Also, Vertrauen in die nahe Zukunft sieht anders aus. Das ist doch nix wie ein kleines Strohfeuer, Shorteindeckungen und Gezocke. Also das Übliche...
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 14,97 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,01 | 14,99 | |
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Die Finanzkrise ist mit der Verstaatlichung von Fannie und Freddie keineswegs vorüber. Paulson ist der Mann der Stunde. Er verkündete die lange erwartete Verstaatlichung. der beiden Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. => Ein Konkurs eines der beiden Institute hätte wahrscheinlich Schockwellen auf die globalen Märkte gesandt, die alles im Rahmen der Finanzkrise bisher da gewesene übertroffen hätten. "Mit der staatlichen Übernahme solle noch größere Unruhe auf den amerikanischen und den weltweiten Finanzmärkten vermieden werden" Zitat Paulson. Für die Aktionäre der beiden Institute heißt dies, dass sie ihr Kapital verlieren werden. Für den Steuerzahler dürfte es richtig teuer werden. Freddie und Fannie haben Schulden in Höhe von 1.500 Mrd. USD in den Büchern stehen. Dabei, so jüngste Erkenntnisse, sollen die Bilanzen noch geschönt und die Kapitalbasis zu hoch angegeben sein. Daher kann man den Schritt, den Paulson jetzt gegangen ist, getrost als reine Notbremse bezeichnen. Aussichten: Die kommende Berichtssaison dürfte bei so manchem Institut erneut große Löcher offenbaren. Zudem zeigt das Sterben kleiner, regionaler US-Hypothekenbanken – derzeit vergeht kaum eine Woche ohne neue Pleite – dass eine Stabilisierung des Häusermarktes immer noch nicht stattgefunden hat. Zu den Sorgen um den Immobilienmarkt haben sich zuletzt außerdem die Ängste über einen Konjunktureinbruch hinzugesellt. Die schlechten US-Arbeitsmarktdaten der letzten Woche haben gezeigt, dass diese Befürchtungen ihre Berechtigung haben. Die Lage an den Aktienmärkte dürfte daher auch zukünftig extrem volatil bleiben. Große Kursausschläge mahnen zur Vorsicht bei der Auswahl von Zertifikaten mit entpsrechenden Hebeln. Good Luck!
Die Analyse mag sich zwar logisch anhören aber wenn ich den CRB-Rohstoffindex von Reuters mal mit dem Dow vergleiche über die letzten 10Jahre dann seh ich eigentlich kaum eine Korrelation zw. steigendem Dow und fallenden Rohstoffpreisen bzw. könnte genauso auch zur gegenteiligen Schlußfolgerung kommen.
ÖL,Mais und Kupfer sind ca. mit 30-40% gewichtet im CRB-Index(glaub ich).
„Es ist das letzte Mittel, um einen Zusammenbruch des amerikanischen Hypothekenmarktes zu verhindern“, sagte der frühere Präsident der Federal Reserve Bank von St. Louis, William Poole. Poole hat seit langem vor den Risiken gewarnt, die durch das nahezu unkontrollierte Wachstum von Freddie Mac und Fannie Mae für das Finanzsystem und die Wirtschaft entstanden sind. Der Ökonom befürchtet, die vom Finanzministerium und damit vom Steuerzahler zu tragenden Verluste aus dem Geschäft mit Hypothekendarlehen könnten sich letztlich auf rund 300 Milliarden Dollar belaufen.
„Die Finanzmärkte werden stabilisiert“
„Finanzminister Paulson hat es ganz richtig eingefädelt. Auf diese Weise werden die Finanzmärkte stabilisiert und die Belastungen für die Steuerzahler so gering wie möglich gehalten“, sagte Senator Charles Schumer, der Vorsitzende des gemeinsamen Wirtschaftsausschusses von Senat und Repräsentantenhaus. Der Plan werde im Kongress auf breite Unterstützung treffen, vor allem deshalb, weil darin keine Entscheidung über die langfristige Zukunft von Freddie Mac und Fannie Mae vorweggenommen werde.
Paulson hatte am Sonntag deutlich gemacht, dass die nächste Regierung (Dolchstoß-Legende? - A.L.) sich mit dem weiteren Schicksal der Hypothekengiganten befassen müsse. Zur Option steht eine Aufspaltung der Unternehmen oder womöglich eine vollständige Verstaatlichung. Der Vorsitzende des Bankenausschusses im Senat, Christopher Dodd, kündigte für die kommenden Tage Anhörungen zur Rettungsaktion an. „Es gibt noch viele offene Fragen“, sagte Dodd.
Portfolios sollen bis auf 850 Milliarden Dollar anwachsen
Das Finanzministerium wird zunächst Vorzugsaktien der beiden Unternehmen für zusammen rund 200 Milliarden Dollar erwerben. Darüber hinaus wird das Ministerium neue Anleihen von Freddie Mac und Fannie Mae erwerben, die mit Forderungen aus Hypothekendarlehen besichert sind. Dafür sollen in diesem Monat allein rund 5 Milliarden Dollar ausgegeben werden. Ziel ist es, den Hypotheken- und damit den Immobilienmarkt in Amerika wieder in Schwung zu bringen.
Aus diesem Grund ist auch geplant, die Portfolios von Freddie Mac und Fannie Mae bis Ende 2009 auf jeweils rund 850 Milliarden Dollar wachsen zu lassen [Blase, ick hör Dir trappsen - A.L.]. Danach sollen sie jährlich um rund 10 Prozent abgeschmolzen werden, bis sie sich auf jeweils 250 Milliarden Dollar verringert haben. Fannie besitzt derzeit Hypotheken und Anleihen von 758 Milliarden Dollar, Freddie Mac hat 798 Milliarden Dollar Hypotheken und verwandte Wertpapiere im Portfolio.
Wirtschaftliche Sorgen
US-Autokonzerne pumpen Staat an
von Michael Gassmann (New York)
Die amerikanische Autoindustrie drängt die Politik, ihr ein 50 Mrd. $ schweres staatliches Kreditprogramm zu gewähren. Das Geld soll für die Entwicklung energieeffizienter Modelle eingesetzt werden. Der Staat unterstützt schon andere Branchen.
General Motors-Chef Rick Wagoner wolle das Thema am Freitag bei einem Energiegipfel des US-Kongresses offensiv ansprechen, berichteten Zeitungen aus der Autostadt Detroit. Auch Manager von Ford und Chrysler planen Lobbytermine in Washington. Der Kongress hat wegen des Schlussspurts im Präsidentschaftswahlkampf ab Ende September nur noch wenige Sitzungstage in diesem Jahr.
Schon jetzt unterstützen die USA die heimische Flugzeugindustrie, Stahlhersteller und andere Branchen. Die beiden Hypothekenbanken Freddie Mac und Fannie Mae stellte die US-Regierung in einer Notaktion am vergangenen Wochenende unter staatliche Kontrolle. Mit der Autoindustrie sucht nun eine weitere Branche den Schutz durch die Regierung. Kritiker werfen den amerikanischen Herstellern vor, die Entwicklung zu kleineren und spritsparenden Autos verschlafen zu haben.
Wirtschaftliche Sorgen sind inzwischen zu einem der wichtigsten Wahlkampfthemen geworden. Das könnte den "Big Three", den drei großen amerikanischen Autoherstellern, in ihrer Hoffnung auf den Milliardenkredit helfen. Bereits im vergangenen Jahr setzten sie in einem Energiegesetz subventionierte Darlehen in Höhe von rund 25 Mrd. $ durch. Diese Summe soll nun verdoppelt werden. Kredite zu Marktkonditionen sind für die Autokonzerne teuer geworden, nachdem ihre Bonität von Ratingagenturen mehrmals heruntergestuft worden war. [Malko07: Banken braucht man nicht mehr. Können alle geschlossen werden. Kredit gibt es zu günstigen Konditionen beim Staat!]
General Motors (GM) verteidigte den Ruf nach Subventionen. "GM und andere US-Autohersteller müssen das Auto wortwörtlich neu erfinden", erklärte der Konzern auf einer speziell eingerichteten Lobbywebsite mit der Adresse gmfactsandfiction.com. GM führte auch das gesamtstaatliche Interesse an: "Dieses Kreditprogramm ist ein starker und angemessener Anreiz, um diesen Wandel in Gang zu bringen, der für unsere Industrie und das ganze Land lebenswichtig ist", hieß es.
Zwar haben sich die Autoverkäufe in den USA im August nach einer langen Schwächephase wieder etwas erholt. Allerdings konnten GM, Ford und Chrysler davon nicht profitieren - sie produzieren immer noch zu einem erheblichen Teil große, schwere Autos und mussten deshalb zuletzt Absatzeinbrüche zwischen 20 bis 35 Prozent hinnehmen.
Düster sind vor allem die mittelfristigen Aussichten, sollte der Ölpreis erneut auf 150 $ oder mehr ansteigen. "Der Fahrzeugmix würde sich dann dramatisch ändern", sagte George Magliano, Analyst bei Global Insight. "Diesel, Hybridautos, neue Technologien und leichtere Materialien würden florieren." Der Verkauf von schweren Pick-ups, Geländewagen und Minivans - allesamt Spezialitäten der amerikanischen Anbieter - würde in den USA von 8,6 Millionen auf 4,7 Millionen abstürzen, prophezeite Magliano: "Die Auswirkungen auf dieses Segment wären brutal."
Ob die US-Hersteller die erhofften Hilfen bekommen, ist noch offen. Mehrere Abgeordnete, wie der frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney, sprachen sich dagegen aus. Die Autokonzerne haben allerdings die Unterstützung einer parteiübergreifenden Gruppe von Politikern, die meist aus Michigan, Ohio und von weiteren Standorten der Autoindustrie stammen.
Die amerikanische Autoindustrie hat seit dem Jahr 2000 mehr als 300.000 Stellen abgebaut und ist mit rund 800.000 Beschäftigten einschließlich der Zulieferer immer noch einer der größten Arbeitgeber des Landes. Zweistellige Milliardenverluste allein im vergangenen Quartal bringen sie inzwischen an den Rand der Existenzfähigkeit. "Mit Subventionen löst man das Problem nicht, man verlängert das Leiden nur", hieß es am Montag in Kreisen der europäischen Autoindustrie. Die US-Konzerne versuchten, sich einen unfairen Wettbewerbsvorteil zu sichern. "Die Kosten für die Produktentwicklung fallen für alle gleichermaßen an", sagte ein Insider. General Motors spielte auf seiner Website die Auswirkungen der erhofften Hilfen dagegen herunter: "Es handelt sich um direkte Kredite, die voll zurückgezahlt werden müssen - einschließlich der Zinsen."
www.ftd.de/unternehmen/autoindustrie/...e-pumpen-Staat-an/411130.html
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| 469 | 156.467 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 16.04.26 14:15 | |
| 29 | 3.832 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 10.04.26 15:21 | |
| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |