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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.207,7 $ -0,02% Perf. seit Threadbeginn:   +437,45%
 
pfeifenlümmel:

Auch der dreamliner

 
30.01.13 21:23
flog einige Zeit, bis die Batterien verrückt spielten.


"Um das lahmende US-Wachstum anzukurbeln, werden pro Monat Anleihen im Volumen von 85 Milliarden US-Dollar aufgekauft. Der Leitzins liegt weiter in der Spanne von null bis 0,25 Prozent. Er soll solange "außergewöhnlich niedrig" bleiben, bis die Arbeitslosenquote unter die Marke von 6,5 Prozent sinkt. Derzeit liegt diese bei 7,8 Prozent. "

http://www.ariva.de/news/...bank-bekraeftigt-aggressiven-Kurs-4420555
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mate1337:

Israel - Syrien (update)

6
30.01.13 21:36

wie gut, dass ich nicht ausschließlich auf aktuelles in den "brüderle-sagt-nix-zum-dirndl-kompliment"-medien angewiesen bin:

Israeli warplanes bombed research center near Damascus - Syrian state news agency

 

ist alles purer Zufall. das böse Syrien war natürlich so bescheuert, dass es seine kriegerischen Aktivitäten auf ein bisserl Mörser-Ballern reduziert hat und immer auf die große Herausforderung gewartet hat. Jetzt, wo die Türken wochenlang ihre Panzerstellungen ausgebaut haben und die operation active fence weitgehend fortgeschritten steht, da werden sie so richtig frech gegen die westlichen mächte. ich fress eher scheiße als dass ich das glaube.

 

über den sachstand mali von 2012 sage ich nichts:-)

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abi.1:

schönreden

4
30.01.13 21:39
es wurde lange genug diese pleitewirtschaft schöngeredet. aber sehr bald sehen wir daß schönreden diese mardo wirtschaft nicht weiter helfen kann.
schlaue fuchse haben schon ihre bares zu gold usw umgewandelt.
ich bin mir absolut sicher, daß gold nächste monate enorm steigen wird.
viele goldhändler kaufen nur gold !!! und wenn mann kaufen will haben die grade nichts da oder abartig teuer.
warten wir es ab und schauen in wie weit ich recht behalten werden.
gruß
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julian gold:

mate, ich befürworte eine EU der Aufrichtigkeit

 
30.01.13 21:44
und die haben wir nicht. Ich sehe die Bemühungen um eine Gemeinschaft aber aus der Not der Politik heraus weil sie allein nicht mehr klarkommt. Die eingebrachte Strucktur aber haben wohl die Länder zu verantworten. Ich dachte das man sich gemeinsam auf ein " Wie weiter " verständigen kann, bisher aber scheint dies eben nicht so. Meine " Liebe " zur EU ist also etwas komplizierter und wäre eben anspruchsvoller als das was uns im Moment geboten wird. Ich hoffe das kann man verstehen.
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mate1337:

#76153

2
30.01.13 21:44

"und wenn mann kaufen will haben die grade nichts da oder abartig teuer."

 

wir haben diesbezüglich in deutschland noch wirklich glück. in anderen ländern ist es für den normalo nicht so einfach möglich, bei spezialisierten händlern geprüfte münzen (noch dazu anonym) zu erwerben!

 

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mate1337:

@julian

5
30.01.13 21:54

"ich befürworte eine EU der Aufrichtigkeit und die haben wir nicht. Ich sehe die Bemühungen um eine Gemeinschaft aber aus der Not der Politik heraus weil sie allein nicht mehr klarkommt."

wie du schon schreibst. wir haben immer seit 1992 immer "NOT" und müssen "verantwortung" tragen. krank, oder? so ein system ist tragfähig?

seit wir diese eu haben, werden wir nur von terror, krisen, kinderpornokonsumenten, rauchern, bumsenden teenagern, fleischfressern, glühbirnenverheizern, platiktüteninsmeerschmeißern und co. dazu genötigt, für jeden das leben bis ins minimum vorzuschreiben und müssen unsere eigenen vertragsbedingungen und gesetze verletzen!

nix dagegen, wenn sich gruppen zusammentun um nach außen zu wirken, so wie es fischschwärme tun, aber hier passiert wahrnehmbar etwas anderes!!!

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Akhenate:

Nein, Salzkönig. So geht es nicht.

 
30.01.13 22:50
Das ist keine ernsthafte Diskussion. Mach Dich bitte erst einmal vertraut mit meiner Europaidee wie in vielen meiner ernsthaften Postings beschrieben, nämlich das Europa der Vaterländer, das genaue Gegenteil von dem amerikanischen Melting Pot Modell, Unity in Diversity, und unterstelle mir bitte nicht etwas anderes sonst verschwenden wir beide unsere wertvolle Zeit.

Dazu gehört in erster Linie "No Bailout", Subsidiarity und absolut keine Macht in Brüssel, die es ja auch wirklich nicht besitzt. Brüssel ist ein Rubber Stamp. Entscheidungen werden zwischen den souveränen Regierungen ausgehandelt und dann in Brüssel der Form halber abgesegnet. Wie im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, wo die Kurfürsten, die Electors, das Sagen hatten oder in der Schweizer Konföderation.

Also wenn wir uns erst einmal auf diese Stufe meiner Verständigung von Europa einigen können, dann können wir weiter diskutieren ansonsten bringt das nichts.
Komm lieber Dow und mache die Aktien wi..ie..der grün ;-)
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salzkönig:

Ist vor kurzem im meinem Postfach

 
30.01.13 22:56
Akhenate:

"politik wird in brüssel gemacht"

2
30.01.13 22:56
Nächste Woche ist Karneval, dann kannst Du Deine Büttenrede zum Thema Brüssel halten, mate.

Seid Ihr wirklich so naiv und uninformiert zu glauben, dass IRGENDWELCHE Entscheidungen in Brüssel getroffen werden???? Auf welchem Planeten lebt Ihr denn. Paralleluniversum?
Komm lieber Dow und mache die Aktien wi..ie..der grün ;-)
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videomart:

Fed-Beschlüsse zeigen kaum Wirkung

2
30.01.13 23:00
30.01.2013, 21:08  

www.wallstreet-online.de/nachricht/...schluesse-zeigen-wirkung
Antworten
mate1337:

@ Akhenate

2
30.01.13 23:04

sorry, habe es falsch formuliert vor lauter systemgläubigkeit. du hast recht. entscheidungen werden wo anders getroffen, in irgendwelchen kanzleien geschrieben und von einer minderheit von politikern umgesetzt werden, die ihre mitstreiter mit "nachvollziehbaren" argumenten ausstatten um damit hausieren gehen können.

 

"irgendwas mit euro haben wir beschlossen"

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Akhenate:

mate ... Entscheidungen

2
30.01.13 23:14
werden demokratisch zwischen den EU Staaten ausgehandelt, wobei jeder seine nationalen egoistischen Ziele verfolgt. Das ist völlig OK. Dann findet man einen Kompromiss und das ganze wird dann von Rumpelstilzchen in Brüssel unterschrieben und von Barroso offentlich kundgetan.

In zwei oder drei Generationen, in klitzekleinen Schritten, mögen sich die Gewichte in Richtung Brüssel verschieben. Je länger, je besser. Hat in USA ca. 100 Jahre gedauert inklusive Bürgerkrieg. Warum soll es bei uns schneller gehen?
Komm lieber Dow und mache die Aktien wi..ie..der grün ;-)
Antworten
mate1337:

@Akhenate

 
30.01.13 23:19

jede(r) hat eine eigene wahrnehmung:-)

der verteidigungsminister hat ende 2012 auch noch was von großem bewerberaufkommen und erfolgreicher umsetzung der strukturreform gesagt.:-)

und jetzt kommt unser königshaus, obwohl das die problematik eher ins lächerliche zieht ...

Antworten
Akhenate:

Bon, je vais faire dodo ...

 
30.01.13 23:24
Vielleicht findet sich ja einer, der meine Pluspunkte zum Euro einen nach dem anderen gezielt abschiesst oder Gegenargumente bringt.

Bonne nuit.
Komm lieber Dow und mache die Aktien wi..ie..der grün ;-)
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mate1337:

Israel - Syrien (update)

 
30.01.13 23:42
JobelAg:

Wenn in 10 Jahren der Euro noch EU weit

7
30.01.13 23:43
existiert, wenn bis dahin eine durchschnittliche jährliche Inflationsrate von 2% eingehalten werden konnte (ohne Schönrechnerei und ohne Druckmaschinentrickserei),

wenn in 10 Jahren noch alle Euroländer unbeschadet "dabei" sind,
wenn in 10 Jahren der Kontrollwahn wieder verschwunden ist,
wenn wir in 10 Jahren (D und EU) nicht in einen Krieg verwickelt wurden,
wenn in 10 Jahren die Bundesbürger ihren vollen RentenANSPRUCH erfüllt bekommen, wenn sich in 10 Jahren die Arbeitslosigkeit auf ein erträgliches Mass eingepegelt hat (ebenfalls ohne Schönrechnerei und ohne, dass die Hälfte der Leute umgekommen sind oder in irgendeiner Armee stecken),
wenn in 10 Jahren keine Bankenzocker mehr Geld vom Steuerzahler bekommen müssen,
dann... ja dann beginne ich mal langsam zu glauben, dass der Euro in der gegenwärtigen Form mit allem, was mit hineinspielt, vielleicht eine doch nicht sooo schlechte Idee war.

Aber bis dahin...
Antworten
Stockpick:

Diskussion mate, akhenate, julia, salzkönig

18
31.01.13 00:00
Leider hab ich heute nicht viel Zeit, aber es juckt mich da auch ein paar Zeilen zu schreiben: Weiter oben ist die Entwicklung Richtung kaltes, graus Europa geschildert - meiner Meinung nach sind wir schon sehr sehr weit, und das global. Ich persönlich bin Österreicher und beschäftige mich seit meiner Jugend mit dem HRR bzw. mit der Österr. Geschichte. Wenn ich mir nun die Lebenswelt im Ende des 19. Jhdts. und jetzt anschaue, dann sind für mich die Farben schon sehr blass. Ich meine das ohne eine Stilisierungen der "guten alten Zeit" - aber man nehme doch die damalige Welt in Kombination mit gewissen hygienischen etc. Errungenschaften und Stelle sich das vor. Ich mache beruflich Vorträge zu Kulturlandschaft/Ortsbild und viele Gäste sind oft persönlich betroffen, wenn man die Veränderungen unmittelbar auf 2 Fotos zeigt. Da kommt dann auch oft "wie konnte das nur passieren?" Wenn ich an das vollendete Bauhandwerk, die wunderbaren Kunsthandwerke vergangener Zeiten denke und das mit heutiger Stangenware vergleiche, spüre ich einen Druck auf der Brust. Ein sehr guter Freund verwendet dafür den Begriff "Kosmos" der verlorengeht - in jedem Lebensbereich, die Einfalt siegt über die Vielfalt. Jetzt sind die Südländer dran. zB haben sich die letzten funktionierenden Dorfstrukturen der 800jährigen Geschichte der Siebenbürger Sachsen in den letzten Jahrzehnten aufgelöst. Strukturen, welche gut mit dem ursprünglichen Begriff der Demokratie als "Dorfherrschaft" zu beschreiben sind. Demos heißt übrigens ursprünglich eben NICHT Volk, sondern Dorf! Wenn man sich die Dörfer heute anschaut ist es zum heulen.

Die Südländer (ich rede immer vom Volk, nicht von der Poltik) haben sich aus meiner Sicht bis zur Einführung des Euros ihren "Lebensstil des Lebens" und nicht des Geld nachlaufens lange Zeit erhalten - zum "Preis" einer geringeren Wertschöpfung und teurerer Import(luxus)waren. Das war mit dem globalisierten Markt und dann mit dem Euro vorbei - den Rest kennen wir. Ich war voriges Jahr im Südural - Magnesitbergbau, 5000 Bschäftigte, wo bei uns 500 reichen würden, jeder ein bescheidenes Häuschen, gute Schulen, 300-600 Euro Gehalt, praktisch jeder einen großen Gemüsegarten. Einziges Problem: Umweltverschmutzung. Ansonsten waren die Leute im Großen und Ganzen zufrieden - was uns auch von externer Seite bestätigt wurde. Würde man dort das machen, was man 1990 mit Ostdeutschland gemacht hat, man hätte 4980 Arbeitslose.  Doch die neoliberale Krake wird wohl auch dort ankommen, in Jekaterinburg zB ist sie schon. Solange dem freien Warenverkehr und dem wirtschaftlichen Gewinn die Lebensqualität untergeordnet wird, wird sich wohl wenig ändern. Wenn der Bauer für seine Waren einen Euro bekommt und wir nach Finanzierung vom EU Schlachthof, Transport, riesigen Einkaufszentren, den ganzen Zinsleistungen dieser Einrichtungen und einem gigantischen Apparat dahinter 5 Euro bezahlen, wird wohl auch keine regionale, nachhaltige Versorgung möglich sein. Im Gegenteil - um die Versorgung sicher zustellen, werden die Hersteller der Primärerzeugnisse auch noch stark gefödert. Einfach pervers das Ganze! Doch wieder viel geschrieben, gute Nacht!
Antworten
Rookie10:

@Stockpick

5
31.01.13 01:01

Viel und vor allem gut geschrieben!

Dazu passend, hier auch ein link aus dem gestrigen Standard, in dem ein Philosoph eine "Entschleunigung" der Gesellschaft propagiert:

http://derstandard.at/1358305013791/...schenhaltung-statt-Temporausch

Antworten
farfaraway:

@Goldfassan - Fuerst Metternich

2
31.01.13 03:02

laesst gruessen oder Europa fordert Spitzeltaetigkeit. An alle Blockwarte:

Ja, ich wurde auch schon stutzig darueber, dass Oettinger eine strikte Ueberwachung der Gluehbirnenverordnung bzw Umsetzung gefordert hat. Ausgerechnet bei den giftigen Lampen! Da wunderts mich nicht, dass es in sensibleren Bereichen auch kommen wird. Metternich war ein erfolgreicher Politiker, der mit seinem Spitzelsystem in den Wiener Cafehaeuser die Avantgarde, Studenten, Kuenstler etc ueberwacht hat. Wenigsten war dies noch zu Gunsten eines Nationalstaates - wenn es auch noch ein Kaiserreich war. Heute wird versucht, die Nationalstaaten abzuschaffen. Ob dies mit Hilfe von Spitzel eher gelingen wird?

 

Antworten
julian gold:

Stockpick, Zu 76167 Du hast schön beschrieben wie

2
31.01.13 04:27
es - war. Sprichst du die Bauwerke an in den Städten und Dörfern, keiner hält einn Menschen davon ab, so weiterhin zu bauen, besserer Brandschutz etc. mal vernünftigerweise vorausgesetzt. Sie wollen es nicht mehr, zu teuer und einer neuen Lebensart nicht gerecht werdend wird es doch heute empfunden.! Die Bedürfnisse ändern sich, die Ansprüche auch. Oftmals gibt es das Phänomen sich etwas zu wünschen und sich aber genau gegenteilig zu verhalten. Wir wünschen uns belebte Innenstädte und gehen doch ins Einkaufszentrum. Der Markt und letztlich auch unser Leben bietet uns genau das was wir letztlich leben und unterstützen. Da begünstigt eines das andere oft genug ohne das wir es genau verstehen. Auch muss sich eine sich ändernde Gesellschaft und ihre Strucktur auf die Zukunftstauglichkeit hinterfragen lassen. Früher baute man Kindergärten, heute Altenheime. Ohne die Veränderungen der Strukturen wird man einer Gesellschaft die sich auch weiterentwickeln können muss ( leider auch nicht immer nach Wunsch, Alter, Attraktivität, Innovationen etc.) nicht gerecht und auf Dauer werden die Menschen dies nicht zulassen, nicht die die etwas weiteres aus sich machen wollen. Es bleibt doch ständig die Aufgabe zwischen Vergangenheit und Zukunft zu vermitteln. Eine Zukunft ohne Vergangenheit kann es nicht geben aber eine Vergangenheit ohne Zukunft wird es nicht geben.
Antworten
julian gold:

Ich gebe unumwunden aber zu,

2
31.01.13 04:45
Mir geht es ähnlich wie oben beschrieben. Aber ich liebe Fachwerk und lebe auch darin. Aber noch mal grundsätzlich, alles gut und schön- wie's war. Nur diese strukturelle Verschuldung wird uns das Genick brechen. Weil sie keiner mehr bedienen kann und das Ergebnis bildet eben unser bisheriges Leben ab!!!!!!!! Geht es auch ohne, das ist die alles entscheidende Frage. Diese aber würden wir uns nicht stellen wenn wir sie uns nicht stellen müssten. Wir müssen sie uns aber stellen weil wir die Antwort kennen. Nämlich Nein. Würden wir Ja sagen können dann müssten wir uns diese Frage nicht stellen weil wir noch Kreditwürdig wären und dies somit nicht bräuchten. Da wir dies aber scheinbar nicht mehr sind stellen wir die Frage, Geht es ohne Kredit. Das heißt wir müssen leisten für die Vergangenheit und unseren Versprechen und für unsere Zukunft und werden eingeschätzt das dies nicht geht. Deswegen kein Vertrauen und keine Neuverschuldung mehr in der Tendenz. So sieht es für mich aus. Deswegen ist ganz klar das sich vor diesem Hintergrund alles ändern- muss, da eben die Vergangenheit eine ganz andere Realität abbildet und zur Weiterführung die ALTE Realität auch erfordert. Nur wie sieht es dann aus, WIE ?
Antworten
julian gold:

Aber die Verschuldung steigt doch...

 
31.01.13 04:55
Ich spreche aber von einem werthaltigem Geld welches nicht die sonst immer höheren Belastungen von Menschen verschleiert die eben dann auf diesem Wege zusammenbrechen würden. Genau dies wäre wohl auch in Griechenland und Co der Fall mit wieder nationaler Währung und gleicher Leistungsfähigkeit. Es dürfen da eben auch nicht die bisherigen Schulden vergessen werden.
Antworten
Akhenate:

Stockpick

 
31.01.13 05:45
Kann mich sehr gut mit Jhrer Sichtweise und Ihrem Gefühl identifizieren.

Für mich ist ein Europa, wie ich es mir vorstelle, der Garant dafür, dass die Vielfalt und die Traditionen in den Gemeinden, Regionen, Staaten nicht nur erhalten bleiben sondern noch gefördert werden. Ein Europa, dass seine Vielfalt, seine Individualität im Kleinen zelebriert, das alles daransetzt, um nicht zu einem globalen Melting Pot à la Amerika oder zu Oligarchien à la China und Russland zu verkommen. Ein Europa, das den freien Wettbewerb mit sozialer Marktwirtschaft und Demokratie vereint.

Ich bin überzeugt davon, dass ein Europa der Nationalstaaten im Kampf um die Rohstoffe von den drei Grossmächten zerrieben würde. Die einzelnen Staaten müssten sich als Pudel der einen oder anderen Grossmacht andienen, wie UK das mit USA tut und dann von den Resten, die von den Tischen der Grossen fallen vegetieren. Wollen wir unter eigenem Dampf und auf Augenhöhe mit den Grossen agieren, kommen wir nicht umhin, einem Schutzbund beizutreten, so wie die Schweiz es vor Jahrhunderten im Kleinen uns vorexerziert hat.

Ein Markt, eine Währung, gemeinsame Sicherheitsstrukturen im Einvernehmen mit der einzigen "quasi demokratischen" Grossmacht, USA, denn die Alternativen, Russland und China, sind Diktaturen, in denen die Rechte der Menschen mit Füssen getreten werden.

Wer heute noch glaubt, es gehe auch ohne EU, man könne gut und gerne alleine als Nationalstaat agieren, ohne seine Unabhängigkeit zu verlieren, sollte seinen Verstand einschalten und seine Augen öffnen.


Komm lieber Dow und mache die Aktien wi..ie..der grün ;-)
Antworten
Akhenate:

und was noch ...?

5
31.01.13 06:13
Wir sollten dabei jedoch realistisch sein und bereit Kompromisse zu schließen und nicht erwarten, dass Alles in der von uns angestrebten EU ideal ist und, sollte sich das als nicht realisierbar erweisen, diese dann sofort aufgeben.

Jeder hier, der wie ich in Eigenverantwortung als Unternehmer tätig war weiß, dass das Leben keine Schwarz-Weiss Angelegenheit ist sondern farbig bzw. grau und dass man in jeder Lebenssituation Kompromisse eingehen muss, um Fortschritte zu erzielen. Diejenigen, die stur auf ihrer Linie bestehen und alles davon Abweichende verurteilen sind höchstwahrscheinlich abhängig beschäftigt, mussten nie Verantwortung für andere übernehmen, vorsorglich planen, Kompromisse eingehen. Für sie erschließt sich die Idee einer „Grossmacht“ als Garant der Freiheit der kleineren Teile derselben nicht. Sie sehen das Modell USA, Russland, China und wenden sich schaudernd ab und sind nicht bereit an die andere Alternative zu glauben, wo alles das möglich ist, das die anderen nicht haben: Demokratie UND soziale Gerechtigkeit.

Die USA sind demokratisch aber nicht sozial. Russland und China sind weder demokratisch noch sozial, auch wenn sie vorgeben, sozial zu sein. Die EU ist Beides aber WEIT WEIT davon entfernt perfekt zu sein. Sie ist unter den Schlechten die Beste. Es lohnt sich, sie zu wollen.

Die Alternative ist Sklaverei, langfristig auch wenn jetzt sofort wieder die Beispiele Norwegen, Schweiz usw. kommen. Langfristig können diese Länder nur im Schatten einer demokratischen EU hoffen, ihre Unabhängigkeit zu wahren. Die Sicherheit durch die NATO alleine tut es nicht, denn wo wäre da die Augenhöhe. Man müsste die Führung der USA bedingungslos akzeptieren und sich als Pudel unterordnen.

Genug für heute.
Komm lieber Dow und mache die Aktien wi..ie..der grün ;-)
Antworten
farfaraway:

@Akhenate - ein Europa,

6
31.01.13 07:55

dass vorwiegend von Banker regiert wird und dementsprechend diese rettet (mitsamt ihren Banken) verliert den eigentlichen Fokus - den Buerger.

Insofern halte ich Ihr Statement:

"Für mich ist ein Europa, wie ich es mir vorstelle, der Garant dafür,  dass die Vielfalt und die Traditionen in den Gemeinden, Regionen,  Staaten nicht nur erhalten bleiben sondern noch gefördert werden. Ein  Europa, dass seine Vielfalt, seine Individualität im Kleinen zelebriert,  das alles daransetzt, um nicht zu einem globalen Melting Pot à la  Amerika oder zu Oligarchien à la China und Russland zu verkommen. Ein  Europa, das den freien Wettbewerb mit sozialer Marktwirtschaft und  Demokratie vereint."

fuer ein Farce, die total an der Realitaet vorbeigeht.

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