Investing.com – Morgan Stanley hat das Kursziel für PayPal (NASDAQ:PYPL) von 51,00 $ auf 50,00 $ gesenkt und die Einstufung „Underweight“ beibehalten. Als Gründe werden Bedenken hinsichtlich des Wachstums des Marken-Checkout-Bereichs genannt. Die Aktie notiert aktuell bei 55,51 $, nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 55,02 $, mit einem KGV von 11,15. Laut einer Analyse von InvestingPro erscheint PayPal, basierend auf der Fair-Value-Schätzung, deutlich unterbewertet.
Die Investmentfirma reduzierte ihre Wachstumsprognose für den Marken-Checkout-Bereich bis 2026 von zuvor 3,9 % auf 3,3 %. Dies entspricht einem Rückgang des Transaktionsmargenwachstums von 3,4 % gegenüber 3,8 %. Diese Anpassung folgt auf negative Managementkommentare und eine schwächere Entwicklung im E-Commerce im vierten Quartal, wie Morgan Stanley erklärte.
Morgan Stanley wies zudem auf die langsamen Fortschritte von PayPal bei der Modernisierung der Checkout-Integrationen hin. Innerhalb von rund 15 Monaten haben lediglich 25 % der Händler auf das neue Checkout-System umgestellt. Von diesen Händlern nutzt nur die Hälfte die optimale Integration, die eine Steigerung der Conversion-Rate um etwa einen Prozentpunkt ermöglicht. Trotz dieser Herausforderungen weist PayPal laut Daten von InvestingPro einen perfekten Piotroski-Score von 9 auf, was auf eine starke Finanzlage hindeutet. Anleger sollten beachten, dass PayPal seine Geschäftszahlen bereits in sechs Tagen, am 3. Februar, veröffentlicht.
Das Unternehmen hat zudem seine Prognose für Aktienrückkäufe für PayPal im Jahr 2026 auf 4,5 Milliarden US-Dollar gesenkt. Dies entspricht 75 % des freien Cashflows, gegenüber zuvor 5,4 Milliarden US-Dollar. Morgan Stanley empfiehlt dem Management, mehr Kapital für die beschleunigte Optimierung der Checkout-Integration, die Gewinnung von Venmo-Akzeptanzanteilen und die Vorbereitung auf Transaktionen im automatisierten Handel bereitzustellen.
Diese Anpassungen haben Morgan Stanley veranlasst, die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie von PayPal im Jahr 2026 von 5,84 US-Dollar auf 5,79 US-Dollar zu senken. Gleichzeitig äußerte das Unternehmen Bedenken, dass Aktienspenden an Wettbewerber während der Weihnachtssaison, insbesondere auf dem US-Markt, der etwa 40 % des Marken-Checkout-Geschäfts von PayPal ausmacht, verstärkt auftreten könnten. Trotz dieser Bedenken deutet das PEG-Verhältnis von PayPal von 0,58 auf ein niedriges KGV im Verhältnis zu den Wachstumserwartungen hin. Für tiefergehende Einblicke in die Bewertung von PayPal und über 10 weitere Expertentipps greifen Sie auf den umfassenden Pro Research Report zu, der exklusiv auf InvestingPro verfügbar ist.
In anderen aktuellen Meldungen gab PayPal die geplante Übernahme von Cymbio, einer Multi-Channel-Orchestrierungsplattform, bekannt. Diese Akquisition zielt darauf ab, die KI-gestützten Handelsfunktionen von PayPal zu verbessern und Händlern den Verkauf ihrer Produkte über KI-Plattformen wie Microsoft Copilot und Perplexity zu erleichtern. Rothschild Redburn stufte die PayPal-Aktie kürzlich von „Neutral“ auf „Verkaufen“ herab und senkte das Kursziel deutlich von 70,00 $ auf 50,00 $. Als Grund für die Herabstufung nannte das Unternehmen eine veränderte Wettbewerbssituation zugunsten traditioneller Kartennetzwerke wie Visa und Mastercard.
Cantor Fitzgerald nahm PayPal mit einem „Neutral“-Rating und einem Kursziel von 60,00 $ neu in die Beobachtung auf und würdigte die strategischen Initiativen des Unternehmens zur Ausgewogenheit des Wachstums über alle seine Dienstleistungen hinweg. Unterdessen bekräftigte BTIG seine neutrale Einschätzung der PayPal-Aktie vor der Veröffentlichung des Quartalsberichts für das vierte Quartal und wies auf den Kursrückgang seit der Veröffentlichung der Ergebnisse des dritten Quartals hin. Jefferies bestätigte ebenfalls seine Halteempfehlung und das Kursziel von 60,00 US-Dollar angesichts des verlangsamten Wachstums im britischen E-Commerce, das sich im Dezember deutlich abschwächte. Diese Entwicklungen spiegeln die unterschiedlichen Einschätzungen von Analysten zur Marktposition und den Zukunftsaussichten von PayPal wider.
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