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Gerresheimer Aktie

Aktie
WKN:  A0LD6E ISIN:  DE000A0LD6E6 US-Symbol:  GRRMF Branche:  Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte Land:  Deutschland
25,36 €
-1,10 €
-4,16%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
929,13 Mio. €
Streubesitz
-
KGV
8,03
Dividende
1,25 €
Dividendenrendite
4,94%
neu: Nachhaltigkeits-Score
40 %
Gerresheimer Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Gerresheimer AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein spezialisierter Anbieter von Primärverpackungen und Systemlösungen für die internationale Pharma- und Healthcare-Industrie. Das Unternehmen entwickelt und produziert Glas- und Kunststoffverpackungen, Drug-Delivery-Systeme sowie medizinische Kunststoffkomponenten für Arzneimittel, Biopharmazeutika und Kosmetika. Gerresheimer agiert als technologisch geprägter Systemlieferant entlang regulatorisch anspruchsvoller Wertschöpfungsketten und zählt weltweit zu den führenden Herstellern von pharmazeutischen Primärverpackungen und Medizintechnik-nahe Komponenten.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Gerresheimer basiert auf der Entwicklung, industriellen Fertigung und qualitätsgesicherten Lieferung von Primärverpackungen, Drug-Delivery-Lösungen und medizinischen Kunststoffsystemen an Pharma-, Biotech-, Generika- und Kosmetikhersteller. Im Zentrum steht die Kombination aus Werkstoffkompetenz in Glas und Kunststoff, regulatorischer Expertise (GMP, ISO-Standards) und globalen Produktionsnetzwerken. Das Unternehmen erwirtschaftet wiederkehrende Erlöse durch langfristige Lieferverträge, hohe Kundenbindung sowie durch Einbindung in Zulassungsprozesse von Arzneimitteln. Zunehmend rückt das margenstärkere Projektgeschäft mit kundenspezifischen Systemlösungen in den Fokus, etwa bei vorfüllbaren Spritzen, Insulin-Pens, Inhalatoren oder Smart-Drug-Delivery-Anwendungen. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv und beruht auf Skaleneffekten, Automatisierung, Prozessstabilität und niedrigen Fehlerraten, da Ausschuss und Qualitätsmängel in regulierten Märkten erhebliche Kosten und Reputationsrisiken erzeugen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Gerresheimer zielt darauf ab, als globaler Partner der Pharma- und Gesundheitsindustrie sichere, zuverlässige und praxisnahe Verpackungs- und Systemlösungen für Medikamente und Gesundheitspflege bereitzustellen. Im Mittelpunkt stehen Patientensicherheit, funktionale Arzneimittelverabreichung und regulatorische Konformität. Strategisch verfolgt das Management eine Ausrichtung als integrierter Spezialist für Drug-Delivery- und Systemlösungen mit höherer Wertschöpfungstiefe, ergänzt um Standardverpackungen im Volumengeschäft. Schwerpunkte sind der Ausbau von High-Value-Solutions, stärkere Präsenz in Wachstumsregionen wie Nordamerika, Lateinamerika und Asien, eine Fokussierung auf Biopharmazeutika, Biosimilars und komplexe Therapien sowie die Digitalisierung von Produktionsprozessen und Qualitätskontrolle. Gleichzeitig betont das Unternehmen Nachhaltigkeitsthemen, etwa Energieeffizienz, Recyclingquoten bei Glas und Kunststoff sowie die Entwicklung ressourcenschonender Verpackungslösungen.

Produkte und Dienstleistungen

Gerresheimer deckt ein breites Portfolio an pharmazeutischen Primärverpackungen und medizintechnischen Komponenten ab. Zu den zentralen Produktgruppen gehören
  • Pharma-Glasverpackungen wie Fläschchen, Vials, Ampullen, Injektionsflaschen und Tropfflaschen
  • Plastikverpackungen für feste, flüssige und halbfeste Darreichungsformen, etwa Tablettenbehälter, Sirupflaschen, Tropferflaschen und Spezialbehältnisse
  • Vorfüllbare Spritzen, Karpulen und Speziallösungen für Biologika, Impfstoffe und hochwirksame Substanzen
  • Drug-Delivery-Systeme wie Inhalatoren, Insulin-Pens, Autoinjektoren und kundenspezifische Applikationshilfen
  • Medizinische Kunststoffsysteme und Mikroteile für Diagnostik, Point-of-Care-Anwendungen und Laborbedarf
Ergänzend bietet Gerresheimer Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette an. Dazu zählen Design- und Entwicklungsunterstützung, Prototyping, Industriealisierung, Werkzeugbau, Validierungen von Produktionsprozessen, Reinraumfertigung, Sterilisationskonzepte sowie Beratungsleistungen zu regulatorischen Anforderungen. Das Unternehmen arbeitet eng mit Pharma- und Biotechkunden in frühen Entwicklungsphasen zusammen, um Verpackung und Applikation in klinische Studien und Zulassungsunterlagen zu integrieren, wodurch langfristige Kundenbindungen entstehen.

Business Units und Segmentstruktur

Gerresheimer gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die entlang von Werkstoffen und Anwendungen strukturiert sind. Übergeordnet unterscheidet das Unternehmen im Wesentlichen zwischen Glas- und Kunststofflösungen sowie Systemgeschäft. Typische Einheiten sind
  • Pharma & Healthcare Solutions mit Fokus auf Drug-Delivery-Systeme, medizinische Kunststoffkomponenten, kundenspezifische Systemlösungen und Entwicklungsdienstleistungen
  • Primary Packaging Glass mit pharmazeutischen Glasverpackungen wie Vials, Ampullen und Flaschen für injizierbare und orale Arzneimittel
  • Plastic Packaging mit Kunststoffverpackungen, insbesondere Behältern und Verschlusssystemen für feste und flüssige Arzneiformen sowie Verpackungen für Consumer-Healthcare- und Kosmetikprodukte
Diese Struktur ermöglicht eine Fokussierung auf unterschiedliche regulatorische, technologische und kundenbezogene Anforderungen. Gleichzeitig wird über zentrale Einheiten für Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung und globale Key Accounts die übergreifende Koordination gesichert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Gerresheimer verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Dazu zählen eine hohe Spezialisierung auf regulierte Pharmamärkte, jahrzehntelange Erfahrung in der Verarbeitung von Borosilikatglas und pharmazeutischen Kunststoffen, eine globale Produktionspräsenz in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien sowie enge, oft langjährige Kundenbeziehungen zu führenden Pharma- und Biotechunternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal liegt in der Kombination von Standardverpackungen mit komplexen kundenspezifischen Systemlösungen und Drug-Delivery-Geräten. Hier profitieren Kunden von integrierten Angeboten, die Entwicklungsleistungen, Prototyping, Validierung, Serienfertigung und Qualitätsmanagement aus einer Hand bereitstellen. Die Einbindung der Produkte in Zulassungsdossiers und die Validierung der Produktionslinien schaffen Wechselkosten, da ein Lieferantenwechsel aufgrund regulatorischer Requalifizierungen und klinischer Aspekte aufwendig und risikobehaftet wäre. Dieser Aspekt verstärkt den Burggraben insbesondere im Hochwertesegment. Hinzu kommt ein hoher Automatisierungsgrad in Reinräumen, der Skaleneffekte, Prozessstabilität und niedrige Fehlerquoten unterstützt.

Wettbewerbsumfeld

Gerresheimer agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt für pharmazeutische Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im Glasbereich zählen Unternehmen wie Stevanato Group und Schott Pharma, im Kunststoff- und Systembereich Anbieter wie AptarGroup, West Pharmaceutical Services und verschiedene spezialisierte Medtech-Zulieferer. Der Wettbewerb ist durch hohe regulatorische Eintrittsbarrieren, spezifische Material- und Prozesskompetenz und maßgebliche Investitionen in Reinräume, Automatisierung und Qualitätsmanagement gekennzeichnet. In Teilsegmenten, etwa bei Standard-Kunststoffbehältern oder Kosmetikverpackungen, ist der Markt fragmentierter mit zahlreichen regionalen und lokalen Anbietern, was den Preisdruck erhöhen kann. Gerresheimer differenziert sich durch globale Präsenz, eine breite Produktpalette, Systemkompetenz und die Fähigkeit, komplexe Kundenanforderungen von der Entwicklungsphase bis zur Serienfertigung zu begleiten.

Management und Strategie

Das Management von Gerresheimer verfolgt eine Strategie der Fokussierung auf margenstärkere, innovationsgetriebene Bereiche bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung im Standardgeschäft. Schwerpunkte sind der Ausbau von High-Value-Produkten wie vorfüllbaren Spritzen, komplexen Kunststoffsystemen und Drug-Delivery-Geräten, der gezielte Kapazitätsaufbau in Wachstumsregionen sowie die Optimierung des Produktionsnetzwerks. Die Führungsebene betont operative Exzellenz, Lean-Management-Ansätze und strikte Qualitätskontrolle. Gleichzeitig setzt das Management auf Portfolio-Optimierung, selektive Akquisitionen zur Stärkung technologischer Kompetenzen und die Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharmakonzernen und Biotechfirmen. Governance-Strukturen entsprechen den in Deutschland üblichen Standards mit dualistischem System aus Vorstand und Aufsichtsrat, was aus Sicht konservativer Anleger Transparenz und Kontrollmechanismen bietet.

Branchen- und Regionalanalyse

Gerresheimer ist schwerpunktmäßig der globalen Pharma- und Healthcare-Industrie zuzuordnen, ergänzt um ausgewählte Aktivitäten im Kosmetik- und Consumer-Healthcare-Segment. Die Branche für pharmazeutische Verpackungen und Drug-Delivery-Systeme profitiert langfristig von Megatrends wie dem demografischen Wandel, einer alternden Bevölkerung in Industrieländern, steigender Medikamentennachfrage in Schwellenländern, zunehmender Prävalenz chronischer Erkrankungen sowie dem Wachstum von Biopharmazeutika und Spezialtherapien. Gleichzeitig unterliegt die Branche strengen regulatorischen Vorgaben, intensiven Audits und Qualitätsanforderungen. Regional ist Gerresheimer global ausgerichtet, mit starker Präsenz in Europa und Nordamerika sowie wachsendem Engagement in Lateinamerika und Asien. Diese Diversifikation reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Märkten, erhöht jedoch die Komplexität des Managements von Lieferketten, regulatorischen Rahmenbedingungen und Währungsrisiken. Der Trend zu Nearshoring und regionalen Liefersicherheitskonzepten kann für einen global aufgestellten Anbieter sowohl Chancen als auch Anpassungsdruck schaffen.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Gerresheimer reichen in das 19. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen als Glashersteller gegründet wurde und sich zunächst auf Behälterglas spezialisierte. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem ursprünglichen Glasproduzenten ein industrieller Anbieter von Verpackungslösungen, zunächst vorwiegend für Getränke- und Konsumgüter, später zunehmend für pharmazeutische Anwendungen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Gerresheimer über strategische Neuausrichtungen, Desinvestitionen im Bereich traditioneller Glasaktivitäten und gezielte Akquisitionen hin zu einem fokussierten Spezialisten für Pharma- und Healthcare-Verpackungen transformiert. Die Erweiterung in Richtung Kunststoffverpackungen, medizinische Kunststoffsysteme und Drug-Delivery-Geräte markierte einen strukturellen Wandel vom reinen Glashersteller hin zu einem diversifizierten Medtech- und Pharma-Zulieferer mit hohem Entwicklungs- und Engineering-Anteil. Heute versteht sich das Unternehmen als Technologie- und Systempartner der internationalen Gesundheitsindustrie und ist an der Börse als etablierter Midcap-Wert verankert.

Besonderheiten und technologische Kompetenzen

Eine Besonderheit von Gerresheimer liegt in der Kombination aus traditionellen Glasverarbeitungsfähigkeiten und moderner Kunststoff- und Medizintechnikkompetenz. Das Unternehmen betreibt Reinraumproduktionen, hochautomatisierte Spritzguss- und Montageanlagen sowie modernste Inspektions- und Qualitätskontrollsysteme mit optischer und sensorischer Messtechnik. Dies ermöglicht die Fertigung von hochpräzisen Bauteilen, Mikrostrukturen und sensiblen Primärverpackungen mit enger Toleranzführung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Pharma- und Biotechunternehmen bei der Entwicklung von Patienten-konformen Applikationssystemen, etwa Inhalations- und Injektionslösungen, um Therapieadhärenz und Handhabungssicherheit zu verbessern. Darüber hinaus verfolgt Gerresheimer Nachhaltigkeitsprogramme zur Reduktion von CO₂-Emissionen, zur Steigerung der Energieeffizienz von Schmelzwannen und zum Einsatz von recycelbarem oder recyceltem Material, was in regulatorisch sensiblen Anwendungen jedoch immer mit strengen Qualitätsanforderungen abgestimmt werden muss.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ ausgerichtete Investoren bietet Gerresheimer potenziell mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert das Unternehmen von langfristig stabiler Nachfrage nach Arzneimitteln, Biopharmazeutika und Gesundheitsleistungen, die eine relativ konjunkturresistente Grundnachfrage nach pharmazeutischen Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systemen erzeugt. Zweitens schafft die regulierte Umgebung mit hohen Zulassungs- und Qualifizierungsbarrieren tendenziell beständige Kundenbeziehungen und kann neue Wettbewerber abschrecken. Drittens zielt die strategische Fokussierung auf High-Value-Produkte und komplexe Systemlösungen auf höhere Wertschöpfungstiefen und Preissetzungsmacht ab, was langfristig Margenpotenzial bietet. Viertens reduziert die globale Präsenz das Risiko einer Überabhängigkeit von einzelnen Gesundheitsmärkten und erlaubt die Partizipation an Wachstum in Nordamerika, Lateinamerika und Asien. Fünftens können Fortschritte in der Automatisierung, Digitalisierung der Produktion und im Lean Management Effizienzgewinne und Skaleneffekte ermöglichen, die bei steigenden Volumina wirken.

Risiken und zu beachtende Faktoren

Trotz der grundsätzlichen Stabilität der Pharmanachfrage bestehen für Anleger relevante Risikofaktoren. Die starke Regulierung macht Gerresheimer abhängig von der konsequenten Einhaltung strenger Qualitäts- und Compliance-Standards; Verstöße könnten zu Rückrufen, Lieferstopps, Haftungsfällen und Reputationsschäden führen. Das Unternehmen ist im Standardgeschäft in einigen Bereichen einem intensiven Preis- und Margendruck durch Wettbewerber und Generikakunden ausgesetzt. Größere Investitionszyklen für neue Anlagen, Reinräume und Kapazitätserweiterungen erfordern eine disziplinierte Kapitalallokation und bergen Auslastungsrisiken. Währungs- und Länderrisiken können die Profitabilität beeinflussen, da ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung außerhalb des Heimatmarkts erfolgt. Zusätzlich können strukturelle Veränderungen im Gesundheitssystem, Preisdruck auf Arzneimittel, Regulierung pharmazeutischer Lieferketten oder politische Eingriffe in die Erstattungssysteme der Gesundheitssysteme indirekt auf die Nachfrage nach Verpackungs- und Systemlösungen durchschlagen. Technologische Sprünge, neue Materialien oder alternative Applikationsformen können Anpassungsdruck erzeugen und fortlaufende Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktionsmodernisierung notwendig machen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Investment in Gerresheimer trotz der defensiven Grundtendenz des Geschäftsmodells sorgfältig hinsichtlich technologischer Wettbewerbsfähigkeit, regulatorischer Compliance und finanzieller Solidität beobachtet werden sollte, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung im engeren Sinn abgeleitet wird.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 26,46 €
Gehandelte Stücke 179.614
Tagesvolumen Vortag 4.460.541 €
Tagestief 25,36 €
Tageshoch 26,28 €
52W-Tief 22,60 €
52W-Hoch 85,25 €
Jahrestief 25,36 €
Jahreshoch 28,24 €

News

NEU
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16.01.26
dpa-AFX Analyser

10.10.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Gerresheimer AG hat kürzlich einen bedeutenden Auftrag für die Lieferung von Spezialspritzen erhalten, was als strategischer Meilenstein angesehen wird.
  • Das Unternehmen hat seine Marktanteile im Bereich der pharmazeutischen Verpackungen erhöht und erwartet eine kontinuierliche Wachstumsphase in den kommenden Jahren.
  • Die Übernahme eines innovativen Herstellers von Medizintechnik wird die Produktpalette erweitern und neue Einnahmequellen erschließen.
  • Analysten prognostizieren ein positives Geschäftsjahr für Gerresheimer, unterstützt durch die steigende Nachfrage nach hochwertigen Verpackungslösungen.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 2.036 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 197,47 €
Jahresüberschuss in Mio. 112,32 €
Umsatz je Aktie 58,94 €
Gewinn je Aktie 3,18 €
Gewinnrendite +7,43%
Umsatzrendite +5,39%
Return on Investment +2,95%
Marktkapitalisierung in Mio. 2.580 €
KGV (Kurs/Gewinn) 23,49
KBV (Kurs/Buchwert) 1,71
KUV (Kurs/Umsatz) 1,27
Eigenkapitalrendite +7,26%
Eigenkapitalquote +39,68%
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Derivate

Anlageprodukte (49)
Bonus-Zertifikate 41
Discount-Zertifikate 4
Aktienanleihen 2
Express-Zertifikate 2
Hebelprodukte (160)
Optionsscheine 82
Knock-Outs 48
Faktor-Zertifikate 30
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Stabilität der Dividende 0,18 (max 1,00)
Jährlicher -57,68% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -28,78% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 1,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 100% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 150%

Dividenden Historie

Datum Dividende
06.06.2025 1,25 €
06.06.2024 1,25 €
08.06.2023 1,25 €
09.06.2022 1,25 €
10.06.2021 1,25 €
25.06.2020 1,20 €
07.06.2019 1,15 €
26.04.2018 1,10 €
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Termine

26.02.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
16.04.2026 Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
03.06.2026 Hauptversammlung
14.07.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Gerresheimer Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
35,02 € 25,32 € +38,30%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 25,32 € -3,28%
26,18 € 16.01.26
Frankfurt 25,50 € -3,34%
26,38 € 16.01.26
Hamburg 25,56 € -3,26%
26,42 € 16.01.26
Hannover 26,06 € -0,38%
26,16 € 16.01.26
München 25,60 € -2,74%
26,32 € 16.01.26
Stuttgart 25,72 € -1,61%
26,14 € 16.01.26
Xetra 25,36 € -4,16%
26,46 € 16.01.26
L&S RT 25,68 € -0,23%
25,74 € 17.01.26
Wien 25,60 € -3,10%
26,42 € 16.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 25,66 € -2,21%
26,24 € 16.01.26
Quotrix 25,90 € -2,48%
26,56 € 16.01.26
Gettex 25,80 € -1,53%
26,20 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 25,36 4,60 M
15.01.26 26,20 7,15 M
14.01.26 26,06 6,42 M
13.01.26 27,36 3,49 M
12.01.26 27,86 4,79 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 27,40 € -7,45%
1 Monat 27,06 € -6,28%
6 Monate 50,60 € -49,88%
1 Jahr 66,25 € -61,72%
5 Jahre 88,30 € -71,28%

Unternehmensprofil Gerresheimer AG

Die Gerresheimer AG mit Sitz in Düsseldorf ist ein spezialisierter Anbieter von Primärverpackungen und Systemlösungen für die internationale Pharma- und Healthcare-Industrie. Das Unternehmen entwickelt und produziert Glas- und Kunststoffverpackungen, Drug-Delivery-Systeme sowie medizinische Kunststoffkomponenten für Arzneimittel, Biopharmazeutika und Kosmetika. Gerresheimer agiert als technologisch geprägter Systemlieferant entlang regulatorisch anspruchsvoller Wertschöpfungsketten und zählt weltweit zu den führenden Herstellern von pharmazeutischen Primärverpackungen und Medizintechnik-nahe Komponenten.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Gerresheimer basiert auf der Entwicklung, industriellen Fertigung und qualitätsgesicherten Lieferung von Primärverpackungen, Drug-Delivery-Lösungen und medizinischen Kunststoffsystemen an Pharma-, Biotech-, Generika- und Kosmetikhersteller. Im Zentrum steht die Kombination aus Werkstoffkompetenz in Glas und Kunststoff, regulatorischer Expertise (GMP, ISO-Standards) und globalen Produktionsnetzwerken. Das Unternehmen erwirtschaftet wiederkehrende Erlöse durch langfristige Lieferverträge, hohe Kundenbindung sowie durch Einbindung in Zulassungsprozesse von Arzneimitteln. Zunehmend rückt das margenstärkere Projektgeschäft mit kundenspezifischen Systemlösungen in den Fokus, etwa bei vorfüllbaren Spritzen, Insulin-Pens, Inhalatoren oder Smart-Drug-Delivery-Anwendungen. Das Geschäftsmodell ist kapitalintensiv und beruht auf Skaleneffekten, Automatisierung, Prozessstabilität und niedrigen Fehlerraten, da Ausschuss und Qualitätsmängel in regulierten Märkten erhebliche Kosten und Reputationsrisiken erzeugen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von Gerresheimer zielt darauf ab, als globaler Partner der Pharma- und Gesundheitsindustrie sichere, zuverlässige und praxisnahe Verpackungs- und Systemlösungen für Medikamente und Gesundheitspflege bereitzustellen. Im Mittelpunkt stehen Patientensicherheit, funktionale Arzneimittelverabreichung und regulatorische Konformität. Strategisch verfolgt das Management eine Ausrichtung als integrierter Spezialist für Drug-Delivery- und Systemlösungen mit höherer Wertschöpfungstiefe, ergänzt um Standardverpackungen im Volumengeschäft. Schwerpunkte sind der Ausbau von High-Value-Solutions, stärkere Präsenz in Wachstumsregionen wie Nordamerika, Lateinamerika und Asien, eine Fokussierung auf Biopharmazeutika, Biosimilars und komplexe Therapien sowie die Digitalisierung von Produktionsprozessen und Qualitätskontrolle. Gleichzeitig betont das Unternehmen Nachhaltigkeitsthemen, etwa Energieeffizienz, Recyclingquoten bei Glas und Kunststoff sowie die Entwicklung ressourcenschonender Verpackungslösungen.

Produkte und Dienstleistungen

Gerresheimer deckt ein breites Portfolio an pharmazeutischen Primärverpackungen und medizintechnischen Komponenten ab. Zu den zentralen Produktgruppen gehören
  • Pharma-Glasverpackungen wie Fläschchen, Vials, Ampullen, Injektionsflaschen und Tropfflaschen
  • Plastikverpackungen für feste, flüssige und halbfeste Darreichungsformen, etwa Tablettenbehälter, Sirupflaschen, Tropferflaschen und Spezialbehältnisse
  • Vorfüllbare Spritzen, Karpulen und Speziallösungen für Biologika, Impfstoffe und hochwirksame Substanzen
  • Drug-Delivery-Systeme wie Inhalatoren, Insulin-Pens, Autoinjektoren und kundenspezifische Applikationshilfen
  • Medizinische Kunststoffsysteme und Mikroteile für Diagnostik, Point-of-Care-Anwendungen und Laborbedarf
Ergänzend bietet Gerresheimer Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette an. Dazu zählen Design- und Entwicklungsunterstützung, Prototyping, Industriealisierung, Werkzeugbau, Validierungen von Produktionsprozessen, Reinraumfertigung, Sterilisationskonzepte sowie Beratungsleistungen zu regulatorischen Anforderungen. Das Unternehmen arbeitet eng mit Pharma- und Biotechkunden in frühen Entwicklungsphasen zusammen, um Verpackung und Applikation in klinische Studien und Zulassungsunterlagen zu integrieren, wodurch langfristige Kundenbindungen entstehen.

Business Units und Segmentstruktur

Gerresheimer gliedert seine Aktivitäten in mehrere Geschäftseinheiten, die entlang von Werkstoffen und Anwendungen strukturiert sind. Übergeordnet unterscheidet das Unternehmen im Wesentlichen zwischen Glas- und Kunststofflösungen sowie Systemgeschäft. Typische Einheiten sind
  • Pharma & Healthcare Solutions mit Fokus auf Drug-Delivery-Systeme, medizinische Kunststoffkomponenten, kundenspezifische Systemlösungen und Entwicklungsdienstleistungen
  • Primary Packaging Glass mit pharmazeutischen Glasverpackungen wie Vials, Ampullen und Flaschen für injizierbare und orale Arzneimittel
  • Plastic Packaging mit Kunststoffverpackungen, insbesondere Behältern und Verschlusssystemen für feste und flüssige Arzneiformen sowie Verpackungen für Consumer-Healthcare- und Kosmetikprodukte
Diese Struktur ermöglicht eine Fokussierung auf unterschiedliche regulatorische, technologische und kundenbezogene Anforderungen. Gleichzeitig wird über zentrale Einheiten für Forschung und Entwicklung, Qualitätssicherung und globale Key Accounts die übergreifende Koordination gesichert.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Gerresheimer verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können. Dazu zählen eine hohe Spezialisierung auf regulierte Pharmamärkte, jahrzehntelange Erfahrung in der Verarbeitung von Borosilikatglas und pharmazeutischen Kunststoffen, eine globale Produktionspräsenz in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien sowie enge, oft langjährige Kundenbeziehungen zu führenden Pharma- und Biotechunternehmen. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal liegt in der Kombination von Standardverpackungen mit komplexen kundenspezifischen Systemlösungen und Drug-Delivery-Geräten. Hier profitieren Kunden von integrierten Angeboten, die Entwicklungsleistungen, Prototyping, Validierung, Serienfertigung und Qualitätsmanagement aus einer Hand bereitstellen. Die Einbindung der Produkte in Zulassungsdossiers und die Validierung der Produktionslinien schaffen Wechselkosten, da ein Lieferantenwechsel aufgrund regulatorischer Requalifizierungen und klinischer Aspekte aufwendig und risikobehaftet wäre. Dieser Aspekt verstärkt den Burggraben insbesondere im Hochwertesegment. Hinzu kommt ein hoher Automatisierungsgrad in Reinräumen, der Skaleneffekte, Prozessstabilität und niedrige Fehlerquoten unterstützt.

Wettbewerbsumfeld

Gerresheimer agiert in einem oligopolistisch geprägten Markt für pharmazeutische Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systeme. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im Glasbereich zählen Unternehmen wie Stevanato Group und Schott Pharma, im Kunststoff- und Systembereich Anbieter wie AptarGroup, West Pharmaceutical Services und verschiedene spezialisierte Medtech-Zulieferer. Der Wettbewerb ist durch hohe regulatorische Eintrittsbarrieren, spezifische Material- und Prozesskompetenz und maßgebliche Investitionen in Reinräume, Automatisierung und Qualitätsmanagement gekennzeichnet. In Teilsegmenten, etwa bei Standard-Kunststoffbehältern oder Kosmetikverpackungen, ist der Markt fragmentierter mit zahlreichen regionalen und lokalen Anbietern, was den Preisdruck erhöhen kann. Gerresheimer differenziert sich durch globale Präsenz, eine breite Produktpalette, Systemkompetenz und die Fähigkeit, komplexe Kundenanforderungen von der Entwicklungsphase bis zur Serienfertigung zu begleiten.

Management und Strategie

Das Management von Gerresheimer verfolgt eine Strategie der Fokussierung auf margenstärkere, innovationsgetriebene Bereiche bei gleichzeitiger Effizienzsteigerung im Standardgeschäft. Schwerpunkte sind der Ausbau von High-Value-Produkten wie vorfüllbaren Spritzen, komplexen Kunststoffsystemen und Drug-Delivery-Geräten, der gezielte Kapazitätsaufbau in Wachstumsregionen sowie die Optimierung des Produktionsnetzwerks. Die Führungsebene betont operative Exzellenz, Lean-Management-Ansätze und strikte Qualitätskontrolle. Gleichzeitig setzt das Management auf Portfolio-Optimierung, selektive Akquisitionen zur Stärkung technologischer Kompetenzen und die Vertiefung von Partnerschaften mit globalen Pharmakonzernen und Biotechfirmen. Governance-Strukturen entsprechen den in Deutschland üblichen Standards mit dualistischem System aus Vorstand und Aufsichtsrat, was aus Sicht konservativer Anleger Transparenz und Kontrollmechanismen bietet.

Branchen- und Regionalanalyse

Gerresheimer ist schwerpunktmäßig der globalen Pharma- und Healthcare-Industrie zuzuordnen, ergänzt um ausgewählte Aktivitäten im Kosmetik- und Consumer-Healthcare-Segment. Die Branche für pharmazeutische Verpackungen und Drug-Delivery-Systeme profitiert langfristig von Megatrends wie dem demografischen Wandel, einer alternden Bevölkerung in Industrieländern, steigender Medikamentennachfrage in Schwellenländern, zunehmender Prävalenz chronischer Erkrankungen sowie dem Wachstum von Biopharmazeutika und Spezialtherapien. Gleichzeitig unterliegt die Branche strengen regulatorischen Vorgaben, intensiven Audits und Qualitätsanforderungen. Regional ist Gerresheimer global ausgerichtet, mit starker Präsenz in Europa und Nordamerika sowie wachsendem Engagement in Lateinamerika und Asien. Diese Diversifikation reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Märkten, erhöht jedoch die Komplexität des Managements von Lieferketten, regulatorischen Rahmenbedingungen und Währungsrisiken. Der Trend zu Nearshoring und regionalen Liefersicherheitskonzepten kann für einen global aufgestellten Anbieter sowohl Chancen als auch Anpassungsdruck schaffen.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von Gerresheimer reichen in das 19. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen als Glashersteller gegründet wurde und sich zunächst auf Behälterglas spezialisierte. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts entwickelte sich aus dem ursprünglichen Glasproduzenten ein industrieller Anbieter von Verpackungslösungen, zunächst vorwiegend für Getränke- und Konsumgüter, später zunehmend für pharmazeutische Anwendungen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Gerresheimer über strategische Neuausrichtungen, Desinvestitionen im Bereich traditioneller Glasaktivitäten und gezielte Akquisitionen hin zu einem fokussierten Spezialisten für Pharma- und Healthcare-Verpackungen transformiert. Die Erweiterung in Richtung Kunststoffverpackungen, medizinische Kunststoffsysteme und Drug-Delivery-Geräte markierte einen strukturellen Wandel vom reinen Glashersteller hin zu einem diversifizierten Medtech- und Pharma-Zulieferer mit hohem Entwicklungs- und Engineering-Anteil. Heute versteht sich das Unternehmen als Technologie- und Systempartner der internationalen Gesundheitsindustrie und ist an der Börse als etablierter Midcap-Wert verankert.

Besonderheiten und technologische Kompetenzen

Eine Besonderheit von Gerresheimer liegt in der Kombination aus traditionellen Glasverarbeitungsfähigkeiten und moderner Kunststoff- und Medizintechnikkompetenz. Das Unternehmen betreibt Reinraumproduktionen, hochautomatisierte Spritzguss- und Montageanlagen sowie modernste Inspektions- und Qualitätskontrollsysteme mit optischer und sensorischer Messtechnik. Dies ermöglicht die Fertigung von hochpräzisen Bauteilen, Mikrostrukturen und sensiblen Primärverpackungen mit enger Toleranzführung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Pharma- und Biotechunternehmen bei der Entwicklung von Patienten-konformen Applikationssystemen, etwa Inhalations- und Injektionslösungen, um Therapieadhärenz und Handhabungssicherheit zu verbessern. Darüber hinaus verfolgt Gerresheimer Nachhaltigkeitsprogramme zur Reduktion von CO₂-Emissionen, zur Steigerung der Energieeffizienz von Schmelzwannen und zum Einsatz von recycelbarem oder recyceltem Material, was in regulatorisch sensiblen Anwendungen jedoch immer mit strengen Qualitätsanforderungen abgestimmt werden muss.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ ausgerichtete Investoren bietet Gerresheimer potenziell mehrere strukturelle Chancen. Erstens profitiert das Unternehmen von langfristig stabiler Nachfrage nach Arzneimitteln, Biopharmazeutika und Gesundheitsleistungen, die eine relativ konjunkturresistente Grundnachfrage nach pharmazeutischen Primärverpackungen und Drug-Delivery-Systemen erzeugt. Zweitens schafft die regulierte Umgebung mit hohen Zulassungs- und Qualifizierungsbarrieren tendenziell beständige Kundenbeziehungen und kann neue Wettbewerber abschrecken. Drittens zielt die strategische Fokussierung auf High-Value-Produkte und komplexe Systemlösungen auf höhere Wertschöpfungstiefen und Preissetzungsmacht ab, was langfristig Margenpotenzial bietet. Viertens reduziert die globale Präsenz das Risiko einer Überabhängigkeit von einzelnen Gesundheitsmärkten und erlaubt die Partizipation an Wachstum in Nordamerika, Lateinamerika und Asien. Fünftens können Fortschritte in der Automatisierung, Digitalisierung der Produktion und im Lean Management Effizienzgewinne und Skaleneffekte ermöglichen, die bei steigenden Volumina wirken.

Risiken und zu beachtende Faktoren

Trotz der grundsätzlichen Stabilität der Pharmanachfrage bestehen für Anleger relevante Risikofaktoren. Die starke Regulierung macht Gerresheimer abhängig von der konsequenten Einhaltung strenger Qualitäts- und Compliance-Standards; Verstöße könnten zu Rückrufen, Lieferstopps, Haftungsfällen und Reputationsschäden führen. Das Unternehmen ist im Standardgeschäft in einigen Bereichen einem intensiven Preis- und Margendruck durch Wettbewerber und Generikakunden ausgesetzt. Größere Investitionszyklen für neue Anlagen, Reinräume und Kapazitätserweiterungen erfordern eine disziplinierte Kapitalallokation und bergen Auslastungsrisiken. Währungs- und Länderrisiken können die Profitabilität beeinflussen, da ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung außerhalb des Heimatmarkts erfolgt. Zusätzlich können strukturelle Veränderungen im Gesundheitssystem, Preisdruck auf Arzneimittel, Regulierung pharmazeutischer Lieferketten oder politische Eingriffe in die Erstattungssysteme der Gesundheitssysteme indirekt auf die Nachfrage nach Verpackungs- und Systemlösungen durchschlagen. Technologische Sprünge, neue Materialien oder alternative Applikationsformen können Anpassungsdruck erzeugen und fortlaufende Investitionen in Forschung, Entwicklung und Produktionsmodernisierung notwendig machen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Investment in Gerresheimer trotz der defensiven Grundtendenz des Geschäftsmodells sorgfältig hinsichtlich technologischer Wettbewerbsfähigkeit, regulatorischer Compliance und finanzieller Solidität beobachtet werden sollte, ohne dass daraus eine Anlageempfehlung im engeren Sinn abgeleitet wird.
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Stammdaten

Marktkapitalisierung 929,13 Mio. €
Aktienanzahl 34,54 Mio.
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

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0,00% Streubesitz

Community-Beiträge zu Gerresheimer AG

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Diskussion schildert einen intensiven Kampf zwischen Longs und Shorts, mit Berichten über Aufstockungen großer Akteure (u. a. JP Morgan), begrenzte Leihverfügbarkeit und niedrige Leihraten (z. B. 1,5%), wodurch Teilnehmer ein mögliches Short‑Squeeze‑Szenario, Forderungen nach einer Unternehmensstellungnahme und Unsicherheit über Deckungsstrategien sehen.
  • Technisch wird der jüngste Rückgang von rund 28 auf unter 26 € gegen ein langjähriges Unterstützungsband gestellt; es werden mögliche Tiefziele um 19,5–22,6 € gegenüber Aufwärtszielen über 30 € bis 37/45 € abgewogen, wobei niedrige Tagesumsätze (~35.000 Aktien), beobachtete Großaufträge und Hinweise auf zurückkehrende Käufer sowohl Chancen für Nachkäufe als auch anhaltenden Verkaufsdruck signalisieren.
  • Fundamental stehen die hohe Nettoverschuldung und die Frage nach einer nachhaltigen Entschuldung 2026 im Mittelpunkt, wobei der erwartete Moulded‑glass‑Verkauf und der Bormioli‑Deal als potenzielle Risiken genannt werden; zugleich werden makro‑ und saisonale Faktoren (Zinsentwicklung, Influenza‑Saison) als mögliche Einflussfaktoren auf Nachfrage und Kursentwicklung diskutiert.
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Homeopath
Kritik an scheidenden Fürhungskräften
ist hinterher ja immer leicht, aber was ist dran? Man hört und liest hier und dort unterschiedlichste Kritik, in der Regel plakativ wenn nicht gar emotional vorgetragen, selten mit Substanz unterlegt. - Die Übernahmegespräche wurden (was man so hört) seitens Gerresheimer abgebrochen. Dafür möchte ich großes Lob aussprechen! Die potentiellen Käufer waren ja nicht von der Wohlfahrt, die wollten mit dem Einkauf Gewinn machen, statt den Gewinn den Altaktionären zu gönnen! BÖSE! Was sollte man da kritisieren? Wer sollte da kritisieren? Höchstens Spekulanten, die in der Hoffnung auf schnellen Gewinn eingestiegen sind und sich nun verspekuliert haben (mein Mitgefühl!). -Man munkelt der Verkauf der Moulded Glass Sparte solle stocken. Wir werden sehen ob das gut oder schlecht ist. Aber wie außer durch Preissenkung sollte man das beschleunigen? Und in wessen Interesse wäre das? Und wer hat im Zweifelsfall die Schuld an stockenden Verhandlungen, der Verkäufer oder potentielle Käufer? Ist der Verkauf überhaupt eine gute Idee oder sollte man die Idee lieber wieder schubladisieren? - Es gab mehrere Gewinnwarnungen (fünf?) im letzten Jahr. Aber was will man da machen? Sind das nicht Pflichtmitteilungen? Und wem sind die zuzuschreiben? Zu optimistische Prognosen? Veränderte Marktumstände? Fehler der Unternehmensführung? In Zukunft pessimistischer schätzen? - Buchungen von Bill-and-Hold Vereinbarungen werden derzeit von der BaFin dahingehend geprüft, ob geringe Umsätze noch in 2024 gebucht werden dürfen oder erst in 2025. Noch hat BaFin nix gesagt, nur die eigenen Rechtsverdreher haben eine Einschätzung abgegeben (bei 3 von 2000 Mio hätte man es wohl andersrum gemacht haben sollen). Und dann? 20,-€ Bußgeld und die Peanuts-Beträge in 2025 buchen. ("siehe oben") Worüber reden wir hier und wer hat die BaFin mit der Nase drauf gestoßen in welcher Absicht? - Es gibt Gemunkel bzw. Gemurre und Genkurre, man habe als CEO kein Kostensenkungsprogramm installiert. Ja, pfff. Kostensenkungen sind das Werkzeug der Phantasielosen und der phantasielosen Erbsenzähler. Trotzdem ist man immer sparsam. "Kostensenkungen" ruft man immer wenn man in einem Meeting unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde und gefühlt etwas sagen muß. Dann gehen die Erbsenzähler durchs Unternehmen und machen denen, die die operative Arbeit machen und das Geld verdienen müssen das Leben schwer. Ein "bewährtes" Ritual, man sollte aber lieber ein paar mehr Erbsenzähler dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stellen (vulgo: "Controller entlassen") und vorwärtsgerichteter denken. -Es wird hier oder dort von "Fachleuten" (z.T. selbsternannte) eine eingebrochene Marge bemängelt. Aber wer oder weldcher Umstand ist dafür verantwortlich? - Die negative Kurseentwicklung wir dem CEO vorgeworfen, von irgendwo in den 120gen in 2023 runter unter 30 neulich. Joah, da hat er Anteile dran, aber der Markt regelt das. Wir sind ja nicht in der DDR vo jemand (evtl. gar ein CEO) Aktienkurse vorschreiben kann. - Die Leerverkaufsquote sei in letzter Zeit stark gestiegen wir dem CEO ebenfalls vorgeworfen. Hier frage ich mich, inwieweit die Kritiker (m/w/d) mit den Mechanismen der Börse vertraut sind. Leerverkäufer werden nicht vom Unternehmen aufgefordert, mit Pech dann und wann über Unternehmensentscheidungen "eingeladen" aber das sind separate Entitäten mit eigenen Gedanken (teilweise auch keine Samariter sondern geradezu böse Menschen, die am Unglück anderer verdienen). Der Einfluß der Firmenleitung ist nur sehr mittelbar, es sei denn, man baute vorsätzlich Mist und gäbe Leerverkäufern dahingehend Tips. - Man vernimmt mitunter Kritik, die Bormioli-Übernahme Übernahme sei zu teuer gewesen. Klar, "geschenkt" wäre besser gewesen, aber was kommt raus, wenn alle Synergien geschöpft wurden? Wir werden sehen, sagte der Zen-Meister. Usw. usw. usw. wobei es wohl taktisch suboptimal war, die "optimale" Höhe der Dividende nicht in der Einladung zur HV zu nennen und genau diesen Vorschlag dann auch auf der HV zur Abstimmung zu bringen. Es kann aber wenn ich micht recht entsinne jeder Aktionär auf der HV einen eigenen Vorschlag zur Gewinnverwendung einbringen und darüber abstimmen lassen (soetwas soll schon vorgekommen sein!). Ich bitte um qualifizierten, heftigen Gegenwind, stürmische Zustimmung oder stumme Stimmenthaltung, ganz nach eigenem Ratschluß! Was soll das mit der Übernahme immer? Der Käufer meint dabei auf lange Sicht das bessere Geschäft zu machen als der Verkäufer!
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Frieda Friedlich
Adhoc aus #791

Ich versuche mal, das Kanzleideutsch der heutigen Gerresheimer-Adhoc in Klartext zu übertragen. In der Adhoc steht (rote Ergänzungen von mir):

"...Die Prüfung soll klären, ob auf Basis dieser Vereinbarungen Umsatzerlöse im Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2024 erfasst werden durften oder erst im laufenden Geschäftsjahr 2025... Unter Zugrundelegung dieser Erkenntnisse ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dassentgegen der bisherigen Auffassung[damit ist offenbar die Auffassung der Gerresheimer Buchhaltung gemeint, die diesen Posten unter Bill-and-Hold verbuchte]für einen Vertrag mit einem Volumen von rund 3 Mio. Euro die Voraussetzungen für eine Umsatzerfassung nicht vorlagen[gemeint ist: für diese 3 Mio. hätte die Verbuchung in 2025 vorgenommen werden müssen, erfolgte aber bereits 2024].

Im Text steht weiterhin:

"Die im Rahmen von „Bill-and-Hold“-Vereinbarungen im Geschäftsjahr 2024 erfassten Umsätze betragen insgesamt 28 Mio. Euro. Die Gerresheimer Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 2,036 Mrd. Euro." (Unterstreichungen von mir)

Was bedeutet das konkret?

Bei mindestens einem Vertrag im Volumen von rund 3 Mio. Euro hat Gerresheimer die Bill-and-Hold-Verbuchung "mit überwiegender Wahrscheinlichkeit" (so die Anwälte) widerrechtlich vorgenommen. Ob bei den restlichen Bill-and-Hold-Verträgen im Volumen von 25 Mio. Euro ebenfalls eine widerrechtliche Verbuchung vorlag, ist offen, wird aber von den Anwälten noch geprüft. Auf den ersten Blick haben die Anwälte bei den übrigen Verträgen offenbar keine Verstöße vorgefunden.

Was droht schlimmstenfalls?

Im schlimmsten Fall wurden die vollen 28 Mio. Euro fehlerhaft in 2024 (statt in 2025) verbucht. Das liegt jedoch mit nur ca. 1,5% des 2024-Umsatzes höchstwahrscheinlich unter der Bagatellschwelle.

Bestenfalls sind die restlichen 25 Mio. Umsatz zu recht unter Bill-and-Hold verbucht worden. Dann reduziert sich das anfechtbare Volumen auf 3 Mio von 2064 Mio. Euro Umsatz, was 1,5 Promille entspricht und mit Sicherheit unter der Bagatellschwelle liegt.

Unklar ist, ob die gesamten beanstandeten 28 Mio. Bill-and-Hold-Umsätze aus 2024 auf das 4. Quartal entfallen. Es könnte sein, dass einige dieser Bill-and-Hold-Posten bereits in früheren Quartalen des Jahres 2024 vorgenommen wurden. Dann würden sich - bezogen auf den Jahresumsatz - überhaupt keine negativen Folgen ergeben. Denn der Jahresumsatz 2024 ändert sich in seiner Gesamtheit nicht, wenn z. B. ein Umsatz vom zweiten in das erste Quartal "zurückverschoben" werden muss. Das gleiche gilt für eine Rückverschiebung vom dritten in das zweite Quartal. Kritisch sind allein Verschiebungen in das 4. Quartal 2024, die korrekt erst im 1. Q. 2025 hätten verbucht werden dürfen.

FAZIT: Selbst im schlimmsten Fall dürfte die BAFIN die Sache wegen Geringfügigkeit einstellen.

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Rote Karte
Goldman
Ich gehe mal schwer davon aus, dass Goldman Sachs nicht für den eigenen Bestand Aktien an Gerresheimer hält, sondern eher für seine Fonds, Kapitalanleger etc. Das ist ein himmelweiter Unterschied, ob die ihr eigenes Gekd verwetten oder das ihrer Kunden/Investoren. Zumindest deutet vieles darauf hin, da Goldman Sachs Asset Management bei manchen als Aktionär geführt wird. Ähnliches trifft ja auch immer auf Blackrock und Konsorten zu. Also nicht immer gleich davon ausgehen,dass die großen Player hier eigene Interessen verfolgen bzw. dick als Aktionäre auftreten.
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InspektorLong
Instruments
Diese "Instruments" bei den Großbanken sind häufig Forderungen gegenüber Leerverkäufern und Hedgepostionen, wenn die Großbanken auch Derivate-Emittent sind. Bei verliehenen Aktien verbleiben die Stimmrechte (und auch die Dividendenbezugsrechte) beim Verleiher (hier Goldman Sachs). Deshalb werden die Stimmrechte der gehaltenen Aktien und der Aktienforderungen addiert. Die Aktien leiht sich Goldman Sachs wiederum sehr wahrscheinlich bei seinen eigenen Fondstöchtern (siehe Punkt 8). Das (Ver-)Leihgeschäft wurde mit "Nationale-Nederlanden Levenverzekering Maatschappij N.V.", die zur NN Group gehören, eingegangen (siehe Punkt 4). Interessanterweise erfolgte das Geschäft schon am 06 Oct 2025 (siehe Punkt 5), also vor der nachbörslichen Adhoc-Meldung vom 8. Oktober und vor dem Kurssturz am 9. Oktober. Die gehaltenen Instrumente sind unter Punkt 7.b.1 und 7.b.2 gelistet: "Call Option", "Call Warrant", "Right of Use", usw. Das sind zum Beispiel Call-Optionen mit dem sich GS als Emittent von Call-Optionsscheinen absichert. Und die Positionen "Right of Use" und "Right To Recall" dürften den Verleihpositionen entsprechen. https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-10/66680379-gerresheimer
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brokersteve
Masslos überverkauft ..Geduld und dann snd 100 % d
Die Verkäufe sind rational nicht zu begründen. ME wird das Unternehmen für eine möglichst günstige Übernahme "sturmreif "gehandelt. Die Branche ist gesund und Gerresheimer ein grundsätzlich ein sehr gutes Unternehmen.
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Homeopath
Was soll denn bei der BaFin rauskommen?
Worst Case: 20,-€ Bußgeld und der "Umsatz" (was eigentlich ganz genau?) wird in Q I, Q II oder Q III 2025 statt in 2024 gebucht.
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duftpapst2
so mancher mit SL
wird sich heute Abend verarscht fühlen , weil der Kurs SL ausgelöst hat und nun alles wieder auf normal steht.
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Tausender
Geduld ist gefragt
Ich liege fett hinten (Schnittkurs 67), das vorweg. Ehrlich gesagt mag ich an eine Übernahme nicht mehr so recht glauben. Negativ kann man auch die relativ hohe Verschuldung, steigender Zinsaufwand und die deutlich gestiegenen Abschreibungen sehen. Und dass die Kosmetik-Branche nicht gerade boomt, hilft auch nicht. Positiv sehe ich die geringe Wirkung des Zollirrsinns auf Gerresheimer. Auch gut, dass man an den Jahreszielen festhält. Die Fantasie der Aufspaltung bleibt bestehen. Ein Verkauf der Aktie kommt für mich derzeit nicht infrage. Aber warum wird dann immer noch verkauft? Ich war früher im Institutionellen-Bereich tätig, und die Instis dürften es sein, die den Kursdruck veranstalten. Die Verkäufe erfolgen in gewisser Weise auch zwangsweise, z. B. weil man gewisse Verlustlimite erreicht hat und "glattstellen" muss. Ich musste das mal mit einer SAP-Position nach "09/11" durchziehen - natürlich praktisch am Tiefpunkt der Aktie... Hier ist jetzt Geduld gefragt. Die Aktie ist niedrig bewertet. Wenn die Verkäufer durch sind, kann es auch schnell deutlich nach oben gehen. Der Vorstand muss aber auch zeigen, dass er das Schiff wieder flottkriegt.
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Highländer49
Gerresheimer
Hier noch die Pressemitteilung von gestern https://www.gerresheimer.com/fileadmin/user_upload/user_upload/Company/Investor_Relations/reports/2022/Gerresheimer_Quartalsmitteilung_Q1_2022_geschuetzt.pdf
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nouveau_riche
rauscht in die Tiefe
Hallo zu Gerresheimer! Den Titel habe ich auf meiner Watchlist und wollte eigentlich bei 70 kaufen. Die Zahlen stimmen mich bedenklich, der Markt teilt meine zurückhaltende Auffassung. Daß es aber so in die Tiefe rauscht, das konnte ich mir letzte Woche noch nicht vorstellen. Über eine weitere Einschätzung wäre ich dankbar! VG NR
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nouveau_riche
zu konservativ?
Hallo zu Gerresheimer, im aktuellen Umfeld scheint dieses konservatives Business zu wenig attrraktiv. Stark Ansichtssache. Ist bei mir auf der Watchlist. Die Schwelle +/- 70 scheint interessant. VG NR
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Robin
grosse
Unterstützung bei Euro 69,60
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Häufig gestellte Fragen zur Gerresheimer Aktie und zum Gerresheimer Kurs

Der aktuelle Kurs der Gerresheimer Aktie liegt bei 25,36 €.

Für 1.000€ kann man sich 39,43 Gerresheimer Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Gerresheimer Aktie lautet GRRMF.

Die 1 Monats-Performance der Gerresheimer Aktie beträgt aktuell -6,28%.

Die 1 Jahres-Performance der Gerresheimer Aktie beträgt aktuell -61,72%.

Der Aktienkurs der Gerresheimer Aktie liegt aktuell bei 25,36 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -6,28% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Gerresheimer eine Wertentwicklung von -6,42% aus und über 6 Monate sind es -49,88%.

Das 52-Wochen-Hoch der Gerresheimer Aktie liegt bei 85,25 €.

Das 52-Wochen-Tief der Gerresheimer Aktie liegt bei 22,60 €.

Das Allzeithoch von Gerresheimer liegt bei 122,90 €.

Das Allzeittief von Gerresheimer liegt bei 13,02 €.

Die Volatilität der Gerresheimer Aktie liegt derzeit bei 33,41%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Gerresheimer in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 35,02 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +38,30%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 35,02 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +38,30%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Gerresheimer Kursziel beträgt 35,02 €. Das ist +38,30% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Gerresheimer 2 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Gerresheimer Kursziel beträgt 35,02 €. Das ist +38,30% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Gerresheimer 2 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 35,02 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +38,30%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Gerresheimer Aktie bei 35,02 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Gerresheimer Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 929,13 Mio. €

Insgesamt sind 34,5 Mio Gerresheimer Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Gerresheimer bei 40%. Erfahre hier mehr

Gerresheimer hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Gerresheimer gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Gerresheimer Aktie beträgt 8,03.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Gerresheimer betrug 2.035.903.000 €.

Die nächsten Termine von Gerresheimer sind:
  • 26.02.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 16.04.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q1)
  • 03.06.2026 - Hauptversammlung
  • 14.07.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 15.10.2026 - Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht (Stichtag Q3)

Ja, Gerresheimer zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 06.06.2025 eine Dividende in Höhe von 1,25 € gezahlt.

Zuletzt hat Gerresheimer am 06.06.2025 eine Dividende in Höhe von 1,25 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 4,94%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Gerresheimer wurde am 06.06.2025 in Höhe von 1,25 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 4,94%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 06.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 1,25 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.