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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"


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Gold 4.326,16 $ +0,38% Perf. seit Threadbeginn:   +452,58%
 
silverdoc:

Schulden

 
04.04.11 16:48

ich habe nicht verstanden wieso Schulden zukünftig ein Problem darstellen sollten.

Wenn es zu einer Inflation kommt, dann steigt der Schuldenberg des privaten Mannes ja nicht an. Es steigen doch eher die Löhne und damit lassen sich die Schulden viel einfacher begleichen. Was sehe ich da falsch? Denn der Preis und der dazugehörige Zins steht ja fest und wird sich nicht ändern.

Wenn man beispielsweise für ein Haus 300.000 Euro gezahlt hat ändert bzw. 250.000 an Kredit aufgenommen hat, muss man ja letztendlich immer diesen Betrag + Zins zurückzahlen. Also immer das Gleiche egal was die Infaltion macht.

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biomuell:

silverdoc

5
04.04.11 16:55
im oben beschriebene Szenario werden die Zinsen für deine Schulden stärker an als die Löhne.

Ansonsten würde das ganze Spiel der Umverteilung über Inflation ja gar nicht funktionieren.  Das geht eben nur so:

- stark steigende Geldmengen, die billigst vergeben von Notenbanken an Banken
- hat Teuerung (=reale Kaufkraftverlust) zur Folge.
- offizielle Inflationsraten, die methodenbedingt längst nicht die wahre Teuerung widerspiegeln  
- Löhne lässt man nur unproportional zur wahren Teuerung steigen.
- Die Bankzinsen auf deine Kredite sind sicherlich höher als die Lohnzuwächse.

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silverdoc:

biomüll

 
04.04.11 17:21

der Zins ist aber bei Aufnahme des Kredits fest, der ist doch nicht mehr veränderbar.

Du sprichst von einem möglichen neuen Zins auf einen neuen Kredit. Aber ein bereits aufgenommener Kredit verteuert sich doch nicht, oder hab ich dich falsch verstanden?

 

will nur sichergehen, dass eine vor ca. 5 Jahren gekaufte Immobilie, die erst in ca. 15Jahren abbezahlt wäre kein größeres Problem in Zukunft darstellt.

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biomuell:

brennendes BRENT kostet fast 120 USD

 
04.04.11 17:36

+ 66,7 % in rund 10 Monaten

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 10221703

und in T€uro:  + 47 % in rund 10 Monaten

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 10221703

 Die Häme  wegen des kurzen Abtauchers unter die 40 USD kurz nach Lehman währte nur sehr kurz....

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biomuell:

silverdoc

6
04.04.11 17:51
im Normalfall wird ein ausverhandelter fixer Zinssatz auch über die volle Laufzeit beibehalten.

Nur in Ausnahmefällen (zb. Hyperinflation) hätte die Bank die Möglichkeit den Vertrag zu kündigen, wir haben dies hier schon öfters mal durchdiskutiert. Vielleicht kann ein Experte hier die entsprechende Klausel hier hineinkopieren. Die Frage ist, ab wann diese Klausel schlagend würde.  Wohl kaum bei 6 oder 7 % offizieller Inflation, wahrschheinlich schon bei 15 oder 20 %.

Aber wie auch immer: selbst jetzt schon nehme ich an, dass dein Lohn weniger stark steigt als die Zinshöhe ist bei deinem Kredit.

Sofern du deine Immobilie aber selber nützt, darin wohnst und Dich wohlfühlst, dann es das Restrisiko dennoch wert. Es hat auch keinen Sinn 15 Jahre, vielleicht die besten eines Lebens eingeengt zu wohnen, sich nicht wohl zufühlen etc.

Akut sehe ich nach wievor kein Hyperinflationsrisiko. Eine solche wäre ein ganz besonders perfider Schritt in der Umverteilung, die dann so aussehen würde:

1) Phase:  Inflation - die läuft spätest seit 2005. Eingeleitet wurde sie schon von der Clinton-Ära.

> das ist zugleich auch die längste Phase, weil man mit ihr auch für eine längere Phase relative Stabilität genießt, in der man die Kühe (Lohnempfänger, Sparer) melken kann. Die Finanzelite wird diese solange wie möglich fortsetzen.

Wenn 1) nicht mehr funktioniert, weil die Menschen wegen ihrer Kaufkraftverlust "Luxus"güter, Autos, ipods, neue PCe etc nicht mehr kaufen können, weil das Geld fast vollständig zum Leben (Essen, Energie, Wohnen) draufgeht, dann hat die Melkkuh ihre Schuldeigkeit getan, dann kann es  entweder

2a) mit einer kurzen hyperinflationären Phase zum letzten Ausquetschen (totaler Kaufkraftverlust) kommen, oder OHNE Hyperinflation direkt zu

2b) einem Schuldenschnitt mit oder ohne Währungsreform.

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biomuell:

Ölpreis höher als 2008 zur gleichen Zeit

 
04.04.11 17:57

gleiches gilt für den FAO Lebensmittelindex der UNO.

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 10221880

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silverdoc:

biomuell

 
04.04.11 17:57

danke für die Ausführung.

Das Haus wird teilweise selbst genutzt, teilweise vermietet. (was spricht gegen ein Vermieten?)

Ich kann mir nur so einen Schuldenschnitt nicht vorstellen..... hm...

Antworten
biomuell:

silverdoc

 
04.04.11 18:10
wenn dein Mieter zuverlässig ist und deine Nettorendite aus der Miete die wahre Teuerung bzw. den Kreditzins für das entsprechende Kapital (anteil der Immobilie, die jetzt der Mieter nützt) zumindest ausgleicht,  dann passt das schon.
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_Schlesier_:

@ silverdoc

6
04.04.11 18:23
Ich meine es ist der Paragraph " § 313 Störung der Geschäftsgrundlage im BGB " auf den sich die Bank im Extremfall (Inflation, Insolvenz, ...??) berufen kann,
um den Vertrag zu kündigen.

Da es bei uns hier bisher keine derartigen Extremfälle gegeben hat wurde §313 noch nicht angewendet.

Tritt der Enstfall ein, so gehe ich davon aus, dass § 313 umgehend von den Banken angewendet wird, andernfalls wäre es ja nicht nötig gewesen, dies als Gesetz niederzuschreiben.

Gruß
Antworten
silverdoc:

Paragraph

 
04.04.11 18:34

was bedeutet der Paragraph denn konkret?

heisst es, dass das Haus dann wieder der Bank gehört und man lediglich das bisher gezahlte ausgezahlt bekommt? oder wie kann man sich diesen Paragraph genau vorstellen?

Antworten
_Schlesier_:

§313 BGB

 
04.04.11 18:45
Bei Parteien haben die Möglichkeit, den Vertrag im Extremfall aufzulösen. D.h. die Restschuld, die noch nicht getilgt wurde ist fällig.
Antworten
silverdoc:

Restschuld

 
04.04.11 19:23

und wenn man diese Restschuld nicht tilgen kann?

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Minespec:

dann ziehn sie dir die Haut ab.. da persönliche

2
04.04.11 20:16
Haftung neben dinglicher betsteht...
kann mir nicht mehr passieren, da keine Schulden mehr
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
Minespec:

Maund über Gold und Silber

 
04.04.11 20:17
Quelle: gold.-eagle.com
Link: www.gold-eagle.com/editorials_08/maund040211.html
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
Antworten
Ilmen:

12.000 Tonnen verstrahltes Wasser ins Meer

 
04.04.11 20:18
Im zerstörten japanischen AKW Fukushima I gibt es ein neues Problem: Der Betreiber TEPCO weiß nicht, aus wie vielen Lecks radioaktives Wasser in den Pazifik und in den Boden gelangt. Daher wird das Wasser, das sich in der Anlage mittlerweile zu Tausenden Tonnen gesammelt hat, nun mit einer badesalzähnlichen Substanz weißlich gefärbt. So will TEPCO den Lecks im AKW auf die Spur kommen. Und der Betreiber kündigte an, dass fast 12.000 Tonnen verstrahlten Wassers ins Meer gepumpt werden: „Es bleibt uns keine andere Wahl.“

http://orf.at/stories/2051269/
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 393140
Altes KSK-Sparbuch 1935-1956 RM-DM Filmlänge 4,47min.
http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ
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altes Brot:

wie viel EM

 
04.04.11 20:53

wie viel von seinem Vermögen sollte man in EM halten?

wie haltet ihr das?

Antworten
nomismata:

Infla-Defla-Stagnation

5
04.04.11 20:57
Liebe Goldgemeinde
Nach langer Zeit möchte ich mich mal wieder einbringen.
In den meisten 27 Ländern der EUSSR ist Inflation angesagt fast alles wird teurer und die Steuerlast steigt zusätzlich werden Staatsaufgaben zurückgefahren was den Geldbeutel des Arbeitsschafes weiter schmälert.
Deflation im Immosektor und einigen Hochpreisartikeln.
Stagnation im Bereich der Diensleistungen.

Unser Zinseszinssystem hat eine Lebenserwartung von 60 max 100 Jahren bevor es "geändert" oder unsere Herscher sagen umstrukturiert werden muss.In den meisten Fällen wird dies mit einem Event verbunden damit das Arbeitsschaf nicht dem "System" die Schuld zuweist.

Wie dieser Systemwandel ablaufen wird ist sehr schwer vorauszusehen vorallem in welcher Reihenvolge und Zeitablauf.Nur das er kommen wird ist sicher wie der Tot.

Die Mehrzahl der halben Mrd. Einwohner in der EUSSR haben keinen schuldenfreien Besitz und wen ja kann dieser jederzeit vom "König" so hoch besteuert werden damit er seine Schulden den Geldverleiern zurückgeben kann.Er nennt dieses Sonderabgabe oder befristeten Solidaritätzuschlag oder oder nur nicht beschlagnahme oder Raubzug das klingt nicht so gut.

Erklärung zur EUSSR das Zentralkomite in Brüssel das nicht gewählt ist erlässt eine Verordnung das zwangsweise in einheimiches Recht umgewandelt werden muss.Die EUSSR hat ein Parlament was keines ist und ein Gericht um sicherzustellen das ihre Verordnungen in Recht umgewandelt und umgesetzt werden.
Dies ist ohne umschweife FASCHISMUS.

Schlussfolgerung meinerseits ich mag ihr Geldsystem und ihr Faschistoides-Feudalsystem nicht.Obwohl ihr Schulsystem und ihre Massenmedien mir seid dem Kinderalter das Gegenteil aufdrücken.
Es gibt für mich nur den Weg des friedlichen Wiederstandes der aber für die faschistichen Monarchen und dem Geldadel sehr ärgerlich ist.

SCHULDENFREI-KEINE KAPITALVERSICHERUNG-KEIN SPARBUCH-KEINE AKTIEN
Ich kaufe sowenig wie möglich von Konzernen-Grosshandelsketten und es wird immer schwerer mit der Zeit.

Erwirtschaftetes Erspartes wird in Form von BEWEGLICHEN GOLDMÜNZEN WERTGESPEICHERT.

An erster Stelle kommt die Gesundheit,Familie,Freunde erst danach meine Begeisterung für Drachentöter (Sovereigns)
Antworten
silverdoc:

altes Brot

 
04.04.11 21:04

ich denke das hängt davon ab über wieviel Kapital man verfügt. Je mehr desto weniger ist es notwendig zwangsweise jeden Euro in EMs zu investieren.

Ein Student muss zwangsweise fast alles investieren, wenn er eine kleine Sicherheit haben möchte. Bei einem gut betuchten, der über ein 5stelliges Kapital verfügt, würden auch 10-30% reichen.

Antworten
altes Brot:

silverdog

 
04.04.11 21:14

na vieleicht hab ich die Frage falsch gestellt, wie viel Unzen oder Gramm sollte man haben um sich einigermasen sicher zu sein?

ok is relativ

aber nur so ungefähr

Antworten
silverdoc:

hm...

 
04.04.11 21:22

das wird dir wohl keiner beantworten können, da "sicher" von jedem anders definiert werden wird.

ich glaube die wenigsten können sich wirklich "Sicherheit" leisten. Ist zumindest meine Meinung. Ich kanns mir jedenfalls nicht leisten.

Antworten
Chaser84:

@ altes Brot

 
04.04.11 21:32
Man sollte mindestens 100 Unzen haben. Darunter bringt es kaum was.
Mehr als 1000 Unzen würde ich aber auch nicht anlegen. Dann lieber Gold oder andere Sachwerte.
Antworten
Börsensieger:

@silverdoc

5
04.04.11 21:39

Wir sind hier nicht im Träumerforum. Die du meinst mit großen Summen investieren traditionel immer in Em und zwar alles. Die haben laufende Einnahmen und noch wichtiger sie kennen das Geldsystem. Wer das Geldsystem verstanden hat investiert keine 10% der müsste bekloppt sein. Wenn ich schon wissen habe dann gehe ich auf Maximum nicht auf Minimum.

Auch noch zu dein Story mit Immobilien sei dir eins gesagt da sitzen die meisten auf Zeitbomben die zu 100% auch hoch gehen werden. Lastenausgleich, Besteuerung volles zugriffsrecht des Staates. Zu not kann auch noch ein Hartz4empfänger eingenistet werden. Tolle aussichten da sind die Probleme die die Banken noch machen werden ein Kindergeburtstag. Schon mal was von Nachschußpflicht gehört, abtreten von Sicherheiten? Zieh dich warm an einer wird die Zeche zahlen und der winner is der Träumer der Immobilie. Klingt hart aber ich glaube mit Honig ums Maul schmieren sind wir hinaus. Vor 2 Jahren haben wir hier schon diskusionen geführt leider wird der Blick immer klarer und man kann gut sehen wo die Reise hingeht.

Jeder Euro in EM angelegt ist, ist gut. Denkt aber auch an die Krisenvorsorge.

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
Antworten
biomuell:

Spanien

3
04.04.11 21:47
scheint zuletzt das Glück gehabt zu haben, etwas aus dem Fokus und Aufmerksamkeit zu kommen, die sich nun fast gänzlich auf die 3 Pleiteländer Portugal, Irland, Griechenland (PIG) richten. Aber dreht sich wirklich Spanien alles zum Positiven?

Meines Wissens ist eine Besserung weder bei den Immobilien, privater Verschuldung noch bei den Arbeitslosigkeit zu sehen:

Zitat:"..........Von den 34’406 neuen Arbeitslosen im März 2011 waren 12’830 unter 25 Jahre. Insgesamt waren im März 2011 offiziell 483’251 registrierte Jugendliche unter 25 Jahre ohne Job. Nach den letzten Daten von Eurostat betrug im Februar 2011 die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien skandalöse 43,5%! Die gesamte Arbeitslosenquote betrug laut Eurostat im Februar 20,5%! Dies war dies höchste Arbeitslosenquote in der EU27 und sie lag mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt der EU27 (9,5%). In der Eurozone lag die durchschnittliche Quote bei 9,9%.

In Spanien selbst wird die Erwerbslosenquote nur quartalsweise vom spanischen Statistikamt INE veröffentlicht, zuletzt für Q4 2010 mit 20,33%. Bei den heutigen Zahlen des spanischen Arbeitsministeriums handelt es sich um die registrierten Arbeitslosen mit Anspruch auf Arbeitslosenunterstützung.

Auch sonst wandelt Spanien auf den Spuren der Griechen und Portugiesen. Das staatliche Instituto de Credito Oficial (ICO) berichtete von einem Einbruch des spanischen Verbrauchervertrauens von 73,4 Punkten im Februar auf 68,3 Punkte im März 2011. Die Konsumentenerwartungen sind von hoher Verbraucherpreisinflation (CPI) mit +3,6% zuletzt im Februar und von kräftig sinkenden Realeinkommen gebeutelt..............."

www.querschuesse.de/spaniens-arbeitslosenzahlen-auf-rekord/
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altes Brot:

Chaser84

2
04.04.11 21:50

1000 Unzen ?

ich denke das sprengt mein Buget

 

Trotzdem Danke

Antworten
Sommerer.:

@ Börsensieger

4
04.04.11 21:58
Zu #31122 gibt es nix mehr hinzu zu fügen.
Du hast es auf den Punkt gebracht.
Wer Schulden hat wird der der Gelackmeierte sein.
Wer EM hat ist fein raus - zu 100%.
Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,dann richtet das Volk und dann gnade Euch Gott.
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