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Soweit ich die Dinge bislang mitbekommen habe, denke ich auch, daß der Supergau von Blythe vorrangig auf das Konto von Wolff geht und er sich mit der neuen Vereinbarung bzgl. Solarhybrid ein gewisses "Faceloosing" auf dem internationalen Arbeitsmarkt erspart hat.
Letzlich glaube ich, daß Kuhn, Wolff, die Veränderungen im Aufsichtsrat und Solarhybrid Vorraussetzungen für den "Ankerinvestor" sind und dieser auch im Hintergrund die entsprechenden Fäden zieht. Freiwillig währe Kuhn und ich denke auch Wolff nicht gegangen.
Da nun die großen Veränderungen vollzogen sind, könnte ich mir gut vorstellen, daß sich der Investor in den nächsten Tagen zu erkennen gibt. Die geregelte Finanzierung von Ibersol wird dann sicherlich als "Bonbon" beigepackt.
und das happy Ende will einfach nicht kommen. Vieles sieht wirklich nach Vorbereitungen für den ominösen Investor aus. Aber dann sollte er sich auch bald zu erkennen geben. Oder der Wolff war nervlich schon verschlissen. Ich fand ihn sympathisch und er hat sich ehrlich bemüht, das Beste draus zu machen. Nur reden konnte er nicht. Warum müssen nach jeder positiven Meldung sofort wieder Rückschläge erfolgen? Ätzend!
Apropo MAN: wenn ich kürzlich geschrieben habe, Ferrostaal sei das Problem, dann muss ich das korrigieren: MAN ist das Problem oder besser gesagt VW, diese mittelmäßige Klitsche zur Befriedigung deutscher Spießerwünsche. Belegen bei den Dauertests ausnahmslos die letzten Plätze. Haben ebenfalls wie SM auf die falsche Strategie gesetzt: Pumpe-Düse. Der Piech ist ein reiner Machtmensch ohne die Ideale und das Charisma eines Andre Citroen oder Steve Jobs.
SM ist ja mittlerweile eine Durchgangsstation schlimmer als die New Yorker U-Bahn. Ich könnte mir vorstellen, dass da jetzt noch ein paar Vorstandsfuzzis durchgejagt werden, so wie das in größerem Umfang bei Arcandor geschehen ist, um sich hinterrücks mit Vereinbarungen noch schnell was vom Kapital abzuschneiden, bevor es in die Insolvenz geht. Bei allem, was ich mit diesem Laden schon erlebt habe, ist das für mich nicht unvorstellbar.
Und im Wolff-Abgang kann ich keine Konsequenz erkennen, Ulm. Für mich ist das viel mehr eine "Habe fertig"-Entscheidung.
Ulm, generell würde ich dir zustimmen, dass ein Führungswechsel nur konsequent ist. Allerdings ist diese Entscheidung vor dem gegebenen Hintergrund insofern fragwürdig, als dass ein Vorstandswechsel in gewissem Maße einen kurz- bis mittelfristigen operativen Stillstand bedeutet. Den kann sich SM mit absoluter Sicherheit jetzt nicht leisten. Außerdem ist der Imageschaden für das Unternehmen schwerwiegend genug. Wenn man sich jetzt überlegt, der wievielte Vorstand das nun ist, der das Unternehmen in den letzten 24 Monaten verlassen hat....
Ich würde dem Unternehmen keinen Kredit gewähren. Dafür ist dieser Schuppen ganz entschieden zu undurchsichtig und teils mit Makeln behaftet. Du doch auch nicht, oder sehe ich das falsch?
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