bezeichnen so wie der Baron, denn die Gefahr, die du beschreibst, gibt es natürlich, aber es ist für mich das absolute worst case.
Erstens ist Japan so klein nun auch wieder nicht, dass man die halbe Zerstörung und Unbewohnbarkeit Japan ausrufen müsste.
Zweitens steht zumindest derzeit der Wind noch günstig und es soll noch ein paar tage so bleiben. toi toi toi
Drittens ist Vestrahlung halt relativ. Ob Tokio unbewohnbar wird, ist gar nicht gesagt. Erstmal müsste der ganze Dreck ja abregnen oder sich sonstwie festsetzen, bspw. übers Grundwasser etc.
Viertens mag Japan die drittgröße Weltwirtschaft sein, aber sie importieren ja kaum. Sie sind größtenteils Selbstversorger. Beides könnte sich jetzt aufgrund der veränderten Notwendigkeiten ändern. Insofern vielleicht sogar mehr Absatz mittelfristig für ausländische Firmen. Japan ist auch nicht so hoch verschuldet wie es klingt (200% des BIP), denn 95% der Schulden haben sie bei der eigenen Bevölkerung. Das heißt, man wird für den Wiederaufbau Schulden im Ausland aufnehmen und kurzfristig durch Währungsschwankungen auch den Export stabilsieren können, wenn die großen Werke nicht vom Gau betroffen sind.
Also es gibt zumindest viele "wenns" in der ganzen Sache. Es müsste schon das worst case eintreten, damit deine dunkle Vision eintrifft.
Zukunft ist gut für alle (Dr.Udo Broemme)