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man darf gespannt sein, wie das ausgeht. Kurz zum Hintergrund: Die Troika und insbesondere Herr Asmussen haben jegliche Wünsche der griechischen Regierung nach Streckung der Kredite, einem teilweisen Schuldenerlass oder sonstiger Erleichterung abschlägig beschieden. Vielmehr hat man ein neues Loch im Haushalt gefunden und fordert, die Griechen müssten 2014 zusätzlich noch einmal zwei Milliarden Euro sparen bzw. auftreiben (zu den vier die ohnehin schon angesetzt sind). Oxi, sagen jetzt die Griechen. Nein, Schluss, geht nicht, machen wir nicht. Und zwar auf breiter Front. Gestern hat dies nun auch Samaras sehr deutlich gemacht. Keine weiteren Einsparungen, keine neuen Steuern. Jetzt wird Hardball gespielt, scheint mir. Sollte die Troika neue Einsparungen fordern, wird es Neuwahlen geben, auch das wurde bereits verkündet. Weil Samaras sich nicht mehr dazu in der Lage und mandatiert sieht, das dann noch umzusetzen. Die Linke Syriza um Alexis Tsipras schiesst derweil raketenartig in den Himmel, was die Umfragen betrifft. Dieser sagt schon lange, Griechenland solle einseitig erklären, die Schulden nicht mehr bedienen zu können. Derweil beim "gemeinen Volke", nichts Neues. Bis auf den Umstand, dass die Wut auf die Troika eine neue Dimension erreicht hat. Der Grund: Mit dem 15. Oktober hat hier wieder die Zeit begonnen, in der man Heizöl kaufen kann. Der Preis liegt bei 1,40 Euro (derzeit, auf den Inseln und auf dem Lande deutlich höher). Eben wegen der Sondersteuer darauf, von der Troika gefordert. Die Regierung hatte diese geradezu angefleht, die Sondersteuer wenigstens ein wenig senken zu dürfen. "Nein", hieß es. Umfragen zu Folge können sich die Hälfte der Haushalte dieses Jahr überhaupt kein Heizöl mehr leisten. Und es ist schon relativ kühl geworden, wenigstens hier in Nordgriechenland. Gerade im Moment tobt ein heftiger, kalter Nordsturm, der pfeift die Wärme geradezu aus dem Haus. Die Leute sind sauer. Und sie frieren. Dank der Troika, wie man hier (zu Recht, wie ich meine) empfindet. Denn nicht mal kalkulatorisch macht diese bekloppte Steuer Sinn: Sie ist ja gar keine echte Einnahmequelle mehr, weil die Leute eben das Heizöl gar nicht mehr kaufen können. Sollte der Winter so kalt werden, wie es sich anlässt, könnte dies das Fass zum Überlaufen bringen. Letztes Jahr war er sehr mild.
dass du am Samstag einige Euros mehr auf die Theke legen musst
um was glänzendes zu bekommen?
Bemerkenswert an diesem Konzept ist, dass der IWF nicht sagt, eine Steuer müsse erhoben werden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Oder in Bildung zu investieren. Oder die maroden Schulen, Kindergärten oder Straßen zu sanieren. Oder den Unternehmen die Möglichkeit zu geben, mehr Mitarbeiter zu beschäftigen. Oder Innovation zu fördern.
Der IWF will die Europäer enteignen, um die Europäer zu zwingen, den Schulden-Dienst bei den Banken – private wie öffentliche (EZB und IWF) – sicherzustellen.
Der IWF sagt auch nicht, dass der ganze Schulden-Irrsinn nichts anderes ist als Irrsinn, der schleunigst beendet werden muss.
Der IWF will, dass nach der großen Enteignung weiter Schulden gemacht werden können.
Dabei schreckt der IWF auch nicht davor zurück, die Neid-Karte zu spielen: „Der IWF rechtfertigt diese Steuer mit den Trends einer wachsenden Ungleichheit der Einkommen in den meisten Staaten, die sich durch ein Schwinden der Steuerprogression erklären lässt.“
Damit soll gesagt werden, dass die „vermutete Ungleichheit“ die Reichen begünstige und den Armen schadet.
Doch so, wie diese Steuer angelegt ist, ist das eine blanke Lüge: Jeder Haushalt, der über Vermögen verfügt („positive net wealth“), soll abgezockt werden.
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/...uer-prozent-sparguthaben
NikeJoe hat heute morgen geschrieben: „Das Problem an der Exponentialfunktion ist, dass sie sich erst ganz kur vor dem Ende bemerkbar macht. Jeder, der mathematisch gebildet ist, weiß das (wer ist das heute ??).“
Hier mal ein fiktives Beispiel, das diese explosive Wirkung gegen Ende der betrachteten Zeitspanne verdeutlicht:
Um Mitternacht geben wir eine Mikrobe in einen Eimer Wasser. Die Mikroben teilen sich jede viertel Stunde, verdoppeln also ihre Anzahl. Das heißt, eine viertel Stunde nach Mitternacht sind es zwei Mikroben, um halb eins sind es vier, um ein Uhr Stücker acht usw. Um 12 Uhr Mittags ist der Eimer voll mit Mikroben.
Frage: Wann war er halb voll?
Für den linear denkenden Menschen ist das Ergebnis überraschend: Um viertel vor 12!
Das heißt, das Füllen des Eimers geschieht fast komplett in der letzten Stunde. Im Vergleich dazu ist in den vorherigen 11 Stunden praktisch „nichts“ geschehen, bis dahin hat er sich nämlich gerade mal auf ein Sechzehntel gefüllt.
Wie schön, dass wir von der riesigen Verschuldung der Staaten auch noch nichts merken!
Denn Fracking drückt ja nicht nur die Energiepreise. Die Technologie hat weitere segensreiche Konsequenzen: So wurden etwa im US-Bundesstaat Ohio seitdem man die Erde dort im großen Stil mit hydraulischen Bohrern aufreißt, stolze 109 Erdbeben registriert!
Dazu muss man wissen, dass es vorher in Ohio über viele Jahrhunderte überhaupt keine Erdbeben gegeben hatte. Jetzt ist das endlich anders, und der volkswirtschaftliche Nutzen kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden: Durch die zahlreichen Gebäudeschäden profitiert die gesamte Bauindustrie. Handwerkermärkte boomen!
Sollte erst einmal ein Atomkraftwerk durch eines dieser Fracking-Erdbeben beschädigt werden, würde sich der volkswirtschaftliche Nutzen geradezu potenzieren. Dann müssten möglicherweise ganze Metropolen evakuiert, abgerissen und woanders wieder aufgebaut werden. Gigantisch!
In Fukushima zeigt sich gerade sehr eindrucksvoll, welch enormen volkswirtschaftlichen Nutzen Erdbeben in der Nähe von Atomkraftwerken haben. Es wäre deshalb ernsthaft zu überlegen, Fracking-Anlagen ganz gezielt neben Kernkraftwerken zu errichten. Die Wachstumsimpulse, die sich daraus ergeben könnten, wären enorm!
Doch die Technologie hat noch viel mehr zu bieten: In vielen Fracking-Gegenden kann man, kein Witz, das Trinkwasser, das aus dem Wasserhahn kommt, mit dem Feuerzeug entzünden. Grund ist der hohe Gasgehalt.
Was das wohl für das Gold bedeutet? Vermutlich wird der Preis jetzt unerwartet schnell in Richtung 1.000 US-Dollar segeln. Alle verkaufen ganz hurtig ihre Goldmünzen, damit sie ihre Zwangsabgaben fristgerecht bezahlen können.
Ja, so wird es kommen!
http://www.godmode-trader.de/nachricht/...-alles-anders,a3257096.html
Ich schlage vor, dass wir ein Jubeljahr einführen! Mal googeln! Früher war das bei den Tempelwechslern üblich.
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