Aussage vom Vorstand (nachzulesen im 1. Link)
Obwohl die Umsatzentwicklung der mybet-Gruppe im Branchenvergleich noch
positiv ist, hat der Vorstand ein Kostensenkungsprogramm gestartet, um den
negativen Einflüssen aus der Wettsteuer und dem Ausfall der französischen
Aktivitäten entgegenzusteuern.
Reaktion vom Vorstand:
Auch der Vorstand und das Management der operativen mybet-Gesellschaft verzichten bis Ende des Jahres auf 20 Prozent ihrer Bezüge
Aussage vom Vorstand (nachzulesen im 2. Link)
Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation in Spanien muss zudem
die Werthaltigkeit verschiedener lang- und kurzfristiger Vermögenswerte
überprüft werden. Je nach Bewertung könnte dies zu einer zusätzlichen
Ergebnisbelastung führen
Meine Zusammenfassung:
1. Obwohl man zum damaligen Zeitpunkt (Bericht zum 2. Quartal) noch von Gewinnen aus dem Tagesgeschäft ausging, verzichten die Vorstände freiwillig auf 20 % Geld!
Welches negative Ereignis hat das ausgelöst?
Hier mögliche Gründe: Wettsteuer und dem Ausfall der französischen
Aktivitäten!
2. (Bericht zum 3. Quartal) Zahlungsmittelbestand
am 31.12.2012 = 14,9 Mio.
am 30.09.2013 bei 8,3 Mio - 4,3 Mio Pferdewetten und Sicherheiten = 4 Mio
Man hat nach dem Verkauf des Goldesels Lottogeschäft nach einem Jahr nur noch
4 Mio in der Kasse die bereits bis heute aufgebraucht sein dürften (2,5 Mio minus pro Quartal im letzten halben Jahr ! ! !
3. (Bericht zum 3. Quartal) Abschreibungen auf das Spaniengeschäft!
4. Somit werden wir im Jahresbericht (Q4) mit Sicherheit ein nochmals negativeres Ergebnis präsentiert bekommen als es bereits im Q3 angekündigt wurde (das hat ja schon Tradition bei Mybet)
Weiterhin kommen dann die im Q2 bereits beschriebenen Abschreibungen auf das eingestellte Frankreichgeschäft sowie noch die Abschreibungen auf das Spaniengeschäft wie bereits im Q3 angekündigt.
5. In der Summe aller hier aufgezählten negativer Ereignisse für mybet in 2013 dürften die Abschreibungen und der Jahresverlust gewaltig ausfallen, was auch der Grund sein dürfte, dass alle das sinkende Schiff bereits verlassen haben bzw. bis Ende 2013 verlassen werden!
Mein Schlusswort hierzu:
Die haben die Kuh gemolken (siehe dazu auch die Anmerkung) solange es geht und bevor Sie tot umfällt, macht man sich lieber aus dem Staub und läßt die Aktionäre im Regen stehen!
Hier noch ein kleine Anmerkung was die Herren so aus dem Lottoverkauf noch nebenher eingesteckt haben:
Im Abschlussbericht für 2012: Aus dem Verkauf des Lotteriegeschäfts resultiert ein
Entkonsolidierungserfolg von 7,7 Mio. Euro, der noch um Tantiemenansprüche
von Vorstand und Aufsichtsrat in Höhe von etwa 0,5 Mio. Euro angepasst werden muss!
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