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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.207,7 $ -0,02% Perf. seit Threadbeginn:   +437,45%
 
25karat:

@Biowolke

 
20.10.11 15:33

Na hoffentlich fällt es noch ein bischen, ich nehm dann das was keiner mehr will....

Brauche eh nicht so viel Euros...

1500 Dollar wären doch noch mal schöne Kaufpreise!

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chris0155:

Biowolke: #45025

2
20.10.11 15:39
Nun, ich glaube kaum, dass der Goldpreis nachhaltig unter 1600$ fällt. Warum auch? Die allgemeinen Rahmenbedingungen (politisch wie auch wirtschaftlich) liefern dafür keinerlei Anhaltspunkte!
Im Gegenteil, ich rechne eher noch mit einem Anstieg auf 1900$ per anno!

Nur meine Meinung!
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ex nur ich:

Gaddafi

 
20.10.11 15:47
Minespec und Biowolke: Bei aller Achtung vor Eurem Wissen ( wirklich ), aber beim Thema Gaddafi liegt Ihr falsch.
chris0155: Für den betroffenen spielt es aber keine so große Rolle; endet immer mit Tod
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TalentfreieZon.:

Euro-Gipfel steht auf der Kippe

 
20.10.11 16:02

Die Erwartungen an das Krisentreffen sind hoch, doch  die ungelösten Streitpunkte könnten für eine Absage des Spitzentreffens  sorgen. Die Bundesregierung will ihre Forderungen in den Vorgesprächen  berücksichtigt sehen - sonst habe das Treffen keinen Sinn.

 

Hauptstreitpunkte bei den Verhandlungen sind die  künftige Feuerkraft des Rettungsfonds EFSF und die Gestaltung des  zweiten Rettungspakets für Griechenland. Merkel drohte offenbar damit,  dass sie ohne ein für Deutschland akzeptables Ergebnis der Vorgespräche  am Freitag keine Regierungserklärung im Bundestag abgeben könne und  somit der Gipfel nicht stattfinden könne.
Vor  allem der Streit zwischen Deutschland und Frankreich droht den  entscheidenden Gipfel zu blockieren. Bundesfinanzminister Wolfgang  Schäuble (CDU) schloss am Donnerstag kategorisch aus, dass sich der  Krisenfonds EFSF - wie von Frankreich gefordert - weitere Mittel über  die Europäische Zentralbank (EZB) beschaffen könnte. "Das steht nicht  zur Diskussion", sagte er in Berlin..................
 
www.ftd.de/politik/europa/...steht-auf-der-kippe/60118724.html
 
 
 
 
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Biowolke:

ex nur ich

 
20.10.11 16:03

bei allem Respekt, aber wenn du so eine Behauptung in den Raum stellst, solltest du schon konkreter werden! Du behauptest etwas und ich das Gegenteil. So kommen wir nicht weiter ;-) Es gibt mal wieder nix an Beweisen außer verschwommenen Bildern. Würde mich nicht wundern wenn es auch so bliebe.

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TalentfreieZon.:

Derivate-Volumen-Rekord

7
20.10.11 16:11

Das weltweite Derivate-Volumen hat nun ein neues Rekord-Volumen von

1,5 Billiarden Dollar erreicht. Das sind 1.500 Billionen oder 1,5  Millionen Milliarden. Das sind riesige Zahlen, aber richtig schwummrig  wird einem erst, wenn man das mal in eine Relation zu dem setzt, was  sonst auf der Welt so umgesetzt wird. Das gesamte Welt BIP - also die  komplette Wirtschaftsleistung aller Länder und Menschen der Welt  zusammen hat ein Volumen von 65 Billionen. Wir handeln also derzeit am  Derivatemarkt über das 20-fache Welt-BIP, das ist völlig irre.

 

Der Wert aller Aktien der Welt zusammen hat ein Volumen von fast 40 Billionen und der Wert aller Anleihen der Welt beträgt über 80 Billionen.

Wenn wir also über alle Aktien und Anleihen der Welt zusammen reden, dann sind das mit 120 Billionen oder 8% nicht einmal 10% des Derivate-Volumens.

Wie sich Vermögen und Macht immer weiter ballen - das sieht man auch an den US Banken. Vor 10 Jahren hielten hier die 10 größten Banken erst 55% aller von US-Insituten gehaltenen Vermögenswerte - aktuell  sind wir hier kurz vor der 80%-Schwelle. Selbst die ganzen Krisen haben  also nicht zu einer Neuverteilung und Streuung von Risiken geführt,  sondern zu einer weiteren Ballung.......

www.dasbewegtdiewelt.de/index.php/wirtschaft/2047-ratingverfbor

 

 

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mienensamml.:

Ein paar Worte an die Gold-Frusties.

8
20.10.11 16:16
Der Edelmetallpreis entwickelt sich momentan nicht so, wie viele erwartet haben. Charttechnisch entwickeln sich die Aussichten ebenfalls trübe, wenn jemand an diesen Werkzeugen festhält. Eingefleischten Hardcore-Goldbugs ist das natürlich egal, aber so manchen kommen doch langsam Zweifel. Hier ein ganz nüchterner Abriss zum Thema Gold:

Gold ist eine Währung.
Wie bei allen Währungen, besteht ein Wechselkursrisiko. Das haben wir aber bei allen „Fremdwährungen“. Und gegen Kursschwankungen gibt es Instrumente zur Absicherung.
Eine Absicherung macht aber nur Sinn, wenn jemand einen genau definierten Anlagehorizont hat. Für langfristige open-end Anleger also gar kein Thema.

Vor- und Nachteile der Währung „Gold“:
Jede Art von Geldwertvermögen hat ein Ausfallrisiko. Geldwertvermögen ist ein Versprechen auf Leistung, das eingelöst werden muss. Gold verkörpert bereits erbrachte Leistung, ohne Ausfallrisiko. Je länger das System dahinsiecht, desto größer wird das Ausfallrisiko für Papier.
Zinsen müssen als Prämie für das Ausfallrisiko gesehen werden. Wo kein Risiko, da keine Prämie.
Deswegen zahlt Gold auch keine Zinsen.

Gold ist relativ stabil gegen Inflation. Wir verstehen Inflation als ungedeckte Geldmengenausweitung. Bei Papier passiert das einfach auf Knopfdruck. Um die Goldmenge zu signifikant erhöhen, ist jahrelange Schweißarbeit notwendig. Außerdem sind der Fördermenge natürliche Grenzen gesetzt. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche: Gold ist auch deflationsstabil, weil es nicht so einfach „vernichtet“ werden kann.

Den Zins, den Sie heute üblicherweise für Geldvermögen bekommen, ist einfach nur lächerlich.

Er kompensiert noch nicht einmal die Inflation. Zusammen mit dem immer höher werdenden Ausfallrisiko ist die Kompensation für Anlagen in der Papierwelt grotesk niedrig, besser gesagt negativ. Sie tragen das volle Risiko ohne Prämie, und müssen zusätzlich einen inflationsbedingten Kaufkraftverlust hinnehmen. Kein vernünftiger Mensch würde so etwas tun, wenn er erst einmal die Sache durchblickt. Dass so viele Menschen immer noch in Geldwertvermögen stecken ist nur dem Umstand geschuldet, weil sie das System nicht verstehen!

Der EINZIGE Vorteil, den Geldvermögen in der EIGENEN Währung bietet, ist das nicht vorhandene Wechselkursrisiko. Die hohen Kosten für diesen Vorteil stehen jedoch in keinerlei Verhältnis. Doch eine „Wechselkursschwankungen“ von 10% bei Gold wird bereits als Katastrophe empfunden. Über eine Dollar/Euro Kursschwankung in dieser Größenordnung regt sich hingegen kaum jemand auf. Gold ist und bleibt eben ein Mythos, der sehr emotionsbehaftet ist.
Betrachten Sie die Sache doch einmal nüchtern, und Sie werden ein ganz anderes Verhältnis zu den Edelmetallen entwickeln. Gold ist einfach nur das bessere Geld, nicht mehr und nicht weniger.

(Wenn Sie in diesem Artikel ausnahmsweise Emotionen zulassen, würde ich lieber das behaupten: Nur Gold ist Geld, Papier ist überbewerteter Müll! Aber wir wollen heute ja sachlich bleiben)
Im Prinzip gilt das gesagte auch für den kleinen Bruder Silber. Leider verlangt hier aber nicht nur die „Wechselstube“ ihre Gebühren, auch der Staat hat noch seine fetten Finger drin. Auch Gold und Silber sind unter sich zwei verschiedene Währungen. Für welche Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Oder machen Sie es wie viele andere auch, und halten beide Währungen vor...


www.hgcn.de
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punkt12:

GriechischeMedien:Vermutlich 1.Toter bei Hass-Demo

2
20.10.11 17:01

 MINDESTENS 16 VERLETZTE + VERMUMMTE PRÜGELN MIT KNÜPPELN AUF DEMONSTRANTEN EIN + 18 UHR FÄLLT DER SPARHAMMER IM PARLAMENT + BILD.DE BERICHTET LIVE

Tag 2 des großen Generalstreiks in Athen! Die Lage vor dem Parlament ist am Nachmittag völlig außer Kontrolle geraten. Vermummte prügeln mit Knüppeln auf friedliche Demonstranten ein, es gibt mehrere Verletzte. Griechische Medien berichten sogar von einem Toten! Diese Nachricht ist jedoch noch nicht bestätigt.

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 449960
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#45034

25karat:

Goldpreis

5
20.10.11 18:20

Also wenn der Goldpreis noch etwas fällt, nicht so schlimm, kann man ja noch mal preiswert nachkaufen...

Aber, da werden Rettungsschirme gespannt und gehebelt und gedreht und gebügelt und und und... Streiks, und Staaten(Weltweit) und Banken kurz vor dem Bankrott und der Goldpreis fällt, unglaublich.

 

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Minespec:

Was sagt Bob ?

 
20.10.11 18:24
Quelle:youtube.com Hörinterview
Link: http://www.youtube.com/watch?v=77zoowv2i2Q
" 100 % in US$ Cash Notes" ( Matratzenfüllung also  ?)
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
Dyus:

@Minespec

 
20.10.11 18:44

so ist es.. erlich gesagt muss man auch mal das Potential dieser Krise genäuer analysieren. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das wir Gold über 10000$ / oz sehen werden, aber die Möglichkeit von 35$ / oz besteht, das darf man einfach nicht verleugnen. Man muss sich auch mal den prozentualen Anteil der Finanzindustrie am BIP der Schweiz anschauen um zu verstehen auf welchen Preisniveaus wir uns momentan bewegen. 100 % Cash hier, und zwar nicht in Form einer Zahl auf einer Festplatte bei der Bank. Hab schon gedacht ich bin der einzige der so denkt..

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hjsz:

Ja Ja

2
20.10.11 18:47
unser Bob und die $ Vorhersagen... es kann...aber ob es so wird????

Das neue “Weltsystem“
Zehn Jahren nach den Attentaten vom 11. September und drei Jahren nach dem Bankrott der Lehman Brothers Bank – Was sind die Merkmale des neuen “Weltsystems“?


Die “Kriege des 11. September“ haben den Haushalt der Vereinigten Staaten zwischen 1 Billion und 2,5 Billionen Dollar gekostet. Eine astronomisch hohe finanzielle Belastung, die Auswirkungen hatte auf die Verschuldung der Vereinigten Staaten und welche die Herabstufung ihrer wirtschaftlichen Lage zur Folge hatte.

All diese Kriege sind ergebnislos geblieben. In gewisser Hinsicht hat sich Al Kaida schließlich Washington gegenüber so verhalten wie Reagan es Moskau gegenüber tat, als er in den 1980er Jahren der UdSSR einen Kräfte zehrenden Rüstungswettlauf aufzwang, der mit dem Ausbluten der Sowjetunion endete und ihre Implosion förderte. Die “strategische Deklassierung“ der Vereinigten Staaten hat begonnen.
Na dann...weiter so...
Antworten
hjsz:

Link

 
20.10.11 18:51
amerika21.de/analyse/40748/das-neue-welt-system
Na dann...weiter so...
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Schnellraus12:

Das mit

 
20.10.11 19:05
den Kriegen gehört eben mit zum bösen Spiel. Wenn das mit dem Rettungsschirm
nix wird kriegen wir wohl das Szenario was der Saiger beschreibt,Deflation dann
Hyperinflation. Dann geht die   Achterbahn erstmal nach unten bevor die Geldschwämme kommt und wir zum Luping ansetzen. Also Vorsicht festhalten und auf keinen Fall aussteigen
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Ilmen:

Jubel in Libyen:Diktator Muammar al-Gaddafi tot...

 
20.10.11 19:35

Der Chef der libyschen Übergangsregierung hat offiziell bestätigt, dass Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi tot ist. Im letzten Moment vor dem Fall

... (automatisch gekürzt) ...

http://orf.at/stories/2085364/2085360/
Moderation
Zeitpunkt: 21.10.11 15:34
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen

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Altes KSK-Sparbuch 1935-1956 RM-DM Filmlänge 4,47min.
http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ
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pfeifenlümmel:

Sarkotzy kennt keine Grenzen

3
20.10.11 19:40
"Unmittelbar vor dem EU-Gipfel am Wochenende ist es zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy zu einem heftigen Streit über den Euro-Rettungsschirm EFSF gekommen. Merkel lehnte nach Informationen der Süddeutschen Zeitung bei einem Treffen am Mittwochabend in Frankfurt Sarkozys Forderung ab, dem EFSF unbegrenzten Zugriff auf Geld der Europäischen Zentralbank (EZB) einzuräumen. Aus ihrer Sicht ist die Idee sowohl rechtswidrig als auch ökonomisch falsch."

www.sueddeutsche.de/politik/...-ueber-rettungsschirm-1.1169712
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Ilmen:

mienensammler: Ein paar Worte an die Gold-Frusties

 
20.10.11 19:59
mienensammler: Ein paar Worte an die Gold-Frusties. 16:16 #45032

Hallo lieber mienensammler,
vielen herzlichen Dank für deinen außergewöhnlichen super Beitrag.
Also Frustriert bin ich nicht, im Gegenteil, überhaupt egal, wohin die Gold Reise gehen wird.
Das wichtigste ist nur, dass der Goldkurs nicht auf einer langen Linie____________________verläuft und verharrt!
Rauf und runter, sowie in den letzten Wochen, zeugt davon dass das Gold lebt.

Meine persönliche Frage an mienensammle,
demnächst, möchte ich gerne 100 Unzen Gold kaufen, alles in 1 Unzen Gold Münzen.
Bevorzuge Australisches Gold, 1 Unze Känguruh / Nugget (Gold).
Welcher Zeitpunkt zum Gold kauft wäre demnächst, der richtige?
Nach dem Motto, wenn schon Gold Kaufen, dann möchte man für seine Euronen, sehr gerne, viel Gold erhalten.

MfG Ilmen
Altes KSK-Sparbuch 1935-1956 RM-DM Filmlänge 4,47min.
http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ
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Biowolke:

@Schnellraus12

3
20.10.11 20:27

Das mit dem Looping - also Inflation und Hyperinflation kriegen wir auch wenn das mit dem Rettungsschirm noch was wird! Nur dann eben 4-6 Monate später! Der Rettungsschirm ist KEINE Lösung. Schuldenreduzierung ist die EINZIGE Lösung. Aber der Rettungsschirm ist das Gegenteil davon :-)

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Ilmen:

Zweiter Gipfel gegen Euro-Krise....

2
20.10.11 21:31
Ständig neue Spekulationen
Nach Gerüchten praktisch im Minutentakt scheinen die Erwartungen an den Euro-Krisengipfel am Wochenende wieder etwas gedämpft. War erst am Donnerstag von einer angeblichen Blockade der Griechenland-Kredite durch den IWF die Rede gewesen, wurde später sogar über eine Absage spekuliert. Die wurde zwar dementiert, aber vom großen „Lösungspaket“ für die Schuldenkrise war plötzlich keine Rede mehr. Stattdessen soll es neue Differenzen zwischen Berlin und Paris geben. Die heißen Eisen dürften auf einen weiteren Gipfeltermin kommende Woche verschoben werden.
http://orf.at/stories/2085380/
Heikle Fragen wieder aufgeschoben?
Großer Wurf oder doch nur ein paar leere Kilometer mehr? Nachdem erst die Rede von einem „Lösungspaket“ für die europäische Schuldenkrise inklusive Reform des Euro-Rettungsschirms und Bankenstabilisierung die Rede gewesen war, schien die Euphorie am Donnerstagabend schon wieder etwas verflogen.
Zwischendurch war sogar von einer Absage bzw. Verschiebung des Gipfels wegen angeblicher Meinungsverschiedenheiten zwischen Frankreich und Deutschland die Rede.
Der Gipfel würde zwar stattfinden, hieß es dann am Abend unter Berufung auf das Büro von EU-Ratspräsident Herman van Rompuy, allerdings werde der von Freitag bis Sonntag anberaumte Verhandlungsmarathon eine Reihe von Fragen offenlassen. Es sei zu erwarten, dass nach dem abschließenden Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU-27 bzw. der Euro-Zone am Sonntag noch „viele technische Präzisierungsarbeiten“ notwendig sein würden. Strittig sei weiterhin die konkrete Ausstattung des Euro-Rettungsschirms EFSF (European Financial Stability Facility).

„Zeichen stehen auf Sturm“
Allerdings ließen Medienberichte zu den Differenzen zwischen Berlin und Paris, den beiden derzeitigen Hauptakteuren in der Bewältigung der Euro-Krise, erahnen, dass es noch um mehr als um „Präzisierung“ ging. Die „Zeichen stehen auf Sturm“, hieß es, und der Gipfel drohe an den Meinungsverschiedenheiten zu scheitern. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel beklagte, Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy bewege sich „keinen Millimeter“.
Umstrittener „Hebel“ für Rettungsschirm
Weiter strittig war scheinbar die Frage der Ausstattung des EFSF mit einem finanztechnischen „Hebel“, um sein Garantievolumen zu erhöhen. Berlin lehne es strikt ab, dass der Rettungsschirm mit Geld der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgestattet werden soll. Trotzdem, wurde Van Rompuys Büro zitiert, würden die Divergenzen „übertrieben“ dargestellt: „Der Gipfel findet statt.“ Spekuliert wurde auch darüber, dass das Thema Hebel überhaupt beim Gipfel vorerst ausgeklammert und kommende Woche bei einem deutsch-französischen Extragipfel verhandelt werden. Ein Treffen zwischen Merkel, Sarkozy und Spitzen von EU und EZB war zuvor am Mittwochabend ohne Ergebnisse geblieben. Nun soll es überhaupt am Mittwoch kommender Woche einen zweiten Gipfel geben. Dabei soll es um die konkreten Regeln für den EFSF gehen, wie Merkel am Donnerstagabend erklärte.
Wieder weiter weg vom großen Wurf
Anfangs hatte es diese Woche geheißen, dass am Sonntag ein „Lösungspaket“ auf dem Tisch liegen solle, um die Krise endlich etwas zu entschärfen. Eindringlich hatte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso darauf verwiesen, dass der Gipfel „einer der kritischsten in der Geschichte“ der EU sei, verwiesen und betont, dass sowohl ein positiver als auch negativer Ausgang ein enormes Echo haben würden.
IWF unzufrieden?
Doch am Donnerstag schien zwischendurch nicht einmal die reibungslose Auszahlung der nächsten Kredittranche an Griechenland - die ebenfalls beim Gipfel in Brüssel auf Schiene gebracht werden soll - sicher. Dabei war dieser Punkt zuvor als praktisch abgehakt betrachtet worden.
Danach dementierte der Internationale Währungsfonds (IWF) Meldungen, wonach er bei der Gewährung der inzwischen sechsten, acht Milliarden Euro umfassenden Kreditlinie für Griechenland bremse. Die acht Milliarden sind die letzte Tranche aus dem ersten, schon im Mai 2010 beschlossenen Hilfspaket. Grünes Licht dafür muss vor den Euro-Regierungschef die Troika aus EU, EZB und IWF geben.
Griechenland-Kredit „so schnell wie möglich“
„Der IWF glaubt, dass die Annahmen der Troika-Partner zu optimistisch sind“, hieß es. „Der IWF will erst einmal sehen, was die Euro-Gruppe und der Europäische Rat beschließen“, hieß es. Später ließ der IWF wissen, dass die betreffende Kredittranche „wahrscheinlich Anfang November“ ausbezahlt werden könne. Eine endgültige Entscheidung gab es dazu aber noch nicht. Der Prüfbericht der Troika, in dem diese die Fortschritte Griechenlands bei der Sanierung seiner Staatsfinanzen beurteilt, ging inzwischen an die Regierungen der einzelnen Euro-Länder.
Obwohl der IWF nicht restlos mit dem Tempo zufrieden sei, habe er empfohlen, den „Kredit so schnell wie möglich“ auszubezahlen, meldete die Nachrichtenagentur Reuters, der der Troika-Bericht laut eigenen Angaben ebenfalls vorlag. Eine wesentliche Frage - die der Schuldentragfähigkeit Griechenlands - sei allerdings nach wie vor offen. Dabei gehe es darum, zu klären, ob Athen in der Lage ist, die Krise nachhaltig durchzutauchen und weitere Hilfszahlungen überhaupt Sinn ergeben. Der IWF sei in diesem Punkt skeptischer als die Europäer.
Der Abschlussbericht der Troika war ursprünglich für den 24. Oktober erwartet worden, wurde wegen des EU-Gipfels aber vorgezogen. Ohne die nächste Kreditlinie droht Griechenland auf absehbare Zeit die Zahlungsunfähigkeit.
Links:
    •EU-Kommission
    • EZB§
    •§IWF
Publiziert am 20.10.2011
http://orf.at/stories/2085380/2085379/
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Ilmen:

Athen: Parlament billigt neues Spargesetz......

 
20.10.11 21:34
Athen: Parlament billigt neues Spargesetz

Das griechische Parlament hat einem umstrittenen neuen Spargesetz zugestimmt. Für das „Multi-Spargesetz“ stimmten heute Abend 153 Abgeordnete der regierenden Sozialisten und eine unabhängige Abgeordnete, dagegen votierten 144 Abgeordnete. Eine sozialistische Abgeordnete wich von der Parteilinie ab und votierte gegen einen Artikel des neuen Gesetzes, der die Arbeitsverträge in Griechenland betrifft.

Ministerpräsident Giorgos Papandreou schloss die Abgeordnete aus der Parlamentsgruppe der regierenden Sozialisten aus. Sie wurde damit unabhängig. Damit schrumpfte die Mehrheit der regierenden Sozialisten um einen Sitz auf 153 Abgeordnete im 300-Köpfigen Parlament.

Mit dem neuen Spargesetz wird die Entlassung von Staatsbediensteten ermöglicht. Zudem werden die Löhne von Staatsbediensteten und viele Pensionen um rund 20 Prozent gekürzt. Dieses Gesetz war eine der Voraussetzungen, damit die Geldgeber Griechenlands grünes Licht für die nächste Tranche der Finanzhilfe für das vom Bankrott gefährdete Land geben.

http://orf.at/#/stories/2085392/
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Ilmen:

Frankreich beschloss Reichensteuer....

 
20.10.11 21:43
Frankreich beschloss Reichensteuer

Im Kampf gegen die Staatsverschuldung hat die französische Nationalversammlung in der Nacht eine Sondersteuer für Reiche beschlossen. Das neue Gesetz sieht vor, dass Bezieher eines jährlichen Einkommens zwischen 250.000 und 500.000 Euro eine zusätzliche Steuer von drei Prozent entrichten.

Ab einem Einkommen von 500.000 Euro ist eine Abgabe von vier Prozent fällig. Die Steuer soll mit dem Fiskaljahr 2011 eingeführt werden und so lange in Kraft bleiben, bis der französische Haushalt wieder ausgeglichen ist.

Die Steuer ist Teil eines Sparpakets, das 2012 zusätzliche zehn Milliarden Euro in die Staatskasse spülen soll. Zudem sollen die Ausgaben um eine Milliarde Euro gesenkt werden. Ziel ist es, das Haushaltsdefizit im nächsten Jahr auf 4,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von derzeit 5,7 Prozent zu drücken. 2013 will Frankreich dann die Dreiprozentgrenze der EU einhalten.

http://orf.at/#/stories/2085295/
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Schnellraus12:

Wie ich

 
20.10.11 22:01
finde auch sehr interessant

www.daf.fm/video/...en-noch-braucht-50148591-DE0008469008.html
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Ray12:

@ Ilmen

2
20.10.11 22:08

 Hier mal ein dickes Lob an den User Ilmen für seine doch regelmäßige "Tätigkeit", interessante Beiträge hier einzustellen.

Antworten
Ilmen:

Rating-Verbot Politik könnte Euro-Krise verschärfe

 
20.10.11 22:16
Rating-Verbot Politik könnte Euro-Krise verschärfen
Angeblich will die EU die Bankenaufsicht ermächtigen, die Veröffentlichung von Kreditbewertungen für Krisenstaaten zu verbieten. Das scheint eher geeignet, die Eurokrise weiter anzufachen. Mehr Von Martin Hock
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/...ise-verschaerfen-11499406.html
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