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"Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt!"

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AllesKlaro:

Deutsche Beteiligung an der Eurorettung

11
10.02.11 10:01

Im eigenen Land wird über Studiengebühren, Zuzahlungen für Kindergärten, schlecht ausgestattete Schulen,  Kosten defekter Strassen, Gebühren usw.  bis auf den letzten Euro gefeilscht und es der Bevölkerung aufgelastet. Den Banken, Finanzakrobaten und den Eurokraten dafür hinterhergeworfen. Wie lange lassen wir uns das noch gefallen?

Das sind die verschiedenen Rettungsinstrumente der Euro-Länder, der EU und des IWF..

Der Rettungsschirm (European Financial Stability Facility, EFSF), unter  den nun Irland als erstes Euro-Land schlüpfen will, umfasst Kredithilfen  für Länder mit massiven Zahlungsproblemen von 440 Milliarden Euro.  Deutschland ist daran mit einem Haftungsanteil von knapp 148 Milliarden  Euro beteiligt, Frankreich mit knapp 111 Milliarden Euro. Als Maßstab  für die einzelnen Länder gelten die Kapitalanteile der Euro-Mitglieder  an der Europäischen Zentralbank. Der Rettungsschirm außerhalb des  bisherigen EU-Regelwerkes läuft im Juni 2013 aus.                

Der „European Financial Stability Mechanism" der Europäischen Union, der  eigentlich Ländern bei Naturkatastrophen helfen soll, hat ein  Hilfe-Volumen von maximal 60 Milliarden Euro. Daran trägt Deutschland,  gemessen an seinem Anteil am EU-Budget, rund 11,3 Milliarden Euro.                

Die Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) flankieren die  europäischen Rettungsinstrumente und belaufen sich auf 250 Milliarden  Euro. Entsprechend dem deutschen IWF-Kapitalanteil von knapp sechs  Prozent bedeutet das auf Deutschland rückgerechnet eine Haftungssumme  von 14,9 Milliarden Euro gegenüber 12,3 Milliarden Euro des zweitgrößten  EU-Staats Frankreich.                

Der Rettungsschirm für Griechenland war noch vor dem EU-Rettungsschirm  angesichts der rapiden Verschlechterung der Finanzlage in dem  südosteuropäischen Euro-Staat verabschiedet worden. Aus ihm wurden  bereits Hilfen ausgezahlt. Er hat ein Volumen seitens der Euro-Länder  von 80 Milliarden Euro. Davon entfallen gemäß dem EZB-Kapitalanteil 22,3  Milliarden Euro auf Deutschland.

Die europäischen Hilfen für Griechenland werden flankiert durch ein  IWF-Paket von 30 Milliarden Euro. Hier kommt Deutschland rückgerechnet  auf 1,8 Milliarden Euro Anteil.

Außerdem rechnet das Ifo-Institut EZB-Käufe von Anleihen bedrängter  Länder seit Mai 2010 als weiteres Hilfeinstrument mit einem Volumen von  63 Milliarden Euro (zum 2. November 2010) hinzu. Rechnerisch ergibt sich  auf Basis des EZB-Kapitalanteils für Deutschland eine Beteilgung daran  von 17,2 Milliarden Euro.

Und das reicht vorn und hinten nicht. Solange man nicht die Ursache bekämpft, kann man an den Symptomen herumdoktern wie man will. Es bleiben nur oberflächliche Reparaturen.

Quelle: Reuters, Basis: Zahlen des ifo-Instituts

www.welt.de/politik/deutschland/...n-macht-Merkel-nervoes.html

Es ist kein Zeichen von Gesundheit in einem kranken System angepaßt zu sein.

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Binnochda:

@AllesKlaro wie lange.........

11
10.02.11 10:29

Ich war als ich noch Jung war der Meinung , in D.  haben wir etwa 20%  verblödete in der Bevölkerung. Heute bin ich der Meinung es sind max. noch 20% normal.  Ansonsten wäre das was hier läuft nicht möglich. Die Typen die uns vertreten sind Korrupt und unfähig ganz wenige dieser Pappnasen sind in der Lage verantwortungsvoll mit unserem Geld umzugehen. Das System ist Krank und muß vor die Wand fahren bevor sich etwas ändert. Das das System sehr krank ist sieht man auch daran das Anwälte als Geschäftführer Internetabzockfirmen gründen und weil es gerade so noch von den anderen Juristen als am rande der Legalität eingestuft wird ungeschoren davon kommen. Jeder weiß es und keiner ändert es. Das sagt schon einiges über unsere Juristen und Parlamentarier aus. Das Gesetz schützt die Gauner vor denen uns das Gesetzt schützen sollte. Absurd aber das ist so. Man kann eben nur etwas vorsorgen und eventuell können wir mit dem gelben Metall etwas Sicherheit herüber retten. Was hier  fehlt ist eigentlich so eine Bewegung wie in Ägypten. Das Pack müßte zur Verantwortung gezogen werden. Aber wie der Michel so ist , er zieht seine Schlafmütze etwas weiter nach unten und das war es.

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10W40:

Die wirkliche Situation sieht..............

11
10.02.11 11:11

man eh am besten im  wirklichen Leben.

Ich bin seit 15 Jahren selbständiger Handwerker und die letzten 2 Wochen hatte ich mal wieder vermehrt Anrufe von Zeitarbeitsfirmen die mir Ihre Sklaven... ähhh Mitarbeiter anbieten. z.Z. zwischen 2 und 4 Angebote täglich, Tendenz steigend.

Das letzte mal als Leiharbeitsfirmen in dem Ausmaß kontaktiert haben war Anfang 2009. Und was da los war wissen wir ja.

 

Antworten
AllesKlaro:

Abzockereien @binnochda

5
10.02.11 11:14

Das Gesetz schützt auch die Bankster. Recht hast Du. Ich zweifel manchmal auch am Verstand der Bevölkerung oder  ist das immer noch das kollektive schlechte Gewissen , was uns nach dem Krieg eingetrichtert wurde, -oder Duckmäusertum? Wohlstandslithargie?
Übrigens: In Osnabrück hat ein nicht zu nennender Anwalt zig Internetfirmen bei Ihren Abzockereien unterstützt, tausende von Prozessen angedroht, den Leuten Angst gemacht und Diese dann  abgezockt. An dem Nummernschild seines 500 Daimlers, -wo sonst die Händlernamen stehen-, stand: Verbrechen lohnt sich. Scheinbar hat er von der Politik gelernt. Er ist nicht verurteilt worden.

Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich sagte schon einmal. Wenn es los geht treffen, wir uns alle in Berlin vor dem Bundeskanzleramt bei der Fahne mit dem Goldnugget. Vorsorglich male ich die schon :-)

Es ist kein Zeichen von Gesundheit in einem kranken System angepasst zu sein

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Birne111:

Nicht auf die Politik schimpfen...

5
10.02.11 14:37

...denn das ist auch nur ein Querschnitt der Menschen in unserem Land.

Wieviele können denn überhaupt noch mit Geld umgehen? Wer ist wirklich schuldenfrei?
Heute least doch jeder sein Auto oder finanziert, statt anzusparen. Dazu Wohnimmobilie auf Kredit, die Küche zu 0% finanziert, die Stereoanlage obendrauf und den Urlaub sowieso.

Die Politicos können nicht mit Geld umgehen, aber die meisten Deutschen auch nicht.
 

 

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Minespec:

wie hiess die kürzlich pleite gegangene Dänische

 
10.02.11 14:42
Bank ?
War glaube ich sogar die viertgrösste...
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TalentfreieZon.:

Panik vor Portugal-Pleite kehrt zurück

9
10.02.11 14:51

Die Risikoprämien auf  Staatsanleihen des westeuropäischen Landes schießen in die Höhe. Erneut  sieht sich die Europäische Zentralbank zum Eingreifen gezwungen. Dabei  wollte Lissabon diese Woche alles richtig machen.               

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Die Risikoprämien  auf portugiesische Staatsanleihen sind am Donnerstag auf ein Rekordhoch  gestiegen. Für Investitionen in zehnjährige Papiere forderten Anleger  zeitweise eine Rendite von 7,64 Prozent, ein Plus von 0,28  Prozentpunkten gegenüber dem Vortag. Steigende Renditen gehen bei  Anleihen mit fallenden Kursen einher, signalisieren also, dass sich  Investoren von den Papieren trennen. Gegen Mittag entspannte sich die  Lage, die Rendite ging auf 7,32 Prozent zurück. Nach Informationen der  Nachrichtenagentur Reuters kaufte die EZB portugiesische Staatsanleihen  auf, um die Kurse zu stützen......
 
Die EZB hatte in der vergangenen Woche das zweite  Mal in Folge auf Anleihekäufe verzichtet. Nachdem die Renditen auf  Schuldtitel hoch verschuldeter Euro-Staaten zu Jahresbeginn  zurückgegangen waren und mehrere Länder erfolgreich neue Anleihen auf  den Märkten platzierten, gab es bereits Spekulationen über eine  vollständige Einstellung der umstrittenen Stützungskäufe.
In  den vergangenen Tagen wurde aber deutlich, dass die EZB das ungeliebte  Programm auch nach Investitionen in Höhe von 76,5 Mrd. Euro seit Anfang  Mai noch nicht aufgeben kann. Vor allem die Renditen auf fünfjährige  portugiesische Staatsanleihen zogen scharf an, von 6,2 Prozent am Montag  legten sie bis Donnerstag auf 6,6 Prozent zu.....
 
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...ite-kehrt-zurueck/60010141.html
 
-----------------------------------------
Das, was wir heute sind, folgt aus den Gedanken, denen wir gestern nachgingen und unser
gegenwärtiges Denken bestimmt unser Leben, wie es morgen sein wird. (Jean-Paul)

“Gold is Money. Everything else is Credit.” (J.P.Morgan)
 
Antworten
Birne111:

Argh...

8
10.02.11 15:07

...Tarifanpassung meines Stromanbieters gerade bekommen, Abschlagszahlung bei gleichem Verbrauch +15% !!!
Und das ist schon einer der günstigsten Anbieter, wie ich auch gleich nochmal verifiziert habe.

Also U-Bahnfahrkarte +9%, Strom +15%. So fühlt sich also der Aufschwung an.

 

Antworten
Binnochda:

@ Birne111 : Nicht auf die Politik schimpfen..

10
10.02.11 16:33

Denke hier ----    ...denn das ist auch nur ein Querschnitt der Menschen in unserem Land. ----    das du einem Irrtum erlegen bist.

1/3 Parlamentarier   - Anwälte,  1/3  Parlamentarier - Beamte, 1/3 - Unternehmer und Selbständige.   der Rest  ist Querschnitt. 

Das waren mal  die Zahlen aus einigen Jahrbüchern - aktuell weiß ich nicht , aber meinst du wirklich das hätte sich geändert.  Ich meine eigentlich haben die Anwälte still und heimlich das Land übernommen.  Warum ist alles so kompliziert geworden. Da wo der gesunde Menschenverstand oder das gesunde Rechtsempfinden sagt oder das ist Recht oder Unrecht finden Anwälte in der Regel (wenn das Geld stimmt) meistens einen Weg das Recht rechts oder links herum zu drehen. Besonders wenn es um eigene Interessen geht. Warum sind so viele Anwälte in Leitenden Funktionen?  usw.   Wenn in unserem sogenannten Rechtsstaat wirklich ein Interesse am Recht bestehen würde wären diese Abzockganoven schneller im Knast als sie sich das Träumen könnten. 

Antworten
luftikuss:

@birne111 #29080

7
10.02.11 16:49
Soll man 50 Jahre lange sparen damit man sich endlich ein Haus oder Wohnung leisten kann? Soll man 7 Jahre lang sparen das man sich ein Auto leisten kann wenn man es jetzt braucht, auch gute gebrauchte sind verdammt teuer! Ich kann diese Leier echt nicht mehr hören! Kredite = Teufelszeug und PÖSE, PÖSE, PÖSE!

Die Wirtschaft würde sehr schnell zusammenbrechen wenn jeder nur noch zu 100% sparen würde und sein Geld nur noch für die LEBENSNOTWENDIGEN Dinge ausgeben täte. Dann hättest du womöglich sogar keinen Job mehr, der Geierwilli würde seine Firma verlieren weil nix mehr mit super tollen Schwertransportaufträgen da keiner mehr konsumiert!

Ich verstehe nicht wie man Kredite von Haus aus so verteufelen kann. Es gibt auch Menschen die Kredite so auslegen, dass sie sich diese auch in schlechteren Zeiten leisten können. Und wenn man keinen Kredit hat und das Geld knapp ist und man die Miete und die Unterhaltskosten für das Auto nicht mehr bezahlen kann verliert man diese auch.

Konsumkredite für den LCD-TV, die Xbox und Co. sind blödsinnig, wenn man aber das Geld hat und für 2 Jahre keine Zinsen zahlt, kann man mit dieser Finanzierung sogar noch Geld machen ;). Man kann es auf ein Sparbuch legen, oder Papier-Gold-Silber kaufen (spekulieren und es vermehren).

Schulden sind per se nichts schlechtes! Wenn sich der Staat für Bildung, Gesundheit, Infrastruktur, Sicherheit (Polizei, Feuerwehr) verschuldet, sind das definitiv GUTE Schulden. Wenn sich der Staat für die pleite Banken verschuldet, sind es definitv BÖSE, schlechte Schulden und unter anderem auch ein Raubzug gegen das Volk!

MFG
Antworten
AllesKlaro:

@Birne111 Wir sind wie Die Da Oben

6
10.02.11 16:58

Die meisten Privathaushalte können mit Geld umgehen. Es sei denn Sie haben nichts. Besser damit umgehen als einzelne Politiker auf jeden Fall. Die Sparquote liegt bei über 10% und die Ansparvermögen liegen bei 6 oder 7 Billionen (wobei ich die genaue Zahl jetzt nicht im Kopf habe).
Es wird immer dort zum Problem, wenn man etwas ausgeben kann, was einem nicht gehört und sich dafür die Sympatie der Bevölkerung erkaufen will oder muss  (Wähler).

Die private Schuldenmacherei wird aber auch staatlich gefördert, durch Steueranreize. Eigentlich traurig.

.Selbst bei Klein- und Mittelständlern, bei allen Unternehmen  wird es steuerlich unattraktiv gemacht mit einer hohen Eigenkapitalquote zu arbeiten. Eigentlich müsste das Unternehmen belohnt werden, welches  ein sehr gutes Rating, also wenig Schulden hat. Im Falle einer Krise sind es Diese, die nicht sofort kippen, sondern für Stabilität in der Volkswirtschaft sorgen, Das haben wir doch 2008 schon gesehen.
 

Die Da Oben sind eben kein Schnitt der Bevölkerung.

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AllesKlaro:

Weshalb steigt Weber aus

14
10.02.11 17:20

Weshalb steigt Weber aus. Hat er Angst sich die Hände zu verbrennen bei einem Job, bei dem man nur verlieren kann?

Axel Weber scheint gut  integriert zu sein in die internationale Notenbanklandschaft. Wie sagte  er noch beim letzten Zentralbanktreffen im einsamen Jackson Hole/USA,  als er befragt wurde, was denn die Zentralbankelite dort bespreche:  „Notenbanker reden nicht übereinander, sonder miteinander“. – Kein  Zweifel, Weber gehört zu jenen, die wissen, was los ist im Geldsystem.

Bei  der EZB wäre er deshalb gut aufgehoben. Aber vielleicht hat ihn nicht  Brüssel blockiert – vielleicht hat er selbst eingesehen, dass die Lage  im Geldsystem immer aussichtsloser wird. Das Dilemma, immer mehr  Schulden zu machen oder unterzugehen hat er sicherlich erkannt.  Vielleicht geht er also aus eigenen Beweggründen? Vielleicht  verabschiedet er sich ganz aus der Finanzwelt? Das Ausscheiden von Axel  Weber ist auf jeden Fall ein Signal – ein negatives Signal.

Bei  einer geschätzten Weltschuldenmenge von derzeit rund 100 Billionen  Dollar werden dieses Jahr rund 5 Billionen Dollar an Zinsen fällig.  Diese 5 Billionen können nur durch neue Schulden geschaffen werden. Das  ist das tödliche Dilemma, in dem das Geldsystem steckt. – Staaten sind  schon bis zur Oberkante verschuldet, der Privatsektor stockt, Banken  sind vorsichtiger geworden. Die große Frage ist also: wo also soll das  neue Geld = Schulden herkommen? – Sicherlich auch Fragen, die sich ein  Notenbanker stellt.

Kein  Wunder, dass Ben Bernanke gestern verlautbaren ließ, dass Sparmaßnahmen  in den USA gegenwärtig keine gute Idee wären. Auch Bernanke weiß genau:  Wenn das System nicht mehr aufschulden kann, dann zerbricht es. Der  Zeitpunkt scheint nahe zu sein. Weiß Axel Weber mehr als er zugibt?

www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/7264-axel-schweigt

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Minespec:

es gibt mehr als 100 Billionen Schulden..Bankrun !

12
10.02.11 17:45
das wären ja nur 100 Millionen Milliarden  oder ? Wie viel Nullen sind das ?
Das Problem mit dem Dauer-Aufschulden ist, dass vereinfacht gesagt, mindestens 2 Löcher aufgemacht werden müssen, um eins zuzumachen.
Daher steigt zwar M3 aber nur mühsam, da die gigantische täglich fällige Kreditmenge
die geldmenge sofort wieder abschmelzt.
Übermässiges Aufschulden ( Buchgeld ) geht vielerorts in Staatsanleihen , die auch wieder Schulden sind. Der Bargeldumlauf M Null sinkt seit Jahren. Bernanke hofft, dass es mehr in Aktien geht, um dort den Schein einer  florierenden Wirtschaft zu erzeugen.. somit steuert die fed seit 1996 die Wirtschaft über den Aktienmarkt. 1996 war das datum , als man den Goldmarkt bezwang unter Clinton und Goldman Sachs Mann Rubin.
Daraus schliesse ich , dass ein Scheinwohlstand entstanden ist, der nur durch höheres Kreditwachstum ( im Verhältnis zu fälligen oder abgeschriebenen Krediten ) am Leben erhalten wurde und noch wird.
Gegenüber zu stellen wäre das Weltbruttosozialprodukt , dessen Wachstums rate im Verhältnis zur Rate des Kreditwachstums. Eine positive Differenz wäre realer Wohlstand durch Mehrwert.
Das Daueraufschulden findet statt, weil Banken, Mal-Investments (=Griffe ins Klo ) nicht abschreiben wollen, da sonst aufkäme, dass der Kaiser nackt ist.
Das Problem sind die Interbanken Zweckgesellschaften  ( Zockgesellschaften bzw Pools ) deren Bücher ausser der Kontrolle sind und vermutlich höhere Buchsummen ausweisen , als die maroden Bankbilanzen die überhaupt offiziell testiert werden .
Was meint ihr, warum ich mein Geld von denen abziehe...Mich bescheissen die ( bzw die Meisten von denen ) NICHT.
Nur meine Meinung.
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biomuell:

Bankenhilfe zukünftig nicht mehr zu verkraften

13
10.02.11 17:52

Nowotny: Bisherige Hilfspakete künftig „nicht verkraftbar“

Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, hat deutlich gemacht, dass im Fall neuerlicher großer Bankenkrisen staatliche Hilfspakete wie bei der jüngsten Krise nie wieder geschnürt werden können. Umso wichtiger sei es, dass die Kreditwirtschaft ausreichend kapitalisiert und flüssig sei. „Bankenpakete in der Größenordnung, wie wir sie hatten, sind nicht mehr realistisch“, sagte Nowotny heute bei einer Podiumsdiskussion mit dem deutschen Bundesbank-Chef Axel Weber in Wien. „Das ist politisch nicht mehr durchzubringen“, sagte Nowotny, „und fiskalisch auch nicht mehr verkraftbar.“

http://www.orf.at/#/stories/2041475/

#0000ff">und fiskalisch auch nicht mehr verkraftbar.“    >>>  Warum eigentlich ? Auch hier auf ARIVA- haben ja wenige (aber dafür umso "schlauere") wiederholt behauptet, dass die Stützung der Banken für die Staaten kein Verlust, sondern sogar ein Gewinn für die Staaten (Steuerzahler) war. Wie dick muss die ROSAROTE BRILLE eigentlich sein, um solch einen Unsinn zu verzapfen, den hier manche verbreitet haben?

 

Hilfe, werde von einem psychopathischen "witzig" -Stalker  verfolgt. Von wem? Seht meine Bewertungen
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pitti.platsch:

Wer ein wenig mehr verstehen möchte,

5
10.02.11 18:15
was sich um uns herum abspielt, was von den Marktgläubigen immer gepredigt wird, was das bedeutet, wie sie sich von Moral lösen, alles immer auf die unsichtbare Hand schieben usw. dem sei folgendes Buch empfohlen:

System Error: Warum der freie Markt zur Unfreiheit führt (von Ulrich Thielemann,
Vizedirektor des Instituts für Wirtschaftsethik der Uni St. Gallen).

"Die Versuche der ökonomischen Eliten, mehr Markt zu predigen, haben jüngst weiter an Glaubwürdigkeit verloren. Doch was kommt danach? Es fehlt eine systematische und visionäre Perspektive, um das verbreitete Unbehagen gegenüber der fortschreitenden Ökonomisierung unseres Lebens zu verstehen. Was ist falsch am freien Markt? Warum ist die Marktgesellschaft keine gute Gesellschaft? Ulrich Thielemann hat die Antwort.Immer mehr Menschen beschleicht ein Unbehagen gegenüber dem Markt. Stetig wachsende Einkommensunterschiede, Gewinnsteigerungen durch Entlassungen, die schleichende Ökonomisierung des Lebens. Bildung wird durch Humankapitalbildung ersetzt, Politik auf Standortpolitik reduziert und Vorfahrt fürs Kapital als Vorfahrt für Arbeit verkauft. Und zu all dem noch müssen die Folgen, die die Gier des Kapitals und seiner Zu-diener angerichtet haben, von anderen ausgebadet werden. All dies wird von der vorherrschenden ökonomistischen Doktrin gerechtfertigt. Mehr Markt und mehr Wettbewerb, das sei doch letztlich immer gut für alle. Oder der Markt wird kurzerhand mit Freiheit gleichgesetzt, womit jede Verminderung seines Einflusses auf Unfreiheit hinausliefe. Trotzdem ist dies kein Anti-Markt-Buch, sondern ein Buch gegen die Marktgläubigkeit. Es geht darum, den Markt gesellschaftlich und politisch einzubinden, statt uns von ihm vereinnahmen zu lassen. Es geht darum, dass der Wettbewerbskampf eine geringere Rolle in unserem Leben spielt. "

mehr unter: www.iwe.unisg.ch/org/iwe/web.nsf/...1AF0789277C125762C0067757E

Gruß,
pitti
"Wird's besser? Wird's schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!" (Erich Kästner)
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maba71:

Freunde, nach Ägypten ist immer noch vor Ägypten!

8
10.02.11 18:57
Nach M. wirds lustig! Schaffen es die US-Boys Ihre Macht dort zu stärken oder fällt mit M. ein wichtiges Mosaiksteinchen der USA im Nahen Osten weg?
Die Ägypter sind jetzt auf Ihrem Demokratie-Trip, wobei ich m.M. nach weiterhin davon ausgehe, das lediglich Person A mit B vertauscht wird, ein wenig Reförmchen vorgespielt und weiter gehts im Galopp! Geht dort unten auch gar nicht anders!
Bin gespannt wie sich die Schiiten dort unten in Zukunft verhalten oder ob es einen Auseinanderbruch gibt wie seinerzeit in Jugoslawien. Man sollte nicht unterschätzen, wenn Diktatoren nach ewig langer Laufzeit auf welchem Wege auch immer abdanken, was diese in Ihrer Zeit trotz Allem zusammengehalten haben!!! Ganz immens wichtig!
Siehe Tito seinerzeit und was danach alles an die Oberfläche kam.

Schaun wir mal was die Tage bringen.

Classic War Film Music - Where Eagles Dare .mp3
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 9733356
Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 9733356Found at bee mp3 search engineWenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! 9733356
"Heute geht es uns schlechter als gestern, aber besser als morgen!"
"In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat!" (George Orwell)
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Minespec:

Why a DOW Jones ' 1000 ' is not a silly number

6
10.02.11 19:08
hier nochmal für Leute die jetzt Zeit zum Lesen haben .Ian Gordon..
Quelle: thelongwavegroup.com
Link: www.longwavegroup.com/publications/...9/pdf/091222_Dow1000.pdf
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dixi00:

Wie viel Investmentnachfrage..

7
10.02.11 19:33
...verkraftet der Silbermarkt?
Langsam beginnen die Zahlen zur Silbernachfrage einige der Marktbeobachter nervös zu machen. Die US-Prägeanstalt verkaufte im Januar dieses Jahres über 6,4 Millionen „Silver-Eagles“ – mehr als jemals in irgendeinem anderen Monat seit der Einführung dieser 1-Unze Anlagemünze im Jahre 1986 verkauft wurde.

Lesen Sie mehr über Wie viel Investmentnachfrage verkraftet der Silbermarkt? von www.propagandafront.de

...anm.: naja, wir warten eimal ab, was kommt.
lange wird es nicht mehr dauern, und wir müssen einen teil unserer versicherung eilösen.
aber wie heißt es so schön:
em`s bringen keine zinsen und essen kann man sie auch nicht.

Den privaten Notenbanken muss die Geldhoheit entzogen werden.
Die Wirtschaft muss dem Volke dienen, und das Kapital (Geld) der Wirtschaft.
Antworten
Birne111:

Hey,...

3
10.02.11 20:40

...ich meinte das mit unseren lieben Abgeordneten auch eher im menschlichen Sinne. Jeder sucht eben seinen Vorteil, wo er nur kann usw.
Daß da vorallem Lehrer und Juristen sitzen, in unserem schönen Bundestag, ist mir klar. Ich sehe die hohen Herren ja gelegentlich im schwarzen Mercedes oder BMW an mir vorbeibrausen. Ach ja, natürlich, vor den Abgeordnetenbüros Höhe Adlon stehen die Karossen gerne wartend, natürlich im absoluten Halteverbot. Die Polizisten mit den Maschinengewehren stehen in Sichtweite davon, aber das interessiert keinen, diese Regelübertretung. Bei mir käme sofort das Ordnungsamt, Knöllchen aufdrücken.
Aber, die Autos des Bundestags haben ja auch andere Kennzeichen, also nicht B-HN3333, sondern B-182837.....  

 

Was anderes - hat jemand eine gute Idee, wie man auf steigende Leitzinsen in UK wetten kann? Gilts shorten? Gibt's da gute Zertis oder Derivate? Aber bitte ohne Knockout - lieber open end. Wäre echt dankbar für Vorschläge!

Antworten
rotzloefffel:

Mallorca mal anders

5
10.02.11 21:28

schöner Lagebericht von Frank Meyer

 

rottmeyer.de/?p=2879

Antworten
Akihito:

Hab gerade mal das Board überflogen:

5
10.02.11 22:55

@ Minespec:

www.handelsblatt.com/unternehmen/...rchten-um-ihr-geld;2748870

@ Binnochda: "1/3 Parlamentarier   - Anwälte,  1/3  Parlamentarier - Beamte, 1/3 -  Unternehmer und Selbständige.   der Rest  ist Querschnitt. "

3mal ein Drittel ergibt eins. Wo ist denn da noch ein Rest ;-)

@ Minespec, die Zweite:

"es gibt mehr als 100 Billionen Schulden..Bankrun !das wären ja nur 100 Millionen Milliarden  oder ? Wie viel Nullen sind das?"

Eine Billion (deutsch) sind 1.000 Milliarden, oder eine 1 mit 12 Nullen dahinter. 100 Billionen sind also 100.000 Milliarden.

Das ist eine 1 mit 14 Nullen dahinter: 100.000.000.000.000

HabedieEhre

Antworten
Börsensieger:

Sehr seltsam

8
10.02.11 23:34

Bald die Notenbanken ohne Notenbänker

Der nächst zieht von dannen.

FED-Mitglied Warsh tritt zurück
Fed-Gouverneur Kevin Warsh tritt überraschend Ende  März seinen Posten bei der US-Zentralbank ab. Dies bestätigte der  ehemalige Morgan-Stanley-Banker und Hardliner am Donnerstag selbst.  Warsh war als Vertreter der straffen Geldpolitik bekannt.

Fed-Mitglied Kevin Warsh, ein Vertreter der  straffen Geldpolitik, gibt überraschend seinen Posten bei der  US-Zentralbank auf. Er trete Ende März ab, teilte der ehemalige  Morgan-Stanley-Banker am Donnerstag mit. Warsh gehört seit Februar 2006  dem einflussreichen Notenbank-Direktorium an. Er ist der jüngste  Gouverneur der US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Für seinen Rücktritt  nannte er zunächst keine Gründe. Ein Fed-Vertreter sagte, Warsh habe  noch keine weiteren Karriere-Pläne. Der Rücktritt des Hardliners könnte  als Vorteil für denjenigen Flügel innerhalb der Fed gewertet werden, der  eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik befürwortet.

www.focus.de/finanzen/finanz-news/...ied-warsh_aid_598866.html

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.
Antworten
WorldTradeCe.:

Zehenbruch nach 12 Kilo Goldbarrentrauma!

10
10.02.11 23:50
Hallo Ihr Lieben!
Dauerdrückungen, Währungsschwankungen (derzeit isoliert plus gg. YEN, SFR -komisch!?), Pseudodiskussionen über Hartz mit entsprechenden Schuldzuweisungen, eine absente Kanzlerin (eh drauf gesch...),ein wie immer blasser Ö-Kanzler Werner und Witze-Kanzler Peppi und der ö-Verteidigungsminister, Wehrdiskussionen (Ö) ohne Ziel verpflichtet (anstatt die Neutralität in alle Ewigkeit ohne Punkt und "Beistrich" unantastbar zu lassen-diese Diskussion wird hierbei völlig ausser Acht gelassen!), über etwaige Gewichtsprobleme verunglückter dt. SanOA auf der Gorch Fock, schlaue Sprüche vom dt. Aussenminister und dem grossen dahergelaufenen (oder wer kannte OSAMA äh OBAMA vor 5 Jahren???) schwarzen Herrgott der Gnade des erwählten Volkes über innenpolitische Angelegenheiten anderer Völker. Ach ja BIP/DAX und Dow ehrlich und fundamental voll nachvollziehbar auf starken Zwischenhochs.
Deutschland in Kauflaune und die Wirtschaft boomt wie seit der Zwangsverheiratung nicht mehr.
Niedrige Inflationsraten (zwangspubliziert!). Nur das Bier wird immer teurer (nicht nur das).
Dass diese Ablenkungsmanöver/Lügen die Meisten nicht raffen, damit haben wir uns ja ábgefunden.
Dass im Jan. aber über das Ende der Goldblase berichtet wurde, ließ mir doch den 12 Kilo Barren auf die Grosszehe plumpsen, sodass ich am sofortigen Umtausch im werthaliges Spielgeld gehindert war. (Alb-)Traum- aus!!

Alles wie immer:

Drückungstechnische, saisonale, rhythmische Schwankungen auch beim phys. EM -Kauf auszunutzen gelingt doch ganz gut. Da ich regelmässig zu quartalsmässig nach vorher festgelegtem Budget kaufe (cost-average effekt-diesen sensationellen Term. techn. hab ich damals von AWD-Drückern die mir Fonds andrehen wollten gelernt) schafft dies doch Preisunterschiede für die Unze von mehr als 100 Eu (Dez-Anf. Feb.)- einen kleinen Vorteil übers Jahr gesehen.
Für das zweite Quartal rechne ich mit einem Anstieg auf 1200 EU/Unzenkaufpreis (ich rechne nur mit diesem-entsprechend dem stets unschlagbar günstigen Kaufpreisen meiner Hausbank) in der Spitze und werde dann bei einem vermutlichen kleinen
Rücksetzer zur Urlaubszeit Mitte Jun/Juli meinen nächsten Quartalskauf tätigen.
Ach ja, das von diversen Printmedien im Jan. beschriebene Platzen der Goldblase hätte gerne noch bis 700-der 800 Eu weitergehen können.
So musste ich doch je 960Euro je Unze zuletzt zahlen.
Antworten
biomuell:

Spiegel: Entschuldung durch Inflation

6
11.02.11 09:03

#0000ff">Ist zwar schon aus dem Jahre 2009 - aber dafür umso aktueller bzgl. Inhalt.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-63806922.html

ZITAT:"...................Schon heute zahlt der Bund 43 Milliarden Euro im Jahr an Zinsen. Der Schuldendienst ist der zweitgrößte Etatposten. Nur für den Sozialstaat gibt das Land derzeit noch mehr Geld aus.

Doch auch das kann sich ändern. Angenommen, die Zinsen stiegen nur wieder auf das Niveau von 1995 - dann kämen jedes Jahr knapp 20 Milliarden Euro dazu. Ohne neue Schulden. Doch die werden im Gefolge der Finanzkrise kräftig steigen. Niemand weiß, wie weit - und wie der Staat seine Schulden wieder loswird, bevor ihn die Zinszahlungen strangulieren.

Die schwierigste Methode ist das Sparen, die beliebteste heißt Inflation. Dabei druckt der Staat einfach frisches Geld und bezahlt damit seine Rechnungen. Oder die Zentralbank druckt das Geld und pumpt es in die Wirtschaft. Der tatsächliche Wert des Geldes sinkt dabei. Doch darauf kommt es dem Staat ja nicht an. Er muss seine nominalen Schulden tilgen.

Wie immer der Staat sich entschuldet - die Bürger bezahlen die Rechnung. Denn der reguläre Abbau des Schuldenbergs durch Tilgung ist außer in Boom-Phasen nur möglich, wenn der Staat die Steuern erhöht oder die Ausgaben senkt.

Auch die Kosten für die Entschuldung über Inflation tragen die Bürger. Denn der sinkende Wert des Geldes wird durch steigende Preise ausgeglichen, weswegen Volkwirte oft von "kalter Enteignung" sprechen.

Bisher verlief der Prozess eher schleichend. Seit Ende der neunziger Jahre verdreifachte sich die von den großen Zentralbanken in den USA und Europa generierte Geldmenge. Allein in den vergangenen Monaten erhöhte sich die gesamte in Umlauf befindliche Geldmenge sowohl in den USA wie in Europa noch einmal um etwa die Hälfte.

Mit der Flut an Liquidität wollen die Zentralbanken den Zusammenbruch des Finanz- und in der Folge des gesamten Wirtschaftssystems verhindern, doch sie befeuern damit die nächste Krise.

Noch ist das Geld zwar wahnwitzig billig: Die amerikanische Notenbank Federal Reserve hat den Zinssatz praktisch auf null gesenkt, die Europäische Zentralbank ist mittlerweile bei zwei Prozent angelangt. Weitere Schritte nach unten sind höchst wahrscheinlich.

Doch wenn die Rettungsmaßnahmen greifen und die Wirtschaft wieder in Schwung kommt, müssen und werden die Notenbanken die Zinsen anheben. Sonst ist eine Phase massiv ansteigender Inflationsraten und die nächste, noch schlimmere Krise unausweichlich - und der Bankrott hochverschuldeter Länder.

In einer Studie für den Internationalen Währungsfonds haben die US-Ökonomen Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff Finanzkrisen der vergangenen acht Jahrhunderte untersucht. Ihr Ergebnis: Der Staatsbankrott stelle "ein beinahe universelles Phänomen" dar. Viele Länder traf es sogar mehrfach.

Frankreich beispielsweise konnte zwischen 1500 und 1800 achtmal seinen Forderungen nicht mehr nachkommen. Der spanische Staat war im 19. Jahrhundert siebenmal pleite. Solche Ausfälle habe es zu jeder Zeit gegeben, so die Wissenschaftler. Keine Region der Welt sei verschont geblieben. Es sei deshalb falsch zu glauben, dass der Staatsbankrott "eine Besonderheit der modernen Finanzwelt" sei.

In den meisten Fällen war der immense Kapitalbedarf, den ein Krieg verursacht, verantwortlich für die finanzielle Schieflage des Staates. Immer wieder aber ist es den Regierungen gelungen, den Ruin hinauszuzögern. Sie erwiesen sich als außerordentlich findig, sich ihrer Verbindlichkeiten zu entledigen - auf Kosten von Banken, Unternehmen und vor allem der Bürger.

Die schlichteste Lösung: Die Staaten weigerten sich, die Schulden zu begleichen. So geschah es, als der spanische König Philipp II. 1557 seine Darlehen nach den teuren Feldzügen gegen Niederländer und Osmanen nicht mehr zurückzahlte; die kreditgebenden Augsburger Finanzhäuser der Fugger und der Welser kamen darauf in schwere Bedrängnis, sie erlangten nie mehr ihre alte Stärke.

Auch nach der Französischen Revolution wählten die neuen Regenten die harte Tour. Sie enteigneten die Kirche und andere Großgrundbesitzer und machten mit vielen Gläubigern kurzen Prozess: Sie ließen sie hinrichten.

Eine ähnlich brutale Option: Die Herrscher beschafften sich frische Mittel, indem sie die Soldaten besetzte Gebiete plündern ließen nach der Devise des kaiserlichen Feldherrn Wallenstein: "Der Krieg ernährt den Krieg".

Solche brutalen Methoden der Haushaltssanierung kamen vor allem in Momenten des Umsturzes zum Zuge. Üblicherweise aber bevorzugten Regierungen schon früher die Methode der Inflation, um ihr Schuldenproblem zu lösen: Sie vermehren das Geld - und entwerten es damit zugleich........."

#0000ff">mehr hier (u.a. auch zu Staatspleiten) : http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-63806922.html

#0000ff">Dazu noch ein artifiziell zusammengesetzter Warenkorb, dessen Preissteigerung dann irreführenderweise  als "Infation" bezechnet wird. Irreführnderweise, weil Inflation ursprünglich von Aufblasen (der Geldmenge) kommt. Und "artifiziell" deshalb, weil der Warenkorb nicht von unabhängigen Ökonomen zusammengestellt wird, sondern von weisungsgebundenen staatlichen Institutionen........ Ein Schelm wer hier Böses denkt !

 

Hilfe, werde von einem psychopathischen "witzig" -Stalker verfolgt. Von wem? Seht meine Bewertungen"
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Minespec:

Rotzlöff: Was soll daran anders sein ?

 
11.02.11 09:11
ist seit Jahren " Normalidad "
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