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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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TalentfreieZon.:

Prof. Wilhelm Hankel

6
08.06.11 14:33

“Wortbruch, Lügen und Volksverdummung”

von Frank Meyer

Ein halbes Jahr nach unserem ersten Gespräch (“Europa verlässt den Boden der Demokratie”)  freut es uns, dass sich Prof. Wilhelm Hankel wieder Zeit genommen hat  für ein weiteres Interview. Inzwischen ist sehr viel passiert. Hier eine  Analyse der Sache mit dem Euro und den Folgen in Wort und Ton…

http://www.rottmeyer.de/prof-hankel-wortbruch-lugen-und-volksverdummung/

-----------------------
Das, was wir heute sind, folgt aus den  Gedanken, denen wir gestern nachgingen und unser gegenwärtiges Denken  bestimmt unser Leben, wie es morgen sein wird. (Jean-Paul)

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ikol:

physisch - papier

11
08.06.11 14:34
...Wenn ein Trader Longs kauft und liefern lässt, bekommt er kein physisches Metall - außer er lässt es sich physisch liefern. Der Trader bekommt eine nicht zugeordnete Position Metall, die aber nicht physisch, sondern mit ETF-Anteilen (EFP=Exchange for physical=Ersatz für das physische Material=Papier) hinterlegt ist. Das sagt man ihm aber nicht und solange er glaubt, physisches Metall zu besitzen, wird er dieses auch nicht  liefern lassen.

Was passiert, wenn viele solcher Trader Angst bekommen, dass sie ihr Metall vielleicht gar nicht besitzen? Dann brennt die Hütte! Die ersten paar Lieferanträge können noch bedient werden - aber sobald die Tresore geleert sind, gibt es nur noch ETF-Anteile! Dieses Spiel heißt Reise nach Jerusalem…allerdings sind nur sehr wenige Stühle da und Tausende Menschen, die darauf Platz nehmen wollen… Die unfreiwilligen Besitzer von ETF-Anteilen werden dann versuchen müssen, diese zu verkaufen und sich ihr Metall am physischen Markt zu beschaffen… Dabei werden sie dann den abhebenden Aufpreisen aus der ersten Reihe zuschauen dürfen.

Diese reinen Papiermärkte haben mit dem echten Metall nicht das geringste zu tun. Die physischen Metall-Preise über Papiermärkte festzulegen, ist ein Witz! Das reale Angebot und die reale Nachfrage können auf diese Weise niemals den Preis beeinflussen und das bedeutet, dass wir solange keine realen Preise sehen werden, wie die Preisfindung über die Papiermärkte stattfindet! Das wird erst passieren, wenn das System zusammenbricht! Also hört auf an diesen Zockerbuden zu spielen und kauft physisches Metall!

Letztendlich hat das System keine Chance - aber solange die Systemlinge es schaffen, das Spiel nach ihren Regeln zu spielen, müssen wir das akzeptieren, denn die Macht (Staatsgewalt) steht auf deren Seite, da das System die Staaten finanziert. Das System liegt aber in den letzten Zügen - auch, wenn es in DE (noch) nicht so aussieht…

Hier noch ein schöner Artikel von Markus Gärtner, der beschreibt, wie es in Amerika wirklich aussieht: die Leute kauften in den letzten Monaten kaum noch, gingen stattdessen in den Malls spazieren, weil es da so schön kühl ist. Mittlerweile kommen kaum noch Leute, weil das Benzin zu teuer ist. Amerika war einmal die größte Volkswirtschaft der Welt - es mutiert mittlerweile zum Armenhaus! Wer glaubt, das könne uns hier nicht passieren, der träumt mit offenen Augen! Amerika ist uns lediglich einige Zeit voraus!

Got physical Gold und Silver?

Ganzer artikel  plus videos:
der-klare-blick.com/2011/06/...-manipulation-von-edelmetallen/
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ikol:

@33574 gold als referenz ...

 
08.06.11 14:40
na super, da gehts ja mit der Welt derzeit wieder prächtig aufwärts! ;-)))
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biomuell:

"Gold kocht in Öl"

10
08.06.11 16:02

wie so schön heisst - daher nicht unterinteressant hier:

OPEC unexpectedly decides to keep output unchanged

 
 
George Jahn, Associated Press, On Wednesday June 8, 2011, 9:37 am

ZITAT:"...............VIENNA (AP) -- OPEC says it has decided to maintain output levels, with the option of meeting within the next three months for a possible production hike.

The decision is unexpected and reflects unusual tensions in an organization that usually works by consensus. Saudi Arabia and other influential Gulf nations had pushed to increase production ceilings to calm markets and ease concerns that crude was overpriced for consumer nations struggling with their economies. Those opposed were led by Iran,..............."

 

>>  Einige von Euch kennen dazu meine Meinung: abgesehen von 2, vielleicht 3 OPEC Ländern produzieren schon praktisch am Limit und können daher gar nicht mehr ihre Produktion steigern. Der Ölpreis zieht heute entsprechend an, da einige im Markt offenbar auf eine höhere Ölförderung seitens der OPEC gerechnet haben.  

Unabhängig davon, dass die OPEC keine Einigung bzgl. einer Erhöhung erzielen konnte/wollte - ich begrüße den Ausgang des OPEC meetings. Nur anhaltend hohe Ölpreise werden den Umstieg auf alternative Energien ermöglichen. Abgesehen davon, wird mM. die aktuelle Förderung in den nächsten Monaten ausreichend sein, wenn sich die zunehmenden Anzeichen für eine Abkühlung der Konjunktur in den USA und anderswo bestätigen werden  - wovon ich eigentlich ausgehe.

Das gestern von Bernanke für die 2. Jahreshälfte angekündigte/erhoffte wieder anziehende Wirtschaftswachstum halte ich für Zweckoptimismus. 

Der  psychopathische "witzig" - Stalker ist wieder aktiv  ;0)
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1ALPHA:

@biomuell:

4
08.06.11 16:34
Vielleicht ist Bernankes Ankündigung über das wieder anziehende Wirtschaftswachstum kein Zweckoptimismus, sondern die falsche Spur, um durch einen kleinen Crash - Verschuldungsobergrenze - die Rohstoffe 'runterzuschleusen mit dem Ziel, möglichst viele Call Knock Outs der Rohstoffe zu eliminieren und den einen oder anderen Käufer abzuschrecken.
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ikol:

ganz üble geschichte - dirk müller

13
08.06.11 17:07
immer herzerfrischend der dirk müller,
ich mag seine inhalte und die "lockere schnauze"

www.daf.fm/video/...eble-geschichte-50144985-DE0008469008.html
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SOS10:

@ikol -dirk müller

7
08.06.11 17:21
Ich glaube das schlimmste an der Geschichte ist, der Mann hat Ahnung!
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Ray12:

Für Silberinteressierte

4
08.06.11 17:26

 

Das Silberduell: Schneeballsystem oder Vermögensschutz?

Mit Thorsten Schulte ("Silberjunge")

 

Hier das Video:

 

 http://www.daf.fm/video/...ensschutz-teil1-50144953-XC0009653103.html

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ikol:

unter geiern - was wir verhindern sollten

2
08.06.11 17:52

Unter geiern

…….. Der Kampf, der sich zur Zeit in einigen europäischen Ländern abzeichnet, wird nur

... (automatisch gekürzt) ...

http://der-klare-blick.com/2011/05/unter-geiern/%20
Moderation
Zeitpunkt: 08.06.11 20:50
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, ggf. Link-Einfügen nutzen - bitte nur zitieren
Original-Link: http://der-klare-blick.com/2011/05/unter-geiern/%20

Link: Nutzungsbedingungen

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Ray12:

Edlmetall-Fans: Haltet durch!

7
08.06.11 18:03

 Was für eine typisch kurzsichtige Betrachtungsweise vieler Kritiker der Edelmetalle.


Was bringen sie nicht alles für Argumente: Die "Produktionskosten" liegen weit unter dem jetzigen Preis? Wenn ich mich recht erinnere handelt es sich um "Abbaukosten" und nicht um Produktionskosten. Edelmetalle können im Gegensatz zum Beispiel im Gegensatz zu Aktien nicht produziert werden.

Nur weil es der Erde relativ billig entrissen werden kann, schmälert das trotzdem nicht dessen inneren Wert. Und die strategische Reichweite von Gold ist kürzer als bei jeder anderen Assetklasse.

Wie sagten einst die Indianer: "Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann."

Gleiches wird wohl auch für Silber gelten. Ein Metall mit so guten technisch Eigenschaften wird für ein paar wenige Euros "verschleudert". Erst wenn es weg ist, wird man sich des wahren Werts bewusst werden. Ersetzbar ist das Metall in vielen Anwendungsbereichen nämlich nicht. Es existiert schlicht und ergreifend kein anderes Element das die selben Eigenschaften besitzt.

Insofern empfinde ich diesen Thread hier als Segen. Es verleiht den so wertvollen Stoffen dieser Erde endlich ihren verdienten "Preis".

 

In diesem Sinne einen schönen Tag noch

 

Ray

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Legnano:

"Die Proteste auf den Straßen werden zunehmen"

6
08.06.11 18:26
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 10738663
Johan Galtung, Träger des Alternativen Nobelpreises, warnt im FTD.de-Interview vor zunehmender Gewalt in Griechenland, der Dominanz des Dollar, ...

 Zitat:

"Die Proteste auf den Straßen werden zunehmen"

Interview Johan Galtung, Träger des Alternativen Nobelpreises, warnt im FTD.de-Interview vor zunehmender Gewalt in Griechenland, der Dominanz des Dollar, und wünscht sich eine Welt ohne Goldman Sachs. von Frank Bremser, Frankfurt
 
Der Norweger Johan Galtung, Jahrgang 1930, gilt als einer der bedeutendsten Friedens- und Konfliktforscher. Wegen seiner kritischen Haltung zu den USA ist er nicht unumstritten.
FTD Sehr geehrter Herr Galtung, wie beurteilen sie die Situation in Griechenland?
Johan Galtung In Griechenland zeigt sich, dass das Standardrezept des Internationalen Währungsfonds nicht funktioniert und niemals funktionieren wird. Es wird privatisiert und extrem gespart, dadurch gehen Arbeitsplätze verloren. Die Proteste auf den Straßen werden zunehmen und die Situation wird sich nicht verbessern. In Griechenland muss etwas passieren, das ist klar, aber es sind nicht die richtigen Mittel, die angewendet werden.
 
FTD Was wären denn die richtigen Mittel?
Johan Galtung Es müssen Arbeitsplätze geschaffen. Die Realwirtschaft muss gestärkt werden, anstatt, dass man mit viel Geld die Banken rettet. Es geht auch darum, die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Leute zumindest nicht hungern.
FTD Wie soll man das erreichen?
Johan Galtung Viele Leute in Griechenland und die Gewerkschaften sagen: Bitte keine Hilfe mehr. Die Hilfe und die daran gebundenen Forderungen töten uns. Die derzeitige Politik wird deshalb zu mehr und mehr und Konflikten führen, weshalb auch die Gewalt auf den Straßen zunehmen könnte. Ich sage nicht, dass man die Hilfe einstellen muss, aber man muss sie ändern und unten anfangen, bei den Menschen. Keynes hat gesagt, geht es der Konjunktur schlecht, dann muss der Staat einspringen. Genau darum geht es: Der Staat sollte Kaufkraft schaffen und die Binnenwirtschaft stärken. Damit verhindert man auch Not.
FTD Was bedeutet diese Krise für Europa?
Johan Galtung Es zeigt sich derzeit eine ganz ausgeprägte Solidarität in Europa und das ist gut. Wichtig ist jetzt aber, dass diese Solidarität ihren richtigen Ausdruck findet. Die Solidarität ist da, aber es werden die falschen Mittel verwendet. Außerdem bezweifele ich, dass Griechenland mit seiner aktuellen Führung in der Lage ist, diese Solidarität anzunehmen und richtig zu nutzen. Ich frage mich auch, ob das, was aus Brüssel und vom IWF aus Washington kommt, die Situation nicht noch verschlimmert.
FTD Wie meinen sie das?
Johan Galtung Grundsätzlich muss gelten: Mehr Subvention der Realwirtschaft, weniger Bail-out der Banken. Letztere haben viele Fehler gemacht und können immer noch weiterhandeln wie bisher. Die G20 haben Ende 2008 genau das Falsche gemacht: Sie haben versucht, die Finanzwelt zu retten, statt die Realwirtschaft zu subventionieren. Das Ergebnis davon ist die jetzige Krise, sind die Probleme in Griechenland, Portugal und Irland.
FTD Sie kritisieren die Banken, die unbestreitbar auch eine wichtige Rolle in der Finanzkrise gespielt haben. Muss man internationale Großbanken wie zum Beispiel Goldman Sachs, Citigroup oder die Deutsche Bank zerschlagen?

Johan Galtung Wenn Banken getrickst und betrogen haben, dann müssen sie auch dafür büßen und pleite gehen. Und was die Häuser angeht, die sie erwähnt haben: Ich glaube, einen Welt ohne Goldman Sachs wäre ein bessere Welt. 

FTD Was bedeutet die griechische Krise für den Euro?
Johan Galtung Wenn man den Euro als Devise hat, fehlt die Möglichkeit der Auf- und Abwertung der Währung. Deshalb könnte es für Griechenland sinnvoll sein, den Euro zu verlassen und die Drachme wieder einzuführen.
FTD Auch die führende Wirtschaftsnation der Welt, die USA, kriselt. Wie kann es dort weitergehen?
Johan Galtung Die USA haben die Schuldenobergrenze überschritten und machen trotzdem weiter wie bisher. Es ist merkwürdig, dass US-Anleihen immer noch stark nachgefragt werden. Also gibt es noch großes Vertrauen in die USA. Dieses Vertrauen teile ich nicht.
 
FTD Was sind die Hauptprobleme der USA?
Johan Galtung Die Amerikaner haben seit 2008 ihre Geldmenge schätzungsweise verdoppelt. Wir haben also eine überbordende Menge an Geld. Dann haben wir noch die Schulden- und Haushaltsproblematik Das bedeutet auch eine hohe Zinszahlung, und damit geht viel Geld für die Realwirtschaft verloren. Und dann haben wir die Finanzwelt. Der Dow-Jones-Index ist wieder auf dem Niveau von 2008. Es gibt also eine blühende Finanzlandschaft auf der einen Seite und eine stagnierende Realwirtschaft auf der anderen Seite. Das kann alles nicht funktionieren: Wir haben hier drei Blasen, die alle miteinander verbunden sind. Da muss zu einem Knall kommen.
FTD Was bedeutet das für den US-Dollar?
Johan Galtung Der Dollar hat als Weltleitwährung keine Zukunft. Die Wechselkurskurve des Dollar, egal zu welcher Währung, gleicht der eines Menschen mit Typhusfieber. Da muss doch ein Ökonom sagen: Damit kann ich nicht kalkulieren.
FTD Sie vertrauen dem Dollar also nicht, was also dann?
Johan Galtung Wir steuern in die Richtung einer neuen Weltdevise. Es wird keine einzelne sein, sondern eine Kombination aus Euro, Dollar, Yuan und Yen oder auch basierend auf den IWF-Sonderziehungsrechten. Es gibt einen Euro, warum soll es nicht auch einen Globo geben? Wir werden auch Regionaldevisen bekommen, etwa einen Afro, oder eine Kombination aus Yuan und Yen für Ostasien. Der Euro ist da ein guter Anfang.
FTD Was sind in ihren Augen die größten wirtschaftlichen Brandherde derzeit?
Johan Galtung Definitiv Westeuropa und die USA. Wenn man die G8 betrachtet, sind vier von acht Staaten in der Krise, nämlich die USA, Großbritannien, Italien und Japan. Die anderen vier, Russland Deutschland, Kanada und Frankreich, stehen noch relativ gut dar. Ist der Westen also ein Modell für die Zukunft und den Rest der Welt? Ich glaube nicht.
FTD Was wäre denn ein Modell?
Johan Galtung Ich glaube dass in einer gewissen Weise China ein Modell sein kann. Die Chinesen haben einen Kapikommunismus, also die Mischung aus Kapitalismus und Kommunismus. Ein Beispiel, wie so etwas funktionieren kann, ist, dass sie es geschafft haben in 17 Jahren 400 Millionen Menschen in die untere Mittelschicht zu bringen. Dabei haben sie ganz unten in den Kommunen begonnen. Einerseits haben sie im Sinne des Kommunismus die Armen unterstützt und andererseits aber die Kaufkraft für das kapitalistische System geschaffen.
FTD Im Westen gelten aber Kommunismus und Kapitalismus als Widerspruch.
Johan Galtung Das ist auch genau das, was der Westen von China lernen muss. Es gibt keine reine Lehre, wie nur Kapitalismus und nur Kommunismus. In allem gibt es Widersprüche. Der einzige Mensch ohne Widersprüche ist eine Leiche. Es ist Teil der chinesischen Kultur, Gegensätze miteinander zu verbinden und dadurch aufzulösen. Und das ist ein richtiger Weg.
FTD Ist China auch politisch ein Modell?
Johan Galtung Das Problem ist, dass die Chinesen etwas ablehnen, was für den Westen Kern einer Demokratie ist: Nämlich, dass es Parteien gibt und dass regelmäßig gewählt wird. Dies ist in China kulturhistorisch begründet. Vor diesem Hintergrund kann ich das nachvollziehen, aber nicht unterstützen. Regelmäßige Kontrollen sind wichtig und nötig.

 

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ikol:

Eu steuer durch die Hintertür

 
08.06.11 18:30
schon im laufen, irgendwo müssen die gelder ja her, die da fröhlich durch die gegend transferiert werden, und das ist sicher nur ein mildes mailüftchen in anbetracht der kommenden stürme....

Europa : EU-Steuer durch die Hintertür
7.Juni um 20:46 Uhr
In der EU lechzen einige förmlich danach endlich mit dem Steuerbeutel loszuziehen. Mit der heute beschlossenen Eurovignette dürfte man dem Ziel um einiges näher gekommen sein. Die Formulierungen dieser Abzocke sind mal wieder legendär aber am Ende ist es ein Griff in unser Portmonai.
www.infokriegernews.de/
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ikol:

erste mutation nahe fukushima

2
08.06.11 18:51
hase ohne ohren

sorry offtopic, aber ich find es sehr bemerkenswert (ich bemüh mich um positven wortschatz)

www.marktorakel.com/rapidblog.php?id=5728580764009749100
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biomuell:

Griechenland: noch schlimmer als angenommen:

3
08.06.11 19:11

www.orf.at/stories/2062699/2062700

„Rezession etwas tiefer als angenommen“

Zitat:"........Griechenland braucht nach Einschätzung der Troika von Internationalem Währungsfonds (IWF), EZB und EU-Kommission neue Finanzhilfen von außen, um seine Schuldenprobleme zu lösen. „In Anbetracht der Unwahrscheinlichkeit einer Rückkehr Griechenlands auf die Finanzmärkte im Jahr 2012 ist das Anpassungsprogramm nun unterfinanziert“, heißt es in den Ergebnissen der gemeinsamen Prüfungen der Troika. „Die nächste Auszahlung (aus dem laufenden Griechenland-Hilfspaket, Anm.) kann nicht stattfinden, bevor das Problem dieser Unterfinanzierung gelöst ist“, heißt es weiter. Griechenland hofft darauf, Anfang Juli die nächsten zwölf Milliarden Euro aus dem 110 Milliarden Euro schweren internationalen Hilfsprogramm zu bekommen. Zuvor wollen die EU-Finanzminister am 20. Juni über neue Hilfen für das pleitebedrohte Land entscheiden. Die Kosten einer Marktfinanzierung sind für Griechenland weiterhin nicht tragbar, steht laut „Handelsblatt“ in dem Bericht. „Die Renditen sind in den letzten Monaten beträchtlich gestiegen und verzeichnen Höhepunkte, die die Werte zu Beginn des wirtschaftlichen Anpassungsprogramms weit überschreiten“, zitierte das Blatt aus dem Troika-Bericht. Zuletzt Stillstand bei Reformen Laut der Troika „scheint die Rezession etwas tiefer und länger auszufallen als anfangs angenommen“......

Aber wo........ Verschuldung überhaupt kein Problem, BIP wächst ja mit  und Inflation bei Rezession gibt es nicht, denn Inflation gibt es ja nur durch gute Konjunktur........ (Achtung die Ironie ;0)

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biomuell:

Griechenlandhilfe

9
08.06.11 19:15
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#33591

AllesKlaro:

Bücklingsorden

3
08.06.11 20:16

Den Friedensorden den Merkel verliehen bekommen hat, wird auch als Bücklingsorden bezeichnet.

Den bekommen nur ganz gut eingeölte Arschkriecher, wie der Kohl eben auch. Aber bei seiner Körpergröße half auch kein einölen.     Der war in jedem Fall schmerzhaft!!   Na ja, seis drum

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Trumanshow:

Gold ist

7
08.06.11 21:32

Referenz- und Weltleitwährung (Video)

In einem Interview mit Börse Stuttgart erklärt Vermögensberater Uwe Proksch, welche Bedeutung Gold in der weltweiten Schuldenkrise tatsächlich hat.  Der Goldpreis wird gerne mit den Kursen anderer Vermögenswerte verglichen. Über dessen “Performance” ergeben sich in der Mainstream-Presse dann meist Urteile über die Qualität von Gold als Geldanlage.

Dass man den Goldpreis in der aktuellen Weltschuldenkrise anders betrachten muss, weiß dagegen Uwe Proksch von Dialog Vermögensmanagement. In einem Interview mit Börse Stuttgart erläutert er, dass Gold nicht mehr und nicht weniger ist, als ein Indikator für die Qualität der Währung in der der Goldpreis gemessen wird. Gold ist somit nichts anderes als eine Referenz- und Weltleitwährung.

weiter hier: www.goldreporter.de/...z-und-weltleitwahrung-video/gold/10042/

Meine Meinung: Auch wenn ich mich bei einigen wenigen hier im Forum unbeliebt mache , der Mann (Uwe Proksch) hat recht. Zudem die Chinesen weiterhin offiziell "still" aber Zurecht ihre Bestände aufstocken. Muss ja nicht immer heißen wenn Gold und Silber gemäß den Chartbildern nach dem kleinen Rücksetzer etwas seitwärts laufen, dass nicht aktuell "Heimlich" zugekauft wird. Im aktuellen Währungumfeld macht dies weiterhin Sinn, die Bestände zu halten. Für Neueinsteiger muss man eben trotzdem selbstständig den Weg zum Händler des Vertrauens finden.

Heimlicher Gold-Riese

Lange durften Chinesen keine Edelmetalle kaufen. Nun holen sie auf          

                               

München - Anfang des Jahrtausends war es Chinesen verboten,  ihr Geld in Edelmetallen anzulegen. Und sie verpassten auch nichts,  ging doch die Kursrally erst vor fünf Jahren richtig los. Damals lag der  Preis für die Feinunze Gold (31,1 Gramm) bei etwa 500 Dollar und die  Finanzkrise war noch weit weg.

weiter hier: www.sueddeutsche.de/a5s38A/53441/Heimlicher-Gold-Ries.html

  Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 10740741row.bc.yahoo.com/...1296224%2fD%3dCAD%2fB%3d200917188%2fV%3d1" style="max-width:560px" alt="" />                  

Inzwischen kostet das gelbe Metall mehr als das Dreifache und die  Chinesen sind neben den traditionell Schmuck verliebten Indern die  größten Goldfans der östlichen Welt geworden. Gerade wurde der erste  international operierende Edelmetallfonds in China zugelassen: Silber,  Platin, Palladium und Gold sind somit auch für Chinesen eine ganz  normale Investmentalternative.

Zuvor hatte die chinesische Zentralbank binnen weniger Jahre ihre  Goldreserven massiv auf rund 1000 Tonnen ausgebaut. Der Gesamtanteil des  Edelmetalles an den Währungsreserven liegt zwar immer noch bei  bedeutungslosen 1,6 Prozent (in Deutschland und in den USA sind es mehr  als 70 Prozent). Aber der Trend zur breiteren Streuung der  Devisenreserven, wie sie die Regierung mehrfach ankündigte, ist gesetzt.

weiter hier: www.sueddeutsche.de/a5s38A/53441/Heimlicher-Gold-Ries.html

 

 

 

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Biowolke:

The Show must go on

4
08.06.11 22:10

and on and on and on and on ...

Ja, wie bereits vor langer Zeit von mir versprochen gibts nun endlich das nächste Bündel Papiergeld für Griechenland. Hat länger gedauert als ich erwartet habe aber was solls! Danach steht übrigens gleich Irland dahinter um noch einen Nachschlag zu erhalten. Wetten wir?

Und falls es der EZB gelingt weiterhin die Zinsen bei den spanischen Bonds zu bändigen, indem sie heimlich diese aufkauft, können wir dieses Jahr noch gemütlich Weihnachten feiern. Dann gibts halt den großen Nachschlag erst Anfang 2012. Was solls! Haben wir mehr Zeit um weiterhin Gold&Silber zu kaufen.

Nochmal zur Erinnerung für alle die nicht so firm in dem Thema sind: Es wird AUF JEDEN FALL UND UNABÄNDERLICH eine Währungsreform geben in der die Sparer&Rentner&Lebensversicherungen&Riesterer 80-90% ihrer Ersparnisse verlieren! Dies ist GANZ SICHER, wiel man die Mathematik genauso wenig bestechen und überlisten kann wie die Physik! Den Zeitpunkt kennt keiner, aber es WIRD passieren, weil die Zinslasten irgendwann auch für den reichsten Staat zu groß werden. In unserer globalen Welt wird Jeder Jeden retten, weil Keiner erleben will wie dieses System zerplatzt! Aber irgendwann ist keiner mehr da, der das kann!

Noch eine Anmerkung zu dem Thema "Weltwährung" oder bargeldloses Geld: Nie und nimmer werde ich das noch erleben! Ihr müßt einfach verstehen, das dies nur geht, wenn die Völker dies als sicher ansehen. Und das werden sie ganz sicher nicht tun! Man muss ja schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein, um Denjenigen die einem alles genommen haben noch zu vertrauen und dessen Plänen noch Glauben zu schenken!

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ikol:

@biowolke optimist

2
08.06.11 23:02
stimme dir voll und ganz zu,
bis auf den letzten abatz

da wirds dann nach der krise heißen:
die währungskriege haben uns in die krise gebracht,
wir müssen endlich verstehen, dass wir ein volk sind und völker, die die gleiche währung haben können keinen krieg mehr gegeneinander führen (kommt das bekannt vor?)
außerdem muss es endlich einen weg geben, die schädlinge des gemeinwohls auszumerzen, die steuerhinterzieher, die terroristen, - und es darf einfach keine schwarzgeldgeschäfte, und korruption ect. geben, das ist aber nur möglich mit einer einheitlichen, DIGITALEN chip währung, es gibt dann keine schwarzen kanäle mehr,
diese absolute transparenz ist die grundlage für ewigen friedlichen handel alle völker bla bla bla
aber ich freue mich seeehhhr, wenn du recht hast!!!
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stahleisen:

Hellas - ein Fass ohne Boden

4
08.06.11 23:27
Ein richtig lustiger Bericht im Spiegel über den aktuellen Bericht der Troika:

www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,767477,00.html

Das interessanteste Zitat aus dem Text steht an einer Stelle, an der der geneigte Leser das interesse längst verloren hat, also weit unten:

"Allerdings sei die Umsetzung notwendiger Reformen in den letzten Quartalen zum Stillstand gekommen."

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: DEN LETZTEN QUARTALEN.

Wie viele Quartale, also jeweils Abschnitte von drei Monaten, sind das denn? Mehrzahl ist immer mindestens zwei. Aber bei zweien hätte man sicher "den letzten beiden Quartalen" geschrieben. Also mindestens drei, wahrscheinlicher sind eher jedoch vier.

Mithin haben die Griechen im letzten Jahr außer dem Kassieren von Milliarden unserer Steuergelder nichts getan. Oh, Entschuldigung, natürlich haben sie doch was getan! Ziemlich viel sogar. Die Regierung hat zum Beispiel ein Jahr lang von unserem Geld Rente an tausende lang schon verstorbene Rentenbezieher gezahlt. Das Volk war auch nicht faul. Es geht auf die Strasse, weil die pösen, pösen Teutschen ihnen den nicht selbst erarbeiteten Wohlstand wegnehmen wollen. Und die Gewerkschaften tun auch was: sie drohen eventuell interessierten Investoren, bloss die Finger vom zu privatisierenden Staatseigentum zu lassen, weil sonst mit massivem Widerstand der Mitarbeiterschaft und Ruin zu rechnen sei.
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Börsensieger:

Wortbruch, Lügen und Volksverdummung

3
08.06.11 23:44

Ja der liebe Herr Hankel

Zitat:

Haben Sie Ihren Enkeln etwas Gold gekauft? Oder vielleicht für sich selbst für den Fall der Fälle?

Ich habe etwas Gold von meinem Vater  geerbt und ein bisschen dazu gekauft. Ein überzeugter Goldfan bin ich  nicht. Gold hat als Geld-Rohstoff ausgedient; eine Rückkehr zu  Gold-Währungen wird es nicht geben. Warum auch? Geld ist von der Idee   her ein Vertrag, den der Geldbesitzer mit einem künftigen Partner  schließt: dem Verkäufer von ihm begehrter Waren oder Dienstleistungen  oder eben Wertpapieren. Der Vertrag gilt, gleichgültig, ob er auf Papier  (Banknote) oder Zelluloid (Kreditkarte) geschlossen wird. Warum in  einem für die Industrie weitgehend nutzlosem Metall, in Gold? Ich bin  nicht  davon über-zeugt, dass die Zukunft  einem Edelmetall gehört, für  das es  weder eine monetäre noch ins Gewicht fallende industrielle  Nachfrage gibt, allenfalls eine luxuriöse als Schmuckartikel  oder eine   spekulative als Ersatz-Kapital Aber eigentlich ist es „totes“, keine  Werte schaffendes Kapital.

Anm.: So weise er ja sei mag, aber Gold hat er nicht verstanden. Ja wenn im Papiergeldsystem alles in Ordnung wäre und man es nicht nach Strich und faden aushöhlen würde, ja dann bräuchte man kein Gold. Aber das was er da ablässt ist schlicht und einfach nicht zu ende gedacht. Wenn in einer Welt Gesetze gebrochen werden wie am Fließband dann wird der Markt und seine Bürger sich was besseres Suchen. Setzen sechs. Wenn ich schon auf die Gesetztesbrecher eindrisch dann muß man auch eine Alternative zu Geld vorhanden sein. Viel gesagt, nicht zu ende gedacht und keine Lösung. Nettes Gespräch aber die inhalte sind bekannt, ändern kann er eh nichts, glaubt noch an das Bundesverfassungsgericht. Hey ein wirklich guter Mann keine Frage. Aber die Lösung fehlt. Für das das Griechenland niemals den Euro bekommen hätte dürfen kann ich mir als Anleger auch nichts kaufen. Und da werde ich dann stinkig wenn er an EM was auszusetzen hat. Genau das wo niemand rum Pfuschen kann, wo keine Gesetze gebrochen werden. Außer die maipulation an der Comex aber egal sie geschiet ja eigentlich zum wohle der EMbesitzer. Papierföieger außen vor. Kurzum ich halte eirklich viel von errn Hankel aber ich wollte den Euro nie und mir bleiben leider keine Alternativen. Ob er sich eine EM währung vorstellen kann enzscheidet der Markt oder sagen wir die Bürger.

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
Antworten
Börsensieger:

Noch ne anmerkung zu oben

3
09.06.11 00:06

Wenn seine klage, ich meine das ist jetzt auch schon hut ein Jahr her nichts bewirkt. Aber schon gleich überhaupt nichts. Dann sollte er doch auch mal um denken kommen, oder. Wenn Gefahr in verzug ist und das ist es ja wohl bei hunderten von Milliarden von Euros dann schleppt sich so etwas 1 Jahr hin. Also bitte. Man will gar nicht nach Gesetzen handeln, so schauts doch aus. Ich arbeite selbst in der Produktentwicklung aber da zu sagen ach das sitzen wir einfach mal aus. So was kann nur einer entscheiden der über dem ganzen steht. Die frage lautet also was ist das Bundesverfassungsgericht? Eine Unterabteilung von ?!? Die dürfen gar nicht so sieht es doch aus. Sonst wäre scon längst ein Urteil gefällt worden und zwr binnen 24 Stunden. Aber das was da abläuft ist gewollt nichts anderes. Es geht nicht um das Volk hier gehts um Macht.

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
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golfern:

Börsensieger

6
09.06.11 00:19
Der Hankel hat schon versucht die Einführung von diesem Drecks-Euro zu verhindern und schon damals mit 2 oder 3 anderen Experten/Professoren Klagen angestrengt. Leider erfolglos - warum und auf welcher Basis auch immer!

Zu seinen Zitat-Auszügen: "allenfalls eine luxuriöse als Schmuckartikel  oder eine   spekulative als Ersatz-Kapital" - Ja hey, wenn das nichts ist, Ersatz-Kapital, Kapital-Ersatz, oder auch, ECHTES GELD!

"Aber eigentlich ist es „totes“, keine  Werte schaffendes Kapital" - Ja genau das soll es doch auch sein! Was nutzt denn es den Millionen von Sparbuch-Sparern, die 1 oder 2 Prozent Zinsen schaffen, sich aber die Geldmenge mindestens genauso schnell aufbläht und das Geld dadurch auch entwertet? In diesem Sinne will ich doch gar kein "Werte schaffendes Kapital" haben, wenn es sich gleichzeitig entwertet! Ich will etwas haben, was sich nicht von alleine vermehrt, etwas was wirklichen Wert hat und nicht beliebig vermehrt werden kann.

Eigentlich schätze ich den Hankel sehr, da er wie gesagt einer war der schon sehr früh, noch vor der Einführung, erkannt hat, dass das mit dem Euro-Experiment nicht klappen kann. Ich persönlich muss ihm auch dankbar sein, weil letzten Endes, wäre mir der Wahnsinn mit dem Euro nie so richtig bewusst geworden und ich hätte mich nie nach Alternativen umgeschaut, auch wenn die Alternativen keine "Werte schaffen"!
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TalentfreieZon.:

Der neue Pranger ist da

5
09.06.11 06:21

von Michael Winkler

Greshams Gesetz (8.6.2011)

Die nächste Ausgabe der 10-Euro-Gedenkmünzen  soll silberfrei aus einer Kupfer-Nickel-Regierung geprägt werden. Danach  haben Sie die Auswahl aus vier unterschiedlichen Nominalen, um zehn  Euro zu bezahlen. Die "alten" Prägungen aus 925er Silber (Materialwert  über 15 Euro), die letzte Prägung aus 625er Silber (Materialwert knapp  unter zehn Euro), die avisierte Neuprägung (Materialwert einige Cent)  und den ordinären Schein (Materialwert gleich Heizwert). Mit welchem  Objekt würden Sie bezahlen und welche behalten? Die Antwort ist  offensichtlich: mit dem Objekt, das den geringsten Eigenwert besitzt,  dem Schein. Genau das besagt Greshams Gesetz, daß bei gleichem Nominal  immer mit dem wertlosesten Objekt bezahlt wird, während die werthaltigen  Objekte gehortet werden und aus dem Zahlungsverkehr verschwinden.

Wobei es bei den 10-Euro-Münzen ein weiteres  Problem gibt: den Sammlerwert. Die 925er Münzen mit 16,65 Gramm  Feinsilber wurden in zahlreichen Serien aufgelegt, sie sind also  "gewöhnlich". Bei den 625er Münzen mit 10,00 Gramm Feinsilber gab es nur  eine einzige Serie, wer solche Münzen sammelt, wird sie nicht  herausgeben wollen. Und bei der zukünftigen CuNi-Prägung besteht die  glückliche Aussicht, daß sie, dank der Währungsreform, ebenfalls  einzigartig bleibt. Auf dem Schwarzmarkt wird das jedoch keinen  interessieren, da zählen Gramm und nicht Liebhaberei.

Eine solche Münzverschlechterung zeigte in  früheren Zeiten an, daß ein Staat in Zahlungsschwierigkeiten geraten  war. In der Antike haben Staaten zumeist nicht lange genug gehalten, um  ihre Münzen zu verschlechtern, erst die Römer mußten zu diesem Mittel  greifen. Die reinen Silberdenare der Zeit von Augustus sind abgewandert,  bei den Germanen oder den Chinesen gelandet, oder eben in den  Schatztruhen der reichen Bürger. Die weißgesottenen Münzen der späten  Kaiserzeit liefen bis zuletzt um. Im Mittelalter wurden  Münzverschlechterungen in Kriegszeiten üblich, Wipper und Kipper  schnitten sich von guten Münzen ein paar Scheibchen ab und die Fürsten  hatten ihre welterfahrenen Finanzhaie mit niedriger Hemmschwelle und  ausgeprägten Erwerbsgenen, die eine solche Münzverschlechterung sehr  professionell betrieben und dabei Vermögen auf Kosten der fürstlichen  Untertanen anhäuften......................

www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

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Das, was wir heute sind, folgt aus den   Gedanken, denen wir gestern nachgingen und unser gegenwärtiges Denken   bestimmt unser Leben, wie es morgen sein wird. (Jean-Paul)

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