Julian, Du schwebst wie immer in höheren Sphären.
Wir verkaufen der Welt DIE Waffen, mit denen geschossen wird. Nicht Ölscheichs, Buschkämpfer oder die Taliban - WIR, die "zivilisierte Welt".
Bomben und Raketen sind auf UNSEREN Mist gewachsen, werden vom Westen abgefeuert. Städte werden plattgebombt, Teile abgeschssen, Leute "weggerotzt". Irak war das unnötigste, erfolgloseste, inhumanste Unternehmen der Amis. Und diese Terrorunternehmen nehmen kein Ende. Nichts, ausser Tod, Elend und Vernichtung bleibt als Resultat. Abgrundtiefer Hass, auf alles Westliche! Soweit, dass es sogar der Mehrheit der Westler zu viel wird. Ausser Hasstiraden, Levitenlesereien, oder beleidigten Leberwurstsanktionen kommt doch von unseren Regierungen nichts, was einlenkend, diplomatisch, konstruktiv von Belang ist. Vllt brigt uns ein kalter Winter mal zur Vernunft, wie Napoleon und Adolf - obwohl auch die weitermarschierten, bis alles in Scherben fiel.
Fang mal mit dem denken am Anfang an. Nicht Resultate sind es, die wir ausbaden müssen, sonder die Ursachen sind Schuld am Mist. So wie wir uns mit unserer Zeit, mit unserer Geschichte, mit unserer Regierung abfinden müssen, müssen, sollten es auch die Anderen tun. Wer es nicht schafft, der muss eben auswandern oder ins Gefängnis. Aber doch nicht mit unserer Unterstützung bewaffnet gleich den Staat bekämpfen und wir machen mit, sind 100 Mann dafür - das sind jedesmal nur Promille!
Helfen, mit gutnachbarlichen Beziehungen - sowas gibts ja nicht mal innerhalb der EU. Da ist jeder dem anderen sein Teufel, der ihm nichts gönnt.
Nicht Flüchtlinge hier aufnehmen, weil die Lebensbedingungen dort zusammengeschossen wurden, ist sinnvoll, sondern DORT das Leben lebenswert machen, sollte human sein.
Terrorluftschläge, die überall und jeden treffen, sind fluchtbeschleunigender, als örtlich stationäre Kampfaktionen. Vorm Ami aus der Luft würde ICH eher wegrennen, als vorm Panzer. Schon deshalb, weil er kein Gewissen oder Bezug zum Gegner hat. Was wir von der "bösen Seite" hören und sehen, sind die REaktionen, auf unser "Eingreifen".
s.l.