSE Russell, LCH und Workspace sowie hohe Wechselkosten. Dazu kommt, dass das Management 2025 den KI-Diskurs offensiv gedreht hat: LSEG hat Partnerschaften mit Microsoft, Anthropic, OpenAI, Databricks, Snowflake und weiteren Plattformen angekündigt, um seine lizenzierten Daten direkt in KI-Workflows verfügbar zu machen. Im vierten Quartal 2025 wurden neue Datenzugangsverträge mit Laufzeiten von bis zu sieben Jahren im Volumen von 1,9 Milliarden Pfund abgeschlossen; rund 16 Prozent der laufenden Data-&-Analytics-Umsätze stehen bereits auf solchen Langfristverträgen. Das ist nicht nur Wachstum, das ist Verankerung. Genau deshalb halte ich das KI-Risiko für real, aber bislang eher für ein Bewertungs- als für ein Geschäftsmodellproblem. Reuters hat die Sorge um KI als Belastungsfaktor für die Aktie beschrieben, während LSEG selbst auf die Proprietät der Daten und die wachsende Partnernachfrage verweist. (lseg.com)
Die Zahlen für 2025 waren stark. Der Konzern steigerte den organischen Umsatz ohne Recoveries um 7,1 Prozent, das bereinigte EBITDA um 11,8 Prozent, die Marge um 150 Basispunkte und das bereinigte EPS auf 420,6 Pence. Der Equity Free Cash Flow stieg auf 2,445 Milliarden Pfund, die Leverage lag mit 1,8x EBITDA weiter im Zielkorridor von 1,5 bis 2,5x. Gleichzeitig erhöhte LSEG die Gesamtdividende für 2025 auf 150,0 Pence je Aktie und kaufte 2025 eigene Aktien für 2,1 Milliarden Pfund zu einem Durchschnittspreis von 93,44 Pfund zurück; in den ersten beiden Monaten 2026 kamen weitere 415 Millionen Pfund hinzu, und bis Februar 2027 sollen nochmals 3 Milliarden Pfund Buybacks folgen. Für 2026 stellt das Management 6,5 bis 7,5 Prozent organisches Wachstum, 80 bis 100 Basispunkte zusätzliche Margenverbesserung und mindestens 2,7 Milliarden Pfund Equity Free Cash Flow in Aussicht. Für 2027 bis 2029 spricht LSEG von organischem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich, kumulativ rund 150 Basispunkten zusätzlicher EBITDA-Marge und zweistelligem jährlichem Wachstum des Free Cash Flow je Aktie. Das ist für ein Unternehmen dieser Größe und Qualität ein sehr ordentliches Profil. (lseg.com)
Bewertungsseitig wird es interessant. Der Schlusskurs vom 10. April 2026 lag bei 89,68 Pfund. Auf Basis des 2025er bereinigten EPS entspricht das rund dem 21,3-Fachen, auf Basis des von LSEG veröffentlichten Analystenkonsenses für 2026 von 469,3 Pence etwa dem 19,1-Fachen. Die laufende Dividendenrendite lag damit nur bei rund 1,7 Prozent, die implizite FCF-Rendite aber bei gut 5 Prozent. Das ist nicht billig, aber für ein hochwertiges Daten- und Marktinfrastrukturunternehmen auch nicht teuer. Vor allem ist es keine überdrehte Bewertung. Der offizielle Analystenkonsens von LSEG vom 16. März 2026 lag bei 120,65 Pfund Zielkurs, bei 16 Kaufempfehlungen und keiner Hold- oder Sell-Einstufung. Dass das Management 2025 im Schnitt zu 93,44 Pfund zurückgekauft hat und die Aktie am 10. April darunter notierte, ist ebenfalls kein schlechtes Signal. Meine Einschätzung ist deshalb: Das faire 12- bis 18-Monats-Kursziel liegt bei etwa 115 Pfund, mit einem vorsichtigen Szenario um 95 Pfund und einem starken Szenario um 130 Pfund. Das ist keine Fantasie, sondern leitet sich aus dem Gewinnprofil, den Buybacks, der Cashflow-Stärke und dem aktuellen Bewertungsrahmen ab. (finance.yahoo.com)
Auf Sicht von fünf bis fünfzehn Jahren ist die Aktie für mich eher ein Qualitäts-Compounder als ein explosiver Multibagger. Der wichtigste Punkt dabei: Die Zukunft von LSEG hängt nicht daran, ob der IPO-Markt in London kurzfristig stark oder schwach ist. Das reine Börsengeschäft ist nur ein Teil der Gruppe. Entscheidend ist, ob LSEG weiter mehr Kunden und Daten in langfristige Workflows zieht, FTSE Russell und Risk Intelligence ausbaut, Clearing und Post-Trade monetarisiert und KI als zusätzlichen Vertriebskanal statt als Disruptor nutzt. Positiv ist, dass das Management genau in diese Richtung investiert: Workspace ist weitgehend ausgerollt, Eikon wurde planmäßig abgelöst, die DMI-Plattform für Private Markets wurde gestartet, das Private Securities Market unter PISCES genehmigt und die Post-Trade-Sparte durch die Beteiligung führender Banken gestärkt. Negativ ist, dass das ASV-Wachstum zuletzt von 6,3 auf 5,9 Prozent nachgab und der Markt LSEG wegen KI-Risiken und Margenabstand zu manchen Daten-Pure-Plays skeptischer bewertet als früher. Für mich überwiegt trotzdem klar die positive Seite. Wenn LSEG seine mittelfristigen Ziele erfüllt, halte ich auf Sicht von fünf Jahren Kurse im Bereich von 150 bis 180 Pfund für plausibel. Ein exaktes 10- oder 15-Jahres-Kursziel wäre dagegen nicht seriös; dafür ist der Zeitraum zu lang. Aber das Unternehmen hat aus meiner Sicht klar das Profil, über viele Jahre steigende Gewinne, steigenden Free Cash Flow je Aktie und weiter wachsende Ausschüttungen zu liefern. (lseg.com)
Mein Fazit ist deshalb klar: London Stock Exchange Group ist kein spektakulärer, aber ein sehr hochwertiger Langfristwert. Die Aktie ist nicht mehr spottbillig, aber sie wirkt auf dem Niveau von rund 89,68 Pfund eher unterbewertet als überbewertet, wenn man das Geschäftsprofil nüchtern betrachtet. Wer einen soliden, cashstarken, international diversifizierten Infrastrukturwert mit realem Burggraben, vernünftiger Bilanz, laufenden Buybacks und guten Chancen auf Gewinnwachstum über viele Jahre sucht, bekommt hier ein starkes Paket. Wer dagegen eine hohe Dividendenrendite oder einen schnellen Verdoppler sucht, ist hier falsch. Für konservative Langfristinvestoren mit Blick auf fünf bis fünfzehn Jahre halte ich LSEG für eine der besseren europäischen Qualitätsaktien im Finanzmarkt-Infrastruktur- und Datensektor. (Reuters)
Autor: ChatGPT
London Stock Exchange Group (ISIN: GB00B0SWJX34) – Einschätzung für langfristige Investoren
Die London Stock Exchange Group (LSEG) ist ein führender Anbieter von Finanzmarktinfrastruktur und Datenlösungen mit einer breiten Palette von Dienstleistungen, darunter Börsenhandel, Clearing, Abwicklung und Finanzdatenanalyse. Nach der Übernahme von Refinitiv im Jahr 2021 hat sich das Unternehmen zunehmend auf datengestützte Geschäftsmodelle konzentriert, was zu einem signifikanten Wachstum in diesem Bereich geführt hat. (thetimes.co.uk)
Finanzkennzahlen 2024:
Umsatz: 8,49 Mrd. GBP
EBITDA: 4,15 Mrd. GBP (Steigerung um 9,8 %)
EBITDA-Marge: 48,8 %
Nettogewinn: 1,26 Mrd. GBP
Dividende: 130 Pence je Aktie (Finaldividende) (londonstockexchange.com, wsj.com, stock-world.de)
Prognosen für 2025:
Organisches Umsatzwachstum: 6,5–7,5 %
EBITDA-Marge: Erhöhung um 50–100 Basispunkte
Freier Cashflow: Mindestens 2,4 Mrd. GBP (stock-world.de, wsj.com)
Aktuelle Bewertung:
Aktueller Kurs: Ca. 10.700 Pence
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Ca. 29,3
Dividendenrendite: Ca. 1,21 %
Analystenmeinungen:
Die Mehrheit der Analysten bewertet die Aktie mit „Kaufen“. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 12.638 Pence, was ein Potenzial von rund 18 % gegenüber dem aktuellen Kurs bedeutet. (lseg.com)
Fazit:
Die London Stock Exchange Group zeigt ein solides Wachstum, insbesondere im Bereich Daten und Analyse, und bietet eine attraktive Dividende. Für langfristig orientierte Investoren, die in ein etabliertes Unternehmen mit stabilen Einnahmequellen und Wachstumspotenzial investieren möchten, stellt LSEG eine interessante Option dar.(stock-world.de)
Verfasst von ChatGPT – chatgpt.com