Wer Gold fälschen will, hat es nicht leicht. Das hohe spezifische Gewicht des gelben Metalls wird nur von wenigen anderen Elementen erreicht. Der Unterschied fällt gerade bei größeren Gewichtseinheiten, etwa dem 400 Unzen Barren, der im Interbankenhandel zum Einsatz kommt, recht schnell auf. Stahl etwa ist um 60% leichter und auch Blei hat nur 59% der Dichte, sodass gefälschte Barren, die mit diesen Metallen gefüllt sind, sehr leicht auffallen.
Mit den schweren Platingruppenmetallen ließe sich eine Fälschung schon viel besser verschleiern, aber der Aufwand lohnt nicht, denn die Metalle sind teurer als das Gold selbst. Um Gold zu fälschen, ohne dass der Betrug sogleich offensichtlich wird, bleiben deshalb nur noch zwei Elemente, die einerseits preiswert und andererseits eine ähnlich hohe Dichte wie das Gold aufweisen: Uran und Wolfram.
Ein Kinderspiel ist das Geschäft des Fälschens deshalb noch lange nicht. Uran ist wie wir alle wissen radioaktiv und das Wolfram hat zwei Eigenschaften, die dem Fälschen nicht gerade zuträglich sind. Das Metall ist anders als Gold sehr spröde und es hat zudem mit 3.422 Grad Celsius den höchsten Schmelzpunkt aller Metalle. Nur der Schmelzpunkt einiger Legierungen ist höher.
Durch Dichtemessung nicht als Fälschung zu erkennen
Der hohe Schmelzpunkt stellt für die ChinaTungsten online Manu. & Sales Corp. jedoch kein Hindernis zu sein. Das in der Xiamen in der Provinz Fujian beheimatete Unternehmen wirbt mit dem Slogan: “Our Business Is Nothing But Your Success” (Unser Geschäft ist nichts als Ihr Erfolg).
Goldinvestoren werden bei diesem “Erfolg” schnell ein flaues Gefühl in der Magengegend bekommen, denn die von ChinaTungsten hergestellten vergoldeten Wolframmünzen sind nach den Angaben des Herstellers durch Dichtemessungen allein nicht als Fälschungen zu erkennen. Nicht von ungefähr brüstet sich das Unternehmen damit, dass goldbeschichtetes Wolfram eines seiner Hauptprodukte sei und es gewohnt ist, auch andere innovative Anwendungsgebiete für Wolframprodukte auszuschöpfen.
(......)
Weiter hier: http://www.rohstoff-giganten.de/edelmetalle/...es-gold-made-in-china/
Mit den schweren Platingruppenmetallen ließe sich eine Fälschung schon viel besser verschleiern, aber der Aufwand lohnt nicht, denn die Metalle sind teurer als das Gold selbst. Um Gold zu fälschen, ohne dass der Betrug sogleich offensichtlich wird, bleiben deshalb nur noch zwei Elemente, die einerseits preiswert und andererseits eine ähnlich hohe Dichte wie das Gold aufweisen: Uran und Wolfram.
Ein Kinderspiel ist das Geschäft des Fälschens deshalb noch lange nicht. Uran ist wie wir alle wissen radioaktiv und das Wolfram hat zwei Eigenschaften, die dem Fälschen nicht gerade zuträglich sind. Das Metall ist anders als Gold sehr spröde und es hat zudem mit 3.422 Grad Celsius den höchsten Schmelzpunkt aller Metalle. Nur der Schmelzpunkt einiger Legierungen ist höher.
Durch Dichtemessung nicht als Fälschung zu erkennen
Der hohe Schmelzpunkt stellt für die ChinaTungsten online Manu. & Sales Corp. jedoch kein Hindernis zu sein. Das in der Xiamen in der Provinz Fujian beheimatete Unternehmen wirbt mit dem Slogan: “Our Business Is Nothing But Your Success” (Unser Geschäft ist nichts als Ihr Erfolg).
Goldinvestoren werden bei diesem “Erfolg” schnell ein flaues Gefühl in der Magengegend bekommen, denn die von ChinaTungsten hergestellten vergoldeten Wolframmünzen sind nach den Angaben des Herstellers durch Dichtemessungen allein nicht als Fälschungen zu erkennen. Nicht von ungefähr brüstet sich das Unternehmen damit, dass goldbeschichtetes Wolfram eines seiner Hauptprodukte sei und es gewohnt ist, auch andere innovative Anwendungsgebiete für Wolframprodukte auszuschöpfen.
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An der Börse ist alles möglich, auch das Gegenteil.
André Kostolany
MfG
Palaimon
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