Die Posse hat ein Ende: Nach einem Bericht des des Magazins Telebörse wurde Kim Schmitz in Thailand verhaftet, wo er sich schon seit einigen Wochen aufhielt. Das Amtsgericht München I bestätigte die Festnahme gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Der 27-Jährige hatte verbreitet, er sei auf der Flucht vor dem organisierten Verbrechen. Doch offenbar hatte auch die deutsche Justiz Interesse an dem Enfant terrible der New Economy. Nach den vorliegenden Informationen soll er wegen Kapitalanlagebetrugs zur Rechenschaft gezogen werden.
Bei dem Verfahren geht es offenbar um die von Schmitz im letzten Jahr gegründete Gesellschaft Kimvestor. Damals hatte Schmitz angekündigt, er werde 50 Millionen in die angeschlagene Firma Letsbuyit.com investieren. Mit diesem Plan warb er um Investoren. Das finanzielle Engagement bei dem Co-Shopping-Anbieter kam allerdings nie zu Stande. Während dieser Zeit kam es zu beträchtlichen Kurssprüngen bei den Aktien des Unternehmens. Im Juni nahm das Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel eine förmliche Untersuchung wegen des Verdachts auf Insiderhandel auf.
Seine Flucht hatte Schmitz groß in Szene gesetzt, sich dabei aber nicht sehr geschickt verhalten. Er ließ Journalisten in seiner Hotelsuite filmen und verschickte E-Mails, die eindeutig seinem Hotel zugeordnet wurden. Sein seit Wochen angekündigtes neues Projekt "Kimpire" erwies sich als Luftnummer. Zuletzt hatte Schmitz auf seiner Website einen Grabstein gestellt mit der reißerischen Ankündigung, er werde am 21. Januar, seinem 28. Geburtstag, sterben. Sein Tod sollte live im Internet übertragen werden.
Für Schmitz ist es nicht der erste Besuch hinter schwedischen Gardinen. Er war bereits in den 90ern mehrfach inhaftiert worden, als gegen ihn wegen Computerbetrug ermittelt wurde. Das Landgericht München sprach ihn damals schuldig, setzte seine Strafe aber unter anderem wegen mangelnder geistiger Reife auf Bewährung aus. Ob Schmitz auf seiner Flucht gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat, ist nicht bekannt.
Bei dem Verfahren geht es offenbar um die von Schmitz im letzten Jahr gegründete Gesellschaft Kimvestor. Damals hatte Schmitz angekündigt, er werde 50 Millionen in die angeschlagene Firma Letsbuyit.com investieren. Mit diesem Plan warb er um Investoren. Das finanzielle Engagement bei dem Co-Shopping-Anbieter kam allerdings nie zu Stande. Während dieser Zeit kam es zu beträchtlichen Kurssprüngen bei den Aktien des Unternehmens. Im Juni nahm das Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel eine förmliche Untersuchung wegen des Verdachts auf Insiderhandel auf.
Seine Flucht hatte Schmitz groß in Szene gesetzt, sich dabei aber nicht sehr geschickt verhalten. Er ließ Journalisten in seiner Hotelsuite filmen und verschickte E-Mails, die eindeutig seinem Hotel zugeordnet wurden. Sein seit Wochen angekündigtes neues Projekt "Kimpire" erwies sich als Luftnummer. Zuletzt hatte Schmitz auf seiner Website einen Grabstein gestellt mit der reißerischen Ankündigung, er werde am 21. Januar, seinem 28. Geburtstag, sterben. Sein Tod sollte live im Internet übertragen werden.
Für Schmitz ist es nicht der erste Besuch hinter schwedischen Gardinen. Er war bereits in den 90ern mehrfach inhaftiert worden, als gegen ihn wegen Computerbetrug ermittelt wurde. Das Landgericht München sprach ihn damals schuldig, setzte seine Strafe aber unter anderem wegen mangelnder geistiger Reife auf Bewährung aus. Ob Schmitz auf seiner Flucht gegen Bewährungsauflagen verstoßen hat, ist nicht bekannt.