haben rein gar nichts mit unseren/Deinen Verlusten aus irgendwelchen OS-Scheinen oder Aktiengeschäften zu tun.
Die Realität wird vermutlich so aussehen, dass 3/4 aller Anleger hier im Forum zu den Underperformern zählen werden, denn wer soll sonst die großen Gewinner, z.B. die Banken bezahlen, wenn nicht die kleinere und mittlere Anlegerschaft?
Das ist gelinde gesagt ein unqualifiziertes Statement. Da solltest Du nochmal drüber nachdenken, ob ein paar Trader es schaffen, Milliarden an den Emmittenten zu verlieren.
Dass Kleinanleger wütend gegen die Hausse shorten ist ebenfalls ein Ammenmärchen; hier im Thread schreiben ja Daytrader und solche, die es werden wollen; und da muss auch mal Short gespielt werden.
Genauso falsch ist es, daraus das Sentiment abzuleiten, um weitere Kursgewinne vorauszusehen (wie Mr. Metropolis es tut). Das Sentiment ist bullish! Viele, auch grosse Fonds, haben den Zug verpasst, müssen rein in Aktien, und wissen das auch; das ist bullish - nicht bearish.
Das Sentiment der Trader spielt eine sehr untergeordnete Rolle.
Übrigens, wie geht es morgen weiter, nachdem der Dow nun sein 62er RT nachhaltig hinter sich gelassen hat? Chart sagt ja recht eindeutig Up!
profichart.boerse-go.de/chart/827920
dürfte vor Bekanntgabe der Commerzbank Zahlen bestehen. Ich rechne aber eher mit einer pos. Überraschung.
Meiner Meinung nach, sehe ich den DAX bei 6110 Punkten, weil das was wir gerade sehen, ist eine Blase die natürlich bald platzt. Der Markt ist momentan überkauft und die 6800 Punkte sind das Höchste. Alle denken, dass der DAX bis Jahresende die Marke von 7000 Punkten erreichen kann. Ich glaube, dass das alles nur Optimismus und Übertreibung ist.
Ich kann vorsichtig sagen
1) Die Banken - und Energiesektoren haben die Rally nicht mit gemacht.
2) Nur mit Hilfe der Abwrackprämien wurden in der Autoindustrie Gewinne verzeichnet.
3) Die Amerikaner schießen das Geld in den Markt, was natürlich sehr gefährlich ist.
Die Gewinner des Booms
27.10.2010 - Ausgabe 43/10
Die Gewinnschätzungen der Analysten steigen deutlich stärker als die Kurse. Rechnerisch könnte der DAX deshalb bis auf 8200 Punkte steigen und wäre immer noch nicht zu teuer
Sven Parplies
[...] Trotz starker Aussichten - viele Börsianer wirken noch immer paralysiert. Der DAX bewegt sich nach dem starken Kursplus des Vorjahres nur noch mühsam nach oben. Die Gewinnschätzungen sind bei vielen Aktien stärker gestiegen als die Kurse (siehe Tabelle unten). Nimmt man das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) als Basis, ist der deutsche Leitindex also trotz steigender Kurse billiger geworden. Mit einem Durchschnitts-KGV von elf notiert der DAX deutlich unter seinem langjährigen Mittelwert. Rein rechnerisch ergibt sich beachtliches Kurspotenzial: Sollten die Unternehmensgewinne in den beiden kommenden Jahren, wie es Analysten derzeit voraussagen, um elf beziehungsweise 13 Prozent steigen, würde das den Index bei einem unveränderten KGV auf 7500 Punkte treiben, rechnet die Privatbank M.M. Warbug vor. Legt man ein KGV von zwölf statt elf zugrunde, treibt das den Index sogar auf 8200 Punkte. [...]
Quelle: www.finanzen.net/eurams/bericht/Die_Gewinner_des_Booms_177217
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