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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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Gold 4.213,88 $ +0,07% Perf. seit Threadbeginn:   +438,24%
 
Geierwilli:

@Börsensieger

 
12.04.10 21:37
Was hast du für ein Gefühl?

Schließen wir den Herrn Professor Ekkehard Wengeran der Universität Würzburg mit dem Lehrstuhl für BWL, Bank- und Kreditwirtschaft in unser Nachtgebet ein.

Nicht, das er er von dort sanft runtergeholt wird. Man beschmutzt doch nicht das "Nest der Wohltäter" in eurem Land!

Respekt zolle ich trotzdem, mal Tacheles zu reden, könnten durchaus ein paar mehr sein, wenn da nicht die Angst vor dem Karriereknick, des schief angeguckt zu werden - wäre.

Gönnen wir ihnen noch ihren Standesdünkel, ansonsten verweise ich auf o.g. Leserbrief, letzter Absatz, beim letzten großen Reinigungsprozess.

Gute Nacht allerseits.
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Tony Ford:

Hoffentlich...

 
12.04.10 21:40
... geht Griechenland endlich in 11 Tagen Pleite, damit hier endlich mal Ruhe einkehren kann ;-)
Es ist schon erstaunlich, dass wir bis heute immer noch nicht Pleite gegangen sind, obwohl doch die Anzeichen seit Monaten darauf hindeuten.

Schweinegrippe lässt Grüßen ;-)

Die Zahlen sprechen ganz klar für sich, Jaja ich weiß doch. ;-)
Antworten
maba71:

@Tony

2
12.04.10 21:47
Bete zu Gott daß kein Land pleite geht!
Wenn es nur Griechenland wäre, dann könnte ja man wirklich mal ernsthaft diskutieren, was da alleine schief gelaufen ist!
Aber wir reden über viel mehr! Um das geht es doch!
Lies Dir doch die Postings mal durch!
Die Insel alleine interessiert doch keine Sau!

P.S. Du bist doch ein Zocker! Warum kaufst Du Dir keine Langläufer von Griechenland! Es gibt im Moment sehr viele Zinsen auf das Geschäft! Und es wird nicht mehr lange die Türe offen sein, so oder so!
Schlag zu, die 10-jährigen bringen Dir extra Kohle!
"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
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Geierwilli:

Einer geht noch

5
12.04.10 21:51
@Tony - du bist aber sowas von ungeduldig. Immer schön langsam mit den Pferden. Du bist hier im physischen Goldthread - Junge. Wir müssen nicht jeden Tag auf irgendeinen Depotkontoauszug gucken, grün, rot, grün.

Bei uns leuchtet es goldfarben und silbrig, schön eingepackt. Wir haben erst April 2010. Pass mal auf was so ab 2013 los sein wird, vielleicht auch erst 2015.

Leider werde ich so um die 2030 nicht mehr unter euch weilen, wenn es um die Krümelverteilerei von Rentenansprüchen geht.

Aber ich verspreche: Ich schau von oben ab und zu mal runter. Das Seelchen soll ja unsterblich sein.


So jetzt ist aber wirklich Schluss. Und tschüss!
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Tony Ford:

@maba...

 
12.04.10 21:59
Ich hatte schon überlegt mit Griechenlandanleihen, doch da fehlt mir der tägliche Kick ;-)

@Geierwilli

In der Zwischenzeit kann ich ja noch ein bisschen weiter spekulieren und dann ggf. 2013 in Gold umsteigen, wenn es soweit ist ;-)
Antworten
maba71:

@Tony

3
12.04.10 22:12
Dann kauf Dir spanische Langläufer, da hast Du jeden Tag das Gebibber!
Und es dauert noch länger als bei Griechenland!
Ist aber keine Kaufempfehlung, sondern ein Schmarrn auf einen Schmarrn!
Gute Nacht @All!
"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
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WorldTradeCe.:

Griechenland

14
12.04.10 22:26
eigentlich die heutige Hammermeldung - Die EU hat die Griechenland-Nothilfe konkretisiert -oder doch nur annäherungsweise den fleißigen Ländern die abzuschreibende nationale Summe benannt. Dies wird aber nur kurz vor dem Wetterbericht bei Heute Journal mal kurz eingeschoben ohne Details zu nennen -ohne Politikerkommentar dazu, keine Erwähnung der aus welchem Topf in D das genommen werden soll. Was sind schon 8,4 Mrd. Euro? Toll. Nen Huni für Jeden. Da bleibt mir doch der Zaziki zwischen den Zähnen kleben.
Das Gleiche im Übrigen auch im Ö-Fernsehen. EU-Gleichschltung?!?. Weiter so.  
Spott, Hohn und tiefste Verachtung, ja Hass gegenüber allen Politikern, die nicht endlich aufstehen und sowohl diese mediale Volksverblödung und diesen Irrsinn unterbinden!!!!Yamas -oder so ähnlich.Keine Worte.
Antworten
kosmonaut33:

ehrliche Worte hört man gern

8
13.04.10 01:00
Ja und wieder hat er zu 100% Recht. Das kann besonders jeder gut nachvollziehen
der den einen oder anderen auf dieses Thema angesprochen hat. Mir kommst
auch langsam so vor wenn sehr viele Leute auf Ihn neidisch sind,obwohl er
den Menschen nur helfen will. Sonst hatte man auf seine Seite viel mehr verwiesen.
Aber jeder will ja mit dem Arsch an die Wand kommen und viele von der Leiter nach unten treten. Ich kann
mich noch gut errinnern als einzigste Seite von vielen allen Äußerungen entgegenzustellen , und
dann dazu noch auf der Zeitachse richtig zuliegen!!! Ja das zollt von Respekt!!!
Purer Neid sag ich nur. Uns scheint es aber noch ziemlich gutzugehen
wenn man nicht solche Dankbaren Artikel weitergibt und mal etwas Zeit aufwendet
und handelt. Mir brauch persönlich in paar Jahren keiner mehr kommen und jammern.
Den so offentsichlich und einfach wie wir in den Bankrott schlittern , wirds nie und nimmer
mehr geben. Ja die anderen sind ja immer schuld. Ich kanns leider auch nicht mehr hören.
Ich frag mich nur wie manche Menschen später auf alte Tugenden zurückgreifen wollen ,wenn
man es total verlernt hat. Das macht mir ehrlich gesagt Angst. Verblödet , vernebelt und schließlich verloren.
Ganz große Klasse , und das im allgemeinen Umwelt.
Nun die Letzten beisen die Hunde und wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. PUNKT.
Hart aber leider Wahr
Antworten
SteG1:

@BS

6
13.04.10 07:43
Sry, ich habe dein Posting erst jetzt gesehen, da ich nur noch sporadisch bei euch vorbeisehe. Natürlich ist der Satz: "Ob eine Aussage richtig oder falsch ist, sieht man erst beim Datum bei dem es passiert (oder so ähnlich)" richtig. Aber genau solche Aussagen finde ich gelinde gesagt relativ unsinnig. Dann könnte ich ebenso sagen: Am 01.08.2010 haben wir hier 20 m Schnee. Klar kann ich dies erst am 01.08.2010 endgültig und sicher wissen, ob dieses stimmt oder nicht.
Ich denke es sollte darum gehen, über wirkliche potentielle und wahrscheinliche Möglichkeiten bzw. Argumentationen zu diskutieren. Beispielsweise Postings von GW mit "geheimgehaltenem Bank Run" in Griechenland, dass der Finanzminister angeblich gesagt hätte, dass Griechenland in 3 Tagen pleite ist oder deine Einlassung, dass bei Lehman 80% der Bilanzsumme aus Tagesgeldkonten gestanden haben soll, etc., etc. Natürlich verifizierbar wäre es nur, wenn wir die Zugang zu Bilanz von Lehman hätten, griechische Banken vor Ort überwacht hätten oder dem Finanzminister abgehört hätten. Aber mit nur etwas an gesundem Menschverstand, selbst ohne Marktreaktionen zu beobachten (die ja bei einer Aussage des Finanzminsiters massiv reagiert hätten), könnte man wisen, dass dieses Unsinn ist und eben von interessierten Seiten lanciert wird. mM ist einfach, dass ein Thread nicht die Interessenvertretung von "dubiosen Menschen, die ihre Ziele verfolgen" sein sollte, sondern eine neutrale Plattform. Unsinnige Thesen von ALLEN Seiten sollten "vorgefiltert" werden und wirklich nur potentielle und wahrscheinliche Thesen diskutiert werden.
Leider habe ich persönlich den Anspruch, dass einem Leser richtige Thesen zur Verfügung stehen sollten. Wenn das dazu führt, dass man zu jedem 2. Posting eine "Gegendarstellung" schreiben müsste, dann fehlt mir dazu die Ziet und die Lust. Deshalb lese ich mal alle paar Tage rein, amüsiere mich über diverse "Theorien", aber werde mich zukünftig extrem zurückhalten...
Antworten
SOS10:

" aber werde mich zukünftig extrem zurückhalten...

5
13.04.10 07:54
Na hoffentlich bald!?
Antworten
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#16761

Palaimon:

Über Goldpreis-Manipulationen,

14
13.04.10 08:53

den Vertrauensverlust der Papierwährungen und Chancen von Goldaktien hier mal ein Interview mit Minen-Investor Werner Ullmann vom 24.03.2010 :

 

 

Goldminen     Vorsicht mit Papiergold!  

      Frank Doll  

 

Minen-Investor Werner Ullmann über Goldpreis-Manipulationen, den Vertrauensverlust der Papierwährungen und Chancen von Goldaktien.

         

Herr Ullmann, 2008 sind Ihre Fonds fürchterlich abgestürzt. Haben Sie zu stark auf kleine Minenwerte gesetzt?

Im Portfolio waren tatsächlich viele Titel aus der dritten Reihe, die in der Krise illiquide geworden sind. Hinzu kamen vorbörsliche Beteiligungen, auf denen wir sitzen blieben, weil der Markt für Börsengänge zusammengebrochen war.

Was haben Sie geändert?

Unsere Expertise liegt im Aufspüren unterbewerteter Nebenwerte. Das erwarten Investoren von uns. Aber wir achten jetzt verstärkt auf Handelbarkeit und beteiligen uns nicht mehr vorbörslich.

Welche Kriterien muss ein Betreiber oder Entwickler einer Goldmine noch erfüllen?

Wir prüfen vor Ort den Goldanteil im Gestein, das Abbauverfahren und das erwartete Produktionsvolumen. Ganz wichtig sind die Kapital- und Förderkosten. Bei Unternehmen, die noch nicht produzieren, sollte der Produktionsstart binnen zwei Jahren absehbar sein. Aus den Daten berechnen wir die Rückflüsse über den Lebenszyklus der Mine. Daneben zählen Rechtssicherheit und politische Stabilität im Produktionsland.

Ziemlich viel Aufwand. Warum nicht gleich Gold kaufen, das schon gefördert ist, also Barren und Münzen oder mit Barren besicherte Wertpapiere?

Nichts gegen den Kauf von Barren und Münzen. Das sollte die Basis für jeden Goldinvestor sein. Aber Vorsicht mit den Papiergoldvarianten.

Warum?

Es steht schon in den Verkaufsprospekten, dass das Geld der Anleger nicht nur in physischem Gold angelegt werden muss, sondern der Anteilswert auch über Derivate abgebildet werden kann. Komischerweise sind die Verwahrer des Goldes oft diejenigen, die den Goldpreis mit am stärksten drücken – JP Morgan und HSBC.

Wenn das stimmen sollte, warum interessieren sich die Aufsichtsbehörden nicht dafür?

Regierungen und Notenbanken haben kein Interesse an einem galoppierenden Goldpreis. Je schneller der Goldpreis stiege, umso klarer würde doch immer mehr Menschen, dass etwas nicht stimmt im Papierwährungssystem.

Zum Beispiel?

Dass der Großteil neuer US-Staatsanleihen nicht vom Markt, sondern von der Fed über Schattenkonten gekauft wird – mit frisch gedruckten Dollar-Noten.

Wenn der Goldpreis tatsächlich gedrückt werden sollte, warum hat er dann die wichtige Marke von 1000 Dollar geknackt?

Auch Notenbanker wissen, dass man einen fundamentalen Trend nicht umkehren kann. Aber man versucht zumindest, den Anstieg in kontrollierten Bahnen zu halten. Ein parabelartiger Anstieg würde Panik signalisieren, bei der dann rasch auch das Restvertrauen in Papierwährungen den Bach runterginge.

Wie viel Gold haben die Notenbanken noch in ihren Tresoren?

 

Weiterlesen hier:

www.wiwo.de/finanzen/vorsicht-mit-papiergold-422772/2/

An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.  
André Kostolany

MfG
Palaimon
Antworten
imagine:

Wie die Fed den Goldpreis manipuliert

16
13.04.10 08:56
Wie die Fed den Goldpreis manipuliert
Berichte über die Manipulation des Goldpreises gab es schon häufiger. Doch nun gibt es neue Hinweise, dass der Goldpreis ein Spielball der internationalen Notenbanken ist. boerse.ARD.de sprach mit dem Analysten und Buchautoren Dimitri Speck.

boerse.ARD.de: Herr Speck, Sie haben den Goldmarkt umfassend untersucht und festgestellt, dass die internationalen Notenbanken den Goldmarkt systematisch manipulieren. Welche Hinweise haben sie dafür gefunden?

Dimitri Speck: Am Goldmarkt gibt es immer wieder schockartige Kurseinbrüche binnen kurzer Zeit ohne Anlass und auch starke Bewegungen an anderen Märkten. Ich bezeichne diese Preisbewegungen als "Intraday-Anomalien". Sie lassen sich seit dem 5. August 1993 statistisch nachweisen. Der häufigste Zeitpunkt für die Interventionen ist das Nachmittagsfixing in London, um 10 Uhr New Yorker Zeit. Zu dieser Zeit gerät der Goldpreis häufig auffallend stark unter Druck.

boerse.ARD.de: Wie laufen diese Manipulationen ab?

Speck: Ursprünglich setzten die internationalen Zentralbanken auf Verkäufe von physischem Gold, um den Preis zu drücken. Später gingen die Notenbanken dazu über, Gold an so genannte "Bullion Banks", also spezialisierte Geschäftsbanken, zu verleihen. Inzwischen werden die Preisinterventionen hauptsächlich an den Terminmärkten unter Einsatz von Derivaten durchgeführt.

boerse.ARD.de: Aber warum sollten die Notenbanken den Goldpreis manipulieren, schließlich haben Sie doch große Mengen an Gold in ihren Tresoren?


Speck: Zentralbanken haben in erster Linie geldpolitische Aufgaben. Sie sollen die Inflation niedrig halten. Die amerikanische Notenbank Federal Reserve rechnete im Jahr 1993 mit einem Szenario wie in den Siebziger Jahren - einem starken Anstieg der Inflation. Trotzdem wollte sie die Leitzinsen nicht erhöhen, um die Konjunktur nicht zu belasten. Der Goldpreis drohte daher stark zu steigen und die 400-Dollar-Marke zu überschreiten. Zu diesem Zeitpunkt entschloss sich die Fed, einen weiteren Anstieg zu verhindern.

boerse.ARD.de: Welche Ziele verfolgte die Fed mit dieser Politik?

Speck: Es ging darum, die Psychologie der Sparer zu ändern. Denn Gold ist, wie es der damalige Fed-Chef Alan Greenspan ausdrückte, ein Thermometer für Inflation. Wird dieses nach unten manipuliert, schätzen die Marktteilnehmer die Inflationsgefahren auch bei einer laxen Geldpolitik als weniger gefährlich ein. Die Sparer geben sich dann mit niedrigeren Zinsen für ihre Anlagen zufrieden. Gleichzeitig ist auf diese Weise möglich, die Verschuldung und auch das Leistungsbilanzdefizit stärker zu erhöhen und auch den US-Dollar zu stärken.

boerse.ARD.de: Sie haben dargelegt, mit welchen Mitteln die Zentralbanken den Goldpreis nach unten manipulieren. Aber warum steigt seit dem Jahr 2001 dann der Goldpreis?

Speck: Mittlerweile verfolgen sie nicht mehr das Ziel, den Preis zu drücken, sondern nur noch einen Anstieg zu kontrollieren. Im Jahr 2001 entschlossen sich die Zentralbanken, die Goldausleihungen zurückzuführen. Nach meinen Untersuchungen waren um die Jahrtausendwende rund 7.000 Tonnen verliehen, mittlerweile dürften es aber nur noch 4.000 Tonnen sein. Wobei diese Werte unsicher sind, da die Notenbanken keine offiziellen Daten veröffentlichen. So trennt beispielsweise die Bundesbank in ihrer Bilanz entgegen den HGB-Vorschriften nicht zwischen dem Goldbestand und den Goldausleihungen.

boerse.ARD.de: Sie haben davon gesprochen, dass heute die Manipulationen in erster Linie an den Terminmärkten durchgeführt werden. Aber jede Position, die zu einem Goldpreisrückgang eingegangen wird, muss doch irgendwann auch einmal zurückgeführt werden, was wiederum zu einem Anstieg des Goldpreises führt. Das ist wohl eher ein Nullsummenspiel.

Speck: Nein, denn Ziel ist es, die Investoren durch die Goldpreisinterventionen zu entmutigen und vom Gold abzuhalten - also die Goldnachfrage nachhaltig zu senken. Dies ist bei Gold möglich, denn Gold ist ein Anlagegut und kein Verbrauchsgut wie andere Rohstoffe. Angesichts der hohen weltweiten Verschuldung könnte es jederzeit eine deflationäre Schuldenkrise geben, auf die die Zentralbanken mit einer Monetarisierung der Schulden reagieren würden. Solche Maßnahmen würden stark inflationär wirken.

Sowohl bei Inflation als auch bei Deflation wäre Gold ein liquides Wertaufbewahrungsmittel, das nicht Pleite gehen kann, und das auch bei einer hohen Inflation seinen Wert bewahren würde. Durch die Interventionen allerdings wird Papiergeld relativ gesehen attraktiver gemacht. Dies ist keine echte Medizin. Sie kann nicht ewig wirken.

Das Gespräch führte Mark Ehren.

Dimitri Speck hat sich auf empirisch messbare Marktanomalien und die Analyse vernetzter Fragestellungen spezialisiert. 2001 entdeckte er mit Hilfe von Intradaykurs-Anomalien, dass Zentralbanken bereits seit 1993 systematisch Interventionen am Goldmarkt durchführen. Das Thema hat Speck ausführlich in seinem Buch "Geheime Goldpolitik - warum Zentralbanken den Goldpreis steuern" behandelt. Speck ist Chef-Entwickler für die quantitativen Handelsstrategien der Staedel-Hanseatic-Gruppe, die vor allem Aktienfonds berät. Zudem konzipierte er den von der Deutschen Börse veröffentlichten Stay-C Commodity Index. Speck ist Herausgeber der Finanz-Website www.seasonalcharts.de.

boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_427164
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fourstar:

lesenswert

4
13.04.10 14:08
www.dr-hankel.de/prof-hankel-uber-die-gefahren-der-krise/
Antworten
maba71:

@SteG1

7
13.04.10 16:48
Und eigentlich ist es umso mehr "müsig" und vor allem "höchst uninteressant" Tage und Nächte darüber zu diskutieren, ob es jetzt mit 80% Tagesgeldkonten oder nur 50% oder nur 60% zum Crash und dem damit verbundenen Systemabsturz gekommen wäre oder ist oder wie auch immer!
Das ist meiner Meinung nach auch hirnrissig und vergeudete Zeit!
Fakt ist das die ganzen Bankenbilanzen mit Staatshilfe und Gesetzesermächtigungen aufgeweicht, durchnässt und eigentlich in keinster Weise mehr nachzuvollziehen sind!
Zum Wohle des Bürgers, weil ja der ganze Laden zusammenbrechen kann und deswegen geschützt werden muß!

Na dann Prost für den Freifahrtsschein des Jahrhunderts!

Übrigens: In Deutschland wird man als gesunder Mittelständler für solche Aktionen bestraft und bei entsprechender Höhe des insolvenzverschleppten Betrages ins Gefängnis gesperrt!

Na dann Prost SteG!
"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
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maba71:

Goldbericht für den 12.04.2010

9
13.04.10 16:49
Gold & Gesellschaft: Flucht in die Arme staatlicher Schlächter

Die Flucht in Sachwerte treibt die Preise – Mietshäuser und Eigentumswohnungen sind beliebt wie lange nicht. Solche oder ähnliche Nachrichten konnte man die letzten Tage lesen. Die Anleger wollen so ihr Geld vor einer drohenden Inflation schützen.

Die WELT am Sonntag beschrieb das wie folgt: DIE ANGST GEHT UM in Deutschland. Die Furcht vor Staatspleiten und Hyperinflation. Seit die Nationen sich in horrende Schulden stürzen, um Banken und Wirtschaft zu retten, ist für viele abgemacht: Dies wird mit einer Entwertung des Geldes, mit dem Bankrott des Fiskus, mit einer Währungsreform enden.

Die Furcht der Bürger ist dabei durchaus berechtigt – wir werden früher oder später eine Währungsreform oder ein ähnliches Konstrukt bekommen. Nur die Bürger ziehen daraus die falschen Schlüsse: Ihr Geld in Immobilien als angeblich sichere Sachwerte umzuschichten.

Dabei warnt die WaS in der gleichen Ausgabe vor den Folgen dieses Denkens. Denn, so lautet die Schlussfolgerung des wahrscheinlich wenig beachteten Berichts Schützen Immobilien vor Inflation: Im Zweifel können Krisengewinnler dem Staat kaum entkommen.

Denn wenn der Staat selbst vor dem Finanztod steht, wenn Steuern einbrechen und er selbst trotz Monetarisierungs-Maßnahmen der Notenbanken nicht mehr weiter aufschulden kann, wird er sich an denjenigen Vermögensbesitzern versuchen gesundzustoßen, die am effektivsten zu besteuern sind: Den Immobilien-Besitzern.

Schon weit vor der Einführung der elektronischen Kontrolle der Konten seiner Bürger steht nämlich dem Staat seit über einem Jahrhundert die effektivste Waffe zur Aufspürung von Immobilien-Vermögen zur Verfügung: Das Grundbuch.

Ohne die Grundbücher im Einzelnen aufwendig durchsuchen zu müssen, liegen Daten über die Einheitswerte der Objekte der Finanzverwaltung vor, um die Grundsteuer als Form einer Vermögensbesteuerung zu ermitteln. Ohne großen Logistik-Aufwand könnte man hier kurzfristig viel Geld aus den Immobilien-Besitzern herauspressen.

Gravierender sind jedoch quasi Enteignungsmaßnahmen wie Zwangs-Hypotheken, mit denen der Staat das Objekt im Grundbuch belastet. Zu solchen Maßnahmen hat der Staat immer dann gegriffen, wenn der Vorteil der Flucht in Sachwerte für den Eigentümer eigentlich am größten zu seien schien: Bei einer Hyperinflation oder einer Währungsreform.

Die Hyperinflation des Deutschen Reichs im Jahr 1922 und 1923 schien ein solcher Zeitpunkt, bei der sich die Immobilien-Besitzer zusätzlich mit dem Erhalt ihres Vermögens noch ihre Hypothekenschulden glaubten weginflationieren zu lassen. Denn im November 1923 war ein US-Dollar 4,2 Billionen Reichsmark teuer. Die auf einer Immobilie lastenden Hypothekenschulden waren damit wertlos – das Objekt hat sich also durch die Inflation selbst entschuldet.

Zitat des Berichts der WaS: Allerdings währte die Freude der Grundeigentümer nur kurz. Bereits 1924 wurde in Deutschland die Hauszinssteuer auf Vorschlag des Berliner Baustadtrats Martin Wagner eingeführt. Mit ihr sollten offiziell die Gewinne abgeschöpft werden, die Immobilienbesitzer durch ihre vollständige Entschuldung erfahren hatten. Doch die Steuer war so hoch, dass sie wie eine Enteignung durch die Hintertür wirkte. 1927 beliefen sich die Einnahmen aus der Hauszinssteuer in Deutschland auf die für die damalige Zeit enorme Summe von 850 Millionen Reichsmark. Das entsprach rund 20 Prozent des gesamten Steueraufkommens aller Kommunen. Für den Immobilienmarkt war die Steuer verheerend. Die meisten Eigentümer konnten die Lasten nicht tragen und waren daher gezwungen, ihre Objekte zu verkaufen – wodurch die Preise von Wohn- und Gewerbeimmobilien um bis zu 50 Prozent einbrachen.

War das ein staatliches Singular-Ereignis: Nein – es war eher die Regel. Denn mit der Währungsreform 1948 kam eine ähnliche Regelung zu Lasten der Immobilien-Besitzer zum Tragen: Das Lastenausgleichsgesetz und hier insbesondere die Hypothekengewinnabgabe. Im Vergleich zum Jahr 1924 wurden die Zahlungen jedoch auf 30 Jahre verteilt, so dass die Eigentümer nicht wieder aus Geldmangel ihre Objekte verkaufen mussten.

Die Hypothekengewinnabgabe betrug 9 / 10 des geschuldeten Betrages und musste in 120 vierteljährlichen Raten getilgt werden. Da die Umstellung der Schulden 1 : 10 erfolgte, saß ein Immobilienbesitzer mit einer Grundschuld von beispielsweise 100.000 RM vor der Umstellung nun auf einer Grundschuld von 10.000 DM und zusätzlich 90.000 DM Schulden bedingt durch die Hypothekengewinnabgabe. Da die Löhne und Gehälter im Verhältnis 1 : 10 umgetauscht wurden, kann man erahnen, welche massiven Belastungen da auf die Besitzer zukamen.

Hinzu kam eine Vermögensabgabe (war auch Bestandteil des Lastenausgleichsgesetzes) von 50 Prozent nach Abzug eines Freibetrages von 150.000 DM. Das heißt auch die schuldenfreien Immobilien-Besitzer wurden kräftig zur Kasse gebeten.

Wichtig ist es zu verstehen, dass der Staat immer eine Begründung für eine solche drakonische Enteignungsmaßnahme findet und auch im Falle einer erneuten Währungsreform finden wird: Sei es der Ausgleich für die vollständige Entschuldung im Jahr 1924 durch Hyperinflation oder die Umverteilung von Vermögen im Jahr 1948 nach dem Zweiten Weltkrieg an diejenigen, die aufgrund von Vertreibung ihr Eigentum verloren haben.

Die vor Hyperinflation und Staatspleite besorgten Deutschen flüchten heute also genau in diejenigen Sachwerte, die beim Eintreffen dieses Ereignisses garantiert wieder am stärksten belastet zu werden drohen: Immobilien. Oder anders ausgedrückt: Die Investoren-Schafe laufen ihrem zukünftigen (staatlichen) Schlächter direkt in die (offenen) Arme.

Wer denkt, dass dies auf dem Boden unserer Verfassung nicht möglich sei, der sollte sich einmal genauer mit den Artikeln 14 und 15 des Grundgesetzes auseinandersetzen. Nach Bewertung eines Juristen deuten selbst Entscheidungen des Bundesverfassungs-Gerichts der Vergangenheit in diese Richtung.

Von Seiten der Politik gibt es wirklich schon konkrete Vorschläge für eine Neuauflage der Vermögensabgabe. In einem politischen Gastkommentar von Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen im HANDELSBLATT vom 9. April 2010 fordert er: Eine Vermögensabgabe auf große private Vermögen. ... Die einmalige Abgabe soll aber, so wie beim Lastenausgleich nach dem Zweiten Weltkrieg, über mehrere Jahre verteilt erhoben werden, um die Liquiditätsbelastung gering zu halten. Auch Schick sieht in dem Beitrag eine solche Abgabe durch das Grundgesetz in Ausnahmefällen als gedeckt an.

Da nimmt man doch wohlwollend zur Kenntnis, dass es in der BUNDESBANK noch einige Köpfe gibt, welche die Realität nicht nur erkennen, sondern auch die Öffentlichkeit an ihrer Erkenntnis teilhaben lassen: Zum Museums-Abend am 17. März 2010 in Frankfurt a.M. hielt die Bundbank einen Vortrag unter dem Titel Das Gold der Notenbanken – Funktion und Bedeutung. Auf Folie 21 wird dort festgestellt: In Zeiten politischer Instabilität ist Gold im Vergleich zu anderen Vermögensgegenständen physisch nicht so leicht konfiszierbar. Der Inhaber kann nicht per Erklärung (z.B. vom Staat) enteignet werden.

Alle Immobilien-Besitzer sollten diese eindeutige Warnung der BUNDESBANK Ernst nehmen: Es sind nämlich genau sie selbst, die hier als Betroffene gemeint sind.


Aktuelle Entwicklung an den Gold-Märkten

Das  Griechenland-Drama scheint nur vorläufig ein Ende gefunden zu haben. Mit einem 45 Milliarden Euro schweren Kredit-Paket, das zu zwei Dritteln von den Mitgliedstaaten der Euro-Zone und zu einem Drittel vom Internationalen Währungsfond (IWF) getragen werden soll, soll Griechenland Kredite zu einem Zinssatz von 5 Prozent erhalten.

Konkret heißt dies, dass Deutschland in etwa 8 Milliarden Euro neuer Schulden an den Kapital-Märkten aufnehmen müsste und im Gegenzug diese 8 Milliarden Euro als Kredit den Griechen zur Verfügung stellen würde.

Aber das ist alles nur eine Absichtserklärung. Insbesondere bei den selbst unter schweren Problemen leidenden Südländern ist fraglich, ob sie eine solche Hilfe für Griechenland überhaupt stemmen können.

Das ganze Paket wirkt unausgegoren und wird wohl in vielen Ländern nicht durchsetzbar sein. Man hofft lediglich Zeit zu gewinnen, bis die Wahlen in NRW gelaufen sind. Dann wird Deutschland wohl wieder einmal auf Geheiß von Angela Merkel als Zeichen der europäischen Solidarität allein die Griechenland-Zeche bezahlen müssen.

So lange werden die Finanzmärkte solche verbalen Bekenntnisse aber nicht akzeptieren. Der Make-oder-Brake Fall wird wohl schon die nächsten Tage eintreten. Wir konnten es heute bereits am US-Dollar Index (USDX) ablesen: Der USDX ist am Vormittag auf bis zu 80 Punkte gefallen, zwischenzeitlich dann aber wieder auf 80,7 Punkte gestiegen. Beruhigte Finanz-Märkte sehen sicherlich anders aus.

Gold ist wegen des heutigen kräftigen Euro-Anstiegs wieder unter die Marke von EUR 860 gefallen. Im asiatischen Handel heute früh konnte das gelbe Metall zwar auf $1.165 zulegen, aber die Dollar-Gewinne führten in Euro betrachtet zu Abschlägen von zum Teil zehn Euro pro Feinunze.

Zum Londoner Vormittags-Handel wurde diese Preisentwicklung aus Asien bestätigt.  Der A.M. Fix kam mit $1.163,50 (EUR 854,20) zwar um acht Dollar stärker als noch am letzten Freitag zustande. In Euro betrachtet gingen jedoch neun Euros verloren.

Nachdem die Märkte dann aber mit dem beginnenden Nachmittags-Handel wieder vorsichtig wurden, konnte Gold einen Teil seiner Euro-Verluste wieder wettmachen. Trotz der mit Eröffnung der COMEX und dem P.M. Fix erzwungenen Goldpreis-Korrektur betrug zum P.M. Fix um 16:00 Uhr MEZ der Preisrückgang in Euro nun lediglich fünf Euros: $1.158,75 (EUR 852,21) und damit sechs Dollar mehr als noch letzten Freitag.

Im Anschluss zum P.M. Fix stieg Gold dann wieder bis auf $1.165 an, konnte dieses Niveau aber nicht bis zum Ende des Handels an der COMEX halten. Der Endstand betrug $1.161,70.

Wieder einmal wurde der späte Access Handel missbraucht, um den Gold-Preis um weitere sieben Dollar auf bis zu $1.155 zu drücken. Den Regierungen und ihren Notenbanken gefiel wohl nicht, dass der Goldpreis sich von der angeblichen Rettungs-Aktion fast unbeeindruckt gezeigt hatte.

Der US-Dollar Index (USDX) beendete den Handel mit 80,6 um 0,4 Punkte niedriger als am Freitag. Die Renditen der 10-jährigen Treasury Notes verharrten bei 3,9 Prozent.
 
www.bullionaer.de/shop/showZiemann.php/action/latest
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 312985
"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
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Börsensieger:

@Steg

3
13.04.10 19:21

oder deine Einlassung, dass bei Lehman 80% der Bilanzsumme aus  Tagesgeldkonten gestanden haben soll, etc., etc.

Weisst du was dein Problem ist. Du dichtest zu viel. Du liest weder die Artikel noch schaust du dir die Videos an.

Im Grunde genommen erweiterst du hier Postings und Themen mit gedanken die deinem Hirn entsprungen sind. Diese wurden hier niemals so eingestellt. Also was soll der Quark? Du verdrehts tatsachen und beschwerst dich das andere das so hier gepostet hätten. Und damit liesgst du komplett falsch. Also entweder nimmst du das so wie es geschrieben wurde oder lässt die kommentierung einfach. Das hilft nämlich auch keinem. Und das obrige bestätigt leider zur genüge deine vorgehensweise. Irgendwas hineininterpreitieren und andere dann defamieren.

Wer halbwegs unser Geldsystem versteht, mit Zins und Zinseszins wird Gold kaufen!
Wer es noch nicht versteht. Für den empfehle ich diese Seite.
das-bewegt-die-welt.de
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Börsensieger:

@kosmonaut33

5
13.04.10 19:36
Da muss ich dir uneingeschränkt zustimmen.
Die Masse der Leute ist dermassen von geschruppt.
Weisst du was mir auffällt. Es werden immer die "gegenargumente" hervorgehoben die gegen Gold sprechen.
Kampf gegen Windmühlen. Die Vorteile werden belächelt und immer heißt es, es wird schon nicht so schlimm kommen. Da kann ich nur darauf Antworten bei dieser Ingnoranz wird es noch wesentlich schlimmer kommen. Doch ich mach rechzeitig die fliege. In einem Land mit lauter geistigen Tieffliegern möchte ich nicht untergehen. Und ganz ehrlich. Man nimmt sich zeit für andere, gibt denen Infos. Versucht alles sie ins richtige Boot zu setzen und dann wird nur dumm das gesicht verzogen. So auf die art rede nur weiter ich glaub dir kein Wort. Na wär nicht hören will muss fühlen.
Wer halbwegs unser Geldsystem versteht, mit Zins und Zinseszins wird Gold kaufen!
Wer es noch nicht versteht. Für den empfehle ich diese Seite.
das-bewegt-die-welt.de
Antworten
Geierwilli:

Kuckuck ruft es in den Finanzwald ...

7
13.04.10 19:38
Kuckuck ruft es zurück (Paarungszeit)

SPEKULATIONSVERLUSTE
WestLB-Banker müssen vor Gericht

Zitat:

..... Wegen der immensen Spekulationsverluste der WestLB sollen sich mehrere Banker vor Gericht verantworten. Denn die Staatsanwaltschaft sieht nach dreijährigen Ermittlungen den Verdacht der Untreue, der Marktmanipulation, der Verletzung des Aktiengesetzes und der Insider-Geschäfte als erhärtet an. Offenbar waren sie dabei auch von der Gier nach Boni getrieben......

www.handelsblatt.com/unternehmen/...uessen-vor-gericht;2561104

Mal eine Frage in die Runde ...
Ist es möglicherweise erklärlich, warum am seit einiger Zeit von der Vorschau zum einfügen, plötzlich und unerwartet aus Ariva rausfliegt?

Gibt es da so etwas wie ein automatisierter Batchlauf, der auf Willi angesetzt ist? Man weiß ja nie wem man da auf die Füße tritt.

Das ist aber wirklich zuviel der Ehre. Tzzzzzz.

Aber keine Sorge, ich schreib's vorher auf ein Word-Datei, Strg C und Strg V
und schon ist es wieder da.

Man gewöhnt sich an alles!
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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Geierwilli:

Mann - wird da aber scharf geschossen

7
13.04.10 20:14
Angela Merkel hat gezockt, große Lippe .....

Mensch Tagesspiegel, ich werrrrd narrisch ....

Die Zahlmeisterin

lest selbst unter:
www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/...erkel;art141,3083042

Oh, oh NRW, die Kullertränchen werden strömen, hoffentlich muss der Kastastrophenschutz nicht ausrücken, wegen Überschwemmungsgefahr.
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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maba71:

@Willi

3
13.04.10 20:27
Ich glaube der Katastrophenschutz wird ausgerufen, weil Sie keine Mehrheit mehr im Bundesrat haben werden!
Und dann darf Sie als Bittstellerin für jeden Kleinmist bei der SPD katzbuckeln!
Da regiert es sich lustig!
Und warscheinlich noch schlechter als jetzt!

Und wenn dann noch ein Ereignis eintreten soll, sind Sie auch nur mit der SPD und deren Wohlwollen handlungsfähig!
Tja.........................
"Je weniger die Leute wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie." (Otto von Bismarck)
"Die Glocke klingt so laut, weil Sie leer ist!"
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Geierwilli:

Liebe Forumskollegen

11
13.04.10 20:56
Ich bitte um Verständnis, das ich am 30. April 2010 hier mein letztes Posting  unter meiner bisherigen ID: Geierwilli reinstellen werde.

Das heißt im Klartext - ich werde von ARIVA endgültig Abschied nehmen. Warum?

ARIVA.DE ändert die Forumregeln: Ab dem 01.05.2010 ist es nicht mehr möglich, unter anonymen ID-Namen Postings einzustellen. Warum gehen wir diesen Schritt?

Nicht mit mir, da könnt ihr eure Plattform von mir aus dichtmachen. Ich zitiere den roten Medienklimbim-Konzern:

Ich bin doch nicht blöd und saublöd noch viel weniger.

siehe http://www.ariva.de/forum/Das-Ende-der-Anonymitaet-bei-ARIVA-407895

Was gibt es noch zu sagen! Ihr ward tolle Wegbegleiter und viele sind mit trotz nur virtuellem Austausch, Meinungsunterschieden, etc. richtig an's Herz gewachsen.

Euch allen, wünsche ich für die bevorstehenden Monate, Jahre, möglicherweise auch Jahrzehnte alles Glück und Zufriedenheit auf dieser, unserer Welt. Ob in Deutschland, Österreich, Italien oder der Schweiz und anderswo ...

Haltet die Ohren steif, seid wachsam und lasst euch nicht von euren Politikfürsten verfrühstücken.

Es wurde hier alles gesagt was gesagt werden musste, die Umsetzung persönlicher Entscheidungen obliegt jedem selber.

Es bleiben noch 17 Tage sich hier auszutauschen, sich zu verabschieden, bis zum 30. 04. 2010  23.55 Uhr.

Mädels und Jungs ich mag euch, toi, toi, toi.

Sollte dieses Posting gelöscht werden, weiß ich was ich davon zu halten habe.
Wer sich ein ungedecktes Papiergeldsystem leistet, muss mit der Konsequenz dessen Expansion und seines zwangsläufigen Untergangs, durch Zwangs-Entschuldung leben. GOLD IST IMMER EINE WÄHRUNG!
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alexpoe:

Zum Nachdenken!

 
13.04.10 21:06
Nachfolgende Gedanken entsprechen natürlich nicht 1:1 den Tatsachen in der Finanzbranche, Denkfehler meinerseits auf Grund mangelnder wirtschaftlicher Kompetenz sind auch zu berücksichtigen.  

Voller Freude trug ich 1.000.-€ zur Bank und eröffnete ein Sparbuch.
Die Bank versprach mir immerhin in ein paar Jahren 1.100.-€ zurückzuzahlen.
"Juchuu"!! Als glücklicher Kunde hatte ich damals die Bank verlassen.

Was passierte dann mit meinem Geld ?

1) 200.-€ wurden als Kredit an eine Firma vergeben, die tatsächlich in der Lage war den Kredit zu bedienen.

2) Weitere 200.-€ erhielt eine weitere Firma als Kredit, die aber leider irgendwie Pech hatte und leider........

3) 300.-€ wurden an den Bund, Länder und Gemeiden in D oder Ö vergeben, die ja lt Ratingagenturen beste  
   Bewertungen hatten  und Probleme ausgeschlossen werden konnten.

4) Die letzten 300.-€ gingen als Staatskredit z.B. nach Griechenland, Italien, Portugal etc, ein Teil wurde auch in  
   spanischen Immobilien investiert.

Als ich nach ein paar Jahren mein Guthaben samt Zinsen abheben wollte, sagte mein Bankberater:

Es tue ihm sehr leid, aber es seien widrige Umstände eingetreten. Trotzdem sei Licht am Horizont sichtbar.
Die Firma Pkt 2 habe leider ihren Kredit nicht bedienen können, aber auf Grund der guten "Performance" der Firma Pkt 1 laufe alles bestens.

Für Pkt 3 sei nur Geduld angesagt, das wird schon. Immerhin gibt es seitens der Ratingagenturen noch keine Herabstufungen.
Für Pkt 4 brauche ich mir auch keine Gedanken machen, die macht sich schon die "EU".

Außerdem gibt es ja für mein Sparbuch die staatlliche Einlagensicherung.
Sofort habe ich weitere 1.000.-€ eingezahlt, aber für physiches Gold und dieses  mitgenommen.
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Tony Ford:

@Geierwilli, da schließe ich mich dir an...

2
13.04.10 21:18
Ich finde es ebenfalls sehr traurig, dass Ariva diesen Schritt geht. U.a. werde ich dann auch keine bzw. deutlich weniger Beiträge schreiben, denn andernfalls wäre ich im Web ein völlig offenes Buch und man könnte Rückschlüsse auf meine politische Gesinnung, Interessen und anderen Dingen schließen.
Womöglich würden mir dann wohl bald diverse Werbeblätter ins Haus fallen, uvm.
Antworten
pfeifenlümmel:

Tony,

3
13.04.10 21:25
sollte wohl ein Witz werden, wenn auch ein dämlicher vom glücklichem Ende.
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