Ich finde es ja wirklich toll, dass Du dir so viele Gedanken gemacht hast und auch Argumente lieferst. Ich wollte allerdings auch noch ein paar Denkanstöße liefern.
zu 1 leistungsgerechte Bezahlung:
Ab wann darf denn "leistungsgerecht" bezahlt werden? Ab der Vorstandsebene, oder wo? Was ist "gerecht"? In meiner Denkweise ist gerecht, wenn zwei die gleiche Arbeit machen, dann sollte man es auch gleich bezahlen. Schaue man sich doch mal den Bereich der Zeitarbeit an. Es ist ja kein Geheimnis wenn ich behaupte, dass ein Arbeitnehmer in Zeitarbeit nicht den gleichen Lohn bekommt wie der festangestellte Arbeitnehmer. Ist das gerecht? Ich finde nein.
www.welt.de/welt_print/article1641162/...ter_weniger_wert.html
www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/...ngleich-621897.html
zu 3 Reichensteuer:
Hier berichtet ein Mensch, der offensichtlich nicht unter Geldmangel leidet, dass er immer weniger Steuern zu zahlen hat.
www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1062134/
zu 4:
Wenn ein Unternehmen ein Risiko eingeht, so soll es auch den Profit daraus ziehen. Was ist aber, wenn das Risiko zu groß war und es geht schief? Wer soll denn dann dafür aufkommen? Doch wohl der, der das Risiko eingegangen war. Betrachtet man sich doch mal einfach die Finanzbranche. Da wurde mit windigen Hypotheken auf Teufel komm raus gezockt. Bekanntlicherweise ist es schief gegangen. Wer darfs bezahlen? Der Steuerzahler, sogar Du auch. Oder die Automobilbranche. Alle schreien nach einem "Rettungspaket". Gewinne einsacken und wenns schief geht andere bezahlen lassen. Sozialisierung von vIch finde es ja wirklich toll, dass Du dir so viele Gedanken gemacht hast und auch Argumente lieferst. Ich wollte allerdings auch noch ein paar Denkanstöße liefern.
zu 1 leistungsgerechte Bezahlung:
Ab wann darf denn "leistungsgerecht" bezahlt werden? Ab der Vorstandsebene, oder wo? Was ist "gerecht"? In meiner Denkweise ist gerecht, wenn zwei die gleiche Arbeit machen, dann sollte man es auch gleich bezahlen. Schaue man sich doch mal den Bereich der Zeitarbeit an. Es ist ja kein Geheimnis wenn ich behaupte, dass ein Arbeitnehmer in Zeitarbeit nicht den gleichen Lohn bekommt wie der festangestellte Arbeitnehmer. Ist das gerecht? Ich finde nein.
www.welt.de/welt_print/article1641162/...ter_weniger_wert.html
www.stern.de/wirtschaft/arbeit-karriere/...ngleich-621897.html
zu 3 Reichensteuer:
Hier berichtet ein Mensch, der offensichtlich nicht unter Geldmangel leidet, dass er immer weniger Steuern zu zahlen hat.
www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1062134/
zu 4:
Wenn ein Unternehmen ein Risiko eingeht, so soll es auch den Profit daraus ziehen. Was ist aber, wenn das Risiko zu groß war und es geht schief? Wer soll denn dann dafür aufkommen? Doch wohl der, der das Risiko eingegangen war. Betrachtet man sich doch mal einfach die Finanzbranche. Da wurde mit windigen Hypotheken auf Teufel komm raus gezockt. Bekanntlicherweise ist es schief gegangen. Wer darfs bezahlen? Der Steuerzahler, sogar Du auch. Oder die Automobilbranche. Alle schreien nach einem "Rettungspaket". Gewinne einsacken und wenns schief geht Verluste andere bezahlen lassen. Sozialisierung von Verlusten, was ist das denn für eine Marktwirtschaft?? Für Banken und Industrie soll Geld ohne Ende zur Verfügung gestellt werden, aber wo es wichtiger wäre, Bildung, fehlt es an allen Enden. Von wegen Trottel ohne Ausbildung. Ein Mensch wird nicht dumm geboren, er wird nur dumm gehalten. Den kann man ja dann auch schön für wenig Geld für sich malochen lassen.
zu 5 Arbeitskosten:
Nun, da stimme ich Dir zu. Die Arbeitskosten sind hoch, insbesonder der Sozialversicherungsabgaben. Man muss aber auch bedenken, dass die Soziallasten auf immer weniger Köpfe verteilt werden. Vielleicht sollten Unternehmen einfach mal mehr darüber nachdenken, wie man Arbeitsplätze schaffen kann. Aber es ist ja besser sie out zu sourcen, an Zeitarbeit oder gleich in andere Länder. Ich nehme mal das Beispiel Nokia in Bochum. Da erhält die Firma Fördergelder und nach ein paar Jahren wird das Werk geschlossen. Die Arbeitnehmer haben ihr möglichstes getan um den Standort rentabel zu halten. Aber woanders kann man ja noch mehr Kohle einfahren. Da schmeisst man halt mal 2300 Menschen raus. Ob das die richtige Firmenpolitik ist, die zur Senkung der Sozialabgaben beiträgt, da habe ich erhebliche Zweifel.
Viele Wege führen zum Gipfel eines Berges, doch die Aussicht bleibt die gleiche.