Immerhin muss man bedenken, dass mit jeder Pleite die Situation für die Konkurrenz sich verbessert (langfristig gesehen).
Pleiten sind sozusagen ein Marktmechanismus, welcher zur Gesundung der Märkte beiträgt.
Oftmals sieht man in einer Pleite die unmittelbaren Verluste an Kapital und Arbeitskräften, doch geht ein Konkurrenzunternehmen stärker aus der Krise hervor, werden diese Arbeitskräfte nach vielleicht einem Jahr von der Konkurrenz wieder eingestellt bzw. benötigt.
Zudem werden Überkapazitäten abgebaut, wodurch sich die Preise stabilisieren.
Streitfrage ist natürlich, dass oftmals die falschen Unternehmen Pleite gehen, weil andere Unternehmen einen "unlauteren" Wettbewerb führen. D.h. die großen Banken verzocken sich im großen Stil, doch werden vom Staat gerettet, so dass die eigentlichen Gewinner, nämlich kleinere konservativer agierende Banken kaputt gehen und die eigentlichen Verlierer am Ende wiedermal die Gewinner sind.
Ergo sind Pleiten kurzfristige Probleme und in Zeiten, wo die Rezession beendet wurde und wieder Wachstum entsteht, kein Problem mehr.