Deutsche Bank favorisiert Industriemetalle
14:24 12.06.14
Gold und Energie bleiben zurück
Die Analysten der Deutschen Bank (WKN
514000) gehen davon aus, dass die
Industriemetalle besser laufen werden als Edelmetalle und Energie.
Man sei der Ansicht, dass das Makroumfeld für Edelmetalle und
insbesondere Gold weiter feindlich" sein wird, da man davon ausgehe,
dass der S&P 500 neue Höchststände verzeichnen wird und die
langfristigen Renditen der US-Anleihen steigen werden. Zudem, so die
Experten weiter, bestehe die Möglichkeit, dass die gegenläufige
Geldpolitik von Fed und EZB im zweiten Halbjahr eine signifikantere
Wende beim US-Dollar auslösen könnte.
Die Industriemetalle seien im zweiten Quartal auf Basis der
Gesamtrendite der am besten gelaufene Sektor gewesen. Eine Erholung des
US-BIP-Wachstums sowie die Vorbereitung der US-Notenbank für eine Wende
in der Geldpolitik sollten nach Ansicht der Bank die
Industriemetallpreise im kommenden Jahr stützen.
Nickel, Kupfer und Aluminium würden traditionell in den Monaten nach
einer Anhebung der Kurzfristzinsen eine starke Performance zeigen. Zwar
hätten die Sorgen um den chinesischen Immobilienmarkt stark zugenommen,
doch betrachte man den jüngsten Abschwung als zyklisch, so die Bank. Man
sehe tatsächlich eine positive strukturelle Entwicklung der urbanen
Immobiliennachfrage und erwarte so einen Anstieg der Aktivität in diesem
Bereich ins kommende Jahr hinein, erläuterte die Deutsche Bank. Man gehe
deshalb davon aus, dass die Industriemetalle im Vergleich zu Energie und
Edelmetallen die bessere Performance erzielen werden, hieß es.