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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.207,7 $ -0,02% Perf. seit Threadbeginn:   +437,45%
 
bobby21:

Berttl

2
14.07.10 10:44
Ich muss Dir leider die Illusion nehmen. Gold wird seinen Wert immer beibehalten. Glaubst du die Menschen kaufen sich zur Hochzeit nun Silber? Oder Kupfer?
Andersrum schmiert der Dollar in den nächsten Jahren ab. Und damit wird eine Lawine ausgelöst, die man sich gar nicht vorstellen möchte.
Das Hauptproblem ist doch, dass niemand wirklich konsumieren will außer der Amerikaner. Wer wird in ersetzen? In Betracht kommt nur China und Indien. Und hier müssen die Leute erstmal genug Geld verdienen, um sich mehr leisten zu können.

Nur exportieren funktioniert nicht.
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biomuell:

Shadow Banking System

 
14.07.10 10:49
Out of the shadows
www.economist.com/blogs/freeexchange/2010/...ancial_regulation
Jul 13th 2010, 12:23 by S.C. | LONDON

Zitat: "........ONE of the failures leading up to the crisis was the inability of regulators to understand the scale of the shadow banking system or its interconnectedness with the overall financial system. The Federal Reserve's emergency liquidity funding helped shine some light into the activity of these non-bank banks. But with the expiry of these facilities, the system is once again operating in the margins.

Now a new paper by the New York Fed offers a detailed look into evolution and role of the shadow banking system and is recommended reading for anyone trying to understand exactly how these banks work. Their analysis throws up some interesting findings. First, as the graph below shows (figures in trillions of dollars), the volume of credit intermediated by the shadow banking system is larger than that of the regular banks. Prior to the crisis, shadow banks had liabilities of $20 trillion compared with $11 trillion for regular banks. Today, the figures are $16 and $13 trillion, respectively.



The second finding concerns the fragility of this system. The subprime crisis may have started the fall, but the financial crisis was precipitated by a run on shadow banks. As this paper shows, there is an inherent weakness in the shadow banking system that makes it vulnerable to future bank runs.

In traditional banks, deposit insurance acts as an official put, limiting any losses suffered by retail investors. For shadow banks, the bulk of the deposits are provided by money market funds. These funds expect their deposits to be available on demand and at par. But the implicit put option, at par value, is not backed up by any capital or official enhancement whatsoever.

From the perspective of the shadow banks, their funding sources are not as stable as retail cash balances. As the authors point out, institutional cash balances, such as those of corporations and municipalities, are well-informed but exhibit herd-like characteristics. Any entity that relies on them for funding and lacks alternative sources of liquidity is inherently fragile. During times of crisis, if confidence in the credit puts guaranteed by the institutions erodes, depositors move to redeem their funds. Absent a backstop, in the form of government guarantees, a run on the system ensues.

Given the size and significance of the shadow banking system, it is worth considering if official backstops can reduce the fragility of the system. But any permanent guarantee would come at the cost of added regulation. The authors propose regulating financial institutions based on function rather than form. This makes sense. Banks and shadow banks essentially perform the same function—financial intermediation. Regulation by function would remove the need for shadow banks that thrive on regulatory arbitrage, and focus on institutions that add economic value........."
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 332065
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Fischbroetche.:

Hi bobby21

 
14.07.10 10:50
Warum soll Gold den Wert dauerhaft behalten.
Schmuck? Der meiste Schmuck ist Modeschmuck, auch könnte die Mode sich so verlagern, dass Goldschmuck einfach nur noch unmodisch ist.

Warum sollte der Dollar abschmieren und wenn ja, würde sich für uns nichts ändern, da wir immer noch EURO in Gold tauschen.
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#21179

polo10:

@luftikuss

 
14.07.10 11:09
Schau mal unter "deposit money" nach

gruss
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biomuell:

"es gab keine Bail outs...

3
14.07.10 11:09
...und wenn, dann gab es deshalb keine Belastungen für die Haushalte...."  
witz lass nach.

Für den Fall, dass jemand die Entwicklungen der letzten Jahre verpasst haben sollte, aus welchen Gründen auch immer. Und für den lieben polo10 habe ich extra auf M&M und propagandalinks verzichtet...  Nachlesen, informieren und nachdenken....

Dann wird man eines Tages vielleicht auch mal die rosarote Brille ablegen können.

Nur eine sehr kleine AUSWAHL zum Nachlesen:

Northern Rock gets bank bail out
news.bbc.co.uk/2/hi/6994099.stm

Federal Reserve Must Disclose Bank Bailout Records (Update5)
www.bloomberg.com/apps/...pid=newsarchive&sid=a2rzjENZQV5k

Billionen für die Banken
www.n-tv.de/politik/Zweiter-Bailout-geplant-article49950.html

US. to Take Over AIG in $85 Billion Bailout; Central Banks Inject Cash as Credit Dries Up
online.wsj.com/article/SB122156561931242905.html

Deutschland:
www.focus.de/politik/deutschland/...ung-kommentar_2710038.html

Germany's Faltering Bank Bailout Program - The Bottomless Pit
www.spiegel.de/international/business/0,1518,598207,00.html
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bobby21:

Gold

5
14.07.10 11:11
hält tausende Jahre schon seinen Wert. Klar ist die Unze mal etwas mehr mal etwas weniger Wert, aber im Gegensatz zum Geld ist der Wert da und wird ihm nicht erst "zugesprochen".
Viel Gold wird gehortet, hatten doch letztens eine Meldung, dass Banken ihre Kapazitäten ausweiten, um mehr Gold lagern zu können.
Gold wird außerdem zur Sicherheit immer gelagert bleiben, das gilt zum großen Teil auch für Schmuck. In meiner Familie besitzen wir auch viel Schmuck, ohne es tagtäglich zu tragen.

Der Dollar hat keinen Grund im Wert zu steigen, daher sehe ich auf jeden Fall höhere Goldkurse in der Zukunft. Die nächste Blase wird bei den US Staatsanleihen geschaffen. Niemand wird die mehr kaufen wollen, aber warten wir mal ab.
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biomuell:

HRE & die liste der mitgeretteten HRE-gläubiger

3
14.07.10 11:13
es grenzt schon als Geschichtsfälschung, zu meinen, in Deutschland wäre nur die HRE "gebailoutet" (gerettet) worden

Durch den HRE Bail out wurde nämlich zahlreiche Gläubiger der HRE mitgerettet, darunter die Unicredit, Deutsche Bank, Versicherungskonzern HUK Coburg, Allianz und hunderte weitere Gläubiger der HRE:

"Die Geretteten"
hw71.wordpress.com/2009/09/16/...-bailout-geretteten-glaubiger

Zitat daraus:"........ Wäre es dazu (HRE-Konkurs) gekommen, wäre ein großer Teil der Milliardeneinlage gewiss verloren gewesen. Das gleiche Problem hatte die italienische Großbank Unicredit. Auch deren Tochter Hypo-Vereinsbank hatte der HRE, die sie einst per Abspaltung ins Leben gerufen hatte, mehr als zwei Milliarden Euro geliehen, ohne jede Sicherheit. Und genauso war es bei der Deutschen Bank, dem Versicherungskonzern HUK Coburg, der Allianz AG und Hunderten weiterer Gläubiger der HRE im In- und Ausland. Sie alle hatten eines gemeinsam: Sie hatten ohne Prüfung und „unbesichert“, also ohne Rückgriff auf andere Wertpapiere oder Immobilien für den Fall der Insolvenz, ihr Geld zu guten Zinsen an die HRE verliehen. Weit mehr als 100 Milliarden Euro, davon 83 Milliarden nur für Tage und Wochen, hatte die HRE so bei Finanzinstitutionen aller Art eingesammelt................"

Die Liste der durch den HRE Bail out mitgeretteten Gläubiger ist so lange, dass ich hier alle gar nicht auflisten kann, nur ein paar zur AUSWAHL:

Unicredit SA (Hypo-Vereinsbank) 2 024
Deutsche Post AG, Bonn (Postbank) 976
DZ Bank AG, Frankfurt 471
Deutsche Bank AG, Frankfurt 274
Commerzbank AG, Frankfurt 246
Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Düsseldorf 261
Genossenschaftsbanken 1 084

öffentliche deutsche Banken (ohne Sparkassen) 4 406, darunter:
BayernLB Holding AG, München 2 125
NRW Bank, Düsseldorf 750
Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt 553
KfW Bankengruppe, Frankfurt 393
Nassauische Sparkasse, Wiesbaden 210
LBBW, Stuttgart 198
Lfa Förderbank Bayern, München 191
HSH Nordbank AG, Hamburg 116
Norddeutsche Landesbank, Hannover 111
Sachsen-Finanzgruppe, Leipzig 40
Sparkassen 1 311

ausländische Banken 23 348 (s.a. Liste der unbesicherten Einleger der Depfa plc – am Ende gesondert aufgeführt)
ausländische Notenbanken, multilaterale Entwicklungsbanken, Zentralregierungen 4 153
ausländische Sonstige 15 314
deutsche Versicherungen und Pensionskassen 10 498, darunter
HUK Coburg 1 486
Allianz SE, München (inklusive Dresdner Bank) 833
Vereinigte Hannoversche Versicherung, Hannover 422
HDI Haftpflichtverband, Hannover 275
Debeka Koblenz 237
Münchener Rück AG, München 234
AXA SA, Paris 138
Alte Leipziger LV und Hallesche KV 2
deutsche öffentliche Stellen 8 205, darunter
Bayerische Berufsgenossenschaft Chemische Industrie 168
Westdeutscher Rundfunk 147
Rheinische Zusatzversorgungskasse 135
Kassenärztliche Vereinigung Bayern 62

Inhaber unbesicherter Schuldverschreibungen der HRE-Gruppe zum 26. September 2008 („Medium Term Notes“, 2–10 Jahre Laufzeit, Angaben in Millionen Euro)

Deutsche Bank, London, Frankfurt, Zürich 1 541
Barclays Bank, London 815
Unicredit, Hypo-Vereinsbank, Zürich, München 707
ABN Amro, Zürich 616
J. P. Morgan Chase Bank, London 511
Credit Suisse, London, Zürich 188
Hongkong Schanghai Banking Corp., HSBC, London 71
Banco Bilbao Vizcaya 37
Zürcher Kantonalbank 31
Meinl Bank, Wien 5
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biomuell:

gut lieber polo10

4
14.07.10 11:20
dass du dich in 21179 davon distanzierst, dass es keine bail outs gab, denn dein Posting 21109 "Wo zum Teufel sieht er einen Bail out" - klang da schon etwas anders....

PS: Trotz alllem, bitte unterlasse in Zukunft Statments (wie in 21179), dass ich angeblich Probleme mit den Augen hätte. Es muss doch auch ohne Beleidigungen und Unterstellungen gehen, oder ?  Danke und schönen Tag noch.
Antworten
Fischbroetche.:

bobby

 
14.07.10 11:26
Gold ist nicht nur einmal ziemlich stark gesunken. Sprech- mal mit den Käufern von vor 20 Jahren. Selbst wenn man die Inflation aussen vorläßt haben die auch beim heutigen Kurs noch miesen.

Schön euer Schmuck liegt rum, aber wieviel davon ist wirklich reines Gold und was bringt es dir wenn der Schmuck herumliegt. Das teuerste beim Schmuck ist nicht das Gold sondern das Design die Arbeit und der Handelsaufschlag. Gold ist miest auch gewichtsmäßig nur ein kleiner Teil des Schmuckes.

Auch wenn der Dolla fällt, heist es noch lange nicht, dass andere Währeunge mit gerissen werden.  Es nützt nichts wenn 1 KG Gold 0 1$
auf 1 KG Gold = 1 .000$ ändert,
wenn sich der 1€ = 1$
auf 1 € = 1.000$ verändert.
Dann ist immer noch 1 KG Gold = 1€

für dich wäre es weder ein Vorteil noch ein Nachteil. Auch hat sich bei uns Gold als mittel zum Handel nicht bewährt, gehandelt wurde bei uns mit Zigaretten, nur für den Fall falls es bei uns zu ner riesigen Inflation kommen sollte und keiner mehr Geld annehmen möchte.
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Hans aus Holl.:

Expertenmeinung, was ist die schon Wert?

9
14.07.10 11:27

Heutzutage braucht man sich doch nur eine Meinung zu überlegen und man wird immer einen Experten finden, der genau erklärt, warum genau diese Meinung richtig ist und alles andere der größte Quatsch.

Daraus folgt eine totele Verunsicherung weil beide Seiten ihre Positionen mit guten Argumenten untermauern. Ließt man sich dann nach ein paar Jahren mal durch, was damals alles progostiziert wurde, dann kann man nur den Kopf schütteln. Entweder weil man sich wundert wie es sein kann, daß ein Experte so weit entfernt von der Realität liegt oder wie dumm man doch war, weil man dem Rat desjenigen, der richtig gelegen ist, nicht gefolgt ist.

Meine Meinung ist: Gold bleibt stabil. Ein Kilo Gold ist auch in zehn oder 20 Jahren noch ein Kilo Gold.
Was sich ändert ist die Kaufkraft des Geldes. Und vor allem die "Menge an Arbeit", die man investieren muß, um es zu verdienen.

Antworten
Fischbroetche.:

Hi Hans

2
14.07.10 11:30
da stimme ich dir zu, aber was der Kilo wert ist ist die spannende Frage.
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Hans aus Holl.:

Der Wert wird gleich bleiben . . .

2
14.07.10 11:37

Es kommt immer darauf an in welcher Recheneinheit man den Wert einer Ware bemißt. In Papiergeld oder in (Verzeihung) Fischbrötchen oder in Arbeitseinheiten. Der Wert der Recheneinheit wird sich ändern.

Meine Recheneinheit ist die D-Mark. Na, und was war die vor zehn Jahren Wert.

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biomuell:

1980 versus 2010 und die Zukunft

3
14.07.10 11:55
Fischbroetchen, ich glaube, dass dir die allergrösste Mehrheit hier recht gibt, dass auch der Goldpreis heftigen Schwankungen unterworfen ist.

Auch wird hier keiner leugnen, dass Gold vom bis dato ATH 1980 ATH über 20 Jahre lang ein schlechtes Investment war. In dieser Zeit hatte ich gerade mal 3 kleine Goldmünzen, zusammen weniger als 1 Oz.

Die meisten Goldbugs hier sind aber nicht 1980 eingstiegen, sondern in den letzten Jahren, der Thread hier wurde ende 2008 eröffnet, weil es für einige von uns (Maba, Geierwilli und mir) das Diskussonskllima im Goldlügenthread unerträglich wurde (man sieht was dort übrig blieb), und nicht weil sich das Thema "Inflation" erledigt hätte (wie manche fälschlicherweise behaupten. Wir reden hier von Gold, von der Krise und vorallem auch von dem was wir uns in den nächsten Jahren erwarten. Die Themen "Inflation" und oder "Deflation" werden nachwievor diskutiert und da gibt es eben unterschiedliche Ansichten, wass die Zukunft noch bringen wird.

Wenn immer wieder die schwache Goldpreispeformance von 1980 bis 2000 herangezogen wird:   Von 1980 bis 2000 hatten wir:

- real und lange auch sogar auch nominal fallende Öl- und Energiepreise und
- hohe Produktivitätszuwäsche durch www/PC/high tech und durch die vorallem ende des Milleniums stark zunehmenden Effekte der Globaliserung.

Nun - langfristig fallende Ölpreise gehören der Vergangenheit an, grösse Produktivitätszuwächse durch eine neue Windows-version, durch einen neuen I-Pod oder neue Laptops lassen sich nicht mehr generieren.

Die grossen Produktivitätszuwächse durch die Globalsierung scheinen auch Vergangenheit. Globalsierung hat wesentlich zum Aufstieg der BRIC und anderer Schwellenländer geführt. Diese wollen nun ebenfalls am Wohlstand teilhaben. Die Nachfrage nach Rohstoffen ist gegenüber 1980-2000 daher stark gestiegen und längst nicht mehr nur noch am Verbrauch der Länder des Westens abhängig. Das führte seit 2000 nun nicht mehr zu fallenden Rohstoffenpreisen sondern zu steigenden.

FAZIT: die Situation ist 2010 gänzlich eine andere als 1980.  Hinzukommen noch die explodierenden Staatsschulden, der Unternehmen und in manchen Ländern auch der Privaten.

Ich finde es gut, wenn - vorallem auch neue - auf die starken Schwankungen des Goldpreises hingewiesen und gewarnt werden. Aber "1980 ff" als warnendes Beispiel heranzuziehen - halte ich für einen sehr unpassenden Vergleich.  

Ob jemand, das aktuelle Goldpreis-niveau für angemessen hält, muss man natürlich selbst entscheiden.  Bereinigt um die (ohnehin geschönten und zu niedrig gerechneten) Inflationszahlen  entspricht der Goldpreis von 1980 übrigens heute etwa 2250 bis 2500 - je nachdem ob man eher die US Inflationszahlen oder die von Europa heranzieht.

Ist das teuer, wenn man bedenkt, dass die Währungsunion zuletzt (Griechenland) an der Kippe stand ?  Wenn man einen Blick auf die explodierenden Staatsschulden macht ?..... Wenn man sich ansieht wie instabil und vertrauensunwürdig das (Zocker)Bankenwesen nachwievor aufgestellt ist und wir alle notfalls dafür haften*?

* www.orf.at/100713-41699/...F100713-41699%2F41700txt_story.html

Daher - so weit es geht, entziehe ich mich zukünftiger Haftung (Besteuerung): mit anonymen Goldkauf.
Antworten
Fischbroetche.:

Keine Ahnung was die DM im Gold

 
14.07.10 11:56
von 10 Jahre wert war. Aber der preis wird eben nicht gleich bleiben. Denn wenn Gold nicht mehr so gefragt ist, verliert es am Wert egal gegen was. Heute würdest du ein Fischbrötchen gegen 1 g Gold tausche. Dann verliehrt Gold oder dank BP verdoppelt Fischbrötchen am wert. Würdest du es dann noch immer gegen 1g Gold tauschen?

Denke wohl nicht.
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Antworten
SteG1:

Lieber biomuell

 
14.07.10 11:57
Also, bei Inflationszahlen geht es um jährliche Vergleiche und da sind die Lebensmittelpreise gesunken. Längerfristig ist es eine andere Betrachtung. Ebenso verstärkt aktuell der Ölpreis die jährliche Inflationsrate, obwohl es sich natürlich seit dem High Mitte 2008 in US Dollar quasi halbiert hat...
Deine Aussagen zu den BailOuten und laufenden Haushalten sind z.B. für Deutschland leider schlicht falsch. Im laufenden Haushalt in D ist keine einzige belastende Position aufgrund der Bailouts vorhanden. Deine Aussage wird sogar noch wesentlich falscher, wenn man berücksichtigt, dass durch die BailOuts die laufenden Haushalte indirekt sogar entlastet wurde z.B. hinsichtlich der Einsparungen beim Arbeitslosengeld etc. das wesentlich höher wäre, wenn die BailOuts nicht stattgefunden hätten. Zudem poste ich nur Sachverhalte, die ich kenne und keine Vermutungen oder Behauptungen. z.B. in den USA bin ich nicht informiert, ob die BailOuts dort über den laufenden Haushalt finanziert wurden oder ob wie in D Sonderfonds etc. gegründet wurden. Wenn Du dieses weißt, dann poste hierzu eine belastbare Quelle und dann kann man darüber gerne diskutieren...
Antworten
Fischbroetche.:

Liebe Steithähne

3
14.07.10 12:04
primär geht es hier ums Gold und deren Entwicklung. Wenn ihr nun nur noch um Bailouts unterhalten möchtet, macht doch bitte dazu einen separaten spannenden Threat auf.

Danke
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Antworten
biomuell:

falsch

4
14.07.10 12:08
lieber Steg,

Richtig ist:  Die Lebensmittelpreise sind seit 2000 stark gestiegen und das stärker als die Gesamtteuerungsrate.

Bezüglich Bail outs -  tut mir leid, lieber Steg, aber spätest jetzt wird es witzig, wenn du in 21191 behauptest, dass  die "BailOuts die laufenden Haushalte indirekt entlastet wurden"....

Na, dann machen wir doch am besten jedes Jahr solche Bail outs und sanieren über solche "Entlassungen" die Haushalte.

Nimms mir nicht übel, Vielleicht findest du jemand anderen, der derüber mit dir noch diskutieren will. Ich finde solche Behauptungen zwar amüsant, aber ungeeignet als Diskussionsgrundlage.
Antworten
SteG1:

BailOut HRE

 
14.07.10 12:09
Danke für dein Suchen und Einstellen des Artikels zum BailOut der HRE. Wo ist denn nun die neue Information? Dass die HRE verstaatlicht wurde, das wurde doch von niemandem bestritten, oder? Dass natürlich Gläubiger davon profitieren, ja, aber willst Du denn damit sagen? Das ist so und wird immer so sein, aber dann nun zu sagen, diese wurden alle "gebailoutet" sind schon sehr vermessen. Vergleichbar wenn Du die Abwrackprämie als steuerliche Subvention als BailOut bezeichnest...
Es wäre ebenso wie wenn ein Unternehmen durch den Deutschlandfonds einen Kredit erhält und Du würdest argumentieren: Wenn das Unternehmen pleite gegangen wäre, dann hätten alle Zulieferer, Handwerker etc. Geld verloren. Wenn man diesen nun sagen würde, dass sie alle staatliches Geld erhalten haben und nun bitte Zinsen oder Gebühren für den BailOut zahlen sollen, dann würden diese Menschen den Politiker für "verrückt" erklären. Letztlich erhalten diese Geld für eine erbrachte Leistung oder im Falle der HRE für geliehenes Geld. Der BailOut betrifft die Eigentümer, wobei bei der HRE durch die Verstaatlichung eine zukünftige Privatisierung von Gewinnen verhindert wird.
Antworten
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#21195

SteG1:

Lieber biomuell

 
14.07.10 12:22
"Na, dann machen wir doch am besten jedes Jahr solche Bail outs und sanieren über solche "Entlassungen" die Haushalte."
Also da muss ich dir nun endlich einmal wirklich uneingeschränkt zustimmen.
Wenn der Staat weiterhin Gebühren für Garantien kassieren kann ohne dass diese in Anspruch genommen werden, dann sollte wir noch viel mehr davon vergeben.
Wenn wir weiterhin Griechenland mit ca. 5 % Darlehen geben können, diese selbst aber nur mit unter 3% finanzieren und Griechenland diese zurückbezahlt, ja, dann sollten wir denen noch mehr geben.
Wenn die USA bei der Citi einsteigt und seine Anteile dann zu einem höheren Preis verkaufen kann, ja dann sollte die USA noch viel mehr in dieser Richtung "unternehmen". Bei alle dem sprechen wir von den BailOuts und den aktuellen Wirkungen. Dass diese natürlich auch Risiken enthalten ist klar, wobei diese aber aktuell in den laufenden Haushalten nicht monetaisiert sind. Und davon haben wir ja gesprochen...
Ich hatte ja schon einmal den laufenden Haushalt für D gepostet. Bevor Du immer behauptest dieser wird belastet, belege doch einfach deine Aussage anhand von Fakten und zeige die Positionen bei denen Belastungen der BailOuts vorhanden sind...
Antworten
biomuell:

Klar, lieber Steg

8
14.07.10 12:35
die USA werden AIG, City, Freddie und Fannie mit Gewinn verkaufen

Deutschland wird die HRE noch mit Gewinn verkaufen

Grossbritannien wird die Northern Rock, RBS etc mit Gewinn verkaufen

die EZB wird die Griechenbonds noch mit Gewinn verkaufen

Genauso "sicher" werden all jene, die per Abrwackprämie ein neues Auto gekauft haben, dieses in ein paar Jahren gebraucht aber mit Gewinn verkaufen.... und der Staat holt sich die Abwrackprämie via Stauer retour  (achtung ironie...)

und so sanieren wir die Haushalte und alle werden reich.  

und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie....

****grinss
Antworten
bobby21:

@biomuell

6
14.07.10 12:44
Genialer Beitrag :-)
Damit holst Du die Verblendeten auf den Boden der Tatsachen zurück.
Aktueller Schuldenstand der USA liegt bei 13,200,818,086,560.16 Dollar
Antworten
SteG1:

Lieber biomuell

 
14.07.10 13:16
Bleibe doch einfach bei den Fakten und zeige die aktuellen Haushaltsbelastungen auf... dass natürlich zukünftige Risiken bestehen, das ist doch keine Frage. Jedoch haben diese mit dem aktuellen haushalt nichts zu tun...
Mir fehlt auch die Lust ständig deine Wiederholen zu lesen, zeige einfach die Posten im Haushalt auf und belege deine Aussage. Auch wenn Du Behauptungen und Vermutungen noch so oft wiederholst, werden das keine Fakten...

Die Abwackprämie war eine Subvention. Es steht dir natürlich frei dieses so zu bezeichnen, aber dann bist Du wie jeder andere hier auch einer der "Gebailouteten". Du, ich und wir alle nehmen täglich Subventionen in Anspruch z.B. ist der reduzierte MwSt Satz bereits eine Subvention. Ist also deine Meinung, dass jeder Verbraucher bei jedem Lebensmittelkauf vom Staat "gebailoutet" wird? Wenn man jede Subvention als "Bailout" sieht, dann ist das natürlich so.... Für mich eher absurd, aber wenn Du es so sehen willst, ok....
Antworten
biomuell:

moin steg

 
14.07.10 13:31
relax, ich lass dir ja deine Meinung zu den (angeblichen) Entlastungen im Haushalt durch die Bail outs (steg 21191); Und ich habe dir ja schon oben gesagt, dass ich keinen Sinn darin sehe auf einer solchen Basis ("indirekte Entlastung des Haushaltes durch Bail outs" Gewinnchancen beim Verkauf der City oder anderer ganz oder teilweise verstaatlichter Institute)  bzw. deiner Diskussionskultur, mit dir zu disktieren.  Muss ich das wirklich noch deutlicher ausdrucken als oben oder mich noch einmal wiederholen ? Kannst du es wirklich nicht lassen ?  Was treibt dich ?

PS: aber tu mir den Gefallen und unterlasse unterstellende Andeutungen von 21199, dass ich meinte, dass Verbraucher bei jedem Lebensmittelkauf vom Staat "gebailoutet" wurden. Danke, schönen Tag noch
Antworten
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