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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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Gold 4.213,88 $ +0,07% Perf. seit Threadbeginn:   +438,24%
 
AllesKlaro:

Der Weltuntergang fällt aus

5
15.03.11 16:09

Der Weltuntergang fällt aus ---- Auf ein Neues

Bei einigen Threadteilnehmern (ohne Ilmen zu Nahe treten zu wollen) denke ich, dass Diese zu viel im Maya Kalender geblättert  und zu viel Emmerichfilme gesehen haben. Die Situation in Japan ist beängstigend, ja, aber wenn wir von Denen etwas lernen können, dann ist es die Gelassenheit und Ruhe mit denen solche Ereignisse angegangen werden. Die rappeln sich aus der Situation schon hoch. Das sind Stehaufmännchen.

Zum Thema:Gold und Silber:

An JP Morgen und Konsortens Stelle, hätte ich heute die Situation genutzt um massiv die Preise durch Shorts nach unten zu knüppeln. Der Markt ist labil. Aufgrund der Unerfahrendheit  Aller mit solchen dramatischen Situationen - wie in Japan- umzugehen, wird vielfach das Abwarten und Tee Trinken Prinzip oberhand gewinnen. Geplante Käufe werden etwas aufgeschoben. Wenn die Nachfrage nur etwas geringer auf dem Silbermarkt ist, ist der Ideale Zeitpunkt um zu Shorten. Senken sich die Kurse, werden bei den Papiertigern Verkaufsorder ausgelöst, dann noch ein paar Shortpositionen und Untergangsszenarien nachschieben und der Silberpreis ist 10 Prozent im Keller. Genau das ist dann gewollt.

Pech für die Long-Zertifikathalter . Die physisch Investierten sitzen die Situation auf ihren Hintern aus. Besser, wenn Sie können,  wird Nach gekauft. Gold korrelliert weiterhin mit dem Silberkurs.

Die Rahmenbedingungen mit den sich jetzt noch verstärkenden Dollar- und Euroschwächen, sprechen immer noch ganz eindeutig für die Edelmetalle. Meiner Meinug nach wird das noch eine ganze Zeit so bleiben.

Der Weltuntergang fällt aus -- Auf ein Neues

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biomuell:

Birne "Schlimmer als Tschernobyl... "

 
15.03.11 16:12
das finde ich reine Panikpache ohne Fakten oder auch nur Theorie, WIE es denn zu einem vergleichbaren Ausstoß an Radioaktivität wie in Tschernobyl kommen soll.

Wenn nichts zu brennen beginnt, dann wird es auch keine vergleichbare Rauchwolke geben, die einen radioaktiven Fall out begünstigt.

Gelöscht mit Meerwasser wird übrigens auch nicht mehr versucht. Bringt auch nichts.

Selbst ein 100% geschmolzener Kern, selbst wenn alle 4 gemeinsam zu einem grossen zusammenschmelzen kann keine kritische Masse (hinsichtlich Nuklearexplosion) ergeben.

Dass Vorort die Strahlung sehr hoch ist, daran habe ich keinen Zweifel - aber sehr wohl gegenüber Panikmache, die von "schlimmer als Tschernobyl" sprechen. Dafür fehlen die Fakten bzw. Vorraussetzungen.

Sofern ich nichts übersehen, WAS dort in grösserem Umfang zu brennen beginnen beginnen könnte, wird es nicht annähernd eine solche radioaktive Verseuchung geben wie es der Graphit-Brand und daraufhin entstehende Rauchwolke nach Tschernobyl verursacht hat.
Hilfe, werde von einem psychopathischen "witzig" -Stalker verfolgt. Von wem? Seht meine Bewertungen"
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biomuell:

Panikmache(r) pur und Kontraindikator

 
15.03.11 16:15
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Birne111:

Dann bin ich eben...

 
15.03.11 16:33

...ein unverbesserlicher Hysteriker, der sich übertriebene Sorgen macht, wenn es in vier Reaktoren Explosionen und 8m² grosse Löcher in den Reaktorabdeckungen gibt.
Vielleicht sollte ich wirklich den Regierungen vertrauen, die werden die Probleme schon ohne größere Auswirkungen meistern.

Im Ernst - wenn sogar die Atom-Apologetin Merkel nach der Laufzeitverlängerung sich um 180° dreht (die kriegt vom wissenschaftlichen Dienst bestimmt ungeschönte Lageeinschätzungen), dann ist da was im Busch. Und zwar mehr als ein bisschen Landtagswahlgedöns. Nämlich eine tiefgreifende Verunsicherung der Wahlschafe bzgl Kernkraft, die sich aber nur manifestieren kann, wenn tatsächlich handfeste Auswirkungen weit über ein paar verstrahlte Kraftwerksmitarbeiter hinaus auftreten. Massivste Auswirkungen, die das Vertrauen der Menschen in die Reaktorsicherheit erschüttern.
Dies antizipiert Merkel und stellt sich klug darauf ein mit ihrem Politikschwenk. Und das, obwohl sie damit CDU-Granden wie Konzerne gleichermaßen vor den Kopf stößt.
Warum tut sie das? Weil sie den Durchblick hat (Herrschaftswissen über die wahren, bevorstehenden Folgen).

Antworten
Donp1964:

Verrückt

4
15.03.11 16:36

Em fallen, Aktien fallen, Usd/Eur/Sfr halten sich relativ gut... Der Yen steigt????????? Verkaufen die Anleger Gold und Silber und legen es in Yen an???? Glaubt da wirklich einer enrsthaft dass sich die radioaktive Verstrahlung mit einem Kärcher einfach wegspülen lässt??? Und vielleicht dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen werden??? Die Pillen die diese Zocker einnehmen hätte ich auch gerne :-))

1) Ich empfinde tiefste Mitgefühl für die Japaner die unter dieser Katastrophe leiden müssen

2) Ich denke  das ist Tschernobyl hoch fünf.Japan ist so dicht besiedelt, die Wirtschaft abhängig vom Atomstrom (wie soll es da weitergehen?), wir haben nicht nur einen Reaktor der durchgeht sondern einige...und möglicherweise auch noch in anderen japanischen Akws Probleme...Exporte aus Japan werden dann in Zukunft auf Radioaktivität geprüft werden, der Konsument will Klarheit was er kauft..Die Wirtschaft wird enorm darunter leiden (Oder will jemand ein selbstleuchtendes Auto?).Wie will man eine verstrahlte Gegend wieder aufbauen?? Ist schon oft gesagt worden ... Einen Krieg kann man wegräumen und wieder aufbauen, aber einen verstrahlten Boden kann man nicht wieder herstellen.

Antworten
biomuell:

birne

2
15.03.11 16:47
Das hat mit  "Vielleicht sollte ich wirklich den Regierungen vertrauen, die werden die Probleme schon ohne größere Auswirkungen meistern."

nichts zu tun.

Ich frage mich aber denoch: WAS soll dort zu brennen beginnen, bzw. WIE soll es dort - vergleichbar mit Tschernobyl - zu einer vergleichbaren, weitflächigen Ausbreitung einer radioaktiven Staubwolke kommen wie es in Tschernobyl der Fall war ? Dieser Graphitbrand hat lange gedauert.

Ich bin kein Experte, aber in 2 Punkten sehe ich ganz grosse Unterschiede: in Japan sind es eben keine Graphit-moderierten Reaktoren (der Graphitbrand war das grosse Problem in T.) und Tschernobyl hatte laut meinen Infos auch keinen Stahlmantel.

Auf letzteren Bestand würde ich auch nicht wetten, aber ich denke und hoffe doch, dass sich im "Auffangbecken" dann doch kein brennbares Material befindet. Und falls Wasser dort ist, dann wird Dampf entstehen, der vergleichbar zur Graphitbrandwolke nach T. auch relativ harmlos sein würde.

Wie gesagt, ich bin natürlich auch kein Experte, aber mir fehlen hier einfach die Vorraussetzungen für die Panikmache wie sie aktuell in manchen Medien (fear sells) und Postern (wie zB auch im US-BT) verbreitet wird.
Hilfe, werde von einem psychopathischen "witzig" -Stalker verfolgt. Von wem? Seht meine Bewertungen"
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Donp1964:

@biomuell

 
15.03.11 16:52

Also wenn sich die Radioaktivität so überhaput nicht verbreiten kann, warum dreht dann der US Flugzeugträger UM??? Die Amis wissen genau Bescheid , SORRY!

Antworten
AllesKlaro:

@Birne 111

4
15.03.11 16:53

Unser Hosenanzug ist eine gewiefte Strategin. Unabhängig was Sie wirklich aus Japan weiß, weiß Sie auf jeden Fall, dass bei den nächsten Landtagswahlen Ihre Überlebenschancen  gleich Null  sind, wenn Sie keinen  Schwenk in der Atompolitik macht .

Auch die Großkonzerne wie EON, RWE usw. verstehen Merkels Handeln. Wenn die Grünen oder die SPD an der Macht sind, werden die Gesetze eh geändert, da wird Ihnen die CDU/FDP als Verhandlungspartner lieber sein und bleiben. Bis jetzt existiert nur ein Moratorium. Es ist Nie -und das betone ich- NIe gesagt worden, dass die alten Meiler nach Ablauf der drei Monate nicht wieder ans Netz können. Sicher aus Rücksichtnahme wird man einige Uraltkraftwerke aus lassen, aber die noch zu produzierenden Stromeinheiten werden sicherlich auf die Verbleibenden umgelegt.

Schau nur wie die Uckermarkerin sich bei der Schaffung der Transferunion verhalten hat. Einfach Hinterfotzig. Durch die Hintertür wird man vor vollendete Tatsachen gestellt, egal ob das Volk das will oder nicht. Und Geradestehen müssen wir jetzt Alle für Ihr Handeln.

Antworten
Alibabagold:

Gold steigt weiter - Japan ist pleite

 
15.03.11 17:02
www.cash.ch/news/alle/...r_japanische_staatspleite-1012930-448

«Katalysator für japanische Staatspleite»
Bruno Verstraete, Gründer und CEO von Nautilus Invest.
16:09

Als Folge der Katastrophe in Japan können sich die Zinskosten für die Staatschulden erhöhen, sagt Bruno Verstraete, CEO von Nautilus Invest, im Interview. Die möglichen Folgen: Eine Staatspleite.

Peter Hody

cash: Wie beurteilen Sie die Reaktion der Bondmärkte auf die Katastrophe in Japan?

Bruno Verstraete: Ich bin etwas überrascht: Nur die Kurse der 30-jährigen japanischen Staatsanleihen sind gefallen. Die Kurse der 10-jährigen sind dagegen etwas höher. Die Situation ist aber sehr heikel.

Inwiefern?

Japan zahlt bislang auf 10-jährige Staatsanleihen nur 1,25 Prozent Zins. Das ist angesichts der hohen Verschuldung wenig. Bislang hatte Japan den Vorteil, dass es sich selber refinanzieren konnte. Aber in den vergangenen fünf Jahren ist die Sparquote im Vergleich zum Bruttosozialprodukt von 18 Prozent auf heute noch 3 Prozent gefallen. Das bedeutet, dass Japan sich früher oder später im Ausland refinanzieren muss. Und ausländische Investoren werden keine 1,25 Prozent Verzinsung auf 10-jährigen Staatsanleihen akzeptieren.

Wie wirkt sich nun die Katastrophe aus?


Sie beschleunigt dieses Problem in Japan natürlich. Durch die wirtschaftlichen Ausfälle steigt der Refinanzierungsdruck – nicht nur in Japan, auch weltweit. Die Konsequenz ist, dass Staatsanleihen ihren Status als sichere Anlage einbüssen. Allein das Volumen an Staatsanleihen, das 2011 vom Markt absorbiert werden muss, wird die Zinsen in die Höhe treiben. In Japan war die Verschuldung von 220 Prozent des BIP kein Problem, solange die Anleihen nur mit 1,25 Prozent verzinst werden mussten. Wenn sich aber die Zinsen verdoppeln, kann so ein Land Pleite gehen. Und da sprechen wir von ganz anderen Dimensionen, als bei einer griechischen Staatspleite.

Die Schuldensituation könnte also eskalieren?

Die jetzige Katastrophe könnte der Katalysator für eine japanische Staatspleite sein. Im Prinzip hat das Land nur zwei Möglichkeiten: Geld zu drucken oder weiter Schulden aufzunehmen. Beides wurde schon probiert und hat nicht besonders gut funktioniert.

Eine Art Rettungsschirm wie in der EU gibt es nicht.

Japan ist in diesem Fall natürlich viel isolierter als ein EU-Land. Auch der Währungsfonds könnte kaum eine Hilfe sein, da er bereits überlastet ist. Er ist schlicht zu klein, um der weltweit zweitgrössten Volkwirtschaft aus der Not zu helfen.

Was ist mit Gläubigerländern wie China?

China könnte natürlich einspringen und japanische Schulden aufkaufen. Doch selbst wenn weitere Länder einspringen würden, wäre das keine Lösung des Problems. Im Gegenteil: Früher oder später könnte sich das Verschuldungsproblem so stark ausdehnen, dass die Weltwirtschaft einen Reset bräuchte.

Wie hoch ist denn der jährliche Refinanzierungsbedarf von Japan?

Die Details kenne ich hier nicht. Aber: Weltweit müssen im laufenden Jahr 25 Prozent der aufgelaufenen Staatsschulden refinanziert werden. Das allein ist eine gigantische Summe. Mit den jetzigen Ereignissen in Japan wird dies sicher schwieriger.

Wie meinen Sie das?

Zurzeit werden auf Staatsanleihen noch keine Risikoprämien bezahlt. Das Risiko von Staatspleiten ist aber vorhanden. Für Investoren könnte dies irgendwann nicht mehr aufgehen. Sie kaufen keine Bonds mehr. Signalwirkung werden die Bond-Auktionen in den USA haben. Bislang waren die Auktionen in der Regel rund dreifach überzeichnet. Sinkt aber die Nachfrage unter diesen Faktor drei, steigt der Zinsdruck sofort. Davon ist auszugehen. Und das bedeutet, dass Staaten nur noch viel teurer Schulden machen können werden, was wiederum die Zinsen steigen lässt. So ein Szenario liesse sich kaum mehr in den Griff bekommen.

Was sind denn realistische Lösungen, die Japan nun offen stehen?

Schwierig. Die Notenpresse anzuwerfen hat in der Vergangenheit nicht gut funktioniert, da es sich um eine stark exportorientierte Volkswirtschaft handelt. Durch den Zufluss an Fremdwährungen steht der Yen steht damit immer unter Aufwärtsdruck, was die Ökonomie wiederum bremst. Der Devisenfluss war auch bislang der Grund, warum Japan sich so billig mit 1,25 Prozent refinanzieren konnte. Aber das könnte sich nun ändern. Investoren wollen mehr Geld sehen für ihr Risiko.

In den USA hat sich ja auch Pimco von den Staatsanleihen abgewendet.

Die USA profitieren momentan noch von den riesigen Cash-Beständen und von der Unsicherheit an den Aktienmärkten. Aber das tun alle Schuldnerländer. Was aber, wenn weitere Investoren wie Pimco-Chef Bill Gross handeln? Alle vier grossen Währungen, Dollar, Yen, britisches Pfund und der Euro kämen enorm unter Druck. Das Schuldenproblem der Staaten betrifft die gesamte Weltwirtschaft – ausser vielleicht China und Lateinamerika.

Die EU streitet sich weiterhin über die Ausgestaltung des Rettungs-Fonds. Was sind die heiklen Punkte?

Es geht um die Ausweitung der Garantien von 250 auf 440 Milliarden Euro. Die Sicherheiten dafür können nur die sechs EU-Länder geben, die ein Triple-A-Rating haben: Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Finnland und die Niederlande. Und nur Frankreich und Deutschland haben sich bislang bereit erklärt, diese zusätzlichen Garantien zu leisten. Das wird noch für Diskussionen sorgen. In Deutschland hat sich ja bereits die Opposition gegen eine Ausweitung der Garantien gestellt. Und die ganz grosse Frage wird sein, ob eine Einigung dann auch allen EU-Mitgliedsländern und im lokalen Parlament zur Abstimmung vorgelegt wird. Das möchte man aber vermeiden.

Was ist die Rolle der Europäischen Zentralbank in diesem Tauziehen?

Die EZB will, dass die European financial stability facility  (EFSF) auch Staatsanleihen auf dem Sekundärmarkt kaufen darf. Dadurch könnte die EZB die Aktivseite ihrer Bilanz deutlich entlasten. Wenn aber die EZB Staatsanleihen wieder verkauft, wird das eine Zinsreaktion auslösen.

Griechenland wurden tiefere Zinsen gewährt. Genügt das, um die Pleite nun doch zu verhindern?

Temporär nützt das. Eine Zinsreduktion von 1 Prozent bringt Griechenland rund 6 Milliarden Euro. Aber der Rückzahlungskapazität ist damit nicht geholfen. Und Griechenland ist bezüglich seiner Sparanstrengungen als auch der Steigerung der Steuern am Limit.

Portugal weigert sich nach wie vor, unter den Rettungsschirm zu treten und kann sich noch am Kapitalmarkt refinanzieren.
Der Markt wird in den kommenden Monaten Portugal einem Test unterziehen und voraussichtlich unter den Rettungsschirm treiben. Das wird dann auch ein Testfall für den Rettungsmechanismus der EFSF. Denn der Markt will Gewissheit haben, ob mit der EFSF die Probleme tatsächlich gelöst sind.

Bruno Verstraete ist Gründer und Chef des Vermögensverwalters Nautilus Invest in Zürich.
www.cash.ch/news/alle/...r_japanische_staatspleite-1012930-448
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maba71:

@bio

2
15.03.11 17:05
Brennen wird dort überhaupt nichts! Was auch????
Aber wenn die Reaktor-Lava sich durch den Mantel frisst und auf das Meerwasser/Borgemisch trifft, dann wirds schon einen Knall geben. Da kommen 2000 Grad Celsius daher, also nur Pffffft wirds nicht sein.
Und dann wird sich herausstellen, ob Sie durch dieses Gebräu aus Meerwasser/Bor erfolgreich sind und die Reaktion, die dann eintreten wird, zu verlangsamen.
Aufhalten kann man es eh nicht mehr.
Dazu deuten viele Indizien hin, daß Sie nur noch das notwendigste machen, bis zum bitteren Ende.
Das schlimmst an der Sache ist die dichbesiedelte Bevölkerung, wir reden da mal von rund 40 Mio in einem Umkreis von 250 km Richtung Tokio, egal wo der Wind dann wehen wird. Ist eh alles nur Spekulation.
Der 3. Reaktor ist m.E. das schlimmste an der ganzen Sache, weil er ein immens hohes Plutonium in sich trägt, mehr als das 20-30 fache von Tschernobyl.
Aber es ist alles Spekulation, wir können nur zusehen und dann unsere Schlüsse ziehen oder auch nicht!
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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biomuell:

Donp1964: #30432

 
15.03.11 17:05

Eigentlich müsste ich auf diese Frage, gar nicht antworten, denn das ("Also wenn sich die Radioaktivität so überhaput nicht verbreiten kann")  habe ich auch nie behauptet.

Zur Info: diese im Vergleich zu Tschernobyl geradezu lächerlich gering radioaktive Wolke (entstanden durch die Lachgasexplosion, die die äussere Betonhülle des Reaktors zerstört hat, hat zu einer MONATSDOSIS des erlaubten Grenzwertes bei den US-Soldaten geführt.

Die Radioaktivität der Wolke nach Tschernobyl war um Zehnerpotenzen höher UND der anhaltende Graphitbrand in Tschernobyl hat auch über einen um Zehnerpotenten länger anhaltenden Ausstoß gesorgt als die kurze Knallgasexplosionen in Japan.

Bitte etwas genauer lesen, ich sage nicht, das KEINE Radioaktivität in die Umwelt gelangt, aber ich sage, es fehlt die BASIS für eine Panikmache wie "schlimmer als Tschernobyl".

 

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biomuell:

maba

 
15.03.11 17:13
das Plutonium liegt dort schon länger, eine nukleare Explosion wird es nicht geben. Ohne Brand auch kein vergleichbare Rauchwolke wie nach Tschernobyl; und während das brennende Graphit in Tschernobyl die Folgen der Kernschmelze erst so richtig verschlimmert hat, wird hier - falls der Stahlmantel nicht hält - auf sicher nicht brennendes Bor-Wassergemisch treffen. Dieses würde verdampfen, aber  - anders als Graphit - die Sache nicht um ein Vielfaches verschlimmern und anders als ein Graphitbrand eher zur Abkühlung beitragen. Dass noch mehr radioaktiver Dampf nach Tokio gelangt, halte ich für gut und dass die Strahlenbelastung in Tokio noch steigen wird genauso - aber ich sehe grundsätzlich andere Vorraussetzungen wie in Tschernobyl.

Das ganze natürlich in der Annahme, dass wie gesagt kein Brand entsteht. Ein Verdampfen des Wassers im Auffangbecken wäre ein zeitlich auch vergleichbar KURZ gegenüber einem Graphitbrand (wie in T.)

Was inzwischen augescheinlich ist, dass man im Moment dort kaum noch etwas tun kann, ausser beten, hoffen und abwarten bis die Kerne dort - hoffentlich - langsam abkühlen.

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biomuell:

Man wird auch "Japan" reinflationieren

 
15.03.11 17:25
wobei ich hiermit nicht die Hilfe für die japanische Wirtschaft und Japan insgesamt meine, sondern mögliche Effekte die das Desaster auf die Weltwirtschaft haben wird.

Zumindest wird "Japan" wohl missbraucht werden als Argument für eine weiter anhaltende Geldschwemme.

Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Das dürfte in der Natur von uns Menschen liegen.
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zonenwachtel:

zurück zum Gold..

4
15.03.11 17:26
Das ManagerMagazin hat eine für mich beeindruckende Erklärung für den Kursrückgang:

"Der weltweit größte Gold-ETF, der SPDR Gold Trust, berichtete am Montag den zweiten Tag in Folge über Abflüsse von knapp 2 Tonnen. Möglicherweise lassen sich einige Anleger derzeit Gold physisch ausliefern, heißt es in einer Analyse der Commerzbank vom Dienstag."

www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/...1091,00.html#ref=rss

Was das bedeutet, dürfte klar sein: der Wert eines ETF´s ist ausschlaggebender für die, als der Wert des eigentlichen Gutes...

Dabei ist der reale Hintergedanke genau das Gegenteil: "Lieber doch kein Zertifi(c)kat, lieber das Gold an sich."

Unser System ist manipuliert und krank. Macht aber nix, wenn man´s rechtzeitig merkelt.

Ich möchte nochmal an mein Posting von Sonntag erinnern: heute brechen die Märkte ein, weil es bestimmte Gruppen zulassen und einleiten. Am Montag haben sie sich entsprechend positioniert. Für die kleinen Derivatezocker aber schon katastrophal.

Alle spielen mit Geld, das ihnen gar nicht gehört. Hat jemals einer von denen den berühmten Sack Reis BESESSEN? Oder 1000t Weizen? Oder 2Mio. oz. Silber?
Antworten
biomuell:

Radiation falls in Japanese

 
15.03.11 18:30
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ringelpietz:

Stelle 0:40 - No Comment!

 
15.03.11 18:57
Antworten
freizeitdesign.:

Beben

4
15.03.11 19:24
Hallo zusammen

Über das zustandekommen der Ereignisse bin ich so wie viele nicht im klaren.  Nun meine gesammelten Hinweise.  Wer mein Posting durch geht sollte sich mindestens zwei Stunden Zeit nehmen.

Das Erdbeben in Japan geschah am 11. 3. ergibt 33. Der Tsunami war nicht 32 oder 34  Fuß hoch sondern exakt 33 Fuß.
Hier die Quelle mit Quelle

Watchman Video Broadcast 03-13-11, Earthquake 3-11
http://mikehoggard.com/watchman-series/...t-03-13-11-earthquake-3-11/

Zur Erdbebenwaffe
Japans Megabeben- Beschreibung der Erdbebenwaffe
http://www.youtube.com/...wO-1DF5RKQ8&feature=channel_video_title

Natürlich suche ich immer Lösungen, dass man als Einzelner nichts machen könne stimmt schlichtweg nicht. Gerade jetzt wird Hysterie und Panik verbreitet und versetzt Massen in Angst und Schrecken, gerade das legt bei manchen Fähigkeiten lahm.
Thomas Campbell - The Hawaii Seminar 2of14
http://www.youtube.com/...wO-1DF5RKQ8&feature=channel_video_title

Ein mögliche Ursache bezieht sich auf den folgenden Artikel. Das bezieht sich nicht nur auf Manipulationen wie von Gold und Silber, es ist für ene gewisse Gruppe schlicht  Realität. Der weiterführende Link ist sehr empfehlenswert.
Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt .... dabei ist ER das "BÖSE"
http://zeitwort.at/index.php?page=Thread&threadID=9664
Antworten
freizeitdesign.:

Thomas Campbell

3
15.03.11 19:30
Sorry, ein Link passt nicht!

Thomas Campbell - The Hawaii Seminar 2of14
http://www.youtube.com/watch?v=-XZ8spPAWzg&feature=related

http://www.youtube.com/user/twcjr44
Antworten
vincewega:

Im wirklichen Krisenfall

 
15.03.11 19:35
ist auch in EM keine Sicherheit.
Das lässt sich wieder mal klar erkennen.

Die Hyänen sind seit letztem WE nun am Start.
Es gilt die Long und Short Positionen gut zu plazieren,
zum richtigen Zeitpunkt billig gebeutelte Werte nachzukaufen,
auf richtige Werte zu setzen (Erneuerbare Energien und in Japan in Bauwerte)
und aus der Krise so richtig fett Kapital zu schlagen.

Kapitalismus ist schon ne echt schmutzige Sache.......
Antworten
Börsensieger:

Japan ist noch lang nicht Pleite

5
15.03.11 19:55

Immer schauen wo man verschuldet ist und vorallem wo man auch noch liquide Aktiva hat.

Und da hat einer schon die Hosen voll. Soviel ist sicher.

Geithner: Japan wird keine US-Staatsanleihen verkaufen

US-Finanzminister Tim Geithner rechnet nicht damit, dass Japan wegen der  Naturkatastrophe US-Staatsanleihen verkaufen müsse, um zusätzliche  Barmittel anzuhäufen. „Japan ist ein sehr reiches Land mit einer hohen  Sparquote, das in der Lage ist, nicht nur die humanitäre Herausforderung  zu meistern sondern auch den Wiederaufbau“, so Geithner. 

www.derboersianer.com/...=619&tx_wcxmlnews_pi3[uid]=253144

Anm.: Ja wollen, könne und müssen. Tja wie gesagt weh wenn einer der großen Staatsanleihenkäufer plötzlich zum Verkäufer wird. Dann wirds brennslig für den Ami. Und bevor Japan Pleite geht, geht die USA unter. Die Katastrophe die sich in Japan abspielt wird dann nach Amerika exportier. Eine wirklich heikle Situation ist das. Jetzt mal rein aus finanzpolitischer denke her. Warum der Yen steigt ist doch klar. Japan hat ja eine menge Aktiva im Ausland und die wird abegzogen weil sie im Inland benötigt wird. Da fallen dann mal die Börsen Weltweit und die Landeswährung geht nach oben. Bin mal gespannt wie man diesen Knoten lösen will. Wiederaufbau ohne die Amerikanische Aktiva nicht in anspruch zu nehmen. Ich glaube wenn der Japaner in seinem Gemüt doch eher ein stiller ist, aber das müsste man ihm dann mal erklären. Warum sollen alle Japaner einen auf Solidarisch machen wenn man Geldberge im Ausland hat.

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
Antworten
biomuell:

vincewega

3
15.03.11 20:02
"ist auch in EM keine Sicherheit.
Das lässt sich wieder mal klar erkennen."

Ich weiss nicht, warum mein Geld auf der Bank heute sicherer wäre als mein Gold im Safe. Was hat ein Erdbeben, Tsunami oder AKW Unfall mit der Frage zu tun, ob FIAT oder Gold weniger oder mehr "sicher" sind.

Ich habe gestern schon gesagt +5 % oder - 5% -  jeder mit einen Mindestmaß an Börsen/Investmenterfahrung misst einem Tageskurs an Tagen wie gestern oder heute keine wirkliche Bedeutung zu. Du scheinst das Wesen eines "Gold" Investments bis heute nicht zu verstehen. Es hilft nicht gegen Tsunamis, sondern gegen die beabsichtigte Umverteilung, Betrug und Enteignung via Inflation.

Hoffe, etwas zur Aufklärung beigetragen zu haben.
 
Schnell"analysen" auf Basis der gestrigen und heutigen Kursbewegungen sind so "wertvoll" wie ein 1 Mio Dollarschein....




.....aus Simbabwe.
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Antworten
mienensamml.:

Lage unübersichtlich

6
15.03.11 20:11
Angesichts der Katastrophe von Japan treten andere Horrormeldungen, wie der Bürgerkrieg in Libyen, vollkommen in den Hintergrund. Ohne Zweifel werden die Ereignissen aus Japan einen langen Schatten werfen. Während die Börsen Einbrüche hinnehmen müssen, steigen die Solaraktien von (finanziell) kaputten Unternehmen plötzlich deutlich an.
Merkel will die ältesten AKW in Deutschland (vorübergehend) abschalten. Alles gut und schön, aber Sarkozy macht keine Anzeichen, die Meiler in Frankreich abzuschalten.

Frankreich deckt seinen Strombedarf zu rund 80% aus Nuklearanlagen und ist damit Spitzenreiter auf dem Globus. Frankreich exportiert Strom hauptsächlich nach Deutschland und Italien. Die Aussteiger steigen beim Nachbarn ein und kaufen zu, das macht Sinn!

Schon einmal nachgedacht was passieren wird, wenn so ein Dreckskasten bei unseren Nachbarn hochgehen sollte? Wir haben vorwiegend Westwind, so dass der radioaktive Fallout bevorzugt bei uns landen wird.

Wie es weitergeht und welche Auswirkungen die Geschichte haben wir, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhersagen, weil die meisten Menschen nicht rational handeln. Japan ist wirtschaftlich angezählt. In Deutschland gedeiht hirnlose Hysterie.

Geigerzähler waren bereits am Montag ausverkauft. Welch ein Schwachsinn, denn in den Händen eines Laien und ohne weitere Laborausrüstung ist das Gerät relativ nutzlos.

Auch mit der eigenmächtigen Einnahme von Jodtabletten wird man sich hierzulande eher schaden. Wer vernünftige Vorsorge treffen will, der halte sich besser an die Szenarien einer zusammenbrechenden Logistik. Ob Japan auch der Trigger zum Meltdown des internationalen Finanzsystems sein wird, bleibt abzuwarten. Eine unmittelbare und direkte Auswirkung ist unwahrscheinlich, da müssen noch einige weitere Faktoren zusammenspielen. Falls es zu einem deutlichen Einbruch der Edelmetallpreise kommen sollte, das ist eine hervorragende Nachkaufgelegenheit. Die zu erwartende und befürchtende Deflation (Japankrise) findet gegen Echtgeld statt, nicht gegen Fiat-Money. Die ZBs werden daraufhin mit Sicherheit wieder massiv Geld in den Kreislauf pumpen. Industrierohstoffe können leiden, Lebensmittel werden eher noch steigen.

www.hgcn.de
Antworten
Original Geier.:

Fakt ist:

6
15.03.11 20:24
Zitat:

..... Es grenzt an kompletten und nicht mehr zu überbietenden Wahnsinn, Kernkraftwerke in erdbebengefährdeten Regionen zu installieren. Durch das, was derzeit in Japan geschieht, hat uns Mutter Natur in unglaublicher Härte und Dramatik vor Augen geführt, was der Mensch wirklich weiß und kann – nämlich gar nichts. Gemäß dem dümmsten Satz, der zu Beginn der Menschheitsentwicklung ausgesprochen worden sein und dem Menschengeschlecht die Richtung gewiesen haben soll (»Macht euch die Erde untertan«) glaubt der zweibeinige, nackte Affe, er könne tatsächlich diesen Planeten beherrschen und ungestraft Technologien entwickeln, die gegen das Naturprinzip gerichtet sind. Offenbar wird er erst begreifen, dass das nicht möglich ist, wenn der komplette Knockout vor der Türe steht oder große Gebiete der bewohnbaren Fläche unserer Erde verseucht sind. .....

Schluss-Zitat:

..... Man könnte an dieser Stelle abschließend sicherlich noch darüber spekulieren, was Japan (und der Welt?) angesichts der Katastrophen der vergangenen Tage bevorsteht. Das möchte ich allerdings nicht tun. Meine letzten Zeilen sind stattdessen den von den Natur- und menschengemachten Katastrophen heimgesuchten Menschen in Japan gewidmet, denen ich nach all dem, was sie bereits erleiden mussten, nicht noch Schlimmeres wünsche – auch wenn es leider nicht danach aussieht, dass sich meine Wünsche erfüllen werden. Die Ereignisse in Japan sind für mich das letzte Signal, das uns gegeben wurde, damit wir endlich begreifen, dass es so, wie es bisher lief, nicht weitergehen kann. Japan demonstriert – zumindest indirekt –, dass die »Eliten« trotz bekannter Naturgefahren bereit sind, Technologien einzusetzen, die letztlich das Leben Hunderttausender, ja von Millionen gefährden können. Hauptsache, die Kasse und der Profit stimmen. Es wird Zeit, dass wir uns als Menschheit von solchen »Eliten« befreien.
.....

info.kopp-verlag.de/hintergruende/...au-und-die-informati.html
Antworten
vincewega:

biomuell

 
15.03.11 20:36
klar das hab ich auch nicht gemeint.
Zu solchen "Tagen" sind viele Werte stark verfärbt, und sie zeigen trotzdem die eigene Natur. Viele warten einfach genau auf sowas, und dann wird eben Kasse gemacht.
Ich beobachte doch nur und konnte mir die Bemerkung nicht verkneifen.
Ich pers. werde wohl nie mit EM warm werden. Meine Meinung ist, das große Kurssteigerungen bei Gold derzeit nicht drin sind. Seit Monaten gehts nunmal mehr Richtung Osten. Auch wenn ich keine Hyäne bin(glaube ich zumindest), sehe ich nunmal lieber einen kurzfristigeren und permanenteren Anstieg meiner Investitionen.
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biomuell:

Dow

 
15.03.11 20:47
wahnsinn - wie von "Geisterhand" gezogen Richtung gap close.....

Don't fight the FED. Muss ziemlich frustrierend sein - für so manchen US-Bären.....

sorry, vincewega, #30449 dann habe ich Dich vorher missverstanden!
Hilfe, werde von einem psychopathischen "witzig" -Stalker verfolgt. Von wem? Seht meine Bewertungen"
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