Dabei sind in der Spitze Notierungen von 2.500 Dollar je Unze und darüber nicht auszuschließen, wie es in einer in London vorgelegten Studie hieß.

In dieser Woche hatte der Goldpreis bei 1.628,05 Dollar  je Unze bereits ein Allzeithoch markiert. Mit der politischen  Pattsituation und der Blockade einer Anhebung der gesetzlichen  Schuldenobergrenze droht den USA die Zahlungsunfähigkeit, womit  Goldanlagen als “sicherer Hafen” an Bedeutung gewinnen.

Als der damalige US-Präsident Richard Nixon 1971 die Bindung des Dollar an Gold abschaffte, begann der Goldpreis einen Anstieg von rund 35 Dollar auf 850 Dollar im Januar 1980.

Gleiche preistreibende Faktoren

Wenn sich die Anleger auf Gold  fokussieren, dann kann der Preis erfahrungsgemäß exponentiell steigen,  was ihn unter allen anderen Metallen hervorhebt”, hieß es  von den  Analysten der Citigroup.  Es falle zwar schwer, sich auf Basis dieser Überlegungen und im  Vergleich zur Rally in den siebziger Jahren Goldpreise von 5.000 Dollar  vorzustellen. “Aber die preistreibenden Faktoren sind doch die  gleichen”, hieß es. Dabei nannten die Experten die Abwertung  entscheidender Weltwährungen und die Sorge über die Perspektiven der  Weltwirtschaft.

Der Goldpreis  hat seit Jahresbeginn 2011 um 14 Prozent zugelegt und läuft auf das  elfte Folgejahr mit Gewinnen zu – was der längsten Steigerungsphase seit  mindestens 1920 entspricht. In Euro und in Pfund kletterte der Goldpreis in der Vorwoche auf Rekordwerte.

Die Wahrscheinlichkeit einer großen, wenn auch temporären, Preisrally  des Goldpreises sei im Laufe der letzten Wochen von nicht mehr als fünf  auf 25 Prozent gewachsen und steige weiter, hieß es in der Studie.

(Bloomberg)