auftaucht. War mir nach dem Zoppo Posting und der positiven News wieder klar, dass er die Übergangsjahre gleich mal kritisch beäugen wird und ne zähe Kursbewegung unterstellt. Das würzt man dann mit dem obligatorischen "hoffen wir mal, dass es gelingt, aber ..." Satz am Ende.
@crunchtime, bist du investiert? ...bei deinem Beispiel greifst du dir Softing raus. Wieso nicht diverse positive Beispiele? Du willst nicht sagen, dass die Übergangsjahre so weiter gehen, zerrst es aber natürlich damit heute nach der Insiderkauf-News ins Bewusstsein der hiesigen User. Zudem schreibst du, man müsse sich die nächsten Quartale erstmal wieder positiv beweisen, wohlwissend, dass auch die nächsten zwei Quartale Übergangsquartale sind. Also mit welchen good News genau soll FP sich beweisen? Sind Insiderkäufe für dich keine good news?
Aber klar weiß man heute nicht, ob es bei den Übergangsjahren 2017/18 bleibt. Versteht sich ja eigentlch von selbst. Genauso wenig weiß man, ob FP die Währungsschwankungen gut hedgen wird. Ich frag mich nur, wie man dann überhaupt noch in Aktien investieren soll, wo es um Zukunftschancen von Unternehmen geht, die gerade umstrukturieren.
Wenn der Gewinn dann plötzlich explodiert lieber 50-100% mehr zahlen als jetzt und bis dahin lieber abwarten? Auch eine Strategie, aber bestimmt nicht die einzige. Manch Anleger investieren nunmal antizyklisch genau in solchen Unternehmensphasen, weil die Skepsis gerade größer als das Potenzial ist.
Für mich ist es aber vielmehr eine Abwägung von Chancen und Risiken. Wenn FPs Vorstellungen nicht ab Ende 2018 greifen bzw. dann insbesondere ab 2019, verbleibt man halt in der Range 3,7-4,9 € und hätte ein Risiko von 20-25% nach unten. Dazwischen nehme ich nur die Dividenden von über drei Jahre gesehen 45-60 Cents mit. Geht die Vorstandsstrategie aber auf, sind auf drei Jahre gesehen auch Kurse von 15-20 € denkbar. Ich wäge also ab, ob ich das Risiko leicht abwärts gerichteter Kurse eingehe bzw. die von crunchtime akzentuierte "zähe Kursbewegung" der nächsten 12-18 Monate und mein Geld damit nicht arbeitet, oder ob ich lieber anderswo anlege und auf die große Chance verzichte, die vielleicht nicht erst in 12-18 Monaten zum Teil eingepreist wird. Mein persönliches Fazit (das man sicherlich kritischer sehen kann) ist daher ein Risiko von 25% minus Dividenden, also Risiko 13-15% bei gleichzeitig hoher Chance von mehreren 100%. Deshalb bleib ich investiert, obwohl es durchaus sein kann, dass es erstmal zäh weitergeht. Aber wer weiß, im Branchenvergleich ist man eher günstig. Vielleicht gibts ja auch ne Übernahme. Ausschließen würd ichs nicht, ohne es ernsthaft zu erwarten. Fakt ist, dass Iinsider offensichtlich optimistisch sind.
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