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Johnson & Johnson Aktie

Aktie
WKN:  853260 ISIN:  US4781601046 US-Symbol:  JNJ Branche:  Pharmazeutika Land:  USA
219,57 $
+1,02 $
+0,47%
189,15 € 15.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
425,07 Mrd. €
Streubesitz
24,80%
KGV
19,04
Dividende
1,30 $
Dividendenrendite
0,59%
neu: Nachhaltigkeits-Score
41 %
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Johnson & Johnson Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika, Medizintechnik und ausgewählten Gesundheitslösungen. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Für langfristig orientierte, konservative Investoren gilt der Konzern als defensiver Value-Wert mit hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunkturzyklen, dank breiter Produktbasis, stabiler Nachfrage im Gesundheitswesen und signifikanter Marken- und Patentstärke. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Aktionären definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristigem Aktionärsnutzen
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristigen, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die Interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich traditionell in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. In jüngerer Zeit wurde der Bereich Consumer Health als eigenständiges Unternehmen abgespalten, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf hochmargigen Spezialtherapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
Diese Faktoren bilden einen strukturellen Wettbewerbsvorteil in einer Branche, in der klinische Evidenz, Sicherheit und regulatorische Zuverlässigkeit über den Marktzugang entscheiden.

Wettbewerbsumfeld

Im Pharmasegment konkurriert Johnson & Johnson mit großen multinationalen Pharmakonzernen wie Pfizer, Merck & Co., Roche, Novartis, Bristol Myers Squibb, AbbVie und weiteren Spezialanbietern. Der Wettbewerb ist geprägt von intensiven F&E-Aktivitäten, hohem Patentdruck und stark regulierten Preisstrukturen. In der Medizintechnik trifft der Konzern unter anderem auf Wettbewerber wie Medtronic, Abbott Laboratories, Stryker, Zimmer Biomet, Boston Scientific und andere spezialisierte Geräte- und Implantatehersteller. Zunehmend drängen auch kleinere, hochspezialisierte Medtech- und Biotech-Unternehmen mit Nischeninnovationen in Teilmärkte vor. Differenzierung erfolgt über klinische Studienergebnisse, Langzeitdaten, Kosten-Nutzen-Bewertungen, Integration in Krankenhausprozesse und Servicequalität. Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und Einkaufsgemeinschaften verstärken den Preis- und Erstattungsdruck, wodurch Effizienz, Portfoliofokus und Evidenzbasiertheit zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung des Pharma-Portfolios durch Entwicklung von Blockbuster-Therapien und gezielte Expansion in hochspezialisierte Indikationsgebiete
  • Ausbau der Medizintechnik-Plattformen mit Fokus auf minimalinvasive Verfahren, digitale Integration und datengetriebene Lösungen
  • Portfolio-Optimierung durch Abspaltungen, Veräußerungen nicht-strategischer Aktivitäten und selektive Akquisitionen
  • Striktes Kosten- und Effizienzmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verstärkung von ESG- und Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Lieferketten-Transparenz und Zugang zu Gesundheitsversorgung
Die langfristige Strategie zielt auf eine Balance zwischen Innovationsdynamik, Stabilität der Cashflows und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionalanalyse

Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste das Unternehmen sich wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, was zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement führte. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem bevorzugten Dividendenwert für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Historisch stabile Cashflow-Generierung, die eine aktionärsfreundliche Kapitalpolitik ermöglicht
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Investitionsentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen, ohne sich ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens zu stützen.

Kursdaten

Geld/Brief 219,54 $ / 219,62 $
Spread +0,04%
Schluss Vortag 218,55 $
Gehandelte Stücke 1.871.481
Tagesvolumen Vortag 1.397.517.234 $
Tagestief 219,045 $
Tageshoch 219,75 $
52W-Tief 142,13 $
52W-Hoch 219,57 $
Jahrestief 201,00 $
Jahreshoch 219,57 $

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10.12.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Johnson & Johnson Aktie heute gestiegen?

  • Johnson & Johnson hat eine starke Marktposition im Gesundheitswesen und expandiert kontinuierlich in neue Therapiegebiete.
  • Das Unternehmen berichtet über signifikante Fortschritte in der Forschung und Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Onkologie und Immunologie.
  • Analysten heben die solide Dividende und das stabile Umsatzwachstum hervor, die das Investoreninteresse an der Aktie unterstützen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 88.821 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 22.149 $
Jahresüberschuss in Mio. 14.066 $
Umsatz je Aktie 36,60 $
Gewinn je Aktie 5,80 $
Gewinnrendite +19,68%
Umsatzrendite +15,84%
Return on Investment +7,81%
Marktkapitalisierung in Mio. 351.007 $
KGV (Kurs/Gewinn) 24,93
KBV (Kurs/Buchwert) 4,91
KUV (Kurs/Umsatz) 3,95
Eigenkapitalrendite +19,68%
Eigenkapitalquote +39,69%

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Typ Put
Hebel 4,21
Geld/Brief 4,48 / 4,50 €
Knock-Out 270,86 €
Laufzeitende open end
WKN UQ3SU1

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Derivate

Anlageprodukte (25)
Discount-Zertifikate 24
Bonus-Zertifikate 1
Hebelprodukte (159)
Optionsscheine 104
Faktor-Zertifikate 31
Knock-Outs 24
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 64 Jahre
Keine Senkung seit 64 Jahre
Stabilität der Dividende 1 (max 1,00)
Jährlicher 5,24% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 5,59% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 49,5% (auf den Gewinn/FFO)
quote 63,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 4,09%

Dividenden Historie

Datum Dividende
25.11.2025 1,30 $ (1,13 €)
26.08.2025 1,30 $ (1,12 €)
27.05.2025 1,30 $ (1,14 €)
18.02.2025 1,24 $ (1,18 €)
26.11.2024 1,24 $ (1,18 €)
27.08.2024 1,24 $ (1,11 €)
20.05.2024 1,24 $ (1,14 €)
16.02.2024 1,19 $ (1,10 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 188,32 € +1,13%
186,22 € 15.01.26
Frankfurt 189,00 € +2,06%
185,18 € 15.01.26
Hamburg 187,56 € +0,41%
186,80 € 15.01.26
Hannover 187,56 € +0,42%
186,78 € 15.01.26
München 187,58 € +2,32%
183,32 € 15.01.26
Stuttgart 189,18 € +0,71%
187,84 € 15.01.26
Xetra 187,58 € +0,27%
187,08 € 15.01.26
L&S RT 188,88 € +0,63%
187,69 € 15.01.26
NYSE 219,57 $ +0,47%
218,55 $ 15.01.26
Nasdaq 219,68 $ +0,50%
218,59 $ 15.01.26
AMEX 219,56 $ +0,52%
218,42 $ 15.01.26
Wien 187,66 € +0,29%
187,12 € 15.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 189,08 € +0,68%
187,80 € 15.01.26
Quotrix 187,66 € +2,31%
183,42 € 15.01.26
Gettex 189,30 € +0,95%
187,52 € 15.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
14.01.26 218,55 1,41 Mrd
13.01.26 213,65 2,08 Mrd
12.01.26 209,72 402 M
09.01.26 204,39 931 M
08.01.26 205,75 931 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 205,75 $ +6,22%
1 Monat 214,17 $ +2,05%
6 Monate 155,17 $ +40,85%
1 Jahr 144,97 $ +50,76%
5 Jahre 160,30 $ +36,34%

Unternehmensprofil Johnson & Johnson Corp

Johnson & Johnson ist ein weltweit agierender, stark diversifizierter Gesundheitskonzern mit Schwerpunkt auf forschungsintensiven Pharmazeutika, Medizintechnik und ausgewählten Gesundheitslösungen. Das Unternehmen zählt zu den etabliertesten Blue Chips im globalen Gesundheitssektor und ist in zahlreichen Leitindizes vertreten. Für langfristig orientierte, konservative Investoren gilt der Konzern als defensiver Value-Wert mit hoher Widerstandsfähigkeit gegenüber Konjunkturzyklen, dank breiter Produktbasis, stabiler Nachfrage im Gesundheitswesen und signifikanter Marken- und Patentstärke. Die geografische Präsenz umfasst Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Lateinamerika sowie ausgewählte Wachstumsmärkte im Mittleren Osten und Afrika, mit klarer Fokussierung auf regulierte, einkommensstarke Gesundheitssysteme.

Geschäftsmodell und Wertschöpfung

Das Geschäftsmodell von Johnson & Johnson basiert auf der Entwicklung, Zulassung, Herstellung und Vermarktung von innovativen Gesundheitsprodukten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Gesundheitswesen. Der Konzern kombiniert forschungsgetriebene Pharmaentwicklung, spezialisierte Medizintechniklösungen und Gesundheitsangebote, die auf Evidenzbasierung und regulatorische Compliance ausgerichtet sind. Die Wertschöpfung beginnt mit umfangreicher klinischer Forschung, geht über strenge Zulassungsverfahren bei Behörden wie der US-amerikanischen Food and Drug Administration und der Europäischen Arzneimittel-Agentur bis hin zu globalen Vertriebssystemen und langfristigen Partnerschaften mit Krankenhäusern, Ärzten, Apothekern und Kostenträgern. Durch vertiefte Expertise in Pharmakologie, Biotechnologie, Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie und weiteren Therapiegebieten schafft Johnson & Johnson einen integrierten Gesundheitsverbund, der auf hohe Eintrittsbarrieren und regulatorische Schutzmechanismen setzt. Wiederkehrende Umsätze entstehen insbesondere durch patentgeschützte Medikamente, langfristige Verträge für Medizintechnik sowie durch kontinuierliche Nachfrage in chronischen Indikationsfeldern.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Johnson & Johnson ist historisch im sogenannten Credo verankert, einem Leitbild, das die Verantwortung gegenüber Patienten, medizinischem Fachpersonal, Mitarbeitern, Gemeinschaften und Aktionären definiert. Im Zentrum steht die Verbesserung der globalen Gesundheit durch wissenschaftlichen Fortschritt, qualitativ hochwertige Produkte und ethisch verantwortungsbewusstes Handeln. Strategisch fokussiert sich das Unternehmen auf folgende Kernprinzipien:
  • Priorisierung von Forschung und Entwicklung in hochspezialisierten, medizinisch relevanten Indikationsgebieten
  • Stärkung der Innovationspipeline durch eigene F&E-Kapazitäten sowie Kooperationen mit Biotech-Unternehmen, Universitäten und Start-ups
  • Konsequente Einhaltung strenger Qualitäts-, Sicherheits- und Compliance-Standards, insbesondere in regulierten Märkten
  • Kapitaldisziplin mit Schwerpunkt auf nachhaltiger Wertschaffung, Portfoliooptimierung und langfristigem Aktionärsnutzen
  • Globaler Zugang zu Gesundheitslösungen unter Berücksichtigung regulatorischer und sozioökonomischer Rahmenbedingungen
Diese Leitlinien sollen die Rolle von Johnson & Johnson als langfristigen, vertrauenswürdigen Anbieter im Gesundheitswesen absichern.

Produkte und Dienstleistungen

Johnson & Johnson deckt ein breites Spektrum an Gesundheitsprodukten und medizinischen Lösungen ab. Im Pharmabereich umfasst das Portfolio verschreibungspflichtige Arzneimittel in Kernsegmenten wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, Infektionskrankheiten, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren spezialisierten Therapiegebieten. Viele Produkte adressieren chronische oder schwere Krankheitsbilder mit hohem medizinischem Bedarf. Im Bereich Medizintechnik bietet das Unternehmen unter anderem chirurgische Systeme, minimalinvasive Instrumente, orthopädische Implantate, kardiovaskuläre Produkte, Lösungen für die Augenheilkunde sowie Geräte für die Interventionelle Medizin an. Diese Produkte werden überwiegend über strukturierte Vertriebsnetze an Krankenhäuser, Kliniken, ambulante Zentren und spezialisierte Fachärzte geliefert. Ergänzend verfolgt der Konzern datenbasierte Serviceangebote, Schulungsprogramme für medizinisches Personal sowie digitale Gesundheitslösungen, etwa im Bereich Monitoring, OP-Workflow oder Therapiebegleitung. Der Fokus liegt auf integrierten Therapiekonzepten, in denen Wirkstoffe, Geräte und Services kombiniert werden, um Behandlungsergebnisse und Versorgungseffizienz zu verbessern.

Business Units und Segmentstruktur

Johnson & Johnson gliedert sich traditionell in große Geschäftsfelder, die eigenständig gemanagt und strategisch ausgerichtet werden. Historisch umfasste der Konzern die Segmente Pharmaceutical, Medical Devices und Consumer Health. In jüngerer Zeit wurde der Bereich Consumer Health als eigenständiges Unternehmen abgespalten, wodurch der Konzernschwerpunkt nun stärker auf forschungsintensiver Pharma und Medizintechnik liegt. Der Pharmabereich bündelt die forschungsorientierten Arzneimittel-Aktivitäten, von der frühen Wirkstoffforschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und Vermarktung. Hier liegt der Schwerpunkt auf hochmargigen Spezialtherapien mit patentgestützter Exklusivität. Der Medizintechnikbereich umfasst operative Geschäftsbereiche wie Orthopädie, Chirurgie, Kardiologie, Vision Care und weitere spezialisierte Geräte- und Implantat-Segmente. In diesen Einheiten fließen Produktentwicklung, regulatorische Zulassung, Produktion und globaler Vertrieb eng zusammen. Die Segmentstruktur erlaubt eine gezielte Kapitalallokation, unterschiedliche Innovationszyklen und abgestimmte Risiko- und Portfolio-Steuerung.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Johnson & Johnson verfügt über mehrere ausgeprägte Burggräben, die den Wettbewerbseintritt erschweren und die Ertragsbasis stabilisieren. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind:
  • Umfangreiche Patentportfolios und exklusive Zulassungen in Schlüsselindikationen, die über Jahre Markteintrittsbarrieren für Generika und Biosimilars schaffen
  • Globale F&E-Infrastruktur mit Laboren, klinischen Studienzentren und Innovationspartnerschaften, die eine kontinuierliche Pipeline neuer Therapieoptionen ermöglicht
  • Langjährige Beziehungen zu Kliniken, Krankenhausketten, Ärzten und Gesundheitssystemen, die hohe Wechselkosten und tief verankerte Vertrauensstrukturen erzeugen
  • Hohe regulatorische Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Gesundheitsbehörden in vielen Ländern, was die Komplexität für neue Marktteilnehmer deutlich erhöht
  • Starke Markenreputation im Gesundheitssektor, unterstützt durch ein historisch gewachsenes Vertrauensverhältnis bei Patienten, Fachpersonal und Institutionen
Diese Faktoren bilden einen strukturellen Wettbewerbsvorteil in einer Branche, in der klinische Evidenz, Sicherheit und regulatorische Zuverlässigkeit über den Marktzugang entscheiden.

Wettbewerbsumfeld

Im Pharmasegment konkurriert Johnson & Johnson mit großen multinationalen Pharmakonzernen wie Pfizer, Merck & Co., Roche, Novartis, Bristol Myers Squibb, AbbVie und weiteren Spezialanbietern. Der Wettbewerb ist geprägt von intensiven F&E-Aktivitäten, hohem Patentdruck und stark regulierten Preisstrukturen. In der Medizintechnik trifft der Konzern unter anderem auf Wettbewerber wie Medtronic, Abbott Laboratories, Stryker, Zimmer Biomet, Boston Scientific und andere spezialisierte Geräte- und Implantatehersteller. Zunehmend drängen auch kleinere, hochspezialisierte Medtech- und Biotech-Unternehmen mit Nischeninnovationen in Teilmärkte vor. Differenzierung erfolgt über klinische Studienergebnisse, Langzeitdaten, Kosten-Nutzen-Bewertungen, Integration in Krankenhausprozesse und Servicequalität. Gesundheitsbehörden, Krankenkassen und Einkaufsgemeinschaften verstärken den Preis- und Erstattungsdruck, wodurch Effizienz, Portfoliofokus und Evidenzbasiertheit zu zentralen Wettbewerbsfaktoren werden.

Management, Corporate Governance und Strategie

Das Management von Johnson & Johnson wird von einem erfahrenen Vorstandsteam geführt, dessen Mitglieder über lange Laufbahnen im Gesundheitssektor, in Forschung, Regulierung und globalem Operations-Management verfügen. Der Verwaltungsrat setzt sich aus internen und externen Mitgliedern zusammen und überwacht Strategie, Risiko-Management und Kapitalallokation. Governance-Strukturen folgen internationalen Best-Practice-Standards mit Ausschüssen für Prüfung, Vergütung, Compliance und Nachhaltigkeit. Strategisch fokussiert sich das Management auf mehrere Schwerpunkte:
  • Stärkung des Pharma-Portfolios durch Entwicklung von Blockbuster-Therapien und gezielte Expansion in hochspezialisierte Indikationsgebiete
  • Ausbau der Medizintechnik-Plattformen mit Fokus auf minimalinvasive Verfahren, digitale Integration und datengetriebene Lösungen
  • Portfolio-Optimierung durch Abspaltungen, Veräußerungen nicht-strategischer Aktivitäten und selektive Akquisitionen
  • Striktes Kosten- und Effizienzmanagement entlang der gesamten Wertschöpfungskette
  • Verstärkung von ESG- und Nachhaltigkeitsinitiativen, insbesondere in den Bereichen Produktsicherheit, Lieferketten-Transparenz und Zugang zu Gesundheitsversorgung
Die langfristige Strategie zielt auf eine Balance zwischen Innovationsdynamik, Stabilität der Cashflows und Risikokontrolle ab.

Branchen- und Regionalanalyse

Johnson & Johnson operiert in der globalen Gesundheitsbranche, einem strukturell wachsenden Sektor, der von demografischem Wandel, steigender Lebenserwartung, Zunahme chronischer Erkrankungen und medizinischem Fortschritt getragen wird. In entwickelten Märkten wie den USA, Westeuropa und Japan ist der Gesundheitssektor stark reguliert, mit etablierten Erstattungssystemen und hohen Qualitätsstandards. Dies begünstigt etablierte Anbieter mit regulatorischer Erfahrung und breiter Evidenzbasis. In Schwellenländern wächst der Bedarf an moderner medizinischer Versorgung und Medizintechnik, allerdings mit teils volatilen Rahmenbedingungen, heterogenen Regulierungssystemen und begrenzter Kaufkraft. Insgesamt befindet sich die Branche in einem Spannungsfeld aus Innovationsdruck, Patentabläufen, Preiskontrolle durch Kostenträger, wachsender Bedeutung von Health Technology Assessments und Digitalisierung der Versorgung. Für Johnson & Johnson bedeutet dies Chancen durch neue Therapieansätze und datengetriebene Medizin, aber auch anhaltenden Margen- und Regulierungsdruck in Kernmärkten.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Johnson & Johnson wurde im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten gegründet und entwickelte sich aus einem Hersteller von chirurgischem Verbandsmaterial zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. Im Laufe der Jahrzehnte expandierte das Unternehmen durch organisches Wachstum, Innovationen wie sterile Verbände, medizinische Verbrauchsgüter und pharmazeutische Produkte sowie durch zahlreiche Akquisitionen und Kooperationen. Der Konzern etablierte sich früh in internationalen Märkten und baute ein globales Produktions- und Vertriebsnetz auf. Die Firmengeschichte ist geprägt von der konsequenten Ausrichtung auf Gesundheitslösungen, einer starken Fokussierung auf Qualität und Sicherheit sowie einer Kultur, die Verantwortung und Langfristigkeit betont. Gleichzeitig musste das Unternehmen sich wiederholt mit regulatorischen Verfahren, Produkthaftungsfragen und Reputationsrisiken auseinandersetzen, was zu Anpassungen in Governance, Compliance und Risikomanagement führte. Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich Johnson & Johnson zu einem Synonym für Stabilität im Gesundheitssektor und zu einem bevorzugten Dividendenwert für Anleger mit langfristigem Anlagehorizont.

Besonderheiten, Regulierung und ESG-Aspekte

Als globaler Gesundheitskonzern unterliegt Johnson & Johnson strengen regulatorischen Rahmenbedingungen in nahezu allen Märkten. Zulassungsverfahren, Pharmakovigilanz, Qualitätsmanagement und klinische Studien werden von Behörden eng überwacht. Produkthaftung, Rückrufrisiken und Compliance-Anforderungen spielen eine zentrale Rolle im operativen Risikoprofil. Darüber hinaus steht das Unternehmen, wie die gesamte Branche, im Fokus der öffentlichen Debatte um Arzneimittelpreise, Zugang zu Gesundheitsversorgung und ethische Vermarktungspraktiken. ESG-Kriterien gewinnen an Bedeutung, insbesondere hinsichtlich Umweltstandards in der Produktion, Verantwortung in Lieferketten, klinischer Studienethik und Transparenz im Umgang mit Sicherheitsdaten. Johnson & Johnson positioniert sich als langfristig orientierter Akteur mit Initiativen zur Reduktion von Umweltbelastungen, zur Verbesserung des globalen Zugangs zu Gesundheitsversorgung sowie zur Förderung von Diversität und Inklusion im Unternehmen. Für institutionelle und private Anleger mit ESG-Fokus sind diese Initiativen ein relevanter Faktor bei der Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers verbindet Johnson & Johnson mehrere attraktive Merkmale mit relevanten, teils latenten Risiken. Zu den Chancen zählen:
  • Defensive Branchenzugehörigkeit mit relativ konjunkturresistenter Nachfrage im Gesundheitssektor
  • Breite Diversifikation über Pharma und Medizintechnik mit unterschiedlichen Innovationszyklen und Ertragsquellen
  • Ausgeprägte Burggräben durch Patente, Marke, regulatorische Expertise und langfristige Kundenbeziehungen
  • Historisch stabile Cashflow-Generierung, die eine aktionärsfreundliche Kapitalpolitik ermöglicht
  • Potenzial aus demografischem Wandel, steigender Gesundheitsausgaben und medizinischem Fortschritt
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Patentabläufe und verstärkter Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars, die Margen und Preissetzungsmacht beeinträchtigen können
  • Regulierungs- und Haftungsrisiken inklusive möglicher Rechtsstreitigkeiten und Vergleichszahlungen
  • Preisdruck durch Kostenträger, Regierungen und Einkaufsgemeinschaften, insbesondere in Kernmärkten wie den USA und Europa
  • F&E-Risiko, da hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht zwangsläufig zu marktfähigen Produkten führen
  • Reputationsrisiken bei etwaigen Qualitätsmängeln, Rückrufaktionen oder kritischer Berichterstattung
Für einen konservativen Anleger kann Johnson & Johnson als Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios zur Stabilisierung des Gesundheitssektor-Exposures beitragen. Eine Investitionsentscheidung sollte jedoch stets die regulatorischen, juristischen und innovationsbezogenen Risiken, die branchentypische Zyklik bei Patenten sowie individuelle Anlageziele und Risikotoleranz berücksichtigen, ohne sich ausschließlich auf die historische Stabilität und Marktstellung des Unternehmens zu stützen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 425,07 Mrd. €
Aktienanzahl 2,41 Mrd.
Streubesitz 24,80%
Währung EUR
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Pharmazeutika
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,84% Vanguard Group Inc
+8,46% BlackRock Inc
+5,51% State Street Corp
+2,52% Geode Capital Management, LLC
+2,33% JPMorgan Chase & Co
+1,95% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,33% NORGES BANK
+1,32% State Farm Mutual Automobile Ins Co
+1,26% Northern Trust Corp
+1,14% Bank of America Corp
+1,03% Wellington Management Company LLP
+0,99% Bank of New York Mellon Corp
+0,82% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+0,79% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,79% Legal & General Group PLC
+0,77% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+0,75% Massachusetts Financial Services Company
+0,74% Wells Fargo & Co
+0,73% Franklin Resources Inc
+0,66% Deutsche Bank AG
+31,48% Weitere
+24,80% Streubesitz

Community-Beiträge zu Johnson & Johnson Corp

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • In den Beiträgen dominieren Berichte über solide Quartalszahlen und Prognoseanhebungen, operative Stärke bei Onkologie und Medizintechnik (u. a. Darzalex, TREMFYA), Zukäufe wie Intra‑Cellular sowie strategische Maßnahmen wie die geplante Abspaltung der Orthopädie‑Sparte (DePuy), was den Kurs teils bis zum Allzeithoch trieb.
  • Gleichzeitig werden erhebliche Rechts‑ und politische Risiken thematisiert — insbesondere der Babypuder‑Rechtsstreit und mögliche Preisbegrenzungen für Medikamente — wobei einige Beiträge dafür plädieren, diese Risiken nicht zu überbewerten und den Blick auf die operative Entwicklung zu richten.
  • Die Stimmung reicht von langfristiger Kaufempfehlung wegen Dividenden und Stabilität bis zu kurzfristigen Traderreaktionen (Gewinnmitnahmen, Übernahme‑Gerüchte wie Protagonist), und mehrere Analysen klassifizieren J&J als defensiven Dividendenwert mit attraktivem Renditeprofil.
Hinweis
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MrTrillion3
US4781601046 - Johnson & Johnson
Offenbar alles richtig gemacht und mit Allzeithoch belohnt - Divantis
Johnson & Johnson erreicht neues Allzeithoch: Kursausbruch, steigende Dividenden und bahnbrechende Krebsforschung – meine Einschätzung zum Potenzial.
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ARIVA.DE
Diese 3 defensiven Aktien schlagen jede ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Johnson & Johnson Corp" aus der ARIVA.DE Redaktion.

KI-Aktien laufen heiß, weshalb Analysten zu mehr Balance raten im Depot. Welche defensiven Titel jetzt echte Stabilität, starke Dividenden und planbare Cashflows liefern, erklären diese beiden Experten.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Diese 3 defensiven Aktien schlagen jede KI-Korrektur – und Anleger übersehen sie noch
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MrTrillion3
US4781601046 - Johnson & Johnson
Bitte nicht vom Titel "Ottobock" täuschen lassen - es geht in Ben Warjes Artikel weitgehend um Johnson & Johnson.
War der erfolgreiche Börsengang von Ottobock ein Impuls für diese Ankündigung? - Divantis
Johnson & Johnson trennt sich von seiner Orthopädie-Sparte - ein strategischer Schritt mit Signalwirkung. Während sich das Unternehmen neu fokussiert, zeigt der Aktienkurs klar nach oben. Die Abspaltung könnte neue Chancen für Investoren und mehr Transparenz für Aktionäre bringen.
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Tamakoschy
Q3
https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/johnson-johnson-hebt-prognose-an-und-will-orthopaedie-sparte-abspalten-ce7d5ad9df8ff22d Johnson & Johnson hebt Prognose an und will Orthopädie-Sparte abspalten (Reuters) - Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson hat nach Zuwächsen im dritten Quartal seine Umsatzprognose für 2025 angehoben und die Abspaltung seiner Orthopädie-Sparte angekündigt. Der bereinigte Gewinn des dritten Quartals übertraf mit 2,80 Dollar je Aktie die Erwartungen der Analysten von 2,76 Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Erlöse lagen mit 23,99 Milliarden Dollar ebenfalls über den Schätzungen von 23,75 Milliarden. Für das Gesamtjahr rechnet Johnson & Johnson (J&J) nun mit einem Umsatz zwischen 93,5 und 93,9 Milliarden Dollar, 300 Millionen mehr als ursprünglich geplant. Ferner will J&J die Orthopädie-Sparte unter dem Namen DePuy Synthes mit einem Jahresumsatz von zuletzt 9,2 Milliarden Dollar als eigenständiges Unternehmen an die Börse bringen. Der IPO soll innerhalb der nächsten 18 bis 24 Monate über die Bühne gehen. Der Bereich stellt unter anderem Hüft- und Knieimplantate her. J&J will sich künftig auf wachstums- und margenstärkere Bereiche wie Onkologie, Immunologie und Chirurgie konzentrieren. Finanzchef Joe Wolk sagte, die nächste Innovationsphase in der Orthopädie sei "wahrscheinlich woanders in besseren Händen". Es ist die zweite große Abspaltung nach dem Konsumgütergeschäft Kenvue im Jahr 2023. Bei den Anlegern kamen die Nachrichten gut an: Die J&J-Aktie legte im vorbörslichen Handel um fast zwei Prozent zu. (Bericht von Patrick Wingrove in New York und Mrinalika Roy in Bangalore, geschrieben von Anneli Palmen, redigiert von Ralf Banser Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) Reuters logo © Reuters - 2025
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Highländer49
Johnson & Johnson
An der Wall Street sorgt ein neues Übernahmegerücht für Bewegung im Pharmasektor. Der Gesundheitsriese Johnson & Johnson soll dem Vernehmen nach in Gesprächen stehen, um den kalifornischen Biotechkonzern Protagonist Therapeutics zu übernehmen. Während die J&J-Aktie am Freitag kaum reagierte und mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent bei 190,70 US-Dollar schloss, schoss der Kurs von Protagonist um 30 Prozent auf 87 US-Dollar nach oben. Damit wird das Unternehmen aktuell mit rund 5,4 Milliarden US-Dollar bewertet, J&J bringt es auf eine Marktkapitalisierung von rund 459 Milliarden Dollar. https://www.sharedeals.de/johnson-johnson-milliarden-uebernahme-von-protagonist-therapeutics/
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Highländer49
Johnson & Johnson
Der US-Konzern Johnson & Johnson (J&J) hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Dank guter Geschäfte mit neuartigen Arzneien, Krebsmedikamenten und Medizintechnik kletterte der Umsatz konzernweit um 2,4 Prozent auf 21,9 Milliarden US-Dollar (19,3 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Währungsbereinigt betrug das Umsatzplus 4,2 Prozent. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Gewinn von 6,7 Milliarden Dollar (Dollarkurs) hängen, ein Plus von knapp zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Aktie gab im vorbörslichen Handel etwas nach. https://www.ariva.de/news/johnson-johnson-legt-bei-umsatz-und-gewinn-zu-11603822
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Häufig gestellte Fragen zur Johnson & Johnson Aktie und zum Johnson & Johnson Kurs

Der aktuelle Kurs der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 189,1508 €.

Für 1.000€ kann man sich 5,29 Johnson & Johnson Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Johnson & Johnson Aktie lautet JNJ.

Die 1 Monats-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell 2,05%.

Die 1 Jahres-Performance der Johnson & Johnson Aktie beträgt aktuell 50,76%.

Der Aktienkurs der Johnson & Johnson Aktie liegt aktuell bei 189,1508 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 2,05% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Johnson & Johnson eine Wertentwicklung von 14,32% aus und über 6 Monate sind es 40,85%.

Das 52-Wochen-Hoch der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 218,86 $.

Das 52-Wochen-Tief der Johnson & Johnson Aktie liegt bei 142,13 $.

Das Allzeithoch von Johnson & Johnson liegt bei 218,86 $.

Das Allzeittief von Johnson & Johnson liegt bei 1,56 $.

Die Volatilität der Johnson & Johnson Aktie liegt derzeit bei 68,96%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Johnson & Johnson in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 425,07 Mrd. €

Insgesamt sind 2.426,8 Mio Johnson & Johnson Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,84% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Johnson & Johnson bei 41%. Erfahre hier mehr

Johnson & Johnson hat seinen Hauptsitz in USA.

Johnson & Johnson gehört zum Sektor Pharmazeutika.

Das KGV der Johnson & Johnson Aktie beträgt 19,04.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Johnson & Johnson betrug 88,82 Mrd $.

Die nächsten Termine von Johnson & Johnson sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Johnson & Johnson zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 25.11.2025 eine Dividende in Höhe von 1,30 $ (1,13 €) gezahlt.

Zuletzt hat Johnson & Johnson am 25.11.2025 eine Dividende in Höhe von 1,30 $ (1,13 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,59%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Johnson & Johnson wurde am 25.11.2025 in Höhe von 1,30 $ (1,13 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,59%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 25.11.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,30 $ (1,13 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.