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großen fehler gemacht seinen Urlaub mit seiner schwangeren Frau Carla Bruni kurzfristig abgebrochen..
Und macht viel Wind das werden jetzt die spekulanten nutzen und wieder sein böses Spiel mit der Börse spielen..
Woher nimmst du denn deine Weisheit, dass sich damit das Gerücht über die französischen Banken bestätigt???
Du weißt aber schon, was Leerverkäufe sind, oder??
Mal ein Beispiel:
Ich verkaufe dir ein Auto für 15000€ und liefere dir das aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. Und ich besorge das Auto irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt für 13000€. Somit habe ich einen Gewinn von 2000€ gemacht, obwohl ich zum Zeitpunkt des Verkaufs noch überhaupt kein Auto besessen habe.
Und genau diesen Sachverhalt möchte man mit dem Verbot von Leerverkäufen ausräumen. Damit sollen die Besitzer von Aktien besser geschützt werden. Denn wer keine Aktie besitzt, kann diese auch nicht verkaufen.
Eigentlich ist der so genannte Leerverkauf nur eine Wette auf weiter fallende Kurse wofür ich noch nicht mal das entsprechende Papier benötige....
demnächst in einer konzertierten Aktion (Europa, vielleicht auch weltweit) für alle Aktien kommen. Zumindest temporär. Da man sich aber erst untereinander abstimmen muss und jeder einzelner Staat aber trotzdem die Möglichkeit hat, entsprechende regulatorische Massnahmen im eigenen Land zu ergreifen, haben sich die Franzosen vorerst auf die 15 Tage festgelegt.
die deutschen Banken?? Was meint ihr? Wird das als unterstützend bzw. Beruhigung gewertet??
Wie und warum sollte der Staat mit Stützungskäufen den Kursen von Finanzwerten entgegentreten. Das erzähle mal dem deutschen Steuerzahler....grins....:-)
HRE und Coba sind ja wohl die besten Beispiele was dann mit diesen Werten passiert......kann!!!
... dementiert wurde und doch wieder war ist.
Soweit ich mich erinner kann, ist diese Art von Spekulation in Deutschland schon seit letztem Jahr verboten.
Ob es was bringt, ist unter Anbetracht der letzten Tag, mal dahin gestellt, wir sehen ja alles was hier für ein Film abgeht.
So, gute Nacht!
Aktualisiert am Freitag, 12.08.2011, 00:23
Europa wehrt sich gegen Spekulanten: Nach den starken Kursschwankungen an den Börsen wollen Frankreich, Italien, Spanien und Belgien die riskanten Leerverkäufe verbieten. In Deutschland sind diese Spekulationsgeschäfte schon seit dem vergangenen Sommer verboten.
http://www.focus.de/finanzen/news/...en-leerverkaeufe_aid_654860.html
In mehreren europäischen Ländern sollen Marktturbulenzen durch das Verbot hochspekulativer Börsengeschäfte eingedämmt werden. So wollen Frankreich, Italien, Spanien und Belgien ab Freitag Verbote für bestimmte Leerverkäufe einführen oder ausweiten, wie die europäische Finanzmarktaufsicht ESMA am späten Donnerstagabend nach einer Telefonkonferenz mit den nationalen Regulierern mitteilte.
Diese würden rasch und entschieden gegen den Missbrauch von Marktregeln vorgehen. Zwar seien Leerverkäufe für sich genommen eine zulässige Handelsstrategie, erklärte die ESMA. Doch in Verbindung mit der Verbreitung von Marktgerüchten handele es sich um einen klaren Regelverstoß.
Bei Leerverkäufen leihen sich Investoren Aktien eines Unternehmens und verkaufen diese, um sie zu einem niedrigeren Kurs zurückzukaufen und dem Verleiher zurückzugeben. Leerverkäufe können Kursausschläge einer Aktie drastisch beschleunigen.
Ungedeckte Leerverkäufe von Aktien und von Staatsanleihen von Euro-Ländern sind seit vergangenem Sommer in Deutschland per Gesetz ganz verboten. Bei derartigen Geschäften haben Investoren die verkauften Papiere sich noch nicht einmal geliehen, was die Risiken noch erhöht.
Die französische Börsenaufsicht AMF hatte zuvor bereits Leerverkäufe der Aktien von elf Banken und Versicherungen untersagt. Das Verbot soll für eine Dauer von 15 Tagen gelten, erklärte die französische Börsenaufsicht AMF am Donnerstagabend in Paris.
AMF-Chef Jean-Pierre Jouyet sagte, die Investoren hätten in den vergangenen Tagen versucht, den Widerstand Frankreichs zu testen. Nun gebe Frankreich mit dem für zwei Wochen geltenden Verbot von Leerverkäufen eine „sehr entschlossene Antwort“. Die Entscheidung sei in Abstimmung mit anderen europäischen Regulierungsbehörden getroffen worden.
Am Mittwoch hatten Gerüchte über angebliche Zahlungsschwierigkeiten der französischen Großbank Societe Generale die Runde gemacht und damit eine neue Verkaufslawine an den europäischen Aktienmärkten losgetreten. Experten zufolge können Finanzwerte als Vehikel für Spekulationen auf die wirtschaftliche Stärke eines Landes genutzt werden.
„Wenn man zum Beispiel auf Verluste bei französischen Anleihen wetten will, sind Leerverkäufe französischer Banken sehr vielversprechend“, sagte ein Risiko-Manager einer großen europäischen Bank. Die Banken hatten die Gerüchte zurückgewiesen, die Ratingagenturen ihren Ausblick für die Top-Bonitätsnote Frankreichs bekräftigt.
Die ESMA erklärte, Frankreich, Italien, Spanien und Belgien hätten sich zu dem vorläufigen Verbot der Leerverkäufe entschlossen, um zu verhindern, dass Marktteilnehmer aus „falschen Gerüchten“ Profite schlagen könnten. Bei Leerverkäufen wetten Spekulanten etwa auf fallende Kurse von Aktien, Währungen oder staatlichen Schuldpapieren. Geschäfte dieser Art stehen im Verdacht, die Nervosität der Finanzmärkte gerade in Krisenzeiten zusätzlich zu verstärken.
Zuvor hatte die ESMA bereits angekündigt, dass wegen der Marktturbulenzen die Märkte unter verschärfte Beobachtung gestellt würden. Die EU-Staaten seien aufgefordert worden, Informationen über Leerverkäufe oder Wetten auf Aktienkurse an die Behörde weiterzugeben, sagte ein ESMA-Sprecher. „Wir sind mit allen nationalen Aufsichtsbehörden in Kontakt.“
Nach der Ankündigung eines erneuten Krisentreffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy kommenden Dienstag hatte sich am Donnerstag die Nervosität der Anleger etwas gelegt: Der deutsche Leitindex Dax notierte bei Börsenschluss mit 3,3 Prozent und 5797 Punkten zum ersten Mal seit elf Handelstagen wieder im Plus. Der FTSE-100-Index an der Londoner Börse stieg um 3,1 Prozent, auch der CAC-40 an der Pariser Börse schloss mit 2,9 Prozent über dem Vortagesschluss.
Viele Staaten hatten Leerverkäufe wegen ihrer negativen Auswirkungen auf die Börsen schon während der Finanz- und Wirtschaftskrise verboten oder eingeschränkt. In Deutschland etwa verbot die Finanzaufsicht BaFin im September 2008 kurz nach der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers Leerverkäufe von Aktien der Finanzbranche. Auch Frankreich hatte zwischen September 2008 und Februar 2011 Leerverkäufe der in Paris notierten Aktien untersagt.
Angesichts der Turbulenzen an den Finanzmärkten wegen der Schuldenkrise hatte Frankreich bereits gestern weitere Sparmaßnahmen angekündigt. Die Regierung werde nächste Woche Vorschläge für weitere Einschnitte machen, um die Staatsschulden zu verringern, kündigte der Elysée-Palast am Mittwoch nach einer Krisensitzung mit Präsident Nicolas Sarkozy an. Die Ratingagentur Fitch gab derweil bekannt, dass Frankreich seine Top-Bonität behalten werde.
An Frankreichs Vorhaben, die Neuverschuldung des Staates in den beiden kommenden Jahren zu drücken, werde keinesfalls gerüttelt, stellte der Präsident bei der Arbeitssitzung im Elysée-Palast fest, für die Regierungschef François Fillon und er eigens ihren Urlaub unterbrachen. Dies gelte unabhängig davon, „wie die wirtschaftliche Lage sich entwickelt“.
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