Das, sehe ich identisch wie einige anwesende Herren hier. Der Schweizer Franken ist definitiv eine Option. Wird es ihn zerlegen wenn/-falls ^^ der Euro drauf geht und sich von einer Esperantowährung zu purem Konfetti verwandelt? Das ist die große Frage! Würde der "Konfettifall" eintreten als Worst-Case Szenario, wird der Franken dennoch nicht automatisch mit kaputt gehen.
Das hat diverse gute Gründe:
1. Die umlaufende Geldmenge in wirklich "real" umlaufenden CH-Franken Banknoten ist zur gesamten Gelmenge M3+ gering. Wie gering genau, das kann ich nicht sagen, aber es ist wie bei allen FIAT Währungen. Nur das Bargeld in Form von Scheinen und Münzen ist offizielles Zahlungsmittel. Und wie wir alle wissen sind Bargeldbestände in allen FIAT-Währungen immer knapp, im Verhältnis zu Guthaben und Schulden die lediglich als Buchwerte "Real" sind, aber nichts anderes darstellen, als ein Anspruch bei der Bank auf einen bestimmten Betrag. Daher sind nen paar Frankenscheine keine so schlechte Sache.
Man darf nämlich den zweiten Punkt nicht herauslassen. Der Euro ist eine rein politische Währung. Der substanzielle Kern welcher eine Wärung zu einer wirklichen Währung macht, nämlich Werte zu konservieren, als universale Gegenleistung für Waren und Dienstleistungen, das ist so hat es schon Adam Smith erkannt, nur mit einer Währung möglich woran die Menschen "glauben" und zu dieser auch vertrauen haben.Geld ist Vertrauen, das darf man nie vergessen.Und wenn man das verinnerlicht hat, dann sollte man sich folgende Frage selbst stellen und mal ne Zeit drüber nachdenken. Weil, wer bitte dort draußen ist denn "begeistert" vom Euro? Na? Eben, demographische Umfragen mal ausgeblendet!(demagogisch würde die bessere Formulierung sein, aber den Zynismus spare ich mir). Was liebe Leser, ja was erlebt ihr denn so wenn ihr irgendwo einkauft an Kassen etc? Ok, erstmal das fast jeder von den aufrecht gehenden "Artgenossen" sein Plastik zückt und die Packung Kaugummi meint damit zahlen zu müssen?! Ja genau die, welche vorher so ärgerlich darüber waren, das das an der Kasse so lange dauert! Nein, diese "Ärgernisse" meine ich garnicht!
Ich will darauf hinaus, das die "Masse" der Leute oft negative Kommentare über den (T)EURO ablassen. Die Wahrheit ist doch die! Diese Sorte von Leuten hat sich dran gewöhnt, benutzen das Geld, trotzdem, den Euro mag einfach keiner doch wirklich leiden! In diesem Volk aus vielen Coachpotatoes die qualitativ grottenschlechte Talkshows mit intellektuell tieffliegender Entourage schauen, wo für wirklich jeden Mist und wenn es nur der sprichwörtliche Sack Reis in China ist, welchen diese "allseits Erleuchteten" dem Fernsehvolk einen ganzen quälenden Themenabend lang erklären, nunja in diesem kurz angerissenem "Klima" des "TV-Normalos" (wenn die Glotze denn mal aus ist und man im realen Leben unterwegs ist!) Ja da gibt es trotz dieser peinlichen "Streitkultur" dennoch auch mal einen Konsens und dieser lautet das der EURO ne ziemliche "Gurke" ist (nett ausgedrückt!)
Und um die Kurve zu bekommen,deshalb ist eine Devise wie der CH Franken ne ganz andere Sache, weil ich kenne niemanden der mit dem Schweizer Franken irgendein Vertrauensproblem hat, weil die Schweiz immer noch einen hohen Stellenwert besitzt was politische Eigenständigkeit/- Souveränität und auch eine eigene Währung hat. Die können wenn es zu einer echten Weltwährungskrise kommt immer noch mehr Instrumentarien anwenden als jeder EU Staat ob mit oder ohne Euro. Auch das gute alte England hängt doch schon zu sehr drin, aber die haben wenigstens auch ne eigene Währung, aber sie sind halt in der EU. Dennoch ist der englische Pfund auch etwas was den EURO durchaus überleben könnte.
So, nun aber genug. Bis demnächst mal wieder. Wollte eigentlich garnicht so viel schreiben, fand das Thema nur gerade interessant.
Viele liebe Grüsse in die Runde.