"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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Ilmen: EU-Gipfel Merkel darf in Brüssel nicht entscheiden
 
20.10.11 22:17
EU-Gipfel Merkel darf in Brüssel nicht entscheiden

Weil Details des Euro-Rettungsfonds weiter unklar sind, hat Kanzlerin Merkel ihre Regierungserklärung abgesagt. Merkel und Sarkozy treffen sich am Samstag in Brüssel. Mitte nächster Woche soll es einen weiteren EU-Gipfel geben.

Angesichts weiterer Unklarheiten über Einzelheiten der Richtlinien zum Euro-Rettungsfonds EFSF werden die Staats- und Regierungschefs der Eurozone darüber auf dem EU-Gipfeltreffen am Sonntag keinen formellen Beschluss fassen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die ihre für diesen Freitag vorgesehene Regierungserklärung zum Thema absagte, vereinbarte mit dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy, die Entscheidungen auf ein weiteres Gipfeltreffen zu vertagen, das spätestens für nächsten Mittwoch einberufen werden soll.

Frau Merkel und Sarkozy wollen sich schon am Samstagabend in Brüssel treffen. Sie versprachen eine „umfassende und ehrgeizige Antwort“ auf die Krise. Der Grund für die Verzögerung ist, dass die Kanzlerin am Sonntag ohne ein Mandat des Haushaltsausschusses des Bundestages nach Brüssel reist. Wegen der neuen Regeln zur Parlamentsbeteiligung ist sie also nicht entscheidungsbefugt.

In der CDU hieß es, erst nach einer politischen Einigung der Euro-Staaten über die EFSF-Richtlinien werde die Kanzlerin ihre Regierungserklärung abgeben. Danach könne der Haushaltsausschuss entscheiden.

In der Koalition war moniert worden, den vorgelegten EFSF-Richtlinien fehlten die Ausführungen zu einer „Hebelung“ der Mittel der EFSF. Mithin könnten weder die Fraktionen noch der Haushaltsausschuss eine ordentliche Beratung abhalten. Die Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bundestages aber ist die rechtliche Voraussetzung, dass die Bundesregierung beim Euro-Gipfel entscheidungsbefugt ist.
Schäuble schließt Banklizenz für EFSF aus

Vor allem Frankreich dringt auf noch umfangreichere Vorkehrungen für eine weitere Zuspitzung der Euro-Krise, als sie bisher vorgesehen sind. Nach einem kurzfristigen Treffen von EU-Spitzenpolitikern am Mittwochabend in Frankfurt zeichnete sich aber ab, dass eine von Paris favorisierte Banklizenz für den Euro-Krisenfonds EFSF ausgeschlossen ist. Diese Banklizenz hätte dem Fonds eine direkte Refinanzierung bei der Europäischen Zentralbank (EZB) ermöglicht und wäre auf monetäre Staatsfinanzierung hinausgelaufen. Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) schloss diese Option am Donnerstag in Berlin ausdrücklich aus. Auch die EZB hat diese Möglichkeit bereits mehrfach als rechtswidrig bezeichnet und angekündigt, die EFSF als Gegenpartei nicht zu akzeptieren.
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Nach dem Treffen in Frankfurt, an dem auch der scheidende EZB-Präsident Trichet und sein Nachfolger Draghi teilnahmen, galt es als wahrscheinlicher, dass die EZB direkt an Rettungsaktionen beteiligt bleiben soll, indem sie weiterhin Anleihen angeschlagener Euro-Staaten wie Italien und Spanien aufkauft. Bislang war vorgesehen, dass sich die EZB davon schrittweise zurückzieht und diese Aufgabe der EFSF überlässt. Die Staats- und Regierungschefs hatten erst im Juli beschlossen, dem Krisenfonds den Aufkauf von Anleihen zu erlauben. Hauptzweck war gewesen, dass die EZB diese Aufgabe nicht weiter wahrnehmen muss.
Versicherungslösung gilt am wahrscheinlichsten

Offen blieb am Donnerstag, ob und in welcher Form ein Teil des EFSF-Volumens als „Hebel“ eingesetzt werden kann. In Brüssel galt es weiter als wahrscheinlichste Option, dass die EFSF über eine Versicherungslösung einen Teil der Anleihen von Krisenstaaten vor Ausfällen absichert, um so seine eigene Schlagkraft zu erhöhen.

Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) machte allerdings abermals deutlich, dass Deutschland eine Ausweitung des Garantierahmens der EFSF ablehnt. „Wenn das unter einem Hebel verstanden wird, dann wird es keinen Hebel geben“, sagte er in Berlin. Eine Hebelung durch die Versicherungslösung hält Schäuble allerdings weiter für möglich. In einem Brief an die Vorsitzende des Bundestags-Haushaltsausschusses, Petra Merkel (SPD), versicherte Schäubles Staatssekretär Kampeter, eine Aufnahme einer solchen Effizienzsteigerung in die Leitlinien („Guidelines“) sei „offen“. Die Bundesregierung werde den Ausschuss „rechtzeitig unterrichten“.
Haushaltsausschuss wird am Freitag weiter beraten

Am Donnerstagnachmittag informierte Schäuble den Haushaltsausschuss über die Leitlinien für den EFSF, welche die Abgeordneten in der Nacht zu Donnerstag - zunächst in englischer Fassung - erhalten hatten. Da allerdings der Verweis auf eine „Hebelung“ des EFSF fehlte, konnte das Gremium nicht darüber abstimmen. Die Bundestagsfraktion verschoben ihre für Donnerstag geplanten Sondersitzungen auf diesen Freitagmorgen. Sie sollen trotz der Absage der Regierungserklärung abgehalten werden.

Die Bundesbank schlug unterdessen vor, auf das AAA-Rating für die EFSF zu verzichten, um deren Schlagkraft zu erhöhen. Vorstandsmitglied Alexander Dombret sagte, dadurch könnten mehr als die verfügbaren 250 Millionen Euro freiwerden.

Quelle: F.A.Z.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...ht-entscheiden-11499874.html
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gilbert10: Goldentwicklung
7
20.10.11 22:19
In meinen Augen entwickelt sich Gold genau so , wie es sich entwickeln sollte. Wenn man physisch dabei ist sollte man sich den Chart bischen längerfristig anschauen .. am besten mindestens im 2-3 Jahre Horizont und man sieht doch ganz klar , das die Aufwärtsbewegung völlig intakt ist und für eine Umkehr weit und breit kein Grund in Sicht. (die Fundamentalgründe kennen wir, die Goldbugs denke ich alle) :-)
Der letzte Anstieg war einfach schon zu schnell und dann korigiert Gold halt ein Bischen stärker.
Die Anstiege und Korekturen laufen immer nach dem gleichen Muster ab. Die Bildzeitung, Heiko Thieme und diverse super anal-listen,die schon seit 10 Jahren völlig daneben liegen fangen an einen mega Goldcrash zu prognostizieren und das ist genau der richtige Augenblick um zu kaufen.
Gold fängt dann an langsam zu steigen , viele Investoren verpassen den Anstieg im Papiergold aber nach und nach springen die auf den fahrenden Zug, der Anstieg fängt an sich zu beschleunigen , dann hält die Bildzeitung 20.000 euro/unze in 2 Wochen für wahrscheinlich, der Taxifahrer , der sich zufällig 2 Fleischkässbrödle und Bildzeitung gekauft hat rennt dann sofort in die nächstgelegene Bank , wo er noch 12 andere Kollegen trifft und alle kaufen sich für ihr hart erspartes 2 Unzen Gold. Und dann Beschleunigt sich der Anstieg in den nächsten 14 Tagen noch mehr, damit sich die Taxifahrer wenigstens diese 14 Tage freuen können , wie schlau sie sind und dann kommt die Korektur. Die Taxifahrer schauen erstmal 2-3 Tage auf die fallende Kurse und verstehen die Welt nicht mehr , weil noch an diesem Tag , hat die Bildzeitung die Prognose von 20.000Euro/OZ auf 60.000Euro/OZ  erhöht und Heiko Thieme hat sich auch irgendwo verkrochen und  spätestens am 4ten Tag bringen die nach und nach ihre  2 Unzen wieder zurück in die Bank , verkaufen die mit jeweils 150Euro verlust, sind total frustriert und alle Bänker gehören auf die Gilotine :-))  
Dann gehts mit dem Kurs eine Weile hin und her, das ist für mich die langweiligste Zeit des Jahres , wo ich dann meistens Urlaub mache (mit anderen Worten Seitwärtsbewegung) :-)) .. 2-3 Monate  und dann wenn im Forum diese zwei  Threads ganz oben sind  "Gold-Crash steht schon bald bevor? "  und     " Gold. Die grösste Lüge des Jahrzehnts? "  bekleitet von Ankündigung der FED , das die QE xxx  bald kommt , dann ist wieder der richtige Aungenblick gekommen um einzusteigen. Und dann geht es von vorne los :-)  
Also ist im Prinzip jetzt wieder Urlaubszeit :-))))
mienensamm.: Ilmen Goldkauf
8
20.10.11 22:21
Hallo lieber Ilmen
Zuerst beste Grüsse an dich. Zu deiner Frage wann wäre der richtige Zeitpunkt
bei Gold nachzukaufen. Nichts leichter wie das, jetzt weil ich der Meinung bin das die
Kurektur abgeschlossen ist und sich eine Bodenbildung bei 1600 gefestigt hat. Recht
viel Weiter kanns nicht mehr absacken, das wär ja schon gefrefelt. Das Geld System eh nur mehr am Infussionstropf hängt, und die Pallativstation Jahre nicht mehr verlassen
hat. Fazit lieber Ilmen- kauf nach wenn es dir nicht weh tut. Hernach frägt keiner mehr,
ob die Unce 1590 oder 1620 $ gekostet hat. Goldkauf ist für mich immer ein
Befreiungsschlag, ein Glücksgefühl, abheben von der religiösen Masse, daher kauf
ich auch laufend zu. Wir werdens Brauchen.
Mfg mienensammler
ex nur ich: Lieber Ilmen,
3
20.10.11 22:30
als Fast-Schwabe und  nun das halbe Leben zwischen Iller und Günz wohnend, an dieser Stelle, VIELEN DANK ! für Deine zahlreichen und informativen Beiträge. Vielleicht sind wir ja Nachbarn. LG
Ilmen: Hallo mienensammler: Ilmen Goldkauf...
 
20.10.11 22:55
Vielen herzlichen Dank für deine Rückmeldung.

Für mich ist Gold Kauf, eine etwas andere Art Geld-Ausgaben.

Andere kaufen Rotwein, Whisky oder sonstiges Genussmittel ein, somit kann man Geld auch entsorgen.

Langfristig hat Geld in den letzten 35 Jahren immer abgewertet, Inflation war immer, wird immer sein.

Somit dürfte der Umtausch, Geld in Gold, kein Fehler sein.

Der jetzige Zeitpunkt zum Tausch?

Muss noch schauen, ob eventuell die Gold Drückung, eine paar Tage weiter läuft?

Merci für deine Hilfe.

Ilmen
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Ilmen: ex nur ich: Lieber Ilmen, 22:30 #45054
 
20.10.11 23:07
Hallo unbekannter in der Nacht,
bereits heute am Donnerstag, 20.10.2011,
gerade Mal erst für ein paar Stunden bei Ariva.de angemeldet,
und schon fleißig auf meinen Spuren unterwegs?
Schon ein etwas merkwürdiges Verhalten von Ihnen?
Vom welcher staatlichen Organisation kommen Sie?
Was ist Ihr Auftrag und welche Marschroute haben Sie?
http://www.ariva.de/profil/ex%20nur%20ich
Nur etwas laut nachgedacht....
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25karat: Hebel....
3
20.10.11 23:37

Das exzessive Hebeln von Finanzgeschäften ist ja mit der Finanzkrise bestens als Brandbeschleuniger bekannt.....geht evtl. etwas schneller zum Kollaps!

Man kennt es ja auch aus windigen US Hypothekengeschäften, praktisch basiert ja das ganze Geschäftsmodell der Heuschrecken darauf, praktisch mit wenig Zaster viel Übernahmen zu schultern.....

Und dieses man sollte, das die Poltiker da immer rauslassen:

Man sollte den Finazmarkt regulieren

Leerverkäufe verbieten, Lebensmittelspekulation usw. man sollte, anscheinend haben die noch gar nicht geschnallt, das sie die Gesetze machen, man sollte(wer auch immer) es ihnen vielleicht mal erklären, anscheinend reicht der IQ unserer "Volksvertreter" dafür nicht aus....

golfern: 25karat
11
20.10.11 23:58
Wollten die Regierungen nicht hochspekulative Finanztransaktionen verbieten lassen?
Jetzt wollen sie selbst Hebeln - sie wollen also Feuer wieder einmal mit Öl bekämpfen, die selbe Strategie die sie auch bei den angeblichen Liquiditätsengpässen angewandt haben und das nur weil die Banken auf dem Geld hockten wie die Hühner auf ihren Eiern, statt es im Wirtschaftskreislauf fließen zu lassen.

Sie öffnen die Schleusen des Wahnsinns immer weiter, wir wissen ja wo das hinführt!

Zukünftig werde ich meinen 8 Stunden Arbeitstag auch hebeln! Entweder 5-fach - 1 Tag = 1 Woche, oder besser noch, 40-fach - 1 Stunde = 1 Woche - das Leben kann so einfach sein, warum bin ich da nicht früher drauf gekommen! Ich Dummkopf! ^^
25karat: Politiker...
5
21.10.11 00:12

Politiker sollte man verbieten....

Fressen alles kahl wie Heuschrecken....

Ilmen: Euro-Krise: Obama-Videokonferenz mit Merkel und Sa
5
21.10.11 05:07
Euro-Krise: Obama-Videokonferenz mit Merkel und Sarkozy

US-Präsident Barack Obama hat mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy über die Schuldenkrise in der Euro-Zone beraten. Nach der gestrigen Videokonferenz erklärte das Weiße Haus, dass sich Merkel und Sarkozy über die „Dringlichkeit“ des Themas „voll“ im Klaren seien und „sorgfältig“ an einer umfassenden und „politisch nachhaltigen“ Lösung arbeiten würden.

Alle Seiten vereinbarten demnach eine „enge Abstimmung“ im Vorfeld des Gipfels der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) Anfang November in Cannes.

Die stellvertretende US-Finanzministerin Lael Brainard sagte am Donnerstag vor einem Senatsausschuss, Europa habe die Mittel, die Fähigkeit und den Willen zur Lösung der Schuldenkrise. Die europäischen Staats- und Regierungschef arbeiteten „sehr intensiv“ an einer Lösung, sagte Brainard.

http://orf.at/#/stories/2085405/
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Ilmen: Deutsche sparen sich die private Altersvorsorge
3
21.10.11 05:23
Angst vor Armut
Autor: Kathrin Gotthold| 20.10.2011
Deutsche sparen sich die private Altersvorsorge
Immer mehr Deutsche fürchten, dass Inflation und Schuldenkrise ihre Ersparnisse aufzehren. Darunter leidet die private Vorsorge fürs Alter.
Bild: Eine Frau steckt ihr Geld lieber in den Sparstrumpf: Viele Bürger haben Angst vor einer Entwertung ihres Vermögens.
Deutsche Sparer haben jeden Optimismus verloren. Finanzkrise, Bankenkrise, Staatenkrise oder, regierungskonform, Vertrauenskrise – Lust auf die finanzielle Vorsorge fürs Alter schürt es nicht, so das Ergebnis einer von der Postbank in Auftrag gegebenen Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach.
Besonders große Angst haben deutsche Berufstätige demnach vor einer Entwertung ihrer Ersparnisse durch Inflation. Und, dass staatliche Rentenkassen austrocknen könnten, weil Deutschland als Geldgeber für andere Staaten einspringt.
Mit der wachsenden Unsicherheit stecken immer weniger Bürger Geld in private Altersvorsorge – laut Studie haben mittlerweile fast 40 Prozent aller Berufstätigen aufgegeben, privat vorzusorgen. Und wer noch Geld zurücklegt, der geizt mit seinen Beiträgen. 188 Euro und damit sechs Prozent weniger als noch im vergangenen Jahr zahlen Deutsche im Schnitt auf ihre Vorsorge-Policen und Verträge.
Dabei sind es vor allem die, die es sich am wenigsten leisten können, auf ihre staatliche Rente zu vertrauen, die ihre private Vorsorge stark einschränken, die Jungen. Unter den 16 bis 29 Jahre alten Berufstätigen will nur noch rund die Hälfte weiter privat vorsorgen. Jeder vierte junge Berufstätige erklärt explizit, nicht weiter vorsorgen zu wollen. Im Vergleich zu 2010 hat sich die Anzahl der jungen Totalverweigerer verdoppelt.

Die Diskussion darüber, wie Verbraucher für private Vorsorge zu begeistern sind, brennt. In der Kritik sind vor allem Anreize der Riester-Rente. Mehr als eine Milliarde Euro Fördergelder jährlich, mittlerweile 15 Millionen Riester-Verträge – und trotzdem erreicht das staatlich geförderte Altersvorsorge-Programm nur rund jeden fünften Vorsorgeberechtigten. Denn jeder, der sich in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis befindet beziehungsweise in einem Haushalt mit einem sozialversicherungspflichtig Arbeitenden lebt, kann Zuschüsse in Anspruch nehmen.
Eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zur Riester-Rente zeigt, dass Familien und Besserverdiener von Kinderzuschüssen und Steuervorteilen profitieren. Michael Meyer, Vorstandsmitglied der Postbank, fordert, finanziellen Anreize fürs Riester-Sparen zu erhöhen: „Fühlbarere Anreize können schon durch ein Vorziehen von Fördergeldern in Form von ‚Sofort-Prämien‘ entstehen – was den Staat insgesamt nicht mehr kosten würde.“
http://www.welt.de/finanzen/altersvorsorge/...ate-Altersvorsorge.html
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Ilmen: Deutsche sparen sich die private Altersvorsorge
5
21.10.11 05:31
Die deutschen sollen sich lieber Gold statt Geld in den Sparstrumpf stopfen, denn Geld wird auf Dauer an Kaufkraft laufend abwerten.

Die deutschen haben vollkommen recht, aufs Alter zu Sparer, ist wie Wasser in den Bach tragen.

Wer den Versicherungskonzerne Geld anzuvertrauen, hat auf Sand gebaut.

Und wer vorzeitig seine LV kündigt muss seine einbezahlte Kohle zu mehr als 50% abschreiben.

Mit Gold hat noch kein Gold Halter 50% Verlust gehabt.
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ikol: Werbung
7
21.10.11 06:24
Habe gestern  im TV eine werbung gesehen, die mit dem gewinn des gesamten jahreseinkaufes wirbt, wenn man alles mit der quick funktion der bankomatkarte zahle.

darin seh ich 1. einen weiteren (fatalen) schritt richtung bargeldlos,
2. den kampf der banken gegen das abziehen der gelder.
ex nur ich: Lieber Ilmen,
 
21.10.11 07:41
Angst und Skepsis sind bei mir ganz bestimmt unnötig. Ich lese halt im Goldforum und anderen Rohstoffforen seit 2 1/2 Jahren fast täglich die Beiträge da ich mich schon immer mit den Dingen hinter den Fassaden des Systems befasse. Und durch schwere Krankheit bedingt körperlich nicht mehr viel tun kann. Sammle Silbermünzen. Ich gehöre bestimmt keiner staatlichen Organisation an und wollte Sie nicht erschrecken. Habe auch keinerlei Auftrag von dritter Seite. Sie selbst hatten doch mal ( eventuell im Zusammenhang mit Silbergirl ) erwähnt dass Sie in Schwaben leben. Glaube daran ist nichts merkwürdig. Wollte nur freundlich und höflich Ihren tollen Einsatz hier anerkennen. Das ist alles. ok ! ? LG
SOS10: Das kann man sich aber auch nic ht wirklich antun.
4
21.10.11 08:03
ikol: habe folgenden
7
21.10.11 08:39
-wie ich finde- aufschlussreichen artikel mit meinen kommentaren unterwandert, gekennzeichnet durch rote kursivschrift.
(ist zwar ausnahmsweise ein bisschen lang - aber ich find man sollt das wissen:-))

eu je - habe gerade eingefügt - jetzt ist die rote Farbe und die Kursivschrift verschwunden
habe es in word bearbeitet - warum überträgt es das nicht, oder wie kann ich hier etwas in anderer farbe darstellen - kann mir vielleicht jemand auf die sprünge helfen?

- Jetzt steht:" Mein Kommentar" davor

http://www.teleboerse.de/Das-Hebel-Blendwerk-article4572836.html
Nichts ist umsonst
Das Hebel-Blendwerk
von Nikolas Neuhaus
In ihrer Not greifen die Euro-Retter tief in die Trickkiste. Mit einem Kunststück besonderer Art wollen sie ganz ohne Risiko aus 440 Milliarden Euro ein Vielfaches machen: dem Hebel. Was nach düsterer Magie klingt, ist in Wahrheit simple Finanzmathematik. Und die spricht eine klare Sprache: Geschenkt gibt's nichts.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Es wäre auch zu schön gewesen. Als hätte bislang nur noch niemand daran gedacht, zieht die Politik plötzlich ein Instrument aus dem Hut, das die Sorgen um einen zu kleinen Euro-Rettungsschirm vergessen machen soll: Der Hebel. Er soll dafür sorgen, dass nicht nur die Finanznot kleiner Sorgenstaaten wie Irland, Portugal oder Griechenland keine Kettenreaktion auslösen, sondern im Zweifel auch die Nöte von Schwergewichten wie Italien oder Spanien begrenzt werden können, ohne einen finanziellen Flächenbrand in ganz Europa zu entfachen. Der Haken: Auch die geballte Kompetenz der Europäischen Union wird physikalische Grundregeln eines Hebels nicht außer Kraft setzen. Im Klartext: Von nichts kommt nichts.
Ohne einen Hebel läuft es bislang so: Der Rettungsfonds gibt Anleihen aus und sammelt damit Geld am Kapitalmarkt ein, also insbesondere von Banken. Mit diesem Geld kann die EFSF dann in Euro-Krisenstaaten wiederum zur Stabilisierung Staatsanleihen aufzukaufen oder Notkredite vergeben. Damit die Geldgeber der EFSF keine Pleite fürchten müssen, garantieren die Euro-Staaten mit insgesamt 440 Mrd. Euro dafür, dass sie Verluste aus möglichen Staatspleiten ausgleichen. Damit sind die Euro-Mitgliedsländer derzeit so etwas wie eine Vollkaskoversicherung: Geht ein Land, dem von der EFSF geholfen wird, in die Insolvenz, dann stehen die Euro-Staaten für Verluste des Rettungsfonds gerade.
Mitspieler
Um aus den 440 Mrd. Euro nun mehr Geld zu machen, müsste der Rettungsschirm neben den Euro-Staaten noch weitere Institutionen mit ins Boot holen, die im Zweifel ebenfalls für mögliche Verluste gerade stehen. Denn nichts anderes ist ein Hebel. Verlieren neben den Euro-Staaten potenziell auch noch andere Gläubiger ihr Geld, falls es zu einer Pleite kommt, können die Euro-Staaten zusätzlich auch mit diesem Geld Rettungsaktionen durchführen, obwohl ihr eigener Verlust bei 440 Mrd. Euro begrenzt bleibt.
Das exzessive Hebeln von Finanzgeschäften ist spätestens mit der Finanzkrise als Brandbeschleuniger gebranntmarkt. Doch das Grundprinzip eines Hebels ist viel weiter verbreitet als in windigen US-Hypothekengeschäften. Nicht nur basiert das gesamte Geschäftsmodell der so genannten Heuschrecken auf diesem Prinzip, die mit wenig Eigenkapital und viel geliehenem Geld immens große Übernahmen schultern. Im Kern steckt es hinter jeder Investitionsentscheidung von Unternehmen oder Verbrauchern, die sich dafür Geld leihen.
Geht ein Häuslebauer zur Bank, um sich zu seinen 60.000 Euro noch weitere 240.000 Euro zu leihen, mit denen er dann eine Immobilie für 300.000 Euro finanzieren kann, "hebelt" er sein eigenes Kapital. Die Bank gibt einen Großteil des Geldes zum Hausbau hinzu. Dafür kassiert sie einen festen Zinssatz und riskiert im Gegensatz, auf Verlusten sitzen zu bleiben. Der Hausbauer kann jedoch hoffen, dass seine Immobilie nach dem Bau deutlich mehr als das investierte Geld wert sein wird.

Mein Kommentar: Wenn der Häuselbauer aber keine Arbeit mehr hat, - wegen der wirtschaftlichen Lage, oder aus irgendwelchen anderen Gründen nicht mehr zurückzahlen kann, dann ist halt das Haus weg! sprich es gehört der Bank.
Im übertragenen Sinne heißt das, dann müssen halt die Staaten entweder ihre Bürger enteignen (die heißen ja deswegen Bürger, weil sie bürgen) oder privatisieren, sprich alles was eigentlich allgemeines Gut und daher echte Lebensqualität und Unabhängigkeit für die Bürger eines Landes bedeutet, den Finanzoligarchen billigst verkaufen. Oder – sieht das jemand anders?Kommentar meinerseits ende
Wer haftet?
Für den Euro-Rettungsschirm heißt das: Soll ohne zusätzliche Staatsgarantien mehr Geld zur Rettung von Euro-Staaten bewegt werden, müssten weitere Gläubiger haften. Und genau hier scheiden sich zwischen Deutschland und Frankreich nun die Geister.
Deutschland favorisiert ein so genanntes Teilkasko-Modell. Wie bei einer Autoversicherung der Besitzer bleibt bei den Rettungsschirm-Anleihen der Gläubiger auf einem Teil des Schadens sitzen. Im Falle der EFSF wären es die Geldgeber des Rettungsschirms, also Banken und andere Investoren. Im Gespräch ist dabei die Haftung für 20 bis 30 Prozent, den Rest müssten die Gläubiger selbst aufbringen. Käme es beispielsweise zu einem Schuldenschnitt bei einem unterstützten Euro-Staat von 50 Prozent, würden die Garantien der Euro-Staaten 20 bis 30 Prozent des dabei entstehenden Verlustes auffangen, der Rest ginge auf die Kappe der Gläubiger.
Frankreich pocht dagegen auf das EZB-Modell. Die Käufer der EFSF-Anleihen blieben dabei ungeschoren, dafür ginge die Europäische Zentralbank ins Risiko. Für den EZB-Hebel müsste die EFSF eine Banklizenz erhalten. Dies würde dem Schirm gestatten, aufgekaufte Staatsanleihen bei der EZB zu parken und dafür Geld zu leihen. Mit diesem Geld könnte die EFSF dann weitere Anleihen kaufen, die sie wieder bei der EZB hinterlegen könnte. Bundesfinanzminister Schäuble ist strikt gegen ein solches Modell, das aus seiner Sicht nach dem EU-Vertrag verboten ist.
Wer zahlt?
Schon langjährige Altkanzler wussten: Entscheidend ist, was hinten rauskommt. Beim EFSF-Hebel geht es deshalb letztlich nicht um die Frage, wer im ersten, sondern wer im letzten Schritt für Staatspleiten und andere Ausfälle aufkommt.
Im Falle der von Frankreich geforderten EZB-Beteiligung ist die Frage leicht zu beantworten: Wird eine Staatsanleihe, die als Sicherheit bei der EZB liegt, nicht mehr bedient, dann bleibt am Ende auch die EZB auf diesem Ausfall sitzen. Damit müsste die Zentralbank von ihren Mitgliedsstaaten refinanziert werden. Vereinfacht gesagt würden damit letzten Endes die europäischen Steuerzahler für die Pleite eines Euro-Staats geradestehen. Das Versprechen der Politik, nicht stärker als mit 211 Mrd. Euro in der Pflicht zu stehen, wäre damit gebrochen.
Doch auch beim deutschen Teilkasko-Modell muss das Haftungsversprechen nicht unbedingt eingelöst werden. Kommt es tatsächlich zu einem groß angelegten Schuldenschnitt eines klammen Euro-Staats, wären die Investoren des Rettungsschirms gefragt und müssten bluten. Ordnungspolitisch wäre das zwar wünschenswert. Doch wenn im Fall der Fälle bei den Banken wegen hoher Abschreibungen das Geld wieder knapp wird und am Ende der deutschen Wirtschaft eine Kreditklemme droht, könnten die Karten neu gemischt werden. Dann werden aus Verlusten für Banken rasch Rettungspakete der Steuerzahler - es wäre nicht das erste Mal.
Unbeantwortet ist bislang auch eine ganz andere Frage: Welcher Investor würde sich auf das Spiel einlassen? Wer heute die Anleihen angeknackster Euro-Staaten kauft, kassiert dafür beispiellos hohe Renditen, sofern das Land durchhält. Mit der Garantie, Verluste von 20 bis 30 Prozent auszugleichen, droht im schlimmsten Falle immerhin noch ein Verlust von bis zu 80 Prozent. Ein solches Risiko würden Investoren wohl entweder ganz scheuen oder sich fürstlich entlohnen lassen. Weil sie wissen, dass die Politik ohne ihr Geld aufgeschmissen wäre, dürfte der Widerstand gering ausfallen.
An welcher Stelle Europas Politiker auch mit ihrem Finanzzauberkasten ansetzen, wirft dies eine ganze Reihe von Fragen und Problemen auf. Sicher ist nur eines: Zusätzliches Geld ohne zusätzliches Risiko gibt es nicht, ob mit oder ohne Hebel. Am Ende des Tages kommt dafür die Rechnung, auch wenn noch nicht klar ist, wer sie zahlen wird.
Meine Kommentar: Es ist sicher, wer es am Ende zahlen wird – der Steuerzahler.
ikol: wer soll das bezahlen..
2
21.10.11 09:07
Legnano: Steuerzahler's Tränen für die Krisenbanken
6
21.10.11 09:46
An der Wall Street werden massenweise Arbeitsplätze gestrichen- Die übrig gebliebenen Angestellten der Institute verdienen allerdings noch super ...

 

Zitat:

"(...) Woher kommt der plötzliche Geldsegen? Die Antwort lautet DVA. Nein, damit ist nicht das Deutsche Volksliedarchiv gemeint. Hinter dem Kürzel verbirgt sich die Debt-Valuation-Accounting-Methode. Seit 2007 dürfen Banken diese anwenden. Vereinfacht gesagt werden damit Schulden durch einen legalen Kniff so verbucht, dass auf dem Papier Gewinne auftauchen, die im operativen Geschäft nicht erzielt wurden. Beispiel: Eine US-Bank verkauft eine Anleihe für 10 Euro. Plötzlich kommen Turbulenzen an den Finanzmärkten auf, der Preis des Papiers fällt auf 8 Euro. Die Bank kann 2 Euro Gewinn verbuchen. (...)"

 

Biowolke: @Legnano
8
21.10.11 09:56

Das ist ja schräg Danke für die Info!

Übrigens: Wie schon gestern gesagt glaube ich das mit dem Gadaffi seinem Tod nicht. Und es bestätigt sich mal wieder das es wohl tatsächlich nur ein Schwindel ist um abzulenken: Es gibt nur unscharfe Bilder, man will keine unabhängige Obduktion erlauben und man will den Leichnam möglichst schnell irgendwo verbuddeln, damit ihn ja keiner genauer untersuchen kann! Ist genau wie beim getöten Chef der Al Kaida. Na, glaubt was ihr wollt. Meine Meinung steht! Das stinkt mal wieder nach purer Ablenkung! Schaut euch die Zeitungen an. Sind voll mit dem Thema. Aber über den fast Zusammenbruch der Euro-Zone findet man nicht viel konkretes und vor allem keine Schlagzeilen!

Ich bin übrigens auch der Meinung das der Boden beim Gold gestern erreicht wurde. Ich hab gestern auch nochmal etwas Kleinkram nachgekauft :-)

ikol: sehr sehr interessant
13
21.10.11 10:29
müller bringt echt klartext, z. b. die sache mit dem iwf,...auch zu em-
kann ich nur empfehlen: video tagesausblick
http://www.cashkurs.com/...;tx_t3blog_pi1[daxBlogList][showUid]=10806
SOS10: Hier mal zwei Überschriften von der gleichen ....
3
21.10.11 10:30
Seite.

"Höherer Schuldenschnitt für Athen" und...     "Bank-Aktien als Gewinner

Dax startet freundlich".......

Mal ehrlich, das ist schon der Witz, oder?

http://www.teleboerse.de/
sandy81: goldreporter
2
21.10.11 11:13

Bremsen große Hedgefonds derzeit den Goldpreis?» 

http://www.goldreporter.de/...fonds-derzeit-den-goldpreis/gold/15436/

ikol: schon immer wieder interessant
4
21.10.11 11:24
die völlige zeitgleichheit der auf- und abbewegungen bei silber und goldkurs. :-)
ikol: im nächsten
10
21.10.11 11:49
leben werde ich analyst.

wenn ich mir die einzelnen artikel so anseh ...., das kann ich auch.

das strickmuster in etwa so:

... hat bereits eine korrektur hinter sich, ob boden schon erreicht noch nicht ganz sicher, kann noch zu rücksetzern kommen ... mit kräftiger erholung ist zu rechnen.

nun wertes publikum, wie immer der kurs verläuft - ich lag goldrichtig :-)) mach ich meinen job nicht gut?;-)

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