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Quo Vadis Dax 2012 - Krise ohne Ende?


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DAX 24.097,09 +0,09% Perf. seit Threadbeginn:   ---
 
Thomas_xy:

Blau: ema200, schwarz ema20

2
21.03.12 20:34
Antworten
1-2-oder-3:

Hier mal so eine Analyse von heute als Beispiel

4
21.03.12 20:37

von Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank

21. März 2012

Papademos hat seinen Job erledigt! – Alle schauen gebannt auf China – Fakten!

Der Euro eröffnet heute (07.47 Uhr) bei 1.3270, nachdem im Verlauf der letzten 24 Handelsstunden           Tiefstkurse im europäischen Handel bei 1.3173 markiert wurden. Der USD stellt sich gegenüber dem         JPY auf 83.70. In der Folge notiert EUR-JPY bei 111.05, während EUR-CHF bei 1.2060 oszilliert.

Das Parlament in Athen hat erwartungsgemäß das Rettungspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro           gebilligt. Für das Gesetz stimmten 213 Abgeordnete der Sozialisten und Konservativen als auch           einige unabhängige Parlamentarier. Dagegen stimmten 79 Abgeordnete der linken und           rechtsgerichteten Opposition. Damit hat die Regierung unter dem Finanzexperten Lucas Papademos           alle nötigen Gesetze zur Rettung des Landes durchs Parlament gebracht.
         Damit ist der primäre Job des Lucas Papademos erledigt. Neuwahlen stehen auf der Agenda.
         Spätestens Anfang/Mitte Mai werden wir wissen, welches politische „Gelände“ Europa aus Athen           heraus präsentiert wird. Es wird mit Sicherheit anders aussehen als bisher. Veränderungen bedeuten           Risiken, sie stehen aber auch für den Begriff Chance. Es ist an der Zeit, dass der „politische Kopf“ in           Griechenland neu aufgestellt wird. Eine Neuausrichtung mit „alten Köpfen“ ist so glaubwürdig wie der           Treueschwur von Silvio Berlusconi. Ergo mag es ein wenig holprig werden mit den „Neuen“ in Athen,           schlussendlich wird es aber wohl deutlich besser. Zumindest ist diese Chance gegeben und wir           wünschen den „Neuen“ aus Bremen heraus Erfolg, aber auch immer ein Stück Demut, der nicht mit           dem Begriff Vorteilnahme im Einklang steht.

Die Finanzmärkte schauen verunsichert auf China. Geht der Aufschwung dort weiter? Kann           es zu einem konjunkturellen Unfall ausgehend von China für die Weltwirtschaft kommen?
    Es ist irritierend, dass man sich mit derartigen Fragen ernsthaft auseinandersetzen muss. Im Hinblick           auf den öffentlichen Diskurs bemühen wir uns um Sachlichkeit:

  • Es stehen Führungswechsel in der politischen Spitze Chinas an. Diesen             Auseinandersetzungen wird zu viel Bedeutung zugemessen. China ist das Land der 2000             Technokraten. Es sind Technokraten, die nicht dem Zeitgeist „unserer Freunde“ aus London und New York und ihren Kohorten in Kontinentaleuropa huldigen, sondern die die             Prinzipien der Nachhaltigkeit leben und unsere Schwächen (Kurzfristigkeit, Glaube an London und NY) sakrosankt zu ihrem Vorteil nutzen. Familiendynastien mit den damit einhergehenden Risiken (Mao) sind Charaktermerkmale der Vergangenheit.

     
  • Der Umbau des exportseitigen Geschäftsmodells zu einem Modell mit stärkerer           Binnenwirtschaft ist eine große Herausforderung. Das höchste Handelsbilanzdefizit Chinas           seit 1989 per Februar 2012 hat zur Verunsicherung beigetragen, dabei ist dieses Ergebnis,           das wegen „Lunar New Year“ und einer hohen Ölrechnung zunächst nicht extrapolierbar           ist, Ausdruck einer grundsätzlich systemischen Gesundung. Der Umbau in Richtung eines           verstärkten binnenwirtschaftlichen Modells schreitet voran und es gibt keine Frage, dass           dieser Umbau stringent weiterverfolgt wird. Die Erkenntnis dass das exportseitige Modell           nicht Nachhaltigkeitsansätzen entspricht, ist absolut unangefochten. Die Finanzmärkte           sollten diesen Umstand, der mit einem etwas geringeren Wachstumspfad einhergehen           kann, als positiv bewerten, da damit systemische Risiken vermindert werden! Hatten„unsere Freunde“ aus London und NY nicht lange lamentiert, dass das exportseitige           Modell ein Risiko sei. Jetzt lamentieren sie schon wieder. Es ist ein Kreuz mit ihnen ….

     
  • Das geringere Wachstum Chinas wird als Gefahr interpretiert. Nach mehr als 20 Jahren mit circa 9% Wachstum ist die aktuelle Entwicklung eines Wachstumspfads von 7% - 8,5% unprekär. Jedes Jahr wurde die Basis für den prozentualen Anstieg erhöht. Man sollte sich einmal Gedanken über die reale Ausweitung der Nachfrage machen, die hier latent stattfindet und nicht nur auf Prozentrechnung schauen. Dann schläft man auch wieder ruhiger und bewegt sich nicht mehr in der Aufgeregtheit „unserer Freunde“ in NY und London und verunsichert Finanzmärkte (und spielt in lukrativer Form mit ihnen) in unangemessener Form. Mehr noch ist die formidable öffentliche Haushaltslage jederzeit geeignet, positive Konjunkturimpulse zu setzen, die nachhaltige Unfälle ausschließen.

     
  • Die Preisrückgänge am chinesischen Immobilienmarkt werden von vielen Auguren als kritisch betrachtet. Es ist eine gewollte Anpassung, um Übertreibungen zu verhindern. Der private Baumarkt wird weiterhin durch politische Maßnahmen kontingentiert werden. Es geht darum, systemische Risiken aus diesem Sektor zu vermeiden. Der Unterschied zu den USA könnte nicht größer und erfrischender ausfallen, oder? Gleichzeitig wird jedoch der soziale Wohnungsbau stark forciert. Damit wird die Baubranche stabilisiert. Die Zuwächse werden nicht mehr so spektakulär in dieser Branche sein, sie werden aber weiter auskömmlich sein. Die Hinwendung zum sozialen Wohnungsbau ist bezüglich der aufgerufenen Preise aus der privaten Wohnungswirtschaft gesellschaftspolitisch geboten, um Stabilität im Rahmen der Urbanisierung zu gewährleisten. „Chapeau“ nach Peking!

China wird bedeutender Wachstumstreiber bleiben. Das ist die Kernaussage. Im Hinblick auf die knappe Rohstofflage auf globaler Ebene, ist die Ausrichtung zur binnenwirtschaftlichen Komponente als auch hin zum qualitativen Wachstum einmal mehr Ausdruck von Verstand und Smartness. Mehr gibt es nicht zu sagen.
         Werfen wir einen kurzen, aber prägnanten Blick auf die Wirtschaftsdaten der letzten 48 Stunden:

Die saisonal bereinigte Leistungsbilanz der Eurozone wartete per Berichtsmonat Januar mit einem Überschuss in Höhe von 4,5 Mrd. Euro auf. Der Vormonat wurde von +2,0 auf +3,8 Mrd. Euro revidiert. Dieser Status ist im Vergleich zu USA und UK erfrischend. Wenig erfrischend ist die Tatsache, dass diese fundamentalen Daten in der Betrachtung „unserer Freunde“ unter den Tisch fallen.

Quo Vadis Dax 2012 - Krise ohne Ende? 13102851

Der „National Association of Homebuilders Housing Market Index” der USA verharrte bei 28 Punkten.
         Der Vormonatswert wurde von 29 auf 28 Zähler revidiert. Der Index hat zuletzt deutlich zugelegt, aber erst bei 50 Punkten ist eine neutrale Situation in diesem Sektor der US-Wirtschaft gegeben.
         Mithin handelt es sich um einen Rückgang der negativen Dynamik, mehr nicht.

Quo Vadis Dax 2012 - Krise ohne Ende? 13102851

In Frankreich nahmen die Auftragseingänge überraschend stark per Berichtsmonat Januar zu. Es kam zu einem Anstieg um 1,9% im Monatsvergleich. Der Index legte von 96,2 auf 98,0 Punkte zu.

Quo Vadis Dax 2012 - Krise ohne Ende? 13102851

© Moody’s Economy.com

US-Neubaubeginne verzeichneten per Februar einen leichten Rückgang von zuvor 706.000 auf 698.000 Objekte in der annualisierten Darstellung. Damit wird das leicht erhöhte Niveau der letzten Monate gehalten. Der Blick auf den langfristigen Chart sagt aber nur eines: „It is a long damned way to Tipperary …!“

Quo Vadis Dax 2012 - Krise ohne Ende? 13102851

Der Blick auf die Wirtschaftsdaten lässt weiter globale Zuversicht zu.
       Die USA laufen in dieser globalen Welt ohne Reformen und Reformideen auf. Sie profitieren von der Risikoaversion gegenüber Europa bei aktueller Investitionstätigkeit.

Fakt ist, dass Europa durch die Reformpolitik für den wahren „Homo Oeconomicus“ an Strahlkraft für Investitionen gewonnen hat. Wir fragen uns, wann das unter anderem in München ankommt, das würde doch auch mal „Sinn“ machen ….

Zusammenfassend ergibt sich ein Szenario, das eine neutrale Haltung in der Parität EUR-USD favorisiert. Ein nachhaltiger Ausbruch aus der Bandbreite 1.2950 – 1.3330 eröffnet neue Opportunitäten.

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Baron_StockT.:

krank kränker usa

8
21.03.12 20:39
nasdaq die zwölfte positive woche in folge ?
viele aktien werden extrem teuer gehandelt + indikatoren am anschlag !
leute das ist nicht mehr normal, hier werden die märkte mit voller absicht hochgezogen und die dummen lemminge rennen hinterher ! (wie 2000 -> Greenspan sei dank)
die wiese ist voller schafe und die wölfe müssen sich jetzt nur noch bedienen, ja die meisten rennen direkt in ihr verderben !

sorry, aber ich finde hier muss auch mal gewarnt werden.
finger weg von amerikanischen aktien !
Quo Vadis Dax 2012 - Krise ohne Ende? 494712
" Die einzigen Zeugen für die Erfolge des Börsenspekulanten sind seine Erben "
André Kostolany
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1-2-oder-3:

@Baron vielleicht die Freude über US-Kreditmarkt

 
21.03.12 20:48

Quo Vadis Dax 2012 - Krise ohne Ende? 13102958der für die US-Binnenmarktwirtschaft wichtig ist.  Macht ja 70% des US-BIP aus. Vielleicht freut sich der Eine oder Andere über die Markodaten.

Antworten
Berggeist:

@Baron_StockTr

 
21.03.12 20:52
Wenn Apple ,al ordentlich konsolidiert wird der Nasdaq auch einige negative Wochen haben. In den letzten 3 Monaten, also 60 Handelstagen, war Apple wohl ungefähr an 20 PLUSTAGEN ALLEINE SCHULD...der Rest im Minus aber Appl,e reißt es raus.

Da werden bestimmt auch 2 oder 3 Wochenkerzen auf das Konto von Apple gehen.

Bin ja Short seit 19.57 in Apple...hoffe die kommen 2-3% wieder runter...dann klingelts in der Kasse...OS, Omega 19
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Berggeist:

Apple

 
21.03.12 20:54
kaum schreibt man es und schaut wieder nach Apple und schon fällt apple... 1,3% schon runter...naja mal schauen...

mal nach dem Nasdaq schauen ob der jetzt auch ins minus gerutscht ist...vorher hat apple ihn  noch im Plus gehalten
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TraJoe:

die superbullen unter uns

2
21.03.12 20:58
sollten nicht vergessen, dass u.a. irgendwann auch die euro-staatsschuldenkrise mal wieder hochkochen kann

www.guardian.co.uk/business/2012/mar/18/...ce-mohamed-el-erian
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nightfly:

das war der kissback im Dow

2
21.03.12 21:03
an den downtrend
und noch ein Stück tiefer
geb es zu, hatte ich so nicht vermutet
die lehnen sich immo nicht aus dem Fenster
@stevestrade, so schlecht stehen die Chancen nicht,
dass der DAX noch mal durchhängt
bei 7075 war wieder Schluss, jetzt 7060
Vorsicht! Frisch gestrichener Zapfen!
In Regenbogenfarben...
Antworten
alpenland:

USA

 
21.03.12 21:04
in den Schlussminuten Longs ausgestiegen, oder was war ?
oder
gezielt abgesenkt um morgen schöner zu steigen ?
Antworten
TraJoe:

heute morgen ganz schoen ins schwitzen gekommen

3
21.03.12 21:06
hatte mir eine schoene portion shorts zugelegt, mit knappem SL abgesichert. als der dax 3 punkte vom SL entfernt war, fallen die handelssyteme des emi (BNP Paribas) aus. und das gleich fuer ca. eine 3/4 stunde ... puh. zum glueck ging's nur noch in die richtige richtung ... das schoenste risk management haette nichts genuetzt ... also auch immer ans MM denken, nur das schuetzt 100%.
Antworten
stevestrade:

@nightfly

 
21.03.12 21:09
Ja, war ein ganz schöner Einbruch in den USA. Wie gesagt, ist alles im Moment ein Ritt auf dem Vulkan.

Ich sitze auf einem Riesenhaufen Puts, den ich aber wohl morgen beim Antesten der 7000 realisieren werde. Ich schliesse aber nicht aus, dass der Abwärtstrend noch weiter anhält und unter 7000 geht, ist mir dann aber zu heiss.
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nightfly:

sollte man jetzt noch shorten??

 
21.03.12 21:13
es juckt mich, bin aber morgen nicht da...
naja, sind ja noch 45 Minuten
vieleicht eine Pute
Vorsicht! Frisch gestrichener Zapfen!
In Regenbogenfarben...
Antworten
platinium-che.:

Nochmals zur Erinnerung:--))

4
21.03.12 21:13
Von gestern Abend...

Da sieht man wie wichtig die 13123 ist !!!

Nach den Fall aus den Bärischen Keil wird es verdammt schwer eine Trendwende zu erzielen !
(Verkleinert auf 62%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2012 - Krise ohne Ende? 494716
Antworten
TraJoe:

die frage ist, ob wir morgen frueh

3
21.03.12 21:23
wieder die 7080 nehmen, dann kaemen ziele bei 7095, 7115 und 7145 in frage. oberhalb der 7150 koennte es zu einem neuen test der 7190/200, ggf. 7230 kommen.
solange der dax es nicht wieder ueber die 7080 schafft, besteht aber eine gute chance fuer einen weiteren rutsch in richtung 6970/7000. aber auch damit waere der markt noch weiter im bullenmodus.
Antworten
j_ff:

DAX Short

7
21.03.12 21:58
sentiment-technisch ist nun short angesagt... sämtliche foren und "analysten" kommen zu einem stark überwiegend bullischen ergebnis: "wochentief gesehen" oder "7000 hält, jetzt 7200"  

das unerwartete liegt nun auf der unterseite und die angst dürfte mit jeder notierung um die 7000 zurückkehren

auch GS empfiehlt seinen kunden jetzt in aktien einzusteigen bzw. in aktien umzuschichten (damit GS ihre aktienpakete versilbern kann)

hab jetzt einen straddle auf den dax eröffnet kurzer 7000er put übergewichtet & kurzer 7200er call untergewichtet
Antworten
FlashCash:

kein Shortsignal im Wochenchart

3
21.03.12 22:25
Hallo,

ich habe im Wochenchart weder im DAX noch im DOW ein Short Signal und bin
gespannt wie die Woche endet.
Meinen spekulativen Long auf den DOW mit CT4Z49 KK 0,28 bei 13130
halte ich noch weiterhin, der Schein ist nicht währungsgesichert dadurch
gleicht sich eine Schwäche des DOW mit einer Euro Schwäche wieder aus
in den letzten Wochen stieg der DOW bei einem stärkeren Dollar der
Trend scheint vorerst zu halten (es war ja sonst immer umgekehrt).
Ich halte viel Cash für einen optimalen Short Einstieg auf DAX, CAC40
MDAX und den DOW wenn ich ein Signal habe ansonsten Long
auf den DAX habe ich eine Long Kauforder bei 6985 .

Gruß
Antworten
Geldmaschine.:

DJ Häusermarkt;-((

 
21.03.12 23:11
Quelle:GT
Wall Street schließt uneinheitlich - Häuserdaten enttäuschen
Dow Jones News • 21.03.12 • 21:17
NEW YORK (Dow Jones) - Im Fahrwasser unerwartet schwacher Immobiliendaten haben die Kurse an Wall Street am Mittwoch weitgehend auf der Stelle getreten. Im Anschluss an die Daten ging es zunächst etwas deutlicher nach unten, anschließend erholten sich die Notierungen allerdings wieder etwas. Insgesamt waren die Ausschläge aber recht verhalten. "Der Markt verarbeitet weiter die jüngste Rally und bewegt sich in der überkauften Situation faktisch seitwärts. Er ist einfach zu schnell nach oben marschiert. Die Konjunktur verbessert sich zwar, aber das Tempo ist doch eher gemächlich", fasste Marktstratege Paul Nolte von Dearborn Partners das Marktgeschehen zusammen.

Der Dow-Jones-Index verlor 0,3 Prozent oder 46 auf 13.125 Punkte. Der S&P-500 fiel um 0,2 Prozent bzw 3 auf 1.403 Zählern und der technologielastige Nasdaq-Composite gewann eine auf 3.075 Stellen. Das Umsatzvolumen lag bei 0,73 (Dienstag: 0,71) Milliarden Aktien. Auf 1.493 (1.000) Kursgewinner kamen 1.519 (2.029) -verlierer, unverändert schlossen 110 (100) Titel.

Die Verkäufe bestehender Häuser in den USA waren im Februar auf Monatssicht um 0,9 Prozent gesunken. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 1,3 Prozent gerechnet. Gleichwohl wurde damit der höchste Februarwert seit fünf Jahren verzeichnet, was nach Ansicht von Experten auf eine Erholung des Häusermarkts hoffen lässt. "Allgemein wurden positive Daten vom Häusermarkt erwartet, doch diese enttäuschen. Die Anzahl der zum Verkauf stehenden Gebäude steigt, womit auch der Überhang an unverkauften Häusern zunimmt. Damit steigt auch die Zahl der Problemfälle. Insgesamt zeigt der Trend zwar in die richtige Richtung, aber es dürfte weitere Zwangsveräußerungen geben. Für die Immobilienpreise verheißt das nichts Gutes", kommentierte ein Händler den Datenkranz.

Allerdings gab es auch positive Einschätzungen im Handel: "Mit dem Frühlingsanfang scheint sich der Häusermarkt zu stabilisieren. Insgesamt sieht es nach einem leichten Aufwärtstrend aus", sagte Marktstratege Robert Pavlik von Banyan Partners. Insofern taten sich Anleger mit der Einordnung der Daten schwer. Wenig Neues und damit weder Kauf- noch Verkaufsargumente lieferten die Aussagen von US-Notenbankgouverneur Ben Bernanke und Finanzminister Timothy Geithner.

Bernanke sieht zwar eine Entspannung der Schuldenkrise in Europa, warnte aber zugleich vor weiter bestehenden Risiken. Belastungen aus dem europäischen Bankensystem könnten auf die US-Finanzwirtschaft übertragen werden und zu einem Absturz der Märkte führen, sagte Bernanke vor dem US-Parlament. Laut Geithner hat die europäische Finanzkrise die Erholung der US-Wirtschaft bereits deutlich beschädigt, weshalb es in Europa weiterer Reformen bedürfe.

Mit Blick auf die Sektortrends gehörten Finanz- und Energiewerte zu den größten Abgebern. Transporttitel standen dagegen hoch im Kurs. Ein schwacher Ausblick ließ die Titel des Öldienstleisters Baker Hughes um 5,8 Prozent auf 45,04 Dollar nachgeben. Dies belastete den gesamten Rohstoff- und Energiesektor, letzterer war der schwächste überhaupt. Alcoa, Chevron und Exxon Mobil verbilligten sich um 1,6 Prozent, 1,1 Prozent bzw 0,7 Prozent.

Unter den Einzelwerten standen Oracle klar im Fokus des Anlegerinteresses. Die Anteilsscheine der Softwareschmiede drehten ins Minus und verloren 2,3 Prozent auf 29,41 Dollar an. In den Monaten Dezember bis Februar verbuchte der Konzern einen Überschuss von 2,5 Milliarden Dollar. Gute Geschäfte mit Programmen für Computer glichen die Schwäche beim Verkauf von Großrechnern aus. Der Ausblick wurde allerdings als konservativ eingeschätzt.

Mit Hewlett-Packard präsentierte sich ein weiterer Technologietitel äußerst schwach, die Aktie stellte den schwächsten Wert im DJIA. Der vom Unternehmen vorgestellte Restrukturierungsplan kam bei Anlegern nicht gut an. Der Kurs fiel um 2,2 Prozent auf 23,46 Dollar. Wenig begeistert zeigten sich Investoren auch über den Geschäftsausweis von Krispy Kreme Doughnuts, die Aktie sank um 8,6 Prozent auf 7,76 Dollar. Die Donutkette hat zwar im vierten Quartal wieder den Sprung in die Gewinnzone geschafft, der 1937 gegründete Konzern mit knapp 700 Filialen profitierte dabei aber vor allem von einer Steuergutschrift.

Aktien von FSI International sprangen um 5,9 Prozent auf 4,87 Dollar. Der Hersteller von Mikroelektronik hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012 mehr umgesetzt als erwartet. Der Auftragseingang verdoppelte sich und FSI gab einen optimistischen Ausblick auf das laufende Quartal. Hartford Financial Services kletterten um 1,4 Prozent auf 22,02 Dollar, nachdem die Gesellschaft eine Fokussierung auf das Geschäft mit Immobilienversicherungen angekündigt hatte. Nach Drittquartalsergebnissen unter Markterwartung ging es für General Mills um 0,5 Prozent auf 38,58 Dollar nach unten.

DJG/DJN/flf

In einem neu konzipierten Schlussbericht zu den US-Märkten fasst Dow Jones ab Montag, 26. März börsentäglich gegen 22.30 Uhr die wichtigsten Entwicklungen bei Aktien, Anleihen und am Ölmarkt zusammen. Er löst die entsprechenden Einzelberichte ab. Ihre Meinung ist uns wichtig. Schreiben Sie an feedback.de@dowjones.com.
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kalleari:

Geschmierte Politik alles für die Looser-Bankster

 
22.03.12 08:05
Aus MMnews:

EZB: wieder 1 Billion für Banken?

21.03.2012

Asmussen: "Man sollte daraus, dass wir zwei Mal Dreijahreskredite an die Banken ausgereicht haben, nicht schließen, dass wir es automatisch ein drittes oder viertes Mal tun“. -  Nur leere Worte?



Die Vorbereitung eines Ausstiegs aus den Krisenmaßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) hat deren Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen gefordert. „Es ist noch zu früh, jetzt schon damit zu beginnen, aber wir müssen jetzt anfangen, den Exit sorgfältig vorzubereiten. Man sollte daraus, dass wir zwei Mal Dreijahreskredite an die Banken ausgereicht haben, nicht schließen, dass wir es automatisch ein drittes oder viertes Mal tun“, sagte Asmussen im Gespräch mit der Wochenzeitung DIE ZEIT. Der genaue Zeitpunkt hänge von der Entwicklung an den Finanzmärkten ab. 



Die EZB hatte rund eine Billion Euro in den Markt gepumpt. In Deutschland hatte sich Bundesbankpräsident Jens Weidmann für eine Abkehr von der Politik des billigen Geldes ausgesprochen. 



Asmussen forderte die EZB zur Geschlossenheit auf. „Man kann und muss über den richtigen Kurs streiten, denn wir haben es mit komplexen und teils neuen Problemen zu tun. Aber irgendwann muss man eine Entscheidung treffen und sie dann als Team geschlossen nach außen vertreten“, sagte er. Die Krise ist seiner Einschätzung nach noch nicht vorbei. „Die Märkte haben sich zwar seit Jahresbeginn beruhigt, aber wir wissen nicht, ob das eine trügerische Ruhe ist“, mahnte er. Die Zeit der Ruhe müsse für Reformen genutzt werden.



Beobachter glauben, dass die EZB sehr wohl noch mal Liquidtitätsspritzen zur Verfügung stellt, wenn dies erforderlch sein sollte. "Wenn die Banken Geld brauchen, dann kriegen sie es auch" sagte ein Beobachter aus Finanzkreisen. Die EZB wolle auf jeden Fall Pleiten in der europäsichen Bankenlandschaft verhindern, weil dies noch schlimmere Folgen für den Euro und das Finanzsystem habe.
Antworten
Slater:

täusche ich mich oder wird der

3
22.03.12 08:12
DAX Quo Vadis immer weniger gelesen?
Antworten
tachpost:

ist ja

 
22.03.12 08:15
auch kein wunder.die leute,die "ahnung"haben wurden alle vergrault und der pöbel ist noch da!
Antworten
tachpost:

und

 
22.03.12 08:15
wieder wech :-)
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#38147

rodriquez:

QV war ja lange das..

4
22.03.12 08:33
forum wo man eigentlich alles gefunden hat - was man als threader für dax und co. brauchte..  jatzt muß man sich leider die infos irgendwo zusammensuchen..
es ist schade.. so viele foren - ich finde es nicht günstig.. bin mir sicher, dass da und dort was wichtiges steht.. dass wir ohne suchen nicht lesen..
zum heutigen börsetag: wenn wir im dax bei 7070 beginnen (die vorgaben aus asien sind ja nicht so schlecht..) und keine badtagesnews den markt beleidigen - sehe ich mal einen guten tag..
zu apple: kurzfristig kann man mit short verdienen.. aber langfristig long - longer am l.. vor 650 ist meiner meinung nach - keinesfalls schluß..
Antworten
Faxe27:

naja -mit so unbegründeten prognosen, .....

3
22.03.12 08:53
wie einfach den dax im oktober bei 8400 zu raten, wird das niveau aber auch nicht signifikant erhöht !
Antworten
Harald9:

pssst, ganz leise sein;

2
22.03.12 08:58

jetzt gleich kommt er aus seinem Bau

der

 

Dax
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