Rajoy und Monti haben zwar Sparmaßnahmen beschlossen, aber gespart wurde de facto noch rein gar nichts. Der zur Schau getragene Wille alleine genügt offensichtlich, um einige Marktteilnehmer zu verarschen. Sparen funktioniert in diesem System nicht, nirgendwo. Auch bei den Griechen nicht, doch die werden offensichtlich „fallengelassen“. Man kann sie zwar nicht aus dem Euro rausschmeißen, so heißt es, aber zur „freiwilligen“ Rückkehr zur Drachme nötigen.
Wird Griechenland das erste Bauernopfer in diesem Sch...-Spiel?
Die griechische Politik hat sich in diesem Pokerspiel vielleicht nur etwas ungeschickt verhalten. Volkswirtschaftlich gesehen spielt Griechenland in der EU keine große Rolle, im Vergleich zu Italien oder Spanien etwa. Die Schulden Griechenlands sind im Vergleich dazu doch „Peanuts“, um Joe Ackermann zu zitieren. Den Papadingsbumsen fehlte vielleicht die richtige Pokerfresse, um richtig professionell bluffen zu können. Apropos „Fresse“, unsere Merkel blickt in letzter Zeit auch wieder etwas verbissener drein. Den Widerstand gegen das unlimitierte Gelddrucken hat sie wohl inzwischen aufgeben müssen. Bezeichnend ist, dass unsere Spitzenpolitiker in der Regierung laut Umfragewerte für unsere unfähigsten überhaupt gesehen werden. Das Trio aus Außenminister, Fizekanzler und Regierungscheffin hält tapfer die rote Laterne.
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