wurde hier in unserem Forum an dieses Wochenende zu Unrecht beschrieben als "dem Untergang geweiht wegen Wertlosigkeit".
So einfach ist das natürlich nicht - und die das Schreibenden wissen das wahrscheinlich auch, denn gleichzeitig warnen sie - zu Recht - vorm Kauf von Miet- und Gewerbe- immobilien auf Kredit, da der Kredit - einer Schlinge gleich - den Schuldner würgt.
Würde der € in nächster Zeit in der Hyperinflation untergehen, wäre es natürlich sinnvoll, Kredite aufzunehmen, da die Kredite sich dann selbst entwerten würden.
Was bei den Ankündigungen über den Untergang des € oft vergessen wird, ist der Zins.
Bedenkt bitte : Der Zins für die von der EZB ausgereichten Billionen Kredite ist nicht im System vorhanden. Er muß also von den Schuldnern der EZB am Markt "verdient" werden, um ihn der EZB für die Billionen Darlehen zu zahlen - wird also - grob gesagt - anderen Teilnehmern abgenommen.
Der Vorgang entzieht damit sogar Euros dem Markt.
Hier setzt auch mein nächster Hinweis an : Die Marktteilnehmer, die die Zinsen an die EZB überweisen (regelmäßig Banken) sind nicht die, denen die Zinsen am Markt abgenommen werden (im Falle von Staatsanleihen sind die Endzahler z.B. alle Steuerzahler). Das führt dann zum Kaufkraftverlust - also der oft angesprochenen Massenveramung und zum Verschieben von Volksvermögen von den produktiv Tätigen zu den unproduktiv Tätigen - in der Biologie heißt das : vom Wirt zum Schmarotzer.
Naiv gedacht könnte man jetzt sagen : "dann halte ich die Währung in cash"
Nein - das funktioniert nicht auf Dauer, da der mit Hilfe der Banken durchgeführte Abzug von Geld zur Massen-Verarmung führt und damit die Politik zwingt - um soziale Unruhen zu begrenzen - weitere Gelder zur Begrenzung der Massenverelendung von der Notenbank abzurufen, was einen sich selbst beschleunigender Kreislauf ergibt.
Dieser Kreislauf beschleunigt sich - immer schneller werdend - bis zum Kollaps.
Ob der Kollaps in Hyperinflation endet oder im Depressionsschock (Massen-Arbeitslosigkeit über 50%) ist nicht vorhersehbar. In der Geschichte endete der Kollaps meistens in der Hyperinflation - häufig verbunden mit dem Plündern oder sogar Töten der Händler, als den vermeindlich Schuldigen an den nicht bezahlbaren Preisen.
Gold+Silber in physischer Form und ohne Kredit sind - wegen der Unvorhersehbarkeit des Kollaps - das zentrale Instrument, um in beiden Ablaufmöglichkeiten des Kollaps mit möglichst wenig Schaden beim Systemneustart darzustehen.