OECD kritisiert von Union und SPD vereinbarte Rentenbeschlüsse. "Das macht Arbeit teurer und wird sich negativ auf Konjunktur und Beschäftigung auswirken", so OECD-Deutschland-Experte Andreas Fuentes gegenüber Reuters.
Chinesisch-japanischer Inselstreit: USA rufen heimische Fluggesellschaften zu Vorsicht auf. US-Außenministerium fordert Verkehrsflüge über umstrittener Seeregion wie verlangt bei chinesischen Behörden anzumelden. "Dies bedeutet aber nicht, dass die US-Regierung die neuen Vorgaben Chinas akzeptiert", so das Ministerium.
Griechenland: Moody's stuft Kreditwürdigkeit von "C" auf "Caa3" herauf. Griechenland dürfte Haushaltsziele 2014 erreichen und Rezession bis Ende nächsten 2014 überwinden.
Bayerns Finanzminister Markus Söder fordert Ende von EZB-Niedrigzinspolitik. "Diese hilft zwar kurzfristig den Euro-Krisenstaaten, doch die langfristigen Folgen sind gravierend. Die schleichende Enteignung der Sparer darf nicht länger hingenommen werden", so der CSU-Politiker in einem Gastbeitrag im "Focus".
ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger bittet Mitarbeiter und Anleger des angeschlagenen Konzerns um Geduld. "Wenn man ein Unternehmen umbaut, das sich über Jahre in eine tiefe Krise manövriert hat, dann dauert es auch Jahre, das Unternehmen wieder auf eine vernünftige Basis zu stellen", so der Manager.
ThyssenKrupp: Eigenkapitalquote sinkt per Ende des Geschäftsjahres 2012/13 (Ende September) auf 7,1%, nachdem sie Ende Juni noch bei 8% lag. Verhältnis von Netto-Finanzschulden zum Eigenkapital (Gearing) legte auf 200,6% zu, nach zuletzt 185,7%.
Thailand: In Bangkok verstärkt Polizei wegen anhaltender Proteste gegen Regierung Sicherheitsvorkehrungen.
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles schließt Steuererhöhungen während schwarz-roter Regierungszeit nicht aus. "Wenn die Steuereinnahmen zurückgehen, müssen wir natürlich neu über die Finanzierung unserer Vorhaben reden", so Nahes zur "Welt am Sonntag".
Ukraine: Opposition plant aus Protest gegen Präsident Viktor Janukowitsch landesweiten Streik und Einrichtung eines "Hauptquartiers des Nationalen Widerstands". Ziel sind der Rücktritt der Regierung und vorgezogene Parlaments- und Präsidentenwahlen.
Fraport will weiter nach Airports im Ausland Ausschau halten. "Wir bleiben geduldig und beobachten den Markt mit großer Aufmerksamkeit", sagte Fraport-Finanzvorstand Matthias Zieschang zur "BörsenZeitung".