"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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SilberFuchs20.: Amerikanische Münzanstalt
3
03.04.11 19:07

Anscheinend ist die amerikanische Münzanstalt gesetzlich verpflichtet jederzeit Lieferfähig zu sein:

---- Das Gold muss aus amerikanischer Minenproduktion stammen. Wenn diese Menge nicht ausreicht, muss auf die Goldreserven der Vereinigten Staaten zurückgegriffen werden. ----

Da Sie derzeit im Lieferrückstand sind und damit ja gegen das Gesetz verstoßen, schaut Ron Paul mal vorbei.

http://www.goldreporter.de/american-eagle-gold-furs-volk/gold/319/

Ich geb mal die Prognose ab, das im Worst Case alle US amerikanischen Silber und Goldminen verstaatlicht werden um den Nachfragedruck aus der Bevölkerung zu Befriedigen. Deshalb würde ich mich bei Minenaktieninvestments in den USA zurückhalten. Gibt ja gute Alternativen in Kanada und Mexico.

boersalino: Establishment
3
03.04.11 19:36

Zonenwachtel gelingt es immer wieder durch seinen klaren und nüchternen Blick, all die Ahnungen und Sorgen, die mich während der Beobachtung des Marktgeschehens beschleichen, loszutreten.

Ich werde natürlich meinem EM-Hort die Treue halten, aber ich bilde mir nicht im Geringsten ein, den Drahtziehern ein Schnippchen schlagen zu können. Was die haben wollen, das nehmen die sich....Punkt!

Ich meine, dass ich beim Pokern mit Russen, Albanern & Co in einem Hinterzimmer größere Chancen hätte.

Ich frag mich nur, weshalb die Bankster noch so antiquiert vorgehen und nicht gleich den Gold- und Silberchart mit einem Malprogramm generieren. 1.500 $ / oz sehen wir allenfalls, wenn der Euro 1,49 USD kostet; kurz, bei uns bleibt alles beim Alten, dafür wird gesorgt, koste es, was es wolle......denn die Rechnung zahlen immer wir.

Nicht böse werden, bitte,                  B.

Biowolke: vincewega
3
03.04.11 19:41

ich verstehe jetzt nicht wieso du schreibst es ist "schön geträumt" ?

Hast DU vielleicht übersehen was in Japan passiert? Falls nein, hast du sicher nur vergessen, meine Argumente, die für einen wirtschaftlichen Abschwung enormen Ausmasses sprechen, zu widerlegen oder?

Jeder der sagt die Eliten könnten alles und jedes beeinflussen und so drehen wie sei es brauchen hat im Prinzip recht. Aber nur bei den Dingen die sie auch beeinflussen können! Und es ist unwiderlegbar, das die Eliten keine Chips drucken können. Geld ja - so viel wie sie wollen. Aber KEINE Waren! Und somit ist auch ihr Handlungsspielraum arg eingeschränkt wenn es um den Verlust von Produktionsstätten geht die weltweit wichtig und erst nach vielen Monaten Vorlauf ersetzbar sind!

Und genau das ist die Chance die wir haben um diese Mistkerle loszuwerden!

mienensamm.: Deutsche Staatsfinanzen stehen vor dem großen Knal
6
03.04.11 20:12
Wenn schon die CDU keine Probleme damit hat, dauerhaft marode Euro-Staaten mit deutschem Steuergeld zu stützen, kann es nur schlimm enden.

Wenn die deutsche Öffentlichkeit sich jüngst mit dem selben emotionalen, zynischen und rücksichtslosen Elan den staatlichen Finanzen gewidmet hätte, wie sie es in den letzten Wochen dem japanischen Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi widerfuhr, würde uns in den nächsten Jahrzehnten viel Leid erspart bleiben. Wenn eine CDU – mit der rühmlichen Ausnahme der CDU Sachsen – nicht in der Lage ist, über viele Jahre die öffentlichen Haushalte in Ordnung zu bringen, wie sollen es denn die Grünen und die SPD als Parteien des Öffentlichen Dienstes und des Keynesianismus in populistischer Konkurrenz zueinander schaffen?
Die Bundesbürger übernehmen mit Abstand den größten Anteil an der Transferunion Dass man der CDU das Attribut "konservativ" seit längerem nicht mehr verleihen kann, versteht sich von selbst – manche nennen es "Honeckers Rache". Politiker mit Überzeugung und bereit, diese ohne Rücksicht auf ihre Pensionsansprüche zu verteidigen, sind dort nicht mehr zu finden.
Die Anteile der Euro-Länder am Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM)...
.Der ESM benötigt 700 Milliarden Euro, um 500 Milliarden mit bester Bonität zu verleihen.
.
Sie teilen sich in Kreditzusagen in Höhe von 620 Milliarden Euro und Bar-Einlagen in Höhe von 80 Milliarden Euro auf.
.
Deutschland Anteil: 27,1 Prozent
.
FrankreichAnteil: 20,4 Prozent
.
Italien Anteil: 17,9 Prozent
.
Spanien Anteil: 11,9 Prozent
.
Niederlande Anteil: 5,7 Prozent
.
Belgien Anteil: 3,5 Prozent
.
Österreich Anteil: 2,8 Prozent
.
Griechenland Anteil: 2,8 Prozent
.
Portugal Anteil: 2,5 Prozent
.

Finnland Anteil: 1,8 Prozent
.
Irland Anteil: 1,6 Prozent
.
Restliche Euroländer Anteil: 2,0 Prozent
.
Quelle: dapd, EU-Kommission
...Schweigen bedeutet Zustimmung, so der Staatstheoretiker und Philosoph Thomas Hobbes. Dass eine Partei das Fähnchen so despektierlich in den Wind hängt, kennt man eigentlich nur von den Grünen oder der FDP – nicht zu vergessen der CSU, traditionell das politischen Epizentrum des Populismus. In den Tag hinein regieren, nennt der Analyst dies salopp, ein strategisches Kalkül weder in der Finanzpolitik noch in der Energiepolitik ist in diesem Land nicht vorhanden.

"Die Rettungsschirme laufen aus. Das haben wir klar vereinbart", sagte noch im Juli 2010 Finanzminister Wolfgang Schäuble und bezog sich mit "wir" natürlich auf die Bundeskanzlerin. Nicht einmal ein Jahr später setzt derselbe Finanzminister seine Unterschrift unter ein Abkommen, das eine neue supranationale Institution schafft (ESM), die dauerhaft bestehen wird, und nichts anderes zum Ziel hat, als maroden Euro-Staaten deutsche Steuergelder permanent anzudienen.

Man möchte dem Finanzminister und der Bundeskanzlerin natürlich keine Lüge unterstellen, aber im Grunde bedeutet eine solche Aussage, dass man den flotten Sprüchen dieser und anderer Politiker nie uneingeschränkt Glauben schenken darf.

So wurde über Nacht aus der Währungsunion eine Transferunion, wo alle Deutschen gesamtschuldnerisch für das fiskalische Versagen anderer Euro-Staaten haften werden. Kein Aufschrei der Gutmenschen, keine Lichterketten unschuldiger Kinder, keine grüne Agitationskampagne, keine schleimige Betroffenheitsrhetorik in den öffentlich-rechtlichen Nachrichten. Was solides Haushalten angeht, hat sich noch keine politische Partei in einer Demokratie – wo es zentral um die Vergabe von Wohltaten geht, um wiedergewählt zu werden – mit Ruhm bekleckert. Die Wahlperiode zählt noch immer, nicht die nächste Generation.


 Die Inflation steigt bereits...
Was sich alles sehr abstrakt anhört heißt für den Sparer und Anleger in Deutschland nichts anders, als dass die inflationäre Abgaben- und Steuerschraube weiterhin angezogen wird, um den Wohlfahrtsstaat zu finanzieren. Und der Staatsapparat und der grün-industrielle Filz-Komplex dürfte noch größer werden, weswegen auch Regulierungs- und Energiekosten für den Endverbraucher weiter steigen werden. Es bedeutet aber auch, dass die Zinsen am langen Ende klettern müssen.

Deutschland steht am Anfang eines neuen, ansteigenden Zinszyklus, der leicht die nächsten 30 Jahre dauern und in eine hohe Inflation münden kann. Für deutsche Staatsanleihen wird deswegen die wahre Katastrophe erst noch kommen. Und wie Thilo Sarrazin und Frank Schirrmacher bereits erkannten, liegt die wahre fiskalische Herausforderung in der deutschen Demografie der nächsten Jahrzehnte. Rekordschuldenstände und Rekordhaushaltsdefizite bei abnehmender Bevölkerung und steigenden Zinsen gehört der volle emotionale Elan, und Mitgefühl den vermutlich 25.000 Toten in Japan, die Opfer einer Überschwemmung und nicht eines Atomunfalls wurden.

Der geneigte Leser wird sehen, wie in den kommenden Jahren die vielbeschworene Schuldenbremse politisch ausgetrickst werden wird. Dieses formaljuristische Verrenkungsmanöver hat schon bei der deutschen Bareinlage über 22 Milliarden Euro in den ESM begonnen. Dagegen sind die Winkelzüge, die Kanzler Gerhard Schröder und seine Nachfolgerin beim Stabilitäts- und Wachstumspakt fuhren, reine Sandkastenspiele. Auch das langsame Sterben dieses Paktes erfolgte ohne Lichterketten, denn Emotion vermag die Fiskalpolitik eines Staates erst erwecken, wenn es zu spät ist, wie die Historie über die Hyperinflation 1922/23 zu berichten weiß.

http://www.welt.de/finanzen/article13054646/...dem-grossen-Knall.html
Ray12: Die Woche der Zinswende - Besserung in Sicht?
2
03.04.11 20:17

 Wohin geht die Zinspolitik und welche Auswirkungen hat das auf die Finanzmärkte? Ein Überblick:


Für Europas Banken könnte das jedoch Belastung und Unruhe wieder verstärken. In den vergangenen Monaten hat sich die Lage der Branche allerdings verbessert. Der größere Teil der Banken macht wieder ansehnliche Gewinne und hat sich dadurch wetterfest gemacht. Und so waren die Reaktionen auf den irischen Bankentest auch überwiegend positiv. Von der stabileren Verfassung der Branche weiß auch die EZB und hat deshalb klar signalisiert, dass sie an ihren Zinserhöhungsplänen festhält. Bis Jahresende wird auf dem Geldmarkt deshalb mit insgesamt drei Zinsschritten auf dann 1,75 Prozent gerechnet. Damit reagiert die Zentralbank nicht nur auf die alarmierend hohe Inflationsrate von zuletzt 2,6 Prozent, sondern vor allem auf drohende Zweitrundeneffekte. So erhalten zum Beispiel die Beschäftigten der deutschen Chemieindustrie eine Lohnerhöhung von 4,1 Prozent. Überhöhte Tarifabschlüsse, die zu einem sich selbst verstärkenden Inflationsprozess führen können, will die EZB mit aller Macht verhindern.


Mehr dazu unter: http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E5B7C13F897764078B1F964A40299D19E~ATpl~Ecommon~Scontent.html

mienensamm.: Gold ist Geld, alles andere ist Kredit
8
03.04.11 20:45
…sagte einst der Gründer der US-Bank J.P.Morgan. Seit Geld nicht mehr auf Gold, sondern auf Vertrauen basiert, ist seine Kaufkraft stetig gesunken. Dass Gold seit Jahren steigt, ist Beweis genug…
Der US-Bundesstaat Utah will Gold und Silber wieder als Zahlungsmittel zulassen. In zwölf weiteren Bundesstaaten plant man Ähnliches. Ist das ein Angriff auf den US-Dollar und der Weg zum Goldstandard? Es ist vorerst die Reaktion auf die FED, Unmengen neues Geld in Umlauf zu bringen. 200 Jahren nach der Einführung des US-Dollars ist seine Kaufkraft nur noch ein Schatten ihrer selbst. Der Rest wird auch verschwinden. Mit Gold sollen die Bürger vor einem möglichen Dollar-Kollaps und Inflation geschützt werden, die alle Geldwerte vernichtet.

FED-Chef Ben Bernanke ist verständlicherweise nicht begeistert und sagt, „Gold sei kein Universalmittel“. Damit mag er recht haben. Viel interessanter ist seine Meinung, es gäbe nicht genug Gold, um den Dollar zu unterlegen. Erstaunlich! Ist es nicht eher eine Frage des fairen Preises? Und wer hat denn diese vielen US-Dollar geschaffen? Möglich wurde das erst, als man das Band zwischen Geld und Gold zerrissen hatte, was den Weg zum Gipfel der Verschuldungsberge frei machte.

Verständlich, dass Bernanke & Co. Gold als Feind betrachten. Gold ist jetzt so teuer wie noch nie. Kein Wunder, gab es doch auch noch nie so viel Geld ohne Anker. Utah will den US-Dollar nicht aufgeben, seinen Bürgern aber die Wahl lassen. Die einen sagen, das Rad der Geschichte werde zurück gedreht. Andere meinen, dass man nur den Irrtum mit dem Papiergeld korrigiert.

http://rottmeyer.de/index.php/gold-ist-geld-alles-andere-ist-kredit/
flumi4: Ich hätte noch eine Erklärung für die
2
04.04.11 06:29
aktuelle Underperformance vom Gold. Gold ist fast auf Allzeithoch, der Euro nicht. Das Allzeithoch zu knacken ist immer etwas schwierig, aber Gold ist drauf und dran. Im April wird Gold ein neues Hoch machen. Wetten, daß...?
Letzter Trade für das Rohstoffperformancedepot: Kauf: WKN: A0JD69
Ilmen: Polen hamstern Zucker in deutschen Supermärkten
4
04.04.11 06:32
In Polen kostet Zucker mehr als doppelt so viel wie in Deutschland. Polen kaufen in großen Mengen im Grenzgebiet. Der Handel rationiert den Verkauf.
http://www.welt.de/wirtschaft/article13057972/...n-Supermaerkten.html
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Guten Morgen,
sollten die Verbraucher Gold & Silber in so großen Mengen Einkaufen gehen,
ziehen die Kurse kräftig an. *g*
dma_zucker3_dw_wir_1349653p.jpg
Altes KSK-Sparbuch 1935-1956 RM-DM Filmlänge 4,47min.
http://www.youtube.com/watch?v=ePnbVVntJaQ
TalentfreieZo.: Update zu Utah
4
04.04.11 06:44

Gold US-Bundesstaat Utah führt Goldwährung wieder ein

Zitat:........Weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit wurde in Amerika nun  anscheinend der Rückwartsgang eingelegt. Im US-Bundesstaat Utah ist Ende  letzter Woche ein Gesetz vom Gouverneur ratifiziert worden, mit dem  Gold wieder als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt wird. Rund ein  Dutzend weiterer US-Bundesstaaten wollen dem Beispiel Utahs folgen und  das Edelmetall nach einer 77jährigen Unterbrechung erneut zum  gesetzlichen Zahlungsmittel machen......

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15817

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Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, denen wir gestern nachgingen und unser gegenwärtiges Denken bestimmt unser Leben, wie es morgen sein wird. (Jean-Paul)

 

saddysmutte.: Euro-Rettung darf nicht zur Dauersubvention werden
5
04.04.11 08:38
zu lesen unter:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/...-Dauersubvention-werden.html
Interessanter als den Artikel selber finde ich die Leserkommentare, sozusagen das Volk spricht!
louisaner: Niemals...
6
04.04.11 09:08
...hat jeder der 80Mio Deutschen (Babys, Schüler, Hartzler, Rentner...)
360gr Silber im Haushalt.

Noch nicht mal die arbeitende Bevölkerung wird das im Durchschnitt besitzen.
wewewe.diesistkeineaufforderungzuirgendetwas.de
studi5555: Stefan Riße: Gold Kursziel 3000
3
04.04.11 09:57
Stefan Riße: Gold Kursziel 3000! Gold und Aktien - Der beste Schutz vor Inflation?

http://goo.gl/4yAjm
Donp1964: Deflation
 
04.04.11 12:31

Irgendetwas stimmt da nicht ...

Auf der einen Seite die Experten die vor Hyperinflation warnen, auf der anderen Seite die Experten die vor Deflation warnen...Auf der einen Seite die rotierenden Geldpressen auf der anderen Seite die Masse bei denen dieses Geld eigentlich nicht wirklich ankommt...Also so ferne ich Deflation verstehe, heißt es nichts anderes als dass die Umsätze  (oder der Warenabsatz) der Unternehmen rückläufig sind weil die Menschen weniger kaufen (sich auch weniger verschulden /mehr sparen).

Aktuell steigen die Rohstoffpreise, die Lebenshaltungskosten, etc... Die offizielle Inflationsrate von2-3% ist lächerlich im Verhältnis zur "gefühlten" Inflation...aber die Einkommen der Menschen halten da nicht mit...Also kann ich mir weniger leisten,spare beim Konsum und das Deflationsszenario wird logischer...

Auf der anderen Seite wird drucken Geld, wir drucken Geld, wir drucken Geld.......wo bitte ist dieses Geld????

http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/...search-2828171963.html?x=0

Minespec: wenn Grünschnabel Riße Prognosen abgibt
 
04.04.11 12:41
ist Vorsicht geboten...
"Jeder ist seines Silber`s Schmied " (minespec)
biomuell: Donp1964 - es läuft Umverteilung
9
04.04.11 13:02
wenn sich die Leute auf Grund stark gestiegener Preise weniger leisten/kaufen können spricht man nicht von Deflation, sondern von Inflation. Dahinter steht der Kaufkraftverlust der Währung UND eine gewollte Umverteilung von Seiten des Staates, Notenbanken und Banken.

Das frische Geld aus dem Nichts wird an die Banken geliehen zum Niedrigstzinssatz - die kaufen damit Staatsanleihen, die der Staat jüngst vermehrt ausgeben musste, um die Konjunktur zu retten bzw. wiederzubeleben (Bankenrettung, Abwrackprämie, Konjunkturprogramm). Gleichzeitig zocken aber die Banken aber auch im Eigenhandel an Rohstoff und Aktienmärkten (netto long).

Folge ist:  die Dinge werden teurer, die Kaufkraft der Leute sinkt; wie du richtig beobachtest: die Löhne steigen aber nicht im gleichen Masse.  Kräftig verdienen (gerettet werden) dabei die Banken, die über die Zeit aus ihren Erlösen (Staatsanleihen, Rohstoffen...) die niedrigen Zinsen für das von den Zentralbanken geliehene Geld locker zurückzahlen können.

GENAU das WAR und IST der Grundgedanke dieses Threads:  wie kann man sich vor dem perfiden und beabsichtigten Spiel der Abwertung der eigenen Kaufkraft (Inflation) - gepielt von der Finanzelite und zumindest geduldet oder unterstützt von der teils vielleicht genötigten, erpressten Politik und Notenbankern, schützen.

Den Gold- und Silberbugs hier ist LÄNGST klar: es wird "Umverteilung" gespielt. Und wir als als Lohnempfänger und Sparer "Verlierer per se", wollen uns nach besten Möglichkeiten möglichst wenig  an diesem Spiel beteiligen.
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TalentfreieZo.: Gold kann bis zum Jahresende um 30 Prozent steigen
6
04.04.11 13:32

Der britische Gold-Fonds-Manager Ben Davies empfiehlt  Anlegern, 30 Prozent ihres Portfolios in Gold zu investieren und rät von  ETFs ab.

„Wenn der Goldpreis in den kommenden Wochen über die Marke von 1.440  Dollar ausbricht, dann könnten wir einen 400-Dollar-Lauf sehen, der bis  zum Jahresende auf 1.840 Dollar führt“, der britische Investment-Manager  Ben Davies. Ausgehend vom jetzigen Preislevel entspräche dies einem  Anstieg von gut 30 Prozent.....

http://www.goldreporter.de/...-30-prozent-steigen%E2%80%9C/gold/7974/

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vincewega: @Ilmen
 
04.04.11 13:57
Achso jetzt verstehe ich.
Am Sa. hab ich in Frankfurt an der Netto-Markt Kasse gewundert und im Spass zu sonem Zucker-Hamster gesagt: "Das gibt aber ein süsses WE".
Das der den Zucker mit in die Rest EU nimmt war mir nicht klar.
vincewega: Jaja die Analysten
 
04.04.11 14:10
mal sind se alle Lügner, wenns passt werden sie aber gerne zitiert.
Ich glaube nur den Zahlen die am Jahresende im Chart stehen.
Für jede positive Analyse gibts doch auch immer ne Negative, und umgekehrt.
Mir gefällt aber nicht, das wohl mehrheitlich ein Anstieg analysiert wird.
Aber das geht mir bei Gold schon echt lange so.
Soviel zu einem möglichen 400 Dallor lauf.

Aber ich hab ja keine Ahnung. :-)
biomuell: Silber: neues € ATH: 27,08 €
4
04.04.11 15:30

auch in USD ein neues Mehr-dekadenhoch (ohne gecornertes Hunt Hoch ebenfalls ein ATH): 38,53 USD.

Ich weiss nicht, was da vincev. oder andere zu meckern haben (kopfschüttel)

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Redlumen: Inflation/Deflation
6
04.04.11 15:30
Biomüll hat absolut recht. Der inflatorische Effekt des Gelddruckens trifft die arbeitende Bevölkerung, die Kaufkraft sinkt. Gleichzeitig gibt es eine Assetblase im Wertpapier und Immobiliensektor. Das geschaffene Geld wird sofort in die elektronischen Wertpapiere und Bonds umgeleitet um einen Crash so lange wie möglich hinauszuzögern.

Insgesamt wird die Kaufkraft und der Konsum der Massen in den nächsten Jahren ganz sicher massiv weiter sinken, weil Inflation auf eine Realschrumpfung der Wirtschaft treffen wird. Dies gilt vor allem für die alten Wirtschaften von USA, EU, Japan usw...

Deflation ist ein systematisches sinken der Preise. Derzeit haben wir noch keine Deflation, da monetär massiv inflationiert wird. Durch die Eskalation der Schuldenkrise wird aber irgendwann mal eine Währungsreform kommen und dann werden die zugrunde liegenden Probleme (Ende des Wachstums der Realwirtschaft, Energiekrise usw.) mit aller Wucht an die Oberfläche kommen. Denn in dem neuen System wird man nicht mehr so obszön inflationieren können, bzw. man wird wieder eine Realdeckung haben. Das aber wird bewirken dass die Illusion des Wachstums nicht mehr aufrecht erhalten werden kann. Erst dann(nach dem Crash des Geldsystems) können wir über eine Deflation spekulieren die allerdings EMs nicht treffen wird da diese historisch ohnehin massiv unterbewertet sind. Es wird Konsumgüter die man nicht zum täglichen Überleben braucht und Immobilien sehr hart treffen.
TalentfreieZo.: Gold: Hyperbolischer Preisanstieg
3
04.04.11 15:54

Ich selbst bin kein Mathematiker. Doch Leute, die Ahnung von Mathe  haben, erklärten mir den Unterschied zwischen einer Parabel und einer  Hyperbel. Ich lass den mathematischen Teil weg und komme zum eigentlich  wichtigen Punkt: Bei einem hyperbolischen Preisanstieg steigen die  Preise viel schneller als bei einem parabolischen Preisanstieg.

Die Unterscheidung ist wichtig, weil der Goldpreisanstieg in den  letzten Jahren einen hyperbolischen Verlauf genommen hatte. Im  folgenden Chart kann man das sehen.
 


 
Der Chart oben wurden mit einer logarithmischen Skala erstellt - das  heißt, dass der Abstand zwischen 250 $ und 500 $ zum Beispiel gleich  dem Abstand zwischen 750 $ und 1.500 $ ist. Ein Chart mit arithmetischer  Skalierung gibt prozentuale Veränderungen nicht akkurat wieder, während  ein logarithmischer Chart prozentuale Veränderungen perfekt darstellt -  und das ist wichtig. Wenn sich der Preis einer Vermögenslage, die Sie  besitzen, verdoppelt, dann zeigt sich der relative Zuwachs Ihres  Vermögens anhand dieser prozentualen Steigerung. Wenn sich der Preis  Ihrer Vermögensanlage also von 2 $ auf 4 $ verdoppelt, dann ergibt sich  derselbe prozentuale Zuwachs wie bei einer Verdoppelung von 10 $ auf 20 $  - auch wenn sich natürlich die absoluten Beträge, abhängig davon, wie  viel sie von dieser Vermögensanlage halten, unterscheiden können....

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15820

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TalentfreieZo.: hyperbolischer Verlauf in anderen Währungen
 
04.04.11 16:02

 

 

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=15820&seite=1

 

biomuell: sehe ich wie Du, redlumen
5
04.04.11 16:04
wir werden erst wieder in deinem oben beschriebenen Szenario eine echte Deflation (wahrscheinlich mit Depression vergesellschaftet) sehen.

Alles andere vorher sind nur mehr oder minder zeitlich begrenzte deflationäre Schocks (wie "Lehman") in einem langfristigen inflationären Umfeld/Trend - ja, angetrieben von den Notenbanken und Politikern unter starkem Lobbying/Nötigung/Erpressung der "too big to fall"- Banken.

Man sollte solche deflationäre Schocks, die noch kommen werden, nützen, um Geld gegen Sachwerte, u.a. vorallem Edelmetalle umzutauschen. Da wird es noch eine ganz erhebliche Volatilität geben in den nächsten Jahren mit entsprechend guten Nachkaufsmöglichkeiten.

Irgendwann ist SENSE mit einem Schuldenschnitt. Dieser kann MIT oder OHNE Währungsreform erfolgen).

Zeitlich ist dieses von mir erwartete Szenario sehr schwer bis unmöglich zu prognostizieren.

Dafür ist aber der langfristige TREND für mich umso klarer: INFLATIONÄRES UMFELD.  - Das scheint spätest nun jetzt auch von den Deflationslügnern und den Protagnisten des Goldlügenthread  verstanden worden zu sein. Der "Gold ist eine Lüge" Thread ist entsprechend in der Versenkung verschwunden.

Die Logik & Absicht hinter den Lenkern des globalen Finanzsystems dahinter könnte logischer und klarer nicht sein:  die oben von mir erwähnte Umverteilung.

Irgendwer muss die Zeche schließlich bezahlen - und am einfachsten geht das nun mal mit einem realen Kaufkraftverlust der Massen. Wie denn sonst ??? Sagt mir das bitte !

Eine Währungsreform, Währungs/Schuldenschnitt etc - ist SCHNITT - den wird die Elite erst machen, wenn es gar nicht mehr anders geht. Warum schon früher als nötig ?

Eine längerbestehende Deflation würde aber diesen Zeitpunkt des Währungs/Staatenkollaps/Schuldenschnitt zeitlich deutlich vorverlegen. Darain ist die Finanzelite keinesfalls interessiert. Sie ist viel mehr daran interessiert das perfide Spiel der Umverteilung über Inflation möglichst lange weiterzuspielen, mit dem der Masser das Geld (von vielen sogar noch fast unbedingt oder zumindest sie wissen nicht, warum alles teuerer wird) .

Solange die Kuh noch Milch gibt, wird man sie nicht schlachten. Aber keiner sollte auf eine Gnade des Systems hoffen, wenn das Spiel über Inflation nicht mehr weitergespielt werden kann, weil die Leute dann irgendwann ihren Konsum deutlich reduzieren müssen. Dann haben wir das, was wir schon Griechenland und UK sehen: Stagflation oder Inflation und Depression parallel.  Das wird dann der Zeitpunkt sein, wenn die Finanzelite bemerken wird, dass die Kuh kaum noch zu melken ist. Dann wird ein neues Kapitel angegangen: Schuldenschnitt (mit oder ohne WR).

Zu diesem Zeitpunkt wird die Finanzelite bereits einen grossen Teil der Sachwerte inklusive Edelmetalle in den Taschen haben.

Man sollte sich auf obiges langfristiges Szenario vorbereiten. Sparen und über die Jahre in Sachwerte, vorallem Gold & Silber anlegen. Wenn wir eiens Tages wegen der Teuerung keine Reserven mehr bilden können (nicht mehr sparen können), dann geht eh nichts mehr. Schulden schon unbedingt früh zurückzahlen - sonst wird man es eines Tages mit den Verkauf von angehäuften Sachwerten tut müssen.
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biomuell: Darüberhinaus
 
04.04.11 16:19
zielen meine Erwartungen auch dahin, dass Angebot (peak oil)/Nachfrage bedingt der Ölpreis nun spätestens seit 2006 langfristig hoch bleibt und im Steigen begriffen ist - unterbrochen nur von scharfen aber kurzen Phasen im Zuge eines deflationären Schocks (Lehman).

Solche kurzen Phasen "billigen Öls" sind aber die Ausnahmezustände und haben nichjt bestand (egal wie oft oder wie sehr sich das einige wünschen). Dieses teure Öl wird auch zu dem von Redlumen engsprochenenen deutlichen Wohlstandsverlust beitragen.

Man sollte sich Gedanken machen, wie man in einem solchen langfristen Umfeld - mit Inflation auf der einen Seite und realen Wohlstandverlust umgeht. Otto Normalverbraucher und der "typische" Anleger wird sich dem nicht entziehen können. Das geht gar nicht (System würde sonst schon morgen im/explodieren).
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